Generalplanerleistungen für die brandschutztechnische Sanierung des Lessing-Gymnasiums Ottilienstraße in Bochum

Stadt Bochum, Zentrale Dienste, ZD 21

Bauliche Umsetzung des bestehenden und genehmigten Brandschutzkonzeptes und Herrichten des 1. und 2. baulichen Rettungsweges am Lessing-Gymnasium unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen aus der Baugenehmigung.
Die Schule besteht aus mehreren untereinander baulich verbundenen Gebäudeteilen. In den Jahren 1956 bis 1960 wurde der Altbau und der Gebäudeteil Aula/Lehrschwimmbad errichtet. Im 1. BA wurde der Bereich Aula (Erneuerung der Lüftungsanlage) und das Lehrschwimmbad (umgebaut zu einer Schulmensa) saniert.
Im 2. BA ist geplant, den ca. 1 980 fertig gestellten Neubauteil mit Stelzentrakt gem. Brandschutzkonzept und daraus resultierender Eingriffe in die Bausubstanz zu sanieren. Die Sanierungen im Altbau sind nach bisherigem Konzept für den 3. BA vorgesehen.
In allen Bereichen des 2. BA und 3. BA sind erhebliche Eingriffe in die technische Gebäudeausstattung (Lüftungsanlage, Brandmeldeanlage, Amokalarm, Heizung/Sanitär) erforderlich.
Den Arbeiten voran geht jeweils eine Schadstoffsanierung, die mit in die Arbeitsabläufe zu integrieren ist.
Die Planungsleistungen für die Schadstoffsanierung sind nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens.
Die Umsetzung der Arbeiten erfolgt im laufenden Schulbetrieb und müssen bis zum Dezember 2016 abgeschlossen werden.
Zur Ausführung kommen u. a. folgende Arbeiten:
— Schadstoffsanierungen (incl. Rückbau von technischen Anlagen),
— Mauerarbeiten, Betonsanierungsarbeiten, Trockenbauarbeiten,
— Metallbauarbeiten (Brand- und Rauchschutztüren, Notausgänge),
— Sanierung haustechnischer Anlagen (Heizung, Sanitär),
— Erneuerung der Lüftungsanlage,
— Neuinstallation einer Brandmelde- und einer Amokalarmierungsanlage, Datenverkabelungsarbeiten, allgem. Elektro- und Beleuchtungsinstallationen.
Folgende Leistungen müssen vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft übernommen werden:
Generalplanungsleistungen am und im Gebäude und der technischen Gebäudeausstattung, Umsetzung des Brandschutzkonzeptes incl. der Erstellung abschließender Flucht- und Rettungswegpläne, Feuerwehrpläne und der Brandschutzordnung gem. Brandschutzverordnung NRW sowie im erforderlichen Umfang Leistungen der Tragwerksplanung bei Eingriffen in die Gebäudestruktur und zur Bewertung der vorhandenen Gebäudestruktur.
Anzubieten sind die Leistungsphasen 5 bis 8 ab Ausführungsplanung bis zur Objektüberwachung/Bauüberwachung für die Kostengruppen der DIN 276 der KG 300 und 400 für die Leistungen des 2. und 3. Bauabschnittes.
Die aus der Entwurfs- und Genehmigungsplanung der Leistungsphasen 2 bis 4 erstellten Unterlagen, die Baugenehmigung sowie Planungsleistungen der Schadstoffsanierung werden in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt und müssen von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft koordiniert und eingearbeitet werden.
Die Baukosten für die Technische Gebäudeausrüstung (KG 400) gem. HOAI 2013, § 53 überwiegen. Es kann daher auch ein Ingenieurbüro der Technischen Gebäudeausrüstung als Generalplaner beauftragt werden.
Beschreibung des Vergabeverfahrens:
Teilnahmewettbewerb (1. Stufe).
1. Es ist ein Teilnahmeantrag inklusive aller geforderten Nachweise aus III. und VI.3) (Erstellung eines Konzeptes zur Umsetzung der Aufgabenstellung) zu stellen.
Unvollständige Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass die gemäß § 5 (3) VOF eingeräumte Befugnis zum Nachreichen von Unterlagen vorliegend nicht zum Tragen kommt. Erklärungen, Angaben und Nachweise, die gefordert wurden und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht vorgelegt wurden, führen zwingend zum Ausschluss. Teilnahmeanträge, die nicht frist- oder formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag) eingehen, werden nicht berücksichtigt.
2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm /ihr eingereichten Erklärung, Angaben und Nachweise grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er/sie mit Einreichung des Teilnahmeantrages nachzuweisen, dass ihm / ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Das kann u. a. durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. § 5 (6) VOF).
3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden soll (3-5 Teilnehmer), wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Die Prüfung erfolgt anhand der Angaben über die Referenzlage innerhalb der letzten 5 Jahre vor Bekanntmachung erbrachten Leistungen gleicher Art gemäß Punkt 6 unter Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die über ihre Referenzlage Erfahrungen mit gleichen Aufgabenstellungen belegen konnten und im Vergleich zu ihren Mitbewerbern besonders geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Die Bewertung der Angaben zur Referenzlage erfolgt durch ein Fachgremium mit mindestens 3 Bewerter/Innen. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix mit einem Punktesystem ist nicht vorgesehen.
Verhandlungsverfahren (2. Stufe).
Die ausgewählten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
Mit der Angebotsabgabe sind zwingend nachfolgende Unterlagen einzureichen:
a) Honorarangebot auf den Formblättern;
b) Mitteilung der vorgesehenen Projektteammitglieder und ihrer Qualifikation;
c) Etwaige Änderungswünsche zum Vertrag oder zur Aufgabenbeschreibung und den Anlagen nebst Kommentierung;
d) Verpflichtungserklärung zum Mindestlohn nach § 4 Abs. 3 TVgG-NRW;
e) Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Im Anschluss an die Angebotsabgabe wird mit allen Bietern ein Aufklärungs- und Verhandlungsgespräch durchgeführt, in dem Gelegenheit besteht, das Angebot mit allen seinen Bestandteilen persönlich darzustellen und bei Bedarf näher zu erläutern bzw. zu ergänzen. Es wird erwartet, dass das vorgesehene Projektteam, jedenfalls aber dessen wesentliche Mitglieder (bevorzugt der Projektleiter/die Projektleiterin) an den Verhandlungen teilnehmen und selbst vortragen werden. Für das Aufklärungs- und Verhandlungsgespräch wird erwartet, dass für das Bewertungsgremium jeweils ein Handout zur Verfügung gestellt wird.
Unmittelbar im Anschluss an die Verhandlungsgespräche erfolgt die Bewertung der Angebote anhand der nachstehend unter IV.2.1) aufgeführten Kriterien. Nach der Auswahl des Bieters, der die bestmögliche Leistung i. S. d. § 11 Abs. 6 VOF erwarten lässt und dementsprechend mit den zu vergebenden Leistungen beauftragt werden soll, werden allenfalls noch redaktionelle Änderungen des Vertrages vorgenommen. Es ist nicht beabsichtigt, auf Regelungsvorschläge einzugehen, die erst nachträglich, nach Abschluss der Verhandlungen, formuliert werden. Vielmehr sind die Bieter aufgerufen, etwaige Änderungswünsche bereits mit ihrem Angebot konkret aufzuführen und zu begründen.
Die Stadt Bochum behält sich vor, den vorstehenden Verfahrensablauf unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz abzuändern (z. B. im Anschluss an die Verhandlungsgespräche ein überarbeitetes Angebot einzuholen), soweit dies nach dem Stand des Verfahrens sinnvoll ist.
Folgende Zeitplanung ist vorgesehen:
Teilnahmeverfahren:
1. Teilnahmefrist: 4.8.2014,
2. Öffnung der Teilnahmeanträge: 5.8.2014,
3. Frist für Bieterfragen: 28.7.2014,
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 30.7.2014,
5. Angebotsaufforderung spätestens bis zum: 20.8.2014.
Angebotsverfahren:
1. Angebotsfrist: 30.9.2014,
2. Öffnung der Angebote: 1.10.2014,
3. Frist für Bieterfragen: 24.9.2014,
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 26.9.2014,
5. Zeitraum für Aufklärungs-, und Verhandlungsgespräche:
ca. 23.10.2014-4.11.2014.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-07-08 Auftragsbekanntmachung
2014-11-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-07-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: Vgl. Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bochum, Zentrale Dienste, ZD 21
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2-6
Postleitzahl: 44777
Postort: Bochum
Kontakt
Internetadresse: http://www.bochum.de 🌏
E-Mail: ubuescher@bochum.de 📧
Telefon: +49 2349104443 📞
Fax: +49 234910794443 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-07-08 📅
Einreichungsfrist: 2014-08-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 132-236785
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
1. Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb bzw. für das spätere Angebotsverfahren kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. 2. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem selbst verfassten Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Dem Teilnahmeantrag sind die zur Beurteilung der Eignung unter Ziffer III.2 geforderten Erklärungen, Nachweise und Angaben beizufügen. Für die Eigenerklärung und für die Angaben zur Referenzlage sind zwingend die zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) zu gliedern. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber und als Bewerbergemeinschaft sind unzulässig. Der Bewerber /die Bewerbergemeinschaft hat das Konzept zur Umsetzung der Aufgabenstellung in schriftlicher und graphischer Darstellung der abschittsweisen Umsetzung der brandschutztechnischen Maßnahme unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen (maximal 2 DINA4-Seiten). 3. Falls zum Verfahren Fragen auftreten, sind diese ausschließlich über die Kommunikationsebene der Vergabeplattform einzureichen. Ihre Fragen und die Antworten der Stadt Bochum werden ausschließlich über die Kommunikationsebene allen interessierten Bewerbern/Bietern zur Verfügung gestellt. Die Fragensteller/Wettbewerbsteilnehmer bleiben dabei anonym. 4. Bei öffentlichen Aufträgen sind die Vorgaben des TVgG-NRW zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, mit Angebotseinreichung (Stufe 2) die gemäß § 4 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und Mindestlohn abzugeben. Außerdem muss die Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf abgegeben werden. Entsprechende Vordrucke werden zu Beginn der Stufe 2 zur Verfügung gestellt. 5. Digitale Teilnahmeanträge bzw. Angebote sind nicht zugelassen. Teilnahmeanträge und Angebote sind der Stadt Bochum auf dem Postweg im verschlossenen Umschlag mit der vorgeschriebenen Adressierung und Bezeichnung zuzusenden: Stadt Bochum, 44777 Bochum, Teilnahmeantrag -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 25_2014, Teilnahmefrist: 4.8.2014, bzw. im späteren Angebotsverfahren: Stadt Bochum, 44777 Bochum, Angebot -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 25_2014, Angebotsfrist: 30.9.2014. Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSYDVL.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bauliche Umsetzung des bestehenden und genehmigten Brandschutzkonzeptes und Herrichten des 1. und 2. baulichen Rettungsweges am Lessing-Gymnasium unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen aus der Baugenehmigung.
Die Schule besteht aus mehreren untereinander baulich verbundenen Gebäudeteilen. In den Jahren 1956 bis 1960 wurde der Altbau und der Gebäudeteil Aula/Lehrschwimmbad errichtet. Im 1. BA wurde der Bereich Aula (Erneuerung der Lüftungsanlage) und das Lehrschwimmbad (umgebaut zu einer Schulmensa) saniert.
Mehr anzeigen
Im 2. BA ist geplant, den ca. 1 980 fertig gestellten Neubauteil mit Stelzentrakt gem. Brandschutzkonzept und daraus resultierender Eingriffe in die Bausubstanz zu sanieren. Die Sanierungen im Altbau sind nach bisherigem Konzept für den 3. BA vorgesehen.
Mehr anzeigen
In allen Bereichen des 2. BA und 3. BA sind erhebliche Eingriffe in die technische Gebäudeausstattung (Lüftungsanlage, Brandmeldeanlage, Amokalarm, Heizung/Sanitär) erforderlich.
Den Arbeiten voran geht jeweils eine Schadstoffsanierung, die mit in die Arbeitsabläufe zu integrieren ist.
Die Planungsleistungen für die Schadstoffsanierung sind nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens.
Die Umsetzung der Arbeiten erfolgt im laufenden Schulbetrieb und müssen bis zum Dezember 2016 abgeschlossen werden.
Zur Ausführung kommen u. a. folgende Arbeiten:
— Schadstoffsanierungen (incl. Rückbau von technischen Anlagen),
— Mauerarbeiten, Betonsanierungsarbeiten, Trockenbauarbeiten,
— Metallbauarbeiten (Brand- und Rauchschutztüren, Notausgänge),
— Sanierung haustechnischer Anlagen (Heizung, Sanitär),
— Erneuerung der Lüftungsanlage,
— Neuinstallation einer Brandmelde- und einer Amokalarmierungsanlage, Datenverkabelungsarbeiten, allgem. Elektro- und Beleuchtungsinstallationen.
Folgende Leistungen müssen vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft übernommen werden:
Generalplanungsleistungen am und im Gebäude und der technischen Gebäudeausstattung, Umsetzung des Brandschutzkonzeptes incl. der Erstellung abschließender Flucht- und Rettungswegpläne, Feuerwehrpläne und der Brandschutzordnung gem. Brandschutzverordnung NRW sowie im erforderlichen Umfang Leistungen der Tragwerksplanung bei Eingriffen in die Gebäudestruktur und zur Bewertung der vorhandenen Gebäudestruktur.
Mehr anzeigen
Anzubieten sind die Leistungsphasen 5 bis 8 ab Ausführungsplanung bis zur Objektüberwachung/Bauüberwachung für die Kostengruppen der DIN 276 der KG 300 und 400 für die Leistungen des 2. und 3. Bauabschnittes.
Die aus der Entwurfs- und Genehmigungsplanung der Leistungsphasen 2 bis 4 erstellten Unterlagen, die Baugenehmigung sowie Planungsleistungen der Schadstoffsanierung werden in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt und müssen von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft koordiniert und eingearbeitet werden.
Mehr anzeigen
Die Baukosten für die Technische Gebäudeausrüstung (KG 400) gem. HOAI 2013, § 53 überwiegen. Es kann daher auch ein Ingenieurbüro der Technischen Gebäudeausrüstung als Generalplaner beauftragt werden.
Beschreibung des Vergabeverfahrens:
Teilnahmewettbewerb (1. Stufe).
1. Es ist ein Teilnahmeantrag inklusive aller geforderten Nachweise aus III. und VI.3) (Erstellung eines Konzeptes zur Umsetzung der Aufgabenstellung) zu stellen.
Unvollständige Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass die gemäß § 5 (3) VOF eingeräumte Befugnis zum Nachreichen von Unterlagen vorliegend nicht zum Tragen kommt. Erklärungen, Angaben und Nachweise, die gefordert wurden und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht vorgelegt wurden, führen zwingend zum Ausschluss. Teilnahmeanträge, die nicht frist- oder formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag) eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Mehr anzeigen
2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm /ihr eingereichten Erklärung, Angaben und Nachweise grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er/sie mit Einreichung des Teilnahmeantrages nachzuweisen, dass ihm / ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Das kann u. a. durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. § 5 (6) VOF).
Mehr anzeigen
3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden soll (3-5 Teilnehmer), wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Die Prüfung erfolgt anhand der Angaben über die Referenzlage innerhalb der letzten 5 Jahre vor Bekanntmachung erbrachten Leistungen gleicher Art gemäß Punkt 6 unter Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die über ihre Referenzlage Erfahrungen mit gleichen Aufgabenstellungen belegen konnten und im Vergleich zu ihren Mitbewerbern besonders geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Die Bewertung der Angaben zur Referenzlage erfolgt durch ein Fachgremium mit mindestens 3 Bewerter/Innen. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix mit einem Punktesystem ist nicht vorgesehen.
Mehr anzeigen
Verhandlungsverfahren (2. Stufe).
Die ausgewählten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
Mit der Angebotsabgabe sind zwingend nachfolgende Unterlagen einzureichen:
a) Honorarangebot auf den Formblättern;
b) Mitteilung der vorgesehenen Projektteammitglieder und ihrer Qualifikation;
c) Etwaige Änderungswünsche zum Vertrag oder zur Aufgabenbeschreibung und den Anlagen nebst Kommentierung;
d) Verpflichtungserklärung zum Mindestlohn nach § 4 Abs. 3 TVgG-NRW;
e) Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Im Anschluss an die Angebotsabgabe wird mit allen Bietern ein Aufklärungs- und Verhandlungsgespräch durchgeführt, in dem Gelegenheit besteht, das Angebot mit allen seinen Bestandteilen persönlich darzustellen und bei Bedarf näher zu erläutern bzw. zu ergänzen. Es wird erwartet, dass das vorgesehene Projektteam, jedenfalls aber dessen wesentliche Mitglieder (bevorzugt der Projektleiter/die Projektleiterin) an den Verhandlungen teilnehmen und selbst vortragen werden. Für das Aufklärungs- und Verhandlungsgespräch wird erwartet, dass für das Bewertungsgremium jeweils ein Handout zur Verfügung gestellt wird.
Mehr anzeigen
Unmittelbar im Anschluss an die Verhandlungsgespräche erfolgt die Bewertung der Angebote anhand der nachstehend unter IV.2.1) aufgeführten Kriterien. Nach der Auswahl des Bieters, der die bestmögliche Leistung i. S. d. § 11 Abs. 6 VOF erwarten lässt und dementsprechend mit den zu vergebenden Leistungen beauftragt werden soll, werden allenfalls noch redaktionelle Änderungen des Vertrages vorgenommen. Es ist nicht beabsichtigt, auf Regelungsvorschläge einzugehen, die erst nachträglich, nach Abschluss der Verhandlungen, formuliert werden. Vielmehr sind die Bieter aufgerufen, etwaige Änderungswünsche bereits mit ihrem Angebot konkret aufzuführen und zu begründen.
Mehr anzeigen
Die Stadt Bochum behält sich vor, den vorstehenden Verfahrensablauf unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz abzuändern (z. B. im Anschluss an die Verhandlungsgespräche ein überarbeitetes Angebot einzuholen), soweit dies nach dem Stand des Verfahrens sinnvoll ist.
Mehr anzeigen
Folgende Zeitplanung ist vorgesehen:
Teilnahmeverfahren:
1. Teilnahmefrist: 4.8.2014,
2. Öffnung der Teilnahmeanträge: 5.8.2014,
3. Frist für Bieterfragen: 28.7.2014,
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 30.7.2014,
5. Angebotsaufforderung spätestens bis zum: 20.8.2014.
Angebotsverfahren:
1. Angebotsfrist: 30.9.2014,
2. Öffnung der Angebote: 1.10.2014,
3. Frist für Bieterfragen: 24.9.2014,
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 26.9.2014,
5. Zeitraum für Aufklärungs-, und Verhandlungsgespräche:
ca. 23.10.2014-4.11.2014.
Referenznummer: StBo ZD21 ÖT VhV 25_2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bochum.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben / Unterlagen einzureichen:
1. Schriftliche Unternehmensdarstellung/Firmenprofil.
2. Eigenerklärung zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit u. a. folgenden Inhalts:
2.1 Hiermit erkläre ich, dass in Bezug auf unser Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. § 4 (6 und 9) VOF vorliegen.
(Die Stadt Bochum behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe einzuholen).
2.2 Hiermit erkläre ich, dass über mein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt wurde; ich befinde mich auch nicht in Liquidation.
2.3 Hiermit erkläre ich, dass ich keine Verfehlungen begangen habe, die zur Eintragung ins Vergaberegister bei der Informationsstelle für Vergabeausschlüsse des Landes Nordrhein-Westfalen nach Korruptionsbekämpfungsgesetz geführt haben.
2.4 Hiermit erkläre ich, dass ich meiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Sozialversicherungsbeiträgen nachkomme.
2.5 Hiermit erkläre ich, dass ich keine Arbeitskräfte illegal beschäftige.
2.6 Hiermit erkläre ich, dass ich die Regelungen des Arbeitnehmerentsendegesetzes beachte.
2.7 Hiermit erkläre ich im Sinne des § 16 (5), Satz 1 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG), dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss vom Wettbewerb gemäß § 13 (1) TVgG nicht vorliegen.
2.8 Hiermit erkläre ich im Sinne des § 19 (1), Satz 3 TVgG, dass im Falle der Auftragserteilung bei Ausführung des Auftrags das allgemeine Gleichbehandlungsrecht beachtet wird.
Die vorstehenden Angaben/Unterlagen und Erklärungen sind auf gesondertes Verlangen auch für vorgesehene Nachunternehmer einzureichen.
Hinweis: Die Eigenerklärung dient Ihnen auch als Checkliste zur Überprüfung der Vollständigkeit Ihres Teilnahmeantrages.
Die Eigenerklärung steht Ihnen auf dem Vergabemarktplatz zum Herunterladen zur Verfügung, ist zwingend zu verwenden und dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtumsatz und Erklärung über den Umsatz über brandschutztechnische Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Umsatz der brandschutztechnischen Dienstleistungen muss mindestens 500 000 EUR erreichen. Sofern in Bewerbergemeinschaft angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme der brandschutztechnischen Dienstleistungen aller Bewerber der Gemeinschaft den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind zudem die Umsatzzahlen pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Schriftlicher Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt oder Ingenieur durch Kammerzulassung.
2. Schriftliche Erklärung zur örtlichen Präsenz des jeweils erforderlichen Fachplaners während der Dienstleistung in der Leistungsphase 8.
3. Anzahl der Mitarbeiter und deren beruflichen Qualifikation, Berufs- und Projekterfahrung der Personen, die für die Ausführung der Leistung zur Verfügung stehen (vorgesehenes Team, Darstellung muss als Organigramm aufgezeigt werden).
4. Schriftliche Erklärung über die Erfahrung mit brandschutztechnischen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im laufenden Schulbetrieb innerhalb des zu sanierenden Gebäudes anhand einer persönlichen Referenz der/des für die Maßnahmenüberwachung vorgesehenen Projektleiterin bzw. Projektleiters bzw. der Vertreter/in. (Es sind keine Seminarbe-scheinigungen vorzulegen).
Mehr anzeigen
5. Angabe der im Jahresdurchschnitt fest angestellten beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte (Inhaber) der letzten 3 Jahre. Hiervon sind im Bereich der Architekten- und Ingenieurleistungen und weiteren Fachplanungsleistungen mindestens 3 Architekten/Ingenieure im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Mehr anzeigen
6. Mindestens zwei Referenzangaben des Gebäudeplaners über die in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen mit Abschluss der Objektüberwachung /Bauüberwachung und die Übergabe an die Nutzer. Es sind brandschutztechnische Umbauten und Sanierungen im laufenden Schulbetrieb innerhalb des Gebäudes für mind. 2 Schulen als Referenzangabe zugelassen.
Mehr anzeigen
Die Darstellung der Referenzen soll möglichst konkrete Angaben enthalten:
6.1 Anschrift und Nutzungszweck des Referenzobjektes -Schulart-,
6.2 Beschreibung der Maßnahme, Art und Umfang (Umbau oder Sanierung, kein Neubau),
6.3 Funktion des Bieters (Generalplaner oder Fachplaner),
6.4 Angabe der Leistungsphasen und Handlungsbereiche nach AHO und HOAI,
6.5 Angaben der Gesamtbaukosten brutto,
6.6 Anteil der Baukosten KG 300 brutto,
6.7 Anteil der Baukosten KG 400 brutto,
6.8 Namentliche Nennung der beteiligten Fachplaner,
6.9 Zeitraum der erbrachten Leistungen (Baubeginn und Bauende),
6.10 Angabe ob die Referenzmaßnahme vom Bauherrn genutzt wird,
6.11 Angaben zum Auftraggeber (Ansprechperson und Kontaktdaten).
Für die Darstellung der Referenzlage gemäß Ziffer 6 ist zwingend ein Bewerbungsformular (Referenzdatenblatt) zu verwenden, dass Ihnen auf dem Vergabemarktplatz zum Herunterladen zur Verfügung steht und dem Teilnahmeantrag beizufügen ist. Dieses Referenzdatenblatt ist ausschließlich vom Generalplaner zu verwenden.
Mehr anzeigen
Die Referenzlage wird zur differenzierten Eignungsprüfung herangezogen, wenn die Anzahl der Bewerber, die Anzahl der am Angebotsverfahren/Verhandlungsverfahren zu beteiligenden Bieter übersteigt. Weitere Ausführungen hierzu finden Sie unter Ziffer II.1.5) der Bekanntmachung.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Durch die Haftpflichtversicherung nach § 11 der „Allgemeinen Vertragsbestimmungen der Stadt Bochum für Verträge mit freiberuflich Tätigen“ ( AVB ) sind durch den AN mindestens folgende Deckungssummen nachzuweisen:
Bei voraussichtlich honorarfähigen Herstellungskosten zwischen 750 000 EUR und 5 000 000 Mio EUR 1 000 000 EUR.
für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden.
Der AN haftet gegenüber der AG für Schäden, Folgeschäden und wirtschaftliche Nachteile, die der AG aufgrund der Leistungen, Tätigkeiten oder Unterlassungen des AN entstanden sind, in Höhe des nachgewiesenen Schadens bzw. wirtschaftlichen Nachteils. Obergrenze der Haftung ist der 1-fache Wert des Rohbaues bzw., wenn das Bauwerk aufgrund der Verantwortlichkeit des AN untauglich ist, die Kosten der Beseitigung und der Wiederherstellung des Bauwerks. Die Verjährungsfrist regelt sich nach dem BGB, beträgt aber mindestens 5 Jahre berechnet ab der Ingebrauchnahme durch die AG oder durch Personen/Gesellschaften, denen die AG das Bauwerk zur Nutzung überlassen oder verkauft hat.
Mehr anzeigen
Der Nachweis erfolgt durch eine Bescheinigung des Versicherungsgebers; alternativ durch eine Bescheinigung des Versicherungsgebers, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. Die Kopien müssen spätestens vor Auftragserteilung vorliegen.
Mehr anzeigen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Die Leistungen der einzelnen Leistungsphasen werden vergütet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten und Ingenieure; § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bei ausreichender Anzahl grundsätzlich geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber am Angebotsverfahren/Verhandlungsverfahren beteiligt. Sofern weniger als 3 Bewerber grundsätzlich geeignet sind, wird das Verfahren mit diesen Bewerbern fortgeführt. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren , siehe II.1.5).
