E-0591-14-V-EU Ertüchtigung Cranzer und Neuenfelder Hauptdeich – Planungs- + SiGeKo-Leistungen für Deich und Straße

Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts

Die Hamburg Port Authority (HPA) führt das Projekt „Ertüchtigung Cranzer und Neuenfelder Hauptdeich“ durch.
Folgende Teilleistungen sind Bestandteil des Projektes:
— Straßenbauarbeiten,
— Erdarbeiten zur Deicherhöhung,
— Umbau bzw. Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen,
— Sicherung Geländesprung zwischen Deich und Straße im Abschnitt Cranz,
— Umbau/Erneuerung Siel und Schöpfwerk Neuenfelde.
Im Zuge des Projektes „Ertüchtigung Cranzer und Neuenfelder Hauptdeich“ sind der Cranzer Hauptdeich und Neuenfelder Hauptdeich auf einer Länge von insgesamt rd. 3 km an die aktuellen Sollhöhen anzupassen. Die dem öffentlichem Verkehr gewidmete Deichverteidigungsstraße (hier Straßennamen: Cranzer Hauptdeich und Neuenfelder Hauptdeich) muss saniert und die vorhandenen wasserwirtschaftlichen Anlagen müssen umgebaut werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-10.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-07-10 Auftragsbekanntmachung
2015-08-18 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2014-07-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Für die Maßnahme „Ertüchtigung Cranzer und Neuenfelder Hauptdeich“ sollen Planungsleistungen und SiGeKo-Leistungen vergeben werden. Das Vergabeverfahren gem. VOF (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) richtet sich an Unternehmen, die Erfahrungen in den folgenden Aufgabenstellungen haben:1) Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke gemäß HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 3 mit den Objekten Deich, Pump- und Schöpfwerken, Sielen, Gräben und Rohrdränungen. Leistungen gemäß HOAI §41 ff, Phase 1 bis 4. (Jeweils optional Phasen 5 bis 8, siehe II.2.2).2) Planungsleistungen für Verkehrsanlagen gemäß HOAI 2013 Teil3, Abschnitt 4 für Anlagen des Straßenverkehrs bestehend aus Straße, kombinierten Geh- und Radweg. Leistungen gemäß HOAI §45ff, Phase 1 bis 4. (Jeweils optional Phasen 5 bis 8, siehe II.2.2).3) Planungsleistungen gemäß HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung für die Straßenbeleuchtung und Signalanlagen. Leistungen gemäß HOAI §53ff, Phase 1 bis 4. (Jeweils optional Phasen 5 bis 8, siehe II.2.2).4) SiGeKo Leistungen in der Planungsphase gem. BaustellVO § 3 (2).Im Jahr 2009 wurde bereits eine Planung für die Sanierung der Straße und Teile der Entwässerung bis zur Leistungsphase 4 im Projektgebiet durchgeführt. Diese Planung reduziert den Planungsaufwand bei der Objektplanung für die Straße und den Deich in einem noch zu ermittelnden Umfang.Laufzeit Hauptauftrag: ab Ende 2014 bis ca. 2017.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-07-10 📅
Einreichungsfrist: 2014-08-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 133-238978
ABl. S-Ausgabe: 133
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der VOF. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) und II.2.1) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen. Wichtige Hinweise zum Ausschluss: A) Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren, B) Unter III.2.3, Punkt 1. wird zu den Kompetenzbereichen 1.1 und 1.2 zum Eröffnungstermin mindestens eine Referenz gefordert. Es werden keine Referenzen nachgefordert, C) Unter III.2.3, Punkt 2. werden Mindestbedingungen an die aktuelle Anzahl Personal bestimmter Berufsgruppen gestellt. Werden diese Forderung B) und C) zu den beiden Punkten unter III.2.3) zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs nicht erfüllt, führt auch dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Bewerbergemeinschaften: 1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend). 2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Eine Bewerbergemeinschaft wird bei der Bewertung gemeinsam betrachtet. Nachweise und Erklärungen allgemeiner Art müssen von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden. Hierzu gehören: Alle Nachweise gem. Punkt III.2.1) und Punkt III.2.2). Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist hierzu ein eigenes Bewerbungsformblatt auszufüllen, in dem die Angaben zum Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben werden. Die Nachweise zu Punkt III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit, müssen nicht von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln nachgewiesen werden. Es müssen jedoch alle Anforderungen zu III.2.3 gemeinsam durch die Bewerbergemeinschaft abgedeckt werden. Die entsprechenden Referenzen sind in den Bewerbungsformblättern der Mitglieder aufzuführen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. 3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen. Nachunternehmer: 1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden. 2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/der Nachunternehmer verhindert werden sollen. Bewertung der Bewerber: Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten. Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien: 1. Gesamteindruck des Teilnahmeantrages: max. 2 %. 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers max. 20 %; Davon: 2.1) Umsatz vergleichbarer Leistungen bis zu 6 %, die max. Punktzahl wird ab 1 000 000 EUR/Jahr erreicht. 2.2) Anzahl Ingenieure für den ausgeschriebenen Leistungsbereich bis zu 10 %, die max. Punktzahl wird bei einer Anzahl > 10 erreicht. 2.3) Qualitätssicherung bis zu 4 %, Zertifizierungen nach ISO 9001 oder gleichwertiger Art werden höher bewertet. 3. Fachliche Eignung des Bewerbers 78 % anhand der Referenzen gem. Pkt. III.2.3). Davon: Referenzen für die Kompetenzbereiche 1.1 und 1.2 jeweils bis max. 24 %, Referenzen für die Kompetenzbereiche 1.3 bis 1.5 bis max. 8% und Referenzen zu 1.6 bis max. 6 %. Die 5 am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR Brooktorkai 1 Zentraler Einkauf 20457 Hamburg Fax: +49 40428472612 E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Hamburg Port Authority (HPA) führt das Projekt „Ertüchtigung Cranzer und Neuenfelder Hauptdeich“ durch.
Folgende Teilleistungen sind Bestandteil des Projektes:
— Straßenbauarbeiten,
— Erdarbeiten zur Deicherhöhung,
— Umbau bzw. Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen,
— Sicherung Geländesprung zwischen Deich und Straße im Abschnitt Cranz,
— Umbau/Erneuerung Siel und Schöpfwerk Neuenfelde.
Im Zuge des Projektes „Ertüchtigung Cranzer und Neuenfelder Hauptdeich“ sind der Cranzer Hauptdeich und Neuenfelder Hauptdeich auf einer Länge von insgesamt rd. 3 km an die aktuellen Sollhöhen anzupassen. Die dem öffentlichem Verkehr gewidmete Deichverteidigungsstraße (hier Straßennamen: Cranzer Hauptdeich und Neuenfelder Hauptdeich) muss saniert und die vorhandenen wasserwirtschaftlichen Anlagen müssen umgebaut werden.
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Menge oder Umfang:
Für die Maßnahme „Ertüchtigung Cranzer und Neuenfelder Hauptdeich“ sollen Planungsleistungen und SiGeKo-Leistungen vergeben werden. Das Vergabeverfahren gem. VOF (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) richtet sich an Unternehmen, die Erfahrungen in den folgenden Aufgabenstellungen haben:
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1) Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke gemäß HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 3 mit den Objekten Deich, Pump- und Schöpfwerken, Sielen, Gräben und Rohrdränungen. Leistungen gemäß HOAI §41 ff, Phase 1 bis 4. (Jeweils optional Phasen 5 bis 8, siehe II.2.2).
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2) Planungsleistungen für Verkehrsanlagen gemäß HOAI 2013 Teil3, Abschnitt 4 für Anlagen des Straßenverkehrs bestehend aus Straße, kombinierten Geh- und Radweg. Leistungen gemäß HOAI §45ff, Phase 1 bis 4. (Jeweils optional Phasen 5 bis 8, siehe II.2.2).
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3) Planungsleistungen gemäß HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung für die Straßenbeleuchtung und Signalanlagen. Leistungen gemäß HOAI §53ff, Phase 1 bis 4. (Jeweils optional Phasen 5 bis 8, siehe II.2.2).
4) SiGeKo Leistungen in der Planungsphase gem. BaustellVO § 3 (2).
Im Jahr 2009 wurde bereits eine Planung für die Sanierung der Straße und Teile der Entwässerung bis zur Leistungsphase 4 im Projektgebiet durchgeführt. Diese Planung reduziert den Planungsaufwand bei der Objektplanung für die Straße und den Deich in einem noch zu ermittelnden Umfang.
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Laufzeit Hauptauftrag: ab Ende 2014 bis ca. 2017.
Beschreibung der Optionen:
1) Planungsleistungen zu Ingenieurbauwerken gemäß HOAI 2013, §41 ff für Objekte wie unter II.2.1,1) beschrieben:
Option 1.1: Leistungsphase 5
Option 1.2: Leistungsphase 6
Option 1.3: Leistungsphase 7
Option 1.4: Leistungsphase 8
2) Planungsleistungen zu Verkehrsanlagen gemäß HOAI 2013, §45ff für Objekte wie unter II.2.1,2) beschrieben:
Option 2.1: Leistungsphase 5
Option 2.2: Leistungsphase 6
Option 2.3: Leistungsphase 7
Option 2.4: Leistungsphase 8
3) Planungsleistungen zur Technischen Ausrüstung gemäß HOAI 2013, §53ff für Objekte wie unter II.2.1,3) beschrieben:
Option 3.1: Leistungsphase 5
Option 3.2: Leistungsphase 6
Option 3.3: Leistungsphase 7
Option 3.4: Leistungsphase 8
Laufzeit Optionen: Phasen 5-7 ca. 2017-2020
Phase 8 ca. 2018-2020.
Referenznummer: E-0591-14-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
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2. Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. (6) a) bis g) und Abs. (9) gem. VOF vorliegen.
3. Nachweis der bestehende Berufshaftpflichtversicherung (Die Vorlage von Kopien ist zulässig).
Diese muss die Bestätigung des Haftpflichtversicherers beinhalten, dass die Deckungssummen zum Zeitpunkt der Abgabe des Nachweises auch tatsächlich vorhanden sind. Der Nachweis wird erst bei Vergabe des Auftrages verlangt.
Höhe der Deckungssummen:
Berufshaftpflichtversicherung, Personenschäden: 1 500 000 EUR
Berufshaftpflichtversicherung, sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden): 250 000 EUR
4. Erklärung zur Qualitätssicherung im Unternehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der verbundenen Unternehmen und der unselbständigen Niederlassungen. Bei Holdingstrukturen mit eindeutiger Benennung des den Auftrag übernehmenden Unternehmensteils. Bei Niederlassungsstrukturen mit eindeutiger Benennung der den Auftrag übernehmenden Niederlassung.
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2. Erklärung über den Gesamtumsatz, sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils für die letzten 3 Jahre. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z. B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen. Umsätze zu vergleichbaren Leistungen sind:
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— Objektplanung Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen und Fachplanung für vergleichbare Objekte,
— SiGeKo-Leistung Planungsphase.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der fachlichen Qualifikation und Eignung für die Erbringung der unter Abschnitt II.2.1) genannten Leistungen. Hierzu hat der Bieter Referenzen der vergangenen 10 Jahre einzureichen, mit denen die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen bei vergleichbaren Bauvorhaben (Art und Komplexität gemäß Abschnitt II.1.5) nachgewiesen werden.
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Es sind einschlägige Referenzen zu folgenden sechs Kompetenzbereichen vorzulegen:
1.1. Objektplanung bei Straßenbaumaßnahmen
1.2. Objektplanung bei Deichbaumaßnahmen (Erddeiche u. HWS –Wände) im öffentlichen Hochwasserschutz im tidebeeinflussten Bereich
1.3. Objektplanungen bei wasserwirtschaftlichen Anlagen (Gräben, Dränagen).
1.4. Objektplanungen von Sielen und Schöpfwerken.
1.5. SiGeKo –Leistungen in der Planungsphase bei vergleichbaren Projekten.
1.6. Mitwirkung bei Planfeststellungsverfahren bei öffentlichen Hochwasserschutzmaßnahmen .
Angabe der Referenzen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, den Baukosten, der Auftraggeber.
Idealerweise kombinieren die Referenzen mehrere oder alle Kompetenzbereiche, das heißt, dass Mehrfachnennungen möglich sind.
Hier werden ausdrücklich Referenzen des Unternehmens, jedoch keine personenbezogenen Referenzen gefordert. Hinweis: es werden nur die Referenzen bewertet, die zum Submissionstermin vorliegen. Es werden keine Referenzen nachgefordert. 2. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren fest angestellten Beschäftigen für die Bereiche Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen (inkl. Technischer Ausrüstung) und SiGeKo-Leistungen ersichtlich ist.
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3. Angabe des Auftragsanteils für den möglicherweise ein Unterauftrag erteilt wird (siehe auch Ergänzungen unter Punkt VI.3).
Mindeststandards:
Hinweis zu Punkt 1: Fehlen zum Einreichungstermin des Teilnahmewettbewerbs Referenzen zu den Kompetenzbereichen 1.1 und 1.2, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren, da der Bewerber fachlich nicht geeignet ist.
Hinweis: An die Personalstruktur gem. Punkt 2. wird folgende Mindestanforderung gestellt: Es muss mindestens ein SiGe-Koordinator gem. BaustellVO als SiGe-Koordinator zur Verfügung stehen. Sollte diese Bedingung nicht erfüllt werden, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Sonstige besondere Bedingungen: Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Vertragsbestimmungen des Auftraggebers.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dunja Seibert
Internetadresse: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Name: Hamburg Port Authority AöR, Ausschreibungsstelle
Postanschrift: Brooktorkai 1
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: www.hamburg-port-authority.de 🌏
URL der Teilnahme: www.hamburg-port-authority.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: E-0591-14-V-EU
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der VOF.
Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) und II.2.1) grob beschrieben.
Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
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Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
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Wichtige Hinweise zum Ausschluss:
A) Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren,
B) Unter III.2.3, Punkt 1. wird zu den Kompetenzbereichen 1.1 und 1.2 zum Eröffnungstermin mindestens eine Referenz gefordert. Es werden keine Referenzen nachgefordert,
C) Unter III.2.3, Punkt 2. werden Mindestbedingungen an die aktuelle Anzahl Personal bestimmter Berufsgruppen gestellt.
Werden diese Forderung B) und C) zu den beiden Punkten unter III.2.3) zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs nicht erfüllt, führt auch dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Bewerbergemeinschaften:
1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
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2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Eine Bewerbergemeinschaft wird bei der Bewertung gemeinsam betrachtet. Nachweise und Erklärungen allgemeiner Art müssen von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden. Hierzu gehören: Alle Nachweise gem. Punkt III.2.1) und Punkt III.2.2).
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Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist hierzu ein eigenes Bewerbungsformblatt auszufüllen, in dem die Angaben zum Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben werden.
Die Nachweise zu Punkt III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit, müssen nicht von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln nachgewiesen werden. Es müssen jedoch alle Anforderungen zu III.2.3 gemeinsam durch die Bewerbergemeinschaft abgedeckt werden. Die entsprechenden Referenzen sind in den Bewerbungsformblättern der Mitglieder aufzuführen.
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Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
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Nachunternehmer:
1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
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2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
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Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten. Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
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Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
1. Gesamteindruck des Teilnahmeantrages: max. 2 %.
2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers max. 20 %; Davon:
2.1) Umsatz vergleichbarer Leistungen bis zu 6 %, die max. Punktzahl wird ab 1 000 000 EUR/Jahr erreicht.
2.2) Anzahl Ingenieure für den ausgeschriebenen Leistungsbereich bis zu 10 %, die max. Punktzahl wird bei einer Anzahl > 10 erreicht.
2.3) Qualitätssicherung bis zu 4 %, Zertifizierungen nach ISO 9001 oder gleichwertiger Art werden höher bewertet.
3. Fachliche Eignung des Bewerbers 78 % anhand der Referenzen gem. Pkt. III.2.3). Davon:
Referenzen für die Kompetenzbereiche 1.1 und 1.2 jeweils bis max. 24 %,
Referenzen für die Kompetenzbereiche 1.3 bis 1.5 bis max. 8% und Referenzen zu 1.6 bis max. 6 %.
Die 5 am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
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Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten:
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Hamburg Port Authority AöR
Brooktorkai 1
Zentraler Einkauf
20457 Hamburg
Fax: +49 40428472612
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Quelle: OJS 2014/S 133-238978 (2014-07-10)
Ergänzende Angaben (2015-08-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 161-294994
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 133-238978
ABl. S-Ausgabe: 161
Quelle: OJS 2015/S 161-294994 (2015-08-18)