Generalplanungsleistungen für das Projekt „Verlängerung S28 von Mettmann nach Wuppertal – BA2.a-BA4"

Regiobahn GmbH

Die Regiobahn bedient die S-Bahn Strecke S28, offizielle Bezeichnung der Regiobahn im VRR, von Mettmann über Erkrath, Düsseldorf, Neuss nach Kaarst. Hierbei durchquert die Regiobahn auf Ihrer Fahrt von Mettmann nach Kaarst sowohl das Bergische Land als auch die Niederrheinische Tiefebene.
Insgesamt hat die Strecke der S 28 eine Länge von ca. 34 km, wobei davon nur ca. 18 km zum Eigentum der Regiobahn GmbH gehören. Der Rest gehört zum Infrastrukturbereich der DB AG. Zusätzlich befindet sich noch eine 3,7 km lange Güterstrecke von Mettmann Stadtwald nach Wuppertal Dornap-Hahnenfurth im Besitz der Regiobahn.
Das Projekt „Verlängerung S28“ umfasst den Ausbau und Neubau eines knapp 6 km langen Streckenabschnitts zwischen Mettmann-Stadtwald und Wuppertal-Vohwinkel. In Wuppertal-Dornap soll die S28 in die S9 eingeschleift werden. Ca. 3 km zwischen Mettmann-Stadtwald und Wuppertal-Dornap-Hahnenfurth (BA 1.b) werden demnächst für die Verlängerung der S28 in die Richtung nach Wuppertal von eingleisig auf zweigleisig ausgebaut.
Von Dornap-Hahnenfurth wird die Trasse dann weiterführend zweigleisig bis zum geplanten Haltepunkt „Hahnenfurth-Düssel“ weitergeführt, wobei eine nördliche Umfahrung der Grube Hahnenfurth nahe der Düsseldorfer Straße B 7n vorgesehen ist.
Am Haltepunkt „Hahnenfurth-Düssel“ ist eine Verknüpfung des motorisierten Individualverkehrs mit der geplanten Schienenverbindung durch den Bau einer P+R-Anlage, Bike-and-ride-Möglichkeiten sowie eine Heranführung der Linienbusse vorgesehen. Die vorgenannte P+R und B+R-Anlage gehört jedoch nicht zum Leistungsumfang.
Für die Verlängerung der S28 von Mettmann nach Wuppertal liegt der Planfeststellungsbeschluss vom 19.8.2009 vor.
Für die Verlängerung der S28 von Mettmann nach Wuppertal gilt es die Generalplanerleistung für die Bauabschnitte 2.a, 2.b, 3 und 4 zu erbringen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-08-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-08-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Folgende Leistungen und Stufen umfassen die Generalplanerleistungen:1. Stufe:— Objektplanung: Leistungsbild Verkehrsanlagen, gemäß §§ 45 ff. HOAI – Leistungsphase 5 (Planung der Eisenbahnstrecke, Zufahrten und Wege),— Objektplanung: Leistungsbild Gebäude und Innenräume, gemäß §§ 33 ff. HOAI – Leistungsphase 3-5 (Planung der Überdachung des Haltestellenpunktes Hahnenfurth-Düssel),— Objektplanung: Leistungsbild Ingenieurbauwerke, gemäß §§ 43 ff. HOAI – Leistungsphase 1-5 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführungen),— Objektplanung: Leistungsbild Ingenieurbauwerke, gemäß §§ 43 ff. HOAI – Leistungsphase 3-5 (Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),— Objektplanung: Freianlagen, gemäß §§ 38 ff. HOAI – Leistungsphase 5 (Halde und Haltepunktbereich),— Fachplanung: Tragwerksplanung, gemäß §§ 49 ff. HOAI – Leistungsphase 1-5 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführung),— Fachplanung: Tragwerksplanung, gemäß §§ 49 ff. HOAI – Leistungsphase 3-5 (Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),— Fachplanung: Technische Ausrüstung, gemäß §§ 53 ff. HOAI – Leistungsphase 1-5 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Starkstromanlagen; Fernmelde und informationstechnische Anlagen; Förderanlagen),— Fachplanung: Technische Ausrüstung, gemäß §§ 53 ff. HOAI – Leistungsphase 3-4 (LST).— Besondere Leistung: Die vorhandene planfestgestellte Planung ist auf Machbarkeit unter der Berücksichtigung der aktuellen technischen Vorschriften und Regelungen zu überprüfen und bei Bedarf zu überarbeiten. Der AN hat bei ggf. erforderlichen Genehmigungsprozessen mitzuwirken.2. Stufe, optional:— Objektplanung: Leistungsbild Verkehrsanlagen, gemäß §§ 45 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (Planung der Eisenbahnstrecke, Zufahrten und Wege),— Objektplanung: Leistungsbild Gebäude und Innenräume, gemäß §§ 33 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (Planung der Überdachung des Haltestellenpunktes Hahnenfurth-Düssel),— Objektplanung: Leistungsbild Ingenieurbauwerke, gemäß §§ 43 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführung, 1 Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),— Objektplanung: Freianlagen, gemäß §§ 38 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (Halde und Haltepunktbereich),— Fachplanung: Tragwerksplanung, gemäß §§ 49 ff. HOAI – Leistungsphase 6 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführungen, 1 Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),— Fachplanung: Technische Ausrüstung, gemäß §§ 53 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Starkstromanlagen; Fernmelde und informationstechnische Anlagen; Förderanlagen; LST).3. Stufe, optional:— Objektplanung: Leistungsbild Verkehrsanlagen, gemäß §§ 45 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (Planung der Eisenbahnstrecke, Zufahrten und Wege),— Objektplanung: Leistungsbild Gebäude und Innenräume, gemäß §§ 33 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (Planung der Überdachung des Haltestellenpunktes Hahnenfurth-Düssel),— Objektplanung: Leistungsbild Ingenieurbauwerke, gemäß §§ 43 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführungen, Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),— Objektplanung: Freianlagen, gemäß §§ 38 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (Halde und Haltepunktbereich),— Fachplanung: Technische Ausrüstung, gemäß §§ 53 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Starkstromanlagen; Fernmelde und informationstechnische Anlagen; Förderanlagen; LST).Es ist beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Die Stufe 2 und 3 sieht nur eine optionale Beauftragung vor.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regiobahn GmbH
Postanschrift: An der Regiobahn 15
Postleitzahl: 40822
Postort: Mettmann
Kontakt
Internetadresse: http://www.regio-bahn.de 🌏
E-Mail: cuhe@schuessler-plan.de 📧
Telefon: +49 2116102201 📞
Fax: +49 2116102299 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-14 📅
Einreichungsfrist: 2014-09-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 157-283491
ABl. S-Ausgabe: 157
Zusätzliche Informationen
1) Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegeben Bewerbungsbogen um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen kann bei der unter Ziff. I.1) für Auskünfte benannte Kontaktstelle (Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH) per E-Mail (cuhe@schuessler-plan.de; Betreff: Regiobahn – Vergabe Generalplanung Verlängerung S28 BA 2.a – BA 4) angefordert werden. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Generalplanung Verlängerung S28 BA 2.a – BA 4“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle (Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, Sankt-Franziskus-Straße 148, 40470 Düsseldorf) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d.h. nicht im verschlossenem Umschlag) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. 2) Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (cuhe@schuessler-plan.de, Betreff: Regiobahn - Vergabe Generalplanung Verlängerung S28 BA 2.a – BA 4) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle (cuhe@schuessler-plan.de, Betreff: Regiobahn – Vergabe Generalplanung Verlängerung S28 BA 2.a – BA 4) bis zum 4.9.2014 einzureichen. 3) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. 4) Die Angaben zur Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft sind grds. bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Ein Wechsel in der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft während des Vergabeverfahrens erfordert ggf. eine erneute Eignungsprüfung und kann u. U. zum (nachträglichen) Ausschluss vom weiteren Verfahren führen. Entsprechendes gilt beim Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich der Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat. 5) Der Auftraggeber wird nach Maßgabe von § 20 SektVO die Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf mind. 3, max. 5 beschränken. Objektive Kriterien für die Auswahl sind die Fachkunde,Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit auf Grundlage der unter III.2) geforderten Unterlagen. 6) Die Regiobahn GmbH behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als drei geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. 7) Die unter Ziff. II.3) genannte Vertragslaufzeit bezieht sich auf alle 3 Beauftragungsstufen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Regiobahn bedient die S-Bahn Strecke S28, offizielle Bezeichnung der Regiobahn im VRR, von Mettmann über Erkrath, Düsseldorf, Neuss nach Kaarst. Hierbei durchquert die Regiobahn auf Ihrer Fahrt von Mettmann nach Kaarst sowohl das Bergische Land als auch die Niederrheinische Tiefebene.
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Insgesamt hat die Strecke der S 28 eine Länge von ca. 34 km, wobei davon nur ca. 18 km zum Eigentum der Regiobahn GmbH gehören. Der Rest gehört zum Infrastrukturbereich der DB AG. Zusätzlich befindet sich noch eine 3,7 km lange Güterstrecke von Mettmann Stadtwald nach Wuppertal Dornap-Hahnenfurth im Besitz der Regiobahn.
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Das Projekt „Verlängerung S28“ umfasst den Ausbau und Neubau eines knapp 6 km langen Streckenabschnitts zwischen Mettmann-Stadtwald und Wuppertal-Vohwinkel. In Wuppertal-Dornap soll die S28 in die S9 eingeschleift werden. Ca. 3 km zwischen Mettmann-Stadtwald und Wuppertal-Dornap-Hahnenfurth (BA 1.b) werden demnächst für die Verlängerung der S28 in die Richtung nach Wuppertal von eingleisig auf zweigleisig ausgebaut.
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Von Dornap-Hahnenfurth wird die Trasse dann weiterführend zweigleisig bis zum geplanten Haltepunkt „Hahnenfurth-Düssel“ weitergeführt, wobei eine nördliche Umfahrung der Grube Hahnenfurth nahe der Düsseldorfer Straße B 7n vorgesehen ist.
Am Haltepunkt „Hahnenfurth-Düssel“ ist eine Verknüpfung des motorisierten Individualverkehrs mit der geplanten Schienenverbindung durch den Bau einer P+R-Anlage, Bike-and-ride-Möglichkeiten sowie eine Heranführung der Linienbusse vorgesehen. Die vorgenannte P+R und B+R-Anlage gehört jedoch nicht zum Leistungsumfang.
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Für die Verlängerung der S28 von Mettmann nach Wuppertal
liegt der Planfeststellungsbeschluss vom 19.8.2009 vor.
gilt es die Generalplanerleistung für die Bauabschnitte 2.a, 2.b, 3 und 4 zu erbringen.
Menge oder Umfang:
Folgende Leistungen und Stufen umfassen die Generalplanerleistungen:
1. Stufe:
— Objektplanung: Leistungsbild Verkehrsanlagen, gemäß §§ 45 ff. HOAI – Leistungsphase 5 (Planung der Eisenbahnstrecke, Zufahrten und Wege),
— Objektplanung: Leistungsbild Gebäude und Innenräume, gemäß §§ 33 ff. HOAI – Leistungsphase 3-5 (Planung der Überdachung des Haltestellenpunktes Hahnenfurth-Düssel),
— Objektplanung: Leistungsbild Ingenieurbauwerke, gemäß §§ 43 ff. HOAI – Leistungsphase
1-5 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführungen),
3-5 (Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),
— Objektplanung: Freianlagen, gemäß §§ 38 ff. HOAI – Leistungsphase 5 (Halde und Haltepunktbereich),
— Fachplanung: Tragwerksplanung, gemäß §§ 49 ff. HOAI – Leistungsphase
1-5 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführung),
3-5 (Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),
— Fachplanung: Technische Ausrüstung, gemäß §§ 53 ff. HOAI – Leistungsphase
1-5 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Starkstromanlagen; Fernmelde und informationstechnische Anlagen; Förderanlagen),
3-4 (LST).
— Besondere Leistung: Die vorhandene planfestgestellte Planung ist auf Machbarkeit unter der Berücksichtigung der aktuellen technischen Vorschriften und Regelungen zu überprüfen und bei Bedarf zu überarbeiten. Der AN hat bei ggf. erforderlichen Genehmigungsprozessen mitzuwirken.
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2. Stufe, optional:
— Objektplanung: Leistungsbild Verkehrsanlagen, gemäß §§ 45 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (Planung der Eisenbahnstrecke, Zufahrten und Wege),
— Objektplanung: Leistungsbild Gebäude und Innenräume, gemäß §§ 33 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (Planung der Überdachung des Haltestellenpunktes Hahnenfurth-Düssel),
— Objektplanung: Leistungsbild Ingenieurbauwerke, gemäß §§ 43 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführung, 1 Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),
— Objektplanung: Freianlagen, gemäß §§ 38 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (Halde und Haltepunktbereich),
— Fachplanung: Tragwerksplanung, gemäß §§ 49 ff. HOAI – Leistungsphase 6 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführungen, 1 Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),
— Fachplanung: Technische Ausrüstung, gemäß §§ 53 ff. HOAI – Leistungsphase 6-7 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Starkstromanlagen; Fernmelde und informationstechnische Anlagen; Förderanlagen; LST).
3. Stufe, optional:
— Objektplanung: Leistungsbild Verkehrsanlagen, gemäß §§ 45 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (Planung der Eisenbahnstrecke, Zufahrten und Wege),
— Objektplanung: Leistungsbild Gebäude und Innenräume, gemäß §§ 33 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (Planung der Überdachung des Haltestellenpunktes Hahnenfurth-Düssel),
— Objektplanung: Leistungsbild Ingenieurbauwerke, gemäß §§ 43 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (1 Straßenüberführung, 2 Eisenbahnüberführungen, Zugangsbauwerk und Aufzugschacht, 7 Stützbauwerke),
— Objektplanung: Freianlagen, gemäß §§ 38 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (Halde und Haltepunktbereich),
— Fachplanung: Technische Ausrüstung, gemäß §§ 53 ff. HOAI – Leistungsphase 8-9 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Starkstromanlagen; Fernmelde und informationstechnische Anlagen; Förderanlagen; LST).
Es ist beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Die Stufe 2 und 3 sieht nur eine optionale Beauftragung vor.
Beschreibung der Optionen: Die Leistungen der Stufe 2 und 3 sollen optional vergeben werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mettmann.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Prüfung der Eignung fordert die Vergabestelle zur Abgabe der nachstehend näher beschriebenen Nachweise und Unterlagen auf. Es wird darauf hingewiesen, dass die geforderten Unterlagen mit der Bewerbung einzureichen sind. Erklärungen und Nachweise, die auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgefordert werden. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht. Beizubringende Nachweise / Bescheinigungen müssen gültig sein. Soweit sie keine bestimmte Gültigkeitsdauer aufweisen, dürfen sie, gerechnet vom Ablauf der Angebotsfrist, nicht älter als 6 Monate sein. Enthält die Bescheinigung kein Datum, ist sie als Nachweis ungeeignet.
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Alle geforderten Nachweise/Erklärungen sind von den Bewerbern zwingend zu unterschreiben und bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb können der bei I.1) genannten Kontaktstelle angefordert werden.
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Beruft sich der Bewerber auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit eines Nachunternehmers, so sind die jeweiligen Nachweise für den Nachunternehmer zu erbringen. In diesem Fall ist die Eigenerklärung auch durch den Nachunternehmer zu erbringen. Des Weiteren hat der Bewerber die Verpflichtungserklärung abzugeben, dass im Falle eines Auftrags der AN auf das Vermögen des sich auf des im Teilnahmewettbewerbs berufenen Nachunternehmers zurückgreifen kann.
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Zum Nachweis der Zuverlässigkeit sind zudem folgende Nachweise einzureichen:
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO,
— Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung.
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass mit Abgabe der Angebote von den ausgeählten Bewerbern auch noch Verpflichtungserklärungen im Sinne von § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW abzugeben sind (vgl. § 8 TVgG). Vgl. hierzu auch die Angaben unter III 1.4).
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Des Weiteren sind einzureichen, soweit einschlägig:
— Nachunternehmererklärung, soweit sich der Bewerber auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft (vgl. auch § 20 Abs. 3 SektVO).
— Bietergemeinschaften haben zudem eine Bevollmächtigung ihres Vertreters abzugeben.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die o. g. Nachweise von jedem Unternehmen einzureichen. Bewerbungen müssen zudem die unter Ziffer III.2.2) und III.2.3) aufgeführten Nachweise der Eignung enthalten. Der Auftraggeber behält sich vor, etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern. Dabei werden alle Bewerber gleich behandelt. Die Teilnahmeanträge werden nicht zurückgesandt. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht. Mehrfachbewerbungen einzeln und/oder als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig. Die Auswahl der Bewerber erfolgt gemäß § 20 SektVO anhand der Angaben zu wirtschaftlichen, finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben sind zu treffen:
— Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
— Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachliche Eignung mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Referenzprojekte:
a) min. 3 Referenzprojekte für Objektplanung Verkehrsanlage Schiene,
b) min. 3 Referenzprojekte für Objektplanung Verkehrsanlage Straße,
c) min. 3 Referenzprojekte für Objektplanung Ingenieurbauwerke,
d) min. 3 Referenzprojekte für Fachplanung Technische Ausrüstung.
Folgende Anforderungen werden an die Referenzprojekte gestellt:
— Die Referenzprojekte dürfen nicht älter als 5 Jahre (ab 09/2009) sein.
— Die Leistungsphase 5 muss mindestens in Gänze erbracht sein.
— Die erbrachten Leistungen müssen vergleichbarer Art sein, d.h. mindestens 2-gleisiger Neubau mit einer Länge von ca. 3 km.
Die Darstellung der Referenzen sollte möglichst folgende konkrete Angaben enthalten:
— Beschreibung des jeweiligen Projektes,
— Auftragssumme,
— Leistungszeitraum,
— Angaben der Unternehmer erbrachten Leistungen des jeweiligen Projekt mit konkretem Bezug auf die Paragraphen der HOAI und der jeweiligen Leistungsphase,
— und Ansprechpartner des Auftraggebers nebst Kontaktdaten.
2) Benennung der Mitglieder des Projektteams (Personen, welche die Leistungen tatsächlich erbringen) und deren berufliche Qualifikation sowie deren persönlicher Referenzen im Bereich der Planung von Verkehrswegen oder vergleichbaren Infrastruktureinrichtungen und im Bereich der Planung von Ingenieurbauwerken.
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3) Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten und des Führungspersonals in den letzten 3 Jahren.
4) Jeweils durchschnittliche Zahl der Beschäftigten für Planungen im Bereich Verkehrsplanung und im Bereich Ingenieurbau in den letzten 3 Jahren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Bietergemeinschaften (Bewerbergemeinschaften), die sich im Auftragsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen wollen, haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— nach der der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber – auch schon im Vergabeverfahren – rechtsverbindlich vertritt, alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften sowie der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen.
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— Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Regiobahn hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen
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a) zum Mindestlohn gemäß § 4 Abs. 3 TVgG-NRW,
b) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Abschluss gemäß § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i.S.d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW), abzugeben.
Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen;
c) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie
d) zur Ausführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben.
Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Schüßler-Pan Ingenieurgesellschaft mbH
Frau Christina Uhe
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-11-16 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Cecilienallee 2
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de 📧
Telefon: +49 2114753637 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de 🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 107 ff. GWB. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind in Konkretisierung zu § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB innerhalb von 3 Tagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen.
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Quelle: OJS 2014/S 157-283491 (2014-08-14)