Entwicklung eines ÖPNV-Gesamtkonzeptes für den Landkreis Mühldorf am Inn (Bekanntmachung des Aufrufes zur Interessenbekundung)

Landkreis Mühldorf am Inn

Der Landkreis Mühldorf am Inn ist ein Landkreis im Osten des Regierungsbezirkes Oberbayern. Nachbarkreise sind im Norden die niederbayerischen Landkreise Landshut und Rottal-Inn, im Osten der Landkreis Altötting, im Süden der Landkreis Traunstein und der Landkreis Rosenheim, im Südwesten der Landkreis Ebersberg und im Westen der Landkreis Erding.
In den 31 Städten, Märkten und Gemeinden des Landkreises leben gegenwärtig ca. 111 000 Einwohner. Die Siedlungsgebiete werden von 44 Regionalbuslinien und 5 Stadtverkehrslinien erschlossen. Die Linien werden eigenwirtschaftlich von verschiedenen Verkehrsunternehmen betrieben, von denen sich einige zur Verkehrsgemeinschaft Landkreis Mühldorf (VLMÜ) zusammengeschlossen haben und einen gemeinsamen Tarif anwenden. Zusätzlich gibt es eine nicht bekannte Zahl freigestellter Schülerverkehrslinien, insbesondere zu den Grund- und Mittelschulen im Landkreis.
Zusätzlich stehen der Bevölkerung sieben Bahnstrecken mit 11 im Landkreis befindlichen Halten/Bahnhöfen zur Verfügung.
Der Landkreis Mühldorf am Inn ist Aufgabenträger für den allgemeinen öffentlichen Personennahverkehr im Kreisgebiet und stellt in dieser Funktion den Nahverkehrsplan (NVP) zur Sicherung und Verbesserung des ÖPNV nach Art. 13 BayÖPNVG auf. Der bestehende Nahverkehrsplan wurde letztmalig im Jahr 2009 fortgeschrieben.
In der Zwischenzeit haben sich die Strukturen im Landkreis und die Nahverkehrslandschaft zum Teil gravierend geändert:
— Neue Anforderungen an die Schülerbeförderung und damit steigender Aufwand durch die Einführung von M-Klassen und des achtjährigen Gymnasiums (G 8). Durch die Einführung von M-Klassen sind neue Verkehrsbedürfnisse in der Schülerbeförderung auf Relationen entstanden, auf denen bisher keine Angebote existieren. Die verstärkte Nachmittagsbeschulung erfodert zusätzliche Rückfahrten zwischen Schule und Wohnort nach unterschiedlichen Schulschlusszeiten.
— die Folgen des demographischen Wandels führen zu zurückgehenden Schülerzahlen, insbesondere bei den Mittelschulen, und steigenden Mobilitätserfordernissen aus der wachsenden Gruppe der älteren Menschen.
— der Landkreis Mühldorf am Inn erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Wohnstandort für Beschäftigte aus dem Verdichtungsraum München, die teilweise eine hohe Erwartungshaltung an die Angebote des ÖPNV – auch in ländlichen Bereichen – stellen.
— Automobilität wird auf Grund steigender Preise für Mineralöl ständig teurer, so dass der ÖPNV zunehmend auch abseits des Schülerverkehrs attraktiver gestaltet werden soll als zunehmend bedeutsamer Teil regionaler Infrastruktur.
— geänderter Rechtsrahmen im ÖPNV mit Auswirkungen auf die Inhalte von Nahverkehrsplänen sowie die Finanzierung und Konzessionslandschaft.
Der Landkreis Mühldorf am Inn beabsichtigt, seinen momentan stark bedarfsorientierten Nahverkehr zu einem angebotsorientierten System weiterzuentwickeln. Dabei wurde ein Vorgehen beschlossen, das Planungsfreiheit, Transparenz, Bürgernähe und hohe fachliche Qualität vereint. Dazu werden der Planungsprozess und dessen (Teil-)Ergebnisse von einer externen Projektsteuerung geleitet und begleitet. Die Projektsteuerung gibt einen groben Zeitplan zur Bearbeitung der einzelnen Arbeitsschritte vor.
Zur Konkretisierung der Vorstellungen des Landkreises sowie zur Findung geeigneter Maßnahmen zur Erreichung der definierten Ziele soll der bestehende Nahverkehrsplan fortgeschrieben werden. Diese Fortschreibung soll neben Leistungsinhalten in Anlehnung an die Bayerische Leitlinie für die Nahverkehrsplanung auch weitergehende planerische Aussagen zu weiteren verschiedenen Einzelthemen enthalten. So soll ein ÖPNV-Gesamtkonzept entwickelt werden. Hierfür sind in einem ersten Schritt Fragestellungen zu bearbeiten, die Gegenstand dieses Auftrages sind.
Aufgrund der Komplexität sowohl des Verfahrens als auch der geforderten Leistungsinhalte erachtet der Landkreis für die Bearbeitung der Aufgabenstellungen die Unterstützung durch einen oder mehrere externe Gutachter für sinnvoll und notwendig. Diese Leistungen sind in drei Lose aufgeteilt.
Los 1: Bestandaufnahme,
Los 2: Beteiligungsverfahren,
Los 3: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Gegenstand des mit dieser Veröffentlichung angestoßenen vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs sind Los 1, Los 2 und Los 3; für weitere Angaben zu den Losen siehe Anhang B dieser Veröffentlichung.
Nach abgeschlossener Bearbeitung und Vorliegen der Ergebnisse sind weitere Maßnahmen geplant, um das ÖPNV-Gesamtkonzept zu erstellen. Diese sind jedoch nicht Gegenstand dieses Auftrages.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-05-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-05-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Hilfstätigkeiten für den Landverkehr
Menge oder Umfang: Entwicklung eines ÖPNV-Gesamtkonzeptes für den Landkreis Mühldorf am Inn.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Hilfstätigkeiten für den Landverkehr 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot ausschließlich für ein Los
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Mühldorf am Inn
Postanschrift: Töginger Straße 18
Postleitzahl: 84453
Postort: Mühldorf am Inn
Kontakt
Internetadresse: http://www.lra-mue.de 🌏
E-Mail: klaus.bliemhuber@lra-mue.de 📧
Telefon: +49 8361699634 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-22 📅
Einreichungsfrist: 2014-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 101-177054
ABl. S-Ausgabe: 101
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge müssen vollständig, in deutscher Sprache und von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben bis Dienstag, 1.7.2014 um 12:00 Uhr (Ausschlussfrist) in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift: „ÖPNV-Gesamtkonzept – nicht öffnen –“ in einfacher Ausfertigung eingehen bei: Landratsamt Mühldorf am Inn Abteilung: ÖPNV Referat 15/3 Herrn Klaus Bliemhuber Töginger Straße 18, 84453 Mühldorf am Inn entweder per Einschreiben oder durch Abgabe bei der oben genannten Dienststelle.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Mühldorf am Inn ist ein Landkreis im Osten des Regierungsbezirkes Oberbayern. Nachbarkreise sind im Norden die niederbayerischen Landkreise Landshut und Rottal-Inn, im Osten der Landkreis Altötting, im Süden der Landkreis Traunstein und der Landkreis Rosenheim, im Südwesten der Landkreis Ebersberg und im Westen der Landkreis Erding.
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In den 31 Städten, Märkten und Gemeinden des Landkreises leben gegenwärtig ca. 111 000 Einwohner. Die Siedlungsgebiete werden von 44 Regionalbuslinien und 5 Stadtverkehrslinien erschlossen. Die Linien werden eigenwirtschaftlich von verschiedenen Verkehrsunternehmen betrieben, von denen sich einige zur Verkehrsgemeinschaft Landkreis Mühldorf (VLMÜ) zusammengeschlossen haben und einen gemeinsamen Tarif anwenden. Zusätzlich gibt es eine nicht bekannte Zahl freigestellter Schülerverkehrslinien, insbesondere zu den Grund- und Mittelschulen im Landkreis.
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Zusätzlich stehen der Bevölkerung sieben Bahnstrecken mit 11 im Landkreis befindlichen Halten/Bahnhöfen zur Verfügung.
Der Landkreis Mühldorf am Inn ist Aufgabenträger für den allgemeinen öffentlichen Personennahverkehr im Kreisgebiet und stellt in dieser Funktion den Nahverkehrsplan (NVP) zur Sicherung und Verbesserung des ÖPNV nach Art. 13 BayÖPNVG auf. Der bestehende Nahverkehrsplan wurde letztmalig im Jahr 2009 fortgeschrieben.
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In der Zwischenzeit haben sich die Strukturen im Landkreis und die Nahverkehrslandschaft zum Teil gravierend geändert:
— Neue Anforderungen an die Schülerbeförderung und damit steigender Aufwand durch die Einführung von M-Klassen und des achtjährigen Gymnasiums (G 8). Durch die Einführung von M-Klassen sind neue Verkehrsbedürfnisse in der Schülerbeförderung auf Relationen entstanden, auf denen bisher keine Angebote existieren. Die verstärkte Nachmittagsbeschulung erfodert zusätzliche Rückfahrten zwischen Schule und Wohnort nach unterschiedlichen Schulschlusszeiten.
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— die Folgen des demographischen Wandels führen zu zurückgehenden Schülerzahlen, insbesondere bei den Mittelschulen, und steigenden Mobilitätserfordernissen aus der wachsenden Gruppe der älteren Menschen.
