Entwicklung, Planung und Produktion von Exponaten und Versuchsfeldern für die Phänomenta Lüdenscheid

Stiftung Phänomenta

Die Phänomenta Lüdenscheid ist das erste Science Center in Nordrhein Westfalen.
Mit Experimenten zum Mitmachen wird Physik und Technik für jeden zum Erlebnis. Das interaktive Museum bietet Besuchern einen Ausflug in die Welt der Wissenschaft.
Dank des Strukturförderprogramms des Landes Nordrhein Westfalen „Regionale 2013“ hat sich für die Phänomenta Lüdenscheid die Möglichkeit ergeben, sich räumlich und inhaltlich zu erweitern. Die Phänomenta wächst um 2 000 m² Ausstellungsfläche und um einen ca. 75 m hohen Turm, mit neuen Experimenten.
Der Pendelturm sowie das Phänorama werden die neuen Hauptattraktionen des neuen Science Center in Nordrhein Westfalen.
Voraussichtlich im Frühjahr 2015 wird der Erweiterungsbau der Phänomenta Lüdenscheid feierlich mit einem Festakt eröffnet.
Die komplette Maßnahme ist vor Ort im Zeitfenster 17.11.2014 bis 27.2.2015 durchzuführen und fertigzustellen.
Sowohl die Werks- und Montageplanung als auch insbesondere die Installationsarbeiten (Kabelträgermaterial sowie Kabel und Leitungen) sind umgehend nach Auftragserhalt zu erarbeiten bzw. durchzuführen.
Aufgrund des sehr begrenzten Ausführungszeitraumes, insbesondere was die vorab näher bezeichneten Installationsarbeiten angeht, ist ein sehr hoher personeller und auch flexibler Einsatz erforderlich. Es wird eine umfangreiche und zuverlässige Terminabstimmung und Termineinhaltung sämtlicher vorgegebener Einzeltermine sowie auch vor Ort durchgeführter Terminabsprachen gefordert. Dies ist erforderlich, damit alle Einzelgewerke ihre Leistungen ordnungsgemäß erbringen können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-08-19 Auftragsbekanntmachung
2014-10-01 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2014-08-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Konservierung von Exponaten und Ausstellungsobjekten
Menge oder Umfang:
Die Initiative „Denkfabrik“, welche im Zuge der Regionale 2013 durch die Stadt Lüdenscheid in Zusammenarbeit mit der Phänomenta und weiteren Akteuren ins Leben gerufen wurde, sieht vor, Lüdenscheid als einen attraktiven Bildungs- und Wirtschaftsstandort auszubauen. Technische Themen sollen durch identitätsstiftende Angebote an die nächste Generation herangeführt werden. Das Vorhaben beinhaltet neun Projektbausteine, zu denen insbesondere die Erweiterung und Neukonzeption des bestehenden Science Centers Phänomenta Lüdenscheid oder die Einrichtung eines Technikzentrums gehören.In dem umgebauten und sanierten dreigeschossigen Bestandsgebäude sowie dem hieran angeschlossenen Erweiterungsbau der Phänomenta Lüdenscheid sind auf insgesamt ca. 3 365 m² NF ca. 170 interaktive Exponate zu physikalischen Grundphänomenen wie beispielsweise Mechanik, Magnetismus oder Optik vorgesehen. Kernattraktionen der neuen Phänomenta werden insbesondere ein Foucaultscher Pendelturm sowie ein darunter liegender multimedialer 360° Panoramaraum.Im Rahmen dieser Ausschreibung für das „Vergabepaket D – Innovationen“ werden die im folgenden genannten Versuchsfelder beauftragt, auf denen Einzelphänomene zu Wirkungsgruppen zusammengeführt und spielerisch erforscht werden sollen. Die Innovationen sind Teil des Alleinstellungsmerkmals der neuen Phänomenta Lüdenscheid und damit auch richtungsweisend und Vorbild für ähnlich gelagerte Projekte aus dem Umfeld der Science Center. Die Innovationen sollen diese Qualität auch nach außen repräsentieren, d. h. mit hohem kreativen und innovativen Potenzial, neuen Materialien, Technologien und einer zeitentsprechenden Didaktik.Auf der Basis der konzeptionellen, gestalterischen und didaktischen Vorgaben sowie der funktionalen Leistungsbeschreibung durch den Betreiber erstreckt sich der Leistungsumfang des Produzenten von der Entwicklung, Ausarbeitung und Planung bis zur Umsetzung, Montage und Inbetriebnahme der im Folgenden aufgeführten Exponate und Rauminstallationen.Besondere Anforderungen an den Produzenten:Zusammenspiel einzelner Phänomene zu einer Inszenierung (Versuchsfeld),Koordination der Schnittstellen der an der Planung fachlich Beteiligten (Ausstellungsplaner, Architekten, Fachplaner etc.),01 Pendelturm:Foucaultsches Pendel,Inhaltliche Bespielung LED-Mesh(Kaleidoskop)in der Spitze des Pendelturms,Spiegel-Innenverkleidung des Pendelturms.In einer ca. 30 m hohen Dreieckspyramide ist ein Foucaultsches Pendel installiert. Die Seitenflächen der Dreieckspyramide sollen innen bis auf eine Höhe von 27 m verspiegelt werden. Durch einen LED-Screen in der Spitze entsteht ein riesenhaftes Kaleidoskop dessen Spiegeleffekte eine sinnlich-visuell überwältigende Wirkung auf den Betrachter ausüben werden.Hinweis: Die Medientechnik für das Kaleidoskop ist nicht Teil dieser Ausschreibung.02 Phänorama:Interaktives Relieffries Lüdenscheid und Umland,Mediencontent Relieffries (Film-Einspieler und Slideshows zu ausgewählten Orten, Personen etc.),Programmierung Phänorama (Datenbank, Zeitrafferaufnahmen, Steuerung Relieffries/Einspielerfilme – 360° Panorama).Das Phänorama ist ein Zusammenspiel einer 360° Panorama-Projektionder Stadt Lüdenscheid in Echtzeit mit einem 3D Hintergrundtonmit verschiedenen, speziell für die Phänomenta zu entwickelnde Interaktionsmöglichkeiten und Programmen. Eine neu zu entwickelnde und programmierende Datenbank soll die Aufnahmen von einem 500 m entfernten Kirchturm zu speziellen Programmen wie Zeitraffereinspielungen, Reisen durch die Jahreszeiten, Nachtaufnahmen und Baudokumentationen verarbeiten und filmisch aufbereiten. Der Besucher kann sich darüber hinaus den Panoramablick auf Lüdenscheid interaktiv über ein vor der Leinwand angebrachtes Relieffries erschließen. Hinweis: Die Medientechnik für das Phänorama ist nicht Teil dieser Ausschreibung.03 Große Kugelbahn:Die Große Kugelbahn bildet den Blickfang im Eingangsfoyer der Phänomenta. Mit der Kugelbahn wird ein Zusammenhang zwischen verschiedenen Phänomenen aus unterschiedlichen physikalischen Bereichen hergestellt - der Besucher wird angeregt diese später in der Ausstellung am Einzelexponat nachzuvollziehen.04 Coriolisscheibe:Eine motorbetriebene, langsam drehende Scheibe kann von den Besuchern betreten werden. Das Zurollen eines Balles quer zur Achse der Scheibe zeigt in einfacher Weise die Auswirkung der Corioliskraft. Ein auf die Fläche zu stellendes Pendel verdeutlicht die Funktion des Foucaultschen Pendels. Mittig über der Scheibe befindet sich eine Kamera, die das Bild der Scheibe von oben auf einem Monitor abbildet.05 Zentraler Anlaufpunkt Vertiefungsstationen (Content/Programmierung):An ausgewiesenen Stellen im Phänomenta-Rundgang sollen 10 zentrale Anlaufpunkte geschaffen werden, die zum Verweilen und Vertiefen der erlebten Phänomene einladen. An 10 Multitouchscreen-Medienstationen sollen inhaltliche Themenblöcke zusammenfasst sowie Erläuterungen und Alltagsbezüge zu den einzelnen Versuchen/Exponaten didaktisch anregend aufbereitet werden.Hinweis: Die Medientechnik und die Möbel für die Vertiefungsstationen sind nicht Teil dieser Ausschreibung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Konservierung von Exponaten und Ausstellungsobjekten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Phänomenta
Postanschrift: Gustav-Adolf-Str. 9
Postleitzahl: 58507
Postort: Lüdenscheid
Kontakt
E-Mail: vergabeservice@luedenscheid.de 📧
Telefon: +49 2351172440 📞
Fax: +49 2351171720 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-19 📅
Einreichungsfrist: 2014-09-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 159-285240
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 249-434046
ABl. S-Ausgabe: 159
Zusätzliche Informationen
Informationen werden auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail übermittelt. Der Bieter hat mit Anforderung der Ausschreibungsunterlagen eine Telefax-Nummer und eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die der Bieter während des Vergabeverfahrens zu informieren ist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Phänomenta Lüdenscheid ist das erste Science Center in Nordrhein Westfalen.
Mit Experimenten zum Mitmachen wird Physik und Technik für jeden zum Erlebnis. Das interaktive Museum bietet Besuchern einen Ausflug in die Welt der Wissenschaft.
Dank des Strukturförderprogramms des Landes Nordrhein Westfalen „Regionale 2013“ hat sich für die Phänomenta Lüdenscheid die Möglichkeit ergeben, sich räumlich und inhaltlich zu erweitern. Die Phänomenta wächst um 2 000 m² Ausstellungsfläche und um einen ca. 75 m hohen Turm, mit neuen Experimenten.
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Der Pendelturm sowie das Phänorama werden die neuen Hauptattraktionen des neuen Science Center in Nordrhein Westfalen.
Voraussichtlich im Frühjahr 2015 wird der Erweiterungsbau der Phänomenta Lüdenscheid feierlich mit einem Festakt eröffnet.
Die komplette Maßnahme ist vor Ort im Zeitfenster 17.11.2014 bis 27.2.2015 durchzuführen und fertigzustellen.
Sowohl die Werks- und Montageplanung als auch insbesondere die Installationsarbeiten (Kabelträgermaterial sowie Kabel und Leitungen) sind umgehend nach Auftragserhalt zu erarbeiten bzw. durchzuführen.
Aufgrund des sehr begrenzten Ausführungszeitraumes, insbesondere was die vorab näher bezeichneten Installationsarbeiten angeht, ist ein sehr hoher personeller und auch flexibler Einsatz erforderlich. Es wird eine umfangreiche und zuverlässige Terminabstimmung und Termineinhaltung sämtlicher vorgegebener Einzeltermine sowie auch vor Ort durchgeführter Terminabsprachen gefordert. Dies ist erforderlich, damit alle Einzelgewerke ihre Leistungen ordnungsgemäß erbringen können.
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Menge oder Umfang:
Die Initiative „Denkfabrik“, welche im Zuge der Regionale 2013 durch die Stadt Lüdenscheid in Zusammenarbeit mit der Phänomenta und weiteren Akteuren ins Leben gerufen wurde, sieht vor, Lüdenscheid als einen attraktiven Bildungs- und Wirtschaftsstandort auszubauen. Technische Themen sollen durch identitätsstiftende Angebote an die nächste Generation herangeführt werden. Das Vorhaben beinhaltet neun Projektbausteine, zu denen insbesondere die Erweiterung und Neukonzeption des bestehenden Science Centers Phänomenta Lüdenscheid oder die Einrichtung eines Technikzentrums gehören.
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In dem umgebauten und sanierten dreigeschossigen Bestandsgebäude sowie dem hieran angeschlossenen Erweiterungsbau der Phänomenta Lüdenscheid sind auf insgesamt ca. 3 365 m² NF ca. 170 interaktive Exponate zu physikalischen Grundphänomenen wie beispielsweise Mechanik, Magnetismus oder Optik vorgesehen. Kernattraktionen der neuen Phänomenta werden insbesondere ein Foucaultscher Pendelturm sowie ein darunter liegender multimedialer 360° Panoramaraum.
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Im Rahmen dieser Ausschreibung für das „Vergabepaket D – Innovationen“ werden die im folgenden genannten Versuchsfelder beauftragt, auf denen Einzelphänomene zu Wirkungsgruppen zusammengeführt und spielerisch erforscht werden sollen. Die Innovationen sind Teil des Alleinstellungsmerkmals der neuen Phänomenta Lüdenscheid und damit auch richtungsweisend und Vorbild für ähnlich gelagerte Projekte aus dem Umfeld der Science Center. Die Innovationen sollen diese Qualität auch nach außen repräsentieren, d. h. mit hohem kreativen und innovativen Potenzial, neuen Materialien, Technologien und einer zeitentsprechenden Didaktik.
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Auf der Basis der konzeptionellen, gestalterischen und didaktischen Vorgaben sowie der funktionalen Leistungsbeschreibung durch den Betreiber erstreckt sich der Leistungsumfang des Produzenten von der Entwicklung, Ausarbeitung und Planung bis zur Umsetzung, Montage und Inbetriebnahme der im Folgenden aufgeführten Exponate und Rauminstallationen.
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Besondere Anforderungen an den Produzenten:
Zusammenspiel einzelner Phänomene zu einer Inszenierung (Versuchsfeld),
Koordination der Schnittstellen der an der Planung fachlich Beteiligten (Ausstellungsplaner, Architekten, Fachplaner etc.),
01 Pendelturm:
Foucaultsches Pendel,
Inhaltliche Bespielung LED-Mesh(Kaleidoskop)in der Spitze des Pendelturms,
Spiegel-Innenverkleidung des Pendelturms.
In einer ca. 30 m hohen Dreieckspyramide ist ein Foucaultsches Pendel installiert. Die Seitenflächen der Dreieckspyramide sollen innen bis auf eine Höhe von 27 m verspiegelt werden. Durch einen LED-Screen in der Spitze entsteht ein riesenhaftes Kaleidoskop dessen Spiegeleffekte eine sinnlich-visuell überwältigende Wirkung auf den Betrachter ausüben werden.Hinweis: Die Medientechnik für das Kaleidoskop ist nicht Teil dieser Ausschreibung.
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02 Phänorama:
Interaktives Relieffries Lüdenscheid und Umland,
Mediencontent Relieffries (Film-Einspieler und Slideshows zu ausgewählten Orten, Personen etc.),
Programmierung Phänorama (Datenbank, Zeitrafferaufnahmen, Steuerung Relieffries/Einspielerfilme – 360° Panorama).
Das Phänorama ist ein Zusammenspiel einer 360° Panorama-Projektionder Stadt Lüdenscheid in Echtzeit mit einem 3D Hintergrundtonmit verschiedenen, speziell für die Phänomenta zu entwickelnde Interaktionsmöglichkeiten und Programmen. Eine neu zu entwickelnde und programmierende Datenbank soll die Aufnahmen von einem 500 m entfernten Kirchturm zu speziellen Programmen wie Zeitraffereinspielungen, Reisen durch die Jahreszeiten, Nachtaufnahmen und Baudokumentationen verarbeiten und filmisch aufbereiten. Der Besucher kann sich darüber hinaus den Panoramablick auf Lüdenscheid interaktiv über ein vor der Leinwand angebrachtes Relieffries erschließen. Hinweis: Die Medientechnik für das Phänorama ist nicht Teil dieser Ausschreibung.
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03 Große Kugelbahn:
Die Große Kugelbahn bildet den Blickfang im Eingangsfoyer der Phänomenta. Mit der Kugelbahn wird ein Zusammenhang zwischen verschiedenen Phänomenen aus unterschiedlichen physikalischen Bereichen hergestellt - der Besucher wird angeregt diese später in der Ausstellung am Einzelexponat nachzuvollziehen.
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04 Coriolisscheibe:
Eine motorbetriebene, langsam drehende Scheibe kann von den Besuchern betreten werden. Das Zurollen eines Balles quer zur Achse der Scheibe zeigt in einfacher Weise die Auswirkung der Corioliskraft. Ein auf die Fläche zu stellendes Pendel verdeutlicht die Funktion des Foucaultschen Pendels. Mittig über der Scheibe befindet sich eine Kamera, die das Bild der Scheibe von oben auf einem Monitor abbildet.
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05 Zentraler Anlaufpunkt Vertiefungsstationen (Content/Programmierung):
An ausgewiesenen Stellen im Phänomenta-Rundgang sollen 10 zentrale Anlaufpunkte geschaffen werden, die zum Verweilen und Vertiefen der erlebten Phänomene einladen. An 10 Multitouchscreen-Medienstationen sollen inhaltliche Themenblöcke zusammenfasst sowie Erläuterungen und Alltagsbezüge zu den einzelnen Versuchen/Exponaten didaktisch anregend aufbereitet werden.Hinweis: Die Medientechnik und die Möbel für die Vertiefungsstationen sind nicht Teil dieser Ausschreibung.
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Referenznummer: ZGW – Phänomenta – Vergabepaket D – Exponate Innovationen
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms:
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen und Verkehr des Landes NRW und des Ziel 2-Programms NRW. Eine Kofinanzierung der Maßnahme erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lüdenscheid.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Gem. § 16 Abs. 5 Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 13 Abs. 1 TVgG-NRW.
Angaben zur Insolvenz oder Liquidation des Unternehmens.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gefordert werden:
Erklärungen des Bieters/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft/jeder vorgehehene Nachunternehmer über:
— die ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung seiner steuer- und sozialabgabenrechtlichen Verpflichtungen,
— das Vorliegen der gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen,
— der Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 500 000 EUR.
Der Nachweis folgender Unterlagen bleibt vorbehalten:
— Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, des Steueramtes, der Krankenkasse und der Berufsgenossenschaft, die jeweils nicht älter als 3 Monate sein dürfen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Leistungsfähigkeit wird im Auswahlverfahren festgestellt. Die dort angelegten Kriterien sind in der Folge genannt:
Am Auftrag interessierte Büros/Unternehmen haben sich um eine Teilnahme am Vergabeverfahren zu bewerben. Hierzu hat der Auftraggeber einen Bewerberbogen mit einer Aufstellung der vorzulegenden Nachweise erstellt. Dieser kann angefordert werden bei der Vergabestelle der Stadt Lüdenscheid (Natalia Parczyk, vergabeservice@luedenscheid.de, Tel. +49 2351172440, Fax +49 2351171720).
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Zur Beurteilung der Eignung müssen mit dem Bewerbungsbogen folgende Angaben und Unterlagen von jedem Bewerber/ggfs. jedem Mitlied einer Bewerbergemeinschaft eingereicht werden:
1. Eigenerklärungen gemäß anzuforderndem Bewerbungsformular.
2. Bestätigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für Personen- und Sachschäden von je min. 1 000 000 EUR (2-fach maximiert im Versicherungsjahr). Bei geringeren Deckungssummen kann eine Erklärung der Versicherungsgesellschaft über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfalle beigefügt werden.
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3. Angabe der Gesamtumsätze und der Umsätze für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
4. Benennung und Qualifikation der vorgesehenen Projektmitarbeiter.
5. Qualifikation der im Auftragsfalle vorgesehenen Projektleitung/stellv. Projektleitung.
6. Benennung der Leistungen, die an Nachunternehmer vergeben werden sollen.
7. Referenzprojekte, die mit den genannten Leistungsanforderungen vergleichbar sind. Die mit den Referenzprojekten belegten Leistungen müssen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre erbracht worden sein. Laufende Maßnahmen werden akzeptiert, sofern ein bewertbarer Leistungsstand (Abschluss der Planung) erreicht worden ist. Den Referenzen sind aussagekräftige Fotos, Perspektiven oder Zeichnung beizufügen.
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Insbesondere muss der Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft/jeder vorgesehene Nachunternehmer und jeder vorgesehene Verleiher von Arbeitskräften bei Angebotsabgabe die gemäß § 4 des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW)erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung der Tariftreue sowie der Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft die gemäß § 19 TVgG NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung von Aspekten der Frauen- und Familienförderung abgeben (Formulare der Verpflichtungserklärung werden als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vor Erteilung des Auftrags Erbringung einer Sicherheitsleistung zur Vertragserfüllung in Höhe von 5 %; nach Fertigstellung Erbringung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 3 % der Baukosten.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
VOB; Auftragsbedingungen und zusätzliche Vertragsbedingungen über die Ausführung von Bauleistungen der Phänomenta Stiftung; Förderbescheid des Landes NRW.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Regelungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) sind einzuhalten. Insbesondere muss der Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft/jeder vorgesehene Nachunternehmer und jeder vorgesehene Verleiher von Arbeitskräften bei Angebotsabgabe die gemäß § 4 des TVgG NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung der Tariftreue abgeben. Jeder Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft muss die gemäß § 19 TVgG NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung von Aspekten der Frauen- und Familienförderung und die gem. § 17 TVvG-NRW erforderliche Erklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen abgeben. Formulare derVerpflichtungserklärung werden als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Zur Beurteilung der Eignung müssen mit dem Bewerbungsbogen folgende Angaben und Unterlagen von jedem Bewerber/ggfs. jedem Mitlied einer Bewerbergemeinschaft eingereicht werden:
1. Eigenerklärungen gemäß anzuforderndem Bewerbungsformular
2. Bestätigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für Personen- und Sachschäden von je min. 1 000 000 EUR (2-fach maximiert im Versicherungsjahr). Bei geringeren Deckungssummen kann eine Erklärung der Versicherungsgesellschaft über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfalle beigefügt werden.
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3. Angabe der Gesamtumsätze und der Umsätzefür vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
4. Benennung und Qualifikation der vorgesehenen Projektmitarbeiter.
5. Qualifikation der im Auftragsfalle vorgesehenen Projektleitung/stellv. Projektleitung.
6. Benennung der Leistungen, die an Nachunternehmer vergeben werden sollen.
7. Referenzprojekte, die mit den genannten Leistungsanforderungen vergleichbar sind.
Die mit den Referenzprojekten belegten Leistungen müssen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre erbracht worden sein. Laufende Maßnahmen werden akzeptiert, sofern ein bewertbarer Leistungsstand (Abschluss der Planung) erreicht worden ist. Den Referenzen sind aussagekräftige Fotos, Perspektiven oder Zeichnung beizufügen.Insbesondere muss der Bieter/jedes Mitglied einerBietergemeinschaft/jeder vorgesehene Nachunternehmer und jeder vorgesehene Verleiher von Arbeitskräftenbei Angebotsabgabe die gemäß § 4 des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW)erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung der Tariftreue sowie der Bieter/jedes Mitglied einerBietergemeinschaft die gemäß § 19 TVgG NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigungvon Aspekten der Frauen- und Familienförderung abgeben (Formulare der Verpflichtungserklärung werden alsAnlage den Vergabeunterlagen beigefügt).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-09-18 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (50)
2. Umgang mit der Aufgabenstellung – dargestellt durch Prinzipienskizzen/-erläuterungen zur Exponateentwicklung (30)
3. Logistisches Umsetzungskonzept zur termingerechten Leistungserbringung (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Lüdenscheid
Frau Parczyk
Name: Stadt Lüdenscheid, Örtliche Rechnungsprüfung
Postanschrift: Rathausplatz 2b
Kontaktperson: Stadt Lüdenscheid, Örtliche Rechnungsprüfung
Frau Susanne Müller, Zimmer 268
Telefon: +49 2351172274 📞
E-Mail: susanne.mueller@luedenscheid.de 📧
URL der Teilnahme: http://www.luedenscheid.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-11-17 📅
Datum des Endes: 2015-02-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-24 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZGW – Phänomenta – Vergabepaket D – Exponate Innovationen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 249-434046

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2931822759 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/v/vergabekammer 🌏
Fax: +49 29318240322 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antragsteller hat einen von ihm festgestellten Verstoß gegen Vergabevorschriften nach Erkennen unverzüglich zu rügen. Lehnt die Vergabestelle es ab, der Rüge abzuhelfen, so muss der Antragsteller innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, dieser Rüge nicht abzuhelfen, den Antrag auf die Einleitung einesVergabenachprüfungsverfahrens stellen (vgl. § 107 GWB).
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Die Vergabestelle wird vor Zuschlagserteilung die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollten, hiervon in Textform in Kenntnis setzen. Bei schriftlicher Mitteilung darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Mitteilung durch Telefax erst 10 Kalendertage nach der Absendung dieser Information geschlossen werden (vgl. § 101 a GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 159-285240 (2014-08-19)
Ergänzende Angaben (2014-10-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 190-334477
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 159-285240
ABl. S-Ausgabe: 190
Quelle: OJS 2014/S 190-334477 (2014-10-01)