Dienstleistung als Projektsteuerer zum Neubau Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung der FU Berlin, Robert-von-Ostertag-Straße gegenüber Nr. 7-13 in Berlin Steglitz-Zehlendorf
Für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der Freien Universität Berlin in Steglitz-Zehlendorf sollen Projektsteuerungsleistungen einschließlich des fachtechnischen Managements für die Übernahme der delegierbaren Bauherrenaufgaben in den Handlungsbereichen - Organisation - Mengen und Qualitäten - Kosten und Finanzierung - Termine und Kapazitäten. in den Leistungsabschnitten 2 bis 9 gemäß Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt einschließlich der AVB (PS) (Fundort: www.stadtentwicklung.berlin./service/rundschreiben) vergeben werden. Zunächst werden die Projektsteuerungsleistungen für den Leistungsabschnitt 2 (Vorplanungsunterlagen) in den 4 oben genannten Handlungsbereichen beauftragt. Zum Auftrag der Projektsteuerung gehören optional, wie unter II.2.2 aufgeführt, die weiteren Leistungsabschnitte 3 bis 9. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht. Der Neubau soll auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin mit Schwerpunkt tiermedizinischer Forschung unter S2-Bedingungen nach Gentechnikgesetz sowie Serviceflächen errichtet werden. Der Planungsrahmen umfasst ca. 3.070 m² Nutzfläche. Das Raumprogramm enthält Flächen mit hohen technischen und hygienischen Anforderungen für Versuchstierhaltung (ca. 750 m²) einschließlich hochwertiger flexibler Laborflächen (ca. 700 m²) sowie Serviceflächen und Büroflächen mit Besprechungsräumen einschließlich aller dafür notwendig zu errichtenden technischen Anlagen. Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 31.500.000 Euro (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten. Derzeit werden die Investitionsanmeldung und die Haushaltsanmeldung 2016/17 durch die zuständige Fachverwaltung vorbereitet und ein Bedarfsprogramm aufgestellt. Eine Beauftragung der Leistungen kann erst nach Vorliegen der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen erfolgen. Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bausbschnitt durchzuführen. Die Übergabe an den Nutzer soll am 01.10.2019 erfolgen. Zur Erfüllung der besonderen Anforderungen an die Aufgaben des fachtechnischen Managements ist entsprechend qualifiziertes Personal, z.B. mit Abschlüssen in den Bereichen Technische Ausrüstung, Versorgungstechnik, Labortechnik, Betriebstechnik o.ä., erforderlich. Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Auftragnehmer die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus. Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die auch vom Auftragnehmer zu verwenden ist. Zu den Planungsbeteiligten gehören unter anderem Architekten, Tragwerksplaner, Fachingenieure TGA und Laborplanung, Bauphysiker, Sonderfachleute (u.a. Sicherheitskoordinatoren, Energieberater, Brandschutzgutachter) sowie weitere Gutachter. Grundlage der Projektbearbeitung ist die Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-12-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Es soll die Projektsteuerungsleistung vergeben werden für:Übernahme der delegierbaren Bauherrenaufgaben in den Handlungsbereichen:1. Organisation,2. Menge und Qualitäten,3. Kosten und Finanzierung,4. Termine und Kapazitäten.in den Leistungsabschnitten (LA) 2-9 gem. Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Projektsteuerungsleistungen einschl. AVB (PS).Zunächst wird der Leistungsabschnitt 2 (Vorplanungsunterlagen - VPU) beauftragt. Beginn der Bearbeitung ist unmittelbar nach Auftragserteilung.Geplante Projektlaufzeit für den Neubau: Juni 2015 bis Oktober 2019 [Vorplanungsunterlagen (VPU) bis Fertigstellung].Zum Auftragsumfang der Projektsteuerung gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die weiteren Leistungsabschnitte 3 - 9.Die Gesamtbaukosten (KG 200-700) für die Errichtung des Neubaus liegen bei ca. 31 500 000 EUR (brutto).Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Es soll die Projektsteuerungsleistung vergeben werden für:Übernahme der delegierbaren Bauherrenaufgaben in den Handlungsbereichen:1. Organisation,2. Menge und Qualitäten,3. Kosten und Finanzierung,4. Termine und Kapazitäten.in den Leistungsabschnitten (LA) 2-9 gem. Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Projektsteuerungsleistungen einschl. AVB (PS).Zunächst wird der Leistungsabschnitt 2 (Vorplanungsunterlagen - VPU) beauftragt. Beginn der Bearbeitung ist unmittelbar nach Auftragserteilung.Geplante Projektlaufzeit für den Neubau: Juni 2015 bis Oktober 2019 [Vorplanungsunterlagen (VPU) bis Fertigstellung].Zum Auftragsumfang der Projektsteuerung gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die weiteren Leistungsabschnitte 3 - 9.Die Gesamtbaukosten (KG 200-700) für die Errichtung des Neubaus liegen bei ca. 31 500 000 EUR (brutto).Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. V – Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307📞
Fax: +49 30901393301 📠
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der FU Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_161_FU TZR_PS.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
Abweichend zu Ziff. III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 multipliziert.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d.h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungenweitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 161_FU TZR_PS" gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 22.01.2015 an die unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3 Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
ACHTUNG: In der Zeit vom 23.12.2014 bis zum 04.01.2015 werden keine Anfragen beantwortet.
11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der FU Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_161_FU TZR_PS.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
Abweichend zu Ziff. III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 multipliziert.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d.h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungenweitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 161_FU TZR_PS" gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 22.01.2015 an die unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3 Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
ACHTUNG: In der Zeit vom 23.12.2014 bis zum 04.01.2015 werden keine Anfragen beantwortet.
11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der Freien Universität Berlin in Steglitz-Zehlendorf sollen Projektsteuerungsleistungen einschließlich des fachtechnischen Managements für die Übernahme der delegierbaren Bauherrenaufgaben in den Handlungsbereichen
Für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der Freien Universität Berlin in Steglitz-Zehlendorf sollen Projektsteuerungsleistungen einschließlich des fachtechnischen Managements für die Übernahme der delegierbaren Bauherrenaufgaben in den Handlungsbereichen
- Organisation
- Mengen und Qualitäten
- Kosten und Finanzierung
- Termine und Kapazitäten.
in den Leistungsabschnitten 2 bis 9 gemäß Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt einschließlich der AVB (PS) (Fundort: www.stadtentwicklung.berlin./service/rundschreiben) vergeben werden.
Zunächst werden die Projektsteuerungsleistungen für den Leistungsabschnitt 2 (Vorplanungsunterlagen) in den 4 oben genannten Handlungsbereichen beauftragt.
Zum Auftrag der Projektsteuerung gehören optional, wie unter II.2.2 aufgeführt, die weiteren Leistungsabschnitte 3 bis 9.
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Der Neubau soll auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin mit Schwerpunkt tiermedizinischer Forschung unter S2-Bedingungen nach Gentechnikgesetz sowie Serviceflächen errichtet werden.
Der Planungsrahmen umfasst ca. 3.070 m² Nutzfläche. Das Raumprogramm enthält Flächen mit hohen technischen und hygienischen Anforderungen für Versuchstierhaltung (ca. 750 m²) einschließlich hochwertiger flexibler Laborflächen (ca. 700 m²) sowie Serviceflächen und Büroflächen mit Besprechungsräumen einschließlich aller dafür notwendig zu errichtenden technischen Anlagen.
Der Planungsrahmen umfasst ca. 3.070 m² Nutzfläche. Das Raumprogramm enthält Flächen mit hohen technischen und hygienischen Anforderungen für Versuchstierhaltung (ca. 750 m²) einschließlich hochwertiger flexibler Laborflächen (ca. 700 m²) sowie Serviceflächen und Büroflächen mit Besprechungsräumen einschließlich aller dafür notwendig zu errichtenden technischen Anlagen.
Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 31.500.000 Euro (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten. Derzeit werden die Investitionsanmeldung und die Haushaltsanmeldung 2016/17 durch die zuständige Fachverwaltung vorbereitet und ein Bedarfsprogramm aufgestellt. Eine Beauftragung der Leistungen kann erst nach Vorliegen der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen erfolgen.
Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 31.500.000 Euro (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten. Derzeit werden die Investitionsanmeldung und die Haushaltsanmeldung 2016/17 durch die zuständige Fachverwaltung vorbereitet und ein Bedarfsprogramm aufgestellt. Eine Beauftragung der Leistungen kann erst nach Vorliegen der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen erfolgen.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bausbschnitt durchzuführen. Die Übergabe an den Nutzer soll am 01.10.2019 erfolgen.
Zur Erfüllung der besonderen Anforderungen an die Aufgaben des fachtechnischen Managements ist entsprechend qualifiziertes Personal, z.B. mit Abschlüssen in den Bereichen Technische Ausrüstung, Versorgungstechnik, Labortechnik, Betriebstechnik o.ä., erforderlich. Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Auftragnehmer die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus.
Zur Erfüllung der besonderen Anforderungen an die Aufgaben des fachtechnischen Managements ist entsprechend qualifiziertes Personal, z.B. mit Abschlüssen in den Bereichen Technische Ausrüstung, Versorgungstechnik, Labortechnik, Betriebstechnik o.ä., erforderlich. Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Auftragnehmer die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus.
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die auch vom Auftragnehmer zu verwenden ist.
Zu den Planungsbeteiligten gehören unter anderem Architekten, Tragwerksplaner, Fachingenieure TGA und Laborplanung, Bauphysiker, Sonderfachleute (u.a. Sicherheitskoordinatoren, Energieberater, Brandschutzgutachter) sowie weitere Gutachter.
Es soll die Projektsteuerungsleistung vergeben werden für:
Übernahme der delegierbaren Bauherrenaufgaben in den Handlungsbereichen:
1. Organisation,
2. Menge und Qualitäten,
3. Kosten und Finanzierung,
4. Termine und Kapazitäten.
in den Leistungsabschnitten (LA) 2-9 gem. Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Projektsteuerungsleistungen einschl. AVB (PS).
Zunächst wird der Leistungsabschnitt 2 (Vorplanungsunterlagen - VPU) beauftragt. Beginn der Bearbeitung ist unmittelbar nach Auftragserteilung.
Geplante Projektlaufzeit für den Neubau: Juni 2015 bis Oktober 2019 [Vorplanungsunterlagen (VPU) bis Fertigstellung].
Zum Auftragsumfang der Projektsteuerung gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die weiteren Leistungsabschnitte 3 - 9.
Die Gesamtbaukosten (KG 200-700) für die Errichtung des Neubaus liegen bei ca. 31 500 000 EUR (brutto).
Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
LA 8: Objektüberwachung Mitwirkung bei der Vergabe
LA 9: Abschlussarbeiten, Rechnungslegung, Mängelbeseitigung, Dokumentation, in allen vier Handlungsbereichen.
Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 70 Monate
Dauer: 8 Monate
Referenznummer: 14231E70002
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
FU Berlin, Robert-von-Ostertag-Straße gegenüber Nr. 7-13, 14163 Berlin, DEUTSCHLAND.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben),
2. Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber /
2. Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber /
Hauptgesellschafter / bevollmächtigter Vertreter bei juristischen Personen, Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, E-Mail,
Homepage (Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.),
Homepage (Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.),
3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Verzeichnis benannter Unternehmen (ABau IV 305 F in der Anlage zum Bewerberbogen).
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (ABau IV 306 F in der Anlage zum Bewerberbogen),
7. Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3 (ABau IV 307 F in der Anlage zum Bewerberbogen),
7.1 Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen. (Anlage zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einer der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte [1] bis [7.1] führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
8. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
9. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013) und,
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Projektsteuerung im Hochbau) zu berücksichtigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Projektsteuerung im Hochbau) zu berücksichtigen.
11. Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen /Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach ABau IV 306 F (in der Anlage zum Bewerberbogen) vorgelegt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
11. Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen /Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach ABau IV 306 F (in der Anlage zum Bewerberbogen) vorgelegt werden.
Mindeststandards:
Zu 8. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
zu 9. Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn der mittlere jährliche Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011/2012/2013) unter 150.000 EUR liegt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
12. Angaben zu den vorgesehenen (max. 3) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen mit Angaben zur Leistungsart, Baukosten, Bearbeitungszeit und Aufgaben); Angaben für
12. Angaben zu den vorgesehenen (max. 3) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen mit Angaben zur Leistungsart, Baukosten, Bearbeitungszeit und Aufgaben); Angaben für
— einen Projektleiter,
— einen stellvertretenden Projektleiter
— einen Projektmitarbeiter.
13. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers, Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren/Architekten mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem erfolgt eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büro/Unternehmens nach Ingenieuren und/oder Architekten, die seit mindestens 2 Jahren im Unternehmen angestellt sind.
13. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers, Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren/Architekten mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem erfolgt eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büro/Unternehmens nach Ingenieuren und/oder Architekten, die seit mindestens 2 Jahren im Unternehmen angestellt sind.
14. Vorstellung von zwei Referenzprojekten des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft als Projektsteuerer mit Neubaumaßnahmen. Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner (falls zutreffend dessen Telefonnummer), mit Referenzschreiben zum Gebäude und Anforderungsgrad an das Objekt und zum Bearbeitungsumfang (Leistungsstufen, Handlungsbereiche).
14. Vorstellung von zwei Referenzprojekten des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft als Projektsteuerer mit Neubaumaßnahmen. Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner (falls zutreffend dessen Telefonnummer), mit Referenzschreiben zum Gebäude und Anforderungsgrad an das Objekt und zum Bearbeitungsumfang (Leistungsstufen, Handlungsbereiche).
Die Referenzprojekte 1 und 2 werden nur bewertet, wenn nachfolgende Anforderungen/Bedingungen erfüllt sind:
— die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein d.h. die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein
— die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen
Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
— Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
— jede Referenz muss in den vergangenen 7 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d.h. Übergabe des Objektes nach Abschluss der LP 8 gem. § 34 HOAI bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung.),
— es müssen Leistungen als Projektsteuerer erbracht worden sein,
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung und Anschrift des Entwurfsverfassers,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen (Neubau, Umbau, Modernisierung, Sanierung etc.),
— Darstellung des bearbeiteten Leistungsbildes (Leistungsstufen und Handlungsbereiche),
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 200 bis 700 in EUR brutto,
— Art bzw. Nutzung des Gebäudes,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung, (Übergabe an den Bauherrn),
— Vorgesehener Projektleiter, stellvertretender Projektleiter am Projekt beteiligt oder in verantwortlicher Stellung tätig
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 1.000.000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 1.000.000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Nachweis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines mit dem Teilnahmeantrag.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen Projektsteuerung zu dem Vertrag über Leistungen der Projektsteuerung - AVB (PS) §7 (gemäß Rundschreiben VI A 15/2006); die LHO und ihre AV LHO sowie Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen Projektsteuerung zu dem Vertrag über Leistungen der Projektsteuerung - AVB (PS) §7 (gemäß Rundschreiben VI A 15/2006); die LHO und ihre AV LHO sowie Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
(Diese Auflistung ist nicht abschließend). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Es gelten die Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin, u.a. ABau und Berliner Bauordnung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung gemäß ABau IV 307 F (Anlage zum Bewerberbogen) abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung gemäß ABau IV 307 F (Anlage zum Bewerberbogen) abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse aufgeführt sind und sich als Bewerbergemeinschaft bewerben,
— nach der im Falle der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft gebildet wird,
— nach der im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— in der der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— nach der alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) gemäß:
— Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498).
— Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBL.S.159 vom 16.6.2012).
— Auskünfte nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 1. Dezember 2010(Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Ausgabe Nr. 30/2010.
— Eventuell Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO,
— BVB zur Beachtung zu Umweltschutzanforderungen bei der Planung (ABau IV 404 F).
