Generalplanerleistungen (Architekten- und Ingenieurleistungen ab Leistungsphase 2 HOAI) für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit 2 Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb
Die Grundschule am Wasserturm soll auf 3 Züge erweitert werden. Dafür wird derzeit ein modularer Ergänzungsbau (MEB) mit 12 Klassenräumen errichtet, der nicht Gegenstand des Auftrages ist und in Kürze fertiggestellt sein wird. Der MEB wird durch die Senatsverwaltung realisiert und ist von Seiten des Bezirksamtes Pankow nicht mehr beeinflussbar. In diesem Typenbau nicht vorhandene Räume werden zum Teil in einem Ergänzungsbau, der gleichzeitig als Verbinder zwischen Bestandsschule und MEB dient, untergebracht. Ergänzt wird dieses Ensemble durch eine Zweifeld-Sporthalle. Im Bestand werden Umbau- und Sanierungsarbeiten notwendig. Der bestehende Gebäudekomplex besteht aus dem dreigeschossigen Hauptgebäude mit ausgebautem Dachgeschoss, dem zweigeschossigen Anbau mit ausgebautem Dachgeschoss, einem eingeschossigen Verbinder zur vorhandenen Turnhalle und der eingeschossigen Turnhalle mit Umkleide- und Sanitärbereich. Das Hauptgebäude ist unterkellert. Das Kellergeschoss ist nur für untergeordnete Funktionen nutzbar. Es handelt sich um Mauerwerksbauten mit einem mineralischen Kratzputz. Die bestehende Grundschule wurde vor ca. 10 Jahren bereits komplett saniert und mit einem 2. Rettungsweg ausgestattet. Da jedoch Aufzüge zur Herstellung der Barrierefreiheit in dem Gebäude noch fehlen, sind diese nachzurüsten. Die derzeitige Turnhalle soll auf der Grundlage des gültigen Musterraumprogramms zu einer Mensa und einem Mehrzweckraum umgebaut werden. Darüber hinaus sind Reparaturarbeiten in kleinerem Umfang notwendig. Alle Maßnahmen im bestehenden Gebäudekomplex beschränken sich auf den Innenbereich. Der vorhandene Verbinderbau zwischen Hauptgebäude und bestehender Turnhalle muss verbreitert werden, um zukünftig eine gedeckte Verbindung zu Mensa und Mehrzweckraum zu ermöglichen. Es sind die folgenden Maßnahmen vorzusehen: — Umgestaltung des bestehenden Schulgebäudes nach den Notwendigkeiten der Unterbringung einer 3-zügigen Grundschule, — Gewährleistung der vollen Barrierefreiheit, — Umbau der bestehenden Turnhalle zum Mehrzweckraum und zur Mensa mit Verteilerküche gem. Raumprogramm, — Errichtung einer 2-Feld-Sporthalle auf dem Grundstück gemäß Musterraumprogramm für Sporthallen zuzüglich Nutzflächen für notwendige WC-Räume und Lagerflächen für den Vereinsport, — Unterbringung weiterer, noch fehlender Räume in einem neu zu Errichtenden Verbinderbau, — Anpassungen im vorhandenen Verwaltungs- und Lehrerbereich, — Anpassung der Pausenflächen an die neue Gebäudekonzeption, — Anpassung des Sportplatzes entsprechend der erforderlichen Lage der geplanten Sporthalle; ggf. Verkleinerung, Umverlegung der Weitsprunganlage, Verkürzung der Laufbahn auf 60 m, — Regenwasserrückhaltung auf dem Grundstück, ggf. Dachbegrünung, — Raumlufttechnische Anlagen für Sporthalle, Mensa und Mehrzweckraum, — Trockenlegung des Kellergeschosses im Bestandsgebäude. Es ist mit zusätzlichem Aufwand bei der Gründung zu rechnen. Für den Erdaushub wird erwartet, dass wegen einer Schadstoffbelastung besondere Anforderungen an die Entsorgung bestehen. Im Rahmen der Erstellung der Vorplanungsunterlagen ist ein ökologisches Gesamtkonzept für die Maßnahmen zu erstellen. In allen Planungsphasen sind für kostenrelevante Entscheidungen Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen vorzusehen, insbesondere für ökologische und energetische Maßnahmen. Für die Maßnahme liegen eine Einpassplanung und ein bestätigtes Bedarfsprogramm vor. Die weiteren wesentlichen Planungsgrundlagen sind das Musterraumprogramm für eine 3-zügige Grundschule und das Musterraumprogramm für eine Zweifeldsporthalle. Ein Baugrundgutachten liegt vor. Unter Berücksichtigung der Einpassplanung wird derzeit von den folgenden Flächenkennzahlen ausgegangen: BGF Altbau einschl. KG 3 974 m², BGF MEB 1 555 m², BGF Verbindungsbau 239 m² und BGF Sporthalle 2 042 m². Das Grundstück unterliegt dem Ensemble-Denkmalschutz. Durch die Planungen, insbesondere die Sporthalle und die Anbindebereiche der Neubauten an den Bestand, besteht ein Potenzial für eine Beeinträchtigung der Denkmalschutzbelange. Es sind umfangreiche Abstimmungen, ggf. auch mit Hilfe von zu erstellenden Varianten, mit dem Denkmalschutz durchzuführen. Es sollen Generalplanungsleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb vergeben werden. Es wurden bereits eine Einpassplanung und eine Bedarfsplanung (Leistungsphase 1) erstellt und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt geprüft. Auf dieser Grundlage ist die Vorplanungsunterlage (VPU) zu erarbeiten. Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung und Teil 4 Fachplanung für: 1. Gebäude, Leistungsphasen 2 bis 9 gem. § 34 HOAI, 2. Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 2 bis 9 gem. § 55 HOAI, 3. Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 bis 6 gem. § 51 HOAI, 4. Freianlagen, Leistungsphasen 2 bis 9 gem. § 39 HOAI, 5. Bauphysik (Raumakustische Beratung, Erstellung eines Energiekonzeptes, Schallschutz), Leistungsphasen 1 bis 7 gem. Anlage 1.2.1 zu § 3 HOAI, 6. Erstellung eines denkmalpflegerischen Konzeptes, 7. SiGeKo, 8. Schadstoffuntersuchungen zur Erhöhung der Kostensicherheit der VPU/BPU. 9. zusätzliche Teilleistungen bei Gutachten, Planung, Bestandserfassung (technisch oder grafisch) sind nach Erfordernis Leistungsbestandteil. Die geschätzten Gesamtkosten für das Bauwerk belaufen sich auf ca. 9 155 000 EUR. Für Maßnahmen im Bestand liegen die Kosten bei 2 585 000 EUR, für den Anbau des Verbinders 585 000 EUR und für den Neubau der Sporthalle 5 985 000 EUR. Es ist beabsichtigt auf der Grundlage des vorliegenden Bedarfsprogramms die o.g. Leistungen sowie die aufgeführten besonderen Leistungen stufenweise zu beauftragen. Auf Grund der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel soll 2017 mit dem Bau begonnen werden. Zuvor sind die Vorplanungsunterlage (VPU), die Bauplanungsunterlage (BPU) sowie die Genehmigungs- und Ausführungsplanung zu erstellen. Für die erforderlichen Prüfungen der VPU und der BPU ist jeweils ein Zeitraum von ca. 3 Monaten einzuplanen. Das Bauvorhaben wird bei laufendem Betrieb durchgeführt. Lärmträchtige Maßnahmen sind überwiegend in der unterrichtsfreien Zeit (nach Schulschluss in den Nachmittagsstunden oder in den Schulferien) durchzuführen. Die Baumaßnahmen sind genehmigungspflichtig. Es muss außerdem ein Antrag auf denkmalrechtliche Genehmigung gestellt werden. Für das Vorhaben ist eine Gesamtkostenobergrenze als Beschaffenheit von 9 155 000 EUR (brutto) zu vereinbaren, einschließlich Unvorhergesehenes (UV) und zur Rundung und einschl. Mehrwertsteuer für die Kostengruppen KG 100 – 700. Die anrechenbaren Kosten (netto) werden im Rahmen der geprüften und anerkannten BPU in der Leistungsphase 3 ermittelt (ohne UV und zur Rundung und ohne MwSt). Darüber hinaus sollen besondere Leistungen erbracht werden. Auf Grund der komplexen Aufgabenstellung ist die örtliche Präsenz auch während der Planungszeit in engen Intervallen und während der Bauzeit durchgängig sicherzustellen. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei Gebäuden einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben). />Neben der Generalplanung werden zu den Planungsbeteiligten weitere Gutachter und Sonderfachleute gehören, die durch die Generalplanung zu koordinieren sind. Neben den üblichen Baubesprechungen sind zu Fragen von Finanzierung, Funktion und Gestaltung die Abstimmungen mit AG, Senatsverwaltungen, Schul- und Sportamt, der Schulleitung und den Genehmigungsbehörden (Bauaufsicht, Stadtplanung, untere Denkmalschutzbehörde) zu führen. Im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsarbeit ist davon auszugehen, dass folgendes notwendig sein wird: Powerpointpräsentationen, Vorstellung der Maßnahme in Gremien, Mitwirkung bei der Beantwortung von Anfragen, Herstellung eines Abschlußberichtes in Form einer Ablaufdokumentation in Bild, Wort und Zahlen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-07-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Siehe Ziff. II.1.5).Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Es liegt ein geprüftes Bedarfsprogramm einschließlich Kostenschätzung mit 9 155 000 EUR brutto für die KG 100 bis 700 vor.Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Siehe Ziff. II.1.5).Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Es liegt ein geprüftes Bedarfsprogramm einschließlich Kostenschätzung mit 9 155 000 EUR brutto für die KG 100 bis 700 vor.Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Jugend und Facility Management
Postanschrift: Storkower Straße 97
Postleitzahl: 10407
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-pankow🌏
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten und Ingenieurleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_GSaW_GP.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 5 Projektmitarbeiter und maximal 6 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 5 Projektmitarbeiter und 6 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren SWS_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 20.8.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Bedarfsprogramm und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird außerdem ein Termin für eine Besichtigung der Bestandsgebäude angeboten.
11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich in der 38. KW verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 41. KW liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 42. KW stattfinden.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten und Ingenieurleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_GSaW_GP.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 5 Projektmitarbeiter und maximal 6 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 5 Projektmitarbeiter und 6 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren SWS_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 20.8.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Bedarfsprogramm und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird außerdem ein Termin für eine Besichtigung der Bestandsgebäude angeboten.
11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich in der 38. KW verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 41. KW liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 42. KW stattfinden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Grundschule am Wasserturm soll auf 3 Züge erweitert werden. Dafür wird derzeit ein modularer Ergänzungsbau (MEB) mit 12 Klassenräumen errichtet, der nicht Gegenstand des Auftrages ist und in Kürze fertiggestellt sein wird. Der MEB wird durch die Senatsverwaltung realisiert und ist von Seiten des Bezirksamtes Pankow nicht mehr beeinflussbar. In diesem Typenbau nicht vorhandene Räume werden zum Teil in einem Ergänzungsbau, der gleichzeitig als Verbinder zwischen Bestandsschule und MEB dient, untergebracht. Ergänzt wird dieses Ensemble durch eine Zweifeld-Sporthalle. Im Bestand werden Umbau- und Sanierungsarbeiten notwendig.
