Facility- und Störungsmanagement für Standorte des digitalen Sprech- und Datenfunksystems für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Digitalfunk BOS) im Saarland

FStM BOS SL

Das BOS-Digitalfunknetz wird die behördenübergreifende Kommunikation sowohl im täglichen Einsatz als auch bei Großlagen sicherstellen und unterliegt aus diesem Grund besonderen Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen. Das BOS-Digitalfunknetz im Netzabschnitt Saarland setzt sich im Wesentlichen aus 54 Basisstationen sowie 1 Vermittlungsstelle zusammen. Der Betrieb des BOS-Digitalfunknetzes wird durch einen Dienstleister sichergestellt.
Dem Saarland obliegt die Bereitstellung, Ertüchtigung und Instandhaltung der Basisstationen im Saarland.
Der vorliegende Auftrag umfasst das Facility- und Störungsmanagement für momentan aufgebaute 54 Standorte der Basisstationen im Saarland. Es ist möglich, dass während der Vertragslaufzeit wegen Netzerweiterungen weitere Standorte in geringem Umfang (<5) ergänzend hinzukommen.
Das Facility- und Störungsmanagement soll sicherstellen, dass die betreffenden Standorte des Digitalfunk BOS funktionsgerecht genutzt werden können. Insbesondere soll die Instandhaltung der Infrastruktur der Standorte (nicht: der Systemtechnik des Funknetzes) gewährleistet werden.
Die Instandhaltung umfasst die Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Verbesserung.
Die Durchführung der Aufgaben erfolgt in enger Abstimmung mit weiteren Projektbeteiligten oder Regelorganisationen (z. B. Betreiberin des Digitalfunk BOS, Vermieter, Instandhaltungsunternehmen und weitere Stellen).
Im Einzelnen sind folgende Leistungsbestandteile zu erbringen:
1. Planung, Steuerung und Durchführung zentraler Aufgaben, insbesondere:
a) operatives Störungsmanagement im 24/7-Betrieb (Steuerung von Instandhaltungsvorgängen, einschließlich Dokumentation und Berichtswesen),
b) Abstimmung von Wartungskalendern und Steuerung der daraus resultierenden Vorgänge in Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten.
2. Durchführung, Koordinierung und Dokumentation dezentraler Dienstleistungen, insbesondere:
a) Standortdienste (bspw. Standortkoordination, Verkehrssicherung, Winterdienst, Kleinreparaturen, Hausmeisterdienste, Sichtkontrollen, Sicherheitsbegleitungen, Zugangsgewährung, Reinigungsdienste, Pflege der Außenanlagen sowie anlassbezogene sonstige Standortdienste),
b) Planung, Steuerung und Koordinierung von Instandhaltungsmaßnahmen vor Ort,
c) Instandhaltung gebäudetechnischer Gewerke (bspw. Klimatechnik, Elektroinstallationen und Gefahrenmeldeanlagen),
d) Arbeitssicherheitsbegehungen durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit,
e) Regelmäßige Zustandsüberwachung von Antennentragwerken sowie Überprüfung von Steigeeinrichtungen. Die erforderlichen Zustandsüberwachung gliedern sich in Große Prüfung (Hauptprüfung), jährliche Prüfung sowie Prüfung nach außergewöhnlichen Ereignissen.
3. Service Level Management (bspw. Überwachung, Berichtswesen).
4. Wahlleistungen (bspw. anlassbezogene Unterstützungsleistungen).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-12-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Reparatur- und Wartungsdienste
Menge oder Umfang:
Es sind derzeit 54 Standorte zu betreuen. Unter Umständen kommen während der Vertragslaufzeit 3-4 hinzu.430 000
Gesamtwert des Auftrags: 430 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur- und Wartungsdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: FStM BOS SL
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Str. 21
Postleitzahl: 66119
Postort: Saarbrücken
Kontakt
E-Mail: digitalfunk@innen.saarland.de 📧
Telefon: +49 6815012040 📞
Fax: +49 6815012222 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-11 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 242-426885
ABl. S-Ausgabe: 242
Zusätzliche Informationen
1. Eine nach Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgte erhebliche Veränderung der Zusammensetzung des Gesellschafterkreises eines Bewerbers oder eines Mitgliedes einer Bewerbergemeinschaft ist von diesem anzuzeigen. Eine solche Veränderung kann zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft aus dem Verfahren führen, wenn dadurch der Wettbewerb beeinträchtigt oder das Ergebnis der im Teilnahmewettbewerb durchgeführten Eignungsprüfung in Frage gestellt wird. 2. Dieses Vergabeverfahren wird in Papierform durchgeführt. 3. Hinweis zu den Vordrucken: Die Formblätter werden auf der Internetseite http://www.saarland.de/98516.htm bereitgestellt. Bewerber haben die Vordrucke auszufüllen, von einer zeichnungsberechtigten Person zu unterzeichnen und mit dem Teilnahmeantrag zurückzusenden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das BOS-Digitalfunknetz wird die behördenübergreifende Kommunikation sowohl im täglichen Einsatz als auch bei Großlagen sicherstellen und unterliegt aus diesem Grund besonderen Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen. Das BOS-Digitalfunknetz im Netzabschnitt Saarland setzt sich im Wesentlichen aus 54 Basisstationen sowie 1 Vermittlungsstelle zusammen. Der Betrieb des BOS-Digitalfunknetzes wird durch einen Dienstleister sichergestellt.
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Dem Saarland obliegt die Bereitstellung, Ertüchtigung und Instandhaltung der Basisstationen im Saarland.
Der vorliegende Auftrag umfasst das Facility- und Störungsmanagement für momentan aufgebaute 54 Standorte der Basisstationen im Saarland. Es ist möglich, dass während der Vertragslaufzeit wegen Netzerweiterungen weitere Standorte in geringem Umfang (<5) ergänzend hinzukommen.
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Das Facility- und Störungsmanagement soll sicherstellen, dass die betreffenden Standorte des Digitalfunk BOS funktionsgerecht genutzt werden können. Insbesondere soll die Instandhaltung der Infrastruktur der Standorte (nicht: der Systemtechnik des Funknetzes) gewährleistet werden.
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Die Instandhaltung umfasst die Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Verbesserung.
Die Durchführung der Aufgaben erfolgt in enger Abstimmung mit weiteren Projektbeteiligten oder Regelorganisationen (z. B. Betreiberin des Digitalfunk BOS, Vermieter, Instandhaltungsunternehmen und weitere Stellen).
Im Einzelnen sind folgende Leistungsbestandteile zu erbringen:
1. Planung, Steuerung und Durchführung zentraler Aufgaben, insbesondere:
a) operatives Störungsmanagement im 24/7-Betrieb (Steuerung von Instandhaltungsvorgängen, einschließlich Dokumentation und Berichtswesen),
b) Abstimmung von Wartungskalendern und Steuerung der daraus resultierenden Vorgänge in Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten.
2. Durchführung, Koordinierung und Dokumentation dezentraler Dienstleistungen, insbesondere:
a) Standortdienste (bspw. Standortkoordination, Verkehrssicherung, Winterdienst, Kleinreparaturen, Hausmeisterdienste, Sichtkontrollen, Sicherheitsbegleitungen, Zugangsgewährung, Reinigungsdienste, Pflege der Außenanlagen sowie anlassbezogene sonstige Standortdienste),
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b) Planung, Steuerung und Koordinierung von Instandhaltungsmaßnahmen vor Ort,
c) Instandhaltung gebäudetechnischer Gewerke (bspw. Klimatechnik, Elektroinstallationen und Gefahrenmeldeanlagen),
d) Arbeitssicherheitsbegehungen durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit,
e) Regelmäßige Zustandsüberwachung von Antennentragwerken sowie Überprüfung von Steigeeinrichtungen. Die erforderlichen Zustandsüberwachung gliedern sich in Große Prüfung (Hauptprüfung), jährliche Prüfung sowie Prüfung nach außergewöhnlichen Ereignissen.