— der Landkreis Mühldorf am Inn erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Wohnstandort für Beschäftigte aus dem Verdichtungsraum München, die teilweise eine hohe Erwartungshaltung an die Angebote des ÖPNV – auch in ländlichen Bereichen – stellen.
— Automobilität wird auf Grund steigender Preise für Mineralöl ständig teurer, so dass der ÖPNV zunehmend auch abseits des Schülerverkehrs attraktiver gestaltet werden soll als zunehmend bedeutsamer Teil regionaler Infrastruktur.
— geänderter Rechtsrahmen im ÖPNV mit Auswirkungen auf die Inhalte von Nahverkehrsplänen sowie die Finanzierung und Konzessionslandschaft.
Der Landkreis Mühldorf am Inn beabsichtigt, seinen momentan stark bedarfsorientierten Nahverkehr zu einem angebotsorientierten System weiterzuentwickeln. Dabei wurde ein Vorgehen beschlossen, das Planungsfreiheit, Transparenz, Bürgernähe und hohe fachliche Qualität vereint. Dazu werden der Planungsprozess und dessen (Teil-)Ergebnisse von einer externen Projektsteuerung geleitet und begleitet. Die Projektsteuerung gibt einen groben Zeitplan zur Bearbeitung der einzelnen Arbeitsschritte vor.
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Zur Konkretisierung der Vorstellungen des Landkreises sowie zur Findung geeigneter Maßnahmen zur Erreichung der definierten Ziele soll der bestehende Nahverkehrsplan fortgeschrieben werden. Diese Fortschreibung soll neben Leistungsinhalten in Anlehnung an die Bayerische Leitlinie für die Nahverkehrsplanung auch weitergehende planerische Aussagen zu weiteren verschiedenen Einzelthemen enthalten. So soll ein ÖPNV-Gesamtkonzept entwickelt werden. Hierfür sind in einem ersten Schritt Fragestellungen zu bearbeiten, die Gegenstand dieses Auftrages sind.
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Aufgrund der Komplexität sowohl des Verfahrens als auch der geforderten Leistungsinhalte erachtet der Landkreis für die Bearbeitung der Aufgabenstellungen die Unterstützung durch einen oder mehrere externe Gutachter für sinnvoll und notwendig. Diese Leistungen sind in drei Lose aufgeteilt.
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Los 1: Bestandaufnahme,
Los 2: Beteiligungsverfahren,
Los 3: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Gegenstand des mit dieser Veröffentlichung angestoßenen vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs sind Los 1, Los 2 und Los 3; für weitere Angaben zu den Losen siehe Anhang B dieser Veröffentlichung.
Nach abgeschlossener Bearbeitung und Vorliegen der Ergebnisse sind weitere Maßnahmen geplant, um das ÖPNV-Gesamtkonzept zu erstellen. Diese sind jedoch nicht Gegenstand dieses Auftrages.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Bestandsaufnahme
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Mühldorf am Inn möchte in einem ersten Schritt durch gutachterliche Tätigkeiten eine aussagekräftige Datengrundlage zu Infrastruktur und verkehrlichem Nahverkehrsangebot in seinem Landkreis erhalten. Dazu sind im Rahmen dieses Loses die folgenden Leistungen vom Gutachter zu
erbringen.Im Rahmen der Arbeiten zu diesem Modul sind stets auch aus dem Landkreis ein- und ausbrechende Verkehre und Verkehrsbeziehungen bzw. Verflechtungen zu betrachten und in die Analyse mit einzubeziehen. Dies gilt insbesondere für Verkehre und Verflechtungen mit der Stadt München und dem Landkreis München. Aber auch in den anderen Nachbarkreisen sind relevante Orte, die für Teile des Landkreises Mühldorf am Inn aufgrund ihrer hohen Zentralität, hoher Arbeitsplatzzahlen, wegen Versorgungseinrichtungen oder Schulstandorten als relevant einzustufen sind, in die Analyse mit einzubeziehen. Es ist die Aufgabe des Gutachters, derartige Ziele zu identifizieren und in der Dokumentation seiner Arbeit entsprechend zu benennen und zu bearbeiten.Analyse Strukturdaten.Im Ergebnis liefert die Datenauswertung eine Beschreibung des Verkehrsraumes Landkreis Mühldorf am Inn. Hierfür sind vom Gutachter die folgenden Ausarbeitungen zu erstellen:a) Verkehrsinfrastruktur/PKW-Bestand:— Topografische Kartendarstellung mit Verkehrsinfrastruktur,— Kartendarstellung mit Angaben zu den Kfz-Verkehrsmengen,— Recherche und Nennung des aktuellen PKW-Bestandes.b) Bevölkerung:— Ortsteilscharf aktuelle Einwohnerzahlen,— Einwohnerdichtekarte,— Liste und kartografische Darstellung der Bevölkerungsentwicklung,— Liste und kartografische Darstellung der voraussichtlichen Bevölkerungsentwicklung.c) Arbeiten und Wohnen:— gemeindescharfe Arbeitsplatzzahlen,— Ein-/Auspendler,— Kartografische Darstellung der interkommunalen Pendlerverflechtungen,— Kartografische Darstellung des Binnenpendleranteils in den Kommunen,— Kartografische Darstellung der Pendlerverflechtungen in den Großraum München aus den einzelnen Gemeinden des Landkreises Mühldorf am Inn.d) Freizeit und Touristik:— Tabelle mit Bettenzahl und Übernachtungszahlen.Analyse Festlegung Übergeordneter Pläne.Die folgenden Datenquellen sind hinsichtlich ihrer Aussagen für die Verkehrsent-wicklung im Landkreis Mühldorf am Inn auszuwerten:— Bundesverkehrswegeplan,— Gesamtverkehrsplan Bayern,— Landesentwicklungsprogramm (LEP) Bayern,— Regionalpläne.Analyse ÖPNV-Angebot.Erwartete Arbeitsergebnisse:— Liste mit Linen, Laufwegen, Betreiber und Konzessionslaufzeiten,— Liste mit freigestellten Schülerlinien, Laufwegen, Verkehrsunternehmen Auftraggeber und Vertragslaufzeiten,— Liniennetzkarte mit allen im Kreis verkehrenden SPNV und ÖPNV-Linien,— Darstellung des Verkehrsangebots differenziert nach Verkehrstagesarten (kartografisch, tabellarisch),— Statistik über die im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr von den Verkehrsunternehmen eingesetzten Fahrzeuge nach Verkehrsart, Typ, Alter, Abgasnorm,— Aufstellung über Ausstattungsmerkmale der Fahrzeuge,— Auswertung und tabellarische Aufbereitung (Excel-Liste) der Angaben der Verkehrsunternehmen zu,— Fahrgästen pro Tag und Linie,— Verkehrsleistung in Personenkilometer pro Tag und Linie,— Fahrzeugauslastung.Analyse Schülerbeförderung.Da insbesondere der Schülerverkehr in weiten Teilen das Rückgrat des ÖPNV-Angebotes darstellt, wird auf eine akribische, umfassende und möglichst feingliedrige Erfassung und Darstellung der Schülerverflechtungsdaten auf Ortsteilebene Wert gelegt. Es ist Aufgabe des Gutachters, alle erforderlichen Daten eigenständig zu erheben, um zu folgenden Arbeitsergebnissen zu finden:— Verflechtungsmatrix mit besuchter Schule und ortsteilscharfen aktuellen Schülerzahlen (Fahrschüler) im Excel-Format und kartographische Darstellung der Schulstandorte und ihrer Verflechtungen mit Wohnorten,— Umlegung der Schülerverflechtungsdaten auf das SPNV und ÖPNV-Liniennetz,— Tabelle mit den Schulanfangs- und Schlusszeiten von Schulen,— Darstellung der Schulanfangs- und Schulschlusszeiten (unter Angabe des Anteils der Fahrschüler zur jeweiligen Stunde) im Excel-Format,— Darstellung der Schulhaltestellen (Excel-Format),— Überprüfung des Fahrtenangebotes zu bzw. nach den einzelnen Stunden aus bzw. in die Wohnorte (incl. Angabe der Wartezeiten),— Erarbeitung eines typischen Angebotsrasters für die unterschiedlichen Schultypen (Bedienung von Schulstunden),— Liste und kartografische Darstellung der Schülerzahlenentwicklung,— Liste und kartografische Darstellung der voraussichtlichen Schülerzahlenentwicklung.Analyse Finanzierung.Zusammenschau über die vom Landkreis und den Kommunen/Schulaufwandsträgern geleisteten finanziellen Beiträge zum ÖPNV, SPNV und freigestellten Schülerverkehr. Darstellung über etwaige Refinanzierungen aus Bundes- und Landesmitteln (bspw. für Schülerbeförderungskosten). Dargestellt werden auch die direkt an die von Bund und Freistaat an die Verkehrsunternehmen ausgekehrten Mittel.Darzustellen sind auch Leistungen für Individualbeförderungen und Sammeltaxifahrten, die insbesondere im Berufsschulbereich und Sonderschulbereich mangels geeigneter ÖPNV-Verbindungen geleistet werden.Schwachstellenanalyse.— Erschließungsdefizite im Jedermann-, Schüler- und Pendler-, Einkaufs- und Freizeitverkehr.Datenerhebung.Der Auftragnehmer hat alle erforderlichen Daten, die nicht beim Auftraggeber (Landkreis Mühldorf am Inn) im Hause vorliegen, selbständig zu erfassen und zusammenzustellen. Erwartet wird keine deskriptive und pauschale Zusammenstellung der Daten, sondern eine Konzentration auf die für die Analyse relevanten Größen in der gebotenen Auflösung. Um die Daten zu erheben sind vom Gutachter die entprechenden Institutionen anzuschreiben und zu befragen (incl. Versand der Fragebögen, Rücklaufbeobachtung, ggf. telefonischem und schriftlichem Nachfassen sowie Auswertung und Darstellung der Ergebnisse). Hierzu sind geeignete Fragebögen zu entwickeln und individualisiert für jeden Adressaten mit allen notwendigerweise zu erhebenden Inhalten anzufertigen und zu versenden. Die Befragung mindestens der folgenden Adressaten ist erforderlich:— Nachbarlandkreise,— Gemeinden, Gemeindeverbände,— Schulen,— Schulträger,— Verkehrsunternehmen.Die Arbeiten und Arbeitsergebnisse sind vom Gutachter in einem schriftlichen Endbericht zu überführen, in dem textlich, tabellarisch und kartographisch die Ergebnisse der jeweiligen gutachterlichen Arbeitsschritte visualisiert und beschrieben werden. Die Ausarbeitungen und die Dateien werden Eigentum des Auftraggebers.Der Gutachter nimmt an den erforderlichen Abstimmungsgesprächen mit dem Auftraggeber und der Projektleitung in Mühldorf am Inn teil. Er steht zur Präsentation seiner Arbeitsergebnisse im Rahmen von Terminen im Beteiligungsverfahren zur Verfügung.
erbringen.
Im Rahmen der Arbeiten zu diesem Modul sind stets auch aus dem Landkreis ein- und ausbrechende Verkehre und Verkehrsbeziehungen bzw. Verflechtungen zu betrachten und in die Analyse mit einzubeziehen. Dies gilt insbesondere für Verkehre und Verflechtungen mit der Stadt München und dem Landkreis München. Aber auch in den anderen Nachbarkreisen sind relevante Orte, die für Teile des Landkreises Mühldorf am Inn aufgrund ihrer hohen Zentralität, hoher Arbeitsplatzzahlen, wegen Versorgungseinrichtungen oder Schulstandorten als relevant einzustufen sind, in die Analyse mit einzubeziehen. Es ist die Aufgabe des Gutachters, derartige Ziele zu identifizieren und in der Dokumentation seiner Arbeit entsprechend zu benennen und zu bearbeiten.
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Analyse Strukturdaten.
Im Ergebnis liefert die Datenauswertung eine Beschreibung des Verkehrsraumes Landkreis Mühldorf am Inn. Hierfür sind vom Gutachter die folgenden Ausarbeitungen zu erstellen:
a) Verkehrsinfrastruktur/PKW-Bestand:
— Topografische Kartendarstellung mit Verkehrsinfrastruktur,
— Kartendarstellung mit Angaben zu den Kfz-Verkehrsmengen,
— Recherche und Nennung des aktuellen PKW-Bestandes.
b) Bevölkerung:
— Ortsteilscharf aktuelle Einwohnerzahlen,
— Einwohnerdichtekarte,
— Liste und kartografische Darstellung der Bevölkerungsentwicklung,
— Liste und kartografische Darstellung der voraussichtlichen Bevölkerungsentwicklung.
c) Arbeiten und Wohnen:
— gemeindescharfe Arbeitsplatzzahlen,
— Ein-/Auspendler,
— Kartografische Darstellung der interkommunalen Pendlerverflechtungen,
— Kartografische Darstellung des Binnenpendleranteils in den Kommunen,
— Kartografische Darstellung der Pendlerverflechtungen in den Großraum München aus den einzelnen Gemeinden des Landkreises Mühldorf am Inn.
d) Freizeit und Touristik:
— Tabelle mit Bettenzahl und Übernachtungszahlen.
Analyse Festlegung Übergeordneter Pläne.
Die folgenden Datenquellen sind hinsichtlich ihrer Aussagen für die Verkehrsent-wicklung im Landkreis Mühldorf am Inn auszuwerten:
— Bundesverkehrswegeplan,
— Gesamtverkehrsplan Bayern,
— Landesentwicklungsprogramm (LEP) Bayern,
— Regionalpläne.
Analyse ÖPNV-Angebot.
