BM A.0421.144001 Neubau Zentrum für Synthetische Mikrobiologie auf dem Campus Lahnberge der Phillips Universität Marburg

Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg

Die Phillips Universität Marburg plant den Neubau der Synthetischen Mikrobiologie auf den Campus Lahnberge.
Das Forschungsgebäude beinhaltet Laborflächen (u. a. S2-Labore und Isotopenbereiche) und Büroflächen, einen Hörsaal, Besprechungsräume, einen Rechnerraum sowie jeweils zugehörige Nebenräume. Die Gebäudestruktur ist für den Einsatz von hochauflösenden Mikroskopen (Transmissions-Elektronenmikroskop sowie Lichtmikroskopen) vorzusehen.
Der für den Neubau genehmigte Bedarf liegt bei 6 236 m² Nutzfläche 1-6, welche sich aufteilt in 5 017 m² NF 1-6 zur Nutzung durch die Universität und 1 219 m² NF 1-6 zur Nutzung durch die Max-Planck Gesellschaft.
Es besteht eine Kostenobergrenze von 37 200 000 EUR brutto für die Kostengruppen 300-400 (Bauwerkskosten).
Die Vorgaben der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen - Kabinettsbeschluss zur CO2 neutralen Landesverwaltung vom 17.5.2010 sind einzuhalten.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung,
— Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanmlagen,
— Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen,
— Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen,
— Anlagengruppe 7 – nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen und
— Anlagengruppe 8 – Gebäudeautomation.
gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013, i. V. mit Anlage 15.1, Leistungsphasen 3-8, sowie optional die Leistungsphase 9.
Durch das Hessische Baumanagement wurde die ES-Bau in Eigenleistung erstellt.
Folgende weitere Vergabeverfahren erfolgen zeitnah: Objektplanung Gebäude (gemäß § 34 HOAI 2013) und Projektsteuerung (gemäß § 2 Heft 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014), sowie zeitgleich: Fachplanerleistungen der technischen Ausrüstung ALG 4, 5 und 6 (gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013), Fachplanerleistungen der technischen Ausrüstung ALG 7 Laborplanung (gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013) sowie Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung (gemäß § 49 und § 51 HOAI 2013).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-11 Auftragsbekanntmachung
2016-03-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-12-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung— Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,— Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen,— Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen,— Anlagengruppe 7 – nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen und— Anlagengruppe 8 – Gebäudeautomationgemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013, i. V. mit Anlage 15.1, Leistungsphasen 3-8.Die Beauftragung der Leistungsphase 9 ist optional.Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de 📧
Telefon: +49 60311670 📞
Fax: +49 6031167126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-11 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 242-426491
ABl. S-Ausgabe: 242
Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1)). Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt. b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen. d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 15.1.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=8QT6ZPGU73YOZCME Nachr. HAD-Ref.: 39/5490. Nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.144001 TA HLW.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Phillips Universität Marburg plant den Neubau der Synthetischen Mikrobiologie auf den Campus Lahnberge.
Das Forschungsgebäude beinhaltet Laborflächen (u. a. S2-Labore und Isotopenbereiche) und Büroflächen, einen Hörsaal, Besprechungsräume, einen Rechnerraum sowie jeweils zugehörige Nebenräume. Die Gebäudestruktur ist für den Einsatz von hochauflösenden Mikroskopen (Transmissions-Elektronenmikroskop sowie Lichtmikroskopen) vorzusehen.
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Der für den Neubau genehmigte Bedarf liegt bei 6 236 m² Nutzfläche 1-6, welche sich aufteilt in 5 017 m² NF 1-6 zur Nutzung durch die Universität und 1 219 m² NF 1-6 zur Nutzung durch die Max-Planck Gesellschaft.
Es besteht eine Kostenobergrenze von 37 200 000 EUR brutto für die Kostengruppen 300-400 (Bauwerkskosten).
Die Vorgaben der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen - Kabinettsbeschluss zur CO2 neutralen Landesverwaltung vom 17.5.2010 sind einzuhalten.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung,
— Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanmlagen,
— Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen,
— Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen,
— Anlagengruppe 7 – nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen und
— Anlagengruppe 8 – Gebäudeautomation.
gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013, i. V. mit Anlage 15.1, Leistungsphasen 3-8, sowie optional die Leistungsphase 9.
Durch das Hessische Baumanagement wurde die ES-Bau in Eigenleistung erstellt.
Folgende weitere Vergabeverfahren erfolgen zeitnah: Objektplanung Gebäude (gemäß § 34 HOAI 2013) und Projektsteuerung (gemäß § 2 Heft 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014), sowie zeitgleich: Fachplanerleistungen der technischen Ausrüstung ALG 4, 5 und 6 (gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013), Fachplanerleistungen der technischen Ausrüstung ALG 7 Laborplanung (gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013) sowie Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung (gemäß § 49 und § 51 HOAI 2013).
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Menge oder Umfang:
Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung
— Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
— Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen,
— Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen,
— Anlagengruppe 7 – nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen und
— Anlagengruppe 8 – Gebäudeautomation
gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013, i. V. mit Anlage 15.1, Leistungsphasen 3-8.
Die Beauftragung der Leistungsphase 9 ist optional.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung der Leistungsphase 9 ist optional.
Referenznummer: A.0421.144001 TA HLW
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hans-Meerwein-Straße, 35043 Marburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
2.1.1 Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale. (Ausschlusskriterium); sowie Excel-Datei(en) u. PDF-Datei(en) der vorgenannten Bewerbungsblätter zweifach auf Daten-CDs.
2.1.2 Verbindliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gem. § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
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2.1.3 Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF bestehen (Ausschlusskriterium);
2.1.4 Nachweis der Berufszulassung des Geschäftsführers oder des vorgesehenen Projektleiters durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung „Ingenieur/in" führen zu dürfen; es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1) (Ausschlusskriterium).
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF und gemäß III.1.1) (Ausschlusskriterium);
2.2.2 Verbindliche Erklärung gem. § 5 Abs. 4c VOF.
Angabe des Gesamtumsatzes (netto) der letzten 3 Jahre.
Angabe des Umsatzes für die angegebene Dienstleistung bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre:
Mindestanforderung: Gesamtumsatz im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre 440 000 EUR Jahresumsatz;
(Auswahlkriterium, Wichtung 10 %).
2.2.3 Angabe des Umsatzes der entsprechenden Leistung (netto) pro Anzahl der Mitarbeiter der mit der entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Ingenieure bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre:
Mindestanforderung: Umsatz der entsprechenden Leistung pro Anzahl Mitarbeiter der entsprechenden Leistung gem. § 53 HOAI im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre 90 000 EUR Jahresumsatz/Mitarbeiter;
(Auswahlkriterium, Wichtung 20 %).
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1 Erklärung nach § 5 Abs. 5d VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Ingenieure in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
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Mindestanforderung: 6 festangestellte Mitarbeiter (Ausschlusskriterium);
(Auswahlkriterium, Wichtung 10 %);
2.3.2 Angaben nach § 4 Abs. 3, § 5 Abs. 5a und 5c VOF über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Projektleiters und der mit der örtlichen Bauüberwachungbeauftragte Person. Für die genannten Personen muss sichergestellt sein, dass sie dem Auftraggeber in Ausübung Ihrer Tätigkeit kurzfristig jederzeit zur Verfügung stehen können;
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2.3.3 Darstellung nach § 5 Abs. 5b VOF der in den letzten 6 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen für 3 Referenzen (A.-C.) mit jeweiliger Kurzbeschreibung (jeweils max. 2 DIN A4 Seiten):
Anforderungen an die Referenzen (A.-C.):
(Ausschlusskriterien).
— Der Referenzbogen ist vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
— Die Referenz muss in Form von aussagefähigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (wie z. B. Projektbroschüren).
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Die folgenden Anforderungen sind an die 3 Referenzprojekte gestellt. Es handelt sich hierbei um Ausschlusskriterien! Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren:
— Mindestens 2 der 3 Referenzen müssen Neubauten sein.
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB ausgeführt worden sein.
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss ein Laborgebäude (mit Laborfläche NF 1-6 mindestens 500 m²) sein.
