Facility- u. Störungsmanagement inkl. Instandhaltung gebäudetechnischer Anlagen für ausgewählte Standorte des digitalen Sprech- und Datenfunksystems für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in der Bundesrepublik Deutschland (Digitalfunk BOS)

Beschaffungsamt des BMI

Das Facility- und Störungsmanagement inkl. Instandhaltung gebäudetechnischer Anlagen und Gewerke, Gebäude, Außenanlagen und Grundstücke soll sicherstellen, dass die den Vergabegegenstand betreffenden Standorte des Digitalfunk BOS funktionsgerecht genutzt werden können. Insbesondere soll eine zentrale Leistungsplanung und Störungsannahme von einem Standort innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland sichergestellt, die Instandhaltung der Infrastruktur der Standorte (nicht: der Systemtechnik des Funknetzes) gewährleistet sowie ein Vertrags- und Gewährleistungsmanagement erbracht werden.
Im Einzelnen sind folgende Leistungsbestandteile unter Beachtung der auftraggeberseitigen Service-Level (Höchstverfügbarkeitsnetz) zu erbringen:
1. Einmalige Leistungen zu Beginn des Regelbetriebs (Einarbeitungszeit / Standortübergabe)
2. Einmalige Leistungen vor Vertragsbeendigung
3. Stellung einer Projektorganisation und Projektleitung
4. Facility Services Management
a) Datenerhebung und Verwaltung der Bestands- und Betriebsdaten der zu betreuenden technischen Gebäude und Anlagen auch unter Nutzung der auftraggeberseitigen Systeme.
b) Koordination der Services für die im Leistungsbereich befindlichen Tätigkeiten insbesondere für eine zentrale Service- und Rufzentrale im 24/7-Betrieb und Zutrittsmanagement für die Standorte.
c) Überwachung und Kontrolle der Leistungen von Dritten und der an den Bewerber/Bieter beauftragten Leistungen (Qualitätsmanagement).
d) Berichtswesen bzgl. Infrastruktur und Services als regelmäßiges Berichtswesen für alle beauftragten Leistungen inkl. Sonderberichte sowie
e) die Pflege von Bestands- und Betriebsdokumentation.
5. Technisches Gebäudemanagement für gebäudetechnische Anlagen
a) Betriebsführung (Bedienen, Außer- und Inbetriebnahmen, etc.) von technischen Anlagen der Standorte
b) Wartung und Inspektion
c) Instandsetzungsleistungen
d) Verbesserungsmaßnahmen
e) Gewährleistungsverfolgung
f) Arbeitsschutzmaßnahmen an den Standorten, Wiederkehrende Prüfungen
6. Infrastrukturelles Gebäudemanagement
a) Winterdienst
b) Unterhaltsreinigung
c) Außenanlagenreinigung
d) Außenanlagenpflege
e) Hausmeisterdienste
f) Entsorgungsmanagement
g) Schließ- und Begleitdienste
h) Wahrnehmung der Verkehrssicherungspflichten
7. Kaufmännisches Gebäudemanagement
a) Verwaltung und Betreuung bestehender Verträge z. B. Mietverträge einschl. Prüfung von Nebenkostenabrechnungen, Instandhaltungsverträge, Stromlieferverträge, Konzessionsverträge
b) Rechnungsprüfung, auch unter Nutzung der auftraggeberseitigen Systeme
c) Geltendmachung von Ansprüchen einschl. Schadenersatzansprüchen gegenüber Dritten
d) Unterstützung bei der Budget- und Investitionsplanung des Auftraggebers
Die vertragsgegenständlichen Instandhaltungsleistungen (vgl. oben Ziff. 5 b-d sollen grds. durch den Auftragnehmer in eigener Verantwortung durchgeführt werden. Die Auftraggeberin weist jedoch darauf hin, dass zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns noch einige Instandhaltungsverträge mit Dritten bestehen, die von der Auftraggeberin in der Vergangenheit abgeschlossen wurden. Solange und soweit solche Verträge während der Laufzeit des zu vergebenden Vertrages noch Bestand haben, so beschränkt sich die Leistung des Auftragnehmers auf ihre Koordination.
Die Durchführung der Aufgaben erfolgt in enger Abstimmung mit weiteren Projektbeteiligten oder Regelorganisationen (z. B. Bund, Länder, Betreiberin des Digitalfunk BOS, Projektsteuerer, Systemtechniklieferantin, Vermieter, Instandhaltungsunternehmen und weitere Stellen). Verschiedene Arbeiten sind direkt in den IT-Systemen des Bedarfsträgers zu erledigen bzw. sind die Daten dort abzulegen.
Es ist vorgesehen, dem Auftragnehmer die Betreiberverantwortung für die vertragsgegenständlichen Kernnetzstandorte im Rahmen des hier ausgeschriebenen Vertrages (insbesondere Verantwortung für den Betrieb der gebäudetechnischen Anlagen und Gewerke) – soweit rechtlich zulässig – zu übertragen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-05-19 Auftragsbekanntmachung
2014-10-21 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2014-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Reparatur- und Wartungsdienste
Menge oder Umfang:
Die BDBOS hat den gesetzlichen Auftrag, den Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Digitalfunk BOS) aufzubauen, zu betreiben und seine Funktionsfähigkeit sicherzustellen.Das BOS-Digitalfunknetz wird die behördenübergreifende Kommunikation sowohl im täglichen Einsatz als auch bei Großlagen sicherstellen und unterliegt aus diesem Grund besonderen Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen. Das BOS-Digitalfunknetz (Kernnetz) besteht im Wesentlichen aus ca. 65 Kernnetzstandorten (bestehend aus Vermittlungsstellen, zwei Netzverwaltungszentren in Berlin und Hannover, sowie einer Testplattform). Es handelt sich um höchstverfügbare Rechenzentrumsstandorte u.a. mit redundanter Stromversorgung, RLT- und Klimatechnik, Brandvermeidungs- und Löschanlagen, Gefahrenmelde- und Zutrittskontrollanlagen.Durchschnittliche Fläche pro Standort ca. 400 m² BGF.Der Betrieb des BOS-Digitalfunknetzes wird hingegen durch einen Dienstleister sichergestellt.Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags und nach Maßgabe des Verwaltungsabkommens über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunk BOS obliegt der BDBOS die Bereitstellung, Ertüchtigung und Instandhaltung der Kernnetzstandorte des Bundes.Der vorliegende Auftrag umfasst das Facility- und Störungsmanagement inkl. Instandhaltung gebäudetechnischer Anlagen für im Endausbau geplante ca. 65 Kernnetzstandorte bei einer Laufzeit von 6 Jahren und der Möglichkeit der zweimaligen Vertragsverlängerung um je 2 Jahre.Die vorgenannten Standorte sind größtenteils bereits aufgebaut und werden dem Auftragnehmer nach Vertragsschluss übergeben. Ein Standort wird derzeit noch aufgebaut und dem Auftragnehmer nach Abnahme durch die BDBOS bereitgestellt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur- und Wartungsdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Beschaffungsamt des BMI
Postanschrift: Brühler Straße 3
Postleitzahl: 53119
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.beschaffungsamt.de 🌏
E-Mail: jens.roux@bescha.bund.de 📧
Telefon: +49 228996102562 📞
Fax: +49 22899106102562 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-19 📅
Einreichungsfrist: 2014-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 099-173376
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
1. Eine nach Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgte erhebliche Veränderung der Zusammensetzung des Gesellschafterkreises eines Bewerbers oder eines Mitgliedes einer Bewerbergemeinschaft ist von diesem anzuzeigen. Eine solche Veränderung kann zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft aus dem Verfahren führen, wenn dadurch der Wettbewerb beeinträchtigt oder das Ergebnis der im Teilnahmewettbewerb durchgeführten Eignungsprüfung in Frage gestellt wird. 2. Dieses Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt! Voraussetzung für die Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter http://www.evergabe-online.info/signaturen. Sie erhalten ausschließlich elektronische Vergabeunterlagen und können Teilnahmeanträge sowie Angebote nur elektronisch abgeben. 3. Hinweis zu den Anlagen: Die Bewerber haben die Anlagen im MS-Word-Format auszufüllen und mit Signatur bzw. Stempel und rechtsverbindlicher Unterschrift zu versehen. Danach sind alle ausgefüllten Dokumente im PDF-Format zusammen mit dem elektronisch signierten Teilnahmeantrag (Vordruck) über die e-Vergabeplattform zurückzusenden. Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote §22 EG VOL/A. Es gilt deutsches Recht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Facility- und Störungsmanagement inkl. Instandhaltung gebäudetechnischer Anlagen und Gewerke, Gebäude, Außenanlagen und Grundstücke soll sicherstellen, dass die den Vergabegegenstand betreffenden Standorte des Digitalfunk BOS funktionsgerecht genutzt werden können. Insbesondere soll eine zentrale Leistungsplanung und Störungsannahme von einem Standort innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland sichergestellt, die Instandhaltung der Infrastruktur der Standorte (nicht: der Systemtechnik des Funknetzes) gewährleistet sowie ein Vertrags- und Gewährleistungsmanagement erbracht werden.
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Im Einzelnen sind folgende Leistungsbestandteile unter Beachtung der auftraggeberseitigen Service-Level (Höchstverfügbarkeitsnetz) zu erbringen:
1. Einmalige Leistungen zu Beginn des Regelbetriebs (Einarbeitungszeit / Standortübergabe)
2. Einmalige Leistungen vor Vertragsbeendigung
3. Stellung einer Projektorganisation und Projektleitung
4. Facility Services Management
a) Datenerhebung und Verwaltung der Bestands- und Betriebsdaten der zu betreuenden technischen Gebäude und Anlagen auch unter Nutzung der auftraggeberseitigen Systeme.
b) Koordination der Services für die im Leistungsbereich befindlichen Tätigkeiten insbesondere für eine zentrale Service- und Rufzentrale im 24/7-Betrieb und Zutrittsmanagement für die Standorte.
c) Überwachung und Kontrolle der Leistungen von Dritten und der an den Bewerber/Bieter beauftragten Leistungen (Qualitätsmanagement).
d) Berichtswesen bzgl. Infrastruktur und Services als regelmäßiges Berichtswesen für alle beauftragten Leistungen inkl. Sonderberichte sowie
e) die Pflege von Bestands- und Betriebsdokumentation.
