Generalplanerleistungen Sanierung der KVG-Busbetriebshöfe Werftstraße und Diedrichstraße, Vorplanung, HOAI Leistungsphase 1 bis 3 (alle Teile inkl. Objekt- und Tragwerksplanung)
Der Eigenbetrieb Beteiligungen der Landeshauptstadt Kiel beabsichtigt die Sanierung der Busbetriebshöfe Werftstraße und Diedrichstraße. Die Leistung umfasst: — Erarbeitung von Zeitplanung, Bauphasenplanung, Finanzmittelplanung. — Abarbeitung der Vorplanung, HOAI Leistungsphasen 1 bis 3 (alle Teile inkl. Objekt- und Tragwerksplanung), optional als Stufenvertrag HOAI Lph 4 bis 9 (gilt nur für deutsche Teilnehmer). Grundlage sind die Randbedingungen, wie sie in der Variante III des Betriebshofkonzeptes von 2011 festgestellt wurden: Reine Busbetriebshöfe: Werftstraße und Diedrichstraße. Busanzahl: geplant ca. 200 Gelenkwagen + ca. 40 Normalwagen; zukünftiger Einsatz von anderen Fahrzeuggrößen und Antrieben möglich. Personal: ca. 40 Büromitarbeiter, ca. 50 Werkstattmitarbeiter, ca. 360 Fahrdienstmitarbeiter. Flächenbestand: 35 000 m² Standort Werftstraße + 30 000 m² Standort Diedrichstraße (hier ist voraussichtlich eine Verkleinerung um ca. ein Drittel möglich) In der Summe handelt es sich um ein späteres Bauvolumen von geschätzt ca. 18 000 000 EUR. Kernstück ist der Neubau einer Hauptwerkstatt für Linienbusse mit einem Bauvolumen von ca. 6 000 000 EUR. Die übrigen bestehenden Gebäude sollen erhalten und saniert werden. Bestehende Planungen und Konzepte sind zu integrieren und besondere Randbedingungen zu berücksichtigen. So sind z. B. für erforderlichen Neubau- und Sanierungsarbeiten an Gebäuden die energetischen Einsparstandards gemäß der innovativen Bauausstellung (InBA Kiel (einsehbar unter folgendem Link: http://www.kiel.de/wirtschaft/beteiligungsmanagement/index.php)) zu berücksichtigen, soweit möglich und notwendig. Bereits getätigte ernergetische Sanierung an einzelnen Gebäuden ist zu berücksichtigen. Vorab soll ein Bauphasenplan inkl. Darstellung eines Investitions- und Rahmenterminplanes entwickelt werden. Besonders zu berücksichtigen ist, dass unter laufendem Betrieb gebaut werden muss. Die Erarbeitung von Lösungen für die reibungslose Betriebsabwicklung insbesondere während der Bauphase der Hauptwerkstatt wird erwartet. Hierbei spielt das Sicherheitskonzept während der Bauphase ein wichtige Rolle. Im Endzustand sollen die Arbeits- und Betriebsabläufe ggü. dem heutigen Zustand verbessert sein. Desweiteren ist besonderer Wert auf die städtbauliche Integration zu legen. Der Betriebshof Werftstraße liegt an zentraler Stelle zwischen dem Stadtteil Gaarden und der Hörn bzw. der Innenstadt. Die heute eher trennende Wirkung soll aufgehoben werden. Bei einer zukünftigen Entwicklung und Sanierung des Betriebshofes ist insofern das übergeordnete städtebauliche Thema die stadträumliche und „soziale“ Integration in den Stadtteil bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Sicherheitsansprüche eines Verkehrsbetriebes (Die detaillierte Aufgabenstellung wird Teil des weiteren Verfahrens sein).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-12-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Abarbeitung der Vorplanung, HOAI Leistungsphase 1 bis 3 (alle Teile inkl. Objekt- und Tragwerksplanung); HOAI Leistungsphhasen 4 bis 9 optional (Stufenvertrag).
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister, Eigenbetrieb Beteiligungen
Postanschrift: Holstenstraße 106-108
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.kiel.de🌏
E-Mail: wiebke.bonow@kiel.de📧
Telefon: +49 4319014502📞
Fax: +49 43190164505 📠
Die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Ziffer III.2. sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft und auch von allen Dritten (z. B. Subunternehmer), auf die sich der Bewerber beim Nachweis seiner Eignung beruft, vorzulegen.
Nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und der Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden.
Angebote werden nur schriftlich angenommen. Per Post oder direkt übermittelte Angebote sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Generalplanerleistungen Betriebshofkonzept KVG. Nicht öffnen vor Fristablauf“) zu kennzeichnen.
zu Punkt II.3): Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbungen von Bietergemeinschaften.
Zu II.3): Dauer in Monaten 6 (für die Lph 1-3), Beginn: Mai 2015.
Die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Ziffer III.2. sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft und auch von allen Dritten (z. B. Subunternehmer), auf die sich der Bewerber beim Nachweis seiner Eignung beruft, vorzulegen.
Nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und der Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden.
Angebote werden nur schriftlich angenommen. Per Post oder direkt übermittelte Angebote sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Generalplanerleistungen Betriebshofkonzept KVG. Nicht öffnen vor Fristablauf“) zu kennzeichnen.
zu Punkt II.3): Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbungen von Bietergemeinschaften.
Zu II.3): Dauer in Monaten 6 (für die Lph 1-3), Beginn: Mai 2015.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Eigenbetrieb Beteiligungen der Landeshauptstadt Kiel beabsichtigt die Sanierung der Busbetriebshöfe Werftstraße und Diedrichstraße.
Die Leistung umfasst:
— Erarbeitung von Zeitplanung, Bauphasenplanung, Finanzmittelplanung.
— Abarbeitung der Vorplanung, HOAI Leistungsphasen 1 bis 3 (alle Teile inkl. Objekt- und Tragwerksplanung), optional als Stufenvertrag HOAI Lph 4 bis 9 (gilt nur für deutsche Teilnehmer).
Grundlage sind die Randbedingungen, wie sie in der Variante III des Betriebshofkonzeptes von 2011 festgestellt wurden:
Reine Busbetriebshöfe: Werftstraße und Diedrichstraße.
Busanzahl: geplant ca. 200 Gelenkwagen + ca. 40 Normalwagen; zukünftiger Einsatz von anderen Fahrzeuggrößen und Antrieben möglich.
Personal: ca. 40 Büromitarbeiter, ca. 50 Werkstattmitarbeiter, ca. 360 Fahrdienstmitarbeiter.
Flächenbestand: 35 000 m² Standort Werftstraße + 30 000 m² Standort Diedrichstraße (hier ist voraussichtlich eine Verkleinerung um ca. ein Drittel möglich)
In der Summe handelt es sich um ein späteres Bauvolumen von geschätzt ca. 18 000 000 EUR. Kernstück ist der Neubau einer Hauptwerkstatt für Linienbusse mit einem Bauvolumen von ca. 6 000 000 EUR. Die übrigen bestehenden Gebäude sollen erhalten und saniert werden. Bestehende Planungen und Konzepte sind zu integrieren und besondere Randbedingungen zu berücksichtigen.
In der Summe handelt es sich um ein späteres Bauvolumen von geschätzt ca. 18 000 000 EUR. Kernstück ist der Neubau einer Hauptwerkstatt für Linienbusse mit einem Bauvolumen von ca. 6 000 000 EUR. Die übrigen bestehenden Gebäude sollen erhalten und saniert werden. Bestehende Planungen und Konzepte sind zu integrieren und besondere Randbedingungen zu berücksichtigen.
So sind z. B. für erforderlichen Neubau- und Sanierungsarbeiten an Gebäuden die energetischen Einsparstandards gemäß der innovativen Bauausstellung (InBA Kiel (einsehbar unter folgendem Link: http://www.kiel.de/wirtschaft/beteiligungsmanagement/index.php)) zu berücksichtigen, soweit möglich und notwendig. Bereits getätigte ernergetische Sanierung an einzelnen Gebäuden ist zu berücksichtigen.
So sind z. B. für erforderlichen Neubau- und Sanierungsarbeiten an Gebäuden die energetischen Einsparstandards gemäß der innovativen Bauausstellung (InBA Kiel (einsehbar unter folgendem Link: http://www.kiel.de/wirtschaft/beteiligungsmanagement/index.php)) zu berücksichtigen, soweit möglich und notwendig. Bereits getätigte ernergetische Sanierung an einzelnen Gebäuden ist zu berücksichtigen.
Vorab soll ein Bauphasenplan inkl. Darstellung eines Investitions- und Rahmenterminplanes entwickelt werden.
Besonders zu berücksichtigen ist, dass unter laufendem Betrieb gebaut werden muss. Die Erarbeitung von Lösungen für die reibungslose Betriebsabwicklung insbesondere während der Bauphase der Hauptwerkstatt wird erwartet. Hierbei spielt das Sicherheitskonzept während der Bauphase ein wichtige Rolle.
Besonders zu berücksichtigen ist, dass unter laufendem Betrieb gebaut werden muss. Die Erarbeitung von Lösungen für die reibungslose Betriebsabwicklung insbesondere während der Bauphase der Hauptwerkstatt wird erwartet. Hierbei spielt das Sicherheitskonzept während der Bauphase ein wichtige Rolle.
Im Endzustand sollen die Arbeits- und Betriebsabläufe ggü. dem heutigen Zustand verbessert sein.
Desweiteren ist besonderer Wert auf die städtbauliche Integration zu legen. Der Betriebshof Werftstraße liegt an zentraler Stelle zwischen dem Stadtteil Gaarden und der Hörn bzw. der Innenstadt. Die heute eher trennende Wirkung soll aufgehoben werden. Bei einer zukünftigen Entwicklung und Sanierung des Betriebshofes ist insofern das übergeordnete städtebauliche Thema die stadträumliche und „soziale“ Integration in den Stadtteil bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Sicherheitsansprüche eines Verkehrsbetriebes (Die detaillierte Aufgabenstellung wird Teil des weiteren Verfahrens sein).
Desweiteren ist besonderer Wert auf die städtbauliche Integration zu legen. Der Betriebshof Werftstraße liegt an zentraler Stelle zwischen dem Stadtteil Gaarden und der Hörn bzw. der Innenstadt. Die heute eher trennende Wirkung soll aufgehoben werden. Bei einer zukünftigen Entwicklung und Sanierung des Betriebshofes ist insofern das übergeordnete städtebauliche Thema die stadträumliche und „soziale“ Integration in den Stadtteil bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Sicherheitsansprüche eines Verkehrsbetriebes (Die detaillierte Aufgabenstellung wird Teil des weiteren Verfahrens sein).
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 9; 1. Stufe Lph 1 bis 3, ohne Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung; 2. Stufe Lph 4 bis 9.
Dauer: 6 Monate
Referenznummer: 83.2.901.14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherunsdeckung mit einer Deckungshöhe von in. 1 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 300 000 EUR für Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall die Deckungssumme auf die genannten Beräge zu erhöhen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherunsdeckung mit einer Deckungshöhe von in. 1 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 300 000 EUR für Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall die Deckungssumme auf die genannten Beräge zu erhöhen.
— Eigenerklärung des Bewerbers über seinen Gesamtumsatz, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert), hilfsweise für den Zeitraum, für den der Bewerber bereits Umsätze erzielt hat.
— Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen (insb. verantwortlicher Projektleiter/in, Stellvertreter/in), mit Angaben über persönliche Referenzen und zeitliche/örtliche Verfügbarkeit für das Projekt, vgl. auch III, 3.2).
— Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen (insb. verantwortlicher Projektleiter/in, Stellvertreter/in), mit Angaben über persönliche Referenzen und zeitliche/örtliche Verfügbarkeit für das Projekt, vgl. auch III, 3.2).
— Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
— Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausstattung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird.
— Angabe, welche Teile der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Unterauftragsanteil) oder sonst auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. Falls er sich auf die Leistungsfähigkeit von Dritten zur Darlegung seiner Eignung berufen will, sind für die Dritten Eignungsnachweise wie für den Bewerber selbst ein Verfügbarkeitsnachweis nötig (detaillierte Information unter folgendem Link: http://www.kiel.de/wirtschaft/beteiligungsmanagement/index.php)
— Angabe, welche Teile der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Unterauftragsanteil) oder sonst auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. Falls er sich auf die Leistungsfähigkeit von Dritten zur Darlegung seiner Eignung berufen will, sind für die Dritten Eignungsnachweise wie für den Bewerber selbst ein Verfügbarkeitsnachweis nötig (detaillierte Information unter folgendem Link: http://www.kiel.de/wirtschaft/beteiligungsmanagement/index.php)
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungen gemäß Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Das Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetzes Schleswig- Holstein – TTG) findet Anwendung. Gemäß § 8 des TTG wird insbesondere darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei der Angebotsabgabe bekannt sind, die nach § 4 TTG erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben haben. Die ILO-Kernarbeitsnormen (§ 18 Abs. 1 TTG) sind bei der Ausführung des Auftrags zu beachten.
Das Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetzes Schleswig- Holstein – TTG) findet Anwendung. Gemäß § 8 des TTG wird insbesondere darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei der Angebotsabgabe bekannt sind, die nach § 4 TTG erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben haben. Die ILO-Kernarbeitsnormen (§ 18 Abs. 1 TTG) sind bei der Ausführung des Auftrags zu beachten.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 65 Landesbauordnung Schleswig-Holstein, §19 Abs. 1 und 3 VOF, Bauvorlageberechtigung. Ins-besondere Personen, die nach § 4 und § 5a des Architekten- und Ingenieurkammergesetzes Schleswig-Holstein zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. „Architektin“ berechtigt sind, für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates oder eines EWR-Vertragsstaats und bestimmte Dtittstaatsanghörige genügt es dafür nach der zuletzt genannten Vorschrift, wenn sie zur Ausübung desselben Berufes rechtmäßig in einem dieser Staaten niedergelasasen sind und der BEruf oder die Ausbildung dazu regelmentiert ist oder für mindestens 2 Jahre während der vorhergehenden 10 Jahre ausgeübt wurde. Bei juristischen Personen genügt es, wenn ihr Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und sie einen veantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen. Ein entsprechender Nachweis ist dem Angebot beizufügen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
§ 65 Landesbauordnung Schleswig-Holstein, §19 Abs. 1 und 3 VOF, Bauvorlageberechtigung. Ins-besondere Personen, die nach § 4 und § 5a des Architekten- und Ingenieurkammergesetzes Schleswig-Holstein zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. „Architektin“ berechtigt sind, für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates oder eines EWR-Vertragsstaats und bestimmte Dtittstaatsanghörige genügt es dafür nach der zuletzt genannten Vorschrift, wenn sie zur Ausübung desselben Berufes rechtmäßig in einem dieser Staaten niedergelasasen sind und der BEruf oder die Ausbildung dazu regelmentiert ist oder für mindestens 2 Jahre während der vorhergehenden 10 Jahre ausgeübt wurde. Bei juristischen Personen genügt es, wenn ihr Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und sie einen veantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen. Ein entsprechender Nachweis ist dem Angebot beizufügen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Maß der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit nach wertender Beurteilung auf Grundlage der Erklärungen/Nachweise gemäß dieser Bekanntmachung, im Einzelnen: Leistungsfähigkeit und Erfahrung des Bewerbers nach Art der Referenzprojekte, Qualität der Referenzprojekte, Zahl der Referenzprojekte, Umsatz, Personalstärke, Ausstattung, Qualifikation der Projektleitung, Verfügbarkeit der Projektleitung (Projektleiter/in und stellv. Projektleiter/in(detaillierte Information unter folgendem Link: http://www.kiel.de/wirtschaft/beteiligungsmanagement/index.php)
Maß der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit nach wertender Beurteilung auf Grundlage der Erklärungen/Nachweise gemäß dieser Bekanntmachung, im Einzelnen: Leistungsfähigkeit und Erfahrung des Bewerbers nach Art der Referenzprojekte, Qualität der Referenzprojekte, Zahl der Referenzprojekte, Umsatz, Personalstärke, Ausstattung, Qualifikation der Projektleitung, Verfügbarkeit der Projektleitung (Projektleiter/in und stellv. Projektleiter/in(detaillierte Information unter folgendem Link: http://www.kiel.de/wirtschaft/beteiligungsmanagement/index.php)
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Eigenbetrieb Beteiligungen
Frau Bonow
Internetadresse: www.kiel.de🌏
Name: Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Fleethörn 9
Kontaktperson: Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle, Zi. 326
Frau Wischhusen
Telefon: +49 4319012779📞
E-Mail: frauke.wischhusen@kiel.de📧
Fax: +49 43190161301 📠
URL der Teilnahme: www.kiel.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 83.2.901.14
Zusätzliche Informationen
Die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Ziffer III.2. sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft und auch von allen Dritten (z. B. Subunternehmer), auf die sich der Bewerber beim Nachweis seiner Eignung beruft, vorzulegen.
Die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Ziffer III.2. sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft und auch von allen Dritten (z. B. Subunternehmer), auf die sich der Bewerber beim Nachweis seiner Eignung beruft, vorzulegen.
Nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und der Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden.
Nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und der Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden.
Angebote werden nur schriftlich angenommen. Per Post oder direkt übermittelte Angebote sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Generalplanerleistungen Betriebshofkonzept KVG. Nicht öffnen vor Fristablauf“) zu kennzeichnen.
Angebote werden nur schriftlich angenommen. Per Post oder direkt übermittelte Angebote sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Generalplanerleistungen Betriebshofkonzept KVG. Nicht öffnen vor Fristablauf“) zu kennzeichnen.
zu Punkt II.3): Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbungen von Bietergemeinschaften.
Zu II.3): Dauer in Monaten 6 (für die Lph 1-3), Beginn: Mai 2015.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Postanschrift: Postfach 7128 (Hausanschrift: Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel)
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: +49 4319884640📞
Internetadresse: http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/MWV_node.html🌏
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB).
Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2014/S 246-434573 (2014-12-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 000 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Kiel
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-10-22 📅
Name: AGN Leusmann GmbH
Postanschrift: Niedernstraße 10
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20095
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postleitzahl: 24105
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 005-005603 (2016-01-06)