Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V. - Neubau eines Ärztehauses an der Klinik Rotes Kreuz / Frankfurt a. Main - Leistungen der Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung für die LP 2-9 nach § 55 HOAI, AG 4 [Starkstromanlagen], AG 5 [Fernmelde- und informationstechnische Anlagen] nach § 53 HOAI

Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e. V. – Geschäftsführer Finanzen & Strategie Herr Gunnar Sevecke

Der Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V. beabsichtigt den Neubau eines Ärztehauses an der Klinik Rotes Kreuz Frankfurt am Main.
Das Projekt umfasst den Neubau eines Ärztehauses mit kardiologischer Praxis mit Herzkatheterlaboren und Hybrid-OP, sowie eine radiologische Praxis mit diversen Großgeräten wie MRT, CT und Durchleuchtung zzgl. der erforderlichen Nebenräume.
Es ist ein Gebäude mit 4 Ebenen inkl. Kellergeschoss geplant.
Für die Planungsaufgabe ist eine Machbarkeitsstudie erstellt.
Eine Bauvoranfrage wurde bereits positiv beschieden.
Ein genehmigter Abbruchantrag für die, an der Stelle des zu errichtenden Neubaus vorhandenen Gebäude, liegt ebenfalls bereits vor.
Abweichend zur Machbarkeitsstudie sollen im 2.OG neben der Technik-zentrale Lüftung auch noch Bürogebäude in der Größenordnung von ca. 450 m² vorgesehen werden. Davon sollen 250 m² für die Kardiologen und 200 m² für die direkte Nutzung durch die Frankfurter Rotkreuzkliniken vor-gesehen werden. Das 2.OG ist damit neu zu organisieren.
Der Neubau ist als Anbau an den Bestand Bt. B konzipiert. Bisher sind im Bestandsgebäude Bt. B und Bt. C Renovierungsarbeiten in den Ebenen 00 und 01 für die Räumlichkeiten der Kardiologie geplant. In Ebene -1 und 02 sind keine Renovierungsarbeiten angedacht. Es muss in Ebene -1 jedoch die Errichtung einer Rampe und der Anpassung des Bestandsaufzuges erfolgen, da zwischen Neubau und Bestand unterschiedliche Höhen bestehen. Im Rahmen der Leistungsphase 2 ist jedoch von einer Renovierung auf eine Sanierung umzustellen, die ggfls. auch weitere Ebenen um-fasst. Die neuen Baukosten sind noch zu erarbeiten. Bislang liegt eine Grobkostenschätzung vor.
Vor der eigentlichen Neubaumaßnahme sind diverse Vorabmaßnahmen zu planen, auszuschreiben und durchzuführen. Dazu gehören neben dem Abbruch/ Baufeldfreimachung auch die Umverlegung diverser Leitungen im Bereich des zukünftigen Baufelds und die Errichtung einer neuen Zu-fahrt. Die Vorabmaßnahmen sind nicht Gegenstand dieses Verfahrens.
Die Erschließung des Standortes erfolgt über die Einbahnstraße Königswarterstraße. Das Klinikum befindet sich in innerstädtischer Lage in einem gemischten Wohngebiet.
Bei der Baustelleneinrichtung wird auf die beengte innerstädtische Erschließungssituation und auch die Lärmschutzinteressen der Anwohner Rücksicht zu nehmen sein. Hierzu wurde im Rahmen der Bauvoranfrage bereits eine Schallschutzuntersuchung durchgeführt.
Die Flächenermittlung mit Stand Machbarkeitsstudie vom 30.9.2013 beläuft sich auf 16 272 m³ BRI bzw. 4 531 m² BGF. Hierin sind die erweiterten Flächen für die Büronutzung im 2.OG noch nicht berücksichtigt.
Es werden Gesamtkosten der KGR 200 bis 700 in Höhe von 9 500 000 EUR brutto projektiert. Für das Projekt muss von einer noch zu erarbeitenden Kostenobergrenze ausgegangen werden.
Beginn der Planungsleistung ist Anfang August 2014. Baubeginn ist ab Mitte Juli 2015 projektiert. Im Anschluss ist unmittelbar mit der Erbringung der Leistungsphase 2 zu beginnen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-10.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-04-10 Auftragsbekanntmachung
2014-09-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge