Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz projektiert die energetische und denkmalgerechte Fassadensanierung des Hauptjustizgebäudes Karmeliterstraße 14 in 56068 Koblenz. . Auftragsgegenstand sind die Fassadenplanung und Ausschreibung (LP 5-7) und die zeitlich versetzte Bauleitung (LP 8) an den nachfolgend beschriebenen Bestandsgebäuden. . Das Hauptjustizgebäude ist Teil eines Baublocks im Stadtzentrum von Koblenz. Das Gebäudeensemble besteht aus einem neungeschossigen Hochhaus mit viergeschossigen Flügelbauten. Das Hochhaus ist gegenüber der Straßenflucht um Gebäudetiefe zurückversetzt. Dadurch entsteht ein Vorplatz zum Haupeingang der Gebäude. Die Flügelbauten bilden einen größeren Innenhof nach Nordwesten und einen kleineren Innenhof nach Südosten. Die zur Blockinnenseite orientierten Flügel grenzen unmittelbar an die Nachbarbebauung an. . In den Gebäuden sind Landgericht Koblenz, das Amtsgericht Koblenz und die Bewährungshilfe untergebracht. Die Sitzungssäle befinden sich im Erdgeschoss sowie im 1. und 2. Obergeschoss des Hochhauses und in den Flügelbauten. . Die Gebäude wurden 1958 fertiggestellt. Die Flügelbauten wurden in späteren Jahren ergänzt. Das Ensemble ist in der Denkmaltopographie - Stadt Koblenz erfasst. . Das Hochhaus ist als Stahlbetonskelettbau mit horizontalen und vertikalen Gliederungselementen in Sichtbetonqualität ausgeführt. Die Brüstungen sind mit Bimssteinen ausgemauert. Die Brüstungsflächen sind mit 5 cm starken Natursteinplatten aus Ettringer Tuff bekleidet. Die Steinbekleidungen sind mit jeweils 3-4 Verankerungen in den Ausmauerungen verdübelt. . Die Flügelbauten sind mit einer flächenbündigen Bekleidung mit Ettringer Tuff und horizontalen und vertikalen Bändern aus schwarzem Basaltgestein versehen. Dadurch wird die Gliederung der Stahlbetonskelettkonstruktion des Hochhauses aufgegriffen. Die Tragkonstruktion zeigt einen heterogenen Zustand. . Eine Sanierung der Stahlbetonskelettkonstruktion des Hochhauses erfolgte im Zusammenhang mit dem teilweisen Austausch von Fenstern und dem Einbau von Rollscreens als außenliegendem Sonnenschutz. Nachdem in den vergangenen Jahren Fassadenschäden aufgetreten sind, wurden an allen Fassaden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Aufgrund der Schäden soll nun eine umfassende Fassadensanierung erfolgen. . Im Rahmen von Voruntersuchungen erfolgte eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde. Die fein gegliederten Vor- und Rücksprünge der Hochhausfassade sollen erhalten werden. Die Natursteinfassade soll mit gleichartigen Materialien erneuert werden. . Im Vorfeld des Vergabeverfahrens wurden für die Ausführung der denkmalgerechten Fassadensanierung, die auch sicherheitstechnische Anforderungen hat, mehrere Gutachten erstellt. Demnach ist eine Wiederverwendung der vorhandenen Natursteinplatten nicht wirtschaftlich möglich. Eine Befestigung der Platten im bestehenden Bimsmauerwerk ist heute nicht mehr zulässig. Auch neue Fensterelemente können keine Befestigung am Bimsmauerwerk erhalten. Darum wird vorgeschlagen, die neue Natursteinbekleidung auf einer Metalltragkonstruktion zu befestigen, die geschosshoch von Betondecke zu Betondecke spannt. . Flächen Hochhaus:(ohne Südseite) Fassadenflächen ca. 2 619 m², Dachflächen ca. 730 m² Flächen Flügelbauten Nordwest Flügel A, B und C: Fassadenflächen ca. 2 156 m², Dachflächen ca. 1 652 m² Flächen Flügelbauten Süd Flügel D, E und F: Fassadenflächen ca. 2 240 m², Dachflächen ca. 1 272 m² Die Dachflächen auf dem Nordwestflügel wurden bereits saniert. Hier sind Dachbahnen mit Fotovoltaikfunktionen eingebaut. Dies ist bei allen Planungen zu berücksichtigen. Die Flachdächer des Südflügels und des Hochhauses sind noch nicht saniert. Diese sind in die Gesamtbetrachtung zu integrieren. Im Südflügel (Flügel E) ist ein schiefergedecktes Walmdach vorhanden. Hier sind Aussagen zum Zustand und zum Sanierungsbedarf zu treffen. . Der Rahmenterminplan sieht eine Sanierung in 10 Bauabschnitten über einen Zeitraum von 4 Jahren vor. Das Hochhaus könnte demnach in vier Bauabschnitten, die Flügelbauten in sechs Bauabschnitten saniert werden. . Lärmintensive Arbeiten können nur mit Rücksichtnahme auf Gerichtstermine durchgeführt werden. Eine Verlagerung in die Tagesrandzeiten und auf Samstage wird unvermeidlich sein. Stillstandszeiten zwischen den Bauabschnitten und innerhalb der Bauabschnitte müssen in Absprache mit den Nutzern einkalkuliert werden. Die vereinbarten Bauzeiten sind verbindlich. . Für diese Aufgabe ist ein insbesondere in der Fassadenkonstruktion und Bauabwicklung versiertes Planungsbüro gesucht. . Leistungsumfang: Gebäude und raumbildende Ausbauten (Architekt/Fassadenplaner) gemäß § 33 HOAI: Beauftragung von Leistungen der LPH 3 (Entwurfsplanung) und LPH 4 (Genehmigungsplanung) mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH 5 (Ausführungsplanung), LPH 6 (Vorbereitung der Vergabe), LPH 7 (Anteile Mitwirkung bei der Vergabe), LPH 8 (Objektüberwachung) und LPH 9 (Objektbetreuung) stufenweise und nach Bauabschnitten zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-04-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: 520 000
Gesamtwert des Auftrags: 520 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz
Postanschrift: Hofstraße 257
Postleitzahl: 56077
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbbnet.de🌏
E-Mail: jostchristoph.koblenz@lbbnet.de📧
Telefon: +49 26197010📞
Fax: +49 2619701477 📠
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren.
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Unter der genannten Website können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
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Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 72 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelbeseitigung nach VOB/B.
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Bei der Angabe unter II.2.1) handelt es sich um das geschätzte Honorar bei der Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages der Leistungsphasen 3-8 für die Gebäudeplanung
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Vorbefasste Bewerber:
Die Leistungen für das Erarbeiten der Machbarkeitsstudien wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht.
Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel.: +49 2619701341), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
Unter der genannten Website können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
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Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 72 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelbeseitigung nach VOB/B.
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Bei der Angabe unter II.2.1) handelt es sich um das geschätzte Honorar bei der Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages der Leistungsphasen 3-8 für die Gebäudeplanung
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Vorbefasste Bewerber:
Die Leistungen für das Erarbeiten der Machbarkeitsstudien wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht.
Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel.: +49 2619701341), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz projektiert die energetische und denkmalgerechte Fassadensanierung des Hauptjustizgebäudes Karmeliterstraße 14 in 56068 Koblenz.
Auftragsgegenstand sind die Fassadenplanung und Ausschreibung (LP 5-7) und die zeitlich versetzte Bauleitung (LP 8) an den nachfolgend beschriebenen Bestandsgebäuden.
Das Hauptjustizgebäude ist Teil eines Baublocks im Stadtzentrum von Koblenz. Das Gebäudeensemble besteht aus einem neungeschossigen Hochhaus mit viergeschossigen Flügelbauten. Das Hochhaus ist gegenüber der Straßenflucht um Gebäudetiefe zurückversetzt. Dadurch entsteht ein Vorplatz zum Haupeingang der Gebäude. Die Flügelbauten bilden einen größeren Innenhof nach Nordwesten und einen kleineren Innenhof nach Südosten. Die zur Blockinnenseite orientierten Flügel grenzen unmittelbar an die Nachbarbebauung an.
Das Hauptjustizgebäude ist Teil eines Baublocks im Stadtzentrum von Koblenz. Das Gebäudeensemble besteht aus einem neungeschossigen Hochhaus mit viergeschossigen Flügelbauten. Das Hochhaus ist gegenüber der Straßenflucht um Gebäudetiefe zurückversetzt. Dadurch entsteht ein Vorplatz zum Haupeingang der Gebäude. Die Flügelbauten bilden einen größeren Innenhof nach Nordwesten und einen kleineren Innenhof nach Südosten. Die zur Blockinnenseite orientierten Flügel grenzen unmittelbar an die Nachbarbebauung an.