Die Grundschule am Wasserturm soll auf 3 Züge erweitert werden. Dafür wird derzeit ein modularer Ergänzungsbau (MEB) mit 12 Klassenräumen errichtet, der nicht Gegenstand des Auftrages ist und in Kürze fertiggestellt sein wird. Der MEB wird durch die Senatsverwaltung realisiert und ist von Seiten des Bezirksamtes Pankow nicht mehr beeinflussbar. In diesem Typenbau nicht vorhandene Räume werden zum Teil in einem Ergänzungsbau, der gleichzeitig als Verbinder zwischen Bestandsschule und MEB dient, untergebracht. Ergänzt wird dieses Ensemble durch eine Zweifeld-Sporthalle. Im Bestand werden Umbau- und Sanierungsarbeiten notwendig.
Der bestehende Gebäudekomplex besteht aus dem dreigeschossigen Hauptgebäude mit ausgebautem Dachgeschoss, dem zweigeschossigen Anbau mit ausgebautem Dachgeschoss, einem eingeschossigen Verbinder zur vorhandenen Turnhalle und der eingeschossigen Turnhalle mit Umkleide- und Sanitärbereich. Das Hauptgebäude ist unterkellert. Das Kellergeschoss ist nur für untergeordnete Funktionen nutzbar. Es handelt sich um Mauerwerksbauten mit einem mineralischen Kratzputz.
Der bestehende Gebäudekomplex besteht aus dem dreigeschossigen Hauptgebäude mit ausgebautem Dachgeschoss, dem zweigeschossigen Anbau mit ausgebautem Dachgeschoss, einem eingeschossigen Verbinder zur vorhandenen Turnhalle und der eingeschossigen Turnhalle mit Umkleide- und Sanitärbereich. Das Hauptgebäude ist unterkellert. Das Kellergeschoss ist nur für untergeordnete Funktionen nutzbar. Es handelt sich um Mauerwerksbauten mit einem mineralischen Kratzputz.
Die bestehende Grundschule wurde vor ca. 10 Jahren bereits komplett saniert und mit einem 2. Rettungsweg ausgestattet. Da jedoch Aufzüge zur Herstellung der Barrierefreiheit in dem Gebäude noch fehlen, sind diese nachzurüsten. Die derzeitige Turnhalle soll auf der Grundlage des gültigen Musterraumprogramms zu einer Mensa und einem Mehrzweckraum umgebaut werden. Darüber hinaus sind Reparaturarbeiten in kleinerem Umfang notwendig. Alle Maßnahmen im bestehenden Gebäudekomplex beschränken sich auf den Innenbereich.
Die bestehende Grundschule wurde vor ca. 10 Jahren bereits komplett saniert und mit einem 2. Rettungsweg ausgestattet. Da jedoch Aufzüge zur Herstellung der Barrierefreiheit in dem Gebäude noch fehlen, sind diese nachzurüsten. Die derzeitige Turnhalle soll auf der Grundlage des gültigen Musterraumprogramms zu einer Mensa und einem Mehrzweckraum umgebaut werden. Darüber hinaus sind Reparaturarbeiten in kleinerem Umfang notwendig. Alle Maßnahmen im bestehenden Gebäudekomplex beschränken sich auf den Innenbereich.
Der vorhandene Verbinderbau zwischen Hauptgebäude und bestehender Turnhalle muss verbreitert werden, um zukünftig eine gedeckte Verbindung zu Mensa und Mehrzweckraum zu ermöglichen.
Es sind die folgenden Maßnahmen vorzusehen:
— Umgestaltung des bestehenden Schulgebäudes nach den Notwendigkeiten der Unterbringung einer 3-zügigen Grundschule,
— Gewährleistung der vollen Barrierefreiheit,
— Umbau der bestehenden Turnhalle zum Mehrzweckraum und zur Mensa mit Verteilerküche gem. Raumprogramm,
— Errichtung einer 2-Feld-Sporthalle auf dem Grundstück gemäß Musterraumprogramm für Sporthallen zuzüglich Nutzflächen für notwendige WC-Räume und Lagerflächen für den Vereinsport,
— Unterbringung weiterer, noch fehlender Räume in einem neu zu Errichtenden Verbinderbau,
— Anpassungen im vorhandenen Verwaltungs- und Lehrerbereich,
— Anpassung der Pausenflächen an die neue Gebäudekonzeption,
— Anpassung des Sportplatzes entsprechend der erforderlichen Lage der geplanten Sporthalle; ggf. Verkleinerung, Umverlegung der Weitsprunganlage, Verkürzung der Laufbahn auf 60 m,
— Regenwasserrückhaltung auf dem Grundstück, ggf. Dachbegrünung,
— Raumlufttechnische Anlagen für Sporthalle, Mensa und Mehrzweckraum,
— Trockenlegung des Kellergeschosses im Bestandsgebäude.
Es ist mit zusätzlichem Aufwand bei der Gründung zu rechnen. Für den Erdaushub wird erwartet, dass wegen einer Schadstoffbelastung besondere Anforderungen an die Entsorgung bestehen. Im Rahmen der Erstellung der Vorplanungsunterlagen ist ein ökologisches Gesamtkonzept für die Maßnahmen zu erstellen. In allen Planungsphasen sind für kostenrelevante Entscheidungen Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen vorzusehen, insbesondere für ökologische und energetische Maßnahmen.
Es ist mit zusätzlichem Aufwand bei der Gründung zu rechnen. Für den Erdaushub wird erwartet, dass wegen einer Schadstoffbelastung besondere Anforderungen an die Entsorgung bestehen. Im Rahmen der Erstellung der Vorplanungsunterlagen ist ein ökologisches Gesamtkonzept für die Maßnahmen zu erstellen. In allen Planungsphasen sind für kostenrelevante Entscheidungen Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen vorzusehen, insbesondere für ökologische und energetische Maßnahmen.
Für die Maßnahme liegen eine Einpassplanung und ein bestätigtes Bedarfsprogramm vor. Die weiteren wesentlichen Planungsgrundlagen sind das Musterraumprogramm für eine 3-zügige Grundschule und das Musterraumprogramm für eine Zweifeldsporthalle. Ein Baugrundgutachten liegt vor.
