Das Sömmerdaer Freibad wurde 1932 eröffnet. Zwischen 1964 und 1984 erfolgten umfangreiche Rekonstruktionen und Umbauten. Aus diesen resultieren die heutigen Freibad-Bestandteile auf einer Gesamtfläche von ca. 21 000 m²: — Schwimmerbecken, — großes Planschbecken (Kinderbereich), — Nichtschwimmerbecken mit Röhrenrutsche, — große Liegewiesen mit Sonnenliegen, — Spielplatz, Tischtennisplatten, — Beachvolleyballfelder, — zentrales Umkleidegebäude, — Bistro mit großer Sonnenterrasse, — verschiedene kleine Lager- und Nebengebäude (z. B. Kasse, WC-Anlage). Sämtliche Einbauten sind stark sanierungsbedürftig. Die Vergabestelle als Betreiberin des Bades strebt daher eine Generalsanierung und Neugestaltung des Freibades an. Die Zielstellung besteht in der Schaffung eines zonierten Sport- und Badeparks, der keine Barrieren aufweist und somit für alle ohne Einschränkung nutzbar ist. Damit soll eine effektive Versorgung der Bevölkerung mit einer entsprechenden Einrichtung des Gemeinbedarfs auch zukünftig gewährleistet werden. Im Badebereich sind folgende Beckenanlagen mit einer Gesamtfläche von rund 1 600 m² vorgesehen: — Schwimmerbecken, — Sprungbecken, — Nichtschwimmerbecken, — Kinderplanschbecken, Wasserspielplatz, — Therapiebecken. Außerhalb des Badebereichs sind ein Veranstaltungsplatz und ein Beachbereich (mit alternierenden Beachvolleyball- und Beachsoccerfeldern) geplant, des Weiteren eine Liegewiese und ein größerer Spielplatz. Im Rahmen des Hochbaus sollen ein Eingangs- und Umkleidegebäude sowie ein Technikgebäude neu errichtet werden; das bisherige Umkleidegebäude soll umgebaut werden. Dort sollen dann das Bademeisterbüro und ein Kiosk platziert werden. Für die gesamte Maßnahme (Kostengruppen 200 bis 700) besteht ein Gesamtbudget von 8 000 000 EUR (brutto), das keinesfalls überschritten werden darf. Die Vergabestelle beabsichtigt, auf dieser Basis die Errichtung eines barrierefreien Bade- und Sportparks auf dem Gelände des bisherigen Freibades. Dabei wird mit circa 30 000 bis 50 000 Besuchern pro Jahr gerechnet, die sich aus der Öffentlichkeit, Schulen sowie den örtlichen Vereinen zusammensetzen. Die Realisierung der Gesamtkonzeption muss in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Der Baubeginn ist für 2015 vorgesehen; die Gesamtfertigstellung soll bis 2017 bewerkstelligt werden. Es sollen die KOK-Richtlinien (aktuell 5. Auflage 2013) eingehalten werden. Öffentliche Fördermittel sind in Aussicht gestellt; der zukünftige Auftragnehmer muss bei der Beantragung und Abwicklung der Fördermittel mitwirken. Es werden voraussichtlich folgende Generalplanerleistungen vergeben: — Gebäudeplanung (mit Beantragung und Abwicklung der Fördermittel als besondere Leistung), — Raumbildender Ausbau, — Freianlagen, — Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 7 und 8), — Tragwerksplanung, — Wärmeschutz, — Brandschutz, — Baugrunduntersuchung. (Prüfstatik und SiGeKo werden demgegenüber voraussichtlich von der Vergabestelle erbracht werden.) Es sollen die Leistungsphasen 2 bis 9 vergeben werden (bei der Tragwerksplanung 2 bis 6). Die Beauftragung erfolgt stufenweise (alle Leistungsphasen). Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung besteht jeweils nicht. Ergänzend wird auf die den Vergabeunterlagen als Anlage beigefügte „Zielplanung zur Generalsanierung und Neugestaltung des Freibades in Sömmerda“ des Büros Casparius Architekten & Ingenieure vom 28.2.2014 Bezug genommen (zur Frage der Vorbefassung vergleiche Ziffer IX von Teil A der Vergabeunterlagen).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-29.
