Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der Grundwassersanierung zur Reinigung von i. W. MKW und LHKW aus Grundwasser sowie zur Absaugung von Ölphasen am Standort der ehemaligen Mineralölraffinerie Dollbergen in Frankfurt. Das im Frankfurter Osthafen gelegene 4 000 m² große Grundstück Dieselstraße 35 wurde im Zeitraum zwischen 1941 und 1978 als Standort zur Sammlung und Aufbereitung von Altöl genutzt. 1979 wurden beim Abbruch von Tankanlagen und Gebäuden erhebliche Ölverunreinigungen im Boden sowie nahezu flächendeckend auf dem Grundwasser aufschwimmende Ölphase festgestellt. Im Rahmen des Abbruchs der Altölraffinerie und der Neubebauung wurde eine Bodensanierung durchgeführt, welche jedoch nach den vorliegenden Informationen unvollständig blieb. In den darauffolgenden Jahren erfolgte unter fachlicher Leitung des HLfB eine Grundwassersanierung in Form einer Ölabschöpfung. Bis zur Einstellung der Maßnahme Ende 1990 wurden insgesamt ca. 17 Tonnen reines Öl zurückgewonnen. Chemische Untersuchungen der Ölphase ergaben PCB-Gehalte von 60 mg/kg sowie Belastungen mit PCDD/PCDF bis max. 2 458 ng TE/kg. In den letzten Jahren wurden im Zuge von Grundwassersanierungsmaßnahmen auf Nachbargrundstücken weitere Messtellen errichtet. 1993 wurde das Grundstück gemäß Hessischen Altlastengesetz zur Altlast festgestellt. Die Projektbearbeitung wurde 2013 an die HIM GmbH – Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG) übertragen. Im Dezember 2013 erfolgten erste Untersuchungen des Grundwassers im Auftrags der HIM-ASG an drei bestehenden Messstellen auf dem Grundstück und 10 weiteren in dessen Umfeld. In zwei der drei Messstellen wurde Ölphase in 20-30 cm Mächtigkeit ermittelt. Neben MKW wurden Belastungen mit BETX und LHKW festgestellt. Im Rahmen einer Sofortmaßnahme wurde die in den Messstellen aufschwimmende Ölphase vollständig abgesaugt, um die zeitliche Entwicklung der Ölphasenbildung bestimmen zu können. Nach 5 Tagen Ruhephase waren in beiden betroffenen Messstellen erneut Ölschichtdicken von 2-3 cm Mächtigkeit nachzuweisen. Es ist daher davon auszugehen, dass trotz jahrelanger Ölabschöpfung noch erhebliche Mengen mobile Ölphase im Grundwasserschwankungsbereich enthalten ist, die als permanente Quelle für Grundwasserbelastungen fungiert. Derzeit erfolgen auf dem Gelände Detailuntersuchungen im Boden, eine historische Recherche sowie ein Grundwassermonitoring. Die im Ausführungszeitraum 01/2015 bis 12/2017 zu erbringenden Ingenieurleistungen umfassen schwerpunktmäßig folgende Leistungen: 1. Ingenieurleistungen zur Planung und Begleitung von Grundwassersanierungsmaßnahmen. 2. Ingenieurmäßige Kontrolle des Anlagenbetriebes und Abstimmungen mit der Betreiberfirma, einschließlich Dokumentation. 3. Erstellung einer Variantenstudie (Sanierungsuntersuchung Grundwasser) zur Prüfung des natürlichen Selbstreinigungspotentials. 4. Erstellung einer Sanierungsplanung (Grundwasser) – voraussichtlich in 2016 geplant. 5. genehmigungsrechtliche Planung einer Grundwassersanierungsanlage und Begleitung der Baumaßnahmen – voraussichtlich in 2016 geplant. 6. Erstellung einer Sanierungsplanung (Boden), Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe der geplanten Leistungen sowie Begleitung der durchzuführenden Maßnahmen - voraussichtlich in 2017 geplant. 7. ingenieurtechnische Begleitung bei Abbruchmaßnahmen von Gebäuden sowie Planung und Begleitung bei der Entsorgung von Abfällen – voraussichtlich in 2017 geplant.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-07-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der Grundwassersanierung zur Reinigung von i. W. MKW und LHKW aus Grundwasser sowie zur Absaugung von Ölphasen am Standort der Mineralölraffinerie Dollbergen in Frankfurt für den Zeitraum 01/2015 bis 12/2017 mit der Option zur Verlängerung um weitere 2 Jahre, wenn das Land Hessen weitere Mittel bereitstellt und seitens der zuständigen Behörde weiterhin ein Sanierungserfordernis besteht.Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es besteht kein Anspruch auf die Beauftragung der Gesamtsumme.
Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der Grundwassersanierung zur Reinigung von i. W. MKW und LHKW aus Grundwasser sowie zur Absaugung von Ölphasen am Standort der Mineralölraffinerie Dollbergen in Frankfurt für den Zeitraum 01/2015 bis 12/2017 mit der Option zur Verlängerung um weitere 2 Jahre, wenn das Land Hessen weitere Mittel bereitstellt und seitens der zuständigen Behörde weiterhin ein Sanierungserfordernis besteht.Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es besteht kein Anspruch auf die Beauftragung der Gesamtsumme.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung -HIM-ASG-
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl: 64584
Postort: Biebesheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.him.de🌏
E-Mail: dieter.riemann@him.de📧
Telefon: +49 62588953712📞
Fax: +49 62588953322 📠
Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der Grundwassersanierung zur Reinigung von i. W. MKW und LHKW aus Grundwasser sowie zur Absaugung von Ölphasen am Standort der ehemaligen Mineralölraffinerie Dollbergen in Frankfurt.
Das im Frankfurter Osthafen gelegene 4 000 m² große Grundstück Dieselstraße 35 wurde im Zeitraum zwischen 1941 und 1978 als Standort zur Sammlung und Aufbereitung von Altöl genutzt. 1979 wurden beim Abbruch von Tankanlagen und Gebäuden erhebliche Ölverunreinigungen im Boden sowie nahezu flächendeckend auf dem Grundwasser aufschwimmende Ölphase festgestellt.
Das im Frankfurter Osthafen gelegene 4 000 m² große Grundstück Dieselstraße 35 wurde im Zeitraum zwischen 1941 und 1978 als Standort zur Sammlung und Aufbereitung von Altöl genutzt. 1979 wurden beim Abbruch von Tankanlagen und Gebäuden erhebliche Ölverunreinigungen im Boden sowie nahezu flächendeckend auf dem Grundwasser aufschwimmende Ölphase festgestellt.
Im Rahmen des Abbruchs der Altölraffinerie und der Neubebauung wurde eine Bodensanierung durchgeführt, welche jedoch nach den vorliegenden Informationen unvollständig blieb. In den darauffolgenden Jahren erfolgte unter fachlicher Leitung des HLfB eine Grundwassersanierung in Form einer Ölabschöpfung. Bis zur Einstellung der Maßnahme Ende 1990 wurden insgesamt ca. 17 Tonnen reines Öl zurückgewonnen. Chemische Untersuchungen der Ölphase ergaben PCB-Gehalte von 60 mg/kg sowie Belastungen mit PCDD/PCDF bis max. 2 458 ng TE/kg. In den letzten Jahren wurden im Zuge von Grundwassersanierungsmaßnahmen auf Nachbargrundstücken weitere Messtellen errichtet. 1993 wurde das Grundstück gemäß Hessischen Altlastengesetz zur Altlast festgestellt. Die Projektbearbeitung wurde 2013 an die HIM GmbH – Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG) übertragen.
Im Rahmen des Abbruchs der Altölraffinerie und der Neubebauung wurde eine Bodensanierung durchgeführt, welche jedoch nach den vorliegenden Informationen unvollständig blieb. In den darauffolgenden Jahren erfolgte unter fachlicher Leitung des HLfB eine Grundwassersanierung in Form einer Ölabschöpfung. Bis zur Einstellung der Maßnahme Ende 1990 wurden insgesamt ca. 17 Tonnen reines Öl zurückgewonnen. Chemische Untersuchungen der Ölphase ergaben PCB-Gehalte von 60 mg/kg sowie Belastungen mit PCDD/PCDF bis max. 2 458 ng TE/kg. In den letzten Jahren wurden im Zuge von Grundwassersanierungsmaßnahmen auf Nachbargrundstücken weitere Messtellen errichtet. 1993 wurde das Grundstück gemäß Hessischen Altlastengesetz zur Altlast festgestellt. Die Projektbearbeitung wurde 2013 an die HIM GmbH – Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG) übertragen.
Im Dezember 2013 erfolgten erste Untersuchungen des Grundwassers im Auftrags der HIM-ASG an drei bestehenden Messstellen auf dem Grundstück und 10 weiteren in dessen Umfeld.
In zwei der drei Messstellen wurde Ölphase in 20-30 cm Mächtigkeit ermittelt. Neben MKW wurden Belastungen mit BETX und LHKW festgestellt.
Im Rahmen einer Sofortmaßnahme wurde die in den Messstellen aufschwimmende Ölphase vollständig abgesaugt, um die zeitliche Entwicklung der Ölphasenbildung bestimmen zu können. Nach 5 Tagen Ruhephase waren in beiden betroffenen Messstellen erneut Ölschichtdicken von 2-3 cm Mächtigkeit nachzuweisen. Es ist daher davon auszugehen, dass trotz jahrelanger Ölabschöpfung noch erhebliche Mengen mobile Ölphase im Grundwasserschwankungsbereich enthalten ist, die als permanente Quelle für Grundwasserbelastungen fungiert.
Im Rahmen einer Sofortmaßnahme wurde die in den Messstellen aufschwimmende Ölphase vollständig abgesaugt, um die zeitliche Entwicklung der Ölphasenbildung bestimmen zu können. Nach 5 Tagen Ruhephase waren in beiden betroffenen Messstellen erneut Ölschichtdicken von 2-3 cm Mächtigkeit nachzuweisen. Es ist daher davon auszugehen, dass trotz jahrelanger Ölabschöpfung noch erhebliche Mengen mobile Ölphase im Grundwasserschwankungsbereich enthalten ist, die als permanente Quelle für Grundwasserbelastungen fungiert.
Derzeit erfolgen auf dem Gelände Detailuntersuchungen im Boden, eine historische Recherche sowie ein Grundwassermonitoring.
Die im Ausführungszeitraum 01/2015 bis 12/2017 zu erbringenden Ingenieurleistungen umfassen schwerpunktmäßig folgende Leistungen:
1. Ingenieurleistungen zur Planung und Begleitung von Grundwassersanierungsmaßnahmen.
2. Ingenieurmäßige Kontrolle des Anlagenbetriebes und Abstimmungen mit der Betreiberfirma, einschließlich Dokumentation.
3. Erstellung einer Variantenstudie (Sanierungsuntersuchung Grundwasser) zur Prüfung des natürlichen Selbstreinigungspotentials.
4. Erstellung einer Sanierungsplanung (Grundwasser) – voraussichtlich in 2016 geplant.
5. genehmigungsrechtliche Planung einer Grundwassersanierungsanlage und Begleitung der Baumaßnahmen – voraussichtlich in 2016 geplant.
6. Erstellung einer Sanierungsplanung (Boden), Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe der geplanten Leistungen sowie Begleitung der durchzuführenden Maßnahmen - voraussichtlich in 2017 geplant.
7. ingenieurtechnische Begleitung bei Abbruchmaßnahmen von Gebäuden sowie Planung und Begleitung bei der Entsorgung von Abfällen – voraussichtlich in 2017 geplant.
Menge oder Umfang:
Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der Grundwassersanierung zur Reinigung von i. W. MKW und LHKW aus Grundwasser sowie zur Absaugung von Ölphasen am Standort der Mineralölraffinerie Dollbergen in Frankfurt für den Zeitraum 01/2015 bis 12/2017 mit der Option zur Verlängerung um weitere 2 Jahre, wenn das Land Hessen weitere Mittel bereitstellt und seitens der zuständigen Behörde weiterhin ein Sanierungserfordernis besteht.
Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der Grundwassersanierung zur Reinigung von i. W. MKW und LHKW aus Grundwasser sowie zur Absaugung von Ölphasen am Standort der Mineralölraffinerie Dollbergen in Frankfurt für den Zeitraum 01/2015 bis 12/2017 mit der Option zur Verlängerung um weitere 2 Jahre, wenn das Land Hessen weitere Mittel bereitstellt und seitens der zuständigen Behörde weiterhin ein Sanierungserfordernis besteht.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es besteht kein Anspruch auf die Beauftragung der Gesamtsumme.
Beschreibung der Optionen: Auftragsverlängerung um weitere 2 Jahre (2018-2019).
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 36 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Referenznummer: ASG/13/289/8
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dieselstraße 35, 60314 Frankfurt.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen. Die Bewerbungsformulare können per Post oder Email angefordert werden bei
Die Unterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sachkunde hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.2.2) und III.2.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Die Unterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sachkunde hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.2.2) und III.2.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung nicht älter als 3 Monate; Nachweis des Gesamtumsatz des Bewerbers und der Umsätze in den Projekten mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013), d. h. abgeschlossene oder laufende Projekte; Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber. Als vergleichbar wird folgendes Referenzprojekt angesehen: Planung und Begleitung von Grundwassersanierungsanlagen zum Reinigen von MKW und/oder LHKW aus Grundwasser.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung nicht älter als 3 Monate; Nachweis des Gesamtumsatz des Bewerbers und der Umsätze in den Projekten mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013), d. h. abgeschlossene oder laufende Projekte; Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber. Als vergleichbar wird folgendes Referenzprojekt angesehen: Planung und Begleitung von Grundwassersanierungsanlagen zum Reinigen von MKW und/oder LHKW aus Grundwasser.
Bei Bewerber/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei Bewerber/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Mindeststandards:
Für Referenzprojekte (siehe oben) öffentlicher Auftraggeber ist eine durch den öffentlichen Auftraggeber ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Anzahl der in den letzten 3 Jahren (2011, 2012, 2013) abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekte des Bewerbers und der persönlichen Referenzprojekte der vorgesehenen Projektleitung und stellvertr. Projektleitung, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbar werden folgende Referenzprojekte angesehen:
Anzahl der in den letzten 3 Jahren (2011, 2012, 2013) abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekte des Bewerbers und der persönlichen Referenzprojekte der vorgesehenen Projektleitung und stellvertr. Projektleitung, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbar werden folgende Referenzprojekte angesehen:
a) Planung und Begleitung von Grundwassersanierungsanlagen zum Reinigen von MKW und/oder LHKW aus Grundwasser,
b) Durchführungen von Sanierungsplanung und Baubegleitung für Sanierungen mineralölverunreinigter Böden nach BBodSchG in innerstädtischen Bereichen,
c) Planung von Bodensanierungen in der wassergesättigten und wasserungesättigten Bodenzone inkl. Wasserhaltung und Verbau.
Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers; Angaben des Bewerbers über die vorhandene Sachkunde nach BGR 128; Angaben des Bewerbers über die vorhandene Qualifikation zur Sicherheits- und Gesundheitskoordination nach Baustellenverordnung; Selbstauskunft über das beim Bewerber vorhandene Qualitätsmanagement (QM-System, z. B. eigenes oder akkreditiert nach ISO 9001 und nach ISO/IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Bodenluft, Boden und Grundwasser). Bei Bewerber/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers; Angaben des Bewerbers über die vorhandene Sachkunde nach BGR 128; Angaben des Bewerbers über die vorhandene Qualifikation zur Sicherheits- und Gesundheitskoordination nach Baustellenverordnung; Selbstauskunft über das beim Bewerber vorhandene Qualitätsmanagement (QM-System, z. B. eigenes oder akkreditiert nach ISO 9001 und nach ISO/IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Bodenluft, Boden und Grundwasser). Bei Bewerber/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Mindeststandards:
Für Referenzprojekte (siehe oben) für öffentliche Auftraggeber ist eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Ausschlusskriterien:
Nachweis der Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von jeweils 2 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden je Schadensfall, nicht älter als 3 Monate; Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss nach § 5 (6) VOF bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Nachweis der Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von jeweils 2 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden je Schadensfall, nicht älter als 3 Monate; Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss nach § 5 (6) VOF bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Nach BGB – eine Bewerber-/Bietergemienschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten.
Sonstige besondere Bedingungen:
Ausschlusskriterien:
Eigenerklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung und über die in Bezug auf den Auftrag beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen; Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Insolvenz oder Liquidation, schwerer Verfehlungen und über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben; Nachweis der Befähigung des Bewerbers und der Leistungserbringer. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Eigenerklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung und über die in Bezug auf den Auftrag beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen; Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Insolvenz oder Liquidation, schwerer Verfehlungen und über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben; Nachweis der Befähigung des Bewerbers und der Leistungserbringer. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt auch für Nachunternehmer. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Eignungskriterien entsprechend der Kapitel III.1 und III.2:
A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 20-100:
— Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre, Wichtung 10, Bewertungszahl 10-50;
— Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten drei Jahren, Wichtung 10, Bewertungszahl 10-50;
B) Technische Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0-400:
— Referenzen der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung in den letzten 3 Jahren, Wichtung 30, Bewertungszahl 0-150;
— Referenzen des Bewerbers in den letzten 3 Jahren, Wichtung 20, Bewertungszahl 0-100;
— Angaben des Bewerbers zur vorhandenen Sachkunde nach BGR 128 (§5 Abs. 5 lit. f VOF), Wichtung 10, Bewertungszahl 0-50;
— Angaben des Bewerbers zur vorhandenen Qualifikation zur Sicherheits- und Gesundheitskoordination nach Baustellenverordnung (§ 5 Abs. 5 lit. f VOF), Wichtung 10, Bewertungszahl 0-50;
— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Arbeit, Wichtung 10, Bewertungszahl 0-50.
Einzelheiten können den Bewerbungsformularen und Angebotsunterlagen entnommen werden.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Dieter Riemann
Name: IGB Rhein-Neckar Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Heinigstraße 26
Postort: Ludwigshafen
Postleitzahl: 67059
Kontaktperson: Alexander Wiermann
Telefon: +49 62167196115📞
E-Mail: wiermann@igb-ingenieure.de📧
Fax: +49 62167196129 📠
URL für weitere Informationen: http://www.igb-ingenieure.de🌏
URL der Dokumente: http://www.igb-ingenieure.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-01-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ASG/13/289/8
Zusätzliche Informationen
nachr. HAD-Ref. : 3917/33
nachr. V-Nr/AKZ : ASG/13/289/8
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit
1. der Antragssteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung beannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 101 b Abs. 2 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 101 b Abs. 2 GWB).
GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung von 26.6.2013 (BGBI. I S. 1750, 3245), das durch Artikel 2 Absatz 78 des Gesetzes vom 7.8.2013 (BGBl. I S. 3154) geändert worden ist.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 140-251476 (2014-07-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-02-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 296 549 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-12-19 📅
Name: CDM Smith Consult GmbH
Postanschrift: Neue Bergstraße 13
Postort: Alsbach
Postleitzahl: 64665
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.cdmsmith.com🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3, Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
1. der Antragssteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist.