Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Realisierung eines Fachverfahrens zur Bearbeitung, Speicherung und Darstellung des rechtsgültigen Grundbuches in vollständig strukturierter, elektronischer Form auf der Basis eines vorliegenden Fachfeinkonzeptes sowie dessen Pilotierung, Pflege und Weiterentwicklung als auch Unterstützung bei der Einführung. Es handelt sich um eine Individualentwicklung unter Einbindung von Standard- oder Open-Source-Produkten. Dabei sind Daten automatisiert zu übernehmen und die Migration (auch von gescannt vorliegenden Daten) in die neue Datenstruktur wirkungsvoll durch das System zu unterstützen. Daneben muss das Verfahren eine Reihe von Schnittstellen bedienen (elektronischer Rechtsverkehr) und sich in die vorhandene Infrastruktur der Justiz in den Bundesländern einfügen. Das Verfahren soll später in 16 Bundesländern eingesetzt werden. Auftraggeber ist der Länderverbund, bestehend aus: — Berlin, — Brandenburg, — Bremen, — Freistaat Bayern, — Hamburg, — Hessen, — Mecklenburg-Vorpommern, — Niedersachsen, — Nordrhein-Westfalen, — Rheinlad-Pfalz, — Saarland, — Sachsen, — Sachsen-Anhalt, — Thüringen. Der Einsatz in weiteren Ländern ist möglich. Weitere Informationen sind dem Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ zu entnehmen. Zur Anforderung der benötigten Dokumente wird auf Nr. VI.3) Sonstige Informationen verwiesen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-07-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang:
Ca. 27 000 000 für das Kernsystem in den Referenzumgebungen 1 und 2 inklusive optionale Leistungen (siehe Kapitel II.2.2)), jedoch jeweils ohne Pilotierung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Der Präsident des Oberlandesgerichts München, -Zentrale Vergabestelle-
Postanschrift: Herzogspitalstraße 12
Postleitzahl: 80331
Postort: München
Kontakt
E-Mail: vergabestelle@olg-m.bayern.de📧
Telefon: +49 8955971648📞
Fax: +49 8955971650 📠
Wichtige Hinweise:
Zusätzliche Unterlagen:
Das Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ mit Kriterienkatalog und Anlagen ist per E-Mail oder per Telefax unter Angabe des Aktenzeichens, des Firmennamens und der Firmenadresse sowie einer E-Mail-Adresse des Antragstellers bei der Vergabestelle anzufordern. Vom Antragsteller ist ein Ansprechpartner sowie dessen Telefonnummer zu benennen. Die Versendung der Bewerbungsunterlagen an Interessenten erfolgt ausschließlich per E-Mail.
Bei inhaltlichen Widersprüchen hat das Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ mit dessen Anlagen Vorrang vor dem Inhalt des Bekanntmachungstextes.
Der Empfang der übersandten Unterlagen ist per Telefax oder E-Mail ausdrücklich zu bestätigen.
Inhalt des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben der Bekanntmachung sowie des Dokumentes „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ sowie dessen Anlagen entsprechen.
Die Vergabestelle behält sich vor, unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren auszuschließen.
Rückfragen:
Rückfragen sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die Vergabestelle (vgl. I.1)) zu richten.
Form:
Der Teilnahmeantrag ist in schriftlicher Form und in deutscher Sprache zu stellen und mit Datum, Firmenstempel und Unterschrift zu versehen. Der Teilnahmeantrag ist in einem fensterlosen Briefumschlag oder vergleichbarem Versandbehälter einzureichen und zu verschließen. Dieser Briefumschlag ist mit der Firmenanschrift und deutlich mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag im Teilnahmewettbewerb – AZ: IT 5401 – 43/13 Entwicklung eines bundeseinheitlichen Datenbankgrundbuchs“ zu versehen. Der so gekennzeichnete Umschlag ist in einem weiteren (äußeren) Briefumschlag oder Versandbehälter unterzubringen und muss vor Ablauf der Teilnahmefrist (Kapitel IV.3.4)) bei der Vergabestelle (vgl. Nr. I.1)) eingegangen sein. Teilnahmeanträge können per Post, Paketdienst oder unmittelbar durch Abgabe direkt bei der Vergabestelle zugestellt werden. Andere Zustellformen (z. B. elektronische Post, Telefax usw.) sind nur ergänzend möglich und ersetzen die oben genannte Form nicht. Neben der Schriftform ist der Teilnahmeantrag auch (zusätzlich) in elektronischer Form als CD-ROM in einem lesbaren Standardformat (.PDF) zu erstellen und dem schriftlichen Teilnahmeantrag beizufügen. Es sind möglichst wenige Einzeldateien zu verwenden.
Bei Abweichungen von den Formvorgaben des Dokuments „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ behält sich die Vergabestelle den Ausschluss entsprechender Teilnahmeanträge vom Verfahren vor.
Ergänzende informationen:
1. Zu II.1.5):
Auftraggeber und zukünftiger Vertragspartner ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz. Das Bayerische Staatsministerium der Justiz ist in dem Entwicklungsverbund federführend. Ein selbständiger Leistungsabruf von Teilleistungen durch die übrigen Länder des Entwicklungsverbundes ist möglich.
2. Zu II.1.5):
Der Kreis der Verbundländer kann sich während der Vertragslaufzeit ändern, insbesondere können weitere Länder hinzukommen.
3. Zu II. 1.2):
Hauptort für die Leistungserbringung ist München sowie weitere Standorte in Bayern, z. B. Pegnitz (Testzentrum); die Leistungserbringung erfolgt bei Bedarf aber auch in den Standorten der gegenwärtigen sowie etwaiger künftiger Verbundländer.
4. Für eingereichte Unterlagen sowie entstandene Aufwände im Rahmen eines Teilnahmeantrags/-wettbewerbes erfolgt keine Kostenerstattung. Die Vergabestelle stellt für die übergebenen Unterlagen dem Bewerber/Bieter keine Kosten in Rechnung.
Das Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ mit Kriterienkatalog und Anlagen ist per E-Mail oder per Telefax unter Angabe des Aktenzeichens, des Firmennamens und der Firmenadresse sowie einer E-Mail-Adresse des Antragstellers bei der Vergabestelle anzufordern. Vom Antragsteller ist ein Ansprechpartner sowie dessen Telefonnummer zu benennen. Die Versendung der Bewerbungsunterlagen an Interessenten erfolgt ausschließlich per E-Mail.
Bei inhaltlichen Widersprüchen hat das Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ mit dessen Anlagen Vorrang vor dem Inhalt des Bekanntmachungstextes.
Der Empfang der übersandten Unterlagen ist per Telefax oder E-Mail ausdrücklich zu bestätigen.
Inhalt des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben der Bekanntmachung sowie des Dokumentes „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ sowie dessen Anlagen entsprechen.
Die Vergabestelle behält sich vor, unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren auszuschließen.
Rückfragen:
Rückfragen sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die Vergabestelle (vgl. I.1)) zu richten.
Form:
Der Teilnahmeantrag ist in schriftlicher Form und in deutscher Sprache zu stellen und mit Datum, Firmenstempel und Unterschrift zu versehen. Der Teilnahmeantrag ist in einem fensterlosen Briefumschlag oder vergleichbarem Versandbehälter einzureichen und zu verschließen. Dieser Briefumschlag ist mit der Firmenanschrift und deutlich mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag im Teilnahmewettbewerb – AZ: IT 5401 – 43/13 Entwicklung eines bundeseinheitlichen Datenbankgrundbuchs“ zu versehen. Der so gekennzeichnete Umschlag ist in einem weiteren (äußeren) Briefumschlag oder Versandbehälter unterzubringen und muss vor Ablauf der Teilnahmefrist (Kapitel IV.3.4)) bei der Vergabestelle (vgl. Nr. I.1)) eingegangen sein. Teilnahmeanträge können per Post, Paketdienst oder unmittelbar durch Abgabe direkt bei der Vergabestelle zugestellt werden. Andere Zustellformen (z. B. elektronische Post, Telefax usw.) sind nur ergänzend möglich und ersetzen die oben genannte Form nicht. Neben der Schriftform ist der Teilnahmeantrag auch (zusätzlich) in elektronischer Form als CD-ROM in einem lesbaren Standardformat (.PDF) zu erstellen und dem schriftlichen Teilnahmeantrag beizufügen. Es sind möglichst wenige Einzeldateien zu verwenden.
Bei Abweichungen von den Formvorgaben des Dokuments „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ behält sich die Vergabestelle den Ausschluss entsprechender Teilnahmeanträge vom Verfahren vor.
Ergänzende informationen:
1. Zu II.1.5):
Auftraggeber und zukünftiger Vertragspartner ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz. Das Bayerische Staatsministerium der Justiz ist in dem Entwicklungsverbund federführend. Ein selbständiger Leistungsabruf von Teilleistungen durch die übrigen Länder des Entwicklungsverbundes ist möglich.
2. Zu II.1.5):
Der Kreis der Verbundländer kann sich während der Vertragslaufzeit ändern, insbesondere können weitere Länder hinzukommen.
3. Zu II. 1.2):
Hauptort für die Leistungserbringung ist München sowie weitere Standorte in Bayern, z. B. Pegnitz (Testzentrum); die Leistungserbringung erfolgt bei Bedarf aber auch in den Standorten der gegenwärtigen sowie etwaiger künftiger Verbundländer.
4. Für eingereichte Unterlagen sowie entstandene Aufwände im Rahmen eines Teilnahmeantrags/-wettbewerbes erfolgt keine Kostenerstattung. Die Vergabestelle stellt für die übergebenen Unterlagen dem Bewerber/Bieter keine Kosten in Rechnung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Realisierung eines Fachverfahrens zur Bearbeitung, Speicherung und Darstellung des rechtsgültigen Grundbuches in vollständig strukturierter, elektronischer Form auf der Basis eines vorliegenden Fachfeinkonzeptes sowie dessen Pilotierung, Pflege und Weiterentwicklung als auch Unterstützung bei der Einführung.
Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Realisierung eines Fachverfahrens zur Bearbeitung, Speicherung und Darstellung des rechtsgültigen Grundbuches in vollständig strukturierter, elektronischer Form auf der Basis eines vorliegenden Fachfeinkonzeptes sowie dessen Pilotierung, Pflege und Weiterentwicklung als auch Unterstützung bei der Einführung.
Es handelt sich um eine Individualentwicklung unter Einbindung von Standard- oder Open-Source-Produkten.
Dabei sind Daten automatisiert zu übernehmen und die Migration (auch von gescannt vorliegenden Daten) in die neue Datenstruktur wirkungsvoll durch das System zu unterstützen.
Daneben muss das Verfahren eine Reihe von Schnittstellen bedienen (elektronischer Rechtsverkehr) und sich in die vorhandene Infrastruktur der Justiz in den Bundesländern einfügen.
Das Verfahren soll später in 16 Bundesländern eingesetzt werden.
Auftraggeber ist der Länderverbund, bestehend aus:
— Berlin,
— Brandenburg,
— Bremen,
— Freistaat Bayern,
— Hamburg,
— Hessen,
— Mecklenburg-Vorpommern,
— Niedersachsen,
— Nordrhein-Westfalen,
— Rheinlad-Pfalz,
— Saarland,
— Sachsen,
— Sachsen-Anhalt,
— Thüringen.
Der Einsatz in weiteren Ländern ist möglich.
Weitere Informationen sind dem Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ zu entnehmen.
Zur Anforderung der benötigten Dokumente wird auf Nr. VI.3) Sonstige Informationen verwiesen.
Beschreibung der Optionen:
Systemkomponenten zur optionalen Realisierung.
Die folgenden Komponenten werden optional vom Auftraggeber beauftragt, sofern hierfür absehbar keine geeigneten Komponenten aus anderen Verfahrens- oder Infrastrukturentwicklungen beigestellt werden können.
— Aktenrecherche,
— Benutzerrechteverwaltung,
— Dokumentengenerierung,
— Kostenberechnung,
— Personenverwaltung,
— Basiskomponente Statistik,
— Generierung der VerfahrensID,
— Protokollierung,
— Lasttests.
Dauer: 72 Monate
Referenznummer: IT 5401 - 43/13
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für III.2.1) bis III.2.3) gilt:
Weitere Informationen sind dem Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ sowie dessen Anlagen zu entnehmen, welche von der Vergabestelle schriftlich oder per E-Mail anzufordern ist.
Zur Erläuterung siehe auch V.1.3) dieser Bekanntmachung.
Alle Kriterien sind zu beantworten. Die Formulare müssen unverändert verwendet werden.
— Kriterien mit (A) müssen eindeutig beantwortet werden,
— Kriterien mit (B) sind zu beantworten und werden einer Bewertung unterzogen,
— Kriterien mit (I) dienen zur Information und werden nicht bewertet; sie sind zwecks Vollständigkeit aber zu beantworten.
Folgende Unterlagen sind einzureichen:
K1.1 unbeglaubigte Kopie des Handelsregisterauszugs des Bewerbers – nicht älter als ein halbes Jahr – bzw. entsprechende Übersetzung (A),
K1.7 Bewerberdarstellung (max. 10 Seiten DIN A4) (I),
K1.8 Zusicherung der Leistungserbringung aus GPA-Staaten (A).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
K2.1 Bestätigung, dass der Bewerber in der Lage ist, die dem Vergabeverfahren zugrunde liegenden Leistungen erbringen zu können. (A).
K2.2 Bestätigung des Jahresumsatzes, bezogen maximal auf die letzten 3 Kalenderjahre (A).
K2.3 Jahresumsatz bezogen auf Individualsoftwareentwicklung und bezogen auf spezielle Softwareentwicklung (Geschäftslogik, Datenhaltung dazugehöriger Web-Client) (B) 50 Punkte.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
K3.1 Bestätigung, dass sämtliche Konversation und Dokumentation in deutscher Sprache erfolgen werden. (A).
K3.2 Beschreibung von Vorgehensmodellen, Qualitätsmanagementsystem und Kennzahlensystem zur Beurteilung von Entwicklungsfortschritt und Softwarequalität (max. 12 Seiten DIN A4) (B) 175 Punkte.
K3.3 Beifügung von 3 Projektreferenzen (A).
K3.4 Bewertung der Referenzen hinsichtlich verschiedener Aspekte (max. 3 x 10 Seiten DIN A4) (B) 350 Punkte.
Fachkunde:
K4.1 Bestätigung von minimalen Anzahlen von Mitarbeitern in verschiedenen Bereichen (A),
K4.2 Angabe der durchschnittlichen Anzahl fest angestellter Mitarbeiter jeweils für die letzten 3 Kalenderjahre an (B) 50 Punkte,
K4.3 Erläuterung, wie der Bewerber Personalkapazitäten zur Sicherstellung kurzfristig erhöhter Aufwendungen plant und bereitstellt. (B) 25 Punkte,
K5.1 Beifügung von Mitarbeiterprofilen gemäß Formblatt „Anlage 8 – Mitarbeiterprofil“ und Bestätigung zum Austausch von Personal (A),
K5.2 Bewertung der Mitarbeiterprofile (B) 150 Punkte,
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
a) Die Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder angeben. Ein Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bevollmächtigen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
a) Die Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder angeben. Ein Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bevollmächtigen.
b) Alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertragentstehenden Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
c) Geben Sie an, welche Rechtsform für die Bietergemeinschaft vorgesehen ist und wie die Bietergemeinschaft benannt wird.
d) Der Teilnahmeantrag ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 72
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Der Vertragsgegenstand ist außergewöhnlich komplex. Die Einarbeitung in die Materie ist sehr aufwändig und schwierig, da mehrere technische Plattformen unterstützt werden müssen. Die Entwicklungsleistungen werden sich aller Voraussicht nach über mehrere Jahre hinweg ziehen. Zudem ist die zu entwickelnde Software in allen Bundesländern mit Schnittstellen an die unterschiedlichsten Vorsysteme anzubinden. Weiterhin muss der Auftragnehmer mehrere umfangreiche Testsysteme vorhalten, auf denen Software ablauffähig sein muss.
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren
Der Vertragsgegenstand ist außergewöhnlich komplex. Die Einarbeitung in die Materie ist sehr aufwändig und schwierig, da mehrere technische Plattformen unterstützt werden müssen. Die Entwicklungsleistungen werden sich aller Voraussicht nach über mehrere Jahre hinweg ziehen. Zudem ist die zu entwickelnde Software in allen Bundesländern mit Schnittstellen an die unterschiedlichsten Vorsysteme anzubinden. Weiterhin muss der Auftragnehmer mehrere umfangreiche Testsysteme vorhalten, auf denen Software ablauffähig sein muss.
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Sollten im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs mehr als 4 geeignete Bewerber ermittelt werden, so werden die Bewerber mit der höchsten Punktzahl bei den B-Kriterien (siehe Kriterienkatalog) ausgewählt. Hierzu wird eine Rangfolge der Bewerber nach den erreichten Bewertungspunkten gebildet. Für die Bildung der Rangfolge werden zunächst die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge formell geprüft. Im Anschluss daran bewertet die Vergabestelle die B-Kriterien je nach Erfüllungsgrad der Erwartungshaltung. Die Punkteskala reicht von 1 (erfüllt nicht ansatzweise die Erwartungen) bis 5 Punkte (erfüllt die Erwartungshaltung in vollem Umfang). Zur Gesamtbewertung der Teilnahmeanträge wird eine verfeinerte Multifaktorenmethode angewendet, die im Folgenden kurz charakterisiert wird: Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl eines Kriteriums ergibt sich aus der Multiplikation der maximal erreichbaren Bewertungspunktzahl (5) mit der Gewichtung des jeweiligen Kriteriums. Die Gewichtungen sind im Kriterienkatalog offen gelegt. In der Addition der einzelnen Bewertungspunkte ergibt sich somit eine Gesamtpunktzahl für die Eignung eines jeden Bewerbers, anhand derer sich letztendlich die Rangfolge ergibt. Maximal erreichbar sind 5 000 Punkte.
Sollten im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs mehr als 4 geeignete Bewerber ermittelt werden, so werden die Bewerber mit der höchsten Punktzahl bei den B-Kriterien (siehe Kriterienkatalog) ausgewählt. Hierzu wird eine Rangfolge der Bewerber nach den erreichten Bewertungspunkten gebildet. Für die Bildung der Rangfolge werden zunächst die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge formell geprüft. Im Anschluss daran bewertet die Vergabestelle die B-Kriterien je nach Erfüllungsgrad der Erwartungshaltung. Die Punkteskala reicht von 1 (erfüllt nicht ansatzweise die Erwartungen) bis 5 Punkte (erfüllt die Erwartungshaltung in vollem Umfang). Zur Gesamtbewertung der Teilnahmeanträge wird eine verfeinerte Multifaktorenmethode angewendet, die im Folgenden kurz charakterisiert wird: Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl eines Kriteriums ergibt sich aus der Multiplikation der maximal erreichbaren Bewertungspunktzahl (5) mit der Gewichtung des jeweiligen Kriteriums. Die Gewichtungen sind im Kriterienkatalog offen gelegt. In der Addition der einzelnen Bewertungspunkte ergibt sich somit eine Gesamtpunktzahl für die Eignung eines jeden Bewerbers, anhand derer sich letztendlich die Rangfolge ergibt. Maximal erreichbar sind 5 000 Punkte.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-09-26 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Michael Hespeler
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: IT 5401 - 43/13
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweise:
Zusätzliche Unterlagen:
Das Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ mit Kriterienkatalog und Anlagen ist per E-Mail oder per Telefax unter Angabe des Aktenzeichens, des Firmennamens und der Firmenadresse sowie einer E-Mail-Adresse des Antragstellers bei der Vergabestelle anzufordern. Vom Antragsteller ist ein Ansprechpartner sowie dessen Telefonnummer zu benennen. Die Versendung der Bewerbungsunterlagen an Interessenten erfolgt ausschließlich per E-Mail.
