76133 Karlsruhe, Herrenstr. 45 a, BImA; Bundesgerichtshof (BGH) Karlsruhe – Grundsanierung Westgebäude, Architektenleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI. Der Bundesgerichtshof (BGH) ist das oberste Gericht der BRD im Bereich der Zivil- und Strafrechtspflege, der sogenannten ordentlichen Gerichtsbarkeit. Der Bundesgerichtshof befindet sich auf einem knapp vier Hektar großen Gelände im Karlsruher Stadtzentrum. Das Hauptgebäude des BGH ist das historische Erbgroßherzogliche Palais, das von einer denkmalgeschützten Parkanlage umgeben ist. Derzeit umfasst der Liegenschaftsbestand des BGH sieben denkmalgeschützte bzw. neue hochwertige Gerichtsbauten. Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung und Ausführung des Umbaus und der Sanierung des Westgebäudes sowie die Planung der bauunterhaltenden Maßnahmen des Saalgebäudes. Das 1960 nach Plänen von Erich Schelling fertiggestellte Gerichtsgebäude steht als Ensemble aus West- und Saalgebäude unter Denkmalschutz. Der 5-geschossige unterkellerte Westbau dient dem BGH als Verwaltungsgebäude. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes soll das Westgebäude weitestgehend bis in den Rohbauzustand zurückgebaut werden. Die Tragkonstruktion besteht aus Mauerwerk und Stahlbeton. Die Decken sind als Beton-Rippendecken (Coenen-Decke) ausgeführt. Ziel ist neben der energetischen Optimierung der Gebäudehülle auch die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung auf aktuelle Standards. Innenausbauten sowie haustechnische Anlagen werden gestalterisch und technisch erneuert. Neben Sanierungsarbeiten sollen die Grundrisse auf den aktuellen Raumbedarf angepasst werden. Die Nutzfläche beträgt ca. 3 265 m². Am Saalgebäude werden nur Maßnahmen zur Bauerhaltung durchgeführt (Fassade und technische Anlagen). Die tragenden Außenwände und Decken bestehen aus Stahlbeton, das Dach ist als Beton-Rippendecke (Coenen-Decke) ausgeführt; beides bleibt erhalten. Die Nutzfläche beträgt ca. 560 m².
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-12-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Architekten-und Ingenieurleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013. Die geschätzten Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400 nach DIN 276) belaufen sich für das Westgebäude auf rund 21 000 000 EUR brutto. Für die bauunterhaltenden Maßnahmen des Saalgebäudes wurden zusätzlich ca. 450 000 EUR brutto geschätzt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die erste Stufe umfasst die Leistungsphase 2 mit 5,5 von 7 % (Teilleistungen vorhanden) und die Leistungsphase 3 mit 9 von 15 % (Teilleistungen werden später erbracht). Für die Berechnung des Honorars kann die Honorarzone IV, Mindestsatz, zugrunde gelegt werden.Beabsichtigt ist die Beauftragung von Leistungsphase 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 nach HOAI. Für das Saalgebäude sollen Leistungen von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 5 vergeben werden.Als besondere Leistungen sind in den Leistungsphasen 2-8 nach HOAI insbesondere folgende Leistungen zu erbringen:— Als Bundesbaumaßnahme ist das Bauvorhaben gemäß Leitfaden Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundesbauministeriums zu zertifizieren. Planung und Ausführung sind auf die Zielvorgabe Silberstandard auszurichten.— Bei der Planung sind umfangreiche Sicherheitsanforderungen vor allem im Bereich der Fassade umzusetzen.— Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (Lebenszykluskosten).— Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenermittlung nach DIN 276 bis zur 3. Ebene (ab Leistungsphase 2).— Aufstellen und Fortschreiben eines Raumbuchs nach RBBau.— Erstellung und Umsetzung eines Reinigungs- und Instandhaltungskonzepts.— Umsetzen eines Schadstoff- und Entsorgungskonzepts.— Erstellung eines Bauteilkatalogs (Schadstoffe und Rückbaubarkeit).Ein Rechtsanspruch auf Übertragung sämtlicher Leistungsphasen besteht nicht.Zuschlagskriterien:— Präsentation zur Herangehensweise an die gestellte Aufgabe hinsichtlich der architektonischen Qualität am Beispiel eines eigenen vergleichbaren Projekts (Gesamteindruck der Präsentation) Gewichtung 20 %.— Projektabwicklung/Herangehensweise an die gestellte Aufgabe.Methoden zur Qualitätssicherung/Methoden der Terminverfolgung/Methoden der Kostenverfolgung Gewichtung 20 %.Aus dem Auftragsgespräch gewonnene Eindrücke.— Projektleiter – Fachliche Kompetenz und Persönlichkeit Gewichtung 20 %.— Projektteam – Fachliche Kompetenz und Organisation Gewichtung 10 %.— Honorar Gewichtung 15 %.— Vorgesehene Form der Präsenz vor Ort Gewichtung 10 %.— Verfügbarkeit/Auslastung im Planungs- und Ausführungszeitraum Gewichtung 5 %.Wichtig:Bewerberformular und EU Bekanntmachung siehe auch www.hba-baden-baden.de1 680 672,27
Architekten-und Ingenieurleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013. Die geschätzten Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400 nach DIN 276) belaufen sich für das Westgebäude auf rund 21 000 000 EUR brutto. Für die bauunterhaltenden Maßnahmen des Saalgebäudes wurden zusätzlich ca. 450 000 EUR brutto geschätzt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die erste Stufe umfasst die Leistungsphase 2 mit 5,5 von 7 % (Teilleistungen vorhanden) und die Leistungsphase 3 mit 9 von 15 % (Teilleistungen werden später erbracht). Für die Berechnung des Honorars kann die Honorarzone IV, Mindestsatz, zugrunde gelegt werden.Beabsichtigt ist die Beauftragung von Leistungsphase 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 nach HOAI. Für das Saalgebäude sollen Leistungen von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 5 vergeben werden.Als besondere Leistungen sind in den Leistungsphasen 2-8 nach HOAI insbesondere folgende Leistungen zu erbringen:— Als Bundesbaumaßnahme ist das Bauvorhaben gemäß Leitfaden Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundesbauministeriums zu zertifizieren. Planung und Ausführung sind auf die Zielvorgabe Silberstandard auszurichten.— Bei der Planung sind umfangreiche Sicherheitsanforderungen vor allem im Bereich der Fassade umzusetzen.— Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (Lebenszykluskosten).— Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenermittlung nach DIN 276 bis zur 3. Ebene (ab Leistungsphase 2).— Aufstellen und Fortschreiben eines Raumbuchs nach RBBau.— Erstellung und Umsetzung eines Reinigungs- und Instandhaltungskonzepts.— Umsetzen eines Schadstoff- und Entsorgungskonzepts.— Erstellung eines Bauteilkatalogs (Schadstoffe und Rückbaubarkeit).Ein Rechtsanspruch auf Übertragung sämtlicher Leistungsphasen besteht nicht.Zuschlagskriterien:— Präsentation zur Herangehensweise an die gestellte Aufgabe hinsichtlich der architektonischen Qualität am Beispiel eines eigenen vergleichbaren Projekts (Gesamteindruck der Präsentation) Gewichtung 20 %.