Aufgabenstellung: Der Schulstandort Berolinastraße 8 in Berlin Mitte soll nach Aufheben der Berolina-Oberschule durch eine Schule mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ nachgenutzt werden. Diese Maßnahme ist erforderlich, da im Bezirk derzeit keine Schulen mit diesem Förderschwerpunkt existieren und die Schülerinnen und Schüler mit entsprechendem Förderbedarf sämtlich Fördereinrichtungen anderer Bezirke besuchen. Zurzeit ist in den Räumen der Berolina-Oberschule eine Filiale der Arno-Fuchs-Schule mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt ‚Geistige Entwicklung' in Berlin Charlottenburg – Wilmersdorf untergebracht. Diese Filiale soll sukzessive zu einer eigenständigen Schule aufgebaut werden. Hierzu werden im Rahmen der geplanten Baumaßnahme bestehende Gebäudeteile rückgebaut und durch Neu-, und Erweiterungsbauten ersetzt sowie erhaltungswürdige Gebäude instandgesetzt und den sonderpädagogischen Bedürfnissen angepasst. Kurzbeschreibung des bestehenden Bauwerks: Das Flurstück 1099 ist mit einem Schulgebäude, das sich aus verschiedenen Bauteilen zusammensetzt, bebaut. Kernstück ist das zentrale, dreigeschossige, unterkellerte Schulgebäude (Bauteil C), das in den 1950-er Jahren in konventioneller Bauweise errichtet wurde. Die Erschließung erfolgt über ein mittig angeordnetes, offenes Treppenhaus mit zwei symmetrisch angeordneten Treppenläufen. Das Gebäude ist als einhüftige Anlage mit nach Süden orientierten Klassenräumen sowie breit angelegten Flurbereichen nach Norden konzipiert. Es wird seitlich gefasst durch ein- bis zweigeschossige, unterkellerte Bauteile (Bauteile A und B sowie Bauteile D und E), die sich U-förmig um den Eingangsbereich gruppieren. Der eingeschossige, ebenfalls unterkellerte Verbindungsbauteil (Bauteil D) im Osten dient der Erschließung des dreigeschossigen Baukörpers (Bauteil E) entlang der Berolinastraße, der in den 1970-er Jahren als Typenbau der Serie SK Berlin gebaut wurde. Die im rückwärtigen Grundstücksbereich angeordnete, unterkellerte Sporthalle (Bauteil G) ist über einen eingeschossigen Verbindungsgang (Bauteil F) an den Hauptbereich des Schulgebäudes angeschlossen. In diesem Verbindungsbauteil sind die zurzeit genutzten Klassenräume der Filiale der Arno-Fuchs-Schule untergebracht. Dieser Bereich wurde 2008 für die provisorische Nutzung instandgesetzt. Die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz. Das Schulgrundstück ist geprägt durch zahlreichen Baumbestand unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Art. Es ist vorgesehen, die Bauteile A, B, D, E und G ganz oder teilweise abzureißen. Kurzbeschreibung der geplanten baulichen Anlagen: Auf Grundlage des genehmigten Bedarfsprogramms fand ein begrenzt offener Realisierungswettbewerb statt. Auf Basis des Wettbewerbsergebnisses soll im Rahmen der geplanten Baumaßnahme ein neues Gebäudeensemble aus Teilen der vorhandenen, zu erhaltenden Gebäude (Bauteil 2 (alt Bauteil C) und Bauteil 3 (alt Bauteil F)) und einem dreigeschossigen Schulhaus (Bauteil 1) sowie einer neuen Sporthalle (Bauteil 4) entstehen. Die Förderschule ist in zwei Nutzungsbereiche unterteilt: Der Bauteil 1 bildet zusammen mit den Bauteilen 2 und 3 den schulischen Bereich mit Klassen- bzw. Fachräumen, Verwaltung und Eingangsbereich. Im Bauteil 4 sind die Therapieräume, das Therapiebad und die Sporthalle untergebracht. Für die zu erhaltenden Bestandsgebäude ist eine Grundsanierung unter der Berücksichtigung der sonderpädagogischen Notwendigkeiten und der besonderen Anforderungen an Sonderbauten vorgesehen. Bei der Konstruktionsart der Neubauten handelt es sich um einen Stahlbetonskelettbau in Ortbauweise. Die neuen tragenden Innenwände werden in Stahlbeton hergestellt, sämtliche nicht tragenden Wände werden als Trockenbauwände