Das Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ mit Kriterienkatalog und Anlagen ist per E-Mail oder per Telefax unter Angabe des Aktenzeichens, des Firmennamens und der Firmenadresse sowie einer E-Mail-Adresse des Antragstellers bei der Vergabestelle anzufordern. Vom Antragsteller ist ein Ansprechpartner sowie dessen Telefonnummer zu benennen. Die Versendung der Bewerbungsunterlagen an Interessenten erfolgt ausschließlich per E-Mail.
Bei inhaltlichen Widersprüchen hat das Dokument „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ mit dessen Anlagen Vorrang vor dem Inhalt des Bekanntmachungstextes.
Der Empfang der übersandten Unterlagen ist per Telefax oder E-Mail ausdrücklich zu bestätigen.
Inhalt des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben der Bekanntmachung sowie des Dokumentes „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ sowie dessen Anlagen entsprechen.
Die Vergabestelle behält sich vor, unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren auszuschließen.
Rückfragen:
Rückfragen sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die Vergabestelle (vgl. I.1)) zu richten.
Form:
Der Teilnahmeantrag ist in schriftlicher Form und in deutscher Sprache zu stellen und mit Datum, Firmenstempel und Unterschrift zu versehen. Der Teilnahmeantrag ist in einem fensterlosen Briefumschlag oder vergleichbarem Versandbehälter einzureichen und zu verschließen. Dieser Briefumschlag ist mit der Firmenanschrift und deutlich mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag im Teilnahmewettbewerb – AZ: IT 5401 – 43/13 Entwicklung eines bundeseinheitlichen Datenbankgrundbuchs“ zu versehen. Der so gekennzeichnete Umschlag ist in einem weiteren (äußeren) Briefumschlag oder Versandbehälter unterzubringen und muss vor Ablauf der Teilnahmefrist (Kapitel IV.3.4)) bei der Vergabestelle (vgl. Nr. I.1)) eingegangen sein. Teilnahmeanträge können per Post, Paketdienst oder unmittelbar durch Abgabe direkt bei der Vergabestelle zugestellt werden. Andere Zustellformen (z. B. elektronische Post, Telefax usw.) sind nur ergänzend möglich und ersetzen die oben genannte Form nicht. Neben der Schriftform ist der Teilnahmeantrag auch (zusätzlich) in elektronischer Form als CD-ROM in einem lesbaren Standardformat (.PDF) zu erstellen und dem schriftlichen Teilnahmeantrag beizufügen. Es sind möglichst wenige Einzeldateien zu verwenden.
Der Teilnahmeantrag ist in schriftlicher Form und in deutscher Sprache zu stellen und mit Datum, Firmenstempel und Unterschrift zu versehen. Der Teilnahmeantrag ist in einem fensterlosen Briefumschlag oder vergleichbarem Versandbehälter einzureichen und zu verschließen. Dieser Briefumschlag ist mit der Firmenanschrift und deutlich mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag im Teilnahmewettbewerb – AZ: IT 5401 – 43/13 Entwicklung eines bundeseinheitlichen Datenbankgrundbuchs“ zu versehen. Der so gekennzeichnete Umschlag ist in einem weiteren (äußeren) Briefumschlag oder Versandbehälter unterzubringen und muss vor Ablauf der Teilnahmefrist (Kapitel IV.3.4)) bei der Vergabestelle (vgl. Nr. I.1)) eingegangen sein. Teilnahmeanträge können per Post, Paketdienst oder unmittelbar durch Abgabe direkt bei der Vergabestelle zugestellt werden. Andere Zustellformen (z. B. elektronische Post, Telefax usw.) sind nur ergänzend möglich und ersetzen die oben genannte Form nicht. Neben der Schriftform ist der Teilnahmeantrag auch (zusätzlich) in elektronischer Form als CD-ROM in einem lesbaren Standardformat (.PDF) zu erstellen und dem schriftlichen Teilnahmeantrag beizufügen. Es sind möglichst wenige Einzeldateien zu verwenden.
Bei Abweichungen von den Formvorgaben des Dokuments „1 – Anforderungen an den Teilnahmeantrag“ behält sich die Vergabestelle den Ausschluss entsprechender Teilnahmeanträge vom Verfahren vor.
Ergänzende informationen:
1. Zu II.1.5):
Auftraggeber und zukünftiger Vertragspartner ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz. Das Bayerische Staatsministerium der Justiz ist in dem Entwicklungsverbund federführend. Ein selbständiger Leistungsabruf von Teilleistungen durch die übrigen Länder des Entwicklungsverbundes ist möglich.
Auftraggeber und zukünftiger Vertragspartner ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz. Das Bayerische Staatsministerium der Justiz ist in dem Entwicklungsverbund federführend. Ein selbständiger Leistungsabruf von Teilleistungen durch die übrigen Länder des Entwicklungsverbundes ist möglich.
2. Zu II.1.5):
Der Kreis der Verbundländer kann sich während der Vertragslaufzeit ändern, insbesondere können weitere Länder hinzukommen.
3. Zu II. 1.2):
Hauptort für die Leistungserbringung ist München sowie weitere Standorte in Bayern, z. B. Pegnitz (Testzentrum); die Leistungserbringung erfolgt bei Bedarf aber auch in den Standorten der gegenwärtigen sowie etwaiger künftiger Verbundländer.
4. Für eingereichte Unterlagen sowie entstandene Aufwände im Rahmen eines Teilnahmeantrags/-wettbewerbes erfolgt keine Kostenerstattung. Die Vergabestelle stellt für die übergebenen Unterlagen dem Bewerber/Bieter keine Kosten in Rechnung.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Telefon: +49 8921762411📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren, die Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle unverzüglich innerhalb von 10 Kalendertagen, zu rügen haben (vgl. § 107 Absatz 3 Nummer 1 GWB), damit die Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern die Vergabestelle einer Rüge im Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Vergabestelle diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (§ 107 Absatz 3 Nummer 4 GWB). Im Übrigen wird auf die Regelungen des § 107 Absatz 3 Nummer 2 GWB verwiesen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren, die Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle unverzüglich innerhalb von 10 Kalendertagen, zu rügen haben (vgl. § 107 Absatz 3 Nummer 1 GWB), damit die Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern die Vergabestelle einer Rüge im Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Vergabestelle diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (§ 107 Absatz 3 Nummer 4 GWB). Im Übrigen wird auf die Regelungen des § 107 Absatz 3 Nummer 2 GWB verwiesen.
Quelle: OJS 2014/S 128-229190 (2014-07-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-28) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-11-13 📅
Name: Atos IT Solutions an Services GmbH
Postanschrift: Otto-Hahn-Ring 6
Postort: München
Postleitzahl: 81739
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: de-info@atos.net📧
Internetadresse: www.de.atos.net🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2015/S 251-460803 (2015-12-28)