Generalplanerleistungen (Planung und Objektüberwachung) für die Sanierung und Modernisierung eines vorhandenen unter Denkmalschutz stehenden Wohnheimes für Studierende in Berlin

Studentenwerk Berlin

Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1-9 HOAI 2013 gemäß dem Leistungsbild für Gebäude und Innenräume, ferner die erforderlichen Planungsleistungen der Tragwerksplanung und Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik), die Planungs- und Überwachungsleistungen der Technischen Ausrüstung (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen / Wärmeversorgungsanlagen / Lufttechnische Anlagen / Starkstromanlagen / Fernmelde- und informationstechnische Anlagen / Aufzüge/ nutzungstechnische Anlagen / Gebäudeautomation) sowie des Brandschutzes.
Zielvorgabe:
Es sind Bau- bzw. Sanierungsmethoden zu planen, die für die hohen Beanspruchungen durch das studentische Wohnen besonders geeignet sind. Auf eine wirtschaftliche Ausführung ist sowohl hinsichtlich der Investitionskosten als auch der Bewirtschaftungs- und Nutzungskosten besonders hinzuwirken. Die Auflagen des Denkmalschutzes und die örtlichen Bestimmungen sowie die Zulassungsbestimmungen der Versorgungsunternehmen sind besonders zu beachten.
Die Größe der individuell und gemeinschaftlich genutzten Wohnfläche ist entsprechend den Nutzeranforderungen bei der jeweiligen Wohnform festzulegen. Anzustreben ist die Verkehrsflächen zu minimieren. Die Verkehrsfläche außerhalb der Wohnbereiche ist unter Beachtung der Nachfolgekosten zu minimieren. Es ist auf eine Dauerhaftigkeit der Nutzung sowie eine Minimierung der Bewirtschaftungs- und Nutzungskosten zu achten. Die Umweltschutzanforderungen bei der Beschaffung von Liefer-, Bau- und Dienstleistungen (Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt – VwVBU) sind vom Auftragnehmer zu berücksichtigen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-03-03 Auftragsbekanntmachung
2014-06-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-03-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Die Leistungen umfassen die Sanierung und Modernisierung des 1958 bis 1961 errichteten und denkmalgeschützten 13-geschossigen Stahlbetonskelettbaues mit ca. 2.700 m² Wohnfläche.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Studentenwerk Berlin
Postanschrift: Hardenbergstraße 34
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: vergabestelle@studentenwerk-berlin.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-03-03 📅
Einreichungsfrist: 2014-04-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-03-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 045-075511
ABl. S-Ausgabe: 45
Zusätzliche Informationen
Grundsätzliches: Der Auftraggeber betreibt Studentenwohnheime und führt als öffentlicher Auftraggeber gem. § 98 GWB Nr. 2 ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der VOF 2009 durch. Interessierte Unternehmen können sich mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweisen um die Teilnahme bewerben. Erst ihre erfolgreiche Bewerbung nach positiver Eignungsprüfung und -bewertung durch den Auftraggeber führt zu Einladungen zu Auftragsverhandlungen. Die in Nr. II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und der Anpassung und Aktualisierung. Verfahrensablauf des Teilnahmewettbewerbs: Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind 2-fach (1 Original und 1 Kopie, die Unterlagen sind entsprechend zu kennzeichnen) in deutscher Sprache bei der in Nr. 1.1) genannten Adresse einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich unter Angabe des Aktenzeichens (vgl. Nr. IV.3.1) auf dem Behältnis/ Umschlag, in dem der Teilnahmeantrag und deren Anlagen eingereicht werden (Vorlage bis zum Schlusstermin der Bewerbung bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig). Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Für Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften wird auf die Festlegungen in Nr. III.1.3) verwiesen. Die unter Nr. III.2.1) und III.2.2) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Erfahrung (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Nr. III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft vom denjenigen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, das im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft die vergleichbaren Leistungen ausführen wird. Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann das Einreichen der unter Nr. III.2) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den vorliegenden vorgegeben Erklärungen und Nachweise inhaltlich übereinstimmen. Sämtliche in der Bekanntmachung (Nr. III) angegebenen Erklärungen und Nachweise sind vollständig beizufügen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sollen geordnet nach der unter Nr. III.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge eingereicht werden. Der Auftraggeber stellt für die Kriterien unter 1 bis 4 Formulare bereit, die unter der unter der E-Mail-Adresse vergabestelle@studentenwerk-berlin.de angefordert werden können. Wertung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten und behält sich vor, nach § 5 Abs. 3 VOF fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden unvollständige Teilnahmeanträge ggf. ausgeschlossen. Weitere Hinweise zum Teilnahmewettbewerb: Alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben gelten auch für die Auftragsverhandlungen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb ergeben, muss der Auftraggeber zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. Das Versenden der Aufforderung zur Vertragsverhandlung an die ausgewählten Bewerber / Bewerbergemeinschaften erfolgt nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird. Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zeitgleich zu Auftragsverhandlungen auffordern. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Verhandlungsverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter auf Grundlage der noch zu benennenden Zuschlagskriterien schrittweise zu verringern.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1-9 HOAI 2013 gemäß dem Leistungsbild für Gebäude und Innenräume, ferner die erforderlichen Planungsleistungen der Tragwerksplanung und Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik), die Planungs- und Überwachungsleistungen der Technischen Ausrüstung (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen / Wärmeversorgungsanlagen / Lufttechnische Anlagen / Starkstromanlagen / Fernmelde- und informationstechnische Anlagen / Aufzüge/ nutzungstechnische Anlagen / Gebäudeautomation) sowie des Brandschutzes.
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Zielvorgabe:
Es sind Bau- bzw. Sanierungsmethoden zu planen, die für die hohen Beanspruchungen durch das studentische Wohnen besonders geeignet sind. Auf eine wirtschaftliche Ausführung ist sowohl hinsichtlich der Investitionskosten als auch der Bewirtschaftungs- und Nutzungskosten besonders hinzuwirken. Die Auflagen des Denkmalschutzes und die örtlichen Bestimmungen sowie die Zulassungsbestimmungen der Versorgungsunternehmen sind besonders zu beachten.
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Die Größe der individuell und gemeinschaftlich genutzten Wohnfläche ist entsprechend den Nutzeranforderungen bei der jeweiligen Wohnform festzulegen. Anzustreben ist die Verkehrsflächen zu minimieren. Die Verkehrsfläche außerhalb der Wohnbereiche ist unter Beachtung der Nachfolgekosten zu minimieren. Es ist auf eine Dauerhaftigkeit der Nutzung sowie eine Minimierung der Bewirtschaftungs- und Nutzungskosten zu achten. Die Umweltschutzanforderungen bei der Beschaffung von Liefer-, Bau- und Dienstleistungen (Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt – VwVBU) sind vom Auftragnehmer zu berücksichtigen.
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Referenznummer: 10/14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Schriftliche Erklärungen folgenden Inhalts und Wortlautes:
a) Ich / wir erklären, dass eine Person deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 4 Abs. 6 lit. a) bis g) VOF genannten Bestimmungen verurteilt worden ist;
b) Ich / wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;
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c) Ich / wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern ordnungsgemäß nachkommen;
d) Ich / wir erklären, dass die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft vorliegt ODER
Ich / wir erklären, dass ich/wir nicht bei der Berufsgenossenschaft angemeldet sind MIT Begründung.
e) Ich / wir erklären die ordnungsgemäße Anmeldung des Gewerbes (beim Gewerbeamt/Handelsregister, steuerliche Anmeldung bei Freiberuflern)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtumsatz in Euro (netto) des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2011, 2012, 2013 abgeschlossen wurden. Als „Mindestanforderung“ für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) von 600.000 EUR des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013).
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Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Eigenerklärung zum Umsatz unterschrieben einzureichen. Die Umsätze aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft werden vom Auftraggeber addiert. Sofern der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen u. a. auf Angaben/Daten von Dritten / Nachunternehmern / konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, werden die Umsätze ebenfalls vom Auftraggeber von allen Unternehmen addiert. Auch in diesem Fall hat jedes Unternehmen die Eigenerklärung zum Umsatz unterschrieben einzureichen.
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Soweit der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen auf Angaben/Daten von Dritten / Nachunternehmern / konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Nr. III.2.1) sowie nach Nr. III.2.2) auch für den Dritten / Nachunternehmer / konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten / Nachunternehmers / konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für diesen Auftrag zu erbringen bzw. bereitzustellen (durch eine "Verpflichtungserklärung").
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Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Der Auftraggeber stellt für die Kriterien Formulare bereit, die unter der unter Nr. VI.3 genannten E-Mail-Adresse angefordert werden können.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben zu mind. drei (je nachfolgendem Unterpunkt mind. eine Referenz) ausgeführten Referenzobjekten, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, und die Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 01.01.2008 erbracht worden sind und die nachfolgend benannten Leistungsphasen im Punkt. 1.1 bis 1.3 zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein.
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Durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft sind folgende nach ihrer Art und ihrem Umfang vergleichbare Leistungen nachzuweisen.
1.1 mind. eine Referenz der letzten 6 Jahre; Leistungsart: Planungs- und Überwachungsleistungen bei Gebäuden und Innenräumen gemäß § 34 HOAI in den Leistungsphasen 2 - 9, insbesondere bei der Sanierung / Modernisierung denkmalgeschützter Wohnheime für Studierende oder vergleichbarer Hotelbauten oder vergleichbarer Unterkünfte (Kleinstwohneinheiten) mit Gemeinschaftseinrichtungen und Möblierungskonzept
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Leistungsumfang: ≥ 1.800 m² und 50 Wohneinheiten pro Einzelauftrag
1.2 mind. eine Referenz der letzten 6 Jahre; Leistungsart: Planungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI in den Leistungsphasen 1 - 6, insbesondere bei der Sanierung / Modernisierung denkmalgeschützter Wohnheime für Studierende oder vergleichbarer Hotelbauten oder vergleichbarer Unterkünfte (Kleinstwohneinheiten) mit Gemeinschaftseinrichtungen
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1.3 mind. eine Referenz der letzten 6 Jahre; Leistungsart: Planungs- und Überwachungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI in den Leistungsphasen 2 - 9 insbesondere bei der Sanierung / Modernisierung denkmalgeschützter Wohnheime für Studierende oder vergleichbarer Hotelbauten oder vergleichbarer Unterkünfte (Kleinstwohneinheiten) mit Gemeinschaftseinrichtungen
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Die Darstellung aller Referenzen soll in Tabellenform erfolgen (Folgende Angaben sind dabei unbedingt erforderlich!):
— Name des Referenzgebers (z. B. Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft / Nachunternehmer etc.);
— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer;
— Bezeichnung des Referenzobjektes;
— Zeitraum der Leistungserbringung;
— Angaben zu den erbrachten Leistungen mit Nennung der Leistungsphasen nach HOAI zur Leistungsart und zum konkreten Leistungsumfang;
— Name und Qualifikation Ihres Planers für das Referenzobjekt.
Es werden grundsätzlich nur Referenzen der Bewerber bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft berücksichtigt. Die vorbenannten zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit vorzulegenden Referenzen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft vom denjenigen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, der im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft die vergleichbaren Leistungen ausführen wird. Sofern der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Referenzen auf Angaben von Dritten/ Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/ Erklärungen in diesem Dokument auch für den Dritten/ Nachunternehmer/ konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen. Referenzen von Dritten/ Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen werden nur dann berücksichtigt, wenn eine Erklärung des Dritten/ Nachunternehmer/ konzernverbundenen Unternehmens vorliegt, wonach dieser bereit ist, Leistungen, auf die sich die nachgewiesenen Referenzen beziehen, für dieses Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).
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2. Beschreibung der personellen Ausstattung für die zu erbringenden Leistungen:
2.1 Organigramm für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen (es muss sich um die Personen handeln, die im Rahmen der Referenzprojekte angegeben wurden) sowie Darstellung der Aufgaben-/ Verantwortungsbereiche bei der Begleitung der beschriebenen Maßnahme.
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2.2 Berufliche Qualifikation der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen und Angabe der persönlichen Projektreferenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Als Sicherheit behält der Auftraggeber von jeder Zahlung jeweils 5 v.H. bis zu einer Höhe von 5 v.H. des tatsächlichen Gesamthonorars ein. Der Auftragnehmer kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesellschaft bürgerlichen Rechts, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen.
— Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Diese Erklärung ist durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnen. Von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bzw. dem Vertreter der Bewerbergemeinschaft ist zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe sondern im Rahmen der benannten Bewerbergemeinschaft zu bewerben.
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Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen nachzufordern.
Die vorstehenden Nachweise sind von jedem Bewerber und den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu führen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern bzw. von konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise zu Nr. 1 und 2 ebenfalls in Bezug auf die Dritten/ Nachunternehmer bzw. die konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
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Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/ Nachunternehmers bzw. der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen, wonach dieser/ diese bereit ist/ sind, Leistungen für den Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft in diesem Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).
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Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen.
Im Übrigen wird auf die Festlegungen in Ziff. VI.3) verwiesen.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bewertung: Die unter Punkt III.2.2) und III.2.3) genannten Anforderungen (Jahresumsatz, qualifizierte Referenzprojekte und Beschreibung der personellen Ausstattung) sind allesamt Mindestanforderungen, die vorliegen müssen. Für den Fall, dass sich als Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs mehr als fünf geeignete Bewerber ergeben, werden die fünf Bewerber mit der höchsten Anzahl an qualifizierten und den Vorgaben entsprechenden Referenzen ausgewählt.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10/14
Zusätzliche Informationen
Grundsätzliches:
Der Auftraggeber betreibt Studentenwohnheime und führt als öffentlicher Auftraggeber gem. § 98 GWB Nr. 2 ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der VOF 2009 durch.
Interessierte Unternehmen können sich mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweisen um die Teilnahme bewerben. Erst ihre erfolgreiche Bewerbung nach positiver Eignungsprüfung und -bewertung durch den Auftraggeber führt zu Einladungen zu Auftragsverhandlungen.
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Die in Nr. II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und der Anpassung und Aktualisierung.
Verfahrensablauf des Teilnahmewettbewerbs:
Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind 2-fach (1 Original und 1 Kopie, die Unterlagen sind entsprechend zu kennzeichnen) in deutscher Sprache bei der in Nr. 1.1) genannten Adresse einzureichen.
Die Übermittlung hat schriftlich unter Angabe des Aktenzeichens (vgl. Nr. IV.3.1) auf dem Behältnis/ Umschlag, in dem der Teilnahmeantrag und deren Anlagen eingereicht werden (Vorlage bis zum Schlusstermin der Bewerbung bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig).
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Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Für Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften wird auf die Festlegungen in Nr. III.1.3) verwiesen.
Die unter Nr. III.2.1) und III.2.2) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Erfahrung (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Nr. III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft vom denjenigen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, das im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft die vergleichbaren Leistungen ausführen wird.
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Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann das Einreichen der unter Nr. III.2) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den vorliegenden vorgegeben Erklärungen und Nachweise inhaltlich übereinstimmen.
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Sämtliche in der Bekanntmachung (Nr. III) angegebenen Erklärungen und Nachweise sind vollständig beizufügen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sollen geordnet nach der unter Nr. III.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge eingereicht werden.
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Der Auftraggeber stellt für die Kriterien unter 1 bis 4 Formulare bereit, die unter der unter der E-Mail-Adresse vergabestelle@studentenwerk-berlin.de angefordert werden können.
Wertung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten und behält sich vor, nach § 5 Abs. 3 VOF fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden unvollständige Teilnahmeanträge ggf. ausgeschlossen.
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Weitere Hinweise zum Teilnahmewettbewerb:
Alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben gelten auch für die Auftragsverhandlungen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb ergeben, muss der Auftraggeber zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. Das Versenden der Aufforderung zur Vertragsverhandlung an die ausgewählten Bewerber / Bewerbergemeinschaften erfolgt nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes.
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Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird.
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Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zeitgleich zu Auftragsverhandlungen auffordern. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Verhandlungsverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter auf Grundlage der noch zu benennenden Zuschlagskriterien schrittweise zu verringern.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist auf die einzuhaltenden Fristen für das Einlegen von Rechtsbehelfen wie folgt hin:
Es gelten die Bestimmungen des § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 101b insbesondere nach Abs. 2 Satz 2 GWB und die des § 107 GWB. Diese Vorschriften lauten wie folgt:
„§ 101a GWB lautet:
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b GWB lautet:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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§ 107 GWB
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Zudem wird darauf hingewiesen, dass nach der Rechtsprechung der Nachprüfungsinstanzen jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis eines behaupteten Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge nicht mehrunverzüglich gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist.
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Gemäß Richtlinie 2004/18/EG wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind.
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Quelle: OJS 2014/S 045-075511 (2014-03-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-06-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 044 624,54 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-06-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 125-223055
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 45-075511
ABl. S-Ausgabe: 125

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Honorar (20)
2. Auftragsbezogenes Konzept (40)
3. Persönliche Präsentation (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-06-30 📅
Name: GbR Hochhauspiloten S12
Postanschrift: Feuerigstraße 54 Aufgang D
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10827
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 GWB:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt“.
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Quelle: OJS 2014/S 125-223055 (2014-06-30)