Erweiterung Abfallbehälteridentsystem

Anhalt-Bitterfelder Kreiswerke GmbH

Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Abfallbehälteridentifikationskomponenten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-19 Auftragsbekanntmachung
2015-07-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-12-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Elektronische Ausstattung
Menge oder Umfang:
— Ausrüstung von ca. 101.500 2-Rad-Abfallbehältern;— ca. 2 400 4-Rad-Abfallbehältern mit Identifikationseinrichtungen;— Ausstattung von ca. 16 bis 20 Abfallsammelfahrzeugen mit Identifikationskomponenten, davon eines zusätzlich mit Wägetechnik.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektronische Ausstattung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Anhalt-Bitterfelder Kreiswerke GmbH
Postanschrift: Salegaster Chaussee 10
Postleitzahl: 06803
Postort: Bitterfeld-Wolfen
Kontakt
Internetadresse: http://www.abikw.de 🌏
E-Mail: h.tauber@abikw.de 📧
Telefon: +49 3924894266 📞
Fax: +49 3924894268 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-19 📅
Einreichungsfrist: 2015-02-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 248-439256
ABl. S-Ausgabe: 248
Zusätzliche Informationen
Mit dem Angebot sind außerdem vorzulegen: Konzepte gemäß den Anforderungen in den Vergabeunterlagen: Konzept für die Ausrüstung der Abfallbehälter, Konzept für die Ausrüstung der Abfallsammelfahrzeuge sowie die Instandhaltung der Fahrzeugausrüstung, Konzept für die Datenübertragung, Zeit- und Maßnahmenplan für das Gesamtprojekt. Zu berücksichtigende, im sachlichen Zusammenhang stehende soziale Belange sind: 1. die Beschäftigung von Auszubildenden, 2. qualitative Maßnahmen zur Familienförderung und 3. die Sicherstellung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge wird § 141 Satz 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch beachtet. Zusätzliche Anforderungen im Sinne von § 97 Abs. 4 S. 2 GWB dürfen gemäß § 4 Abs. 1 S. 2 LVG LSA nur an Auftragnehmer mit mindestens 25 Arbeitnehmern gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Abfallbehälteridentifikationskomponenten.
Menge oder Umfang:
— Ausrüstung von ca. 101.500 2-Rad-Abfallbehältern;
— ca. 2 400 4-Rad-Abfallbehältern mit Identifikationseinrichtungen;
— Ausstattung von ca. 16 bis 20 Abfallsammelfahrzeugen mit Identifikationskomponenten, davon eines zusätzlich mit Wägetechnik.
Referenznummer: O/VOL/KW/161-14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind vorzulegen: Eigenerklärung des Bieters, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6 Abs. 4 EG VOL/A sowie nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohngesetz (MiLoG) vorliegen, dass der Bieter keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen und dass der Bieter im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat; Eigenerklärung des Bieters, dass er in Bezug auf die Vergabe keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden mit Dritten getroffen hat; Eigenerklärung des Bieters, dass er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt; Angaben zur Rechtsform des Bieters; aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate); Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Allgemein gilt für die Vorlage von Eignungsnachweisen (sowohl nach III.2.1) als auch nach III.2.2) und III.2.3)): Die Vergabestelle kann gem. § 19 Abs. 2 Satz 1 EG VOL/A mit dem Angebot angeforderte Nachweise und Erklärungen bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden Nachfrist nachfordern. Die Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen der Vergabestelle. Die Bieter sollten daher im wohlverstandenen Eigeninteresse die mit dem Angebot angeforderten Nachweise und Erklärungen mit dem Angebot einreichen. Die Bieter haben anzugeben, für welche Leistungsteile der Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt ist. Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, die verbindliche, schriftliche Erklärung von ggf. vorgesehenen Unterauftragnehmern einzuholen, dass diese für den Fall des Zuschlags die Erbringung der vorgesehenen Teile der Dienstleistungen gegenüber dem Bieter zusichern, sowie die selben Eigenerklärungen der Unterauftragnehmer zur Zuverlässigkeit (keine Ausschlussgründe gemäß § 6 Abs. 4 und 6 EG VOL/A sowie nach AEntG und MiLoG, Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen) zu fordern. Für Unterauftragnehmer für wesentliche Leistungen sind auf Verlangen des AG die gleichen Nachweise und Erklärungen wie für den Hauptauftragnehmer vorzulegen. Für die in der Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (PQ-VOL) und/oder im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) der Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt enthaltenen und geprüften Nachweise wird nach Angabe der Zertifikatsnummer auch die Eintragung des Bieters in das ULV Sachsen-Anhalt oder in das PQ-VOL akzeptiert. Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Erklärungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen. Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend, die Vergabestelle behält sich jedoch vor, zur Prüfung die Nachreichung von Originalen zu fordern. Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit (hier unter III.2.1)) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie dessen Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen oder vergleichbarer Leistungen sowie der beschäftigten Mitarbeiter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
— Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bieters nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
— Eigenerklärung, dass sich der Bieter nicht in Liquidation befindet;
— Eigenerklärung, dass er die Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben erfüllt hat;
der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat;
— Erklärung des Bieters, während der Vertragslaufzeit und dem Gewährleistungszeitraum eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 1 000 000 EUR für Vermögensschäden je Schadensfall bei zweifacher Maximierung vorzuhalten;
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— Auf Verlangen der Vergabestelle sind vorzulegen: Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (nicht älter als 6 Monate; die Pflicht zur Vorlage gilt nicht, falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde solche Nachweise nicht erteilt, was vom Bieter ebenfalls zu belegen ist); Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind – nicht älter als 6 Monate); aktueller, d. h. bei Vorlage noch gültiger Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
— Auflistung von repräsentativen Referenzaufträgen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für mit den angebotenen Leistungen vergleichbare Leistungen (Ausrüstung von Abfallbehältern und Abfallsammelfahrzeugen mit Identtechnik), mit Benennung der durchgeführten Dienstleistung, Leistungsumfang, Durchführungszeitraum der Dienstleistung, Bezeichnung des Auftraggebers, inkl. dessen Telefon-Nr.
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Der Bieter kann sich auf die Referenzen dritter Unternehmen berufen, wenn er von diesen eine Verpflichtungserklärung vorlegt.
— Eigenerklärung des Bieters, dass er während der gesamten Vertragslaufzeit über ausreichende Kapazitäten zur Erbringung der angebotenen Leistungen verfügen wird.
— Angaben zur fachlichen und technischen Beurteilung des Bieters: Angaben zur technischen Ausrüstung, zu Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zur technischen Leitung seines Unternehmens, Fotografien der angebotenen Ausrüstungskomponenten, Benennung des Projektleiters und eines Stellvertreters jeweils unter Angabe der Qualifikation und persönlicher Referenzen, Benennung von Referenzen für die Fahrzeugausrüstung, bei denen eine mit der Leistungsanforderung vergleichbare Datenübertragung realisiert wurde.
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Mindeststandards:
Es ist mindestens je eine Referenz für die Ausrüstung von Abfallsammelbehältern und von Abfallsammelfahrzeugen mit Identtechnik i. S. dieser Ausschreibung vorzulegen, die einen Leistungsumfang von mindestens 10 000 Behältern bzw. 3 Fahrzeugen aufweist. Der Bieter kann sich auf die Referenzen dritter Unternehmen berufen, wenn er von diesen eine Verpflichtungserklärung vorlegt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat spätestens bis 18 Tage nach Zuschlagserteilung eine Vertragserfüllungsbürgschaft nach Maßgabe von § 18 VOL/B in Höhe von 5 % der Brutto-Auftragssumme vorzulegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlung nach Leistungsfortschritt. Die Vergütung für die Ausrüstung der Behälter und Fahrzeuge ist zu 85 % nach Übergabe an den AG abrechenbar. Die Schlussrechnung kann nach Abnahme durch den AG auf Grundlage erfolgreicher Leistungsnachweise gemäß der Leistungsbeschreibung gestellt werden.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen. Es ist eine Vereinbarungen im Sinne des Landesvergabegesetzes Sachsen-Anhalt (mit dem Angebot vorzulegen) zu treffen. Diese verpflichtet zur Einhaltung der Mindestentgeltregelungen nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) sowie den Auftrag ausschließlich mit Waren auszuführen, die unter Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen hergestellt worden sind. Es gelten Ergänzende Vertragsbedingungen zu den §§ 12, 17 und 18 des Landesvergabegesetzes.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Papierform der Vergabeunterlagen: 19,49 EUR; Bestellung per Post, Fax oder E-Mail unter Angabe des Verwendungszweckes O/VOL/KW/161-14 an die unter A.II) angegebene Adresse. Die Bezahlung kann durch Lastschrifteinzugsermächtigung, Verrechnungsscheck oder Überweisung auf das Konto der SDV Vergabe GmbH, Ostsächsische Sparkasse Dresden, IBAN DE84 8505 0300 3200 0662 28, BIC OSDDDE81XXX erfolgen. Die Auslieferung erfolgt nach Eingang eines Zahlungsbeleges. Die Bestellung der Papierform ist mit kostenpflichtigem Zugang ebenfalls unter www.Vergabe24.de und dem Vorliegen einer Lastschrifteinzugsermächtigung möglich. Bei Vorliegen eines Leistungsverzeichnisses in Dateiform (z. B. im GAEB-Format) erfolgt dessen Auslieferung bei der Papierform auf CD-ROM.
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Elektronische Form der Vergabeunterlagen: 9,75 EUR, ist mit kostenpflichtigem Zugang unter www.Vergabe24.de und dem Vorliegen einer Lastschrifteinzugsermächtigung abrufbar (nur für registrierte Onlineabonnenten möglich). Das Entgelt wird nicht erstattet.
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Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-05-29 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-02-13 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Stefan Lebek
Internetadresse: www.abikw.de 🌏
Name: Ausschreibungsdienst für Sachsen-Anhalt, SDV Vergabe GmbH, Niederlassung Halle (Saale)
Postanschrift: Daniel-Vorländer-Str. 6
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06120
Telefon: +49 3456932558 📞
E-Mail: vergabeunterlagen-halle@sdv.de 📧
Fax: +49 3456932555 📠
URL der Dokumente: www.vergabe24.de 🌏
Name: Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Postanschrift: Am Flugplatz 1
Postort: Köthen (Anhalt)
Postleitzahl: 06366
Telefon: +49 3496601190 📞
E-Mail: vergabestelle@anhalt-bitterfeld.de 📧
Fax: +49 3496601193 📠
URL der Dokumente: www.vergabe24.de (für registrierte Onlineabonnenten) 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-06-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: O/VOL/KW/161-14
Zusätzliche Informationen
Mit dem Angebot sind außerdem vorzulegen:
Konzepte gemäß den Anforderungen in den Vergabeunterlagen: Konzept für die Ausrüstung der Abfallbehälter, Konzept für die Ausrüstung der Abfallsammelfahrzeuge sowie die Instandhaltung der Fahrzeugausrüstung, Konzept für die Datenübertragung, Zeit- und Maßnahmenplan für das Gesamtprojekt.
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Zu berücksichtigende, im sachlichen Zusammenhang stehende soziale Belange sind:
1. die Beschäftigung von Auszubildenden,
2. qualitative Maßnahmen zur Familienförderung und
3. die Sicherstellung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge wird § 141 Satz 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch beachtet. Zusätzliche Anforderungen im Sinne von § 97 Abs. 4 S. 2 GWB dürfen gemäß § 4 Abs. 1 S. 2 LVG LSA nur an Auftragnehmer mit mindestens 25 Arbeitnehmern gestellt werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat 301
Postanschrift: , Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3455140 📞
Internetadresse: www.lvwa.sachsen-anhalt.de 🌏
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I, Seite 1750, berichtigt Seite 3245) Anwendung.
§ 107 GWB lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (...) (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt hat und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind“.
Demzufolge ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht unverzüglich bei der Vergabestelle gerügt wird (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde. Die Vergabestelle geht in diesem Zusammenhang davon aus, dass die Definition von „unverzüglich“ durch § 121 (1) Satz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) erfolgt, so dass eine Rüge „ohne schuldhaftes Zögern“ nach Kenntniserlangung des behaupteten Rechtsverstoßes erfolgen muss. Wir weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 111 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 111 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden. Wir weisen schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei kostenpflichtig ist.
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Quelle: OJS 2014/S 248-439256 (2014-12-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-07-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 511 817,81 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 147-271795
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 248-439256
ABl. S-Ausgabe: 147
Zusätzliche Informationen
Mit dem Angebot sind außerdem vorzulegen: Konzepte gemäß den Anforderungen in den Vergabeunterlagen: Konzept für die Ausrüstung der Abfallbehälter, Konzept für die Ausrüstung der Abfallsammelfahrzeuge sowie die Instandhaltung der Fahrzeugausrüstung, Konzept für die Datenübertragung, Zeit- und Maßnahmenplan für das Gesamtprojekt. Zu berücksichtigende, im sachlichen Zusammenhang stehende soziale Belange sind: — 1. die Beschäftigung von Auszubildenden, — 2. qualitative Maßnahmen zur Familienförderung und — 3. die Sicherstellung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge wird § 141 Satz 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch beachtet. Zusätzliche Anforderungen im Sinne von § 97 Abs. 4 S. 2 GWB dürfen gemäß § 4 Abs. 1 S. 2 LVG LSA nur an Auftragnehmer mit mindestens 25 Arbeitnehmern gestellt werden.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (700)
2. Qualität des Ausrüstungskonzeptes Behälter (150)
3. Qualität des Ausrüstungskonzeptes Fahrzeuge (75)
4. Qualität des Datenübertragungskonzeptes (75)

Auftragsvergabe
Name: c-trace GmbH
Postanschrift: Bielitzer Straße 42
Postort: Bielefeld
Postleitzahl: 33699
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Quelle: OJS 2015/S 147-271795 (2015-07-29)