Hinweis: Weiteres siehe Ziff.VI.3).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt und Ingenieur.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Der mit der Projektsteuerung Beauftragte muss über eine abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulausbildung und eine mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungspraxis sowie über eine angemessene Baustellenerfahrung – mindestens fünf Jahre – verfügen. (Rundschreiben SenStadt VI A Nr.7/2005 vom 21.09.2005).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Der mit der Projektsteuerung Beauftragte muss über eine abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulausbildung und eine mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungspraxis sowie über eine angemessene Baustellenerfahrung – mindestens fünf Jahre – verfügen. (Rundschreiben SenStadt VI A Nr.7/2005 vom 21.09.2005).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet. Maßgeblich ist das arithmetische Mittel der benannten Umsätze aus den Jahren 2011, 2012 und 2013: 1.1 Gesamtumsatz: max. 5 Pkt. 1.1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 400.000 EUR (netto) ausweist.1.1.2 — 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 200.000 EUR bis unter 400.000 EUR (netto) ausweist.1.2 Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 5 Pkt.1.2.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Projektsteuerung im Hochbau) in Höhe von mindestens 200.000 EUR (netto) ausweist. 1.2.2 — 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Projektsteuerung im Hochbau) in Höhe von mindestens 100.000 EUR bis unter 200.000 EUR (netto) ausweist. 2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: — max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 6 Architekten / Ingenieure (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) nachweist, davon mind. 3 mit jeweils mind. 3 Jahren Berufserfahrung.2.2 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 4 Architekten / Ingenieure (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) nachweist, die jeweils mind. 2 Jahre im Unternehmen angestellt sind.3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern: — max. 25 Pkt.Das Kriterium wird mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter, der stellvertretende Projektleiter oder der Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3.3.1 Projektleiter: max. 7 Pkt.3.1.1 — 7 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er mindestens 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis im Hochbau sowie über eine mindestens 5-jährige Baustellenerfahrung verfügt. Nachweis der Berufserfahrung und der Baustellenerfahrung (entsprechend Leistungsabschnitt 8 gem. Rundschreiben VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz) durch max. 3 Referenzen erforderlich. 3.1.2 — 4 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er mindestens 6 bis unter 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis im Hochbau. Nachweis der Berufserfahrung durch max. 3 Referenzen erforderlich. 3.2 Stellvertretender Projektleiter: max. 5 Pkt.3.2.1 — 5 Pkt. erhält der stellvertretender Projektleiter, wenn er mindestens 8 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis im Hochbau sowie über eine mindestens 5-jährige Baustellenerfahrung verfügt. Nachweis der Berufserfahrung und der Baustellenerfahrung (entsprechend Leistungsabschnitt 8 gem. Rundschreiben VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz) durch max. 3 Referenzen erforderlich.3.2.2 — 3 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter, wenn er mindestens 5 bis unter 8 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis im Hochbau. Nachweis der Berufserfahrung durch max. 3 Referenzen erforderlich. 3.3 Projektmitarbeiter— 3 Pkt. erhält der Projektmitarbeiter, wenn er mindestens 2 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis. Nachweis der Berufserfahrung durch max. 3 Referenzen erforderlich. 3.4 Projektteam— 10 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn mindestens einer der drei gemäß Nr. 3.1 bis 3.3 vorgestellten Projektmitarbeiter über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) in den Bereichen Technische Ausrüstung, Versorgungstechnik, Labortechnik, Betriebstechnik oder vergleichbar verfügt.4. Angaben zu den 2 Referenzprojekten gemäß Ziff. III.2.3): max. 60 Pkt. Sofern mehr als 2 Referenzprojekte angegeben werden, wird aus allen angegebenen Referenzprojekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der geforderten Referenzprojekte) multipliziert, so dass maximal 60 Punkte erreicht werden können. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen 1.- 4. erfüllt sind:1. die Fertigstellung der Leistung entsprechend Leistungsabschnitt 8 (Objektüberwachung) gem. Rundschreiben VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz max. 7 Jahre (vor dem Tag der Absendung der Bekanntmachung) zurückliegt2. von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenen „Name (Büro / Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden ist. Subunternehmerleistungen und Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.3. Es muss sich um Leistungen der Projektsteuerung handeln.4. Das Projekt muss abgeschlossen und an den Auftraggeber übergeben worden sein (Leistungsabschnitt 8 (Objektüberwachung) gem. Rundschreiben VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz ist vor dem Tag der Absendung der Bekanntmachung abgeschlossen worden).Die für jede Referenz zu vergebenen 15 Pkt. werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben: 4.1 — 7 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Bausumme (KG 200-700 nach DIN 276) mindestens 15.000.000 EUR netto beträgt.4.2 — 8 Pkt. maximal erhält ein Referenzprojekt, wenn es die Leistungsabschnitte 2 bis 9 und jeweils 4 Teilbereiche (in Anlehnung an Anlage 3 des Rundschreibens VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz) lt. Angaben im Bewerberbogen erfüllt hat. (je Leistungsabschnitt, in dem vier Teilbereiche bearbeitet worden sind, wird 1 Pkt. vergeben, d.h. max. 8 x 1 Pkt. = 8 Pkt.).Zusätzlich werden nach den folgenden Unterkriterien insgesamt 30 Pkt. vergeben, sofern diese bei mindestens einem der vorgestellten Referenzprojekte erfüllt sind:4.3 — 4 Pkt. maximal erhält ein Referenzprojekt, wenn der für die zu vergebende Leistung vorgesehene Projektleiter maßgeblich, d.h. mit einem Arbeitszeitaufwand von durchschnittlich mind. 20 Wochenstunden über die Projektlaufzeit, am Referenzprojekt tätig war.4.4 — 8 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es ein Laborgebäude, mindestens mit S2-Laboren, ist. 4.5. – 13 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Bau handelt, der eine Versuchstierhaltung bzw. -zucht enthält.4.6. – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden ist und ein Referenzschreiben des öffentlichen Auftraggebers vorliegt.In der Summe aller Kriterien werden maximal 105 Punkte vergeben.
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet. Maßgeblich ist das arithmetische Mittel der benannten Umsätze aus den Jahren 2011, 2012 und 2013: 1.1 Gesamtumsatz: max. 5 Pkt. 1.1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 400.000 EUR (netto) ausweist.1.1.2 — 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 200.000 EUR bis unter 400.000 EUR (netto) ausweist.1.2 Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 5 Pkt.1.2.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Projektsteuerung im Hochbau) in Höhe von mindestens 200.000 EUR (netto) ausweist. 1.2.2 — 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Projektsteuerung im Hochbau) in Höhe von mindestens 100.000 EUR bis unter 200.000 EUR (netto) ausweist. 2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: — max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 6 Architekten / Ingenieure (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) nachweist, davon mind. 3 mit jeweils mind. 3 Jahren Berufserfahrung.2.2 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 4 Architekten / Ingenieure (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) nachweist, die jeweils mind. 2 Jahre im Unternehmen angestellt sind.3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern: — max. 25 Pkt.Das Kriterium wird mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter, der stellvertretende Projektleiter oder der Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3.3.1 Projektleiter: max. 7 Pkt.3.1.1 — 7 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er mindestens 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis im Hochbau sowie über eine mindestens 5-jährige Baustellenerfahrung verfügt. Nachweis der Berufserfahrung und der Baustellenerfahrung (entsprechend Leistungsabschnitt 8 gem. Rundschreiben VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz) durch max. 3 Referenzen erforderlich. 3.1.2 — 4 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er mindestens 6 bis unter 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis im Hochbau. Nachweis der Berufserfahrung durch max. 3 Referenzen erforderlich. 3.2 Stellvertretender Projektleiter: max. 5 Pkt.3.2.1 — 5 Pkt. erhält der stellvertretender Projektleiter, wenn er mindestens 8 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis im Hochbau sowie über eine mindestens 5-jährige Baustellenerfahrung verfügt. Nachweis der Berufserfahrung und der Baustellenerfahrung (entsprechend Leistungsabschnitt 8 gem. Rundschreiben VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz) durch max. 3 Referenzen erforderlich.3.2.2 — 3 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter, wenn er mindestens 5 bis unter 8 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis im Hochbau. Nachweis der Berufserfahrung durch max. 3 Referenzen erforderlich. 3.3 Projektmitarbeiter— 3 Pkt. erhält der Projektmitarbeiter, wenn er mindestens 2 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, d.h. mehrjährige Planungs- und Projektsteuerungsleistungspraxis. Nachweis der Berufserfahrung durch max. 3 Referenzen erforderlich. 3.4 Projektteam— 10 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn mindestens einer der drei gemäß Nr. 3.1 bis 3.3 vorgestellten Projektmitarbeiter über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) in den Bereichen Technische Ausrüstung, Versorgungstechnik, Labortechnik, Betriebstechnik oder vergleichbar verfügt.4. Angaben zu den 2 Referenzprojekten gemäß Ziff. III.2.3): max. 60 Pkt. Sofern mehr als 2 Referenzprojekte angegeben werden, wird aus allen angegebenen Referenzprojekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der geforderten Referenzprojekte) multipliziert, so dass maximal 60 Punkte erreicht werden können. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen 1.- 4. erfüllt sind:1. die Fertigstellung der Leistung entsprechend Leistungsabschnitt 8 (Objektüberwachung) gem. Rundschreiben VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz max. 7 Jahre (vor dem Tag der Absendung der Bekanntmachung) zurückliegt2. von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenen „Name (Büro / Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden ist. Subunternehmerleistungen und Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.3. Es muss sich um Leistungen der Projektsteuerung handeln.4. Das Projekt muss abgeschlossen und an den Auftraggeber übergeben worden sein (Leistungsabschnitt 8 (Objektüberwachung) gem. Rundschreiben VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz ist vor dem Tag der Absendung der Bekanntmachung abgeschlossen worden).Die für jede Referenz zu vergebenen 15 Pkt. werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben: 4.1 — 7 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Bausumme (KG 200-700 nach DIN 276) mindestens 15.000.000 EUR netto beträgt.4.2 — 8 Pkt. maximal erhält ein Referenzprojekt, wenn es die Leistungsabschnitte 2 bis 9 und jeweils 4 Teilbereiche (in Anlehnung an Anlage 3 des Rundschreibens VI A 07/2005 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz) lt. Angaben im Bewerberbogen erfüllt hat. (je Leistungsabschnitt, in dem vier Teilbereiche bearbeitet worden sind, wird 1 Pkt. vergeben, d.h. max. 8 x 1 Pkt. = 8 Pkt.).Zusätzlich werden nach den folgenden Unterkriterien insgesamt 30 Pkt. vergeben, sofern diese bei mindestens einem der vorgestellten Referenzprojekte erfüllt sind:4.3 — 4 Pkt. maximal erhält ein Referenzprojekt, wenn der für die zu vergebende Leistung vorgesehene Projektleiter maßgeblich, d.h. mit einem Arbeitszeitaufwand von durchschnittlich mind. 20 Wochenstunden über die Projektlaufzeit, am Referenzprojekt tätig war.4.4 — 8 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es ein Laborgebäude, mindestens mit S2-Laboren, ist. 4.5. – 13 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Bau handelt, der eine Versuchstierhaltung bzw. -zucht enthält.4.6. – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden ist und ein Referenzschreiben des öffentlichen Auftraggebers vorliegt.In der Summe aller Kriterien werden maximal 105 Punkte vergeben.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. V – Hochbau
Frau Gentz, Frau Haase
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14231E70002
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der FU Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_161_FU TZR_PS.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der FU Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_161_FU TZR_PS.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
Abweichend zu Ziff. III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 multipliziert.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 multipliziert.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d.h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungenweitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 161_FU TZR_PS" gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 161_FU TZR_PS" gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 22.01.2015 an die unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3 Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 22.01.2015 an die unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3 Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
ACHTUNG: In der Zeit vom 23.12.2014 bis zum 04.01.2015 werden keine Anfragen beantwortet.
11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 250-444919 (2014-12-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-08-03) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der FU Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_161_FU TZR_PS.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
Abweichend zu Ziff. III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 multipliziert.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d. h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungenweitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren 161_FU TZR_PS“ gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 22.1.2015 an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1)) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3) Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
ACHTUNG: In der Zeit vom 23.12.2014 bis zum 4.1.2015 werden keine Anfragen beantwortet.
11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der FU Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_161_FU TZR_PS.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
Abweichend zu Ziff. III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden darüber hinaus weitere Referenzgebäude vorgestellt, so wird aus allen vorgestellten Referenzgebäuden für jedes Unterkriterium ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 multipliziert.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d. h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungenweitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren 161_FU TZR_PS“ gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 22.1.2015 an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1)) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3) Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
ACHTUNG: In der Zeit vom 23.12.2014 bis zum 4.1.2015 werden keine Anfragen beantwortet.
11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
FU Berlin, Robert-von-Ostertag-Straße gegenüber Nr. 7-13, 14163 Berlin, Deutschland.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-07-13 📅
Name: Hitzler Ingenieure
Postanschrift: Gneisenaustraße 85
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10961
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5