Auftragsbekanntmachung (2014-04-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Sömmerda GmbH
Postanschrift: Poststraße 1
Postleitzahl: 99610
Postort: Sömmerda
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-soemmerda.de🌏
E-Mail: kd.matuschek@sev-soemmerda.de📧
Telefon: +49 363437110📞
Fax: +49 3634371111 📠
Die Vergabeunterlagen können ausschließlich über die hierfür eingerichtete Internetseite: www.schickerthies.de/sws01-2014 abgerufen werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Sömmerdaer Freibad wurde 1932 eröffnet. Zwischen 1964 und 1984 erfolgten umfangreiche Rekonstruktionen und Umbauten. Aus diesen resultieren die heutigen Freibad-Bestandteile auf einer Gesamtfläche von ca. 21 000 m²:
— Schwimmerbecken,
— großes Planschbecken (Kinderbereich),
— Nichtschwimmerbecken mit Röhrenrutsche,
— große Liegewiesen mit Sonnenliegen,
— Spielplatz, Tischtennisplatten,
— Beachvolleyballfelder,
— zentrales Umkleidegebäude,
— Bistro mit großer Sonnenterrasse,
— verschiedene kleine Lager- und Nebengebäude (z. B. Kasse, WC-Anlage).
Sämtliche Einbauten sind stark sanierungsbedürftig. Die Vergabestelle als Betreiberin des Bades strebt daher eine Generalsanierung und Neugestaltung des Freibades an. Die Zielstellung besteht in der Schaffung eines zonierten Sport- und Badeparks, der keine Barrieren aufweist und somit für alle ohne Einschränkung nutzbar ist. Damit soll eine effektive Versorgung der Bevölkerung mit einer entsprechenden Einrichtung des Gemeinbedarfs auch zukünftig gewährleistet werden.
Sämtliche Einbauten sind stark sanierungsbedürftig. Die Vergabestelle als Betreiberin des Bades strebt daher eine Generalsanierung und Neugestaltung des Freibades an. Die Zielstellung besteht in der Schaffung eines zonierten Sport- und Badeparks, der keine Barrieren aufweist und somit für alle ohne Einschränkung nutzbar ist. Damit soll eine effektive Versorgung der Bevölkerung mit einer entsprechenden Einrichtung des Gemeinbedarfs auch zukünftig gewährleistet werden.
Im Badebereich sind folgende Beckenanlagen mit einer Gesamtfläche von rund 1 600 m² vorgesehen:
— Schwimmerbecken,
— Sprungbecken,
— Nichtschwimmerbecken,
— Kinderplanschbecken, Wasserspielplatz,
— Therapiebecken.
Außerhalb des Badebereichs sind ein Veranstaltungsplatz und ein Beachbereich (mit alternierenden Beachvolleyball- und Beachsoccerfeldern) geplant, des Weiteren eine Liegewiese und ein größerer Spielplatz.
Im Rahmen des Hochbaus sollen ein Eingangs- und Umkleidegebäude sowie ein Technikgebäude neu errichtet werden; das bisherige Umkleidegebäude soll umgebaut werden. Dort sollen dann das Bademeisterbüro und ein Kiosk platziert werden.
Für die gesamte Maßnahme (Kostengruppen 200 bis 700) besteht ein Gesamtbudget von 8 000 000 EUR (brutto), das keinesfalls überschritten werden darf.
Die Vergabestelle beabsichtigt, auf dieser Basis die Errichtung eines barrierefreien Bade- und Sportparks auf dem Gelände des bisherigen Freibades. Dabei wird mit circa 30 000 bis 50 000 Besuchern pro Jahr gerechnet, die sich aus der Öffentlichkeit, Schulen sowie den örtlichen Vereinen zusammensetzen.
Die Vergabestelle beabsichtigt, auf dieser Basis die Errichtung eines barrierefreien Bade- und Sportparks auf dem Gelände des bisherigen Freibades. Dabei wird mit circa 30 000 bis 50 000 Besuchern pro Jahr gerechnet, die sich aus der Öffentlichkeit, Schulen sowie den örtlichen Vereinen zusammensetzen.
Die Realisierung der Gesamtkonzeption muss in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Der Baubeginn ist für 2015 vorgesehen; die Gesamtfertigstellung soll bis 2017 bewerkstelligt werden.
Es sollen die KOK-Richtlinien (aktuell 5. Auflage 2013) eingehalten werden.
Öffentliche Fördermittel sind in Aussicht gestellt; der zukünftige Auftragnehmer muss bei der Beantragung und Abwicklung der Fördermittel mitwirken.
Es werden voraussichtlich folgende Generalplanerleistungen vergeben:
— Gebäudeplanung (mit Beantragung und Abwicklung der Fördermittel als besondere Leistung),
(Prüfstatik und SiGeKo werden demgegenüber voraussichtlich von der Vergabestelle erbracht werden.) Es sollen die Leistungsphasen 2 bis 9 vergeben werden (bei der Tragwerksplanung 2 bis 6). Die Beauftragung erfolgt stufenweise (alle Leistungsphasen). Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung besteht jeweils nicht.
(Prüfstatik und SiGeKo werden demgegenüber voraussichtlich von der Vergabestelle erbracht werden.) Es sollen die Leistungsphasen 2 bis 9 vergeben werden (bei der Tragwerksplanung 2 bis 6). Die Beauftragung erfolgt stufenweise (alle Leistungsphasen). Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung besteht jeweils nicht.
Ergänzend wird auf die den Vergabeunterlagen als Anlage beigefügte „Zielplanung zur Generalsanierung und Neugestaltung des Freibades in Sömmerda“ des Büros Casparius Architekten & Ingenieure vom 28.2.2014 Bezug genommen (zur Frage der Vorbefassung vergleiche Ziffer IX von Teil A der Vergabeunterlagen).
Ergänzend wird auf die den Vergabeunterlagen als Anlage beigefügte „Zielplanung zur Generalsanierung und Neugestaltung des Freibades in Sömmerda“ des Büros Casparius Architekten & Ingenieure vom 28.2.2014 Bezug genommen (zur Frage der Vorbefassung vergleiche Ziffer IX von Teil A der Vergabeunterlagen).
Referenznummer: SWS 01/2014
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber hat sich im Bewerberformular an der angegebenen Stelle darüber zu erklären, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 a) bis g) und Abs. 9 a) bis e) VOF vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Nachweis (als Anlage zum Teilnahmeantrag) entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung wie folgt:
Der Bewerber legt mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis einer Berufshaftpflicht zur Deckung etwaiger Ansprüche der Vergabestelle aus dem im Zuschlagsfalle zustande kommenden Vertrag vor. Für die Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bestehen im Einzelnen folgende Anforderungen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber legt mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis einer Berufshaftpflicht zur Deckung etwaiger Ansprüche der Vergabestelle aus dem im Zuschlagsfalle zustande kommenden Vertrag vor. Für die Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bestehen im Einzelnen folgende Anforderungen:
Der Versicherungsschutz muss für Personenschäden eine Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für jeden Einzelfall, für Sach- und Vermögensschäden von jeweils 1 500 000 EUR für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 000 000 EUR für alle Versicherungsfälle von Personenschäden bzw. jeweils mindestens 3 000 000 EUR von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also eine zweifache Maximierung pro Jahr) aufweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Versicherungsschutz muss für Personenschäden eine Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für jeden Einzelfall, für Sach- und Vermögensschäden von jeweils 1 500 000 EUR für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 000 000 EUR für alle Versicherungsfälle von Personenschäden bzw. jeweils mindestens 3 000 000 EUR von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also eine zweifache Maximierung pro Jahr) aufweisen.
Der Nachweis kann in einer unbeglaubigten Fotokopie des Versicherungsscheins oder in einer schriftlichen Erklärung (unbeglaubigte Fotokopie genügt) des Versicherers bestehen, dass dieser sich für den Fall des Zuschlages zum Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung gemäß vorstehenden Anforderungen bereit erklärt. Eine für das Vorhaben eigens geschlossene Exzedentenversicherung ist grundsätzlich zulässig; folglich kann der Nachweis auch in einer entsprechenden auf den Abschluss der Exzedentenversicherung gerichteten Bestätigung des Haftpflichtversicherers für den Fall des Zuschlages erbracht werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Nachweis kann in einer unbeglaubigten Fotokopie des Versicherungsscheins oder in einer schriftlichen Erklärung (unbeglaubigte Fotokopie genügt) des Versicherers bestehen, dass dieser sich für den Fall des Zuschlages zum Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung gemäß vorstehenden Anforderungen bereit erklärt. Eine für das Vorhaben eigens geschlossene Exzedentenversicherung ist grundsätzlich zulässig; folglich kann der Nachweis auch in einer entsprechenden auf den Abschluss der Exzedentenversicherung gerichteten Bestätigung des Haftpflichtversicherers für den Fall des Zuschlages erbracht werden.