Weiterhin sind folgende Mindestanforderungen zu berücksichtigen:
— Angabe der Bauwerkskosten KG 300 + 400, Angabe der Kosten der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8: Mindestanforderung: Kosten TA ALG 1, 2, 3 und 8 > 5 000 000 EUR,
— Angabe der Nutzfläche: Mindestanforderung: Nutzfläche 1-6 > 2 000 m²,
— Angabe der Bruttogrundfläche,
— Angabe der beauftragten Leistungsphasen, Mindestanforderung: Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 8 werden durch das Bewerberbüro erbracht;
— Leistungsstand: Die Leistungsphase 8 muss begonnen sein;
- Angabe von Leistungszeitraum des Bewerbers, Bauzeit und Übergabe an Nutzer: Mindestanforderung: Die Referenz darf nicht älter als 6 Jahre sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.10.2008 erfolgt sein.
— Benennung des Projektleiters, des Planers und der mit der örtlichen Bauüberwachung beauftragte Person (aus dem Bewerberbüro),
— Angaben zum Auftraggeber (Bezeichnung, Anschrift, Kommunikationsdaten),
— Für alle Referenzen sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen. In Fällen, in denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt anhand folgender Kriterien (Auswahlkriterien):
— Kosten TA ALG 1, 2, 3 und 8 brutto (mind. 5 000 000 EUR),
— Nutzfläche NF 1-6 (mind. 2 000 m²),
— Art der Maßnahme (Sanierung/Umbau, Neubau),
— Art der Nutzung (Sonstiges, Hochschulgebäude, sonstige Gebäude mit hohem Technisierungsgrad, Laborgebäude),
— Labornutzfläche (NF 1-6, mind. 1 000 m²),
— Qualität des Labors,
— Isotopenlabor/Radionuklidlabor,
— Hörsaal (NF = 300 m²) im Gebäude,
— Art des Auftraggebers (öffentlich/privat).
Erläuterung hoher Technisierungsgrad: Anteil KG 400 an den Bauwerkskosten (KG 300 + 400) mind. 45 %.
Erläuterung Laborgebäude: Laborgebäude mit Labor/en mit einer Laborfläche NF 1-6 mindestens 500 m².
Wichtung der Referenzen (jeweils 20 %): 60 %.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 2 000 000 EUR, für sonstige Schäden 2 000 000 EUR jeweils zweifach maximiert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zulässig. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zu Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt für die Fachplanung der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 1, 2, 3, 7 und 8 sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 2 VOF nachweisen können.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Siehe III.2.1), III.2.2), und III.2.3) sowie ergänzend gemäß den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtungen:
Durchschnittlicher Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Jahre: 10 %.
Durchschnittliche Anzahl der Gesamtmitarbeiterzahl in den letzten 3 Jahren: 10 %
Durchschnittlicher Umsatz bezogen auf Mitarbeiter an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Ingenieure in den letzten 3 Jahren: 20 %
Referenzen: gemäß den unter III.2.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen A.-C. mit jeweils 20 %). 60 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-04-01 📅
Datum des Endes: 2019-05-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0421.144001 TA HLW
Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1)). Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
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d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 15.1.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Nachr. HAD-Ref.: 39/5490.
Nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.144001 TA HLW.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3, Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2014/S 242-426491 (2014-12-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 143 984,78 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 060-102106
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 242-426491
ABl. S-Ausgabe: 60
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 39/5888; nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.144001 TA HLW.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung Leistungsfähigkeit Projektleiter und Projektteam (15)
2. Darstellung Methodik Sicherstellung Planungsqualität, Einhaltung Kosten, Termine, Qualitäten (30)
3. Beurteilung Entwurf ES-Bau im Hinblick auf Anforderungen TA AG 1, 2 und 3, Konzeptansätze Energieeffizienz (35)
4. Auftreten Projektleiter und Projektteam (15)
5. Honorar (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-14 📅
Name: Ingenieurbüro Meier
Postanschrift: Eschbachstraße 6
Postort: Kirchzarten
Postleitzahl: 79199
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Quelle: OJS 2016/S 060-102106 (2016-03-23)