— Projektabwicklung/Herangehensweise an die gestellte Aufgabe.Methoden zur Qualitätssicherung/Methoden der Terminverfolgung/Methoden der Kostenverfolgung Gewichtung 20 %.Aus dem Auftragsgespräch gewonnene Eindrücke.— Projektleiter – Fachliche Kompetenz und Persönlichkeit Gewichtung 20 %.— Projektteam – Fachliche Kompetenz und Organisation Gewichtung 10 %.— Honorar Gewichtung 15 %.— Vorgesehene Form der Präsenz vor Ort Gewichtung 10 %.— Verfügbarkeit/Auslastung im Planungs- und Ausführungszeitraum Gewichtung 5 %.Wichtig:Bewerberformular und EU Bekanntmachung siehe auch www.hba-baden-baden.de1 680 672,27
Gesamtwert des Auftrags: 1 680 672,27 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch die Oberfinanzdirektion Karlsruhe – Bundesbau BW, diese vertreten durch das Staatliche Hochbauamt Baden-Baden
Postanschrift: Lichtentaler Allee 11
Postleitzahl: 76530
Postort: Baden-Baden
Kontakt
Internetadresse: http://www.hba-baden-baden.de🌏
E-Mail: poststelle.hbabad@vbv.bwl.de📧
Telefon: +49 7218403149📞
Fax: +49 72217003319 📠
Referenz Daten
Absendedatum: 2014-12-16 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 246-434320
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
Das Bewerberschreiben finden sie auch unter: www.hba-baden-baden.de
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
76133 Karlsruhe, Herrenstr. 45 a, BImA; Bundesgerichtshof (BGH) Karlsruhe – Grundsanierung Westgebäude, Architektenleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI.
Der Bundesgerichtshof (BGH) ist das oberste Gericht der BRD im Bereich der Zivil- und Strafrechtspflege, der sogenannten ordentlichen Gerichtsbarkeit.
Der Bundesgerichtshof befindet sich auf einem knapp vier Hektar großen Gelände im Karlsruher Stadtzentrum. Das Hauptgebäude des BGH ist das historische Erbgroßherzogliche Palais, das von einer denkmalgeschützten Parkanlage umgeben ist. Derzeit umfasst der Liegenschaftsbestand des BGH sieben denkmalgeschützte bzw. neue hochwertige Gerichtsbauten. Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung und Ausführung des Umbaus und der Sanierung des Westgebäudes sowie die Planung der bauunterhaltenden Maßnahmen des Saalgebäudes. Das 1960 nach Plänen von Erich Schelling fertiggestellte Gerichtsgebäude steht als Ensemble aus West- und Saalgebäude unter Denkmalschutz. Der 5-geschossige unterkellerte Westbau dient dem BGH als Verwaltungsgebäude. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes soll das Westgebäude weitestgehend bis in den Rohbauzustand zurückgebaut werden. Die Tragkonstruktion besteht aus Mauerwerk und Stahlbeton. Die Decken sind als Beton-Rippendecken (Coenen-Decke) ausgeführt. Ziel ist neben der energetischen Optimierung der Gebäudehülle auch die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung auf aktuelle Standards. Innenausbauten sowie haustechnische Anlagen werden gestalterisch und technisch erneuert. Neben Sanierungsarbeiten sollen die Grundrisse auf den aktuellen Raumbedarf angepasst werden. Die Nutzfläche beträgt ca. 3 265 m². Am Saalgebäude werden nur Maßnahmen zur Bauerhaltung durchgeführt (Fassade und technische Anlagen). Die tragenden Außenwände und Decken bestehen aus Stahlbeton, das Dach ist als Beton-Rippendecke (Coenen-Decke) ausgeführt; beides bleibt erhalten. Die Nutzfläche beträgt ca. 560 m².
