Durchführung von Kunsttransporten für Ausstellungen

Hamburger Kunsthalle

Durchführung von Kunsttransporten. Die Kunstgegenstände sind von und nach Hamburg zu transportieren. Die Dienstleistung schließt die logistische Transportplanung sowie die Lagerung und Verpackung der Kunstwerke (u.a. empfindliche Gemälde und Skulpturen) durch ausgewiesenes Fachpersonal nach höchsten technisch-konservatorischen Qualitätsanforderungen (Museumsstandard) ein. Der Transport muss durch Fachpersonal, geeignete Transportmittel und spezielle für Kunsttransporte ausgestattete LKW (gesichert, klimatisiert, luftgefedert, für Kurierbegleitung geeignet) erfolgen.
Die Dienstleistung umfasst zudem die Organisation der Kurierreisen und -aufenthalte. Bei der logistischen Planung und Ausführung sind die besonderen Konditionen der Hamburger Kunsthalle bzw. der Leihgeber zu beachten. Die Dienstleistung beinhaltet ferner die Planung und Koordinierung von Transporten durch von Leihgebern ggf. vorgeschriebenen Fremdfirmen.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, die interessierte Unternehmen beim Auftraggeber anfordern können.
Der Abschluss der Rahmenvereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien des Auftraggebers. Die Zustimmung wird nicht erteilt, wenn alle Angebote als unwirtschaftlich anzusehen sind.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-30.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-30 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-12-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Straßentransport/-beförderung
Menge oder Umfang: 207 000450 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Straßentransport/-beförderung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburger Kunsthalle
Postanschrift: Glockengießerwall
Postleitzahl: 20095
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburger-kunsthalle.de 🌏
E-Mail: vorstand@hamburger-kunsthalle.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-30 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-01-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 002-002107
ABl. S-Ausgabe: 2

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 207 000 💰
450 000 💰
Häufigkeit der zu vergebenden Aufträge: Pro Jahr.
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Kunsttransporten. Die Kunstgegenstände sind von und nach Hamburg zu transportieren. Die Dienstleistung schließt die logistische Transportplanung sowie die Lagerung und Verpackung der Kunstwerke (u.a. empfindliche Gemälde und Skulpturen) durch ausgewiesenes Fachpersonal nach höchsten technisch-konservatorischen Qualitätsanforderungen (Museumsstandard) ein. Der Transport muss durch Fachpersonal, geeignete Transportmittel und spezielle für Kunsttransporte ausgestattete LKW (gesichert, klimatisiert, luftgefedert, für Kurierbegleitung geeignet) erfolgen.
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Die Dienstleistung umfasst zudem die Organisation der Kurierreisen und -aufenthalte. Bei der logistischen Planung und Ausführung sind die besonderen Konditionen der Hamburger Kunsthalle bzw. der Leihgeber zu beachten. Die Dienstleistung beinhaltet ferner die Planung und Koordinierung von Transporten durch von Leihgebern ggf. vorgeschriebenen Fremdfirmen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, die interessierte Unternehmen beim Auftraggeber anfordern können.
Der Abschluss der Rahmenvereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien des Auftraggebers. Die Zustimmung wird nicht erteilt, wenn alle Angebote als unwirtschaftlich anzusehen sind.
Beschreibung der Optionen: Einlagerung von Leerkisten und Verpackungsmaterial während der Vertragsdauer.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Referenznummer: Ausschreibung Kunsttransporte
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle im Abschnitt III.2) genannten Anforderungen sollen mit einer Eigenerklärung gemäß Muster („Formblatt F 3“) nachgewiesen werden, soweit sich aus der jeweiligen Anforderung nicht etwas anderes ergibt. Der Auftraggeber behält sich vor, die in Abschnitt III.2) angegebenen Eignungsnachweise im Laufe des Verhandlungsverfahrens weiter zu präzisieren, soweit das erforderlich und zulässig ist. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, sich nach Vertragsschluss hinsichtlich einzelner oder sämtlicher Eignungskriterien durch den obsiegenden Bieter Originalbelege und -nachweise vorlegen zu lassen.
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Das Formblatt F 3 und die geforderten sonstigen Eignungsnachweise sind mit der Abgabe des Teilnahmeantrags bei den unter Ziffer I.1) genannten Adresse einzureichen. Die Unterlagen sind rechtsverbindlich durch eine vertretungsbefugte Person zu unterschreiben. Weitere Konkretisierungen erfolgen in den Vergabeunterlagen.
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Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise unter Wahrung der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung innerhalb einer angemessenen Frist bei dem Bewerber nachzufordern. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Nachforderungen nach der jüngsten Rechtsprechung nur sehr eingeschränkt zulässig und möglich sind. Daher kann es zum Ausschluss eines Bewerbers führen, wenn einzelne der in Abschnitt III.2) geforderten Erklärungen oder Nachweise nicht mit Abgabe des Teilnahmeantrags erbracht werden.
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Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wird der Auftraggeber die drei geeignetsten Bewerber auswählen. Hierfür wird der Auftraggeber gemäß der in den Vergabeunterlagen enthaltenen Bewertungsmatrix folgende Aspekte bewerten: (1.) Die Komplexität und die Qualität der Ausführung der Referenzen. (2.) Die Aus- und Fortbildung des Personals (hierfür muss der Bewerber eine entsprechende Darstellung als Anlage zum Teilnahmeantrag einreichen). (3.) Die Qualität der einzureichenden Muster der Transportmittel. Der weitere Verfahrensablauf wird in den Vergabeunterlagen erläutert.
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Bei den in dieser Bekanntmachung verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter.
Im Einzelnen sind bezüglich III.2.1) folgende Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1. Erklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren allen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben nachgekommen ist (Mindestanforderung);
2. Erklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren seine Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat (Mindestanforderung);
3. Erklärung des Bewerbers, dass in den letzten 5 Jahren über sein Vermögen nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antragmangels Masse abgelehnt wurde und der Bewerber sich nicht in Liquidation befindet (Mindestanforderungen);
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4. Erklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt und Vorlage eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister, der nicht älter als 3 Monate ist (Mindestanforderung);
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5. Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 4 VOL/A EG vorliegen (Mindestanforderung);
6. Erklärung des Bewerbers, dass er über die erforderlichen Genehmigungen (Erlaubnis nach GüKG oder einer gleichwertigen Genehmigung, wobei die Gleichwertigkeit zu erläutern ist) zur Durchführung von Güterkraftverkehren in Deutschland verfügt und Vorlage der Genehmigungen in Kopie (Mindestanforderung);
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7. Kopie des Handelsregisterauszugs oder eines vergleichbaren Nachweises des Bewerbers (siehe § 7 Abs. 8 VOL/A EG), der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als 3 Monate ist (Mindestanforderung).
Die Zuverlässigkeit aller Bewerber ist für den Auftraggeber von großer Bedeutung. Er wird daher alle ihm zur Verfügung stehenden Erkenntnisquellen in die Prüfung der Zuverlässigkeit der Bewerber einbeziehen und deren Befund zur Grundlage der Prüfung der Eignung und damit der Entscheidung über das Vorliegen der Eignung machen. Art und Umfang der Untersuchungen sowie deren Ergebnisse werden vertraulich behandelt.
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Mindeststandards:
Im Einzelnen sind bezüglich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die folgenden Erklärungen abzugeben:
1. Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens und den Anteil an Kunsttransporten daran während der letzten drei Jahre; der Umsatz mit Kunsttransporten und lagerung muss in den letzten 3 Jahren mindestens 3 600 000 EUR betragen haben (Mindestanforderung).
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2. Erklärung des Bewerbers über den Abschluss und das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von mindestens 10 000 000 EUR (Mindestanforderung).
Alle nachfolgend aufgelisteten Einrichtungen und Ausrüstungsgegenstände müssen die technischen und konservatorischen Standards der Kunstmuseen (z. B. Alte Nationalgalerie Berlin, Neue Pinakothek München, Staatliche Kunstsammlung Dresden) erfüllen. Der Bewerber erklärt, dass er den vorgenannten Standard in den letzten drei Jahren mindestens 5 Mal erfüllt hat und das betreffende Kunstmuseum bereits selbst Ausstellungen mit Kunstwerken internationaler Leihgeber durchgeführt hat.
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Auf Grund der Beschaffenheit und des Wertes der zu befördernden Kunstobjekte ist eine besondere Zertifikation, Eignung und Ausrüstung der Bewerber erforderlich. Im Einzelnen sind bezüglich der technischen Leistungsfähigkeit daher folgende Erklärungen und Nachweise abzugeben:
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1. Referenzen (Mindestanforderung).
Der Bewerber benennt gemäß Muster („Formblatt F 6“) mindestens fünf Referenzen aus den vergangenen 3 Jahren, die eine einwandfreie Leistungserbringung des Bewerbers bei diesen Projekten belegen. Die in den Referenzen in Bezug genommenen Leistungen müssen mit den hier in Rede stehenden Leistungen vergleichbar sein. Sie sind vergleichbar, wenn sie im Bereich Kunstmuseen bzw. Kunstausstellungen erbracht wurden und es sich um zu transportierendes Kunstgut aus dem Bereich Gemälde, Skulptur, 3-D Objekte sowie Grafik und Installation handelte. Die Referenzen müssen sich auf Aufträge mit einem Rechnungsvolumen von jeweils mindestens 250 000 EUR sowie ein Versicherungsvolumen von jeweils mindestens 80 000 000 EUR beziehen. Mindestens drei der Referenzen müssen auch internationale Transporte betreffen. Der Bewerber benennt für jede Referenz einen Ansprechpartner des betreffenden Auftraggebers, bei dem sich die Hamburger Kunsthalle über die Qualität der Auftragsdurchführung informieren kann.
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2. Kunstlager (Mindestanforderung).
Nachweis über ein Kunstlager von mindestens 500 m² in Hamburg oder im Umland (maximal 25 km vom Auftraggeber entfernt) von Hamburg. Das Kunstlager muss:
a) über eine 24-Stunden-Überwachung mit Alarmsicherung und Direktaufschaltung zur Polizei verfügen,
b) über ein permanentes Fernmeldesystem mit automatischer Weiterleitung an die Feuerwehr verfügen,
c) eine geeignete Feuerlöscheinrichtung haben,
d) sauber und klimatisiert (50 ± 5 % relative Luftfeuchtigkeit, 18-24° C) sein,
e) einen sauberen, trockenen und geschlossenen Lagerraum für Leerkisten haben,
f) der Sicherheitsgruppe SG3 gemäß den Richtlinien des Verbandes der Sachversicherer entsprechen (VdS 2333:2005-04),
g) über ebenfalls alarmgesicherte Räumlichkeiten zur Unterstellung eines LKW inkl. Hänger verfügen und
h) ein integriertes Zolllager aufweisen.
3. Technische Ausrüstung (insbesondere Fuhrpark) (Mindestanforderung).
a) Nachweis von mindestens 10 während der Auftragsdauer gleichzeitig zur Verfügung stehenden Straßentransportern. Davon mindestens drei LKW mit einer Ladetürhöhe von mindestens 279 cm, einer Länge des Koffers von mindestens 7 m und einer Gesamtlänge von höchstens 10 m sowie mindestens 3 weitere LKW mit einer Ladetürhöhe von mindestens 265 cm und einer Länge des Koffers von 4,9 m. Die LKW müssen die jeweils folgende Ausstattung aufweisen bzw. Anforderungen erfüllen:
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— Sichere Verschließbarkeit,
— Vollluftfederung,
— ABS,
— Antischlupfregelung,
— elektronische Wegfahrsperre,
— Feuerlöschvorrichtung,
— Schadstoffklasse EURO 4 Norm,
— geräuscharme Motorisierung nach EURO Norm,
— Fahrerhausklimaanlage,
— Heizung bzw. Kühlung des Laderaums,
— 220 V Stromversorgung im Fahrerhaus,
— Komfort-Mittelsitz als Kuriersitz,
— Automobiltelefon,
— GPS-Ortung.
Der Nachweis über Anzahl und Ausstattung der Fahrzeuge erfolgt durch die Vorlage von Kopien der KFZ-Zulassungspapiere oder von Kopien geeigneter technischer Erklärungen, Beschreibungen oder Bestätigungen der betreffenden Fahrzeughersteller.
Der Bewerber erklärt zudem, dass die
— Fahrzeuge gemäß den gesetzlichen Vorschriften regelmäßig gewartet und dem TÜV/DEKRA jährlich bzw. halbjährlich zur Haupt- und Zwischenuntersuchung vorgeführt,
— Fahrtenschreiberkontrollblätter oder vergleichbare gemäß den gesetzlichen Bestimmungen aufbewahrt,
— Lenk- und Ruhezeiten gemäß den jeweils aktuellen gesetzlichen Vorschriften eingehalten und
— Führerscheine der Fahrer monatlich kontrolliert und protokolliert
werden.
b) Nachweis von mindestens 4 während der Auftragsdauer gleichzeitig zur Verfügung stehenden Anhängern mit überhohem Transportaufbau („Jumbo-Anhänger“, Ladetürhöhe mindestens 300 cm). Die Anhänger müssen die jeweils folgende Ausstattung aufweisen bzw. Anforderungen erfüllen:
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— Nicht älter als 10 Jahre,
— ABS.
Der Nachweis über Anzahl und Ausstattung der Anhänger erfolgt durch die Vorlage von Kopien der KFZ-Zulassungspapiere oder von Kopien geeigneter technischer Erklärungen, Beschreibungen oder Bestätigungen der betreffenden Hersteller.
c) Nachweis, dass die LKW- und Anhänger-Aufbauten die jeweils folgende Ausstattung aufweisen bzw. Anforderung erfüllen:
— Sichere Verschließbarkeit und Alarmanlage,
— vollisolierter geschlossener Kofferaufbau mit einem K-Wert < 0,7 W/qmK,
— Klima-Regelbereich von + 18 bis + 23 Grad Celsius bei Außentemperaturen von -30 bis + 70 Grad Celsius,
— Klimaregulierung durch 2 separate Geräte,
— fahrzeugunabhängige Fremdversorgung der Klimageräte bei Fahrzeugstillstand möglich,
— Steuerung und Überwachung des Laderaumklimas im Fahrerhaus möglich,
— gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Ladefläche,
— Zollverschlussanerkenntnis an allen festen Kofferaufbauten,
— alle Verbundelemente in Sandwichkonstruktion mit hoher Stabilität,
— Heckportal aus Vollaluminium/Plywood sowie rundumlaufender, kältebrückenfreier Profilierung,
— Hecktüren mit zweifach umlaufender Gummiabdichtung,
— Nadelfilzverkleidung im Innenraum,
— integriertes Ladungssicherungssystem für Zurrgurte/Absperrstangen,
— versenkbare/abdeckbare Bodenanker,
— 2 versenkte, parallel angeordnete Loch-/Schlitzschienen inkl. Absperrstangen sowie Absperrbalken in Längsrichtung an Dach und Boden,
— Ladebordwand (mindestens 1 000 kg Tragkraft),
— mechanische Ladebühne.
Der Nachweis über Anzahl und Ausstattung der Aufbauten erfolgt durch die Vorlage von Kopien der KFZ-Zulassungspapiere oder von Kopien geeigneter technischer Erklärungen, Beschreibungen oder Bestätigungen der betreffenden Hersteller.
d) Nachweis von mindestens drei während der Auftragsdauer gleichzeitig zur Verfügung stehenden Kleintransportern die jeweils folgende Ausstattung aufweisen bzw. Anforderungen erfüllen:
— Sitzplätze für mindestens 2 Kuriere,
— von der Fahrerkabine abgetrennter Frachtraum,
— Ladetürhöhe mindestens 1,80 m,
— Ladetürlänge mindestens 3 m,
— Gesamtlänge 7,20 m,
— Schadstoffklasse EURO 4 Norm.
e) Nachweis von mindestens 4 während der Auftragsdauer gleichzeitig zur Verfügung stehenden PKW und/oder Kleinbussen zur Beförderung von Kurieren.
Der Nachweis über die Anzahl der Fahrzeuge erfolgt durch die Vorlage von Kopien der KFZ-Zulassungspapiere.
f) Nachweis von mindestens vier während der Auftragsdauer zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln bzw. Geräten zum Transport und Aufstellen besonders schwerer Kunstwerke vom LKW in die Lager- oder Ausstellungsräume und zurück.
Der Nachweis über Anzahl und Ausstattung der Geräte erfolgt durch die Vorlage von Kopien geeigneter technischer Erklärungen, Beschreibungen oder Bestätigungen der betreffenden Hersteller.
4. Kisten und Verpackungen (Mindestanforderung)
Der Bewerber erklärt, dass er für die durchzuführenden Kunsttransporte über folgende Kistenarten verfügt:
a) Bilder-Klimakisten und Bilder-Sammelklimakisten mit folgenden Qualitätsmerkmalen:
— Klimahalbwertzeit mindestens 5 Stunden,
— Innenverkleidung aus beidseitig aluminiumkaschierten mindestens 30 mm starken Polyurethanschaumplatten,
— Schaumpolsterung des Objekts in der Kiste (Schwingungs-/Vibrationsschutz),
— feuchtigkeitsundurchlässiger Außenanstrich,
— Federklappgriffe zum Anheben und Tragen.
b) Objekt-Klimakisten (Skulpturen/3D-Objekte) mit folgenden Qualitätsmerkmalen:
— Schaumpolsterung (kein Schaumgummi) des Objekts in der Kiste (Schwingungs-/Vibrationsschutz),
— feuchtigkeitsundurchlässiger Außenanstrich.
c) Bilder-Kisten und Bilder-Sammelkisten mit folgenden Qualitätsmerkmalen:
— Boden, Deckel und Seiten sind mit Panzerkarton und/oder Schichtholzplatten versehen,
— Innenpolsterung (Schwingungs-/Vibrationsschutz), ggf. Neopolenecken,
— Massivholzrahmen.
d) Objekt-Kisten (Skulpturen/3D-Objekte) mit folgenden Qualitätsmerkmalen:
— Schaumpolsterung des Objekts in der Kiste (Schwingungs-/Vibrationsschutz) entsprechend Art/Gewicht des Objekts,
e) Transportrahmen mit folgenden Qualitätsmerkmalen:
— Massivholz-, Mehrschichtholz- oder Tischlerplattenrahmen,
— Kartonagentransportrahmen offen/geschlossen,
— Bilderbefestigung mit Hängesystem,
— ohne Malschichtberührung verklebte Ummantelung des Objekts mit PE-Folie (über 80 my).
f) Kartonverpackung mit adäquaten Verpackungsmaterialien. Mehrere Objekte können in einem Karton, mehrere Kartons in größere Verpackungseinheiten zusammengefasst werden.
Nachweis: Neben der Erklärung im Formblatt F 3 Übersendung je eines Musters der aufgelisteten Kisten, Transportrahmen und Kartonverpackungen. Die Muster werden dem Bewerber nach Beendigung des Vergabeverfahrens wieder ausgehändigt.
5. Verpackungsmaterial (Mindestanforderung).
Der Bewerber erklärt, dass er für die durchzuführenden Kunsttransporte über folgendes Verpackungsmaterial verfügt, das er auf Abruf umgehend liefern kann:
— Kartonagen (mindestens 2.4-Qualität) (Porzellan-/Bücher-/Flach-/Kleiderkartons etc.),
— Polstermaterialien (Neopolen, Schaumstoff, Packwulste etc.),
— Luftpolsterfolie (kaschiert/unkaschiert, 1 bis 3 m Höhe),
— Papiere (säurefreies Seidenpapier, Packpapier, Tyvek, Einschlagpapier).
Nachweis: Neben der Erklärung im Formblatt F 3 Übersendung je eines Musters der aufgelisteten Verpackungsmaterialien. Die Muster werden dem Bewerber nach Beendigung des Vergabeverfahrens wieder ausgehändigt.
6. Personal (Mindestanforderung).
Der Bewerber erklärt, dass ihm für die durchzuführenden Kunsttransporte mindestens die nachfolgend genannten Mitarbeiter mit den angegebenen Qualifikationen zur Verfügung stehen:
a) Ständiger Ansprechpartner.
Dem Auftraggeber muss während der gesamten Vertragslaufzeit mindestens ein ständiger Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Dieser muss eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikleistung entsprechend der „Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung/zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung“ vom 26. Juli 2004 (BGBl. I S. 1902) oder eine vergleichbare Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und fließend Deutsch und Fach-Englisch sprechen.
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b) Fachlagerist.
Vor Ort muss stets ein Mitarbeiter des Bewerbers zu gegen sein, der eine Ausbildung als Fachlagerist oder eine vergleichbare Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Dieser Mitarbeiter muss zudem in den letzten 3 Jahren mindestens 9 mit der vorliegenden Ausschreibung vergleichbare Transportaufgaben betreut und dabei die Arbeit von Kunstpackern und Fahrern koordiniert haben sowie fließend Deutsch und Fach-Englisch sprechen.
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c) Kunstpacker.
Die Kunstpacker müssen entweder ebenfalls eine Ausbildung als Fachlagerist (oder ähnliche) erfolgreich abgeschlossen haben oder in den letzten 3Jahren bei mindestens 15 mit der vorliegenden Ausschreibung vergleichbaren Transportaufträgen Sammlerkunstwerke in Klimakisten verpackt, aus Klimakisten ausgepackt und Klimakisten beim Ein- und Ausladen aus Transportfahrzeugen gehandhabt haben. Sofern die Kunstpacker unmittelbar mit dem Auftraggeber in Kontakt kommen sollen, müssen sie fließend Deutsch sprechen.
