1. Beschreibung des Unternehmens Bayerische Staatsforsten AöR Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten (BaySF) hat als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Regensburg seit dem 1.7.2005 die Verantwortung für 805 000 ha Staatswald in Bayern und teilweise in Österreich (Saalforsten). Es beschäftigt rund 2700 Mitarbeiter/-innen und zählt mit einem jährlichen Holzeinschlag von rund 5 000 000 Festmeter zu den größten Forstbetrieben Europas. Organisatorisch ist es in 1 Zentrale, 41 Forstbetriebe mit 370 Forstrevieren und 4 überregionalen Einrichtungen aufgeteilt. Die Steuerung der IT-Infrastruktur sowie die Konzeption, Beschaffung von IuK-Hard- und Softwarekomponenten, Entwicklung und Zentrale Dienste für den IT-Bereich einschl. GIS und Kartographie der BaySF werden vom Bereich für Informations- und Kommunikationstechnik (Bereich IuK) mit Sitz in München organisiert. Der Bereich IuK ist organisatorisch der Zentrale zugeordnet. 2. Aktuelle IT-Struktur Die Zentrale der BaySF sowie jeder Betrieb verfügen über ein Local Area Network (LAN, Ethernet mit 100 bzw. 1 000 Mbit/sec). Die Zentrale und Forstbetriebe sind mittels MPLS-Netzwerk in den Netzwerkverbund der Bayerischen Staatsforsten integriert. Kleinstandorte und Home Offices sind i. d. R. über DSL-Verbindungen angebunden. Die Standardausstattung der Forstbetriebe besteht derzeit aus je einem Microsoft Windows 2008 R2 Server und mehreren Microsoft Windows 7 Arbeitsplatzsystemen (Desktops/ Laptops und Toughbooks) sowie diversen Druckern (Laser- bzw. Tintenstrahldrucker und Multifunktionsgeräten). Die Mitarbeiter/-innen im Außeneinsatz (z.B. Revierförster, Forstwirtschaftsmeister) sind zurzeit mit Toughbooks der Fa. Panasonic (CF19), Laserdrucker oder Multifunktionsgerät und Router ausgestattet. Die Anbindung der Arbeitsplatzsysteme und Drucker an das Unternehmensnetzwerk erfolgt über eine DSL-Verbindung am jeweiligen Standort. Derzeit werden ca. 550 solcher Kleinstandorte in der BaySF betrieben. Über den Weitverkehrsnetzanschluss am Standort, wird die Synchronisation der Daten mit den zentralen SAP und Geoinformationssystemen (GIS) vorgenommen. Die Schnittstellen sind dabei durchgängig mittels Web-Service-Technologien (SOAP) aufgebaut. Alle für die Geschäftsprozessunterstützung erforderlichen Daten stehen nach der Synchronisation offline auf den Geräten zur Verfügung. Die Ausstattung der Mitarbeiter/-innen im Außeneinsatz richtet sich nach dem Konzept des „mobilen Büros“, wonach alle Informationen und Daten für die Geschäftsprozessunterstützung den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf ihren mobilen Arbeitsplatzsystemen zur Verfügung stehen, unabhängig vom Verrichtungsort. Folgende Anwendungen werden auf diesen Arbeitsplätzen betrieben: — SAP-GUI zur Nutzung des zentralen SAP-R/3-Systems, aktuell in der Version 7.20, — Microsoft Office 2010 Standard als Bürokommunikations- bzw. Officesystem, vereinzelt auch Microsoft Office 2010 Professional, — ASES-Client 6.0 zur Nutzung des zentralen UNIX-Anwendungs-Servers, — Virenschutzprogramm Forefront Endpoint Protection, Version 2.1.1116.0, — mForst (Eigenentwicklung unter Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributible (x86) Deutsch), — BaySFmobil (Eigenentwicklung unter Microsoft .NET Framework 4.0 Redistributible (x86) Deutsch und Mobile Application Development Framework der Fa . ESRI Inc. sowie Webline Mobile der Fa. Intend), — Mobile Jagdbuchhaltung (Eigenentwicklung unter Microsoft .NET Framework 4.0 Redistributible (x86) Deutsch und Mobile Application Development Framework der Fa. ESRI Inc.) 3. Ziel des Offenen Verfahrens Ziel des Offenen Verfahrens ist die Ersatzbeschaffung der Geräte für den Außeneinsatz (dzt. Toughbooks). 4. Gegenstand des Offenen Verfahrens Zur Umsetzung des Vorhabens werden im Rahmen dieses Offenen Verfahrens folgende Positionen ausgeschrieben: — Ankauf von Geräteeinheiten, bestehend aus: — Außeneinsatztauglichen Tablet – PC (ohne Betriebssystem) für MS Windows 8.1 Enterprise Betriebssystem, — Dockingstation, — Zubehör (optional), — Instandhaltung. 5. Mengengerüst Ausgangsbasis für die Ermittlung des Mengengerüsts ist die derzeit vorhandene Zahl von ca. 370 Forstrevieren, ca. 120 Forstwirtschaftsmeistern und ca. 60 Geräten für Forstbetriebe und Sondereinrichtungen. Daraus ergibt sich folgendes Mengengerüst: Geschätzte Abnahmemenge: ca. 550 Stück Garantierte Mindestabnahmemenge: 500 Stück Optionale Höchstmenge: 700 Stück.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-13.