Der Bundesgerichtshof befindet sich auf einem knapp vier Hektar großen Gelände im Karlsruher Stadtzentrum. Das Hauptgebäude des BGH ist das historische Erbgroßherzogliche Palais, das von einer denkmalgeschützten Parkanlage umgeben ist. Derzeit umfasst der Liegenschaftsbestand des BGH sieben denkmalgeschützte bzw. neue hochwertige Gerichtsbauten. Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung und Ausführung des Umbaus und der Sanierung des Westgebäudes sowie die Planung der bauunterhaltenden Maßnahmen des Saalgebäudes. Das 1960 nach Plänen von Erich Schelling fertiggestellte Gerichtsgebäude steht als Ensemble aus West- und Saalgebäude unter Denkmalschutz. Der 5-geschossige unterkellerte Westbau dient dem BGH als Verwaltungsgebäude. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes soll das Westgebäude weitestgehend bis in den Rohbauzustand zurückgebaut werden. Die Tragkonstruktion besteht aus Mauerwerk und Stahlbeton. Die Decken sind als Beton-Rippendecken (Coenen-Decke) ausgeführt. Ziel ist neben der energetischen Optimierung der Gebäudehülle auch die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung auf aktuelle Standards. Innenausbauten sowie haustechnische Anlagen werden gestalterisch und technisch erneuert. Neben Sanierungsarbeiten sollen die Grundrisse auf den aktuellen Raumbedarf angepasst werden. Die Nutzfläche beträgt ca. 3 265 m². Am Saalgebäude werden nur Maßnahmen zur Bauerhaltung durchgeführt (Fassade und technische Anlagen). Die tragenden Außenwände und Decken bestehen aus Stahlbeton, das Dach ist als Beton-Rippendecke (Coenen-Decke) ausgeführt; beides bleibt erhalten. Die Nutzfläche beträgt ca. 560 m².
Menge oder Umfang:
Architekten-und Ingenieurleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013. Die geschätzten Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400 nach DIN 276) belaufen sich für das Westgebäude auf rund 21 000 000 EUR brutto. Für die bauunterhaltenden Maßnahmen des Saalgebäudes wurden zusätzlich ca. 450 000 EUR brutto geschätzt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die erste Stufe umfasst die Leistungsphase 2 mit 5,5 von 7 % (Teilleistungen vorhanden) und die Leistungsphase 3 mit 9 von 15 % (Teilleistungen werden später erbracht). Für die Berechnung des Honorars kann die Honorarzone IV, Mindestsatz, zugrunde gelegt werden.
Architekten-und Ingenieurleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013. Die geschätzten Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400 nach DIN 276) belaufen sich für das Westgebäude auf rund 21 000 000 EUR brutto. Für die bauunterhaltenden Maßnahmen des Saalgebäudes wurden zusätzlich ca. 450 000 EUR brutto geschätzt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die erste Stufe umfasst die Leistungsphase 2 mit 5,5 von 7 % (Teilleistungen vorhanden) und die Leistungsphase 3 mit 9 von 15 % (Teilleistungen werden später erbracht). Für die Berechnung des Honorars kann die Honorarzone IV, Mindestsatz, zugrunde gelegt werden.
Beabsichtigt ist die Beauftragung von Leistungsphase 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 nach HOAI. Für das Saalgebäude sollen Leistungen von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 5 vergeben werden.
Als besondere Leistungen sind in den Leistungsphasen 2-8 nach HOAI insbesondere folgende Leistungen zu erbringen:
— Als Bundesbaumaßnahme ist das Bauvorhaben gemäß Leitfaden Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundesbauministeriums zu zertifizieren. Planung und Ausführung sind auf die Zielvorgabe Silberstandard auszurichten.
— Bei der Planung sind umfangreiche Sicherheitsanforderungen vor allem im Bereich der Fassade umzusetzen.
— Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (Lebenszykluskosten).
— Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenermittlung nach DIN 276 bis zur 3. Ebene (ab Leistungsphase 2).
— Aufstellen und Fortschreiben eines Raumbuchs nach RBBau.
— Erstellung und Umsetzung eines Reinigungs- und Instandhaltungskonzepts.
— Umsetzen eines Schadstoff- und Entsorgungskonzepts.
— Erstellung eines Bauteilkatalogs (Schadstoffe und Rückbaubarkeit).
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung sämtlicher Leistungsphasen besteht nicht.
Zuschlagskriterien:
— Präsentation zur Herangehensweise an die gestellte Aufgabe hinsichtlich der architektonischen Qualität am Beispiel eines eigenen vergleichbaren Projekts (Gesamteindruck der Präsentation) Gewichtung 20 %.
— Projektabwicklung/Herangehensweise an die gestellte Aufgabe.
Methoden zur Qualitätssicherung/Methoden der Terminverfolgung/Methoden der Kostenverfolgung Gewichtung 20 %.
Aus dem Auftragsgespräch gewonnene Eindrücke.
— Projektleiter – Fachliche Kompetenz und Persönlichkeit Gewichtung 20 %.
— Projektteam – Fachliche Kompetenz und Organisation Gewichtung 10 %.
— Honorar Gewichtung 15 %.
— Vorgesehene Form der Präsenz vor Ort Gewichtung 10 %.
— Verfügbarkeit/Auslastung im Planungs- und Ausführungszeitraum Gewichtung 5 %.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach Para. 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen. (Vorbehalten wird die Nachforderung der Nachweise gemäß Para. 4 Abs. 7 VOF).
Angaben über die Namen und berufliche Qualifikation des Bewerbers und der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen. (Nachweis gem. Para. 4 Abs. 3 VOF und Para. 19 Abs.1+3 VOF, z.B. in Form von Studienabschlussnachweisen oder Kammermitgliedsbescheinigungen für den Bewerber und Projektleiter).
Angaben über die Namen und berufliche Qualifikation des Bewerbers und der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen. (Nachweis gem. Para. 4 Abs. 3 VOF und Para. 19 Abs.1+3 VOF, z.B. in Form von Studienabschlussnachweisen oder Kammermitgliedsbescheinigungen für den Bewerber und Projektleiter).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Erklärung, wer diese vertritt. Hinweis: Alle geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erbringen. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahmen können das Ausscheiden aller Mitglieder zur Folge haben.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Erklärung, wer diese vertritt. Hinweis: Alle geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erbringen. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahmen können das Ausscheiden aller Mitglieder zur Folge haben.
Erklärung, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.
(Para. 4 Abs. 2 VOF).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung nach Para. 5 Abs. 4 a) VOF (Mindesdeckungssummen 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden).
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren nach Para. 5 Abs. 4 VOF (Umsatz pro Jahr mind. 500 000 EUR, mind.).
Mindeststandards:
Siehe Anforderung in Klammern bei der jeweiligen Angabe, Erklärung oder Nachweis.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Als Berufsqualifikation wird der Beruf des Architekten gefordert. Zugelassen werden Bewerber, die nach dem für den Bewerber geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen. Juristische Personen müssen einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf des Architekten gefordert. Zugelassen werden Bewerber, die nach dem für den Bewerber geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen. Juristische Personen müssen einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.
(Para. 19 (1), (3) VOF).
Die fachliche Leistungsfähigkeit hierfür wird insbesondere anhand folgender Nachweise geprüft:
Angabe des Auftragsanteils, für den möglicherweise Unteraufträge erteilt werden.
(Bei Zuschlag vorzulegen: Verpflichtungserklärung nach Para. 5 (6) VOF, Beteiligung von Subunternehmen).
Referenzen/Projektblätter:
Darstellung von ca. 3 Referenzen aus den letzten 10 Jahren mit Plänen und Abbildungen auf jeweils einem Referenzblatt (Format max. DIN A3) mit Angaben zu: Titel des Projekts, Bauherr, Ausführungszeitraum, Bauwerkskosten (Brutto), Größe (BGF, NF), ausgeführte Leistungsphasen :
Darstellung von ca. 3 Referenzen aus den letzten 10 Jahren mit Plänen und Abbildungen auf jeweils einem Referenzblatt (Format max. DIN A3) mit Angaben zu: Titel des Projekts, Bauherr, Ausführungszeitraum, Bauwerkskosten (Brutto), Größe (BGF, NF), ausgeführte Leistungsphasen :
Referenz/Projektblatt 1:
Ein vergleichbares realisiertes Projekt (Sanierung Büro- oder öffentliches Gebäude der Moderne/Nachkriegsmoderne – Baujahr 1910-1975, BGF ca. 3 000 m²).
