Erbringen von Facility Operations-Dienstleistungen (Space&Workplace, Food&Beverages, Security&Reception, Fleet Management&Transport, Document Management, Cleaning&Outdoors) sowie Erwerb der Geschäftsanteile an der VSG GmbH und der Hanuman FO GmbH (siehe hierzu Ausführungen unter II.2.1)

Vattenfall Europe Business Services GmbH

Vattenfall ist ein international tätiger Energiekonzern mit den Hauptprodukten Strom, Wärme und Gas. Für die Strom- und Wärmeerzeugung nutzt Vattenfall die Energiequellen Windkraft, Kernkraft, Erdgas, Biomasse, Kohlekraft und Wasserkraft. Mit seinen Aktivitäten in den nordischen Ländern, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien erzielte der Vattenfall Konzern im Jahr 2013 einen Nettoumsatz von rund 170 Mrd. SEK (Schwedische Kronen). Vattenfall beschäftigt rund 32 000 Mitarbeiter. Vattenfall AB, die Muttergesellschaft, gehört zu 100 Prozent dem schwedischen Staat. In Deutschland ist Vattenfall als Energieversorger mit dem Betrieb von Braunkohletagebauen, Kraftwerken und KW-Anlagen sowie Wind- und Wasserkraftanlagen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen aktiv. Darüber hinaus ist Vattenfall als Kraftwerksbetreiber und Energieversorger in den Ballungszentren Hamburg und Berlin aktiv. Vattenfall vertreibt zudem Strom, Wärme und Gas sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Angesichts schwieriger Marktbedingungen im europäischen Energiesektor, der weiterhin von rückläufiger Nachfrage, stagnierenden Großhandelspreisen und Überkapazitäten geprägt ist, setzt Vattenfall seit 2009 ein konzernweites Konsolidierungsprogramm und eine strategische Neuausrichtung um. Ein Ziel ist dabei unter anderem die Reduzierung von nicht kerngeschäftsnahen Dienstleistungen. Im Zuge dieser Konsolidierung wird es auch zu einer Ausgliederung der Facility Operations-Dienstleistungen kommen.
Die Vattenfall GmbH erbringt die Facility-Management-Dienstleistungen, die für ihre Verwaltung und ihre operativ tätigen Geschäftsbereiche erforderlich sind, bisher überwiegend selbst. Auch in den Regionen und an allen Standorten wurden bislang Facility Operations-Dienstleistungen überwiegend durch konzerneigene Gesellschaften erbracht. Die Tätigkeiten sind in der 100 %tigen Tochtergesellschaft VSG GmbH (inkl. einer Beteiligung der VSG GmbH an der TeGeMa Gesellschaft für technisches Gebäude-Management GmbH ("TeGeMa"), einem Unternehmen mit Fokus auf das technische Gebäudemanagement) und waren teilweise in der 100 %tigen Tochtergesellschaft Vattenfall Europe Business Services GmbH (nachfolgend „VEBS“) gebündelt. Teile der VEBS werden in eine neu gegründete Gesellschaft, die Hanuman FO GmbH (nachfolgend „FO-GmbH“) eingebracht. Der Geschäftsgegenstand der VSG GmbH und der FO GmbH ist die Erbringung von operativen, infrastrukturellen und technischen Facility-Dienstleistungen. Die Dienstleistungen, die von diesen beiden Gesellschaften erbracht werden, umfassen den operativen Bereich der Facility-Management Dienstleistungen (sog. Facility Operations), der aus den folgenden Teilbereichen (sog. Service Tower) besteht:
— Space & Workplace
— Food & Beverages
— Security & Reception
— Fleet Management & Transport
— Document Management
— Cleaning & Outdoors

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-04-30 Auftragsbekanntmachung
2015-03-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-04-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Gebäudereinigung
Menge oder Umfang:
Vattenfall strebt an, einen Dienstleistungsvertrag über das Leistungsportfolio der Dienstleistungsunternehmen VSG GmbH sowie FO GmbH im Rahmen einer europäischen Ausschreibung zu vergeben sowie die Geschäftsanteile an den Gesellschaften VSG GmbH und FO GmbH zu veräußern. Dies wird dadurch erreicht, dass zeitgleich mit dem Verkauf der Geschäftsanteile an der VSG GmbH und der FO GmbH ein neuer Dienstleistungsvertrag über die genannten Dienstleistungen vergeben wird. Der Dienstleistungsvertrag wird für die Dauer von fünf Jahren geschlossen. Vattenfall hat die Option, den Vertrag einmalig um zwei Jahre zu verlängern. Als Vertragsbeginn ist der 1. Januar 2015 vorgesehen. Das Unternehmen, dessen Angebot den Zuschlag erhält, wird demnach die Geschäftsanteile an der VSG GmbH sowie der FO GmbH erwerben (dazu unter a.) und die VSG GmbH wird Vertragspartner eines neuen Dienstleistungsvertrags (sog. Servicevertrag) werden, der die Erbringung der Gesamtheit der Facility Operations-Dienstleistungen umfasst (dazu unter b.). Die FO GmbH wird als Subunternehmer der VSG GmbH tätig. Mit den genannten Dienstleistungen wurden bislang Kosten in Höhe von 83 300 000 EUR pro Jahr verursacht.a. Zum Anteilserwerb an der VSG GmbH und der FO GmbHDie VSG GmbH (damals firmierend unter VEAG Services GmbH) wurde im Jahr 2000 als 100 %iges Tochterunternehmen der Vereinigte Energiewerke AG (VEAG) gegründet. Sie hatte 229 Mitarbeiter, die in den Bereichen Gebäudemanagement, Industriewartung, Catering und Sicherheitsdienst sowie Verwaltung beschäftigt waren. Seit Juni 2003 firmiert die Gesellschaft unter dem Kürzel VSG GmbH.Die VSG GmbH hält seit 2003 eine 51 %tige Beteiligung an der TeGeMa. 2010 erfolgte die Übernahme des Leistungsportfolios Gebäudeservice der GMB GmbH mit 55 Mitarbeitern. Zeitgleich wurde der Bereich Industriewartung an die GMB GmbH übertragen. Im Jahre 2012 erfolgte die Verschmelzung der VSG GmbH mit der Biq GmbH mit 98 Mitarbeitern. Der jahresdurchschnittliche Mitarbeiterbestand der VSG GmbH im Jahr 2013 lag bei ca. 530 vollzeitäquivalenten (VZÄ) Mitarbeitern. Davon entfielen ca. 500 Mitarbeiter auf die VSG GmbH selbst und ca. 30 Mitarbeiter auf die TeGeMa). Zudem spaltet Vattenfall aktuell den Facility Operations Bereich aus der VEBS ab und bringt diesen in die FO GmbH ein. Dieser Carve-out Prozess stellt sicher, dass die operative Funktionsfähigkeit der beiden Gesellschaften VSG GmbH und FO GmbH im Verbund zum Tag des Eigentumsübergangs gewährleistet ist. Dies umschließt im Wesentlichen die Ausstattung beider Gesellschaften mit zum Betrieb und zur Administration eingesetzem Personal, Vermögensgegenständen, Miet- und Dienstleistungsverträgen sowie die Fixierung von Nutzungsvereinbarungen hinsichtlich beigestellter Flächen und Gerätschaften. Im Rahmen der Transaktion ist vorgesehen, dass der Erwerb der Geschäftsanteile der Zielgesellschaften VSG GmbH (inklusive TeGeMa) und FO GmbH zum Stichtag 1.7.2014 zum Buchwert erfolgt.Während einer zeitlich fixierten Übergangsperiode nach Eigentumsübergang (Closing) gewährleistet Vattenfall den Zugriff auf und die Nutzung von Vattenfall-eigener IT-Infrastruktur auf Basis von Berechtigungskonzepten. Darüber hinaus bietet Vattenfall während dieser Übergangsperiode die Weitererbringung definierter Shared Service Leistungen gegen Entgelt an (Transition Service Agreement ausgewählter Leistungen wie beispielweise Entgeltabrechnung). Innerhalb dieser Übergangsperiode komplettiert der Erwerber die Migration in die eigene Unternehmensstruktur und IT-Landschaft. Vattenfall wird dem Erwerber während des Migrationsprozesses bestmöglich unterstützend zur Seite stehen.Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb wird den ausgewählten Bietern Zugang zu einem Datenraum gewährt, in den die Dokumente eingestellt werden, die zur genaueren Bewertung der Aktivitäten der VSG GmbH und der FO GmbH erforderlich sind. Es ist vorgesehen, dass der Bieter, auf den der Zuschlag erteilt wird, mit dem Übergang der Geschäftsanteile an der VSG GmbH auch die nicht von der VSG GmbH gehaltenen 49 % der Geschäftsanteile an der TeGeMa zum Buchwert erwirbt. Der Erwerb dieser Geschäftsanteile an der TeGeMa durch den erfolgreichen Bieter kann entweder mittels eines Erwerbes der Geschäftsanteile durch die VSG GmbH oder mittels eines Erwerbs der Geschäftsanteile durch den erfolgreichen Bieter bzw. eine Gesellschaft, an der er die Mehrheit der Gesellschaftsanteile hält, erfolgen.b. Zur Erbringung der Facility Operations-DienstleistungenDie oben genannten Dienstleistungen werden derzeit (Jahresdurchschnitt 2013) von 740 Mitarbeitern (vollzeitäquivalent) erbracht, die sich wie folgt (jeweils vollzeitäquivalent) zuordnen lassen:Zuordnung nach Legaleinheiten: VSG GmbH inklusive der TeGeMa ca. 530 Mitarbeiter, davon entfallen 30 Mitarbeiter auf die TeGeMa; FO GmbH ca. 215 Mitarbeiter (einschließlich befristet beschäftigter Mitarbeiter sowie Mitarbeitern, die im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung von der VEBS überlassen werden).Zuordnung nach Service Towern: Food & Beverages ca. 240 Mitarbeiter, Space & Workplace ca. 210 Mitarbeiter, Document Management ca. 65 Mitarbeiter, Security & Reception ca. 100 Mitarbeiter, Fleet & Transport ca. 55 Mitarbeiter, Cleaning & Outdoors war zu 100 % fremdvergeben, daher keine Mitarbeiter, towerspezifische und übergreifende Support Services & Overhead ca. 45 Mitarbeiter.Zuordnung nach Region: Berlin ca. 215 Mitarbeiter, Hamburg ca. 140 Mitarbeiter und Lausitz ca. 260 Mitarbeiter. Darin nicht enthalten sind towerspezifische und übergreifende Support Services & Overhead von ca. 55 Mitarbeitern sowie 30 Mitarbeiter der TeGeMa. Hierzu müssen noch weitere 45 towerspezifische, aber regional unabhängige Mitarbeiter ergänzt werden, das heißt solche, die übergreifende Funktionen erfüllen.Darüber hinaus werden im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) Zeitarbeiter beschäftigt, die hauptsächlich in den Service Towern Food & Beverages sowie Space & Workplace eingesetzt werden. Die Facility Operations unterteilen sich in einzelne Service-Tower, die nachfolgend beschrieben werden. Bestandteil der Dienstleistungserbringung für alle Service-Tower sind regelmäßige standort- und leistungsbezogene Reports über die im Leistungszeitraum entstandenen Kosten.aa) Service Tower „Food & Beverages“Der Service Tower Food & Beverages umfasst die Versorgung der Mitarbeiter verschiedener Standorte mit Lebensmitteln. Das Warenangebot und die Öffnungszeiten unterscheiden sich je Standort. Insgesamt werden Food & Beverages-Dienstleistungen an 52 Standorten in den Regionen Berlin, Hamburg und Lausitz erbracht. Die Dienstleistungen umfassen die Versorgung von Bürogebäuden, Kraftwerken und gemischt genutzten Gebäuden. Insgesamt gibt es ca. 11.500 Kassendurchgänge pro Tag. Die Teilnehmerzahl für die Mittagsverpflegung beläuft sich auf ca. 4.500 Personen pro Tag und für die Schichtverpflegung fallen ca. 190 tägliche Portionen an. Der Service Tower Food & Beverages unterteilt sich in die Bereiche Catering und Konferenzservice mit den nachfolgend beschriebenen Leistungen.— Catering— Frühstücksverpflegung: werktägliche Verpflegung mit Frühstück an 36 Standorten (davon 18 in Berlin, 8 in Hamburg und 10 in der Lausitz) nach geregelten Mindestvorgaben zu Angebot und Öffnungszeiten— Mittagsverpflegung: werktägliche Verpflegung mit Mittagsgerichten und -getränken an 41 Standorten, davon 19 in Berlin, 10 in Hamburg, 12 in der Lausitz, nach geregelten Mindestvorgaben zu Angebot und Öffnungszeiten— Zwischenverpflegung ist nach den Vorgaben des Auftraggebers anzubieten. Das Angebot erfolgt pro Standort entweder in Bistros, in der Kantine oder einer Cafeteria. Angebot an 33 Standorten, davon 16 in der Region Berlin, 8 in der Region Hamburg und 9 in der Region Lausitz— Revisionsverpflegung ist im Rahmen des vorhandenen Kantinen- und Bistroangebotes in den jeweiligen Revisionszeiträumen zu erbringen. Angebot an 15 Standorten, davon 5 in der Region Berlin, 4 in der Region Hamburg und 6 in der Region Lausitz— Automatenversorgung ist eine Versorgung der Mitarbeiter mit Kaffee, Tee, alkoholfreien Getränken und Snacks mit über 109 Automaten an 16 Standorten, davon 21 in der Region Berlin, 67 in der Region Hamburg und 21 in der Region Lausitz— Sonderverpflegung wie z.B. Sondergetränke (Kraftwerksmilch, isotonische Getränke etc.), Arbeitsplatzfunktionsgetränke, die Aufstellung zusätzlicher Wasserautomaten/ Kaffeestationen und GesundheitsaktionenZudem ist an insgesamt 15 Standorten, davon 8 in der Region Berlin und 7 in der Region Lausitz eine Schichtverpflegung nach den Vorgaben des Auftraggebers anzubieten. Die Schichtverpflegung ist überwiegend durch die Verfahren „Cook and Chill“ und „Tiefkühlessen“ sicher zu stellen.— Konferenzservice— Konferenzservice: Verpflegung von Meetings, Konferenzen, Veranstaltungen und Sekretariaten mit einem Standardgedeck sowie einem abgestimmten zusätzlichen Sortiment von Getränken und Snacks, zu erbringen nach standortspezifischen Anforderungen durch die eigene Kantine oder durch Zulieferung von einem anderen Standort. Angebot an 47 Standorten, davon 23 in der Region Berlin, 11 in der Region Hamburg und 13 in der Region Lausitzbb) Service Tower „Document Management “Der Service Tower Document Management umfasst die Erbringung von Reprographieleistungen, Postleistungen sowie Bibliotheks- und Archivleistungen. Insgesamt werden Repographie-Leistungen an 8 Standorten, Postleistungen an 70 Standorten und Archiv- und Bibliotheksleistungen an 7 Standorten erbracht. Die Bereiche Reprographieleistungen, Postleistungen sowie Bibliotheks- und Archivleistungen umfassen die nachfolgend beschriebenen Leistungen:— Reprographieleistungen— Desktop Publishing umfasst die Erstellung von diversen Vordrucken in unterschiedlichen Formaten und Qualitäten zur internen und externen Kommunikation. Hierfür ist pro Jahr eine geschätzte Gesamtstundenzahl von ca. 2 000 Stunden erforderlich. Davon entfallen ca. 340 Stunden auf Serienbriefe, ca. 550 Stunden auf Support-Services, ca. 25 Stunden auf Visitenkartenerstellung, ca. 850 Stunden auf Vorlagenerstellung (digital), ca. 220 Stunden auf Vorlagenerstellung (Print) und ca. 600 Stunden auf Support-Services und sonstige Arbeiten— Printing Services umfasst diverse Druckausgaben unterschiedlicher Formate und Qualitäten zur internen und externen Kommunikation und Dokumentation. Die geschätzte Gesamtseitendruckzahl pro Jahr beläuft sich auf ca. 6 500 000 Kleinformatdruck, ca. 40 000 Großformatdrucke, ca. 350 000 Seiten Scan-Aufträge, ca. 40 000 produzierte Visitenkarten und ca. 500 000 bearbeitete Artikel in der Nachbearbeitung—Vordrucklager umfasst das Beschaffungsmanagement von Materialien an insgesamt 8 Standorten, die zur internen Erstellung von Dokumenten, Bedruckstoffen und Materialien unterschiedlicher Formate und Qualitäten benötigt werden. Eine Gesamtzahl von ca. 3 000 000 Stück Material, ca. 4 000 000 Stück Geschäftsausstattung und ca. 30 000 Stück Vorstandsausstattung werden pro Jahr benötigt— Postleistungen— Posteingang umfasst pro Jahr das Handling von ca. 4 100 000 Scan-Seiten, ca. 2 300 000 Briefen, ca. 45 000 Einschreiben, ca. 6 000 E-Mails und Faxen, ca. 70 000 Nachentgelten, ca. 37 000 Paketannahmen und ca. 45 000 Rückläufern— Postverteilung (inhouse Postzustellung) umfasst pro Jahr etwa 200.000 Boten- beziehungsweise Linientouren, ca. 14 000 Extra-Touren und ca. 2 300 000 Bring- oder Holdienste— Postausgang umfasst pro Jahr das Handling von ca. 1 000 000 Stück Versandbereitstellung, ca. 8 000 Stück Paketversand, ca. 675 000 Stück Kuvertierung und ca. 10.000 Kurierdienste— Sonstige Leistungen umfassen Nachweisführung, Kurierpost, Telefaxnachrichten und E-Mails sowie Scan von Personalakten und Bauakten.— Bibliotheks- und Archivleistungen— Archive umfasst die Archivierung von Aufzeichnungen, deren Bearbeitung abgeschlossen ist und für welche gesetzliche Aufbewahrungsfristen festgelegt sind beziehungsweise ein Interesse zur Aufbewahrung besteht. Bei einem Bestand von ca. 1 400 000 Artikeln umfasst die Archivierung pro Jahr die Abwicklung von ca. 1 800 Ausleihvorgängen, ca. 25 000 Kassationen, ca. 12 000 Rückvergrößerungen von Mikrofilmkarten und ca. 75 000 Übernahmen von Archivgut.— Bibliothek umfasst die Beschaffung und Zurverfügungstellung von Fachliteratur, aktueller Vorschriften, Normen und sonstigen Informationen, die zur rechtsicheren und technisch korrekten Durchführung der Geschäftstätigkeit benötigt werden. Es gibt ca. 2 400 Ausleihvorgänge pro Jahr, ca. 600 Literaturbeschaffungsvorgänge sowie ca. 900 Vorgänge bei der Normenverwaltung und ca. 10 000 Aufträge bei der Zeitschriftenorganisationcc) Service Tower „Security & Reception“Der Service Tower Security & Reception umfasst die Versorgung der Liegenschaften mit Sicherheitsdienstleistungen. Die Sicherheitsdienstleistungen werden in den Regionen Hamburg, Berlin und in der Lausitz erbracht. Die zu sichernden Grundstücke umfassen insbesondere Bürogebäude, Kraftwerke, Tagebaue, Industrieansiedlungen, Umspannwerke und Kundenzentren. Die zu erbringenden Leistungen bestehen aus Empfangs- und Pförtnerdiensten, Revier-, Wach- und Streifendiensten, Alarmaufschaltungen/Interventionsdiensten, dem Betrieb einer ASZ/NSL und der Personalgestellung für Fremdfirmenverwaltungen. Die Bereiche umfassen die nachfolgend beschriebenen Leistungen:— Empfangs- und Pförtnerdienste: Im Empfangs- und Pförtnerdienst liegt der Tätigkeitsschwerpunkt insbesondere im Empfang und der Lenkung von Gästen und Kunden innerhalb von Gebäuden und Einrichtungen sowie der Annahme und Beantwortung von telefonischen und persönlichen Anfragen. Für Empfangs- und Pförtnerdienste entsteht pro Jahr eine Gesamtzahl von Bewachungsstunden in Höhe von ca. 482 400 Stunden. Hiervon entfallenca. 210 000 Stunden auf die Region Hamburg, ca. 260 000 Stunden auf die Region Berlin und ca. 12 400 Stunden auf die Region Lausitz.— Revier-, Wach- und Streifendienste: Die Leistungen der mobilen Kontrollen (Revier-, Wach- und Streifendienste) werden individuell je Grundstück vorgegeben. Hierbei werden unter anderem Innen- und Außenkontrollen sowie Verschluss- und Aufschlussrunden durchgeführt. Der Zeitumfang für diese Kontrollen liegt bei insgesamt ca. 420 200 Stunden. Hiervon entfallen ca. 100 Stunden auf die Region Hamburg, ca. 3 900 Stunden auf die Region Berlin und ca. 416 200 Stunden auf die Region Lausitz.— Alarmaufschaltungen/Interventionsdienste: In verschiedenen Liegenschaften sind Alarmanlagen installiert, die in einer Sicherheitszentrale aufgeschaltet sind. Im Falle der Auslösung eines Alarmes ist entsprechend der Handlungsanweisung des AG zu verfahren. Dabei ist insbesondere der Einsatz von Interventionskräften vorgesehen. Derzeit gibt es pro Jahr ca. 65 Alarmaufschaltungen, davon entfallen ca. 49 auf die Region Hamburg, ca. 6 auf die Region Berlin und ca. 10 auf die Lausitz.— Betrieb einer ASZ/NSL: In der Region Hamburg wird eine Alarm- und Servicezentrale (ASZ) betrieben. Diese ist zertifiziert, bedient interne Kunden mit der Überwachung verschiedener Meldelinien und ist zwingend 24 Stunden am Tag zu betreiben. Dadurch entstehen in der Region Hamburg ca. 12 600 Personalstunden im Jahr.— Personalgestellung für Fremdfirmenverwaltungen: In allen drei Regionen wird Personal zur Besetzung der Fremdfirmenverwaltungen gestellt. Hier werden auf Festlegung des AG unter anderem Daten der Fremdfirmenmitarbeiter erfasst, Ausweise bedruckt und das e-Learning begleitet. Für die einzelnen Regionen ergibt sich die folgende Anzahl an Fremdfirmenverwaltungen: 1 in Hamburg, 1 in Berlin und 4 in der Lausitz.dd) Service Tower „Cleaning & Outdoors“Der Service Tower Cleaning & Outdoors umfasst Leistungen, die der Erhaltung der Sauberkeit dienen und eine gepflegte Atmosphäre innerhalb und außerhalb der Gebäude sowie ein sicheres und angenehmes Arbeiten ermöglichen. Die Leistungen werden in den Regionen Hamburg, Berlin und Lausitz erbracht. Die Grundstücke umfassen insbesondere Bürogebäude, Kraftwerke, Umspannwerke und Kundenzentren. Insgesamt sind ca. 520 Liegenschaften zu betreuen. Davon entfallen ca. 15 auf die Region Hamburg, ca. 285 auf die Region Berlin und ca. 220 auf die Region Lausitz.Die zu erbringenden Leistungen bestehen aus Unterhaltsreinigungen innerhalb von Gebäuden, Glas- und Fassadenreinigungen, Sonderreinigungen, Schmutzfangmattenservice, Grünanlagenpflege, Reinigungsdienste in Außenanlagen sowie Außenflächen, Winterdienst und sonstigen Leistungen.— Unterhaltsreinigung innerhalb von Gebäuden: Die Unterhaltsreinigung umfasst die Reinigung der Gebäude und Grundstücke in festgelegten Intervallen. Hierbei werden die zu reinigenden Flächen insbesondere in Büroflächen, Sanitärflächen und Technikräume unterteilt. Die zu reinigenden Quadratmeter belaufen sich auf ca. 95 000 Quadratmeter in Hamburg, ca. 234 000 Quadratmeter in Berlin und ca. 534 000 Quadratmeter in der Lausitz.— Glas- und Fassadenreinigung:Die Leistungen der Glas- und Fassadenreinigung umfassen die Reinigung von Glasbauteilen der Außenhülle von Gebäuden, Fenster und Fassadenglas sowie von ausgesuchten Glasbauteilen innerhalb von Gebäuden, z. B. innenliegende Glaswände, Glasaufzüge, Glasvitrinen. Die Leistungen werden in festgelegten Intervallen vorgenommen. Die zu reinigenden Quadratmeter belaufen sich auf ca. 49 000 Quadratmeter in Hamburg, ca. 43 000 Quadratmeter in Berlin und ca. 97 000 Quadratmeter in der Lausitz.— Sonderreinigung: Die Sonderreinigung umfasst Reinigungsleistungen, die über den Rahmen der Unterhaltsreinigung hinausgehen. Darunter fallen insbesondere das Shampoonieren, die Fleckentfernung oder die Entfernung von Graffiti.— Schmutzfangmattenservice: Diese Leistung beinhaltet die Bereitstellung, die Reinigung und den Austausch der Schmutzfangmatten.— Grünanlagenpflege und Reinigungsdienste in Außenanlagen: Die Grünanlagenpflege beinhaltet die Gesamtheit der Leistungen, die zur Pflege und Instandhaltung der Grünanlagen im Außenbereich notwendig sind, sowie die Pflege und Ersatzbeschaffung von Grünpflanzen im Gebäude. Durch den Reinigungsdienst in den Außenanlagen wird sichergestellt, dass Verkehrs¬flächen und -wege sowie die Grünanlagen in einem sauberen Zustand sind. Die zu reinigenden Quadratmeter belaufen sich auf ca. 50 000 Quadratmeter in Hamburg, ca. 83 000 Quadratmeter in Berlin und ca. 3 560 000 Quadratmeter in der Lausitz.— Winterdienst: Leistungen des Winterdienstes umfassen insbesondere die Beräumung und Abstumpfung nach den Vorgaben des Winterdienstplanes auf allen Verkehrsflächen sowie die Beschaffung und Bevorratung von Streugut. Die zu betreuenden Quadratmeter belaufen sich auf ca. 90 000 Quadratmeter in Hamburg, ca. 150 000 Quadratmeter in Berlin und ca. 964 000 Quadratmeter in der Lausitz.— Sonstige Leistungen: Die sonstigen Leistungen umfassen insbesondere die Leistungen Wäschereidienste und Schädlingsbekämpfung. Die Wäschereidienste beinhalten alle Leistungen, die für die Reinigung von Arbeitsschutzkleidungen und sonstiger Textilien notwendig sind. Die Schädlingsbekämpfung ist nach Bedarf und auf Basis einer gesonderten Beauftragung zu erbringen.ee) Service Tower „Space & Workplace“Der Service Tower Space & Workplace umfasst Leistungen, die der Sicherung der Verfügbarkeit von Anlagen und Objekten und der Werterhaltung von Gebäuden dienen. Die Leistungen werden in den Regionen Berlin, Hamburg und Lausitz erbracht und umfassen Entsorgungsleistungen, Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung von TGA (Technische Gebäudeanlagen), Leistungen Dach und Fach sowie Schönheitsreparaturen, Hausmeisterdienste, Durchführung von Umzügen und sonstige Dienste. Insgesamt sind ca. 520 Liegenschaften zu betreuen. Davon entfallen ca. 15 auf die Region Hamburg, ca. 285 auf die Region Berlin und ca. 220 auf die Region Lausitz.— Entsorgungsleistungen: Entsorgungsleistungen umfasst die Betreuung und Koordination von nachweispflichtigen und nichtnachweispflichtigen Abfällen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben.— Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung von TGA: Die Technischen Gebäude Anlagen (TGA) sind zu betreiben, zu warten und instand zu setzen. Hierzu sind alle technischen und administrativen Maßnahmen zu erfüllen um die Erhaltung des funktionsfähigen Zustandes oder dessen Wiederherstellung zu gewährleisten.— Leistungen Dach und Fach sowie Schönheitsreparaturen: Die Leistungen umfassen die Instandsetzung von Dach und Fach sowie Schönheitsreparaturen. Sie sind entsprechend des Stands der Technik auszuführen, dieses beinhaltet die Berücksichtigung aller geltenden DIN-Normen, VDE-Normen, Regelwerke, Ausführungshinweise, Herstellervorgaben und der VOB/C. Die Arbeiten werden auf Abruf erbracht und umfassen im Wesentlichen planerische, vorbereitende, ausführende und bauüberwachende Leistungen.— Hausmeisterdienste: Die zu erbringenden Hausmeisterdienste umfassen die technischen und organisatorischen Dienste zur Sicherung des operativen Tagesgeschäfts sowie die Leistungen, die zur Sicherstellung der Gebäude- und Anlagenfunktionen dienen.— Durchführung von Umzügen: Umzugsdienste beinhalten die Gesamtheit der operativen Leistungen, die zur Organisation und Durchführung von Umzügen in und aus den Gebäuden und Liegenschaften notwendig sind.- Sonstige Dienste: Zum Leistungsspektrum gehört unter anderem die Beschaffung und Montage von Innen- und Außenbeschilderungen für Gebäude, Anlagen und Liegenschaften sowie die Betreuung von Besprechungsräumen. Weiterhin sind im Bereich Planungs-, Beratungs- und Bauüberwachungsleistungen für Kran und -Hebezeuge sowie mechanische/elektrische Tore und Toranlagen an Standorten in der Lausitz zu erbringen.ff) Service Tower „Fleet Management & Transport“Der Service Tower Fleet Management & Transport umfasst die Beschaffung und Betreuung während der Vertragslaufzeit und Rückgabe von Management- und Company Cars sowie die Bereitstellung von Mietfahrzeugen und die Bereitstellung von Transportdienstleistungen. Der Umfang des zu bewirtschaftenden Fuhrparks umfasst insgesamt ca. 1 642 Fahrzeuge/Sonstiges Equipment an 10 Standorten, davon 2 in der Region Berlin, 2 in der Region Hamburg und 6 in der Region Lausitz. Dieser Bestand teilt sich in ca. 319 Management Cars, ca. 545 PKW, ca. 521 Transporter, ca. 11 LKW und ca. 74 Anhänger. In der Kategorie Sonstiges Equipment befinden sich ca. 172 Artikel. Im Transportbereich beträgt die anzunehmende aufzuwendende Stundenanzahl insgesamt ca. 38 000 Stunden, davon ca. 20 000 Stunden im Personentransport, ca. 10 000 Stunden Linientransport sowie ca. 8 000 Stunden im Materialtransport und für mobile Hebeleistungen. Dieser Stundenanzahl liegen ca. 4 000 zu disponierende Vorgänge zugrunde. Hinzu kommen ca. 35 000 Anmietvorgänge im Bereich der Mietwagen-, Taxi- und Bus-Disposition nebst der Einteilung der dazugehörigen Kraftfahrer.Der Service Tower gliedert sich in die Bereiche Fleet Management-Leistungen und Transportleistungen, die die nachfolgenden Leistungen beinhalten:—Fleet Management-Leistungen. Das Leistungsspektrum umfasst die administrative Koordination der beschriebenen Fahrzeugflotte und dem sonstigen Equipment:— Bedarfsmanagement für Fahrzeuge umfasst Bedarfserkennung und -meldung— Beschaffungsmanagement umfasst die Konfiguration von Fahrzeugen, das Einholung von Beschaffungsangeboten, die Koordination von Fahrzeug-Werkstatteinrichtungen, die Koordination der Fahrzeug-Gestaltung (z.B. Beklebung) von Company Cars, die Koordination der Fahrzeugzulassung und -versicherung, die Koordination der Auslieferung und die Koordination der Tankkartenbereitstellung und -abrechnung— Betreuung der Fahrzeuge und Fahrzeugnutzer während der Laufzeit der Leasingverträge und der Haltedauer von Kauffahrzeugen (inkl. Koordination aller im Zusammenhang mit den gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Anforderungen stehenden Tätigkeiten, die zur Erfüllung der Halterpflichten dienen)— Unfall-und Schadenmanagement umfasst die Entgegennahme von Schadensmeldungen, die Koordination von Fahrzeug-Rückholungen, die Koordination von Schadensfeststellungen, Schadensbehebung und Ersatzfahrzeuggestellungen sowie die Abstimmung mit internen beziehungsweise externen Versicherern— Rückgabemanagement umfasst die Übernahme des Fahrzeugs vom Nutzer, die Koordination der Fahrzeugbereitstellung für die Rückgabe sowie die eigentliche Rückgabe des Fahrzeuges— Rechnungsmanagement umfasst die Entgegennahme, Prüfung, Bearbeitung und Bezahlung von Sammel- und Einzelrechnungen externer Dienstleister oder Lieferanten (einschließlich Leasingraten / Kaufpreisen für Fahrzeuge und Treibstoffkosten) sowie die Prüfung, Kontierung und Veranlassung von Rückerstattungen— Reporting umfasst das Führen einer (elektronischen) Fahrzeugakte, die Stammdatenverwaltung, die Datenerfassung und Fortschreibung im IV-System und das Erstellen von Berichten und Statistiken (Standard- und Spezialreports)— Management von sonstigem Equipment, das nicht Fahrzeugkategorien mit amtlichem Kennzeichen zugeordnet werden kann, aber als Teil des Fuhrparkbestands angesehen wird (Traktoren, Niederflurförderfahrzeuge, Gabelstapler, SABO-Rasenmäher, sowie ebenfalls die administrative Koordination der ausgegebenen Tankkarten)—Transportleistungen. Der Bereich Transportleistungen umfasst die Betreuung von Fahrzeuganmietungen und ähnlichen Transportleistungen:— Bereitstellung von Mietfahrzeugen umfasst die Entgegennahme der Anforderung eines Mietfahrzeugs durch einen Mitarbeiter, die Bewertung und Priorisierung der Anforderung, die Disposition der Fahrzeuge unter wirtschaftlichen Aspekten, die Koordination der Übergabetermine, die Vorbereitung des Mietfahrzeugs zur Übergabe sowie die Übergabe, die Rücknahme, Überprüfung, Betankung und Reinigung des Mietfahrzeugs und die Durchführung von Reportings— Fahrer- und Chauffeurleistungen umfasst die Bereitstellung von Chauffeuren zur Führung eines Fahrzeuges für Mitarbeiter (Chauffeurservice)— Transport- und Hebeleistungen umfasst die Bereitstellung und Beauftragung von Hebeleistungen, die Durchführung und Beauftragung von Materialtransporten mit Personal, die innerbetriebliche Transport- und Umschlagleistungen im Kraftwerks-Bereich und Schwerlasttransporte.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Gebäudereinigung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Business Services GmbH
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postleitzahl: 12435
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: ausschreibungprojektwest@vattenfall.com 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-30 📅
Einreichungsfrist: 2014-06-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 086-151727
ABl. S-Ausgabe: 86
Zusätzliche Informationen
Die Bewerber erhalten nachfolgend Hinweise zur Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge (dazu unter a.) und zu den allgemeinen Verfahrensbedingungen (dazu unter b.): a) Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge Der Auftraggeber wird die Zahl der Bewerber mit Abschluss des Teilnahmewettbewerbs auf maximal fünf Bewerber verringern (vgl. § 20 Abs. 2 SektVO). Die Auswahl erfolgt anhand der Eignung der Bewerber (Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde) in Übereinstimmung mit den folgenden Auswahlkriterien. Pro gewichtetem Auswahlkriterium werden 0 bis 3 oder 0, 1, 2 oder 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird prozentual gewichtet. Die Einzelpunkte pro Kriterium werden anschließend addiert. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten gewichteten Gesamtpunktzahl. Der Auftraggeber wird maximal die fünf Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch einladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los. Die Gewichtung und Bewertung der unter III.2.2) und III.2.3) genannten Kriterien wird nachfolgend dargestellt. Sie kann zudem den Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb entnommen werden, die den Bewerbern auf Anfrage übersandt werden und für die Erstellung der Teilnahmeanträge verwendet werden sollen: aa) Ziffer III.2.2)c): Durchschnittlicher jährlicher Umsatz in den letzten drei Geschäftsjahren im Bereich Facility Operations: Gesamtgewichtung 10 %. Es können insgesamt bis zu drei Punkte erzielt werden, die mit einer Gewichtung von 10 % in die Gesamtbewertung einfließen. Bei der Bewertung wird wie folgt vorgegangen: Die drei genannten Umsatzzahlen für die Jahre 2011, 2012 und 2013 werden addiert und anschließend durch drei geteilt. Macht ein Bewerber für ein oder mehrere Jahre keine Angaben wird das entsprechende Jahr mit 0 bewertet. Der so errechnete durchschnittliche Umsatz wird zu allen anderen Bewerbern ins Verhältnis gesetzt. Der Bewerber mit dem höchsten durchschnittlichen Umsatz erhält drei Punkte. Die Punkte der übrigen Bewerber werden wie folgt berechnet: Punktzahl des jeweiligen Bewerbers = (Durchschnittlicher Umsatz des jeweiligen Bewerbers * 3) / (Durchschnittlicher Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten durchschnittlichen Umsatz). Die errechnete Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Punktzahl jedes Bewerbers wird anschließend mit der angegebenen Gewichtung (10% = 0,1) multipliziert. Das so errechnete Ergebnis fließt in die Gesamtbewertung des jeweiligen Bewerbers ein. bb) Ziffer III.2.2)d): Bankauskunft zu wirtschaftlicher Situation und Zahlungsverhalten: Gesamtgewichtung 5%. Die vorgelegte Bankauskunft wird bewertet. Es können insgesamt null, eins, 2 oder drei Punkte erzielt werden, die mit einer Gewichtung von 5 % in die Gesamtbewertung einfließen. Andere Punktzahlen (z.B. 1,5 Punkte) werden nicht vergeben. Bei der Bewertung wird wie folgt vorgegangen. — Die Bankauskunft enthält keine Beanstandungen oder Einschränkungen, die auf eine reduzierte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hindeuten: 3 Punkte — Die Bankauskunft enthält geringe Beanstandungen oder Einschränkungen, die auf eine reduzierte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hindeuten: 2 Punkte — Die Bankauskunft enthält signifikante Beanstandungen oder Einschränkungen, die auf eine reduzierte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hindeuten: 1 Punkte — Die Bankauskunft enthält starke Beanstandungen oder Einschränkungen, die auf eine reduzierte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hindeuten: 0 Punkte Die erreichte Punktzahl jedes Bewerbers wird anschließend mit der angegebenen Gewichtung (5 % = 0,05) multipliziert. Das so errechnete Ergebnis fließt in die Gesamtbewertung des jeweiligen Bewerbers ein. cc) Ziffer III.2.3)d): Mittel der Mitarbeiter im Bereich Facility Operations: Gesamtgewichtung 15 %. Das genannte jährliche Mittel wird bewertet. Es können insgesamt bis zu drei Punkte erzielt werden, die mit einer Gewichtung von 15 % in die Gesamtbewertung einfließen. Bei der Bewertung wird wie folgt vorgegangen: Die drei genannten jährlichen Mittel für die Jahre 2011, 2012 und 2013 werden addiert und anschließend durch drei geteilt. Macht ein Bewerber für ein oder mehrere Jahre keine Angaben wird das entsprechende Jahr mit 0 bewertet. Das so errechnete durchschnittliche Mittel wird zu allen anderen Bewerbern ins Verhältnis gesetzt. Der Bewerber mit dem höchsten durchschnittlichen Mittel an Mitarbeitern erhält drei Punkte. Die Punkte der übrigen Bewerber werden wie folgt berechnet: Punktzahl des jeweiligen Bewerbers = (Durchschnittliches Mittel des jeweiligen Bewerbers * 3) / (Durchschnittliches Mittel des Bewerbers mit dem höchsten durchschnittlichen Mittel) Die errechnete Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Punktzahl jedes Bewerbers wird anschließend mit der angegebenen Gewichtung (15% = 0,15) multipliziert. Das so errechnete Ergebnis fließt in die Gesamtbewertung des jeweiligen Bewerbers ein. dd) Ziffer III.2.3) e): Darstellung der Grundsätze der Personalführung im Unternehmen: Gesamtgewichtung: 15 % bestehend aus: Personalstruktur (3,75 %), Ausbildung neuer und Weiterbildung bestehender Mitarbeiter (3,75 %), Werte und Grundsätze der Mitarbeiterführung (3,75%) und Mitbestimmung im Unternehmen (3,75 %). Bei der Bewertung wird wie folgt vorgegangen. Die Beschreibung wird für jedes Kriterium mit null, eins, zwei oder drei Punkten bewertet. Andere Punktzahlen (z.B. 1,5 Punkte) werden nicht vergeben. Die Bewertung der Kriterien „Personalstruktur“, „Ausbildung neuer und Weiterbildung bestehender Mitarbeiter“, „Werte und Grundsätze der Mitarbeiterführung“ und „Mitbestimmung“ erfolgt wie folgt: — Die Beschreibung zeigt für das jeweilige Kriterium einen hohen Standard des Bewerbers auf: 3 Punkte — Die Beschreibung zeigt für das jeweilige Kriterium einen durchschnittlichen Standard des Bewerbers auf: 2 Punkte — Die Beschreibung zeigt für das jeweilige Kriterium einen geringen Standard des Bewerbers auf: 1 Punkte — Die Beschreibung zeigt für das jeweilige Kriterium einen sehr geringen Standard des Bewerbers auf: 0 Punkte Die erreichte Punktzahl in den Kriterien wird addiert und durch vier geteilt. Die errechnete Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Punktzahl jedes Bewerbers wird anschließend mit der angegebenen Gesamtgewichtung (15 % = 0,15) multipliziert. Das so errechnete Ergebnis fließt in die Gesamtbewertung des jeweiligen Bewerbers ein. ee) Ziffer III.2.3)f): Liste akquirierter Aufträgen in den vergangenen fünf Geschäftsjahren, bei denen Mitarbeiter des Auftraggebers übernommen wurden: Gesamtgewichtung 5 % bestehend aus: Umsatzvolumen pro Jahr (in EUR) (2,5 %) und Anzahl der übernommenen Mitarbeiter (2,5 %). Die Liste wird bewertet. Es können insgesamt bis zu drei Punkte erzielt werden, die mit einer Gewichtung von 5 % in die Gesamtbewertung einfließen. Für die Bewertung der Teilnahmeanträge werden drei Aufträge herangezogen. Werden mehr als drei Aufträge angegeben, werden nur die drei besten Aufträge in die Bewertung einbezogen. Gibt ein Bewerber weniger als drei Aufträge an, erhält er für die nicht angegebenen Aufträge 0 Punkte. Die Aufträge werden in beiden Kriterien mit jeweils null, eins, 2 oder drei Punkten bewertet. Andere Punktzahlen (z.B. 1,5 Punkte) werden nicht vergeben. Die Bewertung in beiden Kriterien wird wie folgt vorgenommen: — Der Auftrag ist im jeweiligen Kriterium mit den zu erbringenden Leistungen im hohen Maße vergleichbar: 3 Punkte — Der Auftrag ist im jeweiligen Kriterium mit den zu erbringenden Leistungen vergleichbar: 2 Punkte — Der Auftrag ist im jeweiligen Kriterium mit den zu erbringenden Leistungen im geringen Maße vergleichbar: 1 Punkte — Der Auftrag ist im jeweiligen Kriterium mit den zu erbringenden Leistungen nicht vergleichbar: 0 Punkte Die erreichte Punktzahl in den Kriterien wird addiert und durch zwei geteilt. Die errechnete Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die erreichten Punktzahlen in allen drei Aufträgen werden anschließend addiert, durch drei geteilt und mit der angegebenen Gewichtung (5 % = 0,05) multipliziert. Das so errechnete Ergebnis fließt in die Gesamtbewertung des jeweiligen Bewerbers ein. ff) Ziffer III.2.3)g): In den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren: Auflistung der Verträge mit befristeter Laufzeit aus dem Bereich Facility Operations, die vor Ende der Vertragslaufzeit durch eine außerordentliche Kündigung des Auftraggebers beendet wurden. Gesamtgewichtung 5 %. Die Liste wird bewertet. Es können insgesamt bis zu 3 Punkte erzielt werden, die mit einer Gewichtung von 5 % in die Gesamtbewertung einfließen. Die Bewertung wird wie folgt vorgenommen: — Der Bewerber erklärt, dass es in den letzten fünf Geschäftsjahren nicht zu einer derartigen Beendigung gekommen ist: 3 Punkte — Der Bewerber erklärt, dass es in den letzten fünf Geschäftsjahren in einem Fall zu einer derartigen Beendigung gekommen ist: 2 Punkte — Der Bewerber erklärt, dass es in den letzten fünf Geschäftsjahren in zwei Fällen zu einer derartigen Beendigung gekommen ist: 1 Punkt — Der Bewerber erklärt, dass es in den letzten fünf Geschäftsjahren in mehr als zwei Fällen zu einer derartigen Beendigung gekommen ist: 0 Punkte Die erreichte Punktzahl jedes Bewerbers wird anschließend mit der angegebenen Gewichtung (5 % = 0,05) multipliziert. Das so errechnete Ergebnis fließt in die Gesamtbewertung des jeweiligen Bewerbers ein. gg) Ziffer III.2.3) h): Referenzen. Gesamtgewichtung 45 %. Mit den Referenzen können insgesamt bis zu drei Punkte erzielt werden, die mit einer Gewichtung von 45 % (15 % je Referenz) in die Gesamtbewertung einfließen. Für die Bewertung der Teilnahmeanträge werden drei Referenzen herangezogen. Für die Prüfung der Eignung werden jedoch alle Referenzen berücksichtigt. Werden mehr als drei Referenzen abgegeben, werden nur die drei besten Referenzen in die Bewertung einbezogen. Gibt ein Bewerber weniger als drei Referenzen an, erhält er für die nicht angegebenen Referenzen 0 Punkte. Die Referenzen werden nach den Kriterien Volumen des Auftrags pro Jahr (in EUR) (2,5 %), Anzahl der eingesetzten und beim Bewerber beschäftigten Mitarbeiter (2,5 %), Beschreibung des Berichtswesens (inklusive Open Book-Verfahren) sowie der vom Auftraggeber verlangten Einsparpotentiale und Verfügbarkeitsgarantien (5 %) und Beschreibung der erbrachten Leistungen (5 %) bewertet. Jede Referenz wird in allen vier Kriterien mit null, eins, zwei oder drei Punkten bewertet. Andere Punktzahlen (z.B. 1,5 Punkte) werden nicht vergeben. Die Bewertung in allen Kriterien wird wie folgt vorgenommen: Die Referenz ist im jeweiligen Kriterium mit den zu erbringenden Leistungen im hohen Maße vergleichbar: 3 Punkte Die Referenz ist im jeweiligen Kriterium mit den zu erbringenden Leistungen vergleichbar: 2 Punkte Die Referenz ist im jeweiligen Kriterium mit den zu erbringenden Leistungen im geringen Maße vergleichbar: 1 Punkte Die Referenz ist im jeweiligen Kriterium mit den zu erbringenden Leistungen nicht vergleichbar: 0 Punkte Die erreichte Punktzahl in den Kriterien wird für jede Referenz zunächst addiert und durch vier geteilt. Die errechnete Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die erreichten Punktzahlen in allen drei Referenzen werden anschließend addiert und mit der angegebenen Gewichtung (45 % = 0,45) multipliziert. Das so errechnete Ergebnis fließt in die Gesamtbewertung des jeweiligen Bewerbers ein. b) Allgemeine Verfahrensbedingungen aa) Hinweis: Die Europäische Kommission hat mit Durchführungsbeschluss vom 24. April 2012 beschlossen, dass „die Richtlinie 2004/17/EG nicht für Aufträge (gilt), die von Auftraggebern vergeben werden und die Erzeugung und den Erstabsatz von aus konventionellen Quellen erzeugten Strom in Deutschland ermöglichen sollen.“ Die oben beschriebenen Leistungen kommen sowohl Vattenfall-Konzerngesellschaften zugute, die weiterhin der Sektorenverordnung unterliegen als auch solchen, die von dieser aufgrund des Durchführungsbeschlusses der Europäischen Kommission ausgenommen sind. Der Hauptgegenstand des Auftrags könnte daher außerhalb des Anwendungsbereichs des Vergaberechts liegen. Darüber hinaus wird mit diesem Auftrag nicht nur eine Leistung beschafft, sondern auch die Geschäftsanteile an zwei Gesellschaften verkauft, deren Verkauf untrennbar mit den Leistungen verknüpft ist. Auch dies kann dazu führen, dass der Hauptgegenstand außerhalb des Anwendungsbereichs des Vergaberechts liegt. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass diese Ausschreibung freiwillig erfolgt und nicht der Sektorenverordnung unterliegt, wenn der Hauptgegenstand des Auftrags außerhalb des Anwendungsbereichs der Sektorenverordnung liegt. bb) Fragen sind bis spätestens 26.Mai 2014, 14.00 Uhr, ausschließlich per E-Mail an die folgende Adresse zu richten: ausschreibungprojektwest@vattenfall.com. Jede Korrespondenz mit dem Auftraggeber ist mit der EU-Bekanntmachungsnummer zu versehen und als vertraulich zu kennzeichnen. Die Bewerber können bis zum 26.5.2014 Fragen und Hinweise an die oben benannte Kontaktstelle richten. Fragen dürfen ausschließlich per E-Mail gestellt werden. Mündliche oder in anderer Form gestellte Fragen werden nicht beantwortet. Auskünfte, die von Mitarbeitern des Auftraggebers am Telefon erteilt werden, haben keine Gültigkeit. Die Vergabestelle wird Fragen und die entsprechenden Antworten aus Gründen der Transparenz und Gleichbehandlung grundsätzlich allen Bewerbern anonymisiert zur Verfügung stellen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, Fragen bzw. Antworten, die sachlich nur einen einzelnen Bewerber und/oder dessen Geschäftsgeheimnisse betreffen, unter strikter Wahrung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung, nur diesem Bewerber zur Verfügung zu stellen. Die Bewerber werden gebeten, der Vergabestelle mit ihren Fragen eine einheitliche E-Mail Adresse zu übersenden, mit der sie kontaktiert werden können. Die E-Mail-Adresse soll bis zum Abschluss des Vergabeverfahrens ihre Gültigkeit behalten. Übermittlungsfehler, die aufgrund einer ungültigen oder ungültig gewordenen E-Mail-Adresse auftreten, liegen in der Risikosphäre der Bewerber. Fragen und Hinweise, die nicht bis einschließlich 26.5.2014, 14.00 Uhr, per E-Mail bei der vorgenannten Kontaktstelle der Auftraggeberin eingegangen sind, werden grundsätzlich nicht beantwortet bzw. nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle behält sich vor, diese Fragen ausnahmsweise zu beantworten, wenn sie von wesentlichem Interesse sind. cc) Der Teilnahmeantrag soll schriftlich und einmal unterschrieben in dreifacher (ein Original und zwei Kopien, davon ein ungeheftetes Kopierexemplar) und zusätzlich als elektronische Kopie auf einem elektronischen Speichermedium (z.B. USB-Stick oder CD-ROM) eingereicht werden. Das Original ist als solches zu kennzeichnen. Das Einreichen des Teilnahmeantrags per E-Mail oder Fax ist nicht ausreichend. Zur Erstellung des Teilnahmeantrags sollen die Teilnahmeantragsunterlagen verwendet werden, die unter ausschreibungprojektwest@vattenfall.com angefordert werden können. Für den Teilnahmeantrag ist die Textform im Sinne des § 126b BGB ausreichend, so dass eingescannte oder gefaxte Unterschriften dem Formerfordernis genügen. Der Teilnahmeantrag ist abzugeben bzw. postalisch zu senden (jeweils in einem verschlossenen Umschlag) bis zum 3. Juni 2014, 14:00 Uhr (Ortszeit) an die Vattenfall Europe Business Services GmbH, Angebotseingangsstelle Berlin, Raum 4.0.113, Puschkinallee 52, 12435 Berlin. Auf dem Angebotsumschlag ist der nachfolgende Text zu vermerken: Nicht öffnen! Enthält Teilnahmeantrag für EU-Bekanntmachung Nr.: [Nummer dieser Bekanntmachung] Vergabeverfahren Facility Operations, Abgabetermin bis zum 3. Juni 2014, 14.00 Uhr. Für die Fristwahrung ist der Zugang bei der Vergabestelle, nicht die Absendung des Teilnahmeantrags maßgeblich. Die oben genannte Frist ist eine Ausschlussfrist. Teilnahmeanträge, die nach dieser Frist eingehen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. dd) Bewerber, welche die nach Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung geforderten Eigenerklärungen und Nachweise nicht vorlegen, können vom Verfahren ausgeschlossen werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Die Bewerber können nicht darauf vertrauen, dass dies geschieht. ee) Der Bewerber muss der Auftraggeberin in jeder Phase des Vergabeverfahrens ordnungsgemäß und rechtzeitig vorher anzeigen, falls Umstände absehbar sind oder eintreten, die zur Änderung seiner Eignung führen. Das gilt insbesondere für die Fälle, dass Mitarbeiter, die für die Eignung maßgeblich sind, das Unternehmen verlassen oder eignungsrelevante Nachunternehmer, verbundene Unternehmen oder Dritte ausgetauscht werden (müssen). ff) Die Auftraggeberin behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen aufzuheben. Ersatzansprüche der Bewerber/Bieter sind ausgeschlossen. gg) Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass bei Abschluss des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen des Vattenfall-Konzerns Vertragspartner wird.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 14
Kurze Beschreibung:
Vattenfall ist ein international tätiger Energiekonzern mit den Hauptprodukten Strom, Wärme und Gas. Für die Strom- und Wärmeerzeugung nutzt Vattenfall die Energiequellen Windkraft, Kernkraft, Erdgas, Biomasse, Kohlekraft und Wasserkraft. Mit seinen Aktivitäten in den nordischen Ländern, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien erzielte der Vattenfall Konzern im Jahr 2013 einen Nettoumsatz von rund 170 Mrd. SEK (Schwedische Kronen). Vattenfall beschäftigt rund 32 000 Mitarbeiter. Vattenfall AB, die Muttergesellschaft, gehört zu 100 Prozent dem schwedischen Staat. In Deutschland ist Vattenfall als Energieversorger mit dem Betrieb von Braunkohletagebauen, Kraftwerken und KW-Anlagen sowie Wind- und Wasserkraftanlagen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen aktiv. Darüber hinaus ist Vattenfall als Kraftwerksbetreiber und Energieversorger in den Ballungszentren Hamburg und Berlin aktiv. Vattenfall vertreibt zudem Strom, Wärme und Gas sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Angesichts schwieriger Marktbedingungen im europäischen Energiesektor, der weiterhin von rückläufiger Nachfrage, stagnierenden Großhandelspreisen und Überkapazitäten geprägt ist, setzt Vattenfall seit 2009 ein konzernweites Konsolidierungsprogramm und eine strategische Neuausrichtung um. Ein Ziel ist dabei unter anderem die Reduzierung von nicht kerngeschäftsnahen Dienstleistungen. Im Zuge dieser Konsolidierung wird es auch zu einer Ausgliederung der Facility Operations-Dienstleistungen kommen.
Mehr anzeigen
Die Vattenfall GmbH erbringt die Facility-Management-Dienstleistungen, die für ihre Verwaltung und ihre operativ tätigen Geschäftsbereiche erforderlich sind, bisher überwiegend selbst. Auch in den Regionen und an allen Standorten wurden bislang Facility Operations-Dienstleistungen überwiegend durch konzerneigene Gesellschaften erbracht. Die Tätigkeiten sind in der 100 %tigen Tochtergesellschaft VSG GmbH (inkl. einer Beteiligung der VSG GmbH an der TeGeMa Gesellschaft für technisches Gebäude-Management GmbH ("TeGeMa"), einem Unternehmen mit Fokus auf das technische Gebäudemanagement) und waren teilweise in der 100 %tigen Tochtergesellschaft Vattenfall Europe Business Services GmbH (nachfolgend „VEBS“) gebündelt. Teile der VEBS werden in eine neu gegründete Gesellschaft, die Hanuman FO GmbH (nachfolgend „FO-GmbH“) eingebracht. Der Geschäftsgegenstand der VSG GmbH und der FO GmbH ist die Erbringung von operativen, infrastrukturellen und technischen Facility-Dienstleistungen. Die Dienstleistungen, die von diesen beiden Gesellschaften erbracht werden, umfassen den operativen Bereich der Facility-Management Dienstleistungen (sog. Facility Operations), der aus den folgenden Teilbereichen (sog. Service Tower) besteht:
Mehr anzeigen
— Space & Workplace
— Food & Beverages
— Security & Reception
— Fleet Management & Transport
— Document Management
— Cleaning & Outdoors
Menge oder Umfang:
Vattenfall strebt an, einen Dienstleistungsvertrag über das Leistungsportfolio der Dienstleistungsunternehmen VSG GmbH sowie FO GmbH im Rahmen einer europäischen Ausschreibung zu vergeben sowie die Geschäftsanteile an den Gesellschaften VSG GmbH und FO GmbH zu veräußern. Dies wird dadurch erreicht, dass zeitgleich mit dem Verkauf der Geschäftsanteile an der VSG GmbH und der FO GmbH ein neuer Dienstleistungsvertrag über die genannten Dienstleistungen vergeben wird. Der Dienstleistungsvertrag wird für die Dauer von fünf Jahren geschlossen. Vattenfall hat die Option, den Vertrag einmalig um zwei Jahre zu verlängern. Als Vertragsbeginn ist der 1. Januar 2015 vorgesehen. Das Unternehmen, dessen Angebot den Zuschlag erhält, wird demnach die Geschäftsanteile an der VSG GmbH sowie der FO GmbH erwerben (dazu unter a.) und die VSG GmbH wird Vertragspartner eines neuen Dienstleistungsvertrags (sog. Servicevertrag) werden, der die Erbringung der Gesamtheit der Facility Operations-Dienstleistungen umfasst (dazu unter b.). Die FO GmbH wird als Subunternehmer der VSG GmbH tätig. Mit den genannten Dienstleistungen wurden bislang Kosten in Höhe von 83 300 000 EUR pro Jahr verursacht.
Mehr anzeigen
a. Zum Anteilserwerb an der VSG GmbH und der FO GmbH
Die VSG GmbH (damals firmierend unter VEAG Services GmbH) wurde im Jahr 2000 als 100 %iges Tochterunternehmen der Vereinigte Energiewerke AG (VEAG) gegründet. Sie hatte 229 Mitarbeiter, die in den Bereichen Gebäudemanagement, Industriewartung, Catering und Sicherheitsdienst sowie Verwaltung beschäftigt waren. Seit Juni 2003 firmiert die Gesellschaft unter dem Kürzel VSG GmbH.
Mehr anzeigen
Die VSG GmbH hält seit 2003 eine 51 %tige Beteiligung an der TeGeMa. 2010 erfolgte die Übernahme des Leistungsportfolios Gebäudeservice der GMB GmbH mit 55 Mitarbeitern. Zeitgleich wurde der Bereich Industriewartung an die GMB GmbH übertragen. Im Jahre 2012 erfolgte die Verschmelzung der VSG GmbH mit der Biq GmbH mit 98 Mitarbeitern. Der jahresdurchschnittliche Mitarbeiterbestand der VSG GmbH im Jahr 2013 lag bei ca. 530 vollzeitäquivalenten (VZÄ) Mitarbeitern. Davon entfielen ca. 500 Mitarbeiter auf die VSG GmbH selbst und ca. 30 Mitarbeiter auf die TeGeMa). Zudem spaltet Vattenfall aktuell den Facility Operations Bereich aus der VEBS ab und bringt diesen in die FO GmbH ein. Dieser Carve-out Prozess stellt sicher, dass die operative Funktionsfähigkeit der beiden Gesellschaften VSG GmbH und FO GmbH im Verbund zum Tag des Eigentumsübergangs gewährleistet ist. Dies umschließt im Wesentlichen die Ausstattung beider Gesellschaften mit zum Betrieb und zur Administration eingesetzem Personal, Vermögensgegenständen, Miet- und Dienstleistungsverträgen sowie die Fixierung von Nutzungsvereinbarungen hinsichtlich beigestellter Flächen und Gerätschaften. Im Rahmen der Transaktion ist vorgesehen, dass der Erwerb der Geschäftsanteile der Zielgesellschaften VSG GmbH (inklusive TeGeMa) und FO GmbH zum Stichtag 1.7.2014 zum Buchwert erfolgt.
Mehr anzeigen
Während einer zeitlich fixierten Übergangsperiode nach Eigentumsübergang (Closing) gewährleistet Vattenfall den Zugriff auf und die Nutzung von Vattenfall-eigener IT-Infrastruktur auf Basis von Berechtigungskonzepten. Darüber hinaus bietet Vattenfall während dieser Übergangsperiode die Weitererbringung definierter Shared Service Leistungen gegen Entgelt an (Transition Service Agreement ausgewählter Leistungen wie beispielweise Entgeltabrechnung). Innerhalb dieser Übergangsperiode komplettiert der Erwerber die Migration in die eigene Unternehmensstruktur und IT-Landschaft. Vattenfall wird dem Erwerber während des Migrationsprozesses bestmöglich unterstützend zur Seite stehen.
Mehr anzeigen
Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb wird den ausgewählten Bietern Zugang zu einem Datenraum gewährt, in den die Dokumente eingestellt werden, die zur genaueren Bewertung der Aktivitäten der VSG GmbH und der FO GmbH erforderlich sind. Es ist vorgesehen, dass der Bieter, auf den der Zuschlag erteilt wird, mit dem Übergang der Geschäftsanteile an der VSG GmbH auch die nicht von der VSG GmbH gehaltenen 49 % der Geschäftsanteile an der TeGeMa zum Buchwert erwirbt. Der Erwerb dieser Geschäftsanteile an der TeGeMa durch den erfolgreichen Bieter kann entweder mittels eines Erwerbes der Geschäftsanteile durch die VSG GmbH oder mittels eines Erwerbs der Geschäftsanteile durch den erfolgreichen Bieter bzw. eine Gesellschaft, an der er die Mehrheit der Gesellschaftsanteile hält, erfolgen.
Mehr anzeigen
b. Zur Erbringung der Facility Operations-Dienstleistungen
Die oben genannten Dienstleistungen werden derzeit (Jahresdurchschnitt 2013) von 740 Mitarbeitern (vollzeitäquivalent) erbracht, die sich wie folgt (jeweils vollzeitäquivalent) zuordnen lassen:
Zuordnung nach Legaleinheiten: VSG GmbH inklusive der TeGeMa ca. 530 Mitarbeiter, davon entfallen 30 Mitarbeiter auf die TeGeMa; FO GmbH ca. 215 Mitarbeiter (einschließlich befristet beschäftigter Mitarbeiter sowie Mitarbeitern, die im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung von der VEBS überlassen werden).
Mehr anzeigen
Zuordnung nach Service Towern: Food & Beverages ca. 240 Mitarbeiter, Space & Workplace ca. 210 Mitarbeiter, Document Management ca. 65 Mitarbeiter, Security & Reception ca. 100 Mitarbeiter, Fleet & Transport ca. 55 Mitarbeiter, Cleaning & Outdoors war zu 100 % fremdvergeben, daher keine Mitarbeiter, towerspezifische und übergreifende Support Services & Overhead ca. 45 Mitarbeiter.
Mehr anzeigen
Zuordnung nach Region: Berlin ca. 215 Mitarbeiter, Hamburg ca. 140 Mitarbeiter und Lausitz ca. 260 Mitarbeiter. Darin nicht enthalten sind towerspezifische und übergreifende Support Services & Overhead von ca. 55 Mitarbeitern sowie 30 Mitarbeiter der TeGeMa. Hierzu müssen noch weitere 45 towerspezifische, aber regional unabhängige Mitarbeiter ergänzt werden, das heißt solche, die übergreifende Funktionen erfüllen.
Mehr anzeigen
Darüber hinaus werden im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) Zeitarbeiter beschäftigt, die hauptsächlich in den Service Towern Food & Beverages sowie Space & Workplace eingesetzt werden. Die Facility Operations unterteilen sich in einzelne Service-Tower, die nachfolgend beschrieben werden. Bestandteil der Dienstleistungserbringung für alle Service-Tower sind regelmäßige standort- und leistungsbezogene Reports über die im Leistungszeitraum entstandenen Kosten.
Mehr anzeigen
aa) Service Tower „Food & Beverages“
Der Service Tower Food & Beverages umfasst die Versorgung der Mitarbeiter verschiedener Standorte mit Lebensmitteln. Das Warenangebot und die Öffnungszeiten unterscheiden sich je Standort. Insgesamt werden Food & Beverages-Dienstleistungen an 52 Standorten in den Regionen Berlin, Hamburg und Lausitz erbracht. Die Dienstleistungen umfassen die Versorgung von Bürogebäuden, Kraftwerken und gemischt genutzten Gebäuden. Insgesamt gibt es ca. 11.500 Kassendurchgänge pro Tag. Die Teilnehmerzahl für die Mittagsverpflegung beläuft sich auf ca. 4.500 Personen pro Tag und für die Schichtverpflegung fallen ca. 190 tägliche Portionen an. Der Service Tower Food & Beverages unterteilt sich in die Bereiche Catering und Konferenzservice mit den nachfolgend beschriebenen Leistungen.
Mehr anzeigen
— Catering
— Frühstücksverpflegung: werktägliche Verpflegung mit Frühstück an 36 Standorten (davon 18 in Berlin, 8 in Hamburg und 10 in der Lausitz) nach geregelten Mindestvorgaben zu Angebot und Öffnungszeiten
— Mittagsverpflegung: werktägliche Verpflegung mit Mittagsgerichten und -getränken an 41 Standorten, davon 19 in Berlin, 10 in Hamburg, 12 in der Lausitz, nach geregelten Mindestvorgaben zu Angebot und Öffnungszeiten
— Zwischenverpflegung ist nach den Vorgaben des Auftraggebers anzubieten. Das Angebot erfolgt pro Standort entweder in Bistros, in der Kantine oder einer Cafeteria. Angebot an 33 Standorten, davon 16 in der Region Berlin, 8 in der Region Hamburg und 9 in der Region Lausitz
Mehr anzeigen
— Revisionsverpflegung ist im Rahmen des vorhandenen Kantinen- und Bistroangebotes in den jeweiligen Revisionszeiträumen zu erbringen. Angebot an 15 Standorten, davon 5 in der Region Berlin, 4 in der Region Hamburg und 6 in der Region Lausitz
— Automatenversorgung ist eine Versorgung der Mitarbeiter mit Kaffee, Tee, alkoholfreien Getränken und Snacks mit über 109 Automaten an 16 Standorten, davon 21 in der Region Berlin, 67 in der Region Hamburg und 21 in der Region Lausitz
— Sonderverpflegung wie z.B. Sondergetränke (Kraftwerksmilch, isotonische Getränke etc.), Arbeitsplatzfunktionsgetränke, die Aufstellung zusätzlicher Wasserautomaten/ Kaffeestationen und Gesundheitsaktionen
Zudem ist an insgesamt 15 Standorten, davon 8 in der Region Berlin und 7 in der Region Lausitz eine Schichtverpflegung nach den Vorgaben des Auftraggebers anzubieten. Die Schichtverpflegung ist überwiegend durch die Verfahren „Cook and Chill“ und „Tiefkühlessen“ sicher zu stellen.
Mehr anzeigen
— Konferenzservice
— Konferenzservice: Verpflegung von Meetings, Konferenzen, Veranstaltungen und Sekretariaten mit einem Standardgedeck sowie einem abgestimmten zusätzlichen Sortiment von Getränken und Snacks, zu erbringen nach standortspezifischen Anforderungen durch die eigene Kantine oder durch Zulieferung von einem anderen Standort. Angebot an 47 Standorten, davon 23 in der Region Berlin, 11 in der Region Hamburg und 13 in der Region Lausitz
Mehr anzeigen
bb) Service Tower „Document Management “
Der Service Tower Document Management umfasst die Erbringung von Reprographieleistungen, Postleistungen sowie Bibliotheks- und Archivleistungen. Insgesamt werden Repographie-Leistungen an 8 Standorten, Postleistungen an 70 Standorten und Archiv- und Bibliotheksleistungen an 7 Standorten erbracht. Die Bereiche Reprographieleistungen, Postleistungen sowie Bibliotheks- und Archivleistungen umfassen die nachfolgend beschriebenen Leistungen:
Mehr anzeigen
— Reprographieleistungen
— Desktop Publishing umfasst die Erstellung von diversen Vordrucken in unterschiedlichen Formaten und Qualitäten zur internen und externen Kommunikation. Hierfür ist pro Jahr eine geschätzte Gesamtstundenzahl von ca. 2 000 Stunden erforderlich. Davon entfallen ca. 340 Stunden auf Serienbriefe, ca. 550 Stunden auf Support-Services, ca. 25 Stunden auf Visitenkartenerstellung, ca. 850 Stunden auf Vorlagenerstellung (digital), ca. 220 Stunden auf Vorlagenerstellung (Print) und ca. 600 Stunden auf Support-Services und sonstige Arbeiten
Mehr anzeigen
— Printing Services umfasst diverse Druckausgaben unterschiedlicher Formate und Qualitäten zur internen und externen Kommunikation und Dokumentation. Die geschätzte Gesamtseitendruckzahl pro Jahr beläuft sich auf ca. 6 500 000 Kleinformatdruck, ca. 40 000 Großformatdrucke, ca. 350 000 Seiten Scan-Aufträge, ca. 40 000 produzierte Visitenkarten und ca. 500 000 bearbeitete Artikel in der Nachbearbeitung
Mehr anzeigen
—Vordrucklager umfasst das Beschaffungsmanagement von Materialien an insgesamt 8 Standorten, die zur internen Erstellung von Dokumenten, Bedruckstoffen und Materialien unterschiedlicher Formate und Qualitäten benötigt werden. Eine Gesamtzahl von ca. 3 000 000 Stück Material, ca. 4 000 000 Stück Geschäftsausstattung und ca. 30 000 Stück Vorstandsausstattung werden pro Jahr benötigt
Mehr anzeigen
— Postleistungen
— Posteingang umfasst pro Jahr das Handling von ca. 4 100 000 Scan-Seiten, ca. 2 300 000 Briefen, ca. 45 000 Einschreiben, ca. 6 000 E-Mails und Faxen, ca. 70 000 Nachentgelten, ca. 37 000 Paketannahmen und ca. 45 000 Rückläufern
— Postverteilung (inhouse Postzustellung) umfasst pro Jahr etwa 200.000 Boten- beziehungsweise Linientouren, ca. 14 000 Extra-Touren und ca. 2 300 000 Bring- oder Holdienste
— Postausgang umfasst pro Jahr das Handling von ca. 1 000 000 Stück Versandbereitstellung, ca. 8 000 Stück Paketversand, ca. 675 000 Stück Kuvertierung und ca. 10.000 Kurierdienste
— Sonstige Leistungen umfassen Nachweisführung, Kurierpost, Telefaxnachrichten und E-Mails sowie Scan von Personalakten und Bauakten.
— Bibliotheks- und Archivleistungen
— Archive umfasst die Archivierung von Aufzeichnungen, deren Bearbeitung abgeschlossen ist und für welche gesetzliche Aufbewahrungsfristen festgelegt sind beziehungsweise ein Interesse zur Aufbewahrung besteht. Bei einem Bestand von ca. 1 400 000 Artikeln umfasst die Archivierung pro Jahr die Abwicklung von ca. 1 800 Ausleihvorgängen, ca. 25 000 Kassationen, ca. 12 000 Rückvergrößerungen von Mikrofilmkarten und ca. 75 000 Übernahmen von Archivgut.
Mehr anzeigen
— Bibliothek umfasst die Beschaffung und Zurverfügungstellung von Fachliteratur, aktueller Vorschriften, Normen und sonstigen Informationen, die zur rechtsicheren und technisch korrekten Durchführung der Geschäftstätigkeit benötigt werden. Es gibt ca. 2 400 Ausleihvorgänge pro Jahr, ca. 600 Literaturbeschaffungsvorgänge sowie ca. 900 Vorgänge bei der Normenverwaltung und ca. 10 000 Aufträge bei der Zeitschriftenorganisation
Mehr anzeigen
cc) Service Tower „Security & Reception“
Der Service Tower Security & Reception umfasst die Versorgung der Liegenschaften mit Sicherheitsdienstleistungen. Die Sicherheitsdienstleistungen werden in den Regionen Hamburg, Berlin und in der Lausitz erbracht. Die zu sichernden Grundstücke umfassen insbesondere Bürogebäude, Kraftwerke, Tagebaue, Industrieansiedlungen, Umspannwerke und Kundenzentren. Die zu erbringenden Leistungen bestehen aus Empfangs- und Pförtnerdiensten, Revier-, Wach- und Streifendiensten, Alarmaufschaltungen/Interventionsdiensten, dem Betrieb einer ASZ/NSL und der Personalgestellung für Fremdfirmenverwaltungen. Die Bereiche umfassen die nachfolgend beschriebenen Leistungen:
Mehr anzeigen
— Empfangs- und Pförtnerdienste: Im Empfangs- und Pförtnerdienst liegt der Tätigkeitsschwerpunkt insbesondere im Empfang und der Lenkung von Gästen und Kunden innerhalb von Gebäuden und Einrichtungen sowie der Annahme und Beantwortung von telefonischen und persönlichen Anfragen. Für Empfangs- und Pförtnerdienste entsteht pro Jahr eine Gesamtzahl von Bewachungsstunden in Höhe von ca. 482 400 Stunden. Hiervon entfallenca. 210 000 Stunden auf die Region Hamburg, ca. 260 000 Stunden auf die Region Berlin und ca. 12 400 Stunden auf die Region Lausitz.
Mehr anzeigen
— Revier-, Wach- und Streifendienste: Die Leistungen der mobilen Kontrollen (Revier-, Wach- und Streifendienste) werden individuell je Grundstück vorgegeben. Hierbei werden unter anderem Innen- und Außenkontrollen sowie Verschluss- und Aufschlussrunden durchgeführt. Der Zeitumfang für diese Kontrollen liegt bei insgesamt ca. 420 200 Stunden. Hiervon entfallen ca. 100 Stunden auf die Region Hamburg, ca. 3 900 Stunden auf die Region Berlin und ca. 416 200 Stunden auf die Region Lausitz.
Mehr anzeigen
— Alarmaufschaltungen/Interventionsdienste: In verschiedenen Liegenschaften sind Alarmanlagen installiert, die in einer Sicherheitszentrale aufgeschaltet sind. Im Falle der Auslösung eines Alarmes ist entsprechend der Handlungsanweisung des AG zu verfahren. Dabei ist insbesondere der Einsatz von Interventionskräften vorgesehen. Derzeit gibt es pro Jahr ca. 65 Alarmaufschaltungen, davon entfallen ca. 49 auf die Region Hamburg, ca. 6 auf die Region Berlin und ca. 10 auf die Lausitz.
Mehr anzeigen
— Betrieb einer ASZ/NSL: In der Region Hamburg wird eine Alarm- und Servicezentrale (ASZ) betrieben. Diese ist zertifiziert, bedient interne Kunden mit der Überwachung verschiedener Meldelinien und ist zwingend 24 Stunden am Tag zu betreiben. Dadurch entstehen in der Region Hamburg ca. 12 600 Personalstunden im Jahr.
Mehr anzeigen
— Personalgestellung für Fremdfirmenverwaltungen: In allen drei Regionen wird Personal zur Besetzung der Fremdfirmenverwaltungen gestellt. Hier werden auf Festlegung des AG unter anderem Daten der Fremdfirmenmitarbeiter erfasst, Ausweise bedruckt und das e-Learning begleitet. Für die einzelnen Regionen ergibt sich die folgende Anzahl an Fremdfirmenverwaltungen: 1 in Hamburg, 1 in Berlin und 4 in der Lausitz.
Mehr anzeigen
dd) Service Tower „Cleaning & Outdoors“
Der Service Tower Cleaning & Outdoors umfasst Leistungen, die der Erhaltung der Sauberkeit dienen und eine gepflegte Atmosphäre innerhalb und außerhalb der Gebäude sowie ein sicheres und angenehmes Arbeiten ermöglichen. Die Leistungen werden in den Regionen Hamburg, Berlin und Lausitz erbracht. Die Grundstücke umfassen insbesondere Bürogebäude, Kraftwerke, Umspannwerke und Kundenzentren. Insgesamt sind ca. 520 Liegenschaften zu betreuen. Davon entfallen ca. 15 auf die Region Hamburg, ca. 285 auf die Region Berlin und ca. 220 auf die Region Lausitz.
Mehr anzeigen
Die zu erbringenden Leistungen bestehen aus Unterhaltsreinigungen innerhalb von Gebäuden, Glas- und Fassadenreinigungen, Sonderreinigungen, Schmutzfangmattenservice, Grünanlagenpflege, Reinigungsdienste in Außenanlagen sowie Außenflächen, Winterdienst und sonstigen Leistungen.
Mehr anzeigen
— Unterhaltsreinigung innerhalb von Gebäuden: Die Unterhaltsreinigung umfasst die Reinigung der Gebäude und Grundstücke in festgelegten Intervallen. Hierbei werden die zu reinigenden Flächen insbesondere in Büroflächen, Sanitärflächen und Technikräume unterteilt. Die zu reinigenden Quadratmeter belaufen sich auf ca. 95 000 Quadratmeter in Hamburg, ca. 234 000 Quadratmeter in Berlin und ca. 534 000 Quadratmeter in der Lausitz.
Mehr anzeigen
— Glas- und Fassadenreinigung:Die Leistungen der Glas- und Fassadenreinigung umfassen die Reinigung von Glasbauteilen der Außenhülle von Gebäuden, Fenster und Fassadenglas sowie von ausgesuchten Glasbauteilen innerhalb von Gebäuden, z. B. innenliegende Glaswände, Glasaufzüge, Glasvitrinen. Die Leistungen werden in festgelegten Intervallen vorgenommen. Die zu reinigenden Quadratmeter belaufen sich auf ca. 49 000 Quadratmeter in Hamburg, ca. 43 000 Quadratmeter in Berlin und ca. 97 000 Quadratmeter in der Lausitz.
Mehr anzeigen
— Sonderreinigung: Die Sonderreinigung umfasst Reinigungsleistungen, die über den Rahmen der Unterhaltsreinigung hinausgehen. Darunter fallen insbesondere das Shampoonieren, die Fleckentfernung oder die Entfernung von Graffiti.
— Schmutzfangmattenservice: Diese Leistung beinhaltet die Bereitstellung, die Reinigung und den Austausch der Schmutzfangmatten.
— Grünanlagenpflege und Reinigungsdienste in Außenanlagen: Die Grünanlagenpflege beinhaltet die Gesamtheit der Leistungen, die zur Pflege und Instandhaltung der Grünanlagen im Außenbereich notwendig sind, sowie die Pflege und Ersatzbeschaffung von Grünpflanzen im Gebäude. Durch den Reinigungsdienst in den Außenanlagen wird sichergestellt, dass Verkehrs¬flächen und -wege sowie die Grünanlagen in einem sauberen Zustand sind. Die zu reinigenden Quadratmeter belaufen sich auf ca. 50 000 Quadratmeter in Hamburg, ca. 83 000 Quadratmeter in Berlin und ca. 3 560 000 Quadratmeter in der Lausitz.
Mehr anzeigen
— Winterdienst: Leistungen des Winterdienstes umfassen insbesondere die Beräumung und Abstumpfung nach den Vorgaben des Winterdienstplanes auf allen Verkehrsflächen sowie die Beschaffung und Bevorratung von Streugut. Die zu betreuenden Quadratmeter belaufen sich auf ca. 90 000 Quadratmeter in Hamburg, ca. 150 000 Quadratmeter in Berlin und ca. 964 000 Quadratmeter in der Lausitz.
Mehr anzeigen
— Sonstige Leistungen: Die sonstigen Leistungen umfassen insbesondere die Leistungen Wäschereidienste und Schädlingsbekämpfung. Die Wäschereidienste beinhalten alle Leistungen, die für die Reinigung von Arbeitsschutzkleidungen und sonstiger Textilien notwendig sind. Die Schädlingsbekämpfung ist nach Bedarf und auf Basis einer gesonderten Beauftragung zu erbringen.
Mehr anzeigen
ee) Service Tower „Space & Workplace“
Der Service Tower Space & Workplace umfasst Leistungen, die der Sicherung der Verfügbarkeit von Anlagen und Objekten und der Werterhaltung von Gebäuden dienen. Die Leistungen werden in den Regionen Berlin, Hamburg und Lausitz erbracht und umfassen Entsorgungsleistungen, Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung von TGA (Technische Gebäudeanlagen), Leistungen Dach und Fach sowie Schönheitsreparaturen, Hausmeisterdienste, Durchführung von Umzügen und sonstige Dienste. Insgesamt sind ca. 520 Liegenschaften zu betreuen. Davon entfallen ca. 15 auf die Region Hamburg, ca. 285 auf die Region Berlin und ca. 220 auf die Region Lausitz.
Mehr anzeigen
— Entsorgungsleistungen: Entsorgungsleistungen umfasst die Betreuung und Koordination von nachweispflichtigen und nichtnachweispflichtigen Abfällen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben.
— Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung von TGA: Die Technischen Gebäude Anlagen (TGA) sind zu betreiben, zu warten und instand zu setzen. Hierzu sind alle technischen und administrativen Maßnahmen zu erfüllen um die Erhaltung des funktionsfähigen Zustandes oder dessen Wiederherstellung zu gewährleisten.
Mehr anzeigen
— Leistungen Dach und Fach sowie Schönheitsreparaturen: Die Leistungen umfassen die Instandsetzung von Dach und Fach sowie Schönheitsreparaturen. Sie sind entsprechend des Stands der Technik auszuführen, dieses beinhaltet die Berücksichtigung aller geltenden DIN-Normen, VDE-Normen, Regelwerke, Ausführungshinweise, Herstellervorgaben und der VOB/C. Die Arbeiten werden auf Abruf erbracht und umfassen im Wesentlichen planerische, vorbereitende, ausführende und bauüberwachende Leistungen.
Mehr anzeigen
— Hausmeisterdienste: Die zu erbringenden Hausmeisterdienste umfassen die technischen und organisatorischen Dienste zur Sicherung des operativen Tagesgeschäfts sowie die Leistungen, die zur Sicherstellung der Gebäude- und Anlagenfunktionen dienen.
— Durchführung von Umzügen: Umzugsdienste beinhalten die Gesamtheit der operativen Leistungen, die zur Organisation und Durchführung von Umzügen in und aus den Gebäuden und Liegenschaften notwendig sind.
- Sonstige Dienste: Zum Leistungsspektrum gehört unter anderem die Beschaffung und Montage von Innen- und Außenbeschilderungen für Gebäude, Anlagen und Liegenschaften sowie die Betreuung von Besprechungsräumen. Weiterhin sind im Bereich Planungs-, Beratungs- und Bauüberwachungsleistungen für Kran und -Hebezeuge sowie mechanische/elektrische Tore und Toranlagen an Standorten in der Lausitz zu erbringen.
Mehr anzeigen
ff) Service Tower „Fleet Management & Transport“
Der Service Tower Fleet Management & Transport umfasst die Beschaffung und Betreuung während der Vertragslaufzeit und Rückgabe von Management- und Company Cars sowie die Bereitstellung von Mietfahrzeugen und die Bereitstellung von Transportdienstleistungen. Der Umfang des zu bewirtschaftenden Fuhrparks umfasst insgesamt ca. 1 642 Fahrzeuge/Sonstiges Equipment an 10 Standorten, davon 2 in der Region Berlin, 2 in der Region Hamburg und 6 in der Region Lausitz. Dieser Bestand teilt sich in ca. 319 Management Cars, ca. 545 PKW, ca. 521 Transporter, ca. 11 LKW und ca. 74 Anhänger. In der Kategorie Sonstiges Equipment befinden sich ca. 172 Artikel. Im Transportbereich beträgt die anzunehmende aufzuwendende Stundenanzahl insgesamt ca. 38 000 Stunden, davon ca. 20 000 Stunden im Personentransport, ca. 10 000 Stunden Linientransport sowie ca. 8 000 Stunden im Materialtransport und für mobile Hebeleistungen. Dieser Stundenanzahl liegen ca. 4 000 zu disponierende Vorgänge zugrunde. Hinzu kommen ca. 35 000 Anmietvorgänge im Bereich der Mietwagen-, Taxi- und Bus-Disposition nebst der Einteilung der dazugehörigen Kraftfahrer.
Mehr anzeigen
Der Service Tower gliedert sich in die Bereiche Fleet Management-Leistungen und Transportleistungen, die die nachfolgenden Leistungen beinhalten:
—Fleet Management-Leistungen. Das Leistungsspektrum umfasst die administrative Koordination der beschriebenen Fahrzeugflotte und dem sonstigen Equipment:
— Bedarfsmanagement für Fahrzeuge umfasst Bedarfserkennung und -meldung
— Beschaffungsmanagement umfasst die Konfiguration von Fahrzeugen, das Einholung von Beschaffungsangeboten, die Koordination von Fahrzeug-Werkstatteinrichtungen, die Koordination der Fahrzeug-Gestaltung (z.B. Beklebung) von Company Cars, die Koordination der Fahrzeugzulassung und -versicherung, die Koordination der Auslieferung und die Koordination der Tankkartenbereitstellung und -abrechnung
Mehr anzeigen
— Betreuung der Fahrzeuge und Fahrzeugnutzer während der Laufzeit der Leasingverträge und der Haltedauer von Kauffahrzeugen (inkl. Koordination aller im Zusammenhang mit den gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Anforderungen stehenden Tätigkeiten, die zur Erfüllung der Halterpflichten dienen)
Mehr anzeigen
— Unfall-und Schadenmanagement umfasst die Entgegennahme von Schadensmeldungen, die Koordination von Fahrzeug-Rückholungen, die Koordination von Schadensfeststellungen, Schadensbehebung und Ersatzfahrzeuggestellungen sowie die Abstimmung mit internen beziehungsweise externen Versicherern
Mehr anzeigen
— Rückgabemanagement umfasst die Übernahme des Fahrzeugs vom Nutzer, die Koordination der Fahrzeugbereitstellung für die Rückgabe sowie die eigentliche Rückgabe des Fahrzeuges
— Rechnungsmanagement umfasst die Entgegennahme, Prüfung, Bearbeitung und Bezahlung von Sammel- und Einzelrechnungen externer Dienstleister oder Lieferanten (einschließlich Leasingraten / Kaufpreisen für Fahrzeuge und Treibstoffkosten) sowie die Prüfung, Kontierung und Veranlassung von Rückerstattungen
Mehr anzeigen
— Reporting umfasst das Führen einer (elektronischen) Fahrzeugakte, die Stammdatenverwaltung, die Datenerfassung und Fortschreibung im IV-System und das Erstellen von Berichten und Statistiken (Standard- und Spezialreports)
— Management von sonstigem Equipment, das nicht Fahrzeugkategorien mit amtlichem Kennzeichen zugeordnet werden kann, aber als Teil des Fuhrparkbestands angesehen wird (Traktoren, Niederflurförderfahrzeuge, Gabelstapler, SABO-Rasenmäher, sowie ebenfalls die administrative Koordination der ausgegebenen Tankkarten)
Mehr anzeigen
—Transportleistungen. Der Bereich Transportleistungen umfasst die Betreuung von Fahrzeuganmietungen und ähnlichen Transportleistungen:
— Bereitstellung von Mietfahrzeugen umfasst die Entgegennahme der Anforderung eines Mietfahrzeugs durch einen Mitarbeiter, die Bewertung und Priorisierung der Anforderung, die Disposition der Fahrzeuge unter wirtschaftlichen Aspekten, die Koordination der Übergabetermine, die Vorbereitung des Mietfahrzeugs zur Übergabe sowie die Übergabe, die Rücknahme, Überprüfung, Betankung und Reinigung des Mietfahrzeugs und die Durchführung von Reportings
Mehr anzeigen
— Fahrer- und Chauffeurleistungen umfasst die Bereitstellung von Chauffeuren zur Führung eines Fahrzeuges für Mitarbeiter (Chauffeurservice)
— Transport- und Hebeleistungen umfasst die Bereitstellung und Beauftragung von Hebeleistungen, die Durchführung und Beauftragung von Materialtransporten mit Personal, die innerbetriebliche Transport- und Umschlagleistungen im Kraftwerks-Bereich und Schwerlasttransporte.
Mehr anzeigen
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber, die Bewerbergemeinschaft bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie jedes Unternehmen, auf dessen Ressourcen der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung verweist, müssen folgende Eigenerklärungen abgeben und die nachstehenden Nachweise erbringen:
Mehr anzeigen
a) Eigenerklärung, dass dem Bewerber keine Kenntnis über einen Ausschlussgrund nach § 21 Abs. 1 SektVO vorliegt.
b) Eigenerklärung, dass dem Bewerber keine Kenntnis über einen Ausschlussgrund nach § 21 Abs. 4 SektVO vorliegt.
Die Eigenerklärungen sind Teil der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb, die den Bewerbern auf Anfrage übersandt werden und für die Abgabe des Teilnahmeantrages verwendet werden sollen. Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern, verbundenen Unternehmen im Sinne des § 15 AktG und sonstigen rechtlich selbstständigen Dritten (nachfolgend gemeinsam „andere Unternehmen“, vgl. § 20 Abs. 3 SektVO) gilt Folgendes: Andere Unternehmen müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht benannt werden und die vorstehenden Erklärungen nicht einreichen. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Nur Bewerber, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit), müssen die anderen Unternehmen, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und die betreffenden Nachweise der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren kommen und den Einsatz von anderen Unternehmen vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs aufzufordern, diese anderen Unternehmen namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber, die Bewerbergemeinschaft bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie jedes Unternehmen, auf dessen Ressourcen der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung verweist, müssen folgende Eigenerklärungen abgeben und die nachstehenden Nachweise erbringen:
Mehr anzeigen
a) Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Haftpflichtversicherung mit einer Haftpflichtdeckungssumme pro Schadensfall in Höhe von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden verfügt oder eine Haftpflichtversicherung mit diesen Haftpflichtdeckungssumme im Falle der Auftragserteilung abgeschlossen wird. Zum Nachweis ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen aus der hervorgeht, dass der Bewerber über eine Haftpflichtversicherung mit den oben genannten Haftpflichtdeckungssummen verfügt oder dass er zwar nicht über eine Haftpflichtversicherung mit den oben genannten Haftpflichtdeckungssummen verfügt, dass sein Versicherer aber dazu bereit ist, die Haftpflichtdeckungssumme der bestehenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die oben genannten Haftpflichtdeckungssummen aufzustocken. Hinweis: Dem Teilnahmeantrag ist zwingend ein Nachweis beizufügen. Die Abgabe der Erklärung allein ist nicht ausreichend.
Mehr anzeigen
b) Eigenerklärung, dass der Bewerber in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Gesamtumsatz von jeweils mindestens 400 000 000 EUR erzielt hat [mindestbedingung].
c) Eigenerklärung des Bewerbers über den jährlichen Umsatz im Bereich Facility Operations aus den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
d) Der Bewerber legt zum Nachweis seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eine Bankauskunft zu seiner wirtschaftlichen Situation und seinem Zahlungsverhalten vor, die sich mindestens auf die vergangenen drei Geschäftsjahre bezieht. Der Bewerber muss die Bankauskunft seinem Teilnahmeantrag beifügen. Eine Eigenerklärung hierzu genügt nicht.
Mehr anzeigen
Die Eigenerklärungen sind Teil der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb, die den Bewerbern auf Anfrage übersandt werden und für die Abgabe des Teilnahmeantrages verwendet werden sollen. Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern, verbundenen Unternehmen im Sinne des § 15 AktG und sonstigen rechtlich selbstständigen Dritten (nachfolgend gemeinsam „andere Unternehmen“, vgl. § 20 Abs. 3 SektVO) gilt Folgendes: Andere Unternehmen müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht benannt werden und die vorstehenden Erklärungen nicht einreichen. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Nur Bewerber, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit), müssen die anderen Unternehmen, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und die betreffenden Nachweise der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren kommen und den Einsatz von anderen Unternehmen vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs aufzufordern, diese anderen Unternehmen namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber, die Bewerbergemeinschaft bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie jedes Unternehmen, auf dessen Ressourcen der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung verweist, müssen folgende Eigenerklärungen abgeben und die nachstehenden Nachweise erbringen:
Mehr anzeigen
a) Eigenerklärung, dass der Bewerber in seinem Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem etabliert hat, das auch den Bereich Facility Operations umfasst. Der Bewerber fügt dem Teilnahmeantrag einen entsprechenden Nachweis für das bestehende Qualitätsmanagementsystem bei (z.B. Zertifikate, Prüfungszeugnisse, Richtlinien etc.). Hinweis: Dem Teilnahmeantrag ist zwingend ein Nachweis beizufügen. Die Abgabe der Erklärung allein ist nicht ausreichend.
Mehr anzeigen
b) Eigenerklärung, dass der Bewerber in seinem Unternehmen ein System zur Einhaltung von Health and Safety Standards etabliert hat. Zum Nachweis fügt der Bewerber eines der folgenden Zertifikate bei: SCC (Safety Certificate Contractors)/VCA (SCC in NL) Zertifikat, OHSAS 18001-Zertifikat oder ein vergleichbares Zertifikat. Hinweis: Dem Teilnahmeantrag ist zwingend ein Nachweis beizufügen. Die Abgabe der Erklärung allein ist nicht ausreichend.
Mehr anzeigen
c) Eigenerklärung des Bewerbers über die LTIs, die TRIs, die LTIFs und die TRIFs in den vergangenen drei Kalenderjahren. Definitionen: LTI (Lost-Time-Injury) = Arbeitsunfälle, die mindestens einen Abwesenheitstag verursacht haben (den Unfalltag nicht inbegriffen); RWC (Restricted-Work-Case) = Arbeitsunfälle, in deren Folge der Mitarbeiter die Leistungen nicht mit der normalen Kapazität durchführen kann; MTC (Medical-Treatment-Case) = Arbeitsunfälle, bei denen medizinische Hilfe benötigt wird, die über die erste Hilfe vor Ort hinausgeht; TRI (Total-Recordable-Injuries) = Arbeitsunfälle, die tödlich enden zuzüglich der LTI, RWC und MTC; LTIF (Lost-Time-Injury-Frequency): LTIs pro eine Millionen Arbeitsstunden; TRIF (Total-Recordable-Injuries-Frequency) = TRIs pro eine Millionen Arbeitstunden.
Mehr anzeigen
d) Eigenerklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der Beschäftigten (ohne freie Mitarbeiter) in Vollzeitäquivalent (VZÄ), die er in den vergangenen drei Geschäftsjahren im Bereich Facility Operations beschäftigt hat. Als vollzeitäquivalent beschäftigt gilt ein Mitarbeiter mit einer Wochenarbeitszeit von 36 Stunden. Das jährliche Mittel muss pro Jahr in jedem Jahr im Durchschnitt mindestens 2000 betragen haben [Mindestbedingung].
Mehr anzeigen
e) Eigenerklärung des Bewerbers, die eine Beschreibung der Grundsätze der Personalführung in seinem Unternehmen enthält. Die Beschreibung soll auf maximal zwei DIN-A4-Seiten einseitig zu den Kriterien Personalstruktur, Ausbildung neuer und Weiterbildung bestehender Mitarbeiter, Werte und Grundsätze der Mitarbeiterführung sowie Mitbestimmung im Unternehmen dargestellt werden. Die Bewerber werden gebeten, bei der Beschreibung zu den einzelnen Kriterien die folgenden Hinweise zu beachten:
Mehr anzeigen
— Personalstruktur: Bitte beschreiben Sie hier die Personalstruktur in Ihrem Unternehmen. Gehen Sie hierbei auf die Qualifikationsstufen ihrer Mitarbeiter und die Hierarchien in den Organisationseinheiten ein.
— Ausbildung neuer und Weiterbildung bestehender Mitarbeiter: Bitte beschreiben Sie hier die Ausbildung neuer und die Weiterbildung bestehender Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen. Gehen Sie dabei bitte auf die Einbindung der auszubildenden Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen ein. Stellen Sie außerdem die Weiterbildungskonzepte für Ihr bestehendes Personal dar.
Mehr anzeigen
— Werte und Grundsätze der Mitarbeiterführung: Bitte beschreiben Sie hier die Werte und Grundsätze der Mitarbeiterführung in Ihrem Unternehmen. Gehen Sie dabei darauf ein, welche Führungsstrategien und Werte Sie von ihren Führungskräften verlangen und wie Sie sicherstellen, dass diese implementiert werden.
Mehr anzeigen
—Mitbestimmung im Unternehmen (nicht notwendigerweise im Sinne des deutschen Arbeitsrechts): Bitte beschreiben Sie hier die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Ihrem Unternehmen. Gehen Sie dabei darauf ein wie Ihre Mitarbeiter an Unternehmensentscheidungen partizipieren und welche Mitbestimmungsmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen.
Mehr anzeigen
f) Eigenerklärung des Bewerbers über Aufträge aus den letzten fünf Geschäftsjahren, bei denen Mitarbeiter des Auftraggebers übernommen wurden. Zu jedem Auftrag sollen die folgenden Angaben gemacht werden:
— Auftraggeber (mit Adresse)
— Ansprechpartner beim Auftraggeber (mit Telefonnummer)
— Zeitraum Leistungserbringung der erbrachten Leistung (MM/JJ bis MM/JJ)
— Umsatzvolumen des Auftrags (in EUR)
— Anzahl der übernommenen Mitarbeiter
Aus Sicht der Auftraggeberin sind zum Nachweis der Eignung in der Regel drei Aufträge ausreichend. Zur Prüfung der Eignung werden jedoch alle benannten Aufträge berücksichtigt. Für die Bewertung der Teilnahmeanträge werden drei Aufträge herangezogen (dazu unten unter VI.3)a)).
Mehr anzeigen
g) Eigenerklärung des Bewerbers über Aufträge mit Verträgen mit befristeter Laufzeit aus den letzten fünf Geschäftsjahren aus dem Bereich Facility Operations, die vor Ende der Vertragslaufzeit durch eine außerordentliche Kündigung des Auftraggebers beendet wurden. Gibt der Bewerber keinen Auftrag an, erklärt er damit, dass es nicht zu einer derartigen Beendigung gekommen ist. Zu jedem Auftrag sollen die folgenden Angaben gemacht werden:
Mehr anzeigen
— Auftraggeber (mit Adresse)
— Grund für die vorzeitige Beendigung
h) Erklärung über mindestens eine Referenz der im Bereich Facility Operations betreuten Kunden, die nach Art, Umfang und Schwierigkeit mit den hier ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar ist [Mindestbedingung]. Aus Sicht der Auftraggeberin sind zum Nachweis der Eignung in der Regel drei vergleichbare Leistungen ausreichend. Zur Prüfung der Eignung werden jedoch alle eingereichten Referenzen berücksichtigt. Für die Bewertung der Teilnahmeanträge werden drei Referenzen herangezogen ((dazu unten unter VI.3)a)). Mindestens eine der vorgelegten Referenzen muss den Bereich Food and Beverages und mindestens eine Referenz muss den Bereich Space and Workplace abdecken [Mindestbedingung]. Jede Referenz muss sich auf einen Vertrag beziehungsweise einen Auftrag beziehen. Mehrere Verträge oder Aufträge, die für denselben Auftraggeber erbracht wurden, können nicht als eine, sondern nur als getrennte Referenzen gewertet werden. Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein. Die Referenzen sollen auf maximal vier DIN-A4-Seiten einseitig dargestellt werden. Die Darstellung soll wie nachfolgend dargestellt gegliedert werden. Dabei sind die nachfolgenden Hinweise zu beachten:
Mehr anzeigen
— Volumen des Auftrags pro Jahr: Geben Sie hier das Volumen des Auftrags pro Jahr (in EUR) an
— Angabe der Facility Operations-Bereiche (Food & Beverages, Space & Workplace, Document Management, Security & Reception, Cleaning & Outdoor oder Fleet Management & Transport), in denen Leistungen erbracht wurden
— Anzahl der eingesetzten und beim Bewerber beschäftigten Mitarbeiter in Vollzeitäquivalent (VZÄ): Geben Sie hier die Anzahl der eingesetzten und beim Bewerber beschäftigten Mitarbeiter an. Als vollzeitäquivalent beschäftigt gilt ein Mitarbeiter mit einer Wochenarbeitszeit von 36 Stunden.
Mehr anzeigen
— Beschreibung des Berichtswesens: Beschreiben Sie hier das Berichtswesen, das für den jeweiligen Auftrag galt. Gehen Sie dabei bitte insbesondere darauf ein, ob der Auftrag einem Open-Book-Verfahren unterlag, ob der Auftraggeber von Ihnen verlangt hat, Einsparpotentiale zu realisieren und ob Sie bestimmten Verfügbarkeitsgarantien unterlagen.
Mehr anzeigen
— Beschreibung der erbrachten Leistungen: Beschreiben Sie hier die erbrachten Leistungen. Bitte nehmen Sie auch dazu Stellung, ob die Leistungen mehrere Standorte des Auftraggebers umfassten, wie hoch deren Anzahl war und ob einzelne dieser Standorte im Ausland lagen.
Mehr anzeigen
Die Eigenerklärungen sind Teil der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb, die den Bewerbern auf Anfrage übersandt werden und für die Abgabe des Teilnahmeantrages verwendet werden sollen. Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern, verbundenen Unternehmen im Sinne des § 15 AktG und sonstigen rechtlich selbstständigen Dritten (nachfolgend gemeinsam „andere Unternehmen“, vgl. § 20 Abs. 3 SektVO) gilt Folgendes: Andere Unternehmen müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht benannt werden und die vorstehenden Erklärungen nicht einreichen. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Nur Bewerber, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit), müssen die anderen Unternehmen, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und die betreffenden Nachweise der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren kommen und den Einsatz von anderen Unternehmen vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs aufzufordern, diese anderen Unternehmen namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber-/Bietergemeinschaften (im Folgenden „Bietergemeinschaften“) sind zugelassen. Sie sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, für den Fall der Zuschlagserteilung an eine Bietergemeinschaft zu verlangen, dass diese eine bestimmte Rechtsform annimmt (vgl. § 22 SektVO).
Mehr anzeigen
Bietergemeinschaften haben mit Ihrem Teilnahmeantrag ein von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben, dass
— im Auftragsfall eine Bietergemeinschaft gebildet wird und
— alle Mitglieder der Bietergemeinschaft als Gesamtschuldner haften.
Bietergemeinschaften haben in ihrem Teilnahmeantrag ihre Mitglieder und deren jeweilige Aufgaben (Arbeitsteilung) bei der Auftragserfüllung zu beschreiben und die Gründe und Motive für ihre Zusammenarbeit darzulegen. Sie haben zudem einen Vertreter zu benennen, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt. Diese Erklärung ist von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft im Original zu unterzeichnen. Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Unterlagen zu fordern, welche die Zulässigkeit der Bietergemeinschaft (§ 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) belegen.
Mehr anzeigen
Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bietergemeinschaft in ihrer Zusammensetzung ändern oder ein Einzelbieter das Verfahren in einer Bietergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung
Mehr anzeigen
— der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder
— die Veränderung wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit hat.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Michaela Schlegel

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-01-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090130 📞
Fax: +49 3090138455 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 107 Abs. 3 GWB ist der Antrag zulässig, "soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Quelle: OJS 2014/S 086-151727 (2014-04-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fuhrparkverwaltung
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fuhrparkverwaltung 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: michaela.schlegel@vattenfall.de 📧
Telefon: +49 3026714050 📞
Fax: +49 3026714335 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 048-084242
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 86-151727
ABl. S-Ausgabe: 48
Quelle: OJS 2015/S 048-084242 (2015-03-05)