Achtung! Der Nachweis muss im Falle einer Bietergemeinschaft lediglich von dem Federführer erbracht werden.
— Erklärung (im Bewerberformular) über den Gesamtumsatz des Bewerbers, im Falle einer Bietergemeinschaft der Gesamtumsatz aller Mitglieder, bezogen auf Gebäudeplanung, Freianlagen, Technische Ausrüstung (in den Anlagegruppen 1, 2, 3, 4, 5, 7 und 8) jeweils in den letzten drei Geschäftsjahren 2011 bis 2013.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Erklärung (im Bewerberformular) über den Gesamtumsatz des Bewerbers, im Falle einer Bietergemeinschaft der Gesamtumsatz aller Mitglieder, bezogen auf Gebäudeplanung, Freianlagen, Technische Ausrüstung (in den Anlagegruppen 1, 2, 3, 4, 5, 7 und 8) jeweils in den letzten drei Geschäftsjahren 2011 bis 2013.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Der Bewerber (bzw. dessen Geschäftsführer) muss Architekt, bauvorlageberechtigter Bauingenieur oder Ingenieur für Versorgungstechnik sein.
Für die Bietergemeinschaft gilt hier ausschließlich Ziffer IV.6. von Teil A der Vergabeunterlagen.
— Referenzen
Bei den Referenzen wird differenziert zwischen den einzelnen relevanten Objekt- und Fachplanungen. Die Referenz muss jeweils vollständig von dem Bewerber, seinem Nachunternehmer oder dem Mitglied einer Bietergemeinschaft in der für das jetzige Vorhaben vorgesehenen Aufgabenteilung erbracht sein.
Bei den Referenzen wird differenziert zwischen den einzelnen relevanten Objekt- und Fachplanungen. Die Referenz muss jeweils vollständig von dem Bewerber, seinem Nachunternehmer oder dem Mitglied einer Bietergemeinschaft in der für das jetzige Vorhaben vorgesehenen Aufgabenteilung erbracht sein.
Die notwendigen Angaben zu den einzelnen Referenzen werden im Bewerberformular (Teil B der Vergabeunterlagen) vorgegeben.
Es ist jeweils mindestens eine taugliche Referenz anzugeben; anderenfalls liegt keine hinreichende Eignung vor.
Achtung: Für das Auswahlkriterium gemäß VI. sollten alle ggf. verfügbaren Referenzen in den Jahren 2006 bis 29.04.2014 (Datum der Veröffentlichung) bis zu einer maximalen Anzahl von sechs (bei der Referenz „Elektro“ sieben) angegeben werden. Werden mehr als die maximal zulässigen sechs (bzw. sieben bei „Elektro“) Referenzen benannt, werden nur die erstgenannten Referenzen bis zur maximal zugelassenen Anzahl gewertet.
Achtung: Für das Auswahlkriterium gemäß VI. sollten alle ggf. verfügbaren Referenzen in den Jahren 2006 bis 29.04.2014 (Datum der Veröffentlichung) bis zu einer maximalen Anzahl von sechs (bei der Referenz „Elektro“ sieben) angegeben werden. Werden mehr als die maximal zulässigen sechs (bzw. sieben bei „Elektro“) Referenzen benannt, werden nur die erstgenannten Referenzen bis zur maximal zugelassenen Anzahl gewertet.
Referenz Objektplanung Gebäude.
Im Einzelnen gelten für die Referenzen folgende Anforderungen:
mindestens eine Gebäudeplanung für ein Frei- oder Hallenbad mit mindestens einem 25 m- oder 50 m-Becken, Neubau oder mit einem Neubau vergleichbare Generalsanierung, Baukosten (Kostengruppen 200, 300 und 400) mindestens 800 000 EUR (brutto) oder
mindestens eine Gebäudeplanung für ein Sportfunktionsgebäude oder ein Funktionsgebäude für Freizeitanlagen, Neubau oder mit einem Neubau vergleichbare Generalsanierung, Baukosten (Kostengruppen 200, 300 und 400) mindestens 800 000 EUR (brutto) und
Erstreckung der Objektplanung Gebäude insofern mindestens auf die HOAI-Leistungsphasen 3 bis 8; hier müssen jeweils zumindest die wesentlichen Grundleistungen geschuldet sein sowie
Referenz muss aus dem Zeitraum 1.1.2006 bis 29.4.2014 (Datum der Veröffentlichung) stammen – dieses Kriterium ist erfüllt, wenn nicht vor dem 1.1.2006 mit der HOAI-Leistungsphase 3 begonnen und spätestens am 29.04.2014 mit der HOAI-Leistungsphase 8 begonnen worden ist.
Referenz muss aus dem Zeitraum 1.1.2006 bis 29.4.2014 (Datum der Veröffentlichung) stammen – dieses Kriterium ist erfüllt, wenn nicht vor dem 1.1.2006 mit der HOAI-Leistungsphase 3 begonnen und spätestens am 29.04.2014 mit der HOAI-Leistungsphase 8 begonnen worden ist.
Referenz Objektplanung Freianlagen.
mindestens eine Freianlagen-Objektplanung für…
… ein Frei- oder Hallenbad mit einer (Freianlagen-) Mindestfläche von 10 000 m², Baukosten (Kostengruppen 200, 400 und 500) mindestens 150 000 EUR (netto), mit Spiel- und Sportgeräteausstattung als Ausstattungsmerkmalen oder
… einen öffentlichen Spielplatz mit einer Mindestfläche von 500 m², Baukosten (Kostengruppen 200, 400 und 500) mindestens 50 000 EUR (brutto), oder
… eine Sport- und/oder Freizeitanlage mit einer (Freianlagen-) Mindestfläche von 5 000 m², Baukosten (Kostengruppen 200, 400 und 500) mindestens 300 000 EUR (brutto), und
Referenz HLS (Fachplanung Technische Ausrüstung)
mindestens eine Fachplanung Technische Ausrüstung, (mindestens) Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 für ein Frei- oder Hallenbad mit mindestens einem 25 m- oder 50 m-Becken und einer Beckengesamtfläche von mindestens 1 400 m², Beckenneubau oder mit einem Neubau vergleichbare Beckensanierung, relevante Baukosten (Kostengruppen 300 und 400) mindestens 3 500 000 EUR (brutto) und
mindestens eine Fachplanung Technische Ausrüstung, (mindestens) Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 für ein Frei- oder Hallenbad mit mindestens einem 25 m- oder 50 m-Becken und einer Beckengesamtfläche von mindestens 1 400 m², Beckenneubau oder mit einem Neubau vergleichbare Beckensanierung, relevante Baukosten (Kostengruppen 300 und 400) mindestens 3 500 000 EUR (brutto) und
Erstreckung der Fachplanung Technische Ausrüstung, (mindestens) Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 mindestens auf die HOAI-Leistungsphasen 3 bis 8; hier müssen jeweils zumindest die wesentlichen Grundleistungen geschuldet sein sowie
Referenz muss aus dem Zeitraum 1.1.2006 bis 29.4.2014 (Datum der Veröffentlichung) stammen - dieses Kriterium ist erfüllt, wenn nicht vor dem 1.1.2006 mit der HOAI-Leistungsphase 3 begonnen und spätestens am 29.04.2014 mit der HOAI-Leistungsphase 8 begonnen worden ist.
Referenz muss aus dem Zeitraum 1.1.2006 bis 29.4.2014 (Datum der Veröffentlichung) stammen - dieses Kriterium ist erfüllt, wenn nicht vor dem 1.1.2006 mit der HOAI-Leistungsphase 3 begonnen und spätestens am 29.04.2014 mit der HOAI-Leistungsphase 8 begonnen worden ist.
Erstreckung der Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5, mindestens auf die HOAI-Leistungsphasen 3 bis 8; hier müssen jeweils zumindest die wesentlichen Grundleistungen geschuldet sein sowie
Referenzen müssen aus dem Zeitraum 1.1.2006 bis 29.4.2014 (Datum der Veröffentlichung) stammen – dieses Kriterium ist jeweils erfüllt, wenn nicht vor dem 1.1.2006 mit der HOAI-Leistungsphase 3 begonnen und spätestens am 29.4.2014 mit der HOAI-Leistungsphase 8 begonnen worden ist.
Referenzen müssen aus dem Zeitraum 1.1.2006 bis 29.4.2014 (Datum der Veröffentlichung) stammen – dieses Kriterium ist jeweils erfüllt, wenn nicht vor dem 1.1.2006 mit der HOAI-Leistungsphase 3 begonnen und spätestens am 29.4.2014 mit der HOAI-Leistungsphase 8 begonnen worden ist.
— Die Bewerber sind verpflichtet, im Bewerberformular den Namen und die berufliche Qualifikation der zur Leitung bestimmten Person (nachfolgend auch Projektleiter) anzugeben sowie dessen Berufserfahrung (als Architekt, bauvorlageberechtigter Bauingenieur oder Ingenieur für Versorgungstechnik) in vollen Jahren (angefangene Jahre werden nicht mitgezählt). Der Projektleiter muss dabei Inhaber, Geschäftsführer oder Angestellter des Generalplaners sein.
— Die Bewerber sind verpflichtet, im Bewerberformular den Namen und die berufliche Qualifikation der zur Leitung bestimmten Person (nachfolgend auch Projektleiter) anzugeben sowie dessen Berufserfahrung (als Architekt, bauvorlageberechtigter Bauingenieur oder Ingenieur für Versorgungstechnik) in vollen Jahren (angefangene Jahre werden nicht mitgezählt). Der Projektleiter muss dabei Inhaber, Geschäftsführer oder Angestellter des Generalplaners sein.
Bei einer Bietergemeinschaft muss der Projektleiter Inhaber, Geschäftsführer oder Angestellter des Federführers sein.
Im Hinblick auf diese technische Leitung (gemäß § 5 Abs. 5 c VOF) besteht nur dann eine hinreichende Eignung, wenn
1. die zur Leitung bestimmte Person (bzw. der Projektleiter) die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ (nach Maßgabe von § 1 Abs. 1 Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz vom 5.2.2008 – GVBl. 2008, 9) oder die Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“ (nach Maßgabe von § 1 Abs. 4 Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz vom 5.2.2008 – GVBl. 2008, 9) trägt und
1. die zur Leitung bestimmte Person (bzw. der Projektleiter) die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ (nach Maßgabe von § 1 Abs. 1 Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz vom 5.2.2008 – GVBl. 2008, 9) oder die Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“ (nach Maßgabe von § 1 Abs. 4 Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz vom 5.2.2008 – GVBl. 2008, 9) trägt und
2. sie über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung als Architekt, bauvorlageberechtigter Bauingenieur oder Ingenieur für Versorgungstechnik verfügt.
— Nachunternehmer:
Für den Fall, dass sich der Bewerber, auch als Bietergemeinschaft, bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen möchte, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen, muss er bereits mit dem Teilnahmeantrag der Vergabestelle gegenüber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, und zwar durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung gemäß des Musters Anlage B II (vgl. auch § 5 Abs. 6 VOF). Dabei genügt es, wenn er (auch als Bietergemeinschaft) hinsichtlich der Objektplanung „Freianlagen“ und der Fachplanung „Elektro“ (Anlagengruppen 4 und 5) entsprechende Nachunternehmer-Verpflichtungserklärungen vorlegt. Sofern der Bieter (bei Bietergemeinschaft dessen Mitglieder) nicht selbst die Objektplanung „Gebäude“ oder die Fachplanung „Technische Ausrüstung“ (in den Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8) erbringt, muss er auch hier die geforderte (Muster-) Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung übergeben.
Für den Fall, dass sich der Bewerber, auch als Bietergemeinschaft, bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen möchte, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen, muss er bereits mit dem Teilnahmeantrag der Vergabestelle gegenüber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, und zwar durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung gemäß des Musters Anlage B II (vgl. auch § 5 Abs. 6 VOF). Dabei genügt es, wenn er (auch als Bietergemeinschaft) hinsichtlich der Objektplanung „Freianlagen“ und der Fachplanung „Elektro“ (Anlagengruppen 4 und 5) entsprechende Nachunternehmer-Verpflichtungserklärungen vorlegt. Sofern der Bieter (bei Bietergemeinschaft dessen Mitglieder) nicht selbst die Objektplanung „Gebäude“ oder die Fachplanung „Technische Ausrüstung“ (in den Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8) erbringt, muss er auch hier die geforderte (Muster-) Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung übergeben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis (als Anlage zum Teilnahmeantrag) entsprechender Berufshaftpflichtversicherungs-deckung wie folgt:
Der Bewerber legt mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis einer Berufshaftpflicht zur Deckung etwaiger Ansprüche der Vergabestelle aus dem im Zuschlagsfalle zustande kommenden Vertrag vor. Für die Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bestehen im Einzelnen folgende Anforderungen:
Der Bewerber legt mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis einer Berufshaftpflicht zur Deckung etwaiger Ansprüche der Vergabestelle aus dem im Zuschlagsfalle zustande kommenden Vertrag vor. Für die Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bestehen im Einzelnen folgende Anforderungen:
Der Versicherungsschutz muss für Personenschäden eine Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für jeden Einzelfall, für Sach- und Vermögensschäden von jeweils 1 500 000 EUR für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 000 000 EUR für alle Versicherungsfälle von Personenschäden bzw. jeweils mindestens 3 Mio. Euro von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also eine zweifache Maximierung pro Jahr) aufweisen.
Der Versicherungsschutz muss für Personenschäden eine Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für jeden Einzelfall, für Sach- und Vermögensschäden von jeweils 1 500 000 EUR für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 000 000 EUR für alle Versicherungsfälle von Personenschäden bzw. jeweils mindestens 3 Mio. Euro von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also eine zweifache Maximierung pro Jahr) aufweisen.
Der Nachweis kann in einer unbeglaubigten Fotokopie des Versicherungsscheins oder in einer schriftlichen Erklärung (unbeglaubigte Fotokopie genügt) des Versicherers bestehen, dass dieser sich für den Fall des Zuschlages zum Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung gemäß vorstehenden Anforderungen bereit erklärt. Eine für das Vorhaben eigens geschlossene Exzedentenversicherung ist grundsätzlich zulässig; folglich kann der Nachweis auch in einer entsprechenden auf den Abschluss der Exzedentenversicherung gerichteten Bestätigung des Haftpflichtversicherers für den Fall des Zuschlages erbracht werden.
Der Nachweis kann in einer unbeglaubigten Fotokopie des Versicherungsscheins oder in einer schriftlichen Erklärung (unbeglaubigte Fotokopie genügt) des Versicherers bestehen, dass dieser sich für den Fall des Zuschlages zum Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung gemäß vorstehenden Anforderungen bereit erklärt. Eine für das Vorhaben eigens geschlossene Exzedentenversicherung ist grundsätzlich zulässig; folglich kann der Nachweis auch in einer entsprechenden auf den Abschluss der Exzedentenversicherung gerichteten Bestätigung des Haftpflichtversicherers für den Fall des Zuschlages erbracht werden.
Achtung! Der Nachweis muss im Falle einer Bietergemeinschaft lediglich von dem Federführer erbracht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Details werden in den Verdingungsunterlagen für das Verhandlungsverfahren festgelegt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Gesamtschuldnerisch haftend, mit bevollmächtigtem Vertreter;
— Mehfachbewerbungen – einzeln und als Mitglied einer Bietergemeinschaft (Bewerbergemeinschaft) – sind unzulässig.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Im Hinblick auf die technische Leitung (gemäß § 5 Abs. 5 c VOF) besteht nur dann eine hinreichende Eignung, wenn
1. die zur Leitung bestimmte Person (bzw. der Projektleiter) die Berufsbezeichnung "Architekt/in" (nach Maßgabe von § 1 Abs. 1 Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz vom 5.2.2008 – GVBl. 2008, 9) oder die Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“ (nach Maßgabe von § 1 Abs. 4 Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz vom 5.2.2008 – GVBl. 2008, 9) trägt und
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. die zur Leitung bestimmte Person (bzw. der Projektleiter) die Berufsbezeichnung "Architekt/in" (nach Maßgabe von § 1 Abs. 1 Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz vom 5.2.2008 – GVBl. 2008, 9) oder die Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“ (nach Maßgabe von § 1 Abs. 4 Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz vom 5.2.2008 – GVBl. 2008, 9) trägt und
2. sie über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung als Architekt, bauvorlageberechtigter Bauingenieur oder Ingenieur für Versorgungstechnik verfügt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien: Vgl. Ziffer VI von Teil A der Vergabeunterlagen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Klaus-Dietrich Matuschek
Name: Schicker Thies Partnerschaft von Rechtsanwälten
Postanschrift: Dalbergsweg 3
Postort: Erfurt
Postleitzahl: 99084
Kontaktperson: Hrn. RA Dr. Thies
Telefon: +49 3616592419📞
E-Mail: post@schickerthies.de📧
Fax: +49 3616592499 📠
URL für weitere Informationen: http://www.schickerthies.de🌏
URL der Dokumente: www.schickerthies.de/sws01-2014🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-07-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SWS 01/2014