5. Technisches Gebäudemanagement für gebäudetechnische Anlagen
a) Betriebsführung (Bedienen, Außer- und Inbetriebnahmen, etc.) von technischen Anlagen der Standorte
b) Wartung und Inspektion
c) Instandsetzungsleistungen
d) Verbesserungsmaßnahmen
e) Gewährleistungsverfolgung
f) Arbeitsschutzmaßnahmen an den Standorten, Wiederkehrende Prüfungen
6. Infrastrukturelles Gebäudemanagement
a) Winterdienst
b) Unterhaltsreinigung
c) Außenanlagenreinigung
d) Außenanlagenpflege
e) Hausmeisterdienste
f) Entsorgungsmanagement
g) Schließ- und Begleitdienste
h) Wahrnehmung der Verkehrssicherungspflichten
7. Kaufmännisches Gebäudemanagement
a) Verwaltung und Betreuung bestehender Verträge z. B. Mietverträge einschl. Prüfung von Nebenkostenabrechnungen, Instandhaltungsverträge, Stromlieferverträge, Konzessionsverträge
b) Rechnungsprüfung, auch unter Nutzung der auftraggeberseitigen Systeme
c) Geltendmachung von Ansprüchen einschl. Schadenersatzansprüchen gegenüber Dritten
d) Unterstützung bei der Budget- und Investitionsplanung des Auftraggebers
Die vertragsgegenständlichen Instandhaltungsleistungen (vgl. oben Ziff. 5 b-d sollen grds. durch den Auftragnehmer in eigener Verantwortung durchgeführt werden. Die Auftraggeberin weist jedoch darauf hin, dass zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns noch einige Instandhaltungsverträge mit Dritten bestehen, die von der Auftraggeberin in der Vergangenheit abgeschlossen wurden. Solange und soweit solche Verträge während der Laufzeit des zu vergebenden Vertrages noch Bestand haben, so beschränkt sich die Leistung des Auftragnehmers auf ihre Koordination.
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Die Durchführung der Aufgaben erfolgt in enger Abstimmung mit weiteren Projektbeteiligten oder Regelorganisationen (z. B. Bund, Länder, Betreiberin des Digitalfunk BOS, Projektsteuerer, Systemtechniklieferantin, Vermieter, Instandhaltungsunternehmen und weitere Stellen). Verschiedene Arbeiten sind direkt in den IT-Systemen des Bedarfsträgers zu erledigen bzw. sind die Daten dort abzulegen.
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Es ist vorgesehen, dem Auftragnehmer die Betreiberverantwortung für die vertragsgegenständlichen Kernnetzstandorte im Rahmen des hier ausgeschriebenen Vertrages (insbesondere Verantwortung für den Betrieb der gebäudetechnischen Anlagen und Gewerke) – soweit rechtlich zulässig – zu übertragen.
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Menge oder Umfang:
Die BDBOS hat den gesetzlichen Auftrag, den Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Digitalfunk BOS) aufzubauen, zu betreiben und seine Funktionsfähigkeit sicherzustellen.
Das BOS-Digitalfunknetz wird die behördenübergreifende Kommunikation sowohl im täglichen Einsatz als auch bei Großlagen sicherstellen und unterliegt aus diesem Grund besonderen Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen. Das BOS-Digitalfunknetz (Kernnetz) besteht im Wesentlichen aus ca. 65 Kernnetzstandorten (bestehend aus Vermittlungsstellen, zwei Netzverwaltungszentren in Berlin und Hannover, sowie einer Testplattform). Es handelt sich um höchstverfügbare Rechenzentrumsstandorte u.a. mit redundanter Stromversorgung, RLT- und Klimatechnik, Brandvermeidungs- und Löschanlagen, Gefahrenmelde- und Zutrittskontrollanlagen.
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Durchschnittliche Fläche pro Standort ca. 400 m² BGF.
Der Betrieb des BOS-Digitalfunknetzes wird hingegen durch einen Dienstleister sichergestellt.
Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags und nach Maßgabe des Verwaltungsabkommens über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunk BOS obliegt der BDBOS die Bereitstellung, Ertüchtigung und Instandhaltung der Kernnetzstandorte des Bundes.
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Der vorliegende Auftrag umfasst das Facility- und Störungsmanagement inkl. Instandhaltung gebäudetechnischer Anlagen für im Endausbau geplante ca. 65 Kernnetzstandorte bei einer Laufzeit von 6 Jahren und der Möglichkeit der zweimaligen Vertragsverlängerung um je 2 Jahre.
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Die vorgenannten Standorte sind größtenteils bereits aufgebaut und werden dem Auftragnehmer nach Vertragsschluss übergeben. Ein Standort wird derzeit noch aufgebaut und dem Auftragnehmer nach Abnahme durch die BDBOS bereitgestellt.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate
Referenznummer: B 15.35 - 1001/14/VV : 1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bundesrepublik Deutschland

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Erklärung gem. § 6 Abs. 4 EG VOL/A: Eigenerklärung des Bewerbers (Anlage 2 - Eigenerklärung gem. § 6 Abs. 4 EG VOL/A), in der dieser erklärt, dass er keine Kenntnis darüber hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt ist wegen:
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a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EUBestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes
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f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder
g) § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden.
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Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn sie für dieses Unternehmen bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) einer Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
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2. Erklärung gem. § 6 Abs. 6 EG VOL/A: Eigenerklärung des Bewerbers (Anlage 3 - Eigenerklärung gem. § 6 Abs. 6 EG VOL/A), in der dieser erklärt, dass:
a) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) er sich nicht in Liquidation befindet,
c) er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat und
e) er im Teilnahmeantrag keine unzutreffende Erklärung in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat.
3. Erklärung Geheimschutz: Eigenerklärung des Bewerbers zur Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (Verschlusssachen; Anlage 4 - Eigenerklärung zum Geheimschutz), in der er erklärt, dass
a) er sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) befindet oder bereit ist, in diese aufgenommen zu werden und er nach ausdrücklicher Aufforderung des BMWi alle für die Geheimschutzbetreuung erforderlichen Unterlagen vollständig, korrekt und leserlich ausgefüllt dem BMWi innerhalb einer Frist von 14 Kalendertagen zusendet,
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b) er das Einverständnis der im Rahmen des Auftrags eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Sicherheitsüberprüfung (SÜ2 vpS) gemäß § 9 SÜG und/oder (SÜ1 Geheimschutz) gemäß § 8 SÜG einholen wird und sich die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Sicherheitsüberprüfungsverfahren unterziehen werden und
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c) er alle an der Erstellung des Angebots beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Einhaltung der Bestimmungen des VS-NfD-Merkblatts verpflichten wird, sofern sie keine ausreichende Sicherheitsüberprüfung (einfache SÜ1 gemäß § 8 SÜG) nachweisen können.
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4. Erklärung zu verbundenen Unternehmen: Eigenerklärung des Bewerbers über seine gesellschafts- und konzernrechtlichen Verbindungen (z. B. §§ 15 ff. AktG, §§ 291 ff. AktG) mit anderen Unternehmen (Anlage 7)
5. Handelsregisterauszug: Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister (nicht älter als sechs Monate bezogen auf die Teilnahmefrist) oder eines vergleichbaren Nachweises
Hinweis:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die unter den vorstehenden Ziffern 1 bis 5 aufgeführten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Formblätter für eine die vorstehenden Ziffern 1, 2 und 3 umfassende Eigenerklärung sowie für die Bewerbergemeinschaftserklärung werden auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlagen 1, 2, 3 und 4).
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Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtjahresumsatz des Bewerbers und den Umsatz für den Tätigkeitsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (Anlage 6, siehe Nr. 2.1)
2. Bankerklärungen, die Aufschluss über die gegenwärtige Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens geben
3. Nachweis über Versicherungen (Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden)
Mindestanforderungen:
— Versicherung vorhanden für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR zweifach maximiert
— Versicherung vorhanden für Sach- und Vermögensschäden, mind. 5 000 000 EUR zweifach maximiert
Hinweis:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist im Hinblick auf die vorgenannten Angaben zu Ziffer 1 (Gesamtjahresumsatz) eine durch den bevollmächtigten Vertreter ausgefüllte Anlage 6 - Selbstauskunft für die gesamt Bewerbergemeinschaft ausreichend. Die Bankerklärung (vorstehende Ziffer 2) haben alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft jeweils vorzulegen.
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Ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft kann hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Ressourcen Dritter (Konzernunternehmen oder Nachunternehmer) zurückgreifen. In diesem Fall muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in dem Teilnahmeantrag den Dritten benennen und erklären, auf welche Ressourcen des Dritten er/sie zurückgreifen möchte und durch eine Verpflichtungserklärung, die durch den Dritten zu unterzeichnen ist, nachweisen, dass er/sie im Falle der Zuschlagserteilung über die genannten Ressourcen des Dritten verfügen kann (vgl. § 7 Abs. 9 EG VOL/A, siehe Anlage 5).
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Formblätter für eine die vorstehenden Ziffern 1 umfassende Eigenerklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 6).
Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Kurzdarstellung des Unternehmens, mit folgenden Angaben:
a. Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (je Jahr):
— Anzahl Mitarbeiter mit steuernden, koordinierenden und qualitätssichernden Aufgaben
— Anzahl Mitarbeiter im technischen Gebäudemanagement in Deutschland
— Anzahl Mitarbeiter im infrastrukturellen Gebäudemanagement in Deutschland
— Anzahl Mitarbeiter im kaufmännischen Gebäudemanagement
b. Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter, die zur Leistungserbringung eingesetzt werden können:
— Anzahl Mitarbeiter mit der Qualifikation Dipl.-Ingenieur, MBA o. ä.
— Anzahl Mitarbeiter mit der Qualifikation Techniker, Meister o. ä.
— Anzahl Mitarbeiter mit der Qualifikation Geselle, Monteur o. ä.
— Anzahl Mitarbeiter mit der Qualifikation Helfer, Sonstige
— Quote der geringfügig Beschäftigten
c. Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität (Nachweise über unternehmenseigene Qualitätsmanagement-Systeme, z. B. durch bestehende Zertifizierungen oder vergleichbare Nachweise):
— Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement)
— Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement)
— Zertifizierung nach OHSAS 18001 (Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement)
d. Darstellung der Gesellschaftsform
2.
Angabe von mindestens zwei Referenzprojekten für jeden der nachfolgend unter k) aufgeführten Leistungsbereiche, die die genannten Unterbereiche beinhalten (Facility Services Management, Ziffer II.1.5. Nr. 4 a) bis e), Technisches Gebäudemanagement für gebäudetechnische Anlagen, Ziffer II.1.5 Nr. 5 a) bis g), Infrastrukturelles Gebäudemanagement, Ziffer II.1.5. Nr. 6 a) bis h), Kaufmännisches Gebäudemanagement, Ziffer II.1.5. Nr. 7 a) bis d)) in Bezug auf das in dieser Vergabebekanntmachung beschriebene Leistungs- und Liegenschaftsportfolio. Eine Referenz kann auch mehrere oder sämtliche der genannten Leistungsbereiche umfassen, die dann für den jeweiligen Leistungsbereich separat bewertet werden.
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Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten fünf Geschäftsjahre durchgeführt worden sein. Berücksichtigt werden nur Referenzen für Tätigkeiten von mindestens zwei Jahren Dauer unterbrechungsfreier Auftragserfüllung. Die vorgelegten Referenzen müssen den jeweiligen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zugeordnet werden.
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Die Referenzen müssen folgende Angaben enthalten:
a) Name des Ausführenden (Bewerber bzw. Mitglied der Bewerbergemeinschaft),
b) Name des Auftraggebers,
c) Benennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit Vor- und Nachname, und Kontaktdaten, der Auskunft über den Referenzauftrag gegen kann,
d) Projektbezeichnung,
e) Objektgröße (betreute Fläche gesamt (BGF)),
f) Anzahl der im Projekt tätigen Mitarbeiter des Bewerbers bzw. Mitglied der Bewerbergemeinschaft,
g) Anzahl der betreuten Liegenschaften und Verteilung auf Bundesländer,
h) Leistungszeitraum im Projekt (von… bis…),
i) Jährliches Auftragsvolumen (Rechnungswert) der für das Projekt erbrachten Leistungen,
j) eine Kurzbeschreibung des Projekts, aus der die gewonnene Erfahrung und die Vergleichbarkeit zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand hervorgehen (diese Kurzbeschreibung soll 1000 Wörter nicht überschreiten). Der Bewerber/das Mitglied soll seine Rolle so detailliert beschreiben, dass erkennbar wird, welche Leistungen er selbst erbracht hat, bei welchen er mitgewirkt hat und welche er überwacht hat,
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k) die von dem jeweiligen Auftrag konkret umfassten Leistungen. Nennung der im Projekt ausgeführten Leistungsbereiche (Facility Services Management, Technisches Gebäudemanagement für gebäudetechnische Anlagen, Infrastrukturelles Gebäudemanagement, Kaufmännisches Gebäudemanagement).
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Ein Formblatt (Selbstauskunft) für eine den vorstehenden Anforderungen entsprechende Referenzliste wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 6).
Mindestanforderung:
Vorlage von mindestens zwei Referenzprojekten (siehe Ziffer 2) für jeden der unter k) aufgeführten Leistungsbereiche, in Bezug auf das in dieser Vergabebekanntmachung beschriebene Leistungs- und Liegenschaftsportfolio.
Hinweise:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist eine durch den bevollmächtigten Vertreter ausgefüllte Anlage 6 - Selbstauskunft ausreichend, es muss dennoch erkennbar sein, durch welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft das jeweilige Referenzprojekt ausgeführt wurde. Die Anlage 5 - Verpflichtungserklärung Nachunternehmer haben alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft für deren Nachunternehmen vorzulegen, sofern Nachunternehmer verpflichtet werden.
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Ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft kann hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit auf Ressourcen Dritter (Konzernunternehmen oder Nachunternehmer) zurückgreifen. In diesem Fall muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in dem Teilnahmeantrag den Dritten benennen und erklären, auf welche Ressourcen des Dritten er/sie zurückgreifen möchte und durch eine Verpflichtungserklärung, die durch den Dritten zu unterzeichnen ist, nachweisen, dass er im Falle der Zuschlagserteilung über die genannten Ressourcen des Dritten verfügen kann (vgl. § 7 EG Abs. 9 VOL/A, siehe Anlage 5).
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Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Ja, Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbar
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern;
Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen Teil B (VOL/B)
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben, in der
1. alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt und ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für das Vergabeverfahren benannt werden,
2. alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten und
3. erläutert wird, welche Leistungen im Auftragsfall durch welches der an der Bewerber-/ Bietergemeinschaft beteiligte Unternehmen erbracht werden sollen.
Ein Formblatt für eine den vorgenannten Anforderungen entsprechende Bewerbergemeinschaftserklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 1 - Bewerbergemeinschaftserklärung).
Eine „Doppelbeteiligung“, als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie die gleichzeitige Beteiligung an konkurrierenden Bewerbergemeinschaften kann zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen, wenn dadurch der Geheimwettbewerb beeinträchtigt wird.
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Sonstige besondere Bedingungen:
1. Der bzw. die zu beauftragenden Bieter, einschließlich aller Mitglieder einer Bietergemeinschaft und eventueller Nachunternehmer, die im Auftragsfall sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausüben, müssen sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) befinden oder in diese aufgenommen werden.
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Ferner müssen die im Auftragsfall eingesetzten Mitarbeiter des Bieters, der Bietergemeinschaft und eventueller Nachunternehmer, die im Auftragsfall Tätigkeiten ausüben, einer Sicherheitsüberprüfung (SÜ2 vpS) nach §9 des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (SÜG) unterzogen werden oder das Vorliegen der Sicherheitsüberprüfung vom Sicherheitsbevollmächtigten bescheinigt werden. Für Personen, welche bereits vor dem 10.01.2012 überprüft worden sind, gilt auch der § 38a SÜG (Übergangsregelung). Abhängig vom Einsatzbereich des Mitarbeiters ist alternativ oder zusätzlich zur SÜ2 vpS eine einfache Sicherheitsüberprüfung (SÜ1 Geheimschutz) nach §8 des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (SÜG) oder eine entsprechende Bescheinigung des Sicherheitsbevollmächtigten erforderlich.
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Ferner müssen alle an der Erstellung des Angebots beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Einhaltung der Bestimmungen des VS-NfD-Merkblatts verpflichten werden, sofern sie keine ausreichende und gültige Sicherheitsüberprüfung (einfache SÜ1 gemäß § 8 SÜG) nachweisen können.
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2. Bei Benutzung der auftraggeberseitigen Systeme in eigenen Räumlichkeiten des Bieters sind im Auftragsfall alle Anforderungen des Geheimschutzhandbuchs der Wirtschaft, des IT-Grundschutzkatalogs und den korrespondierenden Vorgaben des BSI einzuhalten.
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3. Die Sicherheitsmaßnahmen (Geheimschutzbetreuung BMWi, Sicherheitsüberprüfung) sind bereits während des Vergabeverfahrens umzusetzen. Sie werden zwischen der Aufforderung zur Angebotsabgabe und der Erteilung des Zuschlags durchgeführt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
1. Die Auswahl der Wirtschaftsteilnehmer
Die Prüfung der Eignung der Bewerber erfolgt aufgrund der von den Bewerbern vorstehend unter Ziffern III.2.1) bis III.2.3) gemachten Angaben. Sofern nicht mehr als fünf geeignete Bewerber Teilnahmeanträge einreichen, werden sämtliche Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bei mehr als fünf geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber aus allen geeigneten Bewerbern maximal acht Unternehmen aus, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden geeigneten Bewerber erfolgt anhand einer Bewertung der von den Bewerbern zum Nachweis ihrer wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit eingereichten Informationen, Unterlagen und Referenzen (siehe. Ziffern III.2.2 und III.2.3). Relevante Auswahlkriterien sind demnach:
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Kapitel-Nr. Bekanntmachung / Bewertungsparameter / max. erreichbare Punktzahl gesamt / Gewichtung in %
Größe des Unternehmens Gesamt - Konzern/Bewerbergemeinschaft inkl. Nachunternehmer / Gesamtsumme 210 Punkte / 25 %
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit / Jahresumsatz / 72 Punkte
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit / Anzahl Mitarbeiter / 96 Punkte
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit / Berufsgruppen / Qualifikationen von den im Jahr 2013 beschäftigten Mitarbeitern / 42 Punkte
Zertifizierung / Gesamtsumme 10 Punkte / 15 %
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit / Zertifizierung nach
DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder vergleichbarer Nachweis / 2 Punkte
DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) oder vergleichbarer Nachweis / 4 Punkte
OHSAS 18001 (Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement) oder vergleichbarer Nachweis / 4 Punkte
Referenzen / Gesamtsumme 40 Punkte / 60 %
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: / Facility Services Management / 10 Punkte
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: / Technisches Gebäudemanagement für gebäudetechnische Anlagen / 10 Punkte
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: / Infrastrukturelles Gebäudemanagement / 10 Punkte
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: / Kaufmännisches Gebäudemanagement / 10 Punkte
Alle vom Bewerber übersandten Informationen und Unterlagen werden gemäß der nachfolgend unter 2. dargestellten Wertungsmatrix bezüglich der einzelnen Auswahlkriterien bewertet und mit der entsprechenden Punktzahl versehen. In einem zweiten Schritt werden die im Rahmen der einzelnen Bewertungskriterien insgesamt erzielten Punkte mit den jeweiligen Gewichtungsfaktoren multipliziert. In einem dritten Schritt werden die sich aus der Multiplikation ergebenden Zahlen zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der von den Bewerbern erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die bestplatzierten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Beträgt der Wertungsabstand zwischen zwei Bewerbern, die auf den Plätzen 5 bis 8 der Rangliste stehen, mehr als 5%, wird der rangniedrigere Bewerber und sämtliche diesem im Rang nachfolgenden Bewerber nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Spanne von bis zu acht Bewerbern wird dann nicht vollständig ausgeschöpft.
