Dispositions- und Überwachungsleistungen von Nassbaggerarbeiten und suabaquatischer Baggergutverbringung

Hamburg Port Authority -AöR-

Die Hamburg Port Authority plant, ein subaquatisches Strombauwerk aus Baggergut zu errichten. Das Baggergut wird mittels Eimerketten-, Tieflöffel- und Laderaumsaugbagger gewonnen und zum Verbringort transportiert. Der Einbau soll dort mittels Klappschuten und im Spülverfahren erfolgen. Die vorrangigen Aufgaben im Rahmen des Auftragsverhältnisses, das durch diesen Wettbewerb vorbereitet wird, sind
— die Fortentwicklung der Planungen zur Gewinnung und zum Einbau des Baggerguts,
— die Aktualisierung von Bauablaufprozessen und Zeitplänen,
— die Disposition der Materialströme beim Baggerguteinbau während der Bauphase,
— die Überwachung des Einbaus durch Peilungen,
— die Zuarbeit zu Ausschreibungsbestandteilen für Nassbaggerarbeiten
— sowie weitere Leistungen im Rahmen der örtlichen Bauüberwachung.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben muss das eingesetzte Personal umfangreiche Erfahrungen in der Bauüberwachung von Nassbaggerarbeiten und/oder subaquatischer Baggergutverbringung vorweisen können. Dabei sollte es sich um Maßnahmen im Küstenbereich – im besten Fall unter Tidebedingungen – handeln. Des Weiteren sind Erfahrungen in der Bauleitung, in der Anwendung der VOB, im Vertragsmanagement, in der Erstellung von Ausschreibungsun-terlagen und im Nachtragsmanagement erforderlich. Geotechnische Kenntnisse sollten ebenfalls vorhanden sein.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-29 Auftragsbekanntmachung
2017-12-13 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2014-09-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unterstützende technische Tätigkeiten
Menge oder Umfang: Laufzeit ca. 2-3 Jahre ab Auftragserteilung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unterstützende technische Tätigkeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority -AöR-
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de/ 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428472822 📞
Fax: +49 40428472305 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-29 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 190-335834
ABl. S-Ausgabe: 190
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltene Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften: 1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend). 2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Die entsprechenden Inhalte im Bewerbungsformblatt sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzutragen bzw. abzugeben. 3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen. Nachunternehmer: 1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden. 2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/der Nachunternehmer verhindert werden sollen. Bewertung der Bewerber: Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten. Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien: 1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers ca. 5 % (gem. Pkt. III.2.2)). 2. Fachliche Eignung des Bewerbers ca. 91 %. (Personelle Leistungsfähigkeit und technische Ausstattung, Referenzen für die Kompetenzbereiche gem. Pkt. III.2.3)). 3. Gesamteindruck des Teilnahmeantrages 4 %. Die am besten geeigneten Bewerber (maximal fünf) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV.3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR, Brooktorkai 1, Zentraler Einkauf, 20457 Hamburg, Fax: +49 40428472612 E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Hamburg Port Authority plant, ein subaquatisches Strombauwerk aus Baggergut zu errichten. Das Baggergut wird mittels Eimerketten-, Tieflöffel- und Laderaumsaugbagger gewonnen und zum Verbringort transportiert. Der Einbau soll dort mittels Klappschuten und im Spülverfahren erfolgen. Die vorrangigen Aufgaben im Rahmen des Auftragsverhältnisses, das durch diesen Wettbewerb vorbereitet wird, sind
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— die Fortentwicklung der Planungen zur Gewinnung und zum Einbau des Baggerguts,
— die Aktualisierung von Bauablaufprozessen und Zeitplänen,
— die Disposition der Materialströme beim Baggerguteinbau während der Bauphase,
— die Überwachung des Einbaus durch Peilungen,
— die Zuarbeit zu Ausschreibungsbestandteilen für Nassbaggerarbeiten
— sowie weitere Leistungen im Rahmen der örtlichen Bauüberwachung.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben muss das eingesetzte Personal umfangreiche Erfahrungen in der Bauüberwachung von Nassbaggerarbeiten und/oder subaquatischer Baggergutverbringung vorweisen können. Dabei sollte es sich um Maßnahmen im Küstenbereich – im besten Fall unter Tidebedingungen – handeln. Des Weiteren sind Erfahrungen in der Bauleitung, in der Anwendung der VOB, im Vertragsmanagement, in der Erstellung von Ausschreibungsun-terlagen und im Nachtragsmanagement erforderlich. Geotechnische Kenntnisse sollten ebenfalls vorhanden sein.
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Dauer: 36 Monate
Referenznummer: E-0787-14-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind, oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
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2. Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen.
3. Bestehende Berufshaftpflichtversicherung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten Daten für die Niederlassung zu erstellen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre, sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z. B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber.
2. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren angestellten Beschäftigten in den Berufsgruppen Bauingenieur, Vermessungsingenieur und CAD Konstrukteur, ersichtlich ist.
3. Konzept über die Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung für die Dienstleistung zur Verfügung stehen.
4. Beschreibung zur Gewährleistung der Qualität und Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten.
5. Angabe des Auftragsanteils für den möglicherweise ein Unterauftrag erteilt wird (siehe auch Ergänzungen unter Pkt. VI.3)).
6. Darstellung von Referenzprojekten im Bereich Bauüberwachung und Planung von Nassbaggerarbeiten und subaquatischer Baggergutverbringung und zu peil- und vermessungstechnischen Maßnahmen im Bereich von Küstengewässern.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Sonstige besondere Bedingungen: Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Vertragsbestimmungen des Auftraggebers.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Christine Wohlert-Mohr
Name: Hamburg Port Authority -AöR-
Postanschrift: Brooktorkai 1
Telefon: +49 40428472181 📞
URL der Dokumente: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
Name: Hamburg Port Authority -AöR- Ausschreibungsstelle
URL der Teilnahme: http://www.hamburg-port-authority.de/ 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Neuenfelderstraße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2014/S 190-335834 (2014-09-29)
Ergänzende Angaben (2017-12-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 242-504906
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 190-335834
ABl. S-Ausgabe: 242
Quelle: OJS 2017/S 242-504906 (2017-12-13)