Bremsprellbock Neuentwicklung Halle; Vorhabennummer: RXA_140003

DB Netz AG (Bukr 16)

Entwicklung eines Bremsprellbocks für ZBA Halle mit Option auf Abnahme 15 weiterer Bremsprellböcke nach erfolgreicher Abnahme durch das EBA.
In der zukünftigen Zugbildungsanlage (ZBA) Halle (Saale) ist der Abschluss der 16 neu zu bauenden, stumpf endenden Richtungsgleise Nr. 630 bis 645 mit speziellen Bremsprellböcken vorgesehen (Bremsprellböcke im Richtungsgleis ohne Spitzensicherung, BRoS). Diese müssen die dynamischen Einwirkungen sowohl aus a) Rangierfahrten, als auch aus b) den Fahrzeugbewegungen infolge Zugbildung aufnehmen können.
a) Einwirkungen aus Rangierfahrten sind die üblichen Anprallereignisse auf Prellböcke wie z. B.
— Verbremsen von Rangiereinheiten beim Einfahren in ein Stumpfgleis.
b) Bei Einwirkungen aus dem Ablaufbetrieb wird der Prellbock durch anprallende Abläufe belastet, die:
— entweder frei bis an das Ende des Richtungsgleises laufen, oder
— durch eine Gleisförderanlage bzw.
— beim Beidrücken mit der Lok auf den Prellbock geschoben werden.
Die auf den Bremsprellbock auflaufenden Abläufe bzw. beigedrückte Wagen dürfen infolge der Entspannung der Wagenpuffer und Prellbock-Hydraulikpuffer nicht unzulässig schnell zurückgeschoben werden, da sonst die zulässige Differenzgeschwindigkeit überschritten und die geforderte Rangierqualität nicht erreicht wird.
Da derzeit keine Bremsprellböcke existieren, die die Einwirkungen aus den beiden Betriebs-verfahren aufnehmen können, müssen diese speziellen Bremsprellböcke neu entwickelt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-04-16 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-04-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bremsvorrichtungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bremsvorrichtungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 7
Postleitzahl: 60486
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
E-Mail: arne-christian.boehmann@deutschebahn.com 📧
Telefon: +49 3029756890 📞
Fax: +49 6926521757 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-16 📅
Einreichungsfrist: 2014-05-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-04-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 078-137671
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 210-364791
ABl. S-Ausgabe: 78
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG versandt bzw. zum Download zur Verfügung gestellt. Die Registrierung für das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG ist über die Internetadresse unter: https://bieterportal.noncd.db.de möglich. Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang (gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag an die unter I.1) genannte Adresse für Angebote/Teilnahmeanträge eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmeantrag – Nicht öffnen“ und dem Aktenzeichen „14TEA10035“ zu versehen. Eine elektronische Übermittlung der Teilnahmeanträge (z. B, per E-Mail oder Telefax) ist nicht gewünscht. Form der geforderten Erklärungen/Nachweise: Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Alle unter III.1.4; III.2.1 bis III.2.3 und VI.3 geforderten Erklärungen/Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Angebotslegung erfolgt entweder über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG oder in schriftlicher Form an die unter I.1) genannte Adresse für Angebote/Teilnahmeanträge im verschlossenen Umschlag unter Angabe des Aktenzeichens „14TEA10035“ und dem Hinweis „Angebot – Nicht Öffnen!“ Eine elektronische Übermittlung außerhalb des Vergabeportals ist nicht zulässig. Bitte beachten Sie, dass bei Nutzung des Vergabeportals und dem möglichen Mantelbogenverfahren, der Mantelbogen zum in Pkt. IV.3.4) genannten Schlusstermin im Original bei der unter I.1) genannten Adresse für Angebote/Teilnahmeanträge im verschlossenen Umschlag unter Angabe des Aktenzeichens „14TEA10035“ und dem Hinweis „Angebot – Nicht Öffnen!“ vorliegen muss.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Entwicklung eines Bremsprellbocks für ZBA Halle mit Option auf Abnahme 15 weiterer Bremsprellböcke nach erfolgreicher Abnahme durch das EBA.
In der zukünftigen Zugbildungsanlage (ZBA) Halle (Saale) ist der Abschluss der 16 neu zu bauenden, stumpf endenden Richtungsgleise Nr. 630 bis 645 mit speziellen Bremsprellböcken vorgesehen (Bremsprellböcke im Richtungsgleis ohne Spitzensicherung, BRoS). Diese müssen die dynamischen Einwirkungen sowohl aus a) Rangierfahrten, als auch aus b) den Fahrzeugbewegungen infolge Zugbildung aufnehmen können.
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a) Einwirkungen aus Rangierfahrten sind die üblichen Anprallereignisse auf Prellböcke wie z. B.
— Verbremsen von Rangiereinheiten beim Einfahren in ein Stumpfgleis.
b) Bei Einwirkungen aus dem Ablaufbetrieb wird der Prellbock durch anprallende Abläufe belastet, die:
— entweder frei bis an das Ende des Richtungsgleises laufen, oder
— durch eine Gleisförderanlage bzw.
— beim Beidrücken mit der Lok auf den Prellbock geschoben werden.
Die auf den Bremsprellbock auflaufenden Abläufe bzw. beigedrückte Wagen dürfen infolge der Entspannung der Wagenpuffer und Prellbock-Hydraulikpuffer nicht unzulässig schnell zurückgeschoben werden, da sonst die zulässige Differenzgeschwindigkeit überschritten und die geforderte Rangierqualität nicht erreicht wird.
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Da derzeit keine Bremsprellböcke existieren, die die Einwirkungen aus den beiden Betriebs-verfahren aufnehmen können, müssen diese speziellen Bremsprellböcke neu entwickelt werden.
Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen:
Option auf Abnahme 15 weiterer Bremsprellböcke nach erfolgreicher Abnahme durch das EBA.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 24 Monate
Referenznummer: 14TEA10035
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle (Saale).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bietereigenerklärung ist vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Bietereigenerklärung steht im Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zum Download bereit (Details s. Abschnitt VI). Ergänzend sind folgende Nachweise vorzulegen:
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— Nachweis der in der Bietereigenerklärung benannten Eintragungen in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie und Handelskammer seines Wohnsitzes oder gleichwertig
— Der Bewerber hat über seine Mitgliedschaft der Berufsgenossenschaft einen Nachweis vorzulegen. Bewerber ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen.
Form der erforderten Nachweise/Erklärungen: Alle geforderten Nachweise/Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert und kann zum Ausschluss führen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Lieferantenselbstauskunft ist vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Lieferantenselbstauskunft steht im Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zum Download bereit (Details s. Abschnitt VI). Ergänzend sind folgende Nachweise vorzulegen:
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— Unterlagen über bereits ausgeführte oder vergleichbare Objekte.
— Geschäftsbericht aus dem Jahr 2013 (falls zutreffend).
Form der erforderten Nachweise/Erklärungen: Alle geforderten Nachweise/Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert und kann zum Ausschluss führen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise sind vorzulegen:
— Nachweis über ein ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem.
— Referenzen: Beschreiben Sie ausgeführte Leistungen in den letzten 3 Jahren im Bereich Bremsprellböcke unter Nennung des Auftraggebers.
— Schweißnachweis Klasse E nach DIN 18800-7.
— Eigenerklärung, dass die DS 800 01 „Bahnanlagen entwerfen – Allgemeine Entwurfsgrundlagen“ (Abschnitt Gleisabschlüsse) eingehalten wird. (Informationen und Dokumentationen zum System Eisenbahn können in schriftlicher oder elektronischer Form Im Drucksachenzentrum der DB AG bezogen werden. DB Kommunikationstechnik GmbH, Medien- und Kommunikationsdienste, Logistikcenter (Drucksachenzentrale), Kriegsstraße 136, 76133 Karlsruhe. E-Mail: dzd-bestellservice(at)bahn.de).
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— Es ist darzustellen, in welchem Umfang eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung beabsichtigt ist.
Form der erforderten Nachweise: Alle geforderten Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert und kann zum Ausschluss führen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
— Sicherheit für Mängelansprüche in Höhe von 5 % der Auftragssumme gegen Bankbürgschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungsbedingungen: gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Böhmann, Arne-Christian
Name: Deutsche Bahn AG, VR Technik – Beschaffung TEA 21
Postanschrift: Caroline-Michaelis-Str. 5-11
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10115
Name: Deutsche Bahn AG
Kontaktperson: Wagner, Jenny
E-Mail: jenny.j.wagner@deutschebahn.com 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-09-01 📅
Datum des Endes: 2016-08-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-29 📅
Kennungen
Art der früheren Veröffentlichung: Periodic_indicative_notice
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 210-364791

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes für Nachprüfungsverfahren
Postanschrift: Villemombler-Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Desweiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 078-137671 (2014-04-16)