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2. Die Auswahlkriterien im Einzelnen und deren Gewichtung
2.1 Das Auswahlkriterium Jahresumsatz
Bewertung wie folgt:
Jahresumsatz 2011 gesamt 1000 000 EUR (netto)
— 50 000 000 = 2 Pkt.
— 125 000 000 = 4 Pkt.
— 250 000 000 = 6 Pkt.
— 250 000 000 = 8 Pkt.
Jahresumsatz 2012 gesamt 1000 000 EUR (netto)
Jahresumsatz 2013 gesamt 1000 000 EUR (netto)
Jahresumsatz 2011 technisches Gebäudemanagement 1000 000 EUR (netto)
— 40 000 000 = 2 Pkt.
— 95 000 000 = 4 Pkt.
— 200 000 000 = 6 Pkt.
— 200 000 000 = 8 Pkt.
Jahresumsatz 2012 technisches Gebäudemanagement 1000 000 EUR (netto)
Jahresumsatz 2013 technisches Gebäudemanagement 1000 000 EUR (netto)
Jahresumsatz 2011 infrastrukturelles Gebäudemanagement 1000 000 EUR (netto)
—15 000 000 = 2 Pkt.
— 40 000 000 = 4 Pkt.
— 75 000 000 = 6 Pkt.
— 75 000 000 = 8 Pkt.
Jahresumsatz 2012 infrastrukturelles Gebäudemanagement 1000 000 EUR (netto)
— 15 000 000 = 2 Pkt.
Jahresumsatz 2013 infrastrukturelles Gebäudemanagement 1000 000 EUR (netto)
2.2 Das Auswahlkriterium Anzahl Mitarbeiter
Anzahl Mitarbeiter 2011 mit steuernden, koordinierenden und qualitätssichernden Aufgaben
— 50 = 2 Pkt.
— 75 = 4 Pkt.
— 100 = 6 Pkt.
— 100 = 8 Pkt.
Anzahl Mitarbeiter 2012 mit steuernden, koordinierenden und qualitätssichernden Aufgaben
Anzahl Mitarbeiter 2013 mit steuernden, koordinierenden und qualitätssichernden Aufgaben
Anzahl Mitarbeiter 2011 im technischen Gebäudemanagement in Deutschland
— 150 = 2 Pkt.
— 300 = 4 Pkt.
— 1500 = 6 Pkt.
— 1500 = 8 Pkt.
Anzahl Mitarbeiter 2012 im technischen Gebäudemanagement in Deutschland
— 300 = 4 Pkt.
Anzahl Mitarbeiter 2013 im technischen Gebäudemanagement in Deutschland
Anzahl Mitarbeiter 2011 im infrastrukturellen Gebäudemanagement in Deutschland
Anzahl Mitarbeiter 2012 im infrastrukturellen Gebäudemanagement in Deutschland
Anzahl Mitarbeiter 2013 im infrastrukturellen Gebäudemanagement in Deutschland
Anzahl Mitarbeiter 2011 im kaufmännischen Gebäudemanagement
— 100 = 4 Pkt.
— 500 = 6 Pkt.
— 500 = 8 Pkt
Anzahl Mitarbeiter 2012 im kaufmännischen Gebäudemanagement
— 500 = 8 Pkt.
Anzahl Mitarbeiter 2013 im kaufmännischen Gebäudemanagement
2.3 Das Auswahlkriterium Berufsgruppen/ Qualifikation
Dipl.-Ingenieur, MBA o. ä. (Anzahl)
— 20 = 3 Pkt.
— 40 = 5 Pkt.
— 40 = 8 Pkt.
Techniker, Meister o. ä. (Anzahl)
— 50 = 3 Pkt.
— 150 = 5 Pkt.
— 150 = 8 Pkt.
Geselle, Monteur o. ä. (Anzahl)
— 100 = 3 Pkt.
— 250 = 5 Pkt.
— 250 = 8 Pkt.
Helfer, Sonstige Personen (Anzahl)
— 50 = 3 Pkt.
— 150 = 5 Pkt.
— 150 = 8 Pkt.
Quote der geringfügig Beschäftigten
— 10% = 10
— 20% = 8
— 30% = 6
— 40% = 5
— 50% = 4
— 60% = 3
— 70% = 2
— 80% = 1
— 90% = 0
2.4 Das Auswahlkriterium Zertifizierung
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder vergleichbarer Nachweis
wenn ja = 2 Pkt.
wenn nein = 0 Pkt.
Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) oder vergleichbarer Nachweis
wenn ja = 4 Pkt.
Zertifizierung nach OHSAS 18001 (Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement) oder vergleichbarer Nachweis
2.5 Das Auswahlkriterium Referenzleistungen
Es werden jeweils maximal zwei Referenzen pro Leistungsbereich (Facility Services Management, Technisches Gebäudemanagement für gebäudetechnische Anlagen, Infrastrukturelles Gebäudemanagement, Kaufmännisches Gebäudemanagement) bewertet (im Rahmen der Eignungsprüfung, vgl. vorstehend Ziffer III.2.32. werden sämtliche vorgelegten Referenzen berücksichtigt). Es obliegt dem Bewerber die für den jeweiligen Leistungsbereich zu bewertenden zwei Referenzen festzulegen.
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Der im Folgenden angegebene Gewichtungsfaktor bezieht sich jeweils auf den Durchschnitt der für die Auswahlentscheidung gemäß nachstehender Bewertung vergebenen Punktzahl der Referenzen.
Die Qualität der Referenzen bemisst sich nach der Vergleichbarkeit, insbesondere dem Deckungsgrad, zwischen den vom Bewerber erbrachten Leistungen mit den aufgeführten Leistungsbereichen und dem angegebenen Leistungs- und Liegenschaftsportfolio.
Bei der Bewertung der Referenzen wird - in einem ersten Schritt - für jede Referenz bezogen auf jeden zu bewertenden Leistungsbereich eine Punktzahl (zwischen 0 und 10 Punkten) ermittelt. Die Punkte werden nach folgendem System vergeben:
— sehr überzeugende Referenz, sehr hoher Deckungsgrad: 9-10 Punkte
— überzeugende Referenz, hoher Deckungsgrad: 7-8 Punkte
— durchschnittliche Referenz, mittlerer Deckungsgrad: 5-6 Punkte
— unterdurchschnittliche Referenz, geringer Deckungsgrad: 3-4 Punkte
— unzureichende Referenz, sehr geringer Deckungsgrad: 1-2 Punkte
— keine Referenz: 0 Punkte
In einem zweiten Schritt werden die im Rahmen der einzelnen Leistungsbereiche aufgrund der vorgelegten Referenzen im Durchschnitt erzielten Punkte mit den in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Gewichtungsfaktoren multipliziert.
Gewichtung wie folgt:
Leistungsbereich und Gewichtung:
Facility Services Management 15 %
Technisches Gebäudemanagement für gebäudetechnische Anlagen 25 %
Infrastrukturelles Gebäudemanagement 10 %
Kaufmännisches Gebäudemanagement 10 %
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-08-18 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-03-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS)
Postort: Berlin
Postleitzahl: 11014
Kontakt
Kontaktperson: Referat B 15
Jens Roux
Internetadresse: www.beschaffungsamt.de 🌏
Name: e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de)
Postanschrift: Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) zur Verfügung gestellt; nähere Hinweise unter VI. 3) „Sonstige Informationen“
Postort: Internet

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-05-01 📅
Datum des Endes: 2021-04-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: B 15.35 - 1001/14/VV : 1
Zusätzliche Informationen
1. Eine nach Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgte erhebliche Veränderung der Zusammensetzung des Gesellschafterkreises eines Bewerbers oder eines Mitgliedes einer Bewerbergemeinschaft ist von diesem anzuzeigen. Eine solche Veränderung kann zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft aus dem Verfahren führen, wenn dadurch der Wettbewerb beeinträchtigt oder das Ergebnis der im Teilnahmewettbewerb durchgeführten Eignungsprüfung in Frage gestellt wird.
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2. Dieses Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt! Voraussetzung für die Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter http://www.evergabe-online.info/signaturen. Sie erhalten ausschließlich elektronische Vergabeunterlagen und können Teilnahmeanträge sowie Angebote nur elektronisch abgeben.
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3. Hinweis zu den Anlagen:
Die Bewerber haben die Anlagen im MS-Word-Format auszufüllen und mit Signatur bzw. Stempel und rechtsverbindlicher Unterschrift zu versehen. Danach sind alle ausgefüllten Dokumente im PDF-Format zusammen mit dem elektronisch signierten Teilnahmeantrag (Vordruck) über die e-Vergabeplattform zurückzusenden.
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Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote §22 EG VOL/A. Es gilt deutsches Recht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt,
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsabschluss) noch nicht erteilt ist, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1 genannten Stelle gestellt werden. Die Auftraggeberin weist auf die Rechtsfolgen des § 107 Abs. 3 GWB hin. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
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1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (d. h. ohne schuldhaftes Zögern, spätestens 14 Tage nach Erkennen des Vergabeverstoßes) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 099-173376 (2014-05-19)
Ergänzende Angaben (2014-10-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-21 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 204-361439
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 99-173376
ABl. S-Ausgabe: 204
Quelle: OJS 2014/S 204-361439 (2014-10-21)