Referenz/Projektblatt 2:
Ein realisiertes Projekt zum Thema Sanierung denkmalgeschützter Bausubstanz.
Referenz/Projektblatt 3:
Ein mit einem Architekturpreis ausgezeichnetes realisiertes Projekt, alternativ ein Wettbewerbserfolg (Preis, Ankauf, Anerkennung in einem regelgerechten Wettbewerb)).
— Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der beschäftigen Architekten (nach Para. 19 (1) VOF) des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen nach Para. 5 (5) VOF (Mindestanforderung: 5 Architekten nach Para. 19 (1) VOF).
— Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der beschäftigen Architekten (nach Para. 19 (1) VOF) des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen nach Para. 5 (5) VOF (Mindestanforderung: 5 Architekten nach Para. 19 (1) VOF).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Bedingungen sind im Auftragsfall dem Vertrag gemäß RBBau und den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu entnehmen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein gesamtschuldnerisch haftender, bevollmächtigter Vertreter gemäß § 4 (4) VOF zu benennen. Der Nachweis ist vor Auftragserteilung zu erbringen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Bewerber muss während der Bauausführung örtliche Präsenz garantieren und auch nachweisen können.
Im Auftragsfalle erklärt sich der Bieter zur Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen von sich und allen Projektmitarbeitern bereit.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Para. 18 und 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Persönliche Eignung sowie wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Bezug auf vergleichbare Maßnahmen.
Gewichtung:
1.Vergleichbares realisiertes Projekt (Sanierung Büro- oder öffentliches Gebäude der Moderne/Nachkriegsmoderne – Baujahr 1910-1975, BGF ca. 3 000 m²;
— Gewichtung 50 %.
2. Realisiertes Projekt zum Thema – Sanierung denkmalgeschützter Bausubstanz – Gewichtung 30 %.
3. Mit einem Architekturpreis ausgezeichnetes, realisiertes Projekt alternativ ein Wettbewerbserfolg – Gewichtung 20 %.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-02-13 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate
Öffnungsort: Entfällt.
Ort des Eröffnungstermins: Entfällt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-04-13 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14-08118
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, dass er der Rüge nicht abhilft, zu stellen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Hochbauamt Baden-Baden
Postanschrift: Lichtentaler Allee 11
Postort: Baden-Baden
Postleitzahl: 76530
Telefon: +49 7218403114📞
Internetadresse: www.hba-baden-baden.de🌏
Fax: +49 72217003319 📠
Quelle: OJS 2014/S 246-434320 (2014-12-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-05-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 565 474,95 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. 1 Präsentation zur Herangehensweise an die gestellte Aufgabe hinsichtlich der architektonischen Qualität am Beispiel eines eigenen vergleichbaren Projekts (Gesamteindruck der Präsentation) (20)
2. 2 Projektabwicklung/Herangehensweise an die gestellte Aufgabe: Methoden zur Qualitätssicherung / Terminverfolgung / KostenverfolgungProjektabwicklung/Herangehensweise an die gestellte Aufgabe (20)
3. 3 Honorar (15)
4. 4 Aus dem Auftragsgespräch gewonnene Eindrücke - Projektleiter- Fachliche Kompetenz und Persönlichkeit (20)
5. 5 Aus dem Auftragsgespräch gewonnene Eindrücke - Projektteam - Fachliche Kompetenz und Organisation (10)
6. 6 Vorgesehene Form der Präsenz vor Ort (10)
7. 7 Verfügbarkeit / Auslastung im Planungs- u. Ausführungszeitraum (5)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-21 📅
Name: Schneider + Schumacher GmbH
Postanschrift: Poststr. 20 a
Postort: Frankfurt
Postleitzahl: 60329
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: office@schneider-schumacher.de📧 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2015/S 094-170812 (2015-05-13)