Für die Maßnahme liegen eine Einpassplanung und ein bestätigtes Bedarfsprogramm vor. Die weiteren wesentlichen Planungsgrundlagen sind das Musterraumprogramm für eine 3-zügige Grundschule und das Musterraumprogramm für eine Zweifeldsporthalle. Ein Baugrundgutachten liegt vor.
Unter Berücksichtigung der Einpassplanung wird derzeit von den folgenden Flächenkennzahlen ausgegangen: BGF Altbau einschl. KG 3 974 m², BGF MEB 1 555 m², BGF Verbindungsbau 239 m² und BGF Sporthalle 2 042 m².
Das Grundstück unterliegt dem Ensemble-Denkmalschutz. Durch die Planungen, insbesondere die Sporthalle und die Anbindebereiche der Neubauten an den Bestand, besteht ein Potenzial für eine Beeinträchtigung der Denkmalschutzbelange. Es sind umfangreiche Abstimmungen, ggf. auch mit Hilfe von zu erstellenden Varianten, mit dem Denkmalschutz durchzuführen.
Das Grundstück unterliegt dem Ensemble-Denkmalschutz. Durch die Planungen, insbesondere die Sporthalle und die Anbindebereiche der Neubauten an den Bestand, besteht ein Potenzial für eine Beeinträchtigung der Denkmalschutzbelange. Es sind umfangreiche Abstimmungen, ggf. auch mit Hilfe von zu erstellenden Varianten, mit dem Denkmalschutz durchzuführen.
Es sollen Generalplanungsleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb vergeben werden. Es wurden bereits eine Einpassplanung und eine Bedarfsplanung (Leistungsphase 1) erstellt und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt geprüft. Auf dieser Grundlage ist die Vorplanungsunterlage (VPU) zu erarbeiten.
Es sollen Generalplanungsleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb vergeben werden. Es wurden bereits eine Einpassplanung und eine Bedarfsplanung (Leistungsphase 1) erstellt und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt geprüft. Auf dieser Grundlage ist die Vorplanungsunterlage (VPU) zu erarbeiten.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung und Teil 4 Fachplanung für:
1. Gebäude, Leistungsphasen 2 bis 9 gem. § 34 HOAI,
3. Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 bis 6 gem. § 51 HOAI,
4. Freianlagen, Leistungsphasen 2 bis 9 gem. § 39 HOAI,
5. Bauphysik (Raumakustische Beratung, Erstellung eines Energiekonzeptes, Schallschutz), Leistungsphasen 1 bis 7 gem. Anlage 1.2.1 zu § 3 HOAI,
6. Erstellung eines denkmalpflegerischen Konzeptes,
7. SiGeKo,
8. Schadstoffuntersuchungen zur Erhöhung der Kostensicherheit der VPU/BPU.
9. zusätzliche Teilleistungen bei Gutachten, Planung, Bestandserfassung (technisch oder grafisch)
sind nach Erfordernis Leistungsbestandteil.
Die geschätzten Gesamtkosten für das Bauwerk belaufen sich auf ca. 9 155 000 EUR. Für Maßnahmen im Bestand liegen die Kosten bei 2 585 000 EUR, für den Anbau des Verbinders 585 000 EUR und für den Neubau der Sporthalle 5 985 000 EUR.
Es ist beabsichtigt auf der Grundlage des vorliegenden Bedarfsprogramms die o.g. Leistungen sowie die aufgeführten besonderen Leistungen stufenweise zu beauftragen. Auf Grund der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel soll 2017 mit dem Bau begonnen werden. Zuvor sind die Vorplanungsunterlage (VPU), die Bauplanungsunterlage (BPU) sowie die Genehmigungs- und Ausführungsplanung zu erstellen. Für die erforderlichen Prüfungen der VPU und der BPU ist jeweils ein Zeitraum von ca. 3 Monaten einzuplanen.
Es ist beabsichtigt auf der Grundlage des vorliegenden Bedarfsprogramms die o.g. Leistungen sowie die aufgeführten besonderen Leistungen stufenweise zu beauftragen. Auf Grund der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel soll 2017 mit dem Bau begonnen werden. Zuvor sind die Vorplanungsunterlage (VPU), die Bauplanungsunterlage (BPU) sowie die Genehmigungs- und Ausführungsplanung zu erstellen. Für die erforderlichen Prüfungen der VPU und der BPU ist jeweils ein Zeitraum von ca. 3 Monaten einzuplanen.
Das Bauvorhaben wird bei laufendem Betrieb durchgeführt. Lärmträchtige Maßnahmen sind überwiegend in der unterrichtsfreien Zeit (nach Schulschluss in den Nachmittagsstunden oder in den Schulferien) durchzuführen.
Die Baumaßnahmen sind genehmigungspflichtig. Es muss außerdem ein Antrag auf denkmalrechtliche Genehmigung gestellt werden.
Für das Vorhaben ist eine Gesamtkostenobergrenze als Beschaffenheit von 9 155 000 EUR (brutto) zu vereinbaren, einschließlich Unvorhergesehenes (UV) und zur Rundung und einschl. Mehrwertsteuer für die Kostengruppen KG 100 – 700. Die anrechenbaren Kosten (netto) werden im Rahmen der geprüften und anerkannten BPU in der Leistungsphase 3 ermittelt (ohne UV und zur Rundung und ohne MwSt). Darüber hinaus sollen besondere Leistungen erbracht werden.
Für das Vorhaben ist eine Gesamtkostenobergrenze als Beschaffenheit von 9 155 000 EUR (brutto) zu vereinbaren, einschließlich Unvorhergesehenes (UV) und zur Rundung und einschl. Mehrwertsteuer für die Kostengruppen KG 100 – 700. Die anrechenbaren Kosten (netto) werden im Rahmen der geprüften und anerkannten BPU in der Leistungsphase 3 ermittelt (ohne UV und zur Rundung und ohne MwSt). Darüber hinaus sollen besondere Leistungen erbracht werden.
Auf Grund der komplexen Aufgabenstellung ist die örtliche Präsenz auch während der Planungszeit in engen Intervallen und während der Bauzeit durchgängig sicherzustellen.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei Gebäuden einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Neben der Generalplanung werden zu den Planungsbeteiligten weitere Gutachter und Sonderfachleute gehören, die durch die Generalplanung zu koordinieren sind.
Neben den üblichen Baubesprechungen sind zu Fragen von Finanzierung, Funktion und Gestaltung die Abstimmungen mit AG, Senatsverwaltungen, Schul- und Sportamt, der Schulleitung und den Genehmigungsbehörden (Bauaufsicht, Stadtplanung, untere Denkmalschutzbehörde) zu führen.
Neben den üblichen Baubesprechungen sind zu Fragen von Finanzierung, Funktion und Gestaltung die Abstimmungen mit AG, Senatsverwaltungen, Schul- und Sportamt, der Schulleitung und den Genehmigungsbehörden (Bauaufsicht, Stadtplanung, untere Denkmalschutzbehörde) zu führen.
Im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsarbeit ist davon auszugehen, dass folgendes notwendig sein wird:
Powerpointpräsentationen, Vorstellung der Maßnahme in Gremien, Mitwirkung bei der Beantwortung von Anfragen, Herstellung eines Abschlußberichtes in Form einer Ablaufdokumentation in Bild, Wort und Zahlen.
Menge oder Umfang:
Siehe Ziff. II.1.5).
Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
Es liegt ein geprüftes Bedarfsprogramm einschließlich Kostenschätzung mit 9 155 000 EUR brutto für die KG 100 bis 700 vor.
Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst wird die Leistungsstufe 1 gem. § 6 des Mustervertrages ABau IV.410.H F (entspricht der Leistungsphase 2 gemäß § 34 HOAI) beauftragt. Die weiteren Stufen der Beauftragung sind die Leistungsstufen 2 (entspricht den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 34 HOAI), 3 (Leistungsphasen 6 und 7 gem. § 34 HOAI), 4 (Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI) und 5 (Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI). Die Beauftragung der Leistungen für die weiteren Fachplanungen erfolgt sinngemäß entsprechend vorab dargestellter Aufteilung.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst wird die Leistungsstufe 1 gem. § 6 des Mustervertrages ABau IV.410.H F (entspricht der Leistungsphase 2 gemäß § 34 HOAI) beauftragt. Die weiteren Stufen der Beauftragung sind die Leistungsstufen 2 (entspricht den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 34 HOAI), 3 (Leistungsphasen 6 und 7 gem. § 34 HOAI), 4 (Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI) und 5 (Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI). Die Beauftragung der Leistungen für die weiteren Fachplanungen erfolgt sinngemäß entsprechend vorab dargestellter Aufteilung.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Es sind ggf. weitere, besondere Leistungen zu übernehmen. Diese können z. B. die folgenden Leistungen umfassen:
— Architektenleistungen Gebäude: Zu LP 1: Akteneinsichtnahme, Überprüfung der vorhandenen Bestandspläne einschl. ggf. erforderlicher maßlicher Bestandsaufnahmen. Leistungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gemäß Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im Anhang zur ABau. Erstellen von Bestandsplänen (LP 9). Abschließende Erfolgskontrolle nach jedem Planungsschritt bis zur Fertigstellung. Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für Entwurfslösungen,
— Architektenleistungen Gebäude: Zu LP 1: Akteneinsichtnahme, Überprüfung der vorhandenen Bestandspläne einschl. ggf. erforderlicher maßlicher Bestandsaufnahmen. Leistungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gemäß Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im Anhang zur ABau. Erstellen von Bestandsplänen (LP 9). Abschließende Erfolgskontrolle nach jedem Planungsschritt bis zur Fertigstellung. Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für Entwurfslösungen,
— Tragwerksplanung: Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, ggf. unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung), ingenieurtechnische Kontrollen der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen,
— Technische Ausrüstung: detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis für technische Lösungen, Betriebskostenberechnung, Prüfen der Ausführungs-, Schlitz- und Montagepläne.
Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist die vertragliche Vereinbarung einer Baukostenobergrenze als Beschaffenheit.
Dauer: 84 Monate
Referenznummer: Liegenschaftsmerkmal= IKT – 922007 Für die Zeit der Investitionsmaßnahme gilt die Invest- Nr. 9982010
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Grundschule am Wasserturm, Tino-Schwierzina-Straße 66 (neu), Berliner Straße 66 (alt), 13089 Berlin, Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben, Punkt 1),
2. Unternehmensdarstellung (Büro/Unternehmen, Anschrift, Land, Rechtsform, Büroinhaber/in bzw. bevollm. Vertreter/in bei jur. Person), Telefon, Fax, Email, Ansprechpartner/in),
3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen,
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
7. Planungs- und Kommunikationssprache für die gesamte Dienstleistung ist Deutsch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
8. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
9. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013) und,
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Planungsleistungen und Bauüberwachung bei der Sanierung/Umbau/Neubau im Bestand) zu berücksichtigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, in den letzten 3 Jahren (2011/2012/2013). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Planungsleistungen und Bauüberwachung bei der Sanierung/Umbau/Neubau im Bestand) zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
Zu 8. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
11. Angaben zu den vorgesehenen (max. 5) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten (Name/Bezeichnung mit Angaben zu den Kosten nach DIN 276 KG 200 bis 600, der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang/Leistungsphasen/Leistungszeit), an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen) mit Angaben zur Leistungsart, Bearbeitungszeit und Aufgaben; Angaben für
11. Angaben zu den vorgesehenen (max. 5) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten (Name/Bezeichnung mit Angaben zu den Kosten nach DIN 276 KG 200 bis 600, der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang/Leistungsphasen/Leistungszeit), an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen) mit Angaben zur Leistungsart, Bearbeitungszeit und Aufgaben; Angaben für
— einen Projektleiter,
— einen verantwortlichen Bauleiter,
— einen Fachplaner Tragwerksplanung,
— einen Fachplaner technische Ausrüstung,
— einen Freianlagenplaner.
12. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Architekten, Ingenieuren für Tragwerksplanung, Ingenieuren für technische Ausrüstung (ELT), Ingenieuren für technische Ausrüstung (HLS), Landschaftsarchitekten und Ingenieuren für Bauphysik mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach anderen Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern sowie dieselben mit weniger als 5 Berufsjahren. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten bzw. Ingenieuren mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
12. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Architekten, Ingenieuren für Tragwerksplanung, Ingenieuren für technische Ausrüstung (ELT), Ingenieuren für technische Ausrüstung (HLS), Landschaftsarchitekten und Ingenieuren für Bauphysik mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach anderen Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern sowie dieselben mit weniger als 5 Berufsjahren. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten bzw. Ingenieuren mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
13. Vorstellung von insgesamt bis zu 6 Referenzgebäuden (je 1 Referenz für Gebäudeplanung Sanierung/Umbau, Gebäudeplanung Neubau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung und Bauphysik) mit Architekten- bzw. Ingenieurleistungen des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft. Dabei können einzelne Referenzen auch mehrfach genannt werden, wenn mehrere Leistungsbilder bearbeitet worden sind.
13. Vorstellung von insgesamt bis zu 6 Referenzgebäuden (je 1 Referenz für Gebäudeplanung Sanierung/Umbau, Gebäudeplanung Neubau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung und Bauphysik) mit Architekten- bzw. Ingenieurleistungen des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft. Dabei können einzelne Referenzen auch mehrfach genannt werden, wenn mehrere Leistungsbilder bearbeitet worden sind.
— Die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein,
— die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen
Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
— Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
— jede Referenz muss in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d. h. Übergabe des Objektes HOAI § 33-LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung.),
— in der Summe der Referenzen müssen alle geforderten Leistungsbilder (Gebäudeplanung Sanierung/Umbau, Gebäudeplanung Neubau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung und Bauphysik) erbracht worden sein,
— die Bauwerkskosten (brutto) des Referenzprojektes nach DIN 276 KG 200 bis 700 müssen mindestens 1 000 000 EUR (brutto), für das Leistungsbild Freianlagenplanung mindestens 500 000 EUR betragen.
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung und Anschrift des Entwurfsverfassers,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen (Umbau, Modernisierung, Sanierung, Neubau etc.),
— Darstellung des bearbeiteten Leistungsbildes und der Leistungsphasen nach HOAI,
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 200 bis 600 in EUR netto,
— Art bzw. Nutzung des Gebäudes,
— Angaben zum Status hinsichtlich Denkmalschutz,
— Angaben, ob Ertüchtigung für die Barrierefreiheit Bestandteil der Leistungen waren,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung, (Übergabe an den Bauherrn),
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Angaben, ob die Baumaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt worden ist,
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines nachzuweisen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines nachzuweisen.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Übrigen gelten die Hinweise in Ziffer VI.3).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Übrigen gelten die Hinweise in Ziffer VI.3).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben, Anforderungen an Bestandszeichnungen (CAD).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben, Anforderungen an Bestandszeichnungen (CAD).
(Keine abschließende Auflistung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) i.d.F. vom 29.7.2011 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 362) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) i.d.F. vom 29.7.2011 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 362) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt und Ingenieur.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 15 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
1.1 – 7 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, dessen jährlicher Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. in der Summe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (in den Jahren 2011, 2012 und 2013) mindestens 500 000 EUR (netto) ausweist.
1.2 – 8 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, dessen jährlicher Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Umbau, Sanierung, Neubau im Bestand) des Bewerbers bzw. in der Summe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist. Maßgeblich ist das arithmetische Mittel der benannten Umsätze aus den Jahren 2011, 2012 und 2013.
1.2 – 8 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, dessen jährlicher Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Umbau, Sanierung, Neubau im Bestand) des Bewerbers bzw. in der Summe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist. Maßgeblich ist das arithmetische Mittel der benannten Umsätze aus den Jahren 2011, 2012 und 2013.
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: max. 20 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
2.1 – 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Architekten und jeweils 2 Ingenieure mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung) sowie einen Ingenieur für Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten nachweist, davon jeweils mindestens einer mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren.
2.1 – 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Architekten und jeweils 2 Ingenieure mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung) sowie einen Ingenieur für Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten nachweist, davon jeweils mindestens einer mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren.
2.2. – 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens einen Architekten und jeweils einen Ingenieur mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung und Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
2.2. – 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens einen Architekten und jeweils einen Ingenieur mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung und Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern: max. 55 Pkt. Die Unterkriterien werden mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter oder die weiteren benannten verantwortlichen Bearbeiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.- Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien. Mehrfachnennungen von Mitarbeitern sind zulässig, wenn diese die entsprechenden Qualifikationen nachweisen.
3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern: max. 55 Pkt. Die Unterkriterien werden mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter oder die weiteren benannten verantwortlichen Bearbeiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.- Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien. Mehrfachnennungen von Mitarbeitern sind zulässig, wenn diese die entsprechenden Qualifikationen nachweisen.
3.1 Projektleiter max. 15 Pkt.:
3.1.1 – 3 Pkt. erhält der Projektleiter, der weniger als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.1.2 – 7 Pkt. erhält der Projektleiter, der zwischen 5 und 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.1.3 – 10 Pkt. erhält der Projektleiter, der mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.1.4 – 5 Pkt. erhält der Projektleiter, der mindestens eine Referenz für den Umbau bzw. einen Ergänzungsneubau in einem denkmalgeschützten Bildungsgebäude aufweist.
3.2 Verantwortlicher Bauleiter max. 10 Pkt.:
3.2.1 – 2 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.2.2 – 4 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.2.3 – 6 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.2.4 – 4 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der mindestens eine Referenz für den Umbau bzw. einen Ergänzungsneubau in einem denkmalgeschützten Bildungsgebäude aufweist.
3.3 Fachplaner Tragwerksplanung max. 10 Pkt.:
3.3.1 – 2 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.3.2 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.3.3 – 6 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.3.4 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der mindestens eine Referenz für den Umbau bzw. einen Ergänzungsneubau in einem denkmalgeschützten Bildungsgebäude aufweist.
3.4.1 – 2 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung, der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.4.2 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.4.3 – 6 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung, der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.4.4 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung, der mindestens eine Referenz für den Umbau bzw. einen Ergänzungsneubau in einem denkmalgeschützten Bildungsgebäude aufweist.
3.5 Freianlagenplaner max. 10 Pkt.:
3.5.1 – 2 Pkt. erhält der Freianlagenplaner, der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.5.2 – 4 Pkt. erhält der Freianlagenplaner, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.5.3 – 6 Pkt. erhält der Freianlagenplaner, der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.5.4 – 4 Pkt. erhält der Freianlagenplaner, der mindestens eine Referenz für den Umbau bzw. einen Ergänzungsneubau in einem denkmalgeschützten Bildungsgebäude aufweist.
4. Angaben zu den insgesamt bis zu 6 Referenzprojekten (je 1 Referenz für Gebäudeplanung Sanierung/Umbau, Gebäudeplanung Neubau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung und Bauphysik) gemäß Ziff. III.2.3): max. 217 Pkt. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgängerbearbeitet wurde. Die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, die Übergabe des Objektes (LP 8 Objekt- und Bauüberwachung) an den Bauherrn darf maximal 5 Jahre zurückliegen (d. h. Übergabe vor dem Tag der Absendung der Bekanntmachung). In der Summe der Referenzprojekte müssen alle geforderten Leistungsbilder (Gebäudeplanung Sanierung/Umbau, Gebäudeplanung Neubau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung und Bauphysik) erbracht worden sein. Mehrfachnennungen von Referenzprojekten sind zulässig, wenn diese mehrere Leistungsbilder abdecken. Angaben zum Auftraggeber müssen vollständig mit Name der Einrichtung, Ansprechpartner, Adresse und Telefonnummer sowie einem Referenzschreiben des Auftraggebers belegt sein. Es muss ein Projekt des Umbaus oder der Sanierung sein. Referenzen mit Neubaumaßnahmen werden mit 0 Punkten gewertet. Die für jede Referenz zu vergebenen 25 Pkt. werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben:
4. Angaben zu den insgesamt bis zu 6 Referenzprojekten (je 1 Referenz für Gebäudeplanung Sanierung/Umbau, Gebäudeplanung Neubau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung und Bauphysik) gemäß Ziff. III.2.3): max. 217 Pkt. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgängerbearbeitet wurde. Die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, die Übergabe des Objektes (LP 8 Objekt- und Bauüberwachung) an den Bauherrn darf maximal 5 Jahre zurückliegen (d. h. Übergabe vor dem Tag der Absendung der Bekanntmachung). In der Summe der Referenzprojekte müssen alle geforderten Leistungsbilder (Gebäudeplanung Sanierung/Umbau, Gebäudeplanung Neubau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung und Bauphysik) erbracht worden sein. Mehrfachnennungen von Referenzprojekten sind zulässig, wenn diese mehrere Leistungsbilder abdecken. Angaben zum Auftraggeber müssen vollständig mit Name der Einrichtung, Ansprechpartner, Adresse und Telefonnummer sowie einem Referenzschreiben des Auftraggebers belegt sein. Es muss ein Projekt des Umbaus oder der Sanierung sein. Referenzen mit Neubaumaßnahmen werden mit 0 Punkten gewertet. Die für jede Referenz zu vergebenen 25 Pkt. werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben:
4.1.1 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein Lehr-, Schul- oder Hochschulgebäude handelt.
4.1.2 – 2 Pkt. zusätzlich erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein Schulgebäude, d. h. allgemeinbildende Schulen, berufliche Schulen oder Sonderschulen handelt.
4.2 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Leistungen für einen öffentlichen Auftraggeber (AG) im Sinne des § 98 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) erbracht worden sind.
4.3 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude bzw. um ein Gebäude in einem Denkmalbereich handelt.
4.4 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Baumaßnahme bei laufendem Betrieb der Einrichtung handelt.
4.5 – 3 Pkt. erhält ein Referenzobjekt, wenn dafür ein positives Referenzschreiben des Auftraggebers vorgelegt wird. Hinzu kommen insgesamt weitere 67 Punkte, die nur für die Referenzen einzelner Leistungsbilder vergeben werden. Gebäudeplanung Sanierung/Umbau:
4.5 – 3 Pkt. erhält ein Referenzobjekt, wenn dafür ein positives Referenzschreiben des Auftraggebers vorgelegt wird. Hinzu kommen insgesamt weitere 67 Punkte, die nur für die Referenzen einzelner Leistungsbilder vergeben werden. Gebäudeplanung Sanierung/Umbau:
4.6 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter an dem Referenzprojekt maßgeblich (als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter) mitgearbeitet hat.
4.6 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter an dem Referenzprojekt maßgeblich (als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter) mitgearbeitet hat.
4.7 – 1 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ als Generalplaner bearbeitet wurde und mindestens die Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, TGA-Planung und Freianlagenplanung koordiniert worden sind.
4.7 – 1 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ als Generalplaner bearbeitet wurde und mindestens die Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, TGA-Planung und Freianlagenplanung koordiniert worden sind.
4.8 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens die Leistungsphasen 2 bis 9 gem. § 34 HOAI bearbeitet worden sind.
4.9 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Kosten nach DIN 276 KG 100-600 (netto) mindestens 1 000 000 EUR betragen. Gebäudeplanung Neubau:
4.10 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter an dem Referenzprojekt maßgeblich (als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter) mitgearbeitet hat.
4.10 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter an dem Referenzprojekt maßgeblich (als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter) mitgearbeitet hat.
4.11 – 1 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ als Generalplaner bearbeitet wurde und mindestens die Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, TGA-Planung und Freianlagenplanung koordiniert worden sind.
4.11 – 1 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ als Generalplaner bearbeitet wurde und mindestens die Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, TGA-Planung und Freianlagenplanung koordiniert worden sind.
4.12 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens die Leistungsphasen 2 bis 9 gem. § 34 HOAI bearbeitet worden sind.
4.13 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um den Neubau einer Sporthalle handelt.
4.14 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Kosten nach DIN 276 KG 100-600 (netto) mindestens 2 000 000 EUR betragen. Tragwerksplanung:
4.15 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Tragwerksplaner an dem Referenzprojekt nachprüfbar maßgeblich als Tragwerksplaner mitgearbeitet hat.
4.16 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens die Leistungsphasen 2 bis 6 gem. § 51 HOAI bearbeitet worden sind.
4.17 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Kosten nach DIN 276 KG 100-600 (netto) mindestens 2 000 000 EUR betragen.
4.18 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um weit spannende Tragstrukturen (z. B. Hallen) handelt. TGA-Planung:
4.19 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Ingenieur an dem Referenzprojekt nachprüfbar maßgeblich als Ingenieur für technische Ausrüstung mitgearbeitet hat.
4.20 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens die Leistungsphasen 2 bis 9 gem. § 55 HOAI für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 8 bearbeitet worden sind.
4.21 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Kosten nach DIN 276 KG 100-600 (netto) mindestens 2 000 000 EUR betragen. Freianlagenplanung:
4.22 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um Sportanlagen handelt. Bauphysik:
4.23 – 1 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Leistung der energetischen Begutachtung handelt.
4.24 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Leistung der raumakustischen Begutachtung handelt. In der Summe aller Kriterien werden maximal 307 Punkte vergeben.
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Liegenschaftsmerkmal= IKT – 922007 Für die Zeit der Investitionsmaßnahme gilt die Invest- Nr. 9982010
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten und Ingenieurleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_GSaW_GP.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten und Ingenieurleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_GSaW_GP.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 5 Projektmitarbeiter und maximal 6 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 5 Projektmitarbeiter und 6 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 5 Projektmitarbeiter und maximal 6 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 5 Projektmitarbeiter und 6 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren SWS_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren SWS_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 20.8.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 20.8.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Bedarfsprogramm und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird außerdem ein Termin für eine Besichtigung der Bestandsgebäude angeboten.
10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Bedarfsprogramm und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird außerdem ein Termin für eine Besichtigung der Bestandsgebäude angeboten.
11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich in der 38. KW verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 41. KW liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 42. KW stattfinden.
11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich in der 38. KW verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 41. KW liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 42. KW stattfinden.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 143-257265 (2014-07-24)
Ergänzende Angaben (2014-07-29) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten und Ingenieurleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_GSaW_GP.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 5 Projektmitarbeiter und maximal 6 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 5 Projektmitarbeiter und 6 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren SWS_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 20.08.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, DEUTSCHLAND, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 30 2832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Bedarfsprogramm und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird außerdem ein Termin für eine Besichtigung der Bestandsgebäude angeboten.
11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich in der 38. KW verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 41. KW liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 42. KW stattfinden.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten und Ingenieurleistungen für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule am Wasserturm einschließlich Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenteilen in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 3-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_GSaW_GP.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 5 Projektmitarbeiter und maximal 6 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 5 Projektmitarbeiter und 6 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren SWS_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 20.08.2014 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, DEUTSCHLAND, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 30 2832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Bedarfsprogramm und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird außerdem ein Termin für eine Besichtigung der Bestandsgebäude angeboten.
11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich in der 38. KW verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 41. KW liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 42. KW stattfinden.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung der besonderen Anforderungen an die geplanten Maßnahmen an der Grundschule am Wasserturm einschließlich der Erörterung von Lösungsansätzen; ggf. anhand einer Darstellung vergleichbarer Problemstellungen in Referenzprojekten (10)
2. Sicherstellung der Abdeckung des Sachverstandes für die Leistungsbilder und die besonderen Leistungen und deren Einbindung in den Planungs- und Bauprozess so-wie Darstellung der Koordination der Fachplaner und weiterer Beteiligter am Bauvor-haben (intern und extern) (10)
3. Sicherstellung der Qualität der Leistung durch Darstellung eines Personaleinsatzpla-nes, der Organisation der Schnittstellen, der Sicherstellung des Terminrahmens, der Verfügbarkeit von Datenaustauschformaten (insbes. dxf, GEAB, eVergabe) und der Organisation der Qualitätskontrolle (10)
4. Sicherstellung des Nachweises der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Baumaß-nahme (5)
5. Sicherstellung der Einhaltung der Kostenobergrenze (5)
6. Umgang mit den Anforderungen des Denkmalschutzes und Vorschläge zu deren Lö-sung (10)
7. Umgang mit Rückfragen und projektbezogenen Standardfragen (5)
8. Gesamteindruck der Präsentation (5)
9. Angebot (40)
Auftragsvergabe
Name: Michael Müller Architekt
Postanschrift: Hagelberger Str. 53/54
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10965
Land: Deutschland 🇩🇪
Referenz Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 145-260792
Quelle: OJS 2015/S 118-215471 (2015-06-17)