Generalplanerleistungen zur Generalsanierung der Start-/Landebahn 14L/32R

Flughafen Köln Bonn GmbH

Der Flughafen Köln/Bonn
Der Köln Bonn Airport ist einer der größten Verkehrsflughäfen Deutschlands und liegt mit rund 9,1 Millionen Passagieren pro Jahr bundesweit auf Platz sieben, mit rund 740.000 Tonnen Luftfracht hinter Frankfurt und Leipzig Platz drei.
Projektbeschreibung
Das Projekt umfasst die Generalsanierung der Start- und Landebahn 14L/32R der Flughafen Köln Bonn GmbH.
Der Flughafen Köln-Bonn verfügt über insgesamt drei Start-Lande-Bahnen, den zu sanierenden Runway RWY 14L/32R, den Runway RWY 14R/32L sowie die Querwindbahn RWY 06/24. Runway 14L/32R ist die Hauptbahn.
Sie wurde in den 60 er Jahren in Spannbetonbauweise gebaut und weist eine Länge von 3.815 m und eine Breite von 60 m auf. In den Jahren 1994/1995 wurde die Piste grundlegend saniert. Die vorhandene und abgängige Spannbetondecke wurde in dieser Zeit, im Hocheinbauverfahren, mit einem Asphaltpaket von einer Stärke bis zu 80 cm überbaut. Mit zwischenzeitlich 19 Jahren nach Sanierung ist die Lebensdauer der Deckschicht erreicht. In den letzten Jahren haben die Instandhaltungsmaßnahmen stark zugenommen und es zeigen sich vermehrt Risse, Wasseraustritte und Ausmergelungen im Asphalt Belag. Die Schäden, wie auch Abplatzungen und flächige Kornausbrüche sind flächig über die gesamte Länge und Breite der Piste anzutreffen. In regelmäßigen Abschnitten zeigen sich Querrisse mit unterschiedlichen Ausprägungen aus dem Unterbau. Zur Aufrechterhaltung eines sicheren und störungsfreien Flugbetriebes muss mindestens eine Erneuerung der Asphaltschichten (Binder- und Asphaltbetondeckschicht) mit einer Sanierung der darüberhinausgehenden Schäden erfolgen.
Die S/L-Bahn ist mit einer Befeuerungsanlage für die Betriebskategorie II/III ausgerüstet. Die Unterflurfeuer sind mit Kabelleerrohren an das übergeordnete Kabelschutzrohrsystem angeschlossen. Diese Anlagenteile sind bei der Sanierung der Asphaltbefestigungen mit zu
überprüfen, zu planen und im Bauablauf zu berücksichtigen. Die Sekundärverkabelung ist zu erneuern und über vorhandene und neue Kabelschächte auf der Elektrotrasse anzubinden.
Wegen der Einführung der EASA Certification Specification soll die gesamte bauliche Anlage (RWY 14L/32R) im Zusammenhang mit der Sanierungsplanung auf die Konformität mit dem Regelwerk überprüft und ggfs. bei der Sanierung entsprechend angepasst werden. Hierzu zählt auch die Untersuchung und Überprüfung der Tragfähigkeiten auf eine regelkonforme Schulter- und Streifenbefestigung.
Generelle Überlegungen und sinnvolle Vorrüstungen für zukünftige Modernisierungen und technische Ausrüstungen an der RWY- Anlage sind mit Projektbestandteil.
Eine Komplettsperrung der RWY 14L-32R ist aus betrieblichen Gründen nicht möglich.
Die Sanierungsarbeiten müssen unter laufendem Betrieb erfolgen.
Der nächtliche Frachtflugverkehr muss weiterhin möglich sein. Die Bauarbeiten können aus derzeitiger Sicht nur tagsüber und ggfs. an den Wochenenden erfolgen.
Für die einzelnen Bauabschnitte sind im Rahmen der Planung definierte Bahnabschnitte mit Mindest- und Restbahnlängen zu ermitteln. Der Flugbetrieb auf der Kreuzenden Bahn RWY 06-24 muss bis auf den Sanierungsbereich der „ Neuen Kreuzung“ immer möglich sein. Die Planung der betrieblichen Randbedingungen für die einzelnen Sanierungsabschnitte und Zeiträume sind in enger Abstimmung mit allen Beteiligten zu erarbeiten. Hierbei ist die Nutzung und Belastung der übrigen Flugbetriebsflächen und die Maßnahmen aus der Baustellenlogistik mit zu berücksichtigen.
Es ist zu beachten, dass die Bautätigkeiten unter laufendem Flugbetrieb durchgeführt werden, wobei die betrieblichen Anforderungen des Luftverkehrs eine hohe Verfügbarkeit der Verkehrsflächen ohne längere Unterbrechungen erfordern.
Die Sanierung kann voraussichtlich nur tagsüber und abschnittsweise ausgeführt werden, da die gesamte Hauptbahn 14L/32R zwischen ca. 20:00 Uhr und ca. 6:00 Uhr für den Frachtflugverkehr uneingeschränkt zur Verfügung stehen muss.
Die Erarbeitung des Sperrkonzepts und der Verfahren ist Bestandteil der Planungsleistungen.
Aufgrund der Witterungsbedingungen kann die Sanierung lediglich in den Monaten März bis Oktober ausgeführt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-08 Auftragsbekanntmachung
2015-07-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-12-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Gegenstand der zu beauftragenden Ingenieurleistungen sind:- Planungsleistungen für Verkehrsanlagen nach § 45ff HOAI Lph. 1- Lph. 7inkl. der dazugehörigen Primärentwässerung, Elektrotechnische Anlagen, Markierung und Beschilderung,Befeuerungsanlagen und beleuchtete Rollverkehrszeichen- Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke Kabelleerrohrtrassen und Schächte (für Elektrizitätsversorgungsanlagen, Informations- und kommunikationstechnische Anlagen und Befeuerungsanlagen), sowie ggf. Brauchwasserversorgungsanlagen § 41ff HOAI, Lph. 1- Lph. 7- Planung der technischen Ausrüstung §53ff HOAI Lph 1-Lph 7- Nachweise der Einhaltung der Tragfähigkeit der Schultern und Streifen- Nachweise der Einhaltung der Vorgaben der EASA-RichtlinienGeschätzte Bausumme ohne MwSt.: ca. 20 000 000 EUR.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Köln Bonn GmbH
Postanschrift: Heinrich-Steinmann-Str. 12
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
E-Mail: egbert.boedecker@koeln-bonn-airport.de 📧
Telefon: +49 2203404500 📞
Fax: +49 2203402773 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-08 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 241-425112
ABl. S-Ausgabe: 241
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber führt als Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB ein Verhandlungsverfahren nach SektVO durch; es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag mittels vorgegebenem Bewerbungsbogen rechtsverbindlich unterzeichnet einzureichen ist. Der Bewerbungsbogen steht Ihnen unter www.subreport.de/E28762966 zum Download zur Verfügung. Es ist weiter zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1 bis 3) vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Der Teilnahmeantrag ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Die Anträge werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. Die Übersendung des Teilnahmeantrags per E-Mail ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag kann digital unter Ziffer I.1) sowie in Papier abgegeben werden. Bei postalischer/persönlicher Abgabe ist der Teilnahmeantrag außen mit der Angabe „Nicht öffnen! – Generalplaner RWY14L/32R“ zu beschriften und beider unter Ziffer I.1) angegebenen Adresse in einem festverschlossenen Umschlag einzureichen. Der Firmensitz des Auftraggebers befindet sich im sensiblen Sicherheitsbereich des Flughafens. Der Bewerber kann seinen Teilnahmeantrag auch persönlich abgeben. Dabei muss er beachten, dass Mitarbeiter des Bewerbers, die den Sicherheitsbereich betreten möchten, mindestens 48 Stunden (Montag bis Freitag, ohne Wochenende) vorher das Formular „Antrag auf Ausstellung eines Tages-/Besucherausweises“ unter www.koeln-bonn-airport.de in der Kategorie „B2B“ unter dem Kapitel „Zugang zum Sicherheitsbereich heruntergeladen, ausgefüllt und per Fax an die Nummer gemäß Punkt I.1) Kontaktstelle gesendet haben müssen. In der Registration an der Zentralen Kontrollstelle erhält dann der Mitarbeiter des Bewerbers bei Vorlage seines gültigen Personalausweises einen Tages-/Besucherausweis und wird zur Abgabestelle H2B begleitet. Die Teilnahmeanträge / Angebote können unter kostenlos hochgeladen werden, s. Ziffer I.1). Für den Download / Upload der Unterlagen lassen Sie sich bitte bei subreport ELViS kostenfrei unter www.subreport-elvis.de/elvis/secure/anmeldung registrieren. Ein Abonnement ist mit der Registrierung nicht verbunden. Zur Authentifizierung benötigen Sie dazu eine Signaturkarte mit Kartenleser bzw. Kennung und Passwort. Weitere Informationen rund um die elektronische Vergabe erhalten Sie unter www.subreport.de oder direkt bei subreport Verlag Schawe GmbH Buchforststr. 1-15, 51101 Köln Tel.: +49 221985780, Fax: +49 2219857866 E-Mail: info@subreport.de. Der Versand der Verdingungsunterlagen (Erhalt eines Passwortes zum Download der Unterlagen) sowie die Kommunikation in der Angebotsphase erfolgen ausschließlich über elektronische Vergabe. Nach Öffnung der Angebote führt der Auftraggeber auf Grundlage der Zuschlagskriterien eine Zwischenbewertung durch. Nur die führenden Bieter (maximal sieben) werden zu Verhandlungen eingeladen. Nach dem Vorliegen der Angebote der letzten Preisrunde wird der Auftraggeber die Angebote und die Ergebnisse der Verhandlungen gemäß den Zuschlagskriterien bewerten und eine Vergabeentscheidung treffen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt dieser EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. Es darf nur ein Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt. Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Sollte die Auswahl der Bieter für die zweite Stufe des Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Der Flughafen Köln/Bonn
Der Köln Bonn Airport ist einer der größten Verkehrsflughäfen Deutschlands und liegt mit rund 9,1 Millionen Passagieren pro Jahr bundesweit auf Platz sieben, mit rund 740.000 Tonnen Luftfracht hinter Frankfurt und Leipzig Platz drei.
Projektbeschreibung
Das Projekt umfasst die Generalsanierung der Start- und Landebahn 14L/32R der Flughafen Köln Bonn GmbH.
Der Flughafen Köln-Bonn verfügt über insgesamt drei Start-Lande-Bahnen, den zu sanierenden Runway RWY 14L/32R, den Runway RWY 14R/32L sowie die Querwindbahn RWY 06/24. Runway 14L/32R ist die Hauptbahn.
Sie wurde in den 60 er Jahren in Spannbetonbauweise gebaut und weist eine Länge von 3.815 m und eine Breite von 60 m auf. In den Jahren 1994/1995 wurde die Piste grundlegend saniert. Die vorhandene und abgängige Spannbetondecke wurde in dieser Zeit, im Hocheinbauverfahren, mit einem Asphaltpaket von einer Stärke bis zu 80 cm überbaut. Mit zwischenzeitlich 19 Jahren nach Sanierung ist die Lebensdauer der Deckschicht erreicht. In den letzten Jahren haben die Instandhaltungsmaßnahmen stark zugenommen und es zeigen sich vermehrt Risse, Wasseraustritte und Ausmergelungen im Asphalt Belag. Die Schäden, wie auch Abplatzungen und flächige Kornausbrüche sind flächig über die gesamte Länge und Breite der Piste anzutreffen. In regelmäßigen Abschnitten zeigen sich Querrisse mit unterschiedlichen Ausprägungen aus dem Unterbau. Zur Aufrechterhaltung eines sicheren und störungsfreien Flugbetriebes muss mindestens eine Erneuerung der Asphaltschichten (Binder- und Asphaltbetondeckschicht) mit einer Sanierung der darüberhinausgehenden Schäden erfolgen.
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Die S/L-Bahn ist mit einer Befeuerungsanlage für die Betriebskategorie II/III ausgerüstet. Die Unterflurfeuer sind mit Kabelleerrohren an das übergeordnete Kabelschutzrohrsystem angeschlossen. Diese Anlagenteile sind bei der Sanierung der Asphaltbefestigungen mit zu
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überprüfen, zu planen und im Bauablauf zu berücksichtigen. Die Sekundärverkabelung ist zu erneuern und über vorhandene und neue Kabelschächte auf der Elektrotrasse anzubinden.
Wegen der Einführung der EASA Certification Specification soll die gesamte bauliche Anlage (RWY 14L/32R) im Zusammenhang mit der Sanierungsplanung auf die Konformität mit dem Regelwerk überprüft und ggfs. bei der Sanierung entsprechend angepasst werden. Hierzu zählt auch die Untersuchung und Überprüfung der Tragfähigkeiten auf eine regelkonforme Schulter- und Streifenbefestigung.
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Generelle Überlegungen und sinnvolle Vorrüstungen für zukünftige Modernisierungen und technische Ausrüstungen an der RWY- Anlage sind mit Projektbestandteil.
Eine Komplettsperrung der RWY 14L-32R ist aus betrieblichen Gründen nicht möglich.
Die Sanierungsarbeiten müssen unter laufendem Betrieb erfolgen.
Der nächtliche Frachtflugverkehr muss weiterhin möglich sein. Die Bauarbeiten können aus derzeitiger Sicht nur tagsüber und ggfs. an den Wochenenden erfolgen.
Für die einzelnen Bauabschnitte sind im Rahmen der Planung definierte Bahnabschnitte mit Mindest- und Restbahnlängen zu ermitteln. Der Flugbetrieb auf der Kreuzenden Bahn RWY 06-24 muss bis auf den Sanierungsbereich der „ Neuen Kreuzung“ immer möglich sein. Die Planung der betrieblichen Randbedingungen für die einzelnen Sanierungsabschnitte und Zeiträume sind in enger Abstimmung mit allen Beteiligten zu erarbeiten. Hierbei ist die Nutzung und Belastung der übrigen Flugbetriebsflächen und die Maßnahmen aus der Baustellenlogistik mit zu berücksichtigen.
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Es ist zu beachten, dass die Bautätigkeiten unter laufendem Flugbetrieb durchgeführt werden, wobei die betrieblichen Anforderungen des Luftverkehrs eine hohe Verfügbarkeit der Verkehrsflächen ohne längere Unterbrechungen erfordern.
Die Sanierung kann voraussichtlich nur tagsüber und abschnittsweise ausgeführt werden, da die gesamte Hauptbahn 14L/32R zwischen ca. 20:00 Uhr und ca. 6:00 Uhr für den Frachtflugverkehr uneingeschränkt zur Verfügung stehen muss.
Die Erarbeitung des Sperrkonzepts und der Verfahren ist Bestandteil der Planungsleistungen.
Aufgrund der Witterungsbedingungen kann die Sanierung lediglich in den Monaten März bis Oktober ausgeführt werden.
Menge oder Umfang:
Gegenstand der zu beauftragenden Ingenieurleistungen sind:
- Planungsleistungen für Verkehrsanlagen nach § 45ff HOAI Lph. 1- Lph. 7
inkl. der dazugehörigen Primärentwässerung, Elektrotechnische Anlagen, Markierung und Beschilderung,
Befeuerungsanlagen und beleuchtete Rollverkehrszeichen
- Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke Kabelleerrohrtrassen und Schächte (für Elektrizitätsversorgungsanlagen, Informations- und kommunikationstechnische Anlagen und Befeuerungsanlagen), sowie ggf. Brauchwasserversorgungsanlagen § 41ff HOAI, Lph. 1- Lph. 7
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- Planung der technischen Ausrüstung §53ff HOAI Lph 1-Lph 7
- Nachweise der Einhaltung der Tragfähigkeit der Schultern und Streifen
- Nachweise der Einhaltung der Vorgaben der EASA-Richtlinien
Geschätzte Bausumme ohne MwSt.: ca. 20 000 000 EUR.
Referenznummer: E28762966
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flughafen Köln Bonn.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Unternehmen die sich bewerben, haben den Nachweis zu führen, dass sie quantitativ und qualitativ in der Lage sind, unter Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen, ein Vorhaben in der beschriebenen Größenordnung, Komplexität, den flughafenspezifischen Besonderheiten und im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgreich und termingerecht zu bearbeiten.
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Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache – bei ausländischen
Bewerbern entsprechende Erklärungen / Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Übersetzung, die mit den geforderten vergleichbar sind – vorzulegen. Die Erklärungen / Nachweise können in Kopie beigefügt werden. Es bleibt vorbehalten, die Originale dieser Kopien anzufordern. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag mittels vorgegebenem Bewerbungsbogen rechtsverbindlich unterzeichnet einzureichen ist.
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Der Bewerbungsbogen steht Ihnen unter www.subreport.de/E28762966 zum Download zur Verfügung.
a) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs.4 SektVO vorliegen.
b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (max. 6 Monate alt, maßgebend ist der Schlusstermin für die Teilnahmeanträge).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Umsatz des Bewerbers, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen
vergleichbar sind, unter Angabe des Eigenleistungsanteils, aufgeteilt für die letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Dabei muss der Mindestumsatz pro Jahr für vergleichbare Leistungen insgesamt 1.500 000 EUR (netto) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens (Bewerbers) samt Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens (Bewerbers) insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen;
b) Benennung der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im bewerbungsspezifischen Bereich (Planung von Flugbetriebsflächen) tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt. Die Anzahl der techn. Mitarbeiter im bewerbungsspezifischen Bereich muss mindestens 10 Mitarbeiter betragen.
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c) Angaben von realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 8 Jahren, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden, mit den einzelnen aufgeführten Angaben.
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Dabei sind mindestens
3 Referenzprojekte aus dem Bereich von Planung von Neubau/Sanierung/ Umbau von Flugbetriebsflächen möglichst unter laufendem Betrieb mit einem Bauvolumen (netto) von mindestens 5. 000 000 EUR anzugeben
und zusätzlich
2 Referenzprojekte aus dem Bereich Planung von Baumaßnahmen an Start-Landebahnen möglichst unter laufendem Flugbetrieb, mit einem Bauvolumen (netto) von mindestens 2. 500 000 EUR anzugeben.
D.h. insgesamt sind mindestens 5 Referenzprojekte zu benennen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. Es sind Sicherheiten für die Vertragserfüllung (10 % der Nettoauftragssumme) und für Mängelansprüche (5 % der Nettoschlussrechnungssumme) zu gegeben,
2. Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bis zu einer Versicherungssumme von 5 000 000 EUR je Versicherungsfallnachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist aufzuzeigen, wer an der Bietergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist ein bevollmächtigter Vertreter aus der Bietergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen.
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Geforderte Nachweise sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Eine Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständige Abgabe der vor genannten Erklärungen mit dem Teil-nahmeantrag führt für die Bietergemeinschaft automatisch zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
*) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn für Dienst- und Bauleistungen nach Vorgaben des § 4 TVgG-NRW
*) Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien § 18 TVgG-NRW
*) Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung oder Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie § 19 TVgG-NRW
*) Die Verpflichtungserklärungen zum TVgG-NRW werden in der Angebotsphase mittels Vordrucken abgefragt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden.
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Bei juristischen Personen müssen mindestens einer der Gesellschafter und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Flughafen Köln Bonn, Einkauf
Egbert Bödecker
URL der Teilnahme: http://www.subreport.de/E28762966 🌏
Name: technischer support
Postanschrift: Buchforststraße 1-15
Postleitzahl: 51103
Kontaktperson: Felix Hinske
Telefon: +49 2219857838 📞
E-Mail: felix.hinske@subreport.de 📧
Fax: +49 22157866 📠
URL für weitere Informationen: http://www.subreport.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E28762966 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-06-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausgasse 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473116 📞
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Rechtsbehelf des Nachprüfverfahrens ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Für einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit gilt, dass diese nur dann festgestellt wird, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als
sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union.
Quelle: OJS 2014/S 241-425112 (2014-12-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-07-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 137-253631
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 241-425112
ABl. S-Ausgabe: 137
Quelle: OJS 2015/S 137-253631 (2015-07-15)