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3. Service Level Management (bspw. Überwachung, Berichtswesen).
4. Wahlleistungen (bspw. anlassbezogene Unterstützungsleistungen).
Menge oder Umfang:
Es sind derzeit 54 Standorte zu betreuen. Unter Umständen kommen während der Vertragslaufzeit 3-4 hinzu.
Beschreibung der Optionen: Wahlleistungen gem. Leistungsverzeichnis FStM.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 6 Monate
Referenznummer: A4-AS-FSTM BOS
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Saarland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Frist für die Sicherheitsüberprüfung: 2015-04-01 📅
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung des Bewerbers, in der dieser erklärt, dass:
a) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) er sich nicht in Liquidation befindet,
c) er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
e) er im Teilnahmeantrag keine unzutreffende Erklärung in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat,
f) er sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) oder in der Geheimschutzbetreuung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes befindet oder bereit ist in die Geheimschutzbetreuung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes aufgenommen zu werden und er nach Aufforderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr alle für die Geheimschutzbetreuung erforderlichen Unterlagen vollständig, korrekt und leserlich ausgefüllt dem Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr innerhalb einer Frist von 14 Kalendertagen zusendet,
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g) er das Einverständnis der im Rahmen des Auftrags eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer einfachen Sicherheitsüberprüfung (Ü1) gemäß § 8 SÜG einholen wird.
2. Eigenerklärung des Bewerbers über seine gesellschafts- und konzernrechtlichen Verbindungen (z. B. §§ 15 ff. AktG, §§ 291 ff. AktG) mit anderen Unternehmen.
3. Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate) oder eines vergleichbaren Nachweises.
Hinweis:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die unter den vorstehenden Ziffern 1 bis 3 aufgeführten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Bewerbergemeinschaften haben darüber hinaus ihrem Teilnahmeantrag die unter Ziffer III.1.3) genannte Bewerbergemeinschaftserklärung beizufügen.
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Ein Formblatt für eine die vorstehenden Ziffern 1 und 2 umfassende Eigenerklärung wird auf der Internetseite http://www.saarland.de/98516.htm bereitgestellt.
Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können zum Ausschluss des Bewerbers vom Vergabeverfahren führen. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, die Bewerber aufzufordern, Nachweise, Angaben oder Erklärungen zu vervollständigen oder zu erläutern.
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Als Vergabeverfahren wird ein nichtoffenes Verfahren mit vogeschaltetem Teilnehmerwettbewerb durchgeführt Es gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausübung von Leistungen (VOL/A).
1. Eigenerklärung des Unterauftragnehmers, in der dieser erklärt, dass:
2. Eigenerklärung des Unterauftragnehmers über seine gesellschafts- und konzernrechtlichen Verbindungen (z. B. §§ 15 ff. AktG, §§ 291 ff. AktG) mit anderen Unternehmen.
3. Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister (nicht älter als sechs Monate) oder eines vergleichbaren Nachweises.
Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können zum Ausschluss des Bewerbers vom Vergabeverfahren führen. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, die Bewerber aufzufordern, Nachweise, Angaben oder Erklärungen zu vervollständigen oder zu erläutern.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und – sofern verfügbar – den Umsatz für den Tätigkeitsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
2. Bankerklärungen, die Aufschluss über die gegenwärtige Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmen geben.
Hinweis:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die vorstehend genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Ein Bewerber kann hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Ressourcen Dritter (Konzernunternehmen oder Nachunternehmer) zurückgreifen. In diesem Fall muss der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag den Dritten benennen und erklären, auf welche Ressourcen des Dritten er zurückgreifen möchte und durch eine Verpflichtungserklärung, die durch den Dritten zu unterzeichnen ist, nachweisen, dass er im Falle der Zuschlagserteilung über die genannten Ressourcen des Dritten verfügen kann. Des Weiteren sind die vorstehend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Dritten vorzulegen. Ein Formblatt für eine solche Verpflichtungserklärung wird auf der Internetseite http://www.saarland.de/98516.htm bereitgestellt.
