Als letztes deutsches Großkrankenhaus in Pavillonbauweise wurde das Schwabinger Krankenhaus in den Jahren 1904-1914 errichtet. In ihrer baulichen Grundstruktur besteht die denkmalgeschützte Anlage aus quer zu einer Symmetrieachse angeordneten, einzelnen Pavillons, die durch ein Gangsystem miteinander verbunden sind. Auf diesem historischen Klinikareal, Klinikum Schwabing, mit seiner innerstädtischen Lage, soll auf Basis einer vorliegenden Machbarkeitsstudie in Umsetzung des für die Auftraggeberin verabschiedeten Sanierungskonzepts unter Berücksichtigung der vorhandenen, größtenteils denkmalgeschützten Bausubstanz und der Grünzonen, die Nutzung auf ein Mutter-Kind- und Notfallzentrum und umliegende Bereiche in einem gemeinsamen baulichen Zusammenhang reduziert werden. Diese Zurückführung soll mit der Zielsetzung umgesetzt werden, über eine starke räumliche Konzentration der Funktionen und eine Freistellung der Nachnutzung der verbleibenden Substanz die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen. Hierdurch werden über die gemeinsame Nutzung zentraler Untersuchungs- und Behandlungs- sowie Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Synergien zwischen den beiden Zentren erschlossen. Die vorliegende Machbarkeitsstudie, die eine krankenhaustechnisch optimierte und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung herbeiführen soll, betrifft ein Teilgebiet des Areals und hat Neubaumaßnahmen in Kombination mit Nutzung von Altbausubstanz als Grundgedanken. Das neue Mutter-Kind-Zentrum und das Notfallzentrum werden als eigenständiger, ablesbarer Baukörper unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Gebäudes 24 und der Gebäude 23 und 25 realisiert. Das Gebäude wird 4-/5-geschossig errichtet und gliedert sich in die Gesamtstruktur ein. Die Maßnahme erfolgt als Neubau- und Umbaumaßnahme in mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb. Dem digitalen Flächennutzungsplan Stand Januar 2014 zufolge ist der aktuell zu beplanende Bereich als Gemeinbedarfsfläche dargestellt, zugleich aber auch als Fläche mit Nutzungsbeschränkung zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft. Für den Bereich des Klinikums Schwabing existiert kein Bebauungsplan. Gemäß Eintragung durch das Referat Stadtplanung vom 7.2.2013 ist die Entwicklungsfläche auf dem Klinikgebiet nachgewiesen. Erweiterungs- bzw. Neubauvarianten werden mit diesen Umgriffen deckungsgleich sein. Für das zu beplanende Grundstück der Klinik greift die Baumschutzverordnung der Landeshauptstadt München und für ihren baulichen Bestand in großen Teilen der Denkmalschutz. Die Gebäudekennwerte für die Projektaufgabe Mutter-Kind-Zentrum und Notfallzentrum mit einer Nutzfläche von ca. 19 000 m² (NF Neubau ca. 11 500 m², NF Umbau 7 500 m²) und einer Bruttogrundfläche von ca. 35 000 m², stellen eine kompakte wirtschaftliche Lösung dar, mit einem Verhältnis von ca. 1,8 BGF/NF. Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 sind im Wesentlichen: Notaufnahme Erwachsene, Notaufnahme Kinderklinik, Untersuchung / Behandlung / Arztdienst, Anästhesiologie, Kinderheilkunde incl. Kinderonkologie, Kinderchirurgie /-orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Laboratoriumsmedizin, Speziallabore Kinderklinik, Prosektur, Radiologische Diagnostik, Operation mit Holding- und Aufwachbereich, Entbindung (ca. 2 500 Entbindungen), Physikalische Therapie, Ergotherapie, Bereitschaftsdienst, Allgemeinpflege, Wöchnerinnen / Neugeborenenpflege und Gynäkologie, Pflege Kinder, IC / IMC / SBV, Neonatologie, Kinderpflege interdisz. / Kinderonkologie / KMT, Pädiatrie, Kinderchirurgie, Kinderdialyse; Verwaltung, Soziale Dienste, Ver- und Entsorgung. Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt: 1. BA (ca. 18 Monate): Abbruch Haus 36, Baufeldfreimachung. 2. BA (ca. 17 Monate): Neubau inkl. Gelenk - Verbindung Haus 24 und Belegung mit den Funktionen aus Haus 25 und 24. 3. BA (12 Monate): Umbau Gebäude Haus 24 und 25, Teilabriss vertikalen Erschließung Haus 25. Die verbleibende Bettenzahl (stationär) am Standort Schwabing nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 308. Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. 