DRadio14/05.01 Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für das Projekt: Sanierung H-Etage, für 6 gleiche Studiokomplexe, 1 Produktionsstudio, Serverraum, inklusive Kabelinfrastruktur und Integration von Beistellungen im Funkhaus Köln von Deutschlandradio
Art der Leistungen:
Das Ausschreibungsverfahren bezieht sich auf die Vergabe von Ingenieurleistungen zur studiotechnischen Planung von 7 Produktionseinheiten, gemäß HOAI 2013 § 55 „Leistungsbild technische Ausrüstung“, Leistungsphasen 5 bis 8 für das Projekt: Studiotechnische Ausstattung der Produktionsetage (Studiotechnik und Möbel für 7 Hörfunk- Produktionskomplexe, Serverraum und strukturierte Verkabelung).
Die Anfrage der im Anhang beschriebenen Leistungen erfolgt durch die Deutsche Welle im Namen und Auftrag von Deutschlandradio, Funkhaus Köln, Raderberggürtel 40 in 50968 Köln. Die Leistungen umfassen die Fachplanungen für Objekte, hier im Wesentlichen die der Anlagengruppe 5 gem. § 53 „Anwendungsbereich“ der HOAI 2013.Da die Konzeption bei 6 Objekten im Grunde identisch ist, kommt außerdem §11 Absatz 3 „Auftrag für mehrere Objekte“ zur Anwendung.
Deutschlandradio plant für das Jahr 2015-2018 die Sanierung des 2. OG (ca. 800 m²) im Bestandsgebäude FH Köln mit Redaktions- und Produktionskomplexe für die Hörfunkproduktion. Die Studios sollen der Produktion von Wort- und Musikbeiträgen dienen. Die Planung der Produktionsetage hat im Jahr 2014 begonnen. Die Vergabe der Bauaufträge für die technischen Gewerke soll 2015 erfolgen. Die Fertigstellung des Baugewerks ist im 1. Bauabschnitt bis Ende 2015, im 2. Bauabschnitt 2016, im 3. Bauabschnitt 2017 und im 4. Bauabschnitt 2018 vorgesehen.
Der Honorarberechnung liegt die HOAI 2013 § 56 „Honorare für Grundleistungen der Technischen Ausrüstung“ zugrunde. Die Planungsaufgabe wird als durchschnittlich bewertet und nach § 5 Absatz 2 HOAI 2013 der Honorarzone II zugeordnet.
Die anrechenbaren Kosten der studiotechnischen Maßnahme werden auf netto 2 100 000 EUR geschätzt.
Der Auftragnehmer muss gewährleisten, flexibel kurzfristig Termine beim AG ( Erreichbarkeit der Baustelle innerhalb von 24 Stunden nach der Terminierung durch den Auftraggeber) zu ermöglichen. Der Bieter hat mit Angebotsabgabe eine Erklärung abzugeben, in der dieser erklärt und erläutert, wie er die erforderliche Verfügbarkeit vor Ort ermöglichen wird.
Der Zuschlag bei diesem Beschaffungsvorhaben wird nach einer Verhandlungsrunde und Auswertung des ersten Nachtragsangebotes erteilt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-24.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2014-06-24
|
Auftragsbekanntmachung
|