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Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können zum Ausschluss des Bewerbers vom Vergabeverfahren führen. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, die Bewerber aufzufordern, ihre Nachweise, Angaben oder Erklärungen zu vervollständigen oder zu erläutern.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Kurzdarstellung des Unternehmens, mit folgenden Angaben:
a) Standorte und Struktur des Unternehmens inklusive der Niederlassungen in Deutschland,
b) Kerngeschäft des Unternehmens,
c) Leistungsspektrum,
d) Unternehmensgröße,
e) Gesamtanzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
f) Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter die zur Leistungserbringung eingesetzt werden können.
g) Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität (Nachweise über unternehmenseigene Qualitätsmanagement-Systeme, z. B. durch bestehende Zertifizierungen).
2. Angabe von bis zu 3 Referenzprojekten – für jeden der nachfolgend aufgeführten und gewichteten Leistungsbestandteile –, die der Bewerber innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre durchgeführt hat. Eine Referenz kann auch mehrere oder sämtliche der nachfolgenden Leistungsbestandteile umfassen, die dann für den jeweiligen Leistungsbestandteil gesondert gewertet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen für Tätigkeiten von mindestens einem halben Jahr Dauer.
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a) Planung, Steuerung und Durchführung eines operativen Störungsmanagements im 24/7 Betrieb für Standorte, an denen Systemtechnik eines Funknetzes oder vergleichbare Technik betrieben wird (Gewichtung: 25 %),
b) Abstimmung von Wartungskalendern und Steuerung der daraus resultierenden Vorgänge mit weiteren Beteiligten für Standorte, an denen Systemtechnik eines Funknetzes oder vergleichbare Technik betrieben wird (Gewichtung: 10 %),
c) Durchführung, Koordinierung und Dokumentation von dezentralen Diensten sowie Standortdienste in einem mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Umfang. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Fachkunde an hochgelegenen Arbeitsplätzen. Mindestens 3 Mitarbeiter müssen über eine Steigberechtigung verfügen. Diese ist für die o. g. Mitarbeiter anhand Arbeitsmedizinische Untersuchung G41 sowie ein aktuelles Zertifikat gemäß BGR 198/199 über Schulung „ Sicheres Arbeiten und Retten an hochgelegenen Arbeitsplätzen“ nachzuweisen.
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An Standorten mit landeseigenen Masten gehören die Zustandsüberwachung und die gesetzlich vorgeschriebene Inspektion der Mastbauwerke ebenso zum Leistungsumfang wie die jährliche Arbeitssicherheitsüberprüfung. Diese Arbeitssicherheitsüberprüfung ist durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit die über praktische Erfahrungen mit hochgelegenen Arbeitsplätzen und über eine Steigberechtigung verfügt durchzuführen. Die Zustandsüberwachung von Antennentragwerken und Steigeinrichtungen ist ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld. Es sind Erfahrungen im Bereich Turmprüfung und Fachkenntnisse im Bereich Massiv- und Stahlbau erforderlich und nachzuweisen (Gewichtung: 40 %).
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d) Instandhaltung gebäudetechnischer Gewerke (bspw. Klimatechnik, Elektroinstallationen und Gefahrenmeldeanlagen). Für den Bereich Elektro- bzw. Blitzschutz ist die Fachkunde als Elektrofachkraft bzw. Blitzschutzfachkraft zwingend nachzuweisen. (Gewichtung: 25 %).
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Anzugeben ist je Referenz:
a) Der Name des Auftraggebers (soweit dieser nicht benannt werden darf, reicht eine aussagekräftige Formulierung),
b) sofern möglich, Benennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit Vor- und Nachname und Kontaktdaten,
c) die von dem jeweiligen Auftrag konkret umfassten Leistungen,
d) eine Kurzbeschreibung des Projekts, aus der die gewonnene Erfahrung und die Vergleichbarkeit zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand hervorgeht (diese Kurzbeschreibung soll 1 000 Wörter nicht überschreiten),
e) Der Bewerber soll seine Rolle so detailliert beschreiben, dass erkennbar wird, welche Leistungen er selbst erbracht hat, bei welchen er mitgewirkt hat und welche er überwacht hat,
f) Die in diesem Projekt durchgeführten Arbeitssicherheitsüberprüfungen durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASi), Turmprüfungen, Blitzschutz- und Elektroprüfungen,
g) eingesetzte Methoden, Werkzeuge und das technische Umfeld,
h) Projektdauer (von… bis…).
Ein Formblatt für eine den vorstehenden Anforderungen entsprechende Referenzliste wird auf der Internetseite http://www.saarland.de/98516.htm bereitgestellt.
Hinweise:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft sind die unter den vorstehenden Ziffern 1 und 2 aufgeführten Nachweise und Erklärungen für jedes ihrer Mitglieder, bezogen auf die von diesen zu erbringenden Leistungen, vorzulegen. Die vorgelegten Referenzen müssen jeweiligen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zugeordnet werden.
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Ein Bewerber kann hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit auf Ressourcen Dritter (Konzernunternehmen oder Nachunternehmer) zurückgreifen. In diesem Fall muss der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag den Dritten benennen und erklären, auf welche Ressourcen des Dritten er zurückgreifen möchte und durch eine Verpflichtungserklärung, die durch den Dritten zu unterzeichnen ist, nachweisen, dass er im Falle der Zuschlagserteilung über die genannten Ressourcen des Dritten verfügen kann. Des Weiteren sind die vorstehend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Dritten (hinsichtlich der von diesem zu erbringenden Teilleistungen) vorzulegen. Ein Formblatt für eine solche Verpflichtungserklärung wird auf der Internetseite http://www.saarland.de/98516.htm bereitgestellt.
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Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können zum Ausschluss des Bewerbers vom Vergabeverfahren oder – im Falle der Referenzen – zur Nichtberücksichtigung einer Referenz führen. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor die Bewerber aufzufordern, ihre Nachweise, Angaben oder Erklärungen zu vervollständigen oder zu erläutern.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben, in der:
1. alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt und ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für das Vergabeverfahren benannt werden,
2. alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten und
3. erläutert wird, welche Leistungen im Auftragsfall durch welches an der Bewerber/Bietergemeinschaft beteiligte Unternehmen erbracht werden sollen.
Ein Formblatt für eine den vorgenannten Anforderungen entsprechende Bewerbergemeinschaftserklärung wird auf der Internetseite http://www.saarland.de/98516.htm bereitgestellt.
Eine „Doppelbeteiligung“, als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie die gleichzeitige Beteiligung an konkurrierenden Bewerbergemeinschaften kann zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen, wenn dadurch der Geheimwettbewerb beeinträchtigt wird.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form auf http://www.saarland.de/98516.htm zur Verfügung gestellt.
Da es sich um einen sicherheits- und verteiligungsrelevanten Liefer- und Dienstleistungsvertrag handelt, sind die Vorschriften der „Vergabeordnung Verteidigung und Sicherheit –VSVgV“ vom 12.7.2012 zur Umsetzung der Richtlinie 2009/81/EG anzuwenden. Der Auftrag umfasst Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrads „VS-Nur für den Dienstgebrauch“. Es finden insbesondere die Bestimmungen § 6 „Wahrung der Vertraulichkeit und“ § 7 „Anforderungen an den Schutz von Verschlusssachen durch Unternehmen“ der VSVgV Anwendung.
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Der bzw. die zu beauftragenden Bieter, einschließlich aller Mitglieder einer Bietergemeinschaft und eventueller Nachunternehmer, die im Auftragsfall sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausüben, müssen sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) befinden oder in die Geheimschutzbetreuung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes aufgenommen werden. Ferner müssen die im Auftragsfall eingesetzten Mitarbeiter des Bieters, der Bietergemeinschaft und eventueller Nachunternehmer, die im Auftragsfall sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausüben, einer einfachen Sicherheitsüberprüfung (Ü1) gemäß § 8 SÜG unterzogen werden.
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Die Sicherheitsmaßnahmen (Geheimschutzbetreuung Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Sicherheitsüberprüfung) werden nach Erteilung des Zuschlags durchgeführt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden geeigneten Bewerber erfolgt anhand einer Bewertung der von den Bewerbern zum Nachweis ihrer technischen Leistungsfähigkeit eingereichten Referenzen (siehe Ziffer III.2.3) Nr. 2.). Die Qualität der Referenzen bemisst sich nach der Vergleichbarkeit, insbesondere dem Deckungsgrad, zwischen den vom Bewerber erbrachten Leistungen mit den unter Ziffer III.2.3) Nr. 2.) aufgeführten Leistungsbestandteilen. Bei der Bewertung der Referenzen wird in einem ersten Schritt – für jeden Leistungsbestandteil und jede Referenz gesondert – eine Punktzahl (zwischen 0 und 10 Punkten) ermittelt.
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Die Punkte werden nach folgendem System vergeben:
Sehr überzeugende Referenz, sehr hoher Deckungsgrad 9-10 Punkte,
Überzeugende Referenz, hoher Deckungsgrad 7-8 Punkte,
Durchschnittliche Referenz, mittlerer Deckungsgrad 5-6 Punkte,
Unterdurchschnittliche Referenz, geringer Deckungsgrad 3-4 Punkte,
Unzureichende Referenz, sehr geringer Deckungsgrad 1-2 Punkte,
Keine Referenz 0 Punkte.
Sofern ein Bewerber mehr als 2 Referenzen für einen Leistungsbestandteil benannt hat, berücksichtigt die Auftraggeberin im Rahmen dieses Leistungsbestandteils nur die beiden aus ihrer Sicht besten Referenzen und addiert anschließend die für die beiden Referenzen vergebenen Punkte. Im Rahmen der einzelnen Leistungsbestandteile können somit maximal 20 Punkte erreicht werden. In einem zweiten Schritt werden die im Rahmen der einzelnen Leistungsbestandteile insgesamt erzielten Punkte mit den jeweiligen Gewichtungsfaktoren (siehe Ziffer III.2.3) Nr. 2.) multipliziert. In einem dritten Schritt werden die sich aus der Multiplikation ergebenden Zahlen zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der von den Bewerbern erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die bestplatzierten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2015-01-28 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Saarland, Ministerium für Inneres und Sport, Referat A4, Koordinierende und Autorisierte Stelle des Digitalfunks
Herrn Mager

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-05-01 📅
Datum des Endes: 2017-04-30 📅
Zusätzliche Informationen
1. Eine nach Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgte erhebliche Veränderung der Zusammensetzung des Gesellschafterkreises eines Bewerbers oder eines Mitgliedes einer Bewerbergemeinschaft ist von diesem anzuzeigen. Eine solche Veränderung kann zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft aus dem Verfahren führen, wenn dadurch der Wettbewerb beeinträchtigt oder das Ergebnis der im Teilnahmewettbewerb durchgeführten Eignungsprüfung in Frage gestellt wird.
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2. Dieses Vergabeverfahren wird in Papierform durchgeführt.
3. Hinweis zu den Vordrucken:
Die Formblätter werden auf der Internetseite http://www.saarland.de/98516.htm bereitgestellt. Bewerber haben die Vordrucke auszufüllen, von einer zeichnungsberechtigten Person zu unterzeichnen und mit dem Teilnahmeantrag zurückzusenden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Ministerium für Wirtschaft, Energie und Verkehr; Vergabekammer des Saarlandes
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de 📧
Telefon: +49 6815014994 📞
Fax: +49 6815013506 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsabschluss) noch nicht erteilt ist, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle gestellt werden. Die Auftraggeberin weist auf die Rechtsfolgen des § 107 Abs. 3 GWB hin. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
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1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (d. h. ohne schuldhaftes Zögern, spätestens 14 Tage nach Erkennen des Vergabeverstoßes) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 242-426885 (2014-12-11)