errichtet. Aufgrund des Rückbaus der Versorgungsanschlüsse werden für Fernwärme und Trinkwasser Neuanschlüsse und ein neuer Hausanschlussraum erstellt. Die vorhandenen technischen Anlagen werden partiell ertüchtigt. U. a. sind für die Ertüchtigung der Bestandsgebäude und für den Neubau folgende Maßnahmen vorgesehen: Im Bauteil 1 und 4 werden je eine Wasserbereitung mit thermischer Desinfektion zur Legionellenprophylaxe sowie jeweils eine Schmutzwasserhebeanlage installiert. Die Sporthalle wird mit einer Schwingboden-Heizung und der Schwimmbadbereich mit einer Fußbodenheizung ausgerüstet. Die Schwimmbadanlage des Therapiebades erhält eine Ozonanlage. Lüftungsanlagen werden in den Teilbereichen des Gebäudes vorgesehen, in denen eine kontrollierte Be- und Entlüftung nicht erfolgen kann. Das Objekt ist derzeit über einen Niederspannungsanschluss (NS-HA/HV) des EVU erschlossen und versorgt. Im Neubau des Technikkellers ist die NS-HA/HV im HA-Anschlussraum neu zu installieren. Außerdem wird eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage (SIBE) als Zentralbatterieanlage errichtet. Die Beleuchtungsanlagen für alle Bereiche sind nach den Vorschriften der DIN EN 12464 auszuführen. Das Gebäude ist mit einer Blitzschutzanlage, ausgeführt nach Blitzschutzklasse III, auszustatten. Die Konzeption der Außenanlage sieht u. a. die Erschließung des Schulgeländes in unterschiedliche Erlebnisräume (u. a. Sport- und Spielareale) vor. Das Schulhofgelände ist teilweise befahrbar auszuführen. Es existiert eine genehmigte Bauplanungsunterlage (BPU) vom 30.04.2013. Diese gilt für die Durchführung der Baumaßnahme. Die Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1.Typologie: Schul- und Lehrgebäude/Sporthalle mit jeweils sonderpädagogischen Anforderungen (Sonderbauten (nach § 2 Absatz 4 Bauordnung Berlin (Bau O Bln)). 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, Neubau, Rückbau (Die Baumaßnahme muss unter laufendem Betrieb durchgeführt werden, hierzu wurde ein Baustufenplan entwickelt.). Teile des Gebäudes wurden bereits im Vorfeld instandgesetzt. Diese Maßnahmen sind in das Gesamtprogramm zu integrieren. 3. Größenordnung: Bestand: unbebaute Fläche: 19 135 m², bebaute Fläche: 3 681 m², Bruttogrundfläche: 9 836,10 m², Fläche des Baugrundstücks: 22 816 m². Geplant: BGF gesamt: 9 612,42 m² (Bauteil 1 BGF: 3 171,35 m², Bauteil 2 BGF: 3 609,54 m², Bauteil 3 BGF: 457,70 m², Bauteil 4 BGF: 2 373,83 m²). 4. Gesamtkosten (Kostengruppe 200-700 nach DIN 276/12.2008): 16 615 000 EUR brutto. Vergeben werden die Grundleistungen nach § 34 HOAI, LPH 6 bis 9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Der Ausführungszeitraum für die o. g. Leistungen ist derzeit geplant ca. ab III. Quartal 2014.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-04-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Mitte von Berlin
Postanschrift: Mathilde-Jakob-Platz 1
Postleitzahl: 10551
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: silvia.sieg@ba-mitte.berlin.de📧
Telefon: +49 30901834659📞
Fax: +49 30901848834659 📠
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um Word- Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber), die bei der unter I.1. genannten Adresse unter Bezeichnung des Auftrags Charlotte-Pfeffer-Schule, Berolinastr. 8, 10178 Berlin, Umbau zur Sonderschule mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34, LPH 6-9, schriftlich per Mail abzufordern sind. Die Formblätter können auch per Post oder Fax bei der unter I.1) genannten Adresse in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 12, Absatz 3), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen. Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Teilnahmeantrag Pkt. 4), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar.
Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben des Teilnahmeantrags für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft bzw. der Hauptunternehmer füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten.
Der Teilnahmeantrag inklusive aller für die Bewerbung erforderlichen Unterlagen sind bis zu der unter IV.3.4) genannten Frist unter Angabe der Bezeichnung des Auftrags Charlotte-Pfeffer-Schule, Berolinastr. 8, 10178 Berlin, Umbau zur Sonderschule mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34, LPH 6-9 bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Bitte Kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag mit dem den Formblättern beigefügten Aufkleber.
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um Word- Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber), die bei der unter I.1. genannten Adresse unter Bezeichnung des Auftrags Charlotte-Pfeffer-Schule, Berolinastr. 8, 10178 Berlin, Umbau zur Sonderschule mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34, LPH 6-9, schriftlich per Mail abzufordern sind. Die Formblätter können auch per Post oder Fax bei der unter I.1) genannten Adresse in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 12, Absatz 3), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen. Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Teilnahmeantrag Pkt. 4), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar.
Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben des Teilnahmeantrags für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft bzw. der Hauptunternehmer füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten.
Der Teilnahmeantrag inklusive aller für die Bewerbung erforderlichen Unterlagen sind bis zu der unter IV.3.4) genannten Frist unter Angabe der Bezeichnung des Auftrags Charlotte-Pfeffer-Schule, Berolinastr. 8, 10178 Berlin, Umbau zur Sonderschule mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34, LPH 6-9 bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Bitte Kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag mit dem den Formblättern beigefügten Aufkleber.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aufgabenstellung:
Der Schulstandort Berolinastraße 8 in Berlin Mitte soll nach Aufheben der Berolina-Oberschule durch eine Schule mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ nachgenutzt werden.
Diese Maßnahme ist erforderlich, da im Bezirk derzeit keine Schulen mit diesem Förderschwerpunkt existieren und die Schülerinnen und Schüler mit entsprechendem Förderbedarf sämtlich Fördereinrichtungen anderer Bezirke besuchen.
Zurzeit ist in den Räumen der Berolina-Oberschule eine Filiale der Arno-Fuchs-Schule mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt ‚Geistige Entwicklung' in Berlin Charlottenburg – Wilmersdorf untergebracht. Diese Filiale soll sukzessive zu einer eigenständigen Schule aufgebaut werden. Hierzu werden im Rahmen der geplanten Baumaßnahme bestehende Gebäudeteile rückgebaut und durch Neu-, und Erweiterungsbauten ersetzt sowie erhaltungswürdige Gebäude instandgesetzt und den sonderpädagogischen Bedürfnissen angepasst.
Zurzeit ist in den Räumen der Berolina-Oberschule eine Filiale der Arno-Fuchs-Schule mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt ‚Geistige Entwicklung' in Berlin Charlottenburg – Wilmersdorf untergebracht. Diese Filiale soll sukzessive zu einer eigenständigen Schule aufgebaut werden. Hierzu werden im Rahmen der geplanten Baumaßnahme bestehende Gebäudeteile rückgebaut und durch Neu-, und Erweiterungsbauten ersetzt sowie erhaltungswürdige Gebäude instandgesetzt und den sonderpädagogischen Bedürfnissen angepasst.
Kurzbeschreibung des bestehenden Bauwerks:
Das Flurstück 1099 ist mit einem Schulgebäude, das sich aus verschiedenen Bauteilen zusammensetzt, bebaut. Kernstück ist das zentrale, dreigeschossige, unterkellerte Schulgebäude (Bauteil C), das in den 1950-er Jahren in konventioneller Bauweise errichtet wurde. Die Erschließung erfolgt über ein mittig angeordnetes, offenes Treppenhaus mit zwei symmetrisch angeordneten Treppenläufen.
Das Flurstück 1099 ist mit einem Schulgebäude, das sich aus verschiedenen Bauteilen zusammensetzt, bebaut. Kernstück ist das zentrale, dreigeschossige, unterkellerte Schulgebäude (Bauteil C), das in den 1950-er Jahren in konventioneller Bauweise errichtet wurde. Die Erschließung erfolgt über ein mittig angeordnetes, offenes Treppenhaus mit zwei symmetrisch angeordneten Treppenläufen.
Das Gebäude ist als einhüftige Anlage mit nach Süden orientierten Klassenräumen sowie breit angelegten Flurbereichen nach Norden konzipiert. Es wird seitlich gefasst durch ein- bis zweigeschossige, unterkellerte Bauteile (Bauteile A und B sowie Bauteile D und E), die sich U-förmig um den Eingangsbereich gruppieren. Der eingeschossige, ebenfalls unterkellerte Verbindungsbauteil (Bauteil D) im Osten dient der Erschließung des dreigeschossigen Baukörpers (Bauteil E) entlang der Berolinastraße, der in den 1970-er Jahren als Typenbau der Serie SK Berlin gebaut wurde.
Das Gebäude ist als einhüftige Anlage mit nach Süden orientierten Klassenräumen sowie breit angelegten Flurbereichen nach Norden konzipiert. Es wird seitlich gefasst durch ein- bis zweigeschossige, unterkellerte Bauteile (Bauteile A und B sowie Bauteile D und E), die sich U-förmig um den Eingangsbereich gruppieren. Der eingeschossige, ebenfalls unterkellerte Verbindungsbauteil (Bauteil D) im Osten dient der Erschließung des dreigeschossigen Baukörpers (Bauteil E) entlang der Berolinastraße, der in den 1970-er Jahren als Typenbau der Serie SK Berlin gebaut wurde.
Die im rückwärtigen Grundstücksbereich angeordnete, unterkellerte Sporthalle (Bauteil G) ist über einen eingeschossigen Verbindungsgang (Bauteil F) an den Hauptbereich des Schulgebäudes angeschlossen. In diesem Verbindungsbauteil sind die zurzeit genutzten Klassenräume der Filiale der Arno-Fuchs-Schule untergebracht. Dieser Bereich wurde 2008 für die provisorische Nutzung instandgesetzt. Die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz.
Die im rückwärtigen Grundstücksbereich angeordnete, unterkellerte Sporthalle (Bauteil G) ist über einen eingeschossigen Verbindungsgang (Bauteil F) an den Hauptbereich des Schulgebäudes angeschlossen. In diesem Verbindungsbauteil sind die zurzeit genutzten Klassenräume der Filiale der Arno-Fuchs-Schule untergebracht. Dieser Bereich wurde 2008 für die provisorische Nutzung instandgesetzt. Die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz.
Das Schulgrundstück ist geprägt durch zahlreichen Baumbestand unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Art.
Es ist vorgesehen, die Bauteile A, B, D, E und G ganz oder teilweise abzureißen.
Kurzbeschreibung der geplanten baulichen Anlagen:
Auf Grundlage des genehmigten Bedarfsprogramms fand ein begrenzt offener Realisierungswettbewerb statt. Auf Basis des Wettbewerbsergebnisses soll im Rahmen der geplanten Baumaßnahme ein neues Gebäudeensemble aus Teilen der vorhandenen, zu erhaltenden Gebäude (Bauteil 2 (alt Bauteil C) und Bauteil 3 (alt Bauteil F)) und einem dreigeschossigen Schulhaus (Bauteil 1) sowie einer neuen Sporthalle (Bauteil 4) entstehen. Die Förderschule ist in zwei Nutzungsbereiche unterteilt: Der Bauteil 1 bildet zusammen mit den Bauteilen 2 und 3 den schulischen Bereich mit Klassen- bzw. Fachräumen, Verwaltung und Eingangsbereich. Im Bauteil 4 sind die Therapieräume, das Therapiebad und die Sporthalle untergebracht. Für die zu erhaltenden Bestandsgebäude ist eine Grundsanierung unter der Berücksichtigung der sonderpädagogischen Notwendigkeiten und der besonderen Anforderungen an Sonderbauten vorgesehen.
Auf Grundlage des genehmigten Bedarfsprogramms fand ein begrenzt offener Realisierungswettbewerb statt. Auf Basis des Wettbewerbsergebnisses soll im Rahmen der geplanten Baumaßnahme ein neues Gebäudeensemble aus Teilen der vorhandenen, zu erhaltenden Gebäude (Bauteil 2 (alt Bauteil C) und Bauteil 3 (alt Bauteil F)) und einem dreigeschossigen Schulhaus (Bauteil 1) sowie einer neuen Sporthalle (Bauteil 4) entstehen. Die Förderschule ist in zwei Nutzungsbereiche unterteilt: Der Bauteil 1 bildet zusammen mit den Bauteilen 2 und 3 den schulischen Bereich mit Klassen- bzw. Fachräumen, Verwaltung und Eingangsbereich. Im Bauteil 4 sind die Therapieräume, das Therapiebad und die Sporthalle untergebracht. Für die zu erhaltenden Bestandsgebäude ist eine Grundsanierung unter der Berücksichtigung der sonderpädagogischen Notwendigkeiten und der besonderen Anforderungen an Sonderbauten vorgesehen.
Bei der Konstruktionsart der Neubauten handelt es sich um einen Stahlbetonskelettbau in Ortbauweise. Die neuen tragenden Innenwände werden in Stahlbeton hergestellt, sämtliche nicht tragenden Wände werden als Trockenbauwände errichtet.
Aufgrund des Rückbaus der Versorgungsanschlüsse werden für Fernwärme und Trinkwasser Neuanschlüsse und ein neuer Hausanschlussraum erstellt.
Die vorhandenen technischen Anlagen werden partiell ertüchtigt. U. a. sind für die Ertüchtigung der Bestandsgebäude und für den Neubau folgende Maßnahmen vorgesehen:
Im Bauteil 1 und 4 werden je eine Wasserbereitung mit thermischer Desinfektion zur Legionellenprophylaxe sowie jeweils eine Schmutzwasserhebeanlage installiert. Die Sporthalle wird mit einer Schwingboden-Heizung und der Schwimmbadbereich mit einer Fußbodenheizung ausgerüstet. Die Schwimmbadanlage des Therapiebades erhält eine Ozonanlage. Lüftungsanlagen werden in den Teilbereichen des Gebäudes vorgesehen, in denen eine kontrollierte Be- und Entlüftung nicht erfolgen kann. Das Objekt ist derzeit über einen Niederspannungsanschluss (NS-HA/HV) des EVU erschlossen und versorgt. Im Neubau des Technikkellers ist die NS-HA/HV im HA-Anschlussraum neu zu installieren. Außerdem wird eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage (SIBE) als Zentralbatterieanlage errichtet. Die Beleuchtungsanlagen für alle Bereiche sind nach den Vorschriften der DIN EN 12464 auszuführen. Das Gebäude ist mit einer Blitzschutzanlage, ausgeführt nach Blitzschutzklasse III, auszustatten.
Im Bauteil 1 und 4 werden je eine Wasserbereitung mit thermischer Desinfektion zur Legionellenprophylaxe sowie jeweils eine Schmutzwasserhebeanlage installiert. Die Sporthalle wird mit einer Schwingboden-Heizung und der Schwimmbadbereich mit einer Fußbodenheizung ausgerüstet. Die Schwimmbadanlage des Therapiebades erhält eine Ozonanlage. Lüftungsanlagen werden in den Teilbereichen des Gebäudes vorgesehen, in denen eine kontrollierte Be- und Entlüftung nicht erfolgen kann. Das Objekt ist derzeit über einen Niederspannungsanschluss (NS-HA/HV) des EVU erschlossen und versorgt. Im Neubau des Technikkellers ist die NS-HA/HV im HA-Anschlussraum neu zu installieren. Außerdem wird eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage (SIBE) als Zentralbatterieanlage errichtet. Die Beleuchtungsanlagen für alle Bereiche sind nach den Vorschriften der DIN EN 12464 auszuführen. Das Gebäude ist mit einer Blitzschutzanlage, ausgeführt nach Blitzschutzklasse III, auszustatten.
Die Konzeption der Außenanlage sieht u. a. die Erschließung des Schulgeländes in unterschiedliche Erlebnisräume (u. a. Sport- und Spielareale) vor. Das Schulhofgelände ist teilweise befahrbar auszuführen.
Es existiert eine genehmigte Bauplanungsunterlage (BPU) vom 30.04.2013. Diese gilt für die Durchführung der Baumaßnahme.
Die Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus:
1.Typologie:
Schul- und Lehrgebäude/Sporthalle mit jeweils sonderpädagogischen Anforderungen (Sonderbauten (nach § 2 Absatz 4 Bauordnung Berlin (Bau O Bln)).
2. Art der Baumaßnahme:
Bauen im Bestand, Neubau, Rückbau (Die Baumaßnahme muss unter laufendem Betrieb durchgeführt werden, hierzu wurde ein Baustufenplan entwickelt.).
Teile des Gebäudes wurden bereits im Vorfeld instandgesetzt. Diese Maßnahmen sind in das Gesamtprogramm zu integrieren.
3. Größenordnung:
Bestand: unbebaute Fläche: 19 135 m², bebaute Fläche: 3 681 m², Bruttogrundfläche: 9 836,10 m², Fläche des Baugrundstücks: 22 816 m².
4. Gesamtkosten (Kostengruppe 200-700 nach DIN 276/12.2008): 16 615 000 EUR brutto.
Vergeben werden die Grundleistungen nach § 34 HOAI, LPH 6 bis 9.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Der Ausführungszeitraum für die o. g. Leistungen ist derzeit geplant ca. ab III. Quartal 2014.
Dauer: 48 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berolinastr. 8 in Berlin 10178.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:
1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren.
Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie). Eigenerklärung (s. Punkt 1 Teilnahmeantrag) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
2. Eigenerklärung des Bewerbers, dass
— über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
— sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
— Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten zwei Jahren nicht wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden sind,
— Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten zwei Jahren nicht wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden sind,
— er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
— er Amtsträgern oder öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat,
— er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen und insbesondere keine Absprachen über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat,
— er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen und insbesondere keine Absprachen über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat,
— er sich bewusst ist, dass eine falsche Abgabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat,
— er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
3. Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (s. Punkt 2 Teilnahmeantrag).
4. Eigenerklärung zur beruflichen Befähigung/Bauvorlageberechtigung (s. Punkt 8 Teilnahmeantrag) entsprechend Ziff. III.3.1)) der Bekanntmachung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen (s. Punkte 3.1 und 3.2 Teilnahmeantrag) – bei Bewerbergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern – sind gefordert:
1. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den 3 Geschäftsjahren 2010, 2011, 2012 gesamt.
2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den 3 Geschäftsjahren 2010, 2011, 2012 für Leistungen gem. HOAI § 34 gesamt .
3. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den 3 Geschäftsjahren 2010, 2011, 2012 für Leistungen gem. HOAI § 34 gesamt im Bereich Bauen im Bestand.
4. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den 3 Geschäftsjahren 2010, 2011, 2012 für Leistungen gem. HOAI § 34 gesamt im Bereich Neubauten.
5. Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert:
1. Darstellung (s. Punkt 3.3 Teilnahmeantrag) der Zahl der in den drei Geschäftsjahren 2010, 2011, 2012 jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), davon aufgeschlüsselt in Geschäftsführer/leitende Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure, Architekten und Ingenieure (Hochbau), Architekten und Ingenieure (Hochbau) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung.
1. Darstellung (s. Punkt 3.3 Teilnahmeantrag) der Zahl der in den drei Geschäftsjahren 2010, 2011, 2012 jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), davon aufgeschlüsselt in Geschäftsführer/leitende Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure, Architekten und Ingenieure (Hochbau), Architekten und Ingenieure (Hochbau) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung.
2. Darstellung (s. Punkt 4 Teilnahmeantrag) welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung .
3. Für das in II.1.5) aufgeführte Leistungsbild Angaben zu 2 Referenzprojekten in der Kategorie Bauen im Bestand und Neubau von Schul- und Lehrgebäuden mit Sporthallen, die in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Kosten, der Termine und der Qualitäten erfolgreich abgeschlossen wurden; Fertigstellung Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI im Zeitraum 12/2002 bis 12/2012. Werden nicht mindestens 2 Referenzprojekte benannt, so wird die Bewerbung vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Es werden nur Referenzprojekte anerkannt, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen. Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss belegen, können beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein.
3. Für das in II.1.5) aufgeführte Leistungsbild Angaben zu 2 Referenzprojekten in der Kategorie Bauen im Bestand und Neubau von Schul- und Lehrgebäuden mit Sporthallen, die in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Kosten, der Termine und der Qualitäten erfolgreich abgeschlossen wurden; Fertigstellung Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI im Zeitraum 12/2002 bis 12/2012. Werden nicht mindestens 2 Referenzprojekte benannt, so wird die Bewerbung vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Es werden nur Referenzprojekte anerkannt, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen. Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss belegen, können beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zulässig.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zulässig.
Der Bewerber soll die einzelnen Projekte auf jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten (einseitig) in Form von Texten, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung des Vorhabens;
— Ort des Bauvorhabens;
— Auftraggeber und Ansprechpartner mit Telefonnummer;
— Bei Bietergemeinschaften/Subunternehmern außerdem: Auftragnehmer;
— Datum der Fertigstellung LPH 8 HOAI §34.
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind zusätzlich folgende Angaben zu tätigen:
— Bruttogrundfläche (BGF) in m² (Bauen im Bestand);
— Bruttogrundfläche (BGF) in m² (Neubau);
— bearbeitete Leistungsphasen gem. HOAI §34;
— Gesamtbaukosten KG 200-700 brutto (nach DIN 276/12.2008);
— Angaben zur Art der Baumaßnahme (Instandsetzungs-/Instandhaltungsmaßnahme nach HOAI § 2 (8) und (9) HOAI, Umbau-/Modernisierungsmaßnahme nach HOAI § 2 (5) und (6), Neubau nach HOAI § 2 (2);
— Projektspezifische Angaben (Bauen von Förderschulen bzw. Schulen mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt, Bauen von Funktionsbereichen für Therapie, Bauen von Therapiebädern , Bauen von Turn- und Sporthallen , Rückbau von Gebäuden, Bauen für öffentliche Auftraggeber.
— Projektspezifische Angaben (Bauen von Förderschulen bzw. Schulen mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt, Bauen von Funktionsbereichen für Therapie, Bauen von Therapiebädern , Bauen von Turn- und Sporthallen , Rückbau von Gebäuden, Bauen für öffentliche Auftraggeber.
Bei den Referenzprojekten soll es sich insbesondere um Baumaßnahmen vergleichbarer Art, Komplexität und Größenordnung handeln.
4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags.
4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags.
Hinweis:
Darüber hinaus gehende Unterlagen werden zur Beurteilung der Bewerbung nicht zugelassen.
Weitere Mindestanforderungen (Teilnahmeanträge, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen):
1. Für die Beschäftigten Mitarbeiter gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen: Anzahl Architekten / Ingenieure (Hochbau) mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der Jahre 2010, 2011, 2012 (= 3 Jahre): Mindestanforderung: größer/gleich 3.
1. Für die Beschäftigten Mitarbeiter gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen: Anzahl Architekten / Ingenieure (Hochbau) mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der Jahre 2010, 2011, 2012 (= 3 Jahre): Mindestanforderung: größer/gleich 3.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der AN hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 500 000 EUR für Personenschäden, und 500 000 EUR für sonstige Schäden, die jeweils einfach pro Jahr zur Verfügung stehen müssen, nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten.
Der AN hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 500 000 EUR für Personenschäden, und 500 000 EUR für sonstige Schäden, die jeweils einfach pro Jahr zur Verfügung stehen müssen, nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
— HOAI 2013,
— u. a. Landeshaushaltsordnung (LHO) des Landes Berlin, ABau – Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe eines Teilnahmeantrages abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3) der Bekanntmachung) abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe eines Teilnahmeantrages abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3) der Bekanntmachung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF §12, Absatz 3 – s. Muster als Formblatt), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Teilnahmeantrag Pkt. 4.), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF §12, Absatz 3 – s. Muster als Formblatt), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Teilnahmeantrag Pkt. 4.), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
VOF §23 (2) und (3)
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure in der Fachrichtung Hochbau:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie nach den geltenden EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden und bauvorlageberechtigt zu sein.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie nach den geltenden EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden und bauvorlageberechtigt zu sein.
2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen bauvorlageberechtigten Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.2.1), III.2.2) und III.2.3).
2. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Grundlage hierfür ist die Bewertung im Rahmen einer Punktematrix, die den Bewerbern mit den für die Bewerbung zu verwendenden Formblättern übersandt wird. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte in der Punktematrix für die Auswahl maßgebend.3. Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
2. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Grundlage hierfür ist die Bewertung im Rahmen einer Punktematrix, die den Bewerbern mit den für die Bewerbung zu verwendenden Formblättern übersandt wird. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte in der Punktematrix für die Auswahl maßgebend.3. Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: SE Facility Management
Frau Silvia Sieg
Name: MMP Mager-Morana Projektmanagement im Bauwesen GmbH
Postanschrift: Fasanenstr. 42
Postleitzahl: 10719
Kontaktperson: Hrn. Mager-Morana
Telefon: +49 3035506000📞
E-Mail: info@mmpgmbh.de📧
Fax: +49 3035506010 📠
Name: Bezirksamt Mitte von Berlin
Postanschrift: Müllerstr. 146
Postleitzahl: 13353
Kontaktperson: Zentrale Submissions- und Vergabestelle/Raum 246
Frau Hesse
Telefon: +49 30901844683📞
E-Mail: berlind.hesse@ba-mitte.berlin.de📧
Fax: +49 30901844688 📠
Referenz Zusätzliche Informationen
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um Word- Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber), die bei der unter I.1. genannten Adresse unter Bezeichnung des Auftrags Charlotte-Pfeffer-Schule, Berolinastr. 8, 10178 Berlin, Umbau zur Sonderschule mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34, LPH 6-9, schriftlich per Mail abzufordern sind. Die Formblätter können auch per Post oder Fax bei der unter I.1) genannten Adresse in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um Word- Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber), die bei der unter I.1. genannten Adresse unter Bezeichnung des Auftrags Charlotte-Pfeffer-Schule, Berolinastr. 8, 10178 Berlin, Umbau zur Sonderschule mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34, LPH 6-9, schriftlich per Mail abzufordern sind. Die Formblätter können auch per Post oder Fax bei der unter I.1) genannten Adresse in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 12, Absatz 3), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen. Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Teilnahmeantrag Pkt. 4), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 12, Absatz 3), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen. Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Teilnahmeantrag Pkt. 4), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar.
Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben des Teilnahmeantrags für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft bzw. der Hauptunternehmer füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.
Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben des Teilnahmeantrags für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft bzw. der Hauptunternehmer füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten.
Der Teilnahmeantrag inklusive aller für die Bewerbung erforderlichen Unterlagen sind bis zu der unter IV.3.4) genannten Frist unter Angabe der Bezeichnung des Auftrags Charlotte-Pfeffer-Schule, Berolinastr. 8, 10178 Berlin, Umbau zur Sonderschule mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34, LPH 6-9 bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Bitte Kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag mit dem den Formblättern beigefügten Aufkleber.
Der Teilnahmeantrag inklusive aller für die Bewerbung erforderlichen Unterlagen sind bis zu der unter IV.3.4) genannten Frist unter Angabe der Bezeichnung des Auftrags Charlotte-Pfeffer-Schule, Berolinastr. 8, 10178 Berlin, Umbau zur Sonderschule mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34, LPH 6-9 bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Bitte Kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag mit dem den Formblättern beigefügten Aufkleber.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de📧
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen , die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a Abs. 1 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen , die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a Abs. 1 GWB).
Quelle: OJS 2014/S 070-121006 (2014-04-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-10-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 516 673,24 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität und Erfahrung des Projektteams (20)
2. Qualität der Herangehensweise an das Projekt (30)
3. Sonstige aufgabenspezifische Zuschlagskriterien, Bearbeitung/Problemlösung von 2 Aufgabenstellungen (30)
4. Honorarangebot (20)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-09-19 📅
Name: Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH
Postanschrift: Kohlfurter Straße 41-43
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10999
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2014/S 196-347013 (2014-10-09)