Mehr anzeigen
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-08-20 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (Gesamthonorar für alle Leistungsphasen) (30)
2. Persönliche fachliche Qualifikation und in den Verhandlungsgesprächen zum Ausdruck gebrachte Kompetenz der für die Durchführung des Auftrags konkret vorgesehenen Projektteammitglieder in Bezug auf die Lösung der Aufgabenstellung (30)
3. Qualität des Konzepts zur Umsetzung der Aufgabenstellung, unter Berücksichtigung der im Verhandlungsgespräch hierzu vom Bieter gegebenen Erläuterungen (40)
4. Allgemeine Information: In die Wertung fließen die Leistungsphasen 5-8 ein. (0)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Udo Büscher
Adresse des Käuferprofils: http://www.bochum.de/ausschreibungen 🌏
Name: Vergabemarktplatz
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter 🌏
Name: Stadt Bochum - Zentrale Dienste - ZD 21 -
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: StBo ZD21 ÖT VhV 25_2014
Zusätzliche Informationen
1. Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb bzw. für das spätere Angebotsverfahren kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Mehr anzeigen
2. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem selbst verfassten Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Dem Teilnahmeantrag sind die zur Beurteilung der Eignung unter Ziffer III.2 geforderten Erklärungen, Nachweise und Angaben beizufügen. Für die Eigenerklärung und für die Angaben zur Referenzlage sind zwingend die zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) zu gliedern.
Mehr anzeigen
Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber und als Bewerbergemeinschaft sind unzulässig.
Der Bewerber /die Bewerbergemeinschaft hat das Konzept zur Umsetzung der Aufgabenstellung in schriftlicher und graphischer Darstellung der abschittsweisen Umsetzung der brandschutztechnischen Maßnahme unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen (maximal 2 DINA4-Seiten).
Mehr anzeigen
3. Falls zum Verfahren Fragen auftreten, sind diese ausschließlich über die Kommunikationsebene der Vergabeplattform einzureichen. Ihre Fragen und die Antworten der Stadt Bochum werden ausschließlich über die Kommunikationsebene allen interessierten Bewerbern/Bietern zur Verfügung gestellt. Die Fragensteller/Wettbewerbsteilnehmer bleiben dabei anonym.
Mehr anzeigen
4. Bei öffentlichen Aufträgen sind die Vorgaben des TVgG-NRW zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, mit Angebotseinreichung (Stufe 2) die gemäß § 4 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und Mindestlohn abzugeben.
Mehr anzeigen
Außerdem muss die Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf abgegeben werden. Entsprechende Vordrucke werden zu Beginn der Stufe 2 zur Verfügung gestellt.
5. Digitale Teilnahmeanträge bzw. Angebote sind nicht zugelassen. Teilnahmeanträge und Angebote sind der Stadt Bochum auf dem Postweg im verschlossenen Umschlag mit der vorgeschriebenen Adressierung und Bezeichnung zuzusenden:
Stadt Bochum, 44777 Bochum,
Teilnahmeantrag -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 25_2014,
Teilnahmefrist: 4.8.2014,
bzw. im späteren Angebotsverfahren:
Angebot -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 25_2014, Angebotsfrist: 30.9.2014.
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSYDVL.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2931822197 📞
Fax: +49 29318240159 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragssteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber der Stadt Bochum gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Stadt Bochum, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 (3) GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Die Stadt Bochum betrachtet eine solche Rüge als „unverzüglich“ i. S. d. § 107 (3) Nr. 1 GWB, die innerhalb von 5 Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2014/S 132-236785 (2014-07-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-11-24)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 228-402995
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 132-236785
ABl. S-Ausgabe: 228
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSY6R2.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 2. Persönliche fachliche Qualifikation und in dem Verhandlungsgespräch zum Ausdruck gebrachte Kompetenz der für die Durchführung des Auftrags konkret vorgesehenen Projektteammitglieder in Bezug auf die Lösung der Aufgabenstellung (30)
3. Qualität des Konzepts zur Umsetzung der Aufgabenstellung unter Berücksichtigung der im Verhandlungsgespräch hierzu vom Bieter gegebenen Erläuterungen (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-11-24 📅
Name: Büsung van Wickeren
Postanschrift: Prinz-Regent-Str. 50-60
Postort: Bochum
Postleitzahl: 44795
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@buesingvanwickeren.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Quelle: OJS 2014/S 228-402995 (2014-11-24)