Die Verdingungsunterlagen können per E-Mail oder per Post bei der Kontaktstelle (siehe Ziffer I) angefordert werden.
Die Informationsübermittlung im Vergabeverfahren erfolgt grundsätzlich elektronisch (per E-Mail).
Das Angebot inkl. sämtlicher zugehöriger Anlagen ist davon abweichend zwingend in Papierform direkt oder auf dem Postweg zu übermitteln (§ 13 Abs. 1 VOL/A EG).
Die Verdingungsunterlagen können per E-Mail oder per Post bei der Kontaktstelle (siehe Ziffer I) angefordert werden.
Die Informationsübermittlung im Vergabeverfahren erfolgt grundsätzlich elektronisch (per E-Mail).
Das Angebot inkl. sämtlicher zugehöriger Anlagen ist davon abweichend zwingend in Papierform direkt oder auf dem Postweg zu übermitteln (§ 13 Abs. 1 VOL/A EG).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Beschreibung des Unternehmens Bayerische Staatsforsten AöR
Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten (BaySF) hat als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Regensburg seit dem 1.7.2005 die Verantwortung für 805 000 ha Staatswald in Bayern und teilweise in Österreich (Saalforsten). Es beschäftigt rund 2700 Mitarbeiter/-innen und zählt mit einem jährlichen Holzeinschlag von rund 5 000 000 Festmeter zu den größten Forstbetrieben Europas.
Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten (BaySF) hat als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Regensburg seit dem 1.7.2005 die Verantwortung für 805 000 ha Staatswald in Bayern und teilweise in Österreich (Saalforsten). Es beschäftigt rund 2700 Mitarbeiter/-innen und zählt mit einem jährlichen Holzeinschlag von rund 5 000 000 Festmeter zu den größten Forstbetrieben Europas.
Organisatorisch ist es in 1 Zentrale, 41 Forstbetriebe mit 370 Forstrevieren und 4 überregionalen Einrichtungen aufgeteilt.
Die Steuerung der IT-Infrastruktur sowie die Konzeption, Beschaffung von IuK-Hard- und Softwarekomponenten, Entwicklung und Zentrale Dienste für den IT-Bereich einschl. GIS und Kartographie der BaySF werden vom Bereich für Informations- und Kommunikationstechnik (Bereich IuK) mit Sitz in München organisiert. Der Bereich IuK ist organisatorisch der Zentrale zugeordnet.
Die Steuerung der IT-Infrastruktur sowie die Konzeption, Beschaffung von IuK-Hard- und Softwarekomponenten, Entwicklung und Zentrale Dienste für den IT-Bereich einschl. GIS und Kartographie der BaySF werden vom Bereich für Informations- und Kommunikationstechnik (Bereich IuK) mit Sitz in München organisiert. Der Bereich IuK ist organisatorisch der Zentrale zugeordnet.
2. Aktuelle IT-Struktur
Die Zentrale der BaySF sowie jeder Betrieb verfügen über ein Local Area Network (LAN, Ethernet mit 100 bzw. 1 000 Mbit/sec). Die Zentrale und Forstbetriebe sind mittels MPLS-Netzwerk in den Netzwerkverbund der Bayerischen Staatsforsten integriert. Kleinstandorte und Home Offices sind i. d. R. über DSL-Verbindungen angebunden.
Die Zentrale der BaySF sowie jeder Betrieb verfügen über ein Local Area Network (LAN, Ethernet mit 100 bzw. 1 000 Mbit/sec). Die Zentrale und Forstbetriebe sind mittels MPLS-Netzwerk in den Netzwerkverbund der Bayerischen Staatsforsten integriert. Kleinstandorte und Home Offices sind i. d. R. über DSL-Verbindungen angebunden.
Die Standardausstattung der Forstbetriebe besteht derzeit aus je einem Microsoft Windows 2008 R2 Server und mehreren Microsoft Windows 7 Arbeitsplatzsystemen (Desktops/ Laptops und Toughbooks) sowie diversen Druckern (Laser- bzw. Tintenstrahldrucker und Multifunktionsgeräten).
Die Standardausstattung der Forstbetriebe besteht derzeit aus je einem Microsoft Windows 2008 R2 Server und mehreren Microsoft Windows 7 Arbeitsplatzsystemen (Desktops/ Laptops und Toughbooks) sowie diversen Druckern (Laser- bzw. Tintenstrahldrucker und Multifunktionsgeräten).
Die Mitarbeiter/-innen im Außeneinsatz (z.B. Revierförster, Forstwirtschaftsmeister) sind zurzeit mit Toughbooks der Fa. Panasonic (CF19), Laserdrucker oder Multifunktionsgerät und Router ausgestattet. Die Anbindung der Arbeitsplatzsysteme und Drucker an das Unternehmensnetzwerk erfolgt über eine DSL-Verbindung am jeweiligen Standort. Derzeit werden ca. 550 solcher Kleinstandorte in der BaySF betrieben. Über den Weitverkehrsnetzanschluss am Standort, wird die Synchronisation der Daten mit den zentralen SAP und Geoinformationssystemen (GIS) vorgenommen. Die Schnittstellen sind dabei durchgängig mittels Web-Service-Technologien (SOAP) aufgebaut. Alle für die Geschäftsprozessunterstützung erforderlichen Daten stehen nach der Synchronisation offline auf den Geräten zur Verfügung.
Die Mitarbeiter/-innen im Außeneinsatz (z.B. Revierförster, Forstwirtschaftsmeister) sind zurzeit mit Toughbooks der Fa. Panasonic (CF19), Laserdrucker oder Multifunktionsgerät und Router ausgestattet. Die Anbindung der Arbeitsplatzsysteme und Drucker an das Unternehmensnetzwerk erfolgt über eine DSL-Verbindung am jeweiligen Standort. Derzeit werden ca. 550 solcher Kleinstandorte in der BaySF betrieben. Über den Weitverkehrsnetzanschluss am Standort, wird die Synchronisation der Daten mit den zentralen SAP und Geoinformationssystemen (GIS) vorgenommen. Die Schnittstellen sind dabei durchgängig mittels Web-Service-Technologien (SOAP) aufgebaut. Alle für die Geschäftsprozessunterstützung erforderlichen Daten stehen nach der Synchronisation offline auf den Geräten zur Verfügung.
Die Ausstattung der Mitarbeiter/-innen im Außeneinsatz richtet sich nach dem Konzept des „mobilen Büros“, wonach alle Informationen und Daten für die Geschäftsprozessunterstützung den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf ihren mobilen Arbeitsplatzsystemen zur Verfügung stehen, unabhängig vom Verrichtungsort.
Die Ausstattung der Mitarbeiter/-innen im Außeneinsatz richtet sich nach dem Konzept des „mobilen Büros“, wonach alle Informationen und Daten für die Geschäftsprozessunterstützung den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf ihren mobilen Arbeitsplatzsystemen zur Verfügung stehen, unabhängig vom Verrichtungsort.
Folgende Anwendungen werden auf diesen Arbeitsplätzen betrieben:
— SAP-GUI zur Nutzung des zentralen SAP-R/3-Systems, aktuell in der Version 7.20,
— Microsoft Office 2010 Standard als Bürokommunikations- bzw. Officesystem, vereinzelt auch Microsoft Office 2010 Professional,
— ASES-Client 6.0 zur Nutzung des zentralen UNIX-Anwendungs-Servers,
— Virenschutzprogramm Forefront Endpoint Protection, Version 2.1.1116.0,
— mForst (Eigenentwicklung unter Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributible (x86) Deutsch),
— BaySFmobil (Eigenentwicklung unter Microsoft .NET Framework 4.0 Redistributible (x86) Deutsch und Mobile Application Development Framework der Fa . ESRI Inc. sowie Webline Mobile der Fa. Intend),
— Mobile Jagdbuchhaltung (Eigenentwicklung unter Microsoft .NET Framework 4.0 Redistributible (x86) Deutsch und Mobile Application Development Framework der Fa. ESRI Inc.)
3. Ziel des Offenen Verfahrens
Ziel des Offenen Verfahrens ist die Ersatzbeschaffung der Geräte für den Außeneinsatz (dzt. Toughbooks).
4. Gegenstand des Offenen Verfahrens
Zur Umsetzung des Vorhabens werden im Rahmen dieses Offenen Verfahrens folgende Positionen ausgeschrieben:
— Ankauf von Geräteeinheiten, bestehend aus:
— Außeneinsatztauglichen Tablet – PC (ohne Betriebssystem) für MS Windows 8.1 Enterprise Betriebssystem,
— Dockingstation,
— Zubehör (optional),
— Instandhaltung.
5. Mengengerüst
Ausgangsbasis für die Ermittlung des Mengengerüsts ist die derzeit vorhandene Zahl von ca. 370 Forstrevieren, ca. 120 Forstwirtschaftsmeistern und ca. 60 Geräten für Forstbetriebe und Sondereinrichtungen. Daraus ergibt sich folgendes Mengengerüst:
Geschätzte Abnahmemenge: ca. 550 Stück
Garantierte Mindestabnahmemenge: 500 Stück
Optionale Höchstmenge: 700 Stück.
Menge oder Umfang:
700 Geräteeinheiten bestehend aus einem Tablet-PC und einer Docking-Station. Zubehör nach Bedarf.
Beschreibung der Optionen:
— Differenz zwischen der Schätzmenge und der optionalen Höchstmenge in Ziff. II.1.5, Nr. 5 Mengengerüst;
— div. Zubehör.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: 19.10.928
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bayern und eine Lieferadresse in Österreich (St. Martin).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Der Bieter hat mit dem Angebot vorzulegen:
— aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate) oder vergleichbaren Nachweis;
— Nachweis einer Haftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.1;
(2) Der Bieter hat im Rahmen der Angebotsabgabe schriftlich zu erklären, dass er
— seinen Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen ist;
— in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmer-Entsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist;
— die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der anzubietenden Leistung erfüllt;
— über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
— er sich nicht in Liqudation befindet;
— keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
— Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat;
— keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u.a. Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotenen Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, begangen hat.
— keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u.a. Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotenen Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, begangen hat.
Der Auftraggeber behält sich vor, für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der vorstehenden Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anzufordern.
(3) Bietergemeinschaften
Arbeitsgemeinschaften und anderer gemeinschaftliche Bieter haben mit dem Angebot abzugeben:
— Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung eines bevollmächtigten Vertreters;
— Eine von allen Mitgliedern rechtsverbindich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
— Eine von allen Mitgliedern rechtsverbindich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
(4) Nachunternehmer
Im Falle der Ausführung von im Angebot enthaltenen Leistungen durch Nachunternehmer sind mit dem Angebot
vorzulegen:
— Nachweis einer Haftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.1 des jeweiligen Nachunternehmers;
— Aktueller Handelsregisterauszug des jeweiligen Nachunternehmers;
Weitere Angaben siehe Verdingungsunterlagen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Im Angebot des Bieter sind Angaben erforderlich zu
— Umsatz pro Mitarbeiter im letzten Geschäftsjahr (Wert in EUR),
— Referenzprojekte Mobilgeräte in den letzten 3 Jahren (maximal 3 Nachweise),
— Online-Portal.
Weitere Angaben und Formalitäten siehe Verdingungsunterlagen.
Mindeststandards:
Gewichtungspunkte (GP) für die Eignungsprüfung:
— Anzahl Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2013: 20 GP,
— Umsatz im letzten Geschäftsjahr: 20 GP,
— Umsatz pro Mitarbeiter im letzten Geschäftsjahr: 30 GP,
— Referenzprojekte Mobilgeräte in den letzten 3 Jahren (max. 3 Nachweise): 20 GP,
— Online-Portal: 10 GP.
Aus den Gewichtungspunkten multipliziert mit den Bewertungspunkten pro Eignungskriterium (je max. 10 Punkte) ergeben sich die Leistungspunkte des einzelnen Kriteriums. Unterschreitet die Summe aller Leistungspunkte die Mindestgesamtpunktzahl von 400, ist der Bieter nicht geeignet.
Aus den Gewichtungspunkten multipliziert mit den Bewertungspunkten pro Eignungskriterium (je max. 10 Punkte) ergeben sich die Leistungspunkte des einzelnen Kriteriums. Unterschreitet die Summe aller Leistungspunkte die Mindestgesamtpunktzahl von 400, ist der Bieter nicht geeignet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Angebot des Bieter ist ein gültiges ISO-9001-Zertifikat einzureichen.
Im Angebot des Bieters sind Angaben erforderlich zu
— Rücknahme und Entsorgung der mobilen Datenerfassungsgeräte nach Ablauf der Nutzungsdauer,
— Ersatzteilvorhaltung.
Im Falle der Ausführung von im Angebot enthaltenen Leistungen durch Nachunternehmer sind mit dem Angebot vorzulegen:
— Verzeichnis der Unterauftragnehmerleistungen;
— Verpflichtungserklärung Teilleistungen des jeweiligen Nachunternehmers;
— zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültiges ISO 9001 Zertifikat des jeweiligen Nachunternehmers.
Weitere Angaben und Formalitäten siehe Verdingungsunterlagen.
Mindeststandards:
— ISO 9001-Zertifizierung,
— Auf Anforderung Teststellung von 5 Geräteeinheiten innerhalb einer Woche am Standort IuK in München,
— Kostenlose Rücknahme und Entsorgung der Geräteeinheiten nach Ablauf der Nutzungsdauer,
— Ersatzteilvorhaltung 4 Jahre ab Geräteabruf.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis, dass die Haftungshöchstsummen gem. EVB-IT durch eine Versicherung abgedeckt sind, die im Rahmen und Umfang einer marktüblichen deutschen Industriehaftpflichtversicherung oder vergleichbaren Versicherung aus einem Mitgliedstaat der EU entspricht.
Nachweis, dass die Haftungshöchstsummen gem. EVB-IT durch eine Versicherung abgedeckt sind, die im Rahmen und Umfang einer marktüblichen deutschen Industriehaftpflichtversicherung oder vergleichbaren Versicherung aus einem Mitgliedstaat der EU entspricht.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlungsbedingungen gem. der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B). Die Rechnungerstellung erfolgt in Papierform. Nähere Angaben siehe Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Vertragsgrundlagen:
EVB-IT, VOL/B, weitere Bedingungen siehe Verdingungsunterlagen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters gelten nicht.
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 36
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-06-20 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2014-02-28 📅
Öffnungsort: Geschäftsräume des Auftraggebers in München, Sonnenstraße 24-26.
Ort des Eröffnungstermins: Geschäftsräume des Auftraggebers in München, Sonnenstraße 24-26.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 19.10.928
Zusätzliche Informationen
Die Verdingungsunterlagen können per E-Mail oder per Post bei der Kontaktstelle (siehe Ziffer I) angefordert werden.
Die Informationsübermittlung im Vergabeverfahren erfolgt grundsätzlich elektronisch (per E-Mail).
Das Angebot inkl. sämtlicher zugehöriger Anlagen ist davon abweichend zwingend in Papierform direkt oder auf dem Postweg zu übermitteln (§ 13 Abs. 1 VOL/A EG).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Sachgebiet Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Telefon: +49 8921762411📞
Internetadresse: www.regierung.oberbayern.bayern.de🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Unwirksamkeit des Vertrages (§ 101b GWB)
Die Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, ende die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, ende die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
(2) Werden Verstöße gegen Vergabevorschriften erkannt, sind diese unverzüglich gegenüber der Vergabestelle (s. Ziff. I.1) zu rügen (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle (s. Ziff. I.1) zu rügen (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle (s. Ziff. I.1) zu rügen (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).
(4) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen (Verdingungsunterlagen) erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle (Ziff. I.1) zu rügen (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWBG).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(4) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen (Verdingungsunterlagen) erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle (Ziff. I.1) zu rügen (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWBG).
(5) Im Falle einer Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge des Bieters nicht abhelfen zu wollen, hat der Bieter innerhalb von 15 Tagen nach Erhalt dieser Mitteilung die Nachprüfungsinstanz anzurufen (§ 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Internetadresse: http://regierung.oberbayern.bayern.de🌏
Quelle: OJS 2014/S 010-012792 (2014-01-13)
Ergänzende Angaben (2014-02-11) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben