Dienstleistung für einen SAP-Basisbetrieb, eine SAP-Applikationsbetreuung sowie Basisbetreuung des Archivs

Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH

1. Allgemeines
Zu den Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH mit 523 Planbetten und elf medizinischen Fachabteilungen gehören die Krankenhäuser Bad Soden und Hofheim sowie die Fachklinik Hofheim, mit dem Schwerpunkt Psychiatrie und Psychotherapie, die Gesundheitsakademie Main-Taunus, die Seniorenresidenz Main-Taunus-Kreis und die Main-Taunus-Privatklinik.
Wir suchen einen Dienstleister, der einen SAP Betrieb mit den Modulen FI, CO, MM, BI, (HR), IS-H und i.s.h*med anbieten kann. Dabei unterscheiden wir zum einem den Basisbetrieb der auch die Besonderheiten der darauf aufgesetzten Applikationen IS-H und i.s.h*med (§ 301, §302, …) mit abdeckt (Titel 1), wie auch eine Betreuung der einzelnen SAP Module (Titel 2). Darüber hinaus gehört zum Umfang auch die Betreuung unseres Archivsystems (Titel 3).
Die Lizenzen sind im Eigentum der Kliniken und können für den SAP Betrieb genutzt werden.
2. Titel 1: SAP – Basisbetrieb
Der Basisbetrieb deckt alle notwendigen administrativen Basisleistungen für den Betrieb eines SAP-Systems ab. Dabei werden systemtechnische Daten erhoben, welche zur Verfügbarkeitsüber-wachung, zur Identifikation von Engpässen und zur Ermittlung von Trends benötigt werden.
Gefordert ist dazu ein funktionsfähiges Incidentmanagement.
Neben der Überwachung relevanter Parameter ist die Systempflege in Form der Umsetzung von Empfehlungen aus den Early-Watch-Alert sowie der Einspielung aller notwendigen Supportpackages enthalten. Auch Kernelpatche müssen zeitnah ins Kundensystem eingepflegt werden.
Die Durchführung aller relevanten Release Wechsel sowie alle weiteren Tätigkeiten im Zusammen-hang mit einem Release Wechsel sind prinzipiell im Leistungsumfang enthalten, werden jedoch gemeinsam zeitlich geplant und gesondert beauftragt und vergütet (Festpreis).
Alle Tätigkeiten müssen von qualifizierten und erfahrenen Basis-Fachberatern durchgeführt werden. Wir erwarten eine 7 x 24 h Verfügbarkeit der Systeme und telefonische Erreichbarkeit des Dienstleisters über eine dedizierte Telefonnummer.
Der Dienstleister ist weiterhin verpflichtet regelmäßig mindestens einmal im Jahr den Early Watch Service und die Systemvermessung(en) durchzuführen.
3. Titel 2: SAP Modulbetreuung
Unter dem Titel SAP Modulbetreuung verstehen wir die sowohl die Beratung wie auch die Betreuung bestehender und Einführung von neuen Modulen. Das Applikationsspezifische Customizing sowie die Störungsanalyse sind im Umfang genauso enthalten, wie auch z. B.:
— Organisatorische Änderungen,
— Änderungen am Customizing,
— Programmierung/Entwicklung von funktionalen Programmen,
— Formularänderungen,
— Aktivierung neuer Funktionen und deren Customizing.
Wir erwarten hierzu Kompetenzen in allen der folgenden 3 Kategorien sowohl in der Beratung wie auch in der Betreuung:
— Klassikmodule FI, CO, MM,
— Spezialmodule BI und HR,
— Krankenhausspezifische Module IS-H und i.s.h*med.
4. Titel 3: Archiv Basisbetreuung
Im Bereich unserer elektronischen Krankenakte setzen wir ein in SAP integriertes SHA Archiv der Fa. Siemens ein. In dieses Archiv werden wir zum Übergabezeitpunkt die Patientenakten der letzten 20 Jahre eingespeichert haben. Prinzipiell wird hier eine Basisbetreuung analog eines SAP Basis-betriebs erwartet. Hier besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit einen Unterauftragnehmer einzusetzen.
5. Schnittstellen
Bei der Betreuung von Schnittstellen bzw. Schnittstellenprogrammen werden Probleme ggf.in Zusammenarbeit mit dem Schnittstellenpartner analysiert.
Auch die Bearbeitung von Problemen, welche auf Partnerseite verursacht oder durch ein Partner-programm verschuldet worden sind, müssen verantwortlich vom Dienstleister koordiniert und gelöst werden. Die gesamte Kommunikations- und Lösungsverantwortlichkeit liegt beim Dienstleister.
6. Bewertungskriterien für den Teilnehmerwettbewerb
für Titel 1+2: 3 oder mehr externe Kunden die eine SAP Basisbetreuung unter Vertrag haben
20 %
2 Kunden mit einer IS-H / i.s.h*med Installationen
20 %
Team größer 20 Personen, von denen jeweils 3 den Bereich IS-H & i.s.h*med
betreuen.
10 %
Zertifizierung (CCoE oder ISO 27001 oder ITIL)
10 %
Unternehmensgröße / Umsatz
20 %
eine Vorortpräsenz in der Rhein Main Region.
10 %
für Titel 3: DMI - und SHA Kenntnisse
10 %.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-12-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH
Postanschrift: Kronbergerstraße 36
Postleitzahl: 65812
Postort: Bad Soden
Kontakt
Internetadresse: http://www.kliniken-mtk.de 🌏
E-Mail: tkaltenbach@kliniken-mtk.de 📧
Telefon: +49 6196657020 📞
Fax: +49 6196657022 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-29 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-01-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 002-002302
ABl. S-Ausgabe: 2
Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und einzureichen. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift Bitte nicht öffnen – Teilnahmeantrag für das VOL-Verfahren/Dienstleistung EDV für SAP-Basisbetrieb und SAP-Applikationsbetreung etc. der Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle in deutscher Sprache einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Der Bewerber wird gebeten, seinem in Papierform im Original vorzulegenden Teilnahmeantrag eine Kopie seiner Bewerbung in elektronischer Form (Dateiformat: pdf) auf CD-Rom/DVD beizufügen. Im Fall von Widersprüchen und/oder Unklarheiten gilt ausschließlich die Papierform/das gemäß vorstehendem Absatz vorzulegende Original. Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet. Der Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages wird durch den Auftraggeber nicht erstattet. Nachr. HAD-Ref.: 3118/104, Nachr. V-Nr/AKZ: 22122014.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Allgemeines
Zu den Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH mit 523 Planbetten und elf medizinischen Fachabteilungen gehören die Krankenhäuser Bad Soden und Hofheim sowie die Fachklinik Hofheim, mit dem Schwerpunkt Psychiatrie und Psychotherapie, die Gesundheitsakademie Main-Taunus, die Seniorenresidenz Main-Taunus-Kreis und die Main-Taunus-Privatklinik.
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Wir suchen einen Dienstleister, der einen SAP Betrieb mit den Modulen FI, CO, MM, BI, (HR), IS-H und i.s.h*med anbieten kann. Dabei unterscheiden wir zum einem den Basisbetrieb der auch die Besonderheiten der darauf aufgesetzten Applikationen IS-H und i.s.h*med (§ 301, §302, …) mit abdeckt (Titel 1), wie auch eine Betreuung der einzelnen SAP Module (Titel 2). Darüber hinaus gehört zum Umfang auch die Betreuung unseres Archivsystems (Titel 3).
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Die Lizenzen sind im Eigentum der Kliniken und können für den SAP Betrieb genutzt werden.
2. Titel 1: SAP – Basisbetrieb
Der Basisbetrieb deckt alle notwendigen administrativen Basisleistungen für den Betrieb eines SAP-Systems ab. Dabei werden systemtechnische Daten erhoben, welche zur Verfügbarkeitsüber-wachung, zur Identifikation von Engpässen und zur Ermittlung von Trends benötigt werden.
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Gefordert ist dazu ein funktionsfähiges Incidentmanagement.
Neben der Überwachung relevanter Parameter ist die Systempflege in Form der Umsetzung von Empfehlungen aus den Early-Watch-Alert sowie der Einspielung aller notwendigen Supportpackages enthalten. Auch Kernelpatche müssen zeitnah ins Kundensystem eingepflegt werden.
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Die Durchführung aller relevanten Release Wechsel sowie alle weiteren Tätigkeiten im Zusammen-hang mit einem Release Wechsel sind prinzipiell im Leistungsumfang enthalten, werden jedoch gemeinsam zeitlich geplant und gesondert beauftragt und vergütet (Festpreis).
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Alle Tätigkeiten müssen von qualifizierten und erfahrenen Basis-Fachberatern durchgeführt werden. Wir erwarten eine 7 x 24 h Verfügbarkeit der Systeme und telefonische Erreichbarkeit des Dienstleisters über eine dedizierte Telefonnummer.
Der Dienstleister ist weiterhin verpflichtet regelmäßig mindestens einmal im Jahr den Early Watch Service und die Systemvermessung(en) durchzuführen.
3. Titel 2: SAP Modulbetreuung
Unter dem Titel SAP Modulbetreuung verstehen wir die sowohl die Beratung wie auch die Betreuung bestehender und Einführung von neuen Modulen. Das Applikationsspezifische Customizing sowie die Störungsanalyse sind im Umfang genauso enthalten, wie auch z. B.:
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— Organisatorische Änderungen,
— Änderungen am Customizing,
— Programmierung/Entwicklung von funktionalen Programmen,
— Formularänderungen,
— Aktivierung neuer Funktionen und deren Customizing.
Wir erwarten hierzu Kompetenzen in allen der folgenden 3 Kategorien sowohl in der Beratung wie auch in der Betreuung:
— Klassikmodule FI, CO, MM,
— Spezialmodule BI und HR,
— Krankenhausspezifische Module IS-H und i.s.h*med.
4. Titel 3: Archiv Basisbetreuung
Im Bereich unserer elektronischen Krankenakte setzen wir ein in SAP integriertes SHA Archiv der Fa. Siemens ein. In dieses Archiv werden wir zum Übergabezeitpunkt die Patientenakten der letzten 20 Jahre eingespeichert haben. Prinzipiell wird hier eine Basisbetreuung analog eines SAP Basis-betriebs erwartet. Hier besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit einen Unterauftragnehmer einzusetzen.
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5. Schnittstellen
Bei der Betreuung von Schnittstellen bzw. Schnittstellenprogrammen werden Probleme ggf.in Zusammenarbeit mit dem Schnittstellenpartner analysiert.
Auch die Bearbeitung von Problemen, welche auf Partnerseite verursacht oder durch ein Partner-programm verschuldet worden sind, müssen verantwortlich vom Dienstleister koordiniert und gelöst werden. Die gesamte Kommunikations- und Lösungsverantwortlichkeit liegt beim Dienstleister.
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6. Bewertungskriterien für den Teilnehmerwettbewerb
für Titel 1+2: 3 oder mehr externe Kunden die eine SAP Basisbetreuung unter Vertrag haben
20 %
2 Kunden mit einer IS-H / i.s.h*med Installationen
Team größer 20 Personen, von denen jeweils 3 den Bereich IS-H & i.s.h*med
betreuen.
10 %
Zertifizierung (CCoE oder ISO 27001 oder ITIL)
Unternehmensgröße / Umsatz
eine Vorortpräsenz in der Rhein Main Region.
für Titel 3: DMI - und SHA Kenntnisse
10 %.
Referenznummer: 22122014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kronberger Straße 36, 65812 Bad Soden.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Nichtvorlage kann zum Ausschluss vom Verfahren führen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
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Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag seine Eignung für die Hauptleistungsbereiche geeignet nachzuweisen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind diese sowie die von diesen zu erbringenden Leistungen nach Art
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und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden.
Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein Bevollmächtiger bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt. Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistungen von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind – soweit einschlägig – von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung.
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Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z. B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen.
Geforderte Erklärungen und Nachweise:
1. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung, unter Angabe der Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform sowie Angabe der Gesellschaftsverhältnisse und Unternehmensstrukturen, Geschäftsleitung des Unternehmens, kurze Beschreibung des Tätigkeitsbereichs (Arbeitsbereiche, Leistungsspektrum), Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung.
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2. Nachweis der aktuellen Eintragung in Berufs- oder Handelsregister, in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- und Herkunftslandes.
3. Ggf. Vorlage einer Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung, die den Anforderungen des Abschnitts III.1.3) entspricht.
4. Erklärung nach Maßgabe des § 6 EG Abs. 4 lit. a) bis lit. g) VOL/A, dass weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 261, 263, 264 oder 334 des Strafgesetzbuches oder Art. 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung oder § 370 der Abgabenordnung i.V.m. § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlungen verurteilt worden ist.
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5. Erklärung der Bewerber gemäß § 6 EG Abs. 6 lit. a) bis lit. e) VOL/A, dass:
a. über ihr Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b. sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in der Liquidation befindet,
c. sie nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen und sich auch im Übrigen gesetzestreu verhalten haben,
d. sie ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben,
e. sie im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Eignung abgegeben haben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
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2. Vorlage von Bilanzen und Bilanzauszügen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen (GuV) der letzten 5 Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist.
Konzerngesellschaften, die von der Aufstellung eines Jahresabschlusses befreit sind, haben die Bilanzen und Bilanzauszüge und GuV des Konzerns vorzulegen.
Falls für den Bewerber die Erstellung von Bilanzen, Bilanzauszügen und/oder GuV nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, nicht vorgeschrieben ist oder deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, nicht vorgeschrieben ist, Vorlage einer aussagekräftigen Erklärung/Darstellung, aus der sich die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Bewerbers in den letzten 5 Jahren ergibt und auf deren Grundlage ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild über die wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse des Bewerbers ermittelt werden kann (z. B. Darstellung des Geschäftsergebnisses und Lage der Gesellschaft unter Angabe der für die Geschäftstätigkeit des Wirtschaftsteilnehmers bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der letzten 5 Geschäftsjahre etc.).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis einschlägiger Erfahrungen des sich bewerbenden Unternehmens für vergleichbare Projekte in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen in diesem Bereich.
Bei den Referenzen (Referenzliste) sind der Auftragsgegenstand (Projektbeschreibung sowie detaillierte Beschreibung der Leistungsart), der Auftraggeber (mit Ansprechpartner), das Auftragsvolumen und der Auftragszeitraum anzugeben.
2. Angaben und Darstellung über die vorgesehene personelle Besetzung und die beruflichen Fähigkeiten/Erfahrungen der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (Projektteam), insbesondere Namen, Lebensläufe, Qualifikationen und Tätigkeitsgebiete aller für die (Teil-)Leistungen gemäß Abschnitt II.1.5) vorgesehenen Personen (d. h. aller Führungskräfte und Mitarbeiter mit Angaben zur Projektleitung, der genauen Zuständigkeitsverteilung der Projektmitglieder, eines etwaigen Kernteams, etwaiger Ersatzmitglieder und des jeweiligen Tätigkeitsortes).
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3. Angaben zur zeitlichen Verfügbarkeit des Projektleiters und der Projektmitglieder während der Auftragsdauer.
4. Erklärung über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen in deutsch zu Zwecken der Leistungserbringung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Einzelheiten werden in den Verdingungsunterlagen im Verhandlungsverfahren mitgeteilt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbererklärung abzugeben, dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird.
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Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach der Einreichung des Teilnahmeantrags ist unzulässig.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-02-05 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Kosten (35)
2. SAP-Basisbetrieb (25)
3. SAP-Modulbetreuung (20)
4. Betrieb der non-SAPKomponenten (10)
5. Sonstige Qualitätskriterien (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Geschäftsführer Dr. Tobias Kaltenbach
Name: Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH
Postanschrift: Kronberger Straße 36
Kontaktperson: Herrn Thomas Hoffmann
Telefon: +49 6196657042 📞
E-Mail: thoffmann@kliniken-mtk.de 📧
Fax: +49 6196657029 📠
URL für weitere Informationen: http://www.kliniken-mtk.de 🌏
Name: Oser Consulting GmbH
Postanschrift: Fliederweg 7
Postort: Renchen
Postleitzahl: 77871
Kontaktperson: Herrn Gerhard Oser
Telefon: +49 784384629 📞
E-Mail: oser.consulting@t-online.de 📧
Fax: +49 78439958743 📠
URL der Dokumente: http://www.kliniken-mtk.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-07-01 📅
Datum des Endes: 2018-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 22122014
Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und einzureichen.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift
Bitte nicht öffnen – Teilnahmeantrag für das VOL-Verfahren/Dienstleistung EDV für SAP-Basisbetrieb und SAP-Applikationsbetreung etc. der Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH
bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle in deutscher Sprache einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
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Der Bewerber wird gebeten, seinem in Papierform im Original vorzulegenden Teilnahmeantrag eine Kopie seiner Bewerbung in elektronischer Form (Dateiformat: pdf) auf CD-Rom/DVD beizufügen. Im Fall von Widersprüchen und/oder Unklarheiten gilt ausschließlich die Papierform/das gemäß vorstehendem Absatz vorzulegende Original.
Mehr anzeigen
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Mehr anzeigen
Der Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages wird durch den Auftraggeber nicht erstattet.
Nachr. HAD-Ref.: 3118/104,
Nachr. V-Nr/AKZ: 22122014.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nschprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 tagen nach zurückweisung einer Rüge durch den Auftraggeber beantragt wird.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber weist ferber darauf hin, dass Rügen im Sinnen des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich, spätestens 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu beheben sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 002-002302 (2014-12-29)