Generalplanung LP 4-9 für die Erweiterung Haus 4 zur Integration eines gefäßmedizinischen Zentrums und optionale Erweiterung OP-Kapazitäten

Universitätsklinikum Leipzig AÖR

Das Universitätsklinikum Leipzig AöR plant auf dem Medizin-Campus an der Liebigstraße einen Erweiterungsneubau für das Gefäßmedizinische Zentrum, in dem die interventionelle Angiologie und Gefäßchirurgie zusammengeführt werden. Dazu wird als Bindeglied zwischen dem Haus 4 - Department für Operative Medizin (DOPM) und Haus 4 - Department für Innere Medizin, Neurologie und Dermatologie (DIND) ein Neubau errichtet. Im Erdgeschoss werden die Funktionseinheiten der Angiologie mit direkter Anbindung an die internistische Medizin untergebracht. Dieser Erweiterungsbau sollte so ausgebildet werden, dass darauf ein weiteres Geschoss errichtet werden kann, um infolge der prognostizierten Steigerungen der OP-Kapazität den benachbarten Zentral-OP-Bereich des Klinikums erweitern zu können. Unter dem Baufeld im UG befindet sich der Wirtschaftshof des Klinikums.
Für die Angiologie (ohne OP-Erweiterung) wurden bereits die Planungsleistungen Leistungsphasen 1-3 direkt an Einzelleistungsträger beauftragt, da die Honorare unterhalb des Schwellenwertes lagen.
Die Entwurfsplanung wurde bis September 2014 erstellt. Bei der detaillierten Betrachtung des Bauablaufs „im Herzen des UKL“ zeigte sich, dass eine spätere Aufstockung sehr hohe Kosten verursachen und vor allem wiederum sehr massiv in die Logistikprozesse des Klinikums eingreifen würde. Deshalb hat der Bauherr (UKL) beschlossen, in der 1. Baustufe neben der Errichtung und dem Ausbau des EG für die Angiologie auch die Errichtung der Gebäudehülle 1. OG einschl. statisch und brandschutztechnisch relevanter Innenwände und einschließlich der Vorhaltung der Medienanschlüsse für die Erweiteurng der OP-Flächen im Zuge dieser Baumaßnahme „Angiologie“ mit zu errichten. Die aktuelle Kostenermittlung für die 1. Baustufe geht von einer Gesamtbausumme in Höhe von ca. 7,7 Mio. EUR (KG 300-700) aus. Für die 2. Baustufe werden voraussichtliche Kosten in Höhe von ca. 8,9 Mio. EUR (KG 300-700) geschätzt. Damit werden die Schwellenwerte zur EU-weiten Ausschreibung der Planungsleistungen überschritten
Aufgrund der außerordentlich hohen Komplexität der Baumaßnahme hat der Auftraggeber deshalb beschlossen, aufbauend auf der vorliegenden Entwurfsplanung nunmehr die Leistungsphasen 4-9 als Generalplanung in zwei Bauabschnitten für die Gesamtbaumaßnahme zu beauftragen.
Der erste Bauabschnitt umfasst:
- Errichtung des Gesamtbaukörpers mit ca. 2.000 m² BGF (EG+1.OG) einschließlich statischer Ertüchtigung der Tragkonstruktion im Tiefgeschoss;
- Im EG: Errichtung/Ausbau/Ausstattung der Angiologie mit ca. 1.000 m² BGF
- Im 1. OG: Errichtung der Gebäudehülle einschl. statisch bzw. brandschutztechnisch relevanter Innenwände und Vorhaltung der Medienanschlüsse für die optionale Erweiterung der OP-Kapazitäten mit ca. 1.000 m² BGF
Der zweite Bauabschnitt (Beauftragung nur als Option) umfasst:
- Ausbau/Ausstattung des 1. OG für die Erweiterung der OP-Kapazitäten
Bauzeit 1. Bauabschnitt: 2015 bis voraussichtlich April 2017 (Inbetriebnahme)
Bauzeit 2. Bauabschnitt: voraussichtlicher Realisierungsbeginn ab 2017.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-10 Auftragsbekanntmachung
2015-04-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2015-06-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-12-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist eine Generalplanung mit den Leistungen- Objektplanung Gebäude HOAI § 34, LP 4-9- Freianlagenplanung HOAI § 39, LP 4-9- Tragwerksplanung HOAI § 51, LP 4-6- Planung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1-8, HOAI § 55, LP 4-9- Thermische Bauphysik, soweit erforderlich- Schallschutz und Raumakustik, soweit erforderlich- brandschutztechnische Beratung mit Fortschreibung des bereits aufgestellten Brandschutzkonzeptes.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Leipzig AöR
Postanschrift: Liebigstraße 18 Haus B
Postleitzahl: 04103
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.uniklinik-leipzig.de 🌏
E-Mail: vergabestelle-b5@uniklinik-leipzig.de 📧
Telefon: +49 3419719205 📞
Fax: +49 3419728096 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-10 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 241-424561
ABl. S-Ausgabe: 241
Zusätzliche Informationen
Es wird empfohlen, dass der Bewerber ein Formular ausfüllt, das vom Auftraggeber per E-Mail unter der Adresse vergabestelle-b5@uniklinik-leipzig.de abgerufen werden kann. Dort sind die erforderlichen Angaben und das Bewertungssystem aufgeführt. Der Bewerber muss die geforderten Nachweise beibringen. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt)! Die ausgewählten Teilnehmer erhalten am 20.01.2015 mit der Einladung zu Verhandlungen (§ 11 Abs. 1 VOF) eine Beschreibung zum weiteren Verfahrensablauf. Die Verhandlungen sollen am 05.02.2015 stattfinden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Universitätsklinikum Leipzig AöR plant auf dem Medizin-Campus an der Liebigstraße einen Erweiterungsneubau für das Gefäßmedizinische Zentrum, in dem die interventionelle Angiologie und Gefäßchirurgie zusammengeführt werden. Dazu wird als Bindeglied zwischen dem Haus 4 - Department für Operative Medizin (DOPM) und Haus 4 - Department für Innere Medizin, Neurologie und Dermatologie (DIND) ein Neubau errichtet. Im Erdgeschoss werden die Funktionseinheiten der Angiologie mit direkter Anbindung an die internistische Medizin untergebracht. Dieser Erweiterungsbau sollte so ausgebildet werden, dass darauf ein weiteres Geschoss errichtet werden kann, um infolge der prognostizierten Steigerungen der OP-Kapazität den benachbarten Zentral-OP-Bereich des Klinikums erweitern zu können. Unter dem Baufeld im UG befindet sich der Wirtschaftshof des Klinikums.
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Für die Angiologie (ohne OP-Erweiterung) wurden bereits die Planungsleistungen Leistungsphasen 1-3 direkt an Einzelleistungsträger beauftragt, da die Honorare unterhalb des Schwellenwertes lagen.
Die Entwurfsplanung wurde bis September 2014 erstellt. Bei der detaillierten Betrachtung des Bauablaufs „im Herzen des UKL“ zeigte sich, dass eine spätere Aufstockung sehr hohe Kosten verursachen und vor allem wiederum sehr massiv in die Logistikprozesse des Klinikums eingreifen würde. Deshalb hat der Bauherr (UKL) beschlossen, in der 1. Baustufe neben der Errichtung und dem Ausbau des EG für die Angiologie auch die Errichtung der Gebäudehülle 1. OG einschl. statisch und brandschutztechnisch relevanter Innenwände und einschließlich der Vorhaltung der Medienanschlüsse für die Erweiteurng der OP-Flächen im Zuge dieser Baumaßnahme „Angiologie“ mit zu errichten. Die aktuelle Kostenermittlung für die 1. Baustufe geht von einer Gesamtbausumme in Höhe von ca. 7,7 Mio. EUR (KG 300-700) aus. Für die 2. Baustufe werden voraussichtliche Kosten in Höhe von ca. 8,9 Mio. EUR (KG 300-700) geschätzt. Damit werden die Schwellenwerte zur EU-weiten Ausschreibung der Planungsleistungen überschritten
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Aufgrund der außerordentlich hohen Komplexität der Baumaßnahme hat der Auftraggeber deshalb beschlossen, aufbauend auf der vorliegenden Entwurfsplanung nunmehr die Leistungsphasen 4-9 als Generalplanung in zwei Bauabschnitten für die Gesamtbaumaßnahme zu beauftragen.
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Der erste Bauabschnitt umfasst:
- Errichtung des Gesamtbaukörpers mit ca. 2.000 m² BGF (EG+1.OG) einschließlich statischer Ertüchtigung der Tragkonstruktion im Tiefgeschoss;
- Im EG: Errichtung/Ausbau/Ausstattung der Angiologie mit ca. 1.000 m² BGF
- Im 1. OG: Errichtung der Gebäudehülle einschl. statisch bzw. brandschutztechnisch relevanter Innenwände und Vorhaltung der Medienanschlüsse für die optionale Erweiterung der OP-Kapazitäten mit ca. 1.000 m² BGF
Der zweite Bauabschnitt (Beauftragung nur als Option) umfasst:
- Ausbau/Ausstattung des 1. OG für die Erweiterung der OP-Kapazitäten
Bauzeit 1. Bauabschnitt: 2015 bis voraussichtlich April 2017 (Inbetriebnahme)
Bauzeit 2. Bauabschnitt: voraussichtlicher Realisierungsbeginn ab 2017.
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist eine Generalplanung mit den Leistungen
- Objektplanung Gebäude HOAI § 34, LP 4-9
- Freianlagenplanung HOAI § 39, LP 4-9
- Tragwerksplanung HOAI § 51, LP 4-6
- Planung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1-8, HOAI § 55, LP 4-9
- Thermische Bauphysik, soweit erforderlich
- Schallschutz und Raumakustik, soweit erforderlich
- brandschutztechnische Beratung mit Fortschreibung des bereits aufgestellten Brandschutzkonzeptes.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufen- und abschnittsweise. Zunächst erfolgt nur die Beauftragung für den 1. Bauabschnitt. Der Auftraggeber erhält die einseitige Option zum Abruf einzelner Stufen und Bauabschnitte.
Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Für die Planung Technische Ausrüstung AG 7 (Medizintechnik) behält sich der Auftraggeber vor, nur die LP 5 zu beauftragen und die Beschaffung und Bauleitung selbst durchzuführen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Leipzig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise a), c) und d) von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erbringen. In Bezug auf den Versicherungsnachweis wird auf die Ausführungen unter b) verwiesen.Für Nachauftragnehmer sind nur die Nachweise a) für die entsprechende Planungsleistung sowie c) und d) erforderlich.
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a) Nachweis des besonderen Berufsstandes „Architekt“ oder „Ingenieur mit Nachweis der Bauvorlageberechtigung“ für den im Auftragsfall vorgesehenen Gesamtprojektleiter und den Entwurfsverfasser Objektplanung Gebäude sowie Architekt oder Ingenieur für den im Auftragsfall vorgesehenen Bauleiter Objektplanung Gebäude sowie für den Projektleiter Tragwerksplanung und die Projektleiter AG 1-3, 4-6, 7 und 8.
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b) Der Auftraggeber verlangt im Auftragsfall den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Für das VOF-Verfahren muss der Bewerber den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden erbringen sowie erklären, dass er im Auftragsfall eine entsprechende objektbezogene Versicherung abschließen wird. Sollte momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme bestehen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung mit der geforderten Deckungssumme abgeschlossen wird. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft muss jedes Mitglied das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung nachweisen; darüber hinaus muss die Gemeinschaft erklären, dass sie im Auftragsfalle eine die gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft im verlangten Umfang deckende, objektbezogene Versicherung abschließen wird.
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c) Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen.
d) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 a-g VOF sowie § 4 Abs. 9 a-d vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich bestätigte Auskünfte zu verlangen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre, getrennt nach den Leistungen
- Objektplanung Gebäude
- Tragwerksplanung
Technische Gebäudeausrüstung AG 1-3+7 med. Gase +8
- Technische Gebäudeausrüstung AG 4-6
- Medizintechnikplanung AG 7.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Anzahl des fest angestellten Personals in den letzten 3 Geschäftsjahren, getrennt nach den Leistungen
- Objektplanung Gebäude
- Tragwerksplanung
- Technische Gebäudeausrüstung AG 1-3+7 med. Gase +8
- Technische Gebäudeausrüstung AG 4-6
- Medizintechnikplanung AG 7.
b) Mindeststandard Büroreferenz
Nachweis, dass der Bewerber in den letzten fünf Jahren (fertiggestellt nach dem 01.01.2009) mindestens für ein Universitätsklinikum oder ein Krankenhaus der Schwerpunkt- oder Maximalversorgung für eine Baumaßnahme mit einem Investitionsvolumen >= 5 Mio. EUR brutto (KG 200-700 gemäß DIN 276), bei dem mindestens 3 OP-Säle errichtet oder umgebaut wurden, die Objektplanung Gebäude mindestens in den LP 4-8 erbracht hat.
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Im Projekt müssen die Termine und Kosten eingehalten worden sein. Das ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, aus dem diese Angaben hervorgehen, nachzuweisen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung mit plausibler Begründung, warum kein Referenzschreiben beigebracht wird, möglich. Hierzu muss ein Ansprechpartner auf Bauherrenseite benannt werden (Name, Telefon und E-Mail), der die Angaben bestätigen kann.
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c) Mindeststandard für den Gesamtprojektleiter, der während der gesamten Planungs- und Bauzeit ständiger Ansprechpartner für den Bauherrn sein wird:
Nachweis, dass der vorgesehene Projektleiter über mehr als 5 Jahre Berufserfahrung verfügt und in den letzten fünf Jahren (fertiggestellt nach dem 1.1.2009) mindestens in einem Krankenhausprojekt mit einem Investitionsvolumen >= 5 Mio. EUR brutto (KG 200-700 gemäß DIN 276) ), bei dem mindestens 3 OP-Säle errichtet oder umgebaut wurden, die Gesamtprojektleitung im Falle einer Generalplanung oder die Projektleitung für die Objektplanung Gebäude mindestens in den Leistungsphasen 4-8 erbracht hat und im Projekt Termine und Kosten eingehalten wurden. Das ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, aus dem diese Angaben hervorgehen, nachzuweisen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung mit plausibler Begründung, warum kein Referenzschreiben beigebracht wird, möglich. Hierzu muss ein Ansprechpartner auf Bauherrenseite benannt werden (Name, Telefon und E-Mail), der die Angaben bestätigen kann. Die Referenzprojekte des Büros müssen nicht identisch sein mit dem Referenzprojekt des Projektleiters. Das Referenzprojekt muss auch nicht im Büro des Bewerbers erbracht worden sein.
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d) Weitere Büroreferenzen: Der Bewerber soll über Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Krankenhausbauvorhaben mit einem Investitionsvolumen >= 5 Mio. EUR brutto KG 200-700 verfügen. Es sollen zusätzlich zu dem unter b) beschriebenen Referenzprojekt als Mindestanforderung zwei weitere Referenzprojekte benannt werden. Diese können die Mindestanforderung unterschreiten. Bei den weiteren Referenzprojekten muss mindestens die Objektplanung Gebäude mindestens in den Leistungsphasen 4-8 erbracht worden sein.
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Sehr großen Wert legt der Bauherr auf die Kosteneinhaltung und Termintreue. Deshalb soll zu den angegebenen Projekten ein Referenzschreiben beigefügt werden, in dem der Auftraggeber die Planungsleistungen und die Einhaltung der vorgegebenen Kosten- und Terminziele ausdrücklich bestätigt. Ersatzweise ist eine entsprechende Erklärung des Bewerbers zulässig, sofern eine Referenzbescheinigung nicht beigebracht werden kann. Die Referenzen sollen nicht älter als 5 Jahre sein (2009 bis 11/2014 fertiggestellt bzw. LP 8 vor dem 1.7.2012 begonnen).
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notwendige Angaben zu allen drei Referenzprojekten des Büros:
da) Investitionsvolumen KG 200-700;
db) Handelt es sich um ein Universitätsklinikum oder ein Krankenhaus der Schwerpunkt- oder Maximalversorgung?
dc) Wurden mindestens 3 OP-Säle errichtet bzw. umgebaut?
dd) Ist der Gesamtprojektleiter im Falle einer Generalplanung oder der Projektleiter Objektplanung Gebäude noch im Büro angestellt?
de) Wurde die Leistungsphase 8 Objektplanung Gebäude mit eigenem angestelltem Personal erbracht, ist der Bauleiter noch im Büro?
df) Referenzschreiben mit Bestätigung Termin- und Kosteneinhaltung, ersatzweise Eigenerklärung.
Zusätzlich wird vom Auftraggeber zu jedem Referenzprojekt ein Datenblatt gewünscht mit den wichtigsten Projektkennzahlen (NF, beplante Funktionsstellen nach DIN 13080, Baukosten KG 200-700). In Stichworten können hier auch Besonderheiten des Entwurfs dargestellt werden. Es sind Angaben zu Planungs- und Bauzeiten sowie zu den bearbeiteten Gewerken und Leistungsphasen gemäß HOAI gewünscht. Es soll der Grundriss der OP-Abteilung (soweit in dem Projekt gebaut) beigefügt werden. Ebenso ein Lageplan und eine Ansicht des Gebäudes. Zeichnungen nicht größer als A3.
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e) Personalreferenzen: Der Bewerber soll nachweisen, dass er über entsprechend qualifiziertes Personal verfügt. Angaben sind erforderlich für
ea) den vorgesehenen Gesamtprojektleiter;
eb) den Projektleiter Objektplanung Gebäude;
ec) den Bauleiter Objektplanung Gebäude
ed) den Projektleiter Tragwerksplanung
ef) den Projektleiter Technische Ausrüstung AG 1-3
eg) den Bauleiter Technische Ausrüstung AG 1-3
eh) den Projektleiter Technische Ausrüstung AG 4-6
ei) den Bauleiter Technische Ausrüstung AG 4-6
Anzugeben sind jeweils:
- Datum des Studienabschlusses;
- Datum des Eintritts in das bewerbende Büro (bei mehr als 10 Jahren Bürozugehörigkeit genügt die Jahreszahl)
- beruflicher Werdegang in Kurzform, aus der ersichtlich ist, welche Anstellungsverhältnisse bestanden und welche vergleichbaren Projekte bearbeitet wurden.
Mindeststandards: Siehe III.2.3 b) und c).
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß § 15 HOAI.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine spezielle Rechtsform, aber gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Fall einer Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Es ist auch möglich, dass der Objektplaner Gebäude die Leistungen komplett anbietet und die Fachingenieurleistungen an Nachauftragnehmer selbst beauftragt, ohne eine Bewerbergemeinschaft zu bilden.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nachweis des besonderen Berufsstandes „Architekt“ oder „Ingenieur mit Nachweis der Bauvorlageberechtigung“ für den im Auftragsfall vorgesehenen Gesamtprojektleiter und den Entwurfsverfasser Objektplanung Gebäude sowie Architekt oder Ingenieur für den im Auftragsfall vorgesehenen Bauleiter Objektplanung Gebäude sowie für den Projektleiter Tragwerksplanung und die Projektleiter AG 1-3, 4-6, 7 und 8.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die unter III.2.3 b) und c) genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren Nichterfüllung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt. Jeder Planer darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Nachauftragnehmer können sich mehrfach bewerben.Sollten nach der formalen Prüfung noch mehr als 5 Bewerber im Verfahren sein, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III 2.2 und III 2.3.:- wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III 2.2 mit 20 % Gewichtung- technische Leistungsfähigkeit III 2.3 mit 80 % Gewichtung.Es wird empfohlen, dass der Bewerber ein Formular ausfüllt, das vom Auftraggeber per E-Mail unter der Adresse vergabestelle-b5@uniklinik-leipzig.de abgerufen werden kann. Dort sind die erforderlichen Angaben und das Bewertungssystem aufgeführt. Bei Punktgleichheit entscheidet der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen unter besonderer Berücksichtigung der angegebenen Büro-Referenzprojekte hinsichtlich Funktionalität und Gestaltung, Termin- und Kosteneinhaltung und Bezug zum Vorhaben sowie unter besonderer Berücksichtigung der Qualifikation und Erfahrung des vorgesehenen Personals. Dazu bildet er ein Auswahlgremium, deren Mitglieder unabhängig voneinander die Bewerbungen benoten. Aus der Gesamtnote für jeden Bewerber ergibt sich die Rangfolge. Ist auch damit keine hinreichende Differenzierung möglich, wird gelost.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-01-20 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: UKL Bereich 5 – Planung und technische Gebäudeverwaltung
Frau Sichting (Vergabestelle)
Internetadresse: www.uniklinik-leipzig.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-03-01 📅
Datum des Endes: 2022-04-30 📅
Zusätzliche Informationen
Es wird empfohlen, dass der Bewerber ein Formular ausfüllt, das vom Auftraggeber per E-Mail unter der Adresse vergabestelle-b5@uniklinik-leipzig.de abgerufen werden kann.
Dort sind die erforderlichen Angaben und das Bewertungssystem aufgeführt. Der Bewerber muss die geforderten Nachweise beibringen. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt)!
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Die ausgewählten Teilnehmer erhalten am 20.01.2015 mit der Einladung zu Verhandlungen (§ 11 Abs. 1 VOF) eine Beschreibung zum weiteren Verfahrensablauf.
Die Verhandlungen sollen am 05.02.2015 stattfinden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen; Geschäftsstelle der Vergabekammer bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: PF 10 13 64
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3419773202 📞
Internetadresse: http://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363 🌏
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB, ist ein Antrag auf Vergabenachprüfung unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Das OLG Dresden geht regelmäßig davon aus, dass die Rüge gem. Nr. 1 dann unverzüglich erfolgt ist, wenn sie binnen einer Woche nach Kenntniserlangung ausgesprochen wird.
Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gem. § 101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2014/S 241-424561 (2014-12-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 085-153264
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 241-424561
ABl. S-Ausgabe: 85

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung der Arbeitsweise des Büros (50)
2. Honorar (50)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-03-20 📅
Name: Ingenieurbüro Professor Dr.-Ing. W. Vogt Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Emilienstraße 15
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@ib-prof-vogt-leipzig.de 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen
Internetadresse: http://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363. 🌏
Quelle: OJS 2015/S 085-153264 (2015-04-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-17)
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Liebigstraße 18, Haus B

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 117-211940
ABl. S-Ausgabe: 117

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung der Arbeitsweise des Büros (40)
2. Gesamteindruck des Bewerbers in der Präsentation (30)
3. Honorar (30)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-01-14 📅
Name: Mayer-Vorfelder und Dinkelacker Ingenieurgesellschaft für Bauwesen GmbH & Co. KG
Postanschrift: An der Pikardie 6
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01277
E-Mail: zentrale.dresden@mvd-plan.de 📧

2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-01-28 📅
Name: Planungsbüro WAIDHAS GmbH
Postanschrift: Neefestraße 42
Postort: Chemnitz
Postleitzahl: 09119
E-Mail: planung-ekk@waidhas-ing.de 📧

3️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-03-31 📅
Name: Planungsgruppe M+M AG
Postanschrift: Altenberger Str. 46a
E-Mail: mike.grober@pgmm.com 📧

4️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-08 📅
Name: mtp Planungsgesellschaft für Medizintechnik mbH
Postanschrift: Goetheallee 23
Postleitzahl: D-01309
E-Mail: info@mt-planung.de 📧

5️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-08 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 14
5
6
8
3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB, ist ein Antrag auf Vergabenachprüfung unzulässig, soweit:
Quelle: OJS 2015/S 117-211940 (2015-06-17)