Erwartete Arbeitsergebnisse:
— Liste mit Linen, Laufwegen, Betreiber und Konzessionslaufzeiten,
— Liste mit freigestellten Schülerlinien, Laufwegen, Verkehrsunternehmen Auftraggeber und Vertragslaufzeiten,
— Liniennetzkarte mit allen im Kreis verkehrenden SPNV und ÖPNV-Linien,
— Darstellung des Verkehrsangebots differenziert nach Verkehrstagesarten (kartografisch, tabellarisch),
— Statistik über die im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr von den Verkehrsunternehmen eingesetzten Fahrzeuge nach Verkehrsart, Typ, Alter, Abgasnorm,
— Aufstellung über Ausstattungsmerkmale der Fahrzeuge,
— Auswertung und tabellarische Aufbereitung (Excel-Liste) der Angaben der Verkehrsunternehmen zu,
— Fahrgästen pro Tag und Linie,
— Verkehrsleistung in Personenkilometer pro Tag und Linie,
— Fahrzeugauslastung.
Analyse Schülerbeförderung.
Da insbesondere der Schülerverkehr in weiten Teilen das Rückgrat des ÖPNV-Angebotes darstellt, wird auf eine akribische, umfassende und möglichst feingliedrige Erfassung und Darstellung der Schülerverflechtungsdaten auf Ortsteilebene Wert gelegt. Es ist Aufgabe des Gutachters, alle erforderlichen Daten eigenständig zu erheben, um zu folgenden Arbeitsergebnissen zu finden:
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— Verflechtungsmatrix mit besuchter Schule und ortsteilscharfen aktuellen Schülerzahlen (Fahrschüler) im Excel-Format und kartographische Darstellung der Schulstandorte und ihrer Verflechtungen mit Wohnorten,
— Umlegung der Schülerverflechtungsdaten auf das SPNV und ÖPNV-Liniennetz,
— Tabelle mit den Schulanfangs- und Schlusszeiten von Schulen,
— Darstellung der Schulanfangs- und Schulschlusszeiten (unter Angabe des Anteils der Fahrschüler zur jeweiligen Stunde) im Excel-Format,
— Darstellung der Schulhaltestellen (Excel-Format),
— Überprüfung des Fahrtenangebotes zu bzw. nach den einzelnen Stunden aus bzw. in die Wohnorte (incl. Angabe der Wartezeiten),
— Erarbeitung eines typischen Angebotsrasters für die unterschiedlichen Schultypen (Bedienung von Schulstunden),
— Liste und kartografische Darstellung der Schülerzahlenentwicklung,
— Liste und kartografische Darstellung der voraussichtlichen Schülerzahlenentwicklung.
Analyse Finanzierung.
Zusammenschau über die vom Landkreis und den Kommunen/Schulaufwandsträgern geleisteten finanziellen Beiträge zum ÖPNV, SPNV und freigestellten Schülerverkehr. Darstellung über etwaige Refinanzierungen aus Bundes- und Landesmitteln (bspw. für Schülerbeförderungskosten). Dargestellt werden auch die direkt an die von Bund und Freistaat an die Verkehrsunternehmen ausgekehrten Mittel.
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Darzustellen sind auch Leistungen für Individualbeförderungen und Sammeltaxifahrten, die insbesondere im Berufsschulbereich und Sonderschulbereich mangels geeigneter ÖPNV-Verbindungen geleistet werden.
Schwachstellenanalyse.
— Erschließungsdefizite im Jedermann-, Schüler- und Pendler-, Einkaufs- und Freizeitverkehr.
Datenerhebung.
Der Auftragnehmer hat alle erforderlichen Daten, die nicht beim Auftraggeber (Landkreis Mühldorf am Inn) im Hause vorliegen, selbständig zu erfassen und zusammenzustellen. Erwartet wird keine deskriptive und pauschale Zusammenstellung der Daten, sondern eine Konzentration auf die für die Analyse relevanten Größen in der gebotenen Auflösung. Um die Daten zu erheben sind vom Gutachter die entprechenden Institutionen anzuschreiben und zu befragen (incl. Versand der Fragebögen, Rücklaufbeobachtung, ggf. telefonischem und schriftlichem Nachfassen sowie Auswertung und Darstellung der Ergebnisse). Hierzu sind geeignete Fragebögen zu entwickeln und individualisiert für jeden Adressaten mit allen notwendigerweise zu erhebenden Inhalten anzufertigen und zu versenden. Die Befragung mindestens der folgenden Adressaten ist erforderlich:
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— Nachbarlandkreise,
— Gemeinden, Gemeindeverbände,
— Schulen,
— Schulträger,
— Verkehrsunternehmen.
Die Arbeiten und Arbeitsergebnisse sind vom Gutachter in einem schriftlichen Endbericht zu überführen, in dem textlich, tabellarisch und kartographisch die Ergebnisse der jeweiligen gutachterlichen Arbeitsschritte visualisiert und beschrieben werden. Die Ausarbeitungen und die Dateien werden Eigentum des Auftraggebers.
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Der Gutachter nimmt an den erforderlichen Abstimmungsgesprächen mit dem Auftraggeber und der Projektleitung in Mühldorf am Inn teil. Er steht zur Präsentation seiner Arbeitsergebnisse im Rahmen von Terminen im Beteiligungsverfahren zur Verfügung.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die Ergebnisse aus erfolgreich ausgeführter Leistungen des Loses 1 werden im Rahmen der Leistungserbringung bzgl. des Loses 3 weiterverwendet bzw. als Basis verwendet.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Beteiligungsverfahren
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber legt Wert auf hohe Transparenz des eigenen Handelns und strebt eine Legitimation des Planungsverfahrens durch frühzeitige Aufklärung und Einbindung von Gemeinden und Bürgern an. Die Planung soll von dezentraler Problemaufmerksamkeit und (Fach-)Wissen profitieren. Eine rechtzeitige Konfliktklärung soll einen reibungslosen Ablauf der Planung sichern. Aus diesem Grund soll ein horizontales und vertikales Beteiligungskonzept entwickelt und durchgeführt werden, in dem die Bürgerinnen und Bürger bereits früh in den Planungsprozess einbezogen werden. Hierzu hat der Auftragnehmer ein Konzept zu unterbreiten, wie Meinungen, Vorschläge und Erwartungen erhoben, bewertet und in der Planung berücksichtigt werden. Gefordert werden eigene Vorschläge für ein innovatives Kommunikationskonzept zu erstellen und dieses zu beschreiben und wirtschaftlich zu bewerten. Der Auftragnehmer soll nicht nur informieren, sondern dezentral vorhandenes Wissen aufnehmen und für die weitere Planung aufbereitet zusammenführen.
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Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die Erbringung der Leistung in Los 2 erfolgt zeitlich parallel zu der Bearbeitung von Los 1. Ergebnisse des Beteilgungsverfahrens werden dabei für die Bearbeitung von Los 3 zur Verfügung gestellt.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Mühldorf am Inn möchte durch Beauftragung entsprechender gutachterlicher Tätigkeiten eine aussagekräftige Datengrundlage zur Wirtschaftlichkeit des Nahverkehrs in seinem Landkreis erhalten. Dazu sind im Rahmen dieses Loses die folgenden Leistungen vom Gutachter zu erbringen, die auf der fundierten Analyse gemäß Los 1 sowie den betrieblichen Erfahrungswerten des Gutachters
basieren:Durchzuführen sind:— Mengenberechnung (Umlegungsschritt der Ergebnisse aus der Schülerverflechtungsmatrix ermittelten Schüleraufkommens auf das vorhandene Verkehrsangebot; Bildung von Wageneinsatzplänen; Ermittlung von Kenngrößen des ÖPNV- und FSV-Verkehrsangebotes (Fahrzeuganzahl, Umlaufstunden, Nutzkilometer insgesamt und je Fahrzeug, Leerkilometerleistungen; Verkehrsleistung in Personenkilometern und Beförderungsfällen je Tag und Linie).— Bewertung von Mengen und Kosten (Der Gutachter wird anhand von Benchmarks und Erfahrungswerten des Auftragnehmers eine möglichst linienbezogene Kostenrechnung erstellen, differenziert nach fahrleistungsabhängigen Kosten, einsatzzeitbezogenen Kosten, fahrzeugbezogenen Kosten und Overheadkosten und die vordem von ihm ermittelte Verkehrsleistung entsprechend bewerten.— Bewertung von Kosten und Erlösen (Der Gutachter wird anhand der ermittelten Verkehrsleistungsgrößen eine linien- oder liniengruppenspezifische Erlösrechnung erstellen, in der zumindest Aussagen zu den folgenden Erlösarten getroffen werden: FSV-Erlöse, Erlöse aus dem Schülerverkehr im ÖPNV, Fahrgeldsurrogate, qualifizierte Abschätzung der Erlöse aus dem Jedermannverkehr).Die vom Gutachter erstellten Berechnungen sind in rechnerisch nachvollziehbarer Form dem Landkreis in Excel-Tabellen zu überlassen. Im Ergebnis wird damit eine landkreisweite linien- bzw. liniengruppenbezogene Wirtschaftlichkeitsberechnung aller Verkehrsleistungen des ÖPNV und FSV erwartet. Die Datenübergabe an den Landkreis erfolgt in offenen (= lesbaren und überprüfbaren) Rechenformeln.
basieren:
Durchzuführen sind:
— Mengenberechnung (Umlegungsschritt der Ergebnisse aus der Schülerverflechtungsmatrix ermittelten Schüleraufkommens auf das vorhandene Verkehrsangebot; Bildung von Wageneinsatzplänen; Ermittlung von Kenngrößen des ÖPNV- und FSV-Verkehrsangebotes (Fahrzeuganzahl, Umlaufstunden, Nutzkilometer insgesamt und je Fahrzeug, Leerkilometerleistungen; Verkehrsleistung in Personenkilometern und Beförderungsfällen je Tag und Linie).
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— Bewertung von Mengen und Kosten (Der Gutachter wird anhand von Benchmarks und Erfahrungswerten des Auftragnehmers eine möglichst linienbezogene Kostenrechnung erstellen, differenziert nach fahrleistungsabhängigen Kosten, einsatzzeitbezogenen Kosten, fahrzeugbezogenen Kosten und Overheadkosten und die vordem von ihm ermittelte Verkehrsleistung entsprechend bewerten.
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— Bewertung von Kosten und Erlösen (Der Gutachter wird anhand der ermittelten Verkehrsleistungsgrößen eine linien- oder liniengruppenspezifische Erlösrechnung erstellen, in der zumindest Aussagen zu den folgenden Erlösarten getroffen werden: FSV-Erlöse, Erlöse aus dem Schülerverkehr im ÖPNV, Fahrgeldsurrogate, qualifizierte Abschätzung der Erlöse aus dem Jedermannverkehr).
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Die vom Gutachter erstellten Berechnungen sind in rechnerisch nachvollziehbarer Form dem Landkreis in Excel-Tabellen zu überlassen. Im Ergebnis wird damit eine landkreisweite linien- bzw. liniengruppenbezogene Wirtschaftlichkeitsberechnung aller Verkehrsleistungen des ÖPNV und FSV erwartet. Die Datenübergabe an den Landkreis erfolgt in offenen (= lesbaren und überprüfbaren) Rechenformeln.
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Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die Bearbeitung von Los 3 erfolgt auf Grundlage der Ergebnisse der Bearbeitung der Lose 1 und 2.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mühldorf am Inn.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. § 6 (4) EG VOL/A. Bei juristischen Personen Handelsregistereintragung (nicht älter als 2 Monate).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. § 6 (6) EG VOL/A.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Teilnehmer werden aufgefordert, ihre fachliche und technische Eignung für jedes Los bzgl. dessen eine Bewerbung auf Teilnahme am Verfahren eingereicht wird, einzeln durch gesonderte Nachweise zu erbringen. (Somit: fachliche und technische Eignung für Los 1, fachliche und technische Eignung für Los 2, fachliche und technische Eignung für Los 3). Umfasst ein Nachweis das Aufgabenfeld mehrerer Lose, ist an der entsprechenden Stelle darauf zu verweisen. Für jedes Los (Los 1, Los 2, Los 3) sind einzeln folgende Unterlagen und Nachweise einzureichen:
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— schriftliche Erklärung des Bewerbers über seine besondere Eignung;
— Nachweise der letzten 5 Kalenderjahre über die erfolgreich abgeschlossene Tätigkeiten des Bewerbers, die vergleichbar mit den vorangehend beschriebenen Auftragsinhalten sind; aus diesen Nachweisen muss hervorgehen, dass jede der beschriebenen (Teil-)Leistungen vom Bewerber wenigstens 2 mal erfolgreich durchgeführt wurden; weiter ist in den Nachweisen darzulegen: Auftraggeber, Aufgabenstellung, Größenordnung sowie Kosten- und Termintreue.
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Für jedes Los, bzgl. dessen eine Bewerbung auf Teilnahme am Verfahren eingereicht wird, sind gesondert Nachweise zu erbringen. Umfasst ein Nachweis das Aufgabenfeld mehrerer Lose, ist an der entsprechenden Stelle darauf zu verweisen.
Auftragsausführung
Sonstige besondere Bedingungen:
Vorgeschalteter Teilnahmewettbewerb gem. § 3 EG Abs. 3 VOL/A; zur Angebotsabgabe werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nur geeignete Bewerber aufgefordert. Die Auswahl erfolgt durch die Vergabestelle. Es ist das Enddatum der Ausschlussfrist zu beachten. Es gelten die Bestimmungen das § 14 EG VOL/A.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landratsamt Mühldorf am Inn, Abteilung: ÖPNV Referat 15/3
Klaus Bliemhuber
Name: NahverkehrsBeratung Südwest
Postanschrift: Bergheimer Straße 102
Postort: Heidelberg
Postleitzahl: 69115
Kontaktperson: NahverkehrsBeratung Südwest
Stephan Kroll
Telefon: +49 62211375590 📞
E-Mail: kroll@nahverkehrsberatung.de 📧
Fax: +49 622113755990 📠
URL für weitere Informationen: http://www.nahverkehrsberatung.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.nahverkehrsberatung.de 🌏
Name: Landkreis Mühldorf am Inn
Kontaktperson: Landratsamt Mühldorf am Inn, Abteilung ÖPNV Referat 15/3
URL der Teilnahme: http://www.lra-mue.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern, 80534 München
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
Internetadresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de 🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Quelle: OJS 2014/S 101-177054 (2014-05-22)