In den Gebäuden sind Landgericht Koblenz, das Amtsgericht Koblenz und die Bewährungshilfe untergebracht. Die Sitzungssäle befinden sich im Erdgeschoss sowie im 1. und 2. Obergeschoss des Hochhauses und in den Flügelbauten.
Die Gebäude wurden 1958 fertiggestellt. Die Flügelbauten wurden in späteren Jahren ergänzt. Das Ensemble ist in der Denkmaltopographie - Stadt Koblenz erfasst.
Das Hochhaus ist als Stahlbetonskelettbau mit horizontalen und vertikalen Gliederungselementen in Sichtbetonqualität ausgeführt. Die Brüstungen sind mit Bimssteinen ausgemauert. Die Brüstungsflächen sind mit 5 cm starken Natursteinplatten aus Ettringer Tuff bekleidet. Die Steinbekleidungen sind mit jeweils 3-4 Verankerungen in den Ausmauerungen verdübelt.
Das Hochhaus ist als Stahlbetonskelettbau mit horizontalen und vertikalen Gliederungselementen in Sichtbetonqualität ausgeführt. Die Brüstungen sind mit Bimssteinen ausgemauert. Die Brüstungsflächen sind mit 5 cm starken Natursteinplatten aus Ettringer Tuff bekleidet. Die Steinbekleidungen sind mit jeweils 3-4 Verankerungen in den Ausmauerungen verdübelt.
Die Flügelbauten sind mit einer flächenbündigen Bekleidung mit Ettringer Tuff und horizontalen und vertikalen Bändern aus schwarzem Basaltgestein versehen. Dadurch wird die Gliederung der Stahlbetonskelettkonstruktion des Hochhauses aufgegriffen.
Die Tragkonstruktion zeigt einen heterogenen Zustand.
Eine Sanierung der Stahlbetonskelettkonstruktion des Hochhauses erfolgte im Zusammenhang mit dem teilweisen Austausch von Fenstern und dem Einbau von Rollscreens als außenliegendem Sonnenschutz. Nachdem in den vergangenen Jahren Fassadenschäden aufgetreten sind, wurden an allen Fassaden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Aufgrund der Schäden soll nun eine umfassende Fassadensanierung erfolgen.
Eine Sanierung der Stahlbetonskelettkonstruktion des Hochhauses erfolgte im Zusammenhang mit dem teilweisen Austausch von Fenstern und dem Einbau von Rollscreens als außenliegendem Sonnenschutz. Nachdem in den vergangenen Jahren Fassadenschäden aufgetreten sind, wurden an allen Fassaden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Aufgrund der Schäden soll nun eine umfassende Fassadensanierung erfolgen.
Im Rahmen von Voruntersuchungen erfolgte eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde. Die fein gegliederten Vor- und Rücksprünge der Hochhausfassade sollen erhalten werden. Die Natursteinfassade soll mit gleichartigen Materialien erneuert werden.
Im Vorfeld des Vergabeverfahrens wurden für die Ausführung der denkmalgerechten Fassadensanierung, die auch sicherheitstechnische Anforderungen hat, mehrere Gutachten erstellt. Demnach ist eine Wiederverwendung der vorhandenen Natursteinplatten nicht wirtschaftlich möglich. Eine Befestigung der Platten im bestehenden Bimsmauerwerk ist heute nicht mehr zulässig. Auch neue Fensterelemente können keine Befestigung am Bimsmauerwerk erhalten. Darum wird vorgeschlagen, die neue Natursteinbekleidung auf einer Metalltragkonstruktion zu befestigen, die geschosshoch von Betondecke zu Betondecke spannt.
Im Vorfeld des Vergabeverfahrens wurden für die Ausführung der denkmalgerechten Fassadensanierung, die auch sicherheitstechnische Anforderungen hat, mehrere Gutachten erstellt. Demnach ist eine Wiederverwendung der vorhandenen Natursteinplatten nicht wirtschaftlich möglich. Eine Befestigung der Platten im bestehenden Bimsmauerwerk ist heute nicht mehr zulässig. Auch neue Fensterelemente können keine Befestigung am Bimsmauerwerk erhalten. Darum wird vorgeschlagen, die neue Natursteinbekleidung auf einer Metalltragkonstruktion zu befestigen, die geschosshoch von Betondecke zu Betondecke spannt.
Flächen Hochhaus:(ohne Südseite) Fassadenflächen ca. 2 619 m², Dachflächen ca. 730 m²
Flächen Flügelbauten Nordwest Flügel A, B und C: Fassadenflächen ca. 2 156 m², Dachflächen ca. 1 652 m²
Flächen Flügelbauten Süd Flügel D, E und F: Fassadenflächen ca. 2 240 m², Dachflächen ca. 1 272 m²
Die Dachflächen auf dem Nordwestflügel wurden bereits saniert. Hier sind Dachbahnen mit Fotovoltaikfunktionen eingebaut. Dies ist bei allen Planungen zu berücksichtigen. Die Flachdächer des Südflügels und des Hochhauses sind noch nicht saniert. Diese sind in die Gesamtbetrachtung zu integrieren.
Die Dachflächen auf dem Nordwestflügel wurden bereits saniert. Hier sind Dachbahnen mit Fotovoltaikfunktionen eingebaut. Dies ist bei allen Planungen zu berücksichtigen. Die Flachdächer des Südflügels und des Hochhauses sind noch nicht saniert. Diese sind in die Gesamtbetrachtung zu integrieren.
Im Südflügel (Flügel E) ist ein schiefergedecktes Walmdach vorhanden. Hier sind Aussagen zum Zustand und zum Sanierungsbedarf zu treffen.
Der Rahmenterminplan sieht eine Sanierung in 10 Bauabschnitten über einen Zeitraum von 4 Jahren vor. Das Hochhaus könnte demnach in vier Bauabschnitten, die Flügelbauten in sechs Bauabschnitten saniert werden.
Lärmintensive Arbeiten können nur mit Rücksichtnahme auf Gerichtstermine durchgeführt werden. Eine Verlagerung in die Tagesrandzeiten und auf Samstage wird unvermeidlich sein. Stillstandszeiten zwischen den Bauabschnitten und innerhalb der Bauabschnitte müssen in Absprache mit den Nutzern einkalkuliert werden. Die vereinbarten Bauzeiten sind verbindlich.
Lärmintensive Arbeiten können nur mit Rücksichtnahme auf Gerichtstermine durchgeführt werden. Eine Verlagerung in die Tagesrandzeiten und auf Samstage wird unvermeidlich sein. Stillstandszeiten zwischen den Bauabschnitten und innerhalb der Bauabschnitte müssen in Absprache mit den Nutzern einkalkuliert werden. Die vereinbarten Bauzeiten sind verbindlich.
Für diese Aufgabe ist ein insbesondere in der Fassadenkonstruktion und Bauabwicklung versiertes Planungsbüro gesucht.
Leistungsumfang: Gebäude und raumbildende Ausbauten (Architekt/Fassadenplaner) gemäß § 33 HOAI: Beauftragung von Leistungen der LPH 3 (Entwurfsplanung) und LPH 4 (Genehmigungsplanung) mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH 5 (Ausführungsplanung), LPH 6 (Vorbereitung der Vergabe), LPH 7 (Anteile Mitwirkung bei der Vergabe), LPH 8 (Objektüberwachung) und LPH 9 (Objektbetreuung) stufenweise und nach Bauabschnitten zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Leistungsumfang: Gebäude und raumbildende Ausbauten (Architekt/Fassadenplaner) gemäß § 33 HOAI: Beauftragung von Leistungen der LPH 3 (Entwurfsplanung) und LPH 4 (Genehmigungsplanung) mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH 5 (Ausführungsplanung), LPH 6 (Vorbereitung der Vergabe), LPH 7 (Anteile Mitwirkung bei der Vergabe), LPH 8 (Objektüberwachung) und LPH 9 (Objektbetreuung) stufenweise und nach Bauabschnitten zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Dauer: 72 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Koblenz.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerbungsbogen (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3)) muss, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vollständig ausgefüllt sein. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009), als Eigenerklärung. Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 vorliegen.