100 000 000 EUR brutto/84 000 000 EUR netto (ohne Indexsteigerung), davon Neubau ca. 2/3, Umbau ca. 1/3. Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen in Form von: — Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI); Leistungsphasen 1-9; — Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11); Leistungsphasen 1-9; — Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI); Leistungsphasen 1-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen); — Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, einschl. Medizintechnik; Leistungsphasen 1-9; — Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI: Wärmeschutz, ENEV-Nachweis, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, Vermessung, Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept; — SiGeKO-Leistungen, Baugrundbeurteilung, Verkehrsplanung (soweit erforderlich)
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-09-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Generalplanung bestehend aus:— Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI); Leistungsphasen 1-9;
— Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11); Leistungsphasen 1-9;— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI); Leistungsphasen 1-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen);— Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, einschl. Medizintechnik; Leistungsphasen 1-9;— Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI: Wärmeschutz, ENEV-Nachweis, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, Vermessung, Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept;— SiGeKO-Leistungen, Baugrundbeurteilung, Verkehrsplanung (soweit erforderlich).
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Städtisches Klinikum München GmbH
Postanschrift: Thalkirchner Straße 48
Postleitzahl: 80337
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-muenchen.de/🌏
E-Mail: vof@klinikum-muenchen.de📧
Fax: +49 8951476615 📠
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z.B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer(1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z.B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer(1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Als letztes deutsches Großkrankenhaus in Pavillonbauweise wurde das Schwabinger Krankenhaus in den Jahren 1904-1914 errichtet. In ihrer baulichen Grundstruktur besteht die denkmalgeschützte Anlage aus quer zu einer Symmetrieachse angeordneten, einzelnen Pavillons, die durch ein Gangsystem miteinander verbunden sind. Auf diesem historischen Klinikareal, Klinikum Schwabing, mit seiner innerstädtischen Lage, soll auf Basis einer vorliegenden Machbarkeitsstudie in Umsetzung des für die Auftraggeberin verabschiedeten Sanierungskonzepts unter Berücksichtigung der vorhandenen, größtenteils denkmalgeschützten Bausubstanz und der Grünzonen, die Nutzung auf ein Mutter-Kind- und Notfallzentrum und umliegende Bereiche in einem gemeinsamen baulichen Zusammenhang reduziert werden. Diese Zurückführung soll mit der Zielsetzung umgesetzt werden, über eine starke räumliche Konzentration der Funktionen und eine Freistellung der Nachnutzung der verbleibenden Substanz die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen.
Als letztes deutsches Großkrankenhaus in Pavillonbauweise wurde das Schwabinger Krankenhaus in den Jahren 1904-1914 errichtet. In ihrer baulichen Grundstruktur besteht die denkmalgeschützte Anlage aus quer zu einer Symmetrieachse angeordneten, einzelnen Pavillons, die durch ein Gangsystem miteinander verbunden sind. Auf diesem historischen Klinikareal, Klinikum Schwabing, mit seiner innerstädtischen Lage, soll auf Basis einer vorliegenden Machbarkeitsstudie in Umsetzung des für die Auftraggeberin verabschiedeten Sanierungskonzepts unter Berücksichtigung der vorhandenen, größtenteils denkmalgeschützten Bausubstanz und der Grünzonen, die Nutzung auf ein Mutter-Kind- und Notfallzentrum und umliegende Bereiche in einem gemeinsamen baulichen Zusammenhang reduziert werden. Diese Zurückführung soll mit der Zielsetzung umgesetzt werden, über eine starke räumliche Konzentration der Funktionen und eine Freistellung der Nachnutzung der verbleibenden Substanz die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen.
Hierdurch werden über die gemeinsame Nutzung zentraler Untersuchungs- und Behandlungs- sowie Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Synergien zwischen den beiden Zentren erschlossen.
Die vorliegende Machbarkeitsstudie, die eine krankenhaustechnisch optimierte und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung herbeiführen soll, betrifft ein Teilgebiet des Areals und hat Neubaumaßnahmen in Kombination mit Nutzung von Altbausubstanz als Grundgedanken. Das neue Mutter-Kind-Zentrum und das Notfallzentrum werden als eigenständiger, ablesbarer Baukörper unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Gebäudes 24 und der Gebäude 23 und 25 realisiert. Das Gebäude wird 4-/5-geschossig errichtet und gliedert sich in die Gesamtstruktur ein. Die Maßnahme erfolgt als Neubau- und Umbaumaßnahme in mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb.
Die vorliegende Machbarkeitsstudie, die eine krankenhaustechnisch optimierte und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung herbeiführen soll, betrifft ein Teilgebiet des Areals und hat Neubaumaßnahmen in Kombination mit Nutzung von Altbausubstanz als Grundgedanken. Das neue Mutter-Kind-Zentrum und das Notfallzentrum werden als eigenständiger, ablesbarer Baukörper unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Gebäudes 24 und der Gebäude 23 und 25 realisiert. Das Gebäude wird 4-/5-geschossig errichtet und gliedert sich in die Gesamtstruktur ein. Die Maßnahme erfolgt als Neubau- und Umbaumaßnahme in mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb.
Dem digitalen Flächennutzungsplan Stand Januar 2014 zufolge ist der aktuell zu beplanende Bereich als Gemeinbedarfsfläche dargestellt, zugleich aber auch als Fläche mit Nutzungsbeschränkung zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft. Für den Bereich des Klinikums Schwabing existiert kein Bebauungsplan. Gemäß Eintragung durch das Referat Stadtplanung vom 7.2.2013 ist die Entwicklungsfläche auf dem Klinikgebiet nachgewiesen. Erweiterungs- bzw. Neubauvarianten werden mit diesen Umgriffen deckungsgleich sein. Für das zu beplanende Grundstück der Klinik greift die Baumschutzverordnung der Landeshauptstadt München und für ihren baulichen Bestand in großen Teilen der Denkmalschutz.
Dem digitalen Flächennutzungsplan Stand Januar 2014 zufolge ist der aktuell zu beplanende Bereich als Gemeinbedarfsfläche dargestellt, zugleich aber auch als Fläche mit Nutzungsbeschränkung zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft. Für den Bereich des Klinikums Schwabing existiert kein Bebauungsplan. Gemäß Eintragung durch das Referat Stadtplanung vom 7.2.2013 ist die Entwicklungsfläche auf dem Klinikgebiet nachgewiesen. Erweiterungs- bzw. Neubauvarianten werden mit diesen Umgriffen deckungsgleich sein. Für das zu beplanende Grundstück der Klinik greift die Baumschutzverordnung der Landeshauptstadt München und für ihren baulichen Bestand in großen Teilen der Denkmalschutz.
Die Gebäudekennwerte für die Projektaufgabe Mutter-Kind-Zentrum und Notfallzentrum mit einer Nutzfläche von ca. 19 000 m² (NF Neubau ca. 11 500 m², NF Umbau 7 500 m²) und einer Bruttogrundfläche von ca. 35 000 m², stellen eine kompakte wirtschaftliche Lösung dar, mit einem Verhältnis von ca. 1,8 BGF/NF.
Die Gebäudekennwerte für die Projektaufgabe Mutter-Kind-Zentrum und Notfallzentrum mit einer Nutzfläche von ca. 19 000 m² (NF Neubau ca. 11 500 m², NF Umbau 7 500 m²) und einer Bruttogrundfläche von ca. 35 000 m², stellen eine kompakte wirtschaftliche Lösung dar, mit einem Verhältnis von ca. 1,8 BGF/NF.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 sind im Wesentlichen: Notaufnahme Erwachsene, Notaufnahme Kinderklinik, Untersuchung / Behandlung / Arztdienst, Anästhesiologie, Kinderheilkunde incl. Kinderonkologie, Kinderchirurgie /-orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Laboratoriumsmedizin, Speziallabore Kinderklinik, Prosektur, Radiologische Diagnostik, Operation mit Holding- und Aufwachbereich, Entbindung (ca. 2 500 Entbindungen), Physikalische Therapie, Ergotherapie, Bereitschaftsdienst, Allgemeinpflege, Wöchnerinnen / Neugeborenenpflege und Gynäkologie, Pflege Kinder, IC / IMC / SBV, Neonatologie, Kinderpflege interdisz. / Kinderonkologie / KMT, Pädiatrie, Kinderchirurgie, Kinderdialyse; Verwaltung, Soziale Dienste, Ver- und Entsorgung.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 sind im Wesentlichen: Notaufnahme Erwachsene, Notaufnahme Kinderklinik, Untersuchung / Behandlung / Arztdienst, Anästhesiologie, Kinderheilkunde incl. Kinderonkologie, Kinderchirurgie /-orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Laboratoriumsmedizin, Speziallabore Kinderklinik, Prosektur, Radiologische Diagnostik, Operation mit Holding- und Aufwachbereich, Entbindung (ca. 2 500 Entbindungen), Physikalische Therapie, Ergotherapie, Bereitschaftsdienst, Allgemeinpflege, Wöchnerinnen / Neugeborenenpflege und Gynäkologie, Pflege Kinder, IC / IMC / SBV, Neonatologie, Kinderpflege interdisz. / Kinderonkologie / KMT, Pädiatrie, Kinderchirurgie, Kinderdialyse; Verwaltung, Soziale Dienste, Ver- und Entsorgung.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. BA (ca. 18 Monate): Abbruch Haus 36, Baufeldfreimachung.
2. BA (ca. 17 Monate): Neubau inkl. Gelenk - Verbindung Haus 24 und Belegung mit den Funktionen aus Haus 25 und 24.
3. BA (12 Monate): Umbau Gebäude Haus 24 und 25, Teilabriss vertikalen Erschließung Haus 25.
Die verbleibende Bettenzahl (stationär) am Standort Schwabing nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 308.
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. 100 000 000 EUR brutto/84 000 000 EUR netto (ohne Indexsteigerung), davon Neubau ca. 2/3, Umbau ca. 1/3.
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen in Form von:
— Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI); Leistungsphasen 1-9;
— Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11); Leistungsphasen 1-9;
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI); Leistungsphasen 1-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen);
— Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, einschl. Medizintechnik; Leistungsphasen 1-9;
Stufenweise Beauftragung: mit Vertragsschluss erfolgt zunächst nur eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 der unter II.2.1) genannten Leistungen, wobei Teilleistungen der Leistungsphasen 1 und 2 schon erbracht sind (Objektplanung Gebäude und Planung Technische Ausrüstung); es besteht die einseitige Option des Auftraggebers zur Beauftragung weiterer Leistungsphasen (einzeln oder gemeinsam) mit einzelnen oder allen Leistungsbildern. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Stufenweise Beauftragung: mit Vertragsschluss erfolgt zunächst nur eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 der unter II.2.1) genannten Leistungen, wobei Teilleistungen der Leistungsphasen 1 und 2 schon erbracht sind (Objektplanung Gebäude und Planung Technische Ausrüstung); es besteht die einseitige Option des Auftraggebers zur Beauftragung weiterer Leistungsphasen (einzeln oder gemeinsam) mit einzelnen oder allen Leistungsbildern. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Dauer: 60 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als ganzes abzugeben):
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als ganzes abzugeben):
(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/derMitglieder der Bewerbergemeinschaft , dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/derMitglieder der Bewerbergemeinschaft , dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(3) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit anderen Unternehmen bestehen;
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise unterlassen wird.
(5) Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet; soweit der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Subplaner) hinzuziehen will, hat er/sie diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen).
(5) Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet; soweit der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Subplaner) hinzuziehen will, hat er/sie diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1.) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine entsprechende Versicherungsbestätigung für die Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1.) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine entsprechende Versicherungsbestätigung für die Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Generalplanungsleistungen im Bauwesen) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), jeweils in EUR netto.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Generalplanungsleistungen im Bauwesen) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), jeweils in EUR netto.
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (Leistungen im Rahmen von Generalplanungsleistungen im Bauwesen) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) von mindestens netto 500 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Leistungen im Rahmen von Generalplanungsleistungen im Bauwesen). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (Leistungen im Rahmen von Generalplanungsleistungen im Bauwesen) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) von mindestens netto 500 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Leistungen im Rahmen von Generalplanungsleistungen im Bauwesen). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Mindeststandards: Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.2) (6) und (7).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2011-2013) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte und Führungskräfte anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Bauingenieur verfügen. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 20 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), die jeweils über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Ingenieur verfügen.
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2011-2013) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte und Führungskräfte anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Bauingenieur verfügen. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 20 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), die jeweils über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Ingenieur verfügen.
Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über nachfolgend näher bezeichnete Referenzprojekte, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über nachfolgend näher bezeichnete Referenzprojekte, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
a) Art, Inhalt und Zahl der Referenzprojekte:
aa) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) des (falls er sich als Einzelbewerber bewirbt) Bewerbers oder (falls er sich als Bewerbergemeinschaft bewirbt) desjenigen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das in dem ausschreibungsgegenständlichen Auftrag die Aufgaben des Generalplaners (insbesondere Vertretung und Projektleitung ggü. AG, Koordination und Integration aller Planungsleistungen) erfüllen wird, über entsprechend erbrachte Leistungen der Generalplanung (d. h. Bewerber mindestens verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die Leistungsbilder: Objektplanung Gebäude, Planung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung) aus den letzten 5 Jahren (2009 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
aa) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) des (falls er sich als Einzelbewerber bewirbt) Bewerbers oder (falls er sich als Bewerbergemeinschaft bewirbt) desjenigen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das in dem ausschreibungsgegenständlichen Auftrag die Aufgaben des Generalplaners (insbesondere Vertretung und Projektleitung ggü. AG, Koordination und Integration aller Planungsleistungen) erfüllen wird, über entsprechend erbrachte Leistungen der Generalplanung (d. h. Bewerber mindestens verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die Leistungsbilder: Objektplanung Gebäude, Planung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung) aus den letzten 5 Jahren (2009 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
bb) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI) des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Objektplanung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Objektplanung Gebäude benannten Dritten, oben III.2.1 (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
bb) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI) des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Objektplanung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Objektplanung Gebäude benannten Dritten, oben III.2.1 (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
cc) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte) über Leistungen der Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI) des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Tragwerksplanung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Tragwerksplanung benannten Dritten, oben III.2.1 (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
cc) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte) über Leistungen der Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI) des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Tragwerksplanung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Tragwerksplanung benannten Dritten, oben III.2.1 (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
dd) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI), Anlagengruppen 1-8 (ohne Medizintechnik) gem. § 53 Abs. 2 HOAI, des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Planung Technische Ausrüstung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Planung Technische Ausrüstung benannten Dritten, oben III.2.1 (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
dd) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI), Anlagengruppen 1-8 (ohne Medizintechnik) gem. § 53 Abs. 2 HOAI, des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Planung Technische Ausrüstung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Planung Technische Ausrüstung benannten Dritten, oben III.2.1 (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
ee) Genau 1 vergleichbares Referenzprojekt (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppe7 – Medizintechnik- gem. § 53 Abs. 2 HOAI, des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Planung Medizintechnik vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Planung Medizintechnik benannten Dritten, oben III.2.1 (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
ee) Genau 1 vergleichbares Referenzprojekt (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppe7 – Medizintechnik- gem. § 53 Abs. 2 HOAI, des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Planung Medizintechnik vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Planung Medizintechnik benannten Dritten, oben III.2.1 (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4).
b) Mindestanforderungen an die Referenzprojekte gemäß III.2.3(9) a):
Die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3 (9) a) aa)-ee) werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Mindestanforderungen b) aa)-ee) (bis auf ee): Fremderklärung) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3) (9) a) aa)-ee) sind jeweils:
Die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3 (9) a) aa)-ee) werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Mindestanforderungen b) aa)-ee) (bis auf ee): Fremderklärung) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3) (9) a) aa)-ee) sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 50 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 50 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Bruttogrundfläche des Referenzprojekts (referenzauftragsgegenständlicher Neubau- und/oder Umbauteil): mindestens 30 000 m².
cc) Mindestens dem die Referenz benennenden Unternehmen im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).
cc) Mindestens dem die Referenz benennenden Unternehmen im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).
dd) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Teilnahmeanträge in diesem VOF-Verfahren: Leistungsphase 8 fertiggestellt (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphase 6 fertig gestellt).
ee) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist.
