Einrichtung und Betrieb eines Datenaustauschverfahrens für die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in Anlehnung an § 301 SGB V

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)

Für die Entwicklung und den produktiven Betrieb einer Anwendung zum Datenaustausch in Anlehnung an § 301 SGB V (Kopfstelle) zwischen Kliniken und gesetzlichen Unfallversicherungsträgern wird ein Dienstleister für das Routing zwischen den Austauschpartnern und das Clearing der Daten benötigt.
Näheres entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen, insb. der Leistungsbeschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-05-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-05-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Datenverarbeitung
Menge oder Umfang:
Das Auftragsvolumen wird sich nach unverbindlichen Schätzungen, basierend auf dem derzeitigen Posteingang, auf max. 1 200 000 Datensätze/Jahr belaufen.Im ersten Jahr wird von einem Volumen von 300 000 Datensätzen ausgegangen mit jährlichen Steigerungen von jeweils 300 000 weiteren Datensätzen bis zum o. g. Maximalvolumen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datenverarbeitung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Postanschrift: Mittelstr. 51
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.dguv.de 🌏
E-Mail: jens.gebhard@dguv.de 📧
Telefon: +49 22412311279 📞
Fax: +49 22412311341 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-26 📅
Einreichungsfrist: 2014-07-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 103-181061
ABl. S-Ausgabe: 103

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Entwicklung und den produktiven Betrieb einer Anwendung zum Datenaustausch in Anlehnung an § 301 SGB V (Kopfstelle) zwischen Kliniken und gesetzlichen Unfallversicherungsträgern wird ein Dienstleister für das Routing zwischen den Austauschpartnern und das Clearing der Daten benötigt.
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Näheres entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen, insb. der Leistungsbeschreibung.
Menge oder Umfang:
Das Auftragsvolumen wird sich nach unverbindlichen Schätzungen, basierend auf dem derzeitigen Posteingang, auf max. 1 200 000 Datensätze/Jahr belaufen.
Im ersten Jahr wird von einem Volumen von 300 000 Datensätzen ausgegangen mit jährlichen Steigerungen von jeweils 300 000 weiteren Datensätzen bis zum o. g. Maximalvolumen.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag durch einseitige Erklärung in Schrift- oder Textform spätestens 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit zu gleich bleibenden Konditionen um ein weiteres Jahr zu verlängern.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 48 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(Hinweis: Soweit nachfolgend auf Anhänge verwiesen wird, erhalten Sie diese mit Abruf der Vergabeunterlagen).
1. Unternehmensdarstellung auf max. 2 DIN A4-Seiten (Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Gründungsdatum, Niederlassungen, evtl. Gesellschafterverhältnisse, Leistungsspektrum insbesondere in Bezug auf die Einrichtung und Betrieb eines Datenaustauschverfahrens nach § 301 SGB V vergleichbar zum Ausschreibungsgegenstand und Auftraggeber.
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2. Nachweis darüber, dass der Bieter in ein Berufs- oder Handelsregister oder ein vergleichbares Register eines anderen EU-Mitgliedstaates eingetragen ist. Bitte legen Sie einen entsprechenden Auszug bei.
3. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Vordruck gem. Anhang 10) ist zu verwenden).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
4. Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie über den Umsatzanteil, der innerhalb dieses Zeitraums mit vergleichbaren Leistungen erbracht wurde. Unter Umsätze mit vergleichbaren Leistungen sind die Umsätze je Jahr getrennt aufzuführen, die im Zusammenhang mit der Einführung und dem Betrieb von Datenaustauschverfahren nach § 301 SGB V erzielt wurden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
5. Referenzliste der wesentlichen innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind unter Angabe von:
— Bezeichnung des Referenzprojekts,
— Kurze inhaltliche Beschreibung,
— Leistungsumfang,
— Anzahl der pro Jahr übermittelten Datensätze,
— Leistungszeitraum,
— Ansprechperson beim Kunden mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
6. Darstellung der Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter/-innen in den letzten 3 Jahren je Jahr und kumuliert.
7. Darstellung Qualifikationsprofil der vorgesehen Rollen, die für die Projektumsetzung geplant sind:
— Rolle Projektleitung (2 Profile – 1 Projektleitung sowie 1 stellv. Projektleitung),
– mind. 3 Jahre Berufserfahrung, vorzugsweise bzgl. Datenaustauschverfahren nach § 301 SGB V. Der/Die Projektleiter/-in koordiniert und überwacht alle zur Erreichung des Vertragszwecks erforderlichen Aktivitäten der Mitglieder/-innen des Projektteams des/der AN.
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- Rolle Fachberater/-in (2 Profile – Verantwortliche/r Berater/-in sowie Vertretung).
– mind. 3 Jahre Berufserfahrung, vorzugsweise mit Datenaustauschverfahren.
Beschreiben Sie bitte in dem Angebot die Qualifikationen, Erfahrungen und Kenntnisse im Vergleich zum Ausschreibungsgegenstand. Folgende Angaben müssen mindestens vorgenommen werden:
- Ausbildung, Studium, Titel,
- projektrelevante Erfahrungen und Kenntnisse (Referenzprojekte).
Stellen Sie ferner die Vergleichbarkeit zum hiesigen Ausschreibungsgegenstand dar.
8. Erklärung über Nachunternehmerleistungen (Vordruck gemäß Anhang 14 ist zu verwenden), wenn Nachunternehmer/-innen eingesetzt werden sollen. Nachunternehmer/-innen sind auch freiberufliche Mitarbeiter/-innen oder sonst nicht beim Bieter/bei der Bieterin fest angestellte Mitarbeiter/-innen.
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9. Verpflichtungserklärung Nachunternehmer/-in auf Anforderung des/der Auftraggebers/-in noch vor Zuschlagsfrist (Vordruck gemäß Anhang 15 ist zu verwenden).
10. Bietergemeinschaftserklärungen (Vordruck gemäß Anhang 13 ist zu verwenden), wenn als Bietergemeinschaft angeboten wird.
Mindeststandards:
Zu 5: Es sind mindestens 2 Referenzen innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen.
Zu 7: Es ist mindestens 1 Referenz pro Rolle nachzuweisen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe System- und Servicevertrag.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-11-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV), Alte Heerstraße 111, 53754 Sankt Augustin
Herrn Dr. Gebhard

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Telefon: +49 309013768316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Stelle ist nach § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens mit Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens mit Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit der Bieter diesen nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer zuvor erhobenen Rüge des Bieters nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird.
Quelle: OJS 2014/S 103-181061 (2014-05-26)