Der Bewerbungsbogen (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3)) muss, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vollständig ausgefüllt sein. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009), als Eigenerklärung. Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 vorliegen.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärungen zum Gesamtumsatz und dem Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers (Büro) der letzten 3 Geschäftsjahre nach§ 5 Abs. 4 Nr.: c VOF 2009.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gefordert werden:
— Nachweise gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF; entsprechend dem Bewerbungsbogen bzw. der dazugehörigen Formblätter.
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL) und der verantwortliche Projektbearbeiter (PB) sowie der Bauleiter (BL), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben.
Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein, die Berufsbezeichnung -Architekt oder -Ingenieur- (in der entsprechenden Dienstleistung) zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen.
Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein, die Berufsbezeichnung -Architekt oder -Ingenieur- (in der entsprechenden Dienstleistung) zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen.
Der Projektleiter muss eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen (durch Vorlage einer Projektliste mit den erf. Projektdaten). Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) Voraussetzung.
Der Projektleiter muss eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen (durch Vorlage einer Projektliste mit den erf. Projektdaten). Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) Voraussetzung.
Es sind Referenzprojekte des Bewerbers, des PL und des BL aufzuführen. Hierbei sind folgende Festlegungen zwingend einzuhalten:
Die Referenzen des Bewerbers dürfen nachweislich nicht länger als 5 Jahre und die des Projektleiters und des Bauleiters nicht länger als 10 Jahre zurückliegen.
Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben:
Wertungskriterium:
Der Bewerber und der vorgesehene Projektleiter und der vorgesehene Bauleiter müssen jeweils den Nachweis führen, dass sie bereits Projekte vergleichbarere Komplexität geplant haben:
Die Referenzprojekte müssen für das Büro die Leistungsphasen 3-6 und 8, für den PL die Leistungsphasen 3-6 und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen.
Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen, d. h., Leistungserbringung der LPH. 3-6 und 8 zwingend in den Jahren 2003 bis 2013. Dabei darf die Leistungserbringung der Referenzprojekte im Jahr 2003 höchstens LPH. 4 bzw. die Leistungserbringung im Jahr 2013 muss mindestens 80 % der LPH 8 betragen.
Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen, d. h., Leistungserbringung der LPH. 3-6 und 8 zwingend in den Jahren 2003 bis 2013. Dabei darf die Leistungserbringung der Referenzprojekte im Jahr 2003 höchstens LPH. 4 bzw. die Leistungserbringung im Jahr 2013 muss mindestens 80 % der LPH 8 betragen.
Für das Büro:
Wertungskriterium 1:
Planung und Realisierung von Fassadensanierungen an Bestandsgebäuden oder Fassadenplanung an Neubauobjekten mit komplexen Fassadenelementen, mind. 500 m² Fassadenfläche.
Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen mit vergleichbarem Leistungsgegenstand vorzulegen.
Wertungskriterium 2:
Planung und Realisierung von Fassadensanierungen an Bestandsgebäuden unter Berücksichtigung Denkmalschutz, mind. 500 m² Fassadenfläche.
Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz mit vergleichbarem Leistungsgegenstand vorzulegen.
Wertungskriterium 3:
Planung und Realisierung von Sanierungen an Bestandsgebäuden in getakteter Bauweise und unter laufendem Betrieb mind. 500 m² Fassadenfläche.
Für den PL:
Planung und Realisierung von Sanierungen an Bestandsgebäuden in getakteter Bauweise und unter laufendem Betrieb, mind. 500 m² Fassadenfläche.
Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz mit vergleichbarem Leistungsgegenstand mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
Für den BL:
Realisierung von Fassadensanierungen an Bestandsgebäuden oder Fassadenplanung an Neubauobjekten mit komplexen Fassadenelementen, mind. 500 m² Fassadenfläche.
Realisierung von Sanierungen an Bestandsgebäuden in getakteter Bauweise und unter laufendem Betrieb mind. 500 m² Fassadenfläche.
Zu den Referenzprojekten sind folgende
Mindestangaben
über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Planungszeit (von/bis),
b) Bauzeit (von/bis),
c) erbrachte Leistungsphasen,
d) Fassadenfläche,
e) Kosten KG 200 (bei Sanierungen), KG 300 (EUR, brutto),
f) Grundriss, Ansicht und Foto,
g) Art der Maßnahme (Neubau oder Sanierung) mit kurzer stichpunktartiger Beschreibung der gestalterischen, technischen Konzeption der Fassade und des Tragwerks,
h) Ort der Ausführung,
i) Objektbezogener, verantwortlicher Ansprechpartner des Auftragnehmers (Name und Telefonnummer).
Diese Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der freiberuflich Tätige hat den ausreichenden Versicherungsschutz in der Regel durch eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen, die eine Inanspruchnahme der im Vertrag genannten Deckungssummen ermöglicht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Soweit der freiberuflich Tätige Versicherungsschutz oberhalb der Basisversicherung nachzuweisen hat, besteht die Möglichkeit des Abschlusses einer Objektversicherung oder der Zusatzdeckung durch Abschluss einer zu seiner Basisversicherung hinzutretenden Berufshaftpflicht-Exzedentenversicherung.
Der freiberuflich Tätige hat den ausreichenden Versicherungsschutz in der Regel durch eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen, die eine Inanspruchnahme der im Vertrag genannten Deckungssummen ermöglicht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Soweit der freiberuflich Tätige Versicherungsschutz oberhalb der Basisversicherung nachzuweisen hat, besteht die Möglichkeit des Abschlusses einer Objektversicherung oder der Zusatzdeckung durch Abschluss einer zu seiner Basisversicherung hinzutretenden Berufshaftpflicht-Exzedentenversicherung.
Als Nachweis genügt eine verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, aus der hervorgeht, das entweder eine Haftpflicht-Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 500 000 EUR für Personenschäden und 300 000 EUR für sonstige Schäden (siehe zu den Anforderungen Anhang 4 RBBau 19. AT) bereits besteht oder die Gesellschaft bereit ist, eine Versicherung mit diesen Deckungssummen mit dem Bewerber abzuschließen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
Als Nachweis genügt eine verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, aus der hervorgeht, das entweder eine Haftpflicht-Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 500 000 EUR für Personenschäden und 300 000 EUR für sonstige Schäden (siehe zu den Anforderungen Anhang 4 RBBau 19. AT) bereits besteht oder die Gesellschaft bereit ist, eine Versicherung mit diesen Deckungssummen mit dem Bewerber abzuschließen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
Nach Auftragserteilung muss innerhalb von 14 Tagen der Abschluss der Versicherung durch Vorlage einer Kopie der Versicherungspolice belegt werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben.
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bewerber) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bewerber ausgeschlossen werden.
Zur Teilnahme berechtigt sind Bewerbergemeinschaften aus Architekten/Innen, Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Geforderte Berufsqualifikation: jeder, der nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiete der Architektur, berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden, wird zugelassen. Jeder, der nach den den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden, wird zugelassen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Geforderte Berufsqualifikation: jeder, der nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiete der Architektur, berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden, wird zugelassen. Jeder, der nach den den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden, wird zugelassen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Kriterien gemäß III.2.1) bis III.2.3). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach der objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
Kriterien gemäß III.2.1) bis III.2.3). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach der objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz
Dipl.-Ing. Christoph Jost
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de📧
Unter der genannten Website können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 72 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelbeseitigung nach VOB/B.
Bei der Angabe unter II.2.1) handelt es sich um das geschätzte Honorar bei der Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages der Leistungsphasen 3-8 für die Gebäudeplanung
Vorbefasste Bewerber:
Die Leistungen für das Erarbeiten der Machbarkeitsstudien wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht.
Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel.: +49 2619701341), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel.: +49 2619701341), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 (3) GWB. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
§ 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammern Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer/🌏
Quelle: OJS 2014/S 080-140129 (2014-04-22)
Ergänzende Angaben (2014-05-07) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-12-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 662 755,89 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Kontakt
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de📧
Fax: +49 2619701444 📠
Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: SAP-Nr. 400 13 1003
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung (50)
2. Konzeptionelle Vorgehensweise – Vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung (30)
3. Qualität der Präsentation (10)
4. Honorar (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-11-11 📅
Name: Bietergemeinschaft bffgmbh u. B+G Ingenieure GmbH
Postanschrift: Olgastraße 69d
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70182
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: mail@bffgmbh.com📧
Internetadresse: www.bffgmbh.com🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 10
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de📧
Telefon: +49 6131162234📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de🌏
Fax: +49 6131162113 📠
Quelle: OJS 2014/S 245-432668 (2014-12-16)