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3) (9) b) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
c) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(9)b)aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
c) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(9)b)aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen.
ff) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 200 Betten (gilt nicht für Referenzen Tragwerksplanung nach (9)a)cc))
gg) Das Referenzprojekt umfasst ein Notfallzentrum (gilt nicht für Referenzen Tragswerksplanung nach (9)a)cc)).
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7 ((9) c) aa)-gg)) Punkte erzielt werden (Referenzen Tragswerksplanung nach (9)a)cc): bis zu 5 Punkte nach (9)c)aa)-ee)), für die maximal 9 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 59 (7 x 7 + 2 x 5) Punkte.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7 ((9) c) aa)-gg)) Punkte erzielt werden (Referenzen Tragswerksplanung nach (9)a)cc): bis zu 5 Punkte nach (9)c)aa)-ee)), für die maximal 9 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 59 (7 x 7 + 2 x 5) Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
(10) Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Generalplanung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Generalplanung sowie von Nachweisen über bis zu 2 mit den unter II.1.5) beschriebenen Generalplanungsleistungen vergleichbare persönliche Referenzprojekte des Projektleiters (Generalplanungsleistungen Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau, bei denen der Projektleiter mindestens verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Planung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung war) aus den letzten 5 Jahren (2009 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und - beschreibung der erbrachten Leistungen nach näherer Maßgabe der Anforderungen gemäß III.2.3)(10) a) und (10) b).
(10) Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Generalplanung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Generalplanung sowie von Nachweisen über bis zu 2 mit den unter II.1.5) beschriebenen Generalplanungsleistungen vergleichbare persönliche Referenzprojekte des Projektleiters (Generalplanungsleistungen Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau, bei denen der Projektleiter mindestens verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Planung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung war) aus den letzten 5 Jahren (2009 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und - beschreibung der erbrachten Leistungen nach näherer Maßgabe der Anforderungen gemäß III.2.3)(10) a) und (10) b).
Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im Tagesgeschäft bearbeiten wird.
Mindestanforderungen an den Projektleiter sind ein Hochschulabschluss (Diplom, Master, oder vergleichbar) als Architekt oder Ingenieur (Fachrichtung Architektur / Hochbau) und eine Berufserfahrung als Projektleiter in der Generalplanung von mindestens 10 Jahren zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Mindestanforderungen an den Projektleiter sind ein Hochschulabschluss (Diplom, Master, oder vergleichbar) als Architekt oder Ingenieur (Fachrichtung Architektur / Hochbau) und eine Berufserfahrung als Projektleiter in der Generalplanung von mindestens 10 Jahren zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
a) Die nach vorstehenden Anforderungen angegebenen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf ee): Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen III.2.3 (10) a) aa) –ee) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind.
a) Die nach vorstehenden Anforderungen angegebenen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf ee): Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen III.2.3 (10) a) aa) –ee) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind.
Mindestanforderungen an diese Referenzprojekte des Projektleiters sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 50 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang unter der Verantwortung des Projektleiters erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht)).
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 50 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang unter der Verantwortung des Projektleiters erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht)).
bb) Bruttogrundfläche des Referenzprojekts (referenzauftragsgegenständlicher Neubau- und/oder Umbauteil): mindestens 30000 m².
cc) Mindestens vom Projektleiter als Projektleiter bearbeitete und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).
cc) Mindestens vom Projektleiter als Projektleiter bearbeitete und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3) (10) a) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(10) a) aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
b) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(10) a) aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
ff) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 200 Betten.
gg) Das Referenzprojekt umfasst ein Notfallzentrum.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7 ((10) a) aa)-gg)) Punkte erzielt werden, für die maximal 2 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (10) also insgesamt maximal 14 Punkte.
Mindeststandards: Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.3) (8), (9) und (10).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen für nachgewiesene vertragsgemäße Leistungen nach HOAI und Vertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Um den Auftrag können sich ein Generalplaner, der alle Leistungen nach II.2.1) abdeckt, oder eine Bewerbergemeinschaft, deren Mitglieder alle Leistungen nach II.2.1) abdecken, bewerben.
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— mit der alle Mitglieder mit Name und Adresse benannt sind,
— mit der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen, z. B. Bewerbung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros oder mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller Mehrfachbewerbungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen, z. B. Bewerbung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros oder mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller Mehrfachbewerbungen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die ständige örtliche Präsenz des Projektleiters oder seines Stellvertreters vor Ort während der Bauzeit ist sicherzustellen. Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gemäß § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure nach § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Auswahlkriterien für die Auswahl der 3 Teilnehmer, § 16 Abs. 3 VOF: Die 3 Bewerber, die alle Mindestanforderungen nach Ziffern III.1.3), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) erfüllen und die die 3 höchsten Gesamtpunktzahlen nach der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung erreichen, werden zu Verhandlungen aufgefordert: Ergeben sich auf Basis der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid (Beispiel: 3 Teilnehmer ab Platz 3 haben gleiche Punktzahl, es gibt also dreimal Platz 3 und dann erst wieder Platz 6: der Platz 3 wird dann zwischen diesen 3 punktgleichen Bewerbern ausgelost, § 10 Abs. 3 VOF). Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den geeigneten Teilnehmern durchzuführen.
Auswahlkriterien für die Auswahl der 3 Teilnehmer, § 16 Abs. 3 VOF: Die 3 Bewerber, die alle Mindestanforderungen nach Ziffern III.1.3), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) erfüllen und die die 3 höchsten Gesamtpunktzahlen nach der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung erreichen, werden zu Verhandlungen aufgefordert: Ergeben sich auf Basis der in Ziffer III.2.3) genannten Punkteverteilung keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid (Beispiel: 3 Teilnehmer ab Platz 3 haben gleiche Punktzahl, es gibt also dreimal Platz 3 und dann erst wieder Platz 6: der Platz 3 wird dann zwischen diesen 3 punktgleichen Bewerbern ausgelost, § 10 Abs. 3 VOF). Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den geeigneten Teilnehmern durchzuführen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: VOB-/VOF-Stelle
Ann Carolin Edrissi
Name: LUTZ ABEL Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Postanschrift: Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
Postleitzahl: 80333
Kontaktperson: Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470📞
E-Mail: ks-gp@lutzabel.com📧
Fax: +49 8954414799 📠
URL für weitere Informationen: www.lutzabel.com🌏
URL der Dokumente: www.lutzabel.com🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z.B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z.B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer(1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Telefon: +49 8921762411📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, § 107 Abs. 3 GWB, wenn:
1. der Antragsteller den im Nachprüfungsverfahren gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
3. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, oder
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, oder
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 182-321575 (2014-09-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-05-04) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Auftragsbezogenes Konzept zur Herangehensweise an die verfahrensgegenständlichen Planungsleistungen/Umsetzung der Machbarkeitsstudie (20)
2. Auftragsbezogenes Konzept zur Sicherung der Planungsqualität und Bauqualität (10)
3. Auftragsbezogenes Konzept zur Sicherung der Kosten (10)
4. Auftragsbezogenes Konzept zur Sicherung der Termine (10)
5. Auftragsbezogenes Konzept zur Koordination und Schnittstellenmanagement innerhalb des Generalplanungsteams und im Verhältnis zu anderen Projektbeteiligten (20)
6. Auftragsbezogenes Konzept zur Koordination und Schnittstellenmanagement im Verhältnis zum Auftraggeber und dessen Gesellschafterin und zu Behörden (20)
7. Gesamtpauschalhonorar brutto inkl. NK (25)
8. Stundensatz-Durchschnitt (5)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-30 📅
Name: Ludes Generalplaner GmbH
Postanschrift: Kurfürstendamm 177 10707 Berlin
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10707
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3