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d) Fahrer.
Bei jedem Kunsttransport ist jeder LKW stets mit 2 Kraftfahrern zu besetzen. Alle Kraftfahrer müssen mindestens eine zweijährige Erfahrung im europaweiten Kunsttransport haben. Zudem müssen alle Kraftfahrer einen abgeschlossenen Fachlehrgang Berufskraftfahrer vorzuweisen können und dem Bewerber muss für jeden Kraftfahrer ein polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 12 Monate) vorliegen, das er auf Verlangen vorlegen kann.
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7. Luftfrachtüberwachung und Zugang zum Vorfeld von Flughäfen (Mindestanforderung).
Der Bewerber erklärt, dass er über:
a) eine uneingeschränkte Luftfrachtüberwachung,
b) eine Vorfeldgenehmigung und Zugang zum Very-Important-Cargo-Zentrum des Flughafenlagers der Flughäfen Hamburg, Frankfurt/Main, München/Erding, Berlin, Düsseldorf, Luxembourg,
c) Büros an den genannten Flughäfen oder in unmittelbarer Nähe,
d) Haftpflichtversicherung für Dienstleister auf Flughäfen gem. Verordnung über Bodenabfertigungsdienste auf Flugplätzen,
e) Zulassung als reglementierter Beauftragter im Sinne der EU-Verordnung (EG) Nr. 2320/2002 sowie des deutschen Luftsicherheitsgesetzes und
f) mindestens 5 Luftfrachtsicherheitskontrollkräfte
verfügt.
8. Qualitätssicherungsmaßnahmen (Mindestanforderung).
Der Bewerber erklärt, dass sein Unternehmen über eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000 ff. (oder vergleichbar) verfügt.
9. Zoll- und IATA-Agent (Mindestanforderung).
Der Bewerber ist Zoll- und IATA-Agent und verfügt über eine Zollbürgschaft in Höhe von 15 000 000 EUR.
10. Schreinerei (Mindestanforderung).
Der Bewerber erklärt, dass er über eine betriebsinterne Schreinerei verfügt, die auf den Transportkistenbau, insbesondere den Bau von Klimakisten, spezialisiert ist. Alternativ erklärt der Bewerber, dass er mit einer solchen Schreinerei zusammenarbeitet.
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11. Zahl der Niederlassungen.
Besitzt der Bewerber mehrere Niederlassungen? Wenn ja, Nennung von Anzahl und Sitz der Niederlassungen auf einem gesonderten Beiblatt (rein informatorischer Charakter).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bei Auftragsvergabe kann eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5 % des Schätzwertes der Vergütung für den Transport der in Rede stehenden Kunstgegenstände verlangt werden. Die Sicherheit dient dazu, die sach- und fristgemäße Durchführung der Leistungen, die Gewährleistung sowie Kostenerstattungs- und Schadensersatzansprüche des Auftraggebers sicherzustellen. Diese kann durch die Hinterlegung des Betrags oder durch die Bankbürgschaft eines in der EU als Zoll- und Steuerbürgin zugelassenen Kreditinstituts erbracht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlung nach Leistungserbringung. Keine Zahlung von Vorlageprovisionen an den Auftragnehmer. Vorauszahlungen oder Abschlagszahlungen können vereinbart werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Für den Fall einer Auftragsvergabe muss eine etwaige Bewerber- oder Bietergemeinschaft die kartellrechtliche Unbedenklichkeit durch ein anwaltliches Gutachten nachweisen und gesamtschuldnerisch für die Leistungserbringung einstehen und gegenüber dem Auftraggeber haften. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber- und Bietergemeinschaft zu benennen. Die für den Teilnahmeantrag geforderten Angaben und Nachweise sind – soweit sie die persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers betreffen – bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 6
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Der Transportvertrag wird zunächst für 4 Jahre abgeschlossen. Eine einmalige Verlängerung um 2 Jahre ist möglich.
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-02-16 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vorstand der Hamburger Kunsthalle
Herrn Dr. Stefan Brandt
Internetadresse: www.hamburger-kunsthalle.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Ausschreibung Kunsttransporte

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428231148 📞
Fax: +49 40428232020 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-4 GWB hin. Diese hat jeder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen das Vergaberecht geltend machen möchte.
§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2015/S 002-002107 (2014-12-30)