Dom zu Schleswig, Sanierung Turm und Westfassade

Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR

Gebäudebeschreibung:
Eigentümerin des St. Petri Dom in Schleswig ist die evangelische lutherische Kirche in Norddeutschland.
Der im Jahre 1134 zum ersten Mal urkundlich erwähnte Schleswiger St. Petri Dom ist eine dreischiffige gotische Hallenkirche, dessen einzelne Bauabschnitte zu unterschiedlich Jahrhunderten aus verschiedenen Backsteinen hergestellt wurden.
Der Dom gründet an heutiger Stelle auf einer romanischen Basilika und wurde gegen 1270 als Hallenkirche fertig gestellt.
Der Dom besitzt zusätzlich zum Westturm eine Vierung, Querhäuser, einen Chor, eine Apsis, eine Sakristei und an der Nordseite einen dreiflügeligen Anbau. Der Westturm mit einem Kupferhelm auf einer Dachkonstruktion aus Stahl stammt aus jüngerer Zeit und wurde 1888–1894 nach Plänen von Friedrich Adler aus Berlin erbaut.
Der in 1894 fertiggestellte 112 m hohe Turm an der Westseite des St. Petri Doms wies bereits 1909 Bauschäden an der Verblendschale auf, die sich in den nachfolgenden Jahrzehnten bis zur Instandsetzung in den Jahren 1953–1956, kontinuierlich aufgrund von statischen Mängeln und erheblichem Wassereintrag in die schadhafte Mauerwerksfassade verstärkten.
Umfangreiche Instandsetzungsarbeiten in den Jahren 1953–1956 beinhalteten die Stabilisierung des gesamten Turmes durch Einbau von 5 zweiachsig gespannten Stahlbetonzwischendecken auf kreuzweise verlaufenden Unterzügen. Die gerissenen gemauerten Eckpfeiler wurden durch Baustahlanker an den Turm angebunden und gesichert. Neue Ringbalken wurden in regelmäßigen Abständen zur Abfangung der Verblendschale eingebaut und das Verblendmauerwerk mit Drahtankern an das Kernmauerwerk angebunden. Diese Instandsetzungsmaßnahmen waren in statischer Hinsicht erfolgreich, beendeten jedoch die weitergehende Schädigung der Baukonstruktion aufgrund des Wassereintrags in die undichte Gebäudehülle und unkontrollierte Wasserführung in das Gebäudeinnere nicht. In den 1960-er Jahren ist eine Wasserglasbeschichtung am Westgiebel des Kirchenschiffs aufgebracht worden.
Instandsetzungsmaßnahmen in den Jahren 1996–1998 hatten im Bereich der westlichen Turmseite die Verfüllung der z.T. 60 cm tiefen Schalenfuge zwischen Verblendschale und Kernmauerwerk mit Trasskalk zum Inhalt, die hinsichtlich der Feuchtigkeitsreduktion einen Teilerfolg darstellte. Die Verblendschale wurde teilweise erneuert und neben umfangreichen Neuverfugungen weitere Nadelanker aus V4A eingebaut. Eine weitere Erhöhung der Standsicherheit erfolgte durch zusätzliche V4A-Gewindestangen im Bereich der Eckpfeiler. Schräge Mauerflanken wurden mit Kupferabdeckungen versehen. Im Bereich des Kirchenschiffs wurden auf der durchfeuchteten Westfassade Hohlräume zwischen dem Verblend- und Kernmauerwerk mit Kalktrass injiziert. Teilweise werden Wasseransammlungen aus dem vorhandenen Mauerwerk kontrolliert über Fallrohre nach außen abgeleitet.
Die Eckpfeiler weisen Risse auf, in allen Höhenlagen treten Abscherbelungen am Verblender auf. Partiell ist das Dachtragwerk aus Holz angegriffen.
Aufgabenbeschreibung:
Wiederherstellung der Gebrauchstauglichkeit von Turm und Westfassade insbesondere unter Berücksichtigung der statischen und bauphysikalischen Gesichtspunkte sowie Beachtung der denkmalpflegerischen Auflagen.
Im Einzelnen:
— Überprüfung und bautechnische Aufnahme der statisch-konstruktiven Grundsubstanz, der durchgeführten Gebäudesicherungs- und Sanierungsleistungen der letzten Jahrzehnte, sowie damit verbunden neu eingebrachten zusätzlichen Tragkonstruktionen einschließlich Baugrunderkundungen;
— Erstellung eines umfänglichen Schadenkatasters;
— Durchführen der erforderlichen Baustoffanalysen und Materialprüfungen der verwendeten Baustoffe zur Schadensanalyse;
— Zusammenstellung der Untersuchungsergebnisse zu einer baufachlichen Stellungnahme und Bewertung der Standsicherheit der Grundsubstanz, der Sicherungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen einschließlich der Kombination aus beiden als ganzheitliche Tragkonstruktion unter der Einbeziehung der Baugrunderkenntnisse, den Materialbeschaffenheiten sowie ggf. der Glockenschwingungen des Turmes und der Westfassade;
— Aufstellen eines Sanierungskonzepts;
— Ermittlung der Kosten;
— Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen;
— SiGeKo-Leistungen für die Untersuchungen und spätere Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen;
Projekttermine:
Beginn: 1.8.2014;
Vorlage Sanierungskonzept mit Kosten: August 2015.
Abschluss: 31.12.2020.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-04-07 Auftragsbekanntmachung
2015-01-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-04-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Generalplanungsleistungen mit folgenden Leistungsbildern gemäß HOAI, stufenweise Beauftragung:— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Gebäude und Innenräume, LPH 1–9;— Fachplanung gem. HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, Tragwerksplanung, LPH 1–6;— Beratungsleistungen gem. HOAI, Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) 1.2.2 Bauphysik LPH 1–7;— SiGeKo-Leistung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gmsh.de 🌏
E-Mail: elke.sals@gmsh.de 📧
Telefon: +49 4315991507 📞
Fax: +49 4315991510 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-07 📅
Einreichungsfrist: 2014-05-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-04-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 070-121063
ABl. S-Ausgabe: 70
Zusätzliche Informationen
Fragen sind schriftlich per Mail an elke.sals@gmsh.de oder per Fax an die +49 4315991510 zu richten. Die Fragen werden bis zum 29.4.2014 angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.gmsh.de/Ausschreibungen/Veroeffentlichungen/Bewerber-und-Bieterfragen veröffentlicht. Die Bewerbung "Teilnahmeantrag" ist in einem gekennzeichneten Umschlag: VOF-Verfahren Dom zu Schleswig, Sanierung Turm und Westfassade Generalplanerleistungen an GMSH AöR z.Hd. Frau Sals Gartenstraße 6 24103 Kiel Deutschland einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gebäudebeschreibung:
Eigentümerin des St. Petri Dom in Schleswig ist die evangelische lutherische Kirche in Norddeutschland.
Der im Jahre 1134 zum ersten Mal urkundlich erwähnte Schleswiger St. Petri Dom ist eine dreischiffige gotische Hallenkirche, dessen einzelne Bauabschnitte zu unterschiedlich Jahrhunderten aus verschiedenen Backsteinen hergestellt wurden.
Der Dom gründet an heutiger Stelle auf einer romanischen Basilika und wurde gegen 1270 als Hallenkirche fertig gestellt.
Der Dom besitzt zusätzlich zum Westturm eine Vierung, Querhäuser, einen Chor, eine Apsis, eine Sakristei und an der Nordseite einen dreiflügeligen Anbau. Der Westturm mit einem Kupferhelm auf einer Dachkonstruktion aus Stahl stammt aus jüngerer Zeit und wurde 1888–1894 nach Plänen von Friedrich Adler aus Berlin erbaut.
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Der in 1894 fertiggestellte 112 m hohe Turm an der Westseite des St. Petri Doms wies bereits 1909 Bauschäden an der Verblendschale auf, die sich in den nachfolgenden Jahrzehnten bis zur Instandsetzung in den Jahren 1953–1956, kontinuierlich aufgrund von statischen Mängeln und erheblichem Wassereintrag in die schadhafte Mauerwerksfassade verstärkten.
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Umfangreiche Instandsetzungsarbeiten in den Jahren 1953–1956 beinhalteten die Stabilisierung des gesamten Turmes durch Einbau von 5 zweiachsig gespannten Stahlbetonzwischendecken auf kreuzweise verlaufenden Unterzügen. Die gerissenen gemauerten Eckpfeiler wurden durch Baustahlanker an den Turm angebunden und gesichert. Neue Ringbalken wurden in regelmäßigen Abständen zur Abfangung der Verblendschale eingebaut und das Verblendmauerwerk mit Drahtankern an das Kernmauerwerk angebunden. Diese Instandsetzungsmaßnahmen waren in statischer Hinsicht erfolgreich, beendeten jedoch die weitergehende Schädigung der Baukonstruktion aufgrund des Wassereintrags in die undichte Gebäudehülle und unkontrollierte Wasserführung in das Gebäudeinnere nicht. In den 1960-er Jahren ist eine Wasserglasbeschichtung am Westgiebel des Kirchenschiffs aufgebracht worden.
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Instandsetzungsmaßnahmen in den Jahren 1996–1998 hatten im Bereich der westlichen Turmseite die Verfüllung der z.T. 60 cm tiefen Schalenfuge zwischen Verblendschale und Kernmauerwerk mit Trasskalk zum Inhalt, die hinsichtlich der Feuchtigkeitsreduktion einen Teilerfolg darstellte. Die Verblendschale wurde teilweise erneuert und neben umfangreichen Neuverfugungen weitere Nadelanker aus V4A eingebaut. Eine weitere Erhöhung der Standsicherheit erfolgte durch zusätzliche V4A-Gewindestangen im Bereich der Eckpfeiler. Schräge Mauerflanken wurden mit Kupferabdeckungen versehen. Im Bereich des Kirchenschiffs wurden auf der durchfeuchteten Westfassade Hohlräume zwischen dem Verblend- und Kernmauerwerk mit Kalktrass injiziert. Teilweise werden Wasseransammlungen aus dem vorhandenen Mauerwerk kontrolliert über Fallrohre nach außen abgeleitet.
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Die Eckpfeiler weisen Risse auf, in allen Höhenlagen treten Abscherbelungen am Verblender auf. Partiell ist das Dachtragwerk aus Holz angegriffen.
Aufgabenbeschreibung:
Wiederherstellung der Gebrauchstauglichkeit von Turm und Westfassade insbesondere unter Berücksichtigung der statischen und bauphysikalischen Gesichtspunkte sowie Beachtung der denkmalpflegerischen Auflagen.
Im Einzelnen:
— Überprüfung und bautechnische Aufnahme der statisch-konstruktiven Grundsubstanz, der durchgeführten Gebäudesicherungs- und Sanierungsleistungen der letzten Jahrzehnte, sowie damit verbunden neu eingebrachten zusätzlichen Tragkonstruktionen einschließlich Baugrunderkundungen;
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— Erstellung eines umfänglichen Schadenkatasters;
— Durchführen der erforderlichen Baustoffanalysen und Materialprüfungen der verwendeten Baustoffe zur Schadensanalyse;
— Zusammenstellung der Untersuchungsergebnisse zu einer baufachlichen Stellungnahme und Bewertung der Standsicherheit der Grundsubstanz, der Sicherungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen einschließlich der Kombination aus beiden als ganzheitliche Tragkonstruktion unter der Einbeziehung der Baugrunderkenntnisse, den Materialbeschaffenheiten sowie ggf. der Glockenschwingungen des Turmes und der Westfassade;
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— Aufstellen eines Sanierungskonzepts;
— Ermittlung der Kosten;
— Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen;
— SiGeKo-Leistungen für die Untersuchungen und spätere Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen;
Projekttermine:
Beginn: 1.8.2014;
Vorlage Sanierungskonzept mit Kosten: August 2015.
Abschluss: 31.12.2020.
Menge oder Umfang:
Generalplanungsleistungen mit folgenden Leistungsbildern gemäß HOAI, stufenweise Beauftragung:
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Gebäude und Innenräume, LPH 1–9;
— Fachplanung gem. HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, Tragwerksplanung, LPH 1–6;
— Beratungsleistungen gem. HOAI, Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) 1.2.2 Bauphysik LPH 1–7;
— SiGeKo-Leistung.
Referenznummer: Projekt-Nr. 214 50 003, 2784 BM/L 14/253
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schleswig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Grundsätzlich sind als Nachweise Eigenerklärungen abzugeben. Die nachfolgend aufgezählten Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein.
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Die geforderten Unterlagen sind für alle Leistungsbilder bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll; die Aufteilung der Mitglieder der Bewerbergemeinschaften zu den Leistungsbestandteilen ist anzugeben.
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Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen.
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Darüber hinaus hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Vergabestelle bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen werden. Dieser Nachweis kann insbesondere durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers geführt werden.
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Ausländische Bewerber können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollten die geforderten Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt; das Recht hierzu behält sich der Auftraggeber aber vor. Das Format der Unterlagen darf DIN A4 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der geforderten Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Der Bewerbungstext darf 40 Seiten, einseitig beschrieben einschließlich Anschreiben nicht überschreiten, die Qualität der eingereichten Unterlagen bezüglich Einhaltung der Nummerierung und Seitenzahl sowie Zielführung wird mit bewertet.
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Hinweise:
— Weitere Unterlagen werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht versandt.
1) Bereitschaft zur Verpflichtung, gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974;
2) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 1–4);
3) Erklärung darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 - 9 genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft;
4) Nachweis der Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung. Sollen zur Ausführung des Auftrags Teilleistungen einem Nachunternehmer übertragen werden oder sollen bei Auftragsausführung Leiharbeiter beschäftigt werden, ist der Nachweis der Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung auch für den Nachunternehmer oder den Verleiher von Arbeitskräften zu erbringen. Dieses Verpflichtung gilt entsprechend für alle weiteren Nachunternehmer des Nachunternehmers.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über die Verpflichtung vor Abschluss des Vertrages einen Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personen sowie 1 000 000 EUR für Sachschäden vorzulegen;
2) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise);
3) Erklärung über den Umsatz für die hier ausgeschriebenen Dienstleistungen entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers und der für die Dienstleistungen verantwortlichen ausführenden Personen unter Angabe der auftragsspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen in der bautechnischen Bearbeitung von historischen Mauerwerksfassaden;
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2) Auswahl von max. fünf mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbaren, erbrachten Leistungen, unter Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der Leistungsphasen sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Tel.-Nr.) unter Benennung des verantwortlichen Sachbearbeiters beim Bewerber;
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3) Erfahrungen im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz, historischen Backsteinbauten sowie Sakralbauten;
4) Auflistung aller aktuell in Bearbeitung befindlichen Projekte des verantwortlichen Projektleiters beim Bewerber mit Angabe der Leistungsphasen und Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Tel.-Nr.);
5) Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist differenziert nach Qualifikationen;
6) Bereitschaftserklärung zur Anwendung des CAD-Programmes ADT 2009 oder höher, Dateiformat DWG;
7) Bereitschaftserklärung zur Nutzung der Austauschplattform der GMSH, Planteamserver (bei Bedarf kostenfreie Schulung des AN);
8) Angaben darüber, ob und für welche Auftragsanteile der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Ergänzende Vertragsbestimmungen (EVB) für Generalplanerleistungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Bieter sowie Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, müssen die gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein erforderlichen Verpflichtungserklärungen mit Einreichung des Angebots abgeben (§ 8 Abs. 1 TTG). Die Verpflichtungserklärung ist unter www.gmsh.de unter der jeweiligen Ausschreibung erhältlich.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 19 VOF, § 71 LBO Schleswig-Holstein
Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Architekten bzw. Ingenieure tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach Richtlinie 85/384 EWG bzw. 89/48/EWG zu führen.
Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen (vgl. III.2.1 bis 2.3).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Frau Sals
Internetadresse: www.gmsh.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-08-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Projekt-Nr. 214 50 003, 2784 BM/L 14/253
Zusätzliche Informationen
Fragen sind schriftlich per Mail an elke.sals@gmsh.de oder per Fax an die +49 4315991510 zu richten.
Die Fragen werden bis zum 29.4.2014 angenommen.
Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.gmsh.de/Ausschreibungen/Veroeffentlichungen/Bewerber-und-Bieterfragen veröffentlicht.
Die Bewerbung "Teilnahmeantrag" ist in einem gekennzeichneten Umschlag:
VOF-Verfahren
Dom zu Schleswig, Sanierung Turm und Westfassade
Generalplanerleistungen
an GMSH AöR
z.Hd. Frau Sals
Gartenstraße 6
24103 Kiel
Deutschland
einzureichen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640 📞
Internetadresse: http://vergabekammerwimi.landsh.de 🌏
Fax: +49 4319884702 📠
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Internetadresse: http://www.gmsh.de 🌏
Fax: +49 4315991119 📠
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Justiziariat Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Telefon: +49 4315991112 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Gartenstraße 6
Telefon: +49 4315991505 📞
Fax: +49 4315991510 📠
Quelle: OJS 2014/S 070-121063 (2014-04-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-01-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Schleswig-Holstein, vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-01-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 015-023564
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 70-121063
ABl. S-Ausgabe: 15

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Vorstellung der Arbeitsweise des Büros anhand ähnlicher aktueller Projekte (6)
2. Vorlage einer Vergabe von der Auftragserteilung für eine Öffentliche Ausschreibung nach VHB einschl. Formblätter mit kompletten Unterlagen (2)
3. Ausschnitte aus Planungsleistungen vorheriger Projekte (8)
4. Auslastung der für dieses Vorhaben vorgesehenen Mitarbeiter während der Bearbeitungszeit (4)
5. Vorstellung der Termin- und Kostenkontrolle gemäß Qualitätsstandard des Büros (5)
6. Kommunikations und Koordination mit AG und ausführenden Firmen (Umfang, Ausprägung, Medien, Form) (4)
7. Honorarfragen (4)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-12-22 📅
Name: Dr. Krekeler Generalplaner GmbH
Postanschrift: Domlinden 28
Postort: Brandenburg
Postleitzahl: 14776
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 9
Quelle: OJS 2015/S 015-023564 (2015-01-19)