Generalsanierung Landgraf Ludwig Realschule Alleestraße 20-24

Stadt Pirmasens – Abteilung Hochbau – Kommunales Bauen

Die Landgraf-Ludwig-Realschule plus in Pirmasens ist eine Ganztags-Schule mit ca. 800 Schülerinnen und Schülern in 36 Klassen, davon ca. 260 Schülern in 10 Klassen am Schulstandort Alleestraße 20-24. Die Schule hat noch 2 weitere Standorte, die jedoch nicht Gegenstand der Baumaßnahmen sind. Derzeit wird am Standort Alleestraße eine Fachoberschule (FOS) mit den Fachrichtungen Technik und Metalltechnik als weitere Schulform eingerichtet. Hier können Absolventen der Realschule plus die 11. und 12. Klassenstufe absolvieren und mit dem FOS-Abschluss die Fachhochschulreife erlangen.
Der Schulstandort Alleestraße 20-24 setzt sich aus 3 Gebäuden zusammen. Dieser Schulkomplex soll saniert und für die neue Nutzung umgebaut werden. Die drei Gebäude haben zusammen eine BGF von ca. 5 330 m², davon sind ca. 3 700 m² Nutzfläche.
Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Das mittlere Gebäude Alleestraße 22 wurde als ehemalige höhere Schule für Mädchen mit neuspätgotischer Straßenfassade 1906 erbaut, das Nachbargebäude, ein neubarocker Sandsteinbau, kurz nach 1900 erbaut, wurde baulich mit dem Schulgebäude verbunden zur Aufnahme der Realschule. Das Gebäude Nr. 20, die ehemalige Landeszentralbank, ein Gebäude von 1956, steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Auch dieses Gebäude wird von der Realschule genutzt. Erhaltenswert sind in den Gründerzeitgebäuden die Fassaden und Bestandteile des Innenausbaus, der genaue Umfang der erhaltenswerten Bausubstanz ist im Rahmen der Planung noch mit den Behörden abzustimmen.
Der Gebäudekomplex soll in Abstimmung mit der Denkmalpflege für eine zukunftsorientierte Schulnutzung saniert werden. Schwerpunkte hierbei sind: Anpassen der Grundrisse an aktuelle Nutzungsanforderungen, auch konstruktive Umbauten wie z.B. Verstärkung der Decken zur Aufstellung von Maschinen, Sanierung und Instandsetzung der konstruktiven Bauteile und der Haustechnik, baulicher Brandschutz und Barrierefreiheit. Insbesondere im Gebäudeteil Hausnummer 24 ist eine Entkernung und Neueinbau der Geschossdecken und des inneren Tragwerks erforderlich.
Im Vorfeld sind Voruntersuchungen und Vorplanungen mit Kostenschätzungen für die einzelnen Gebäudeteile Hausnummer 24 und 20 erarbeitet worden, das Gebäude Hausnummer 22 wurde dabei nicht betrachtet. Aufgrund zwischenzeitlich geänderter Randbedingungen sind diese Studien und Planungen nicht mehr aktuell. Die darin dargestellten Planungsvorgaben sind nicht mehr durchgehend verbindlich für die weitere Planung. Die Unterlagen geben dennoch einen Einblick in die Aufgabenstellung und stehen den Bewerben deshalb zur Einsicht zur Verfügung. Diese Unterlagen können auf der unter I.1) genannten Internetseite des Auftraggebers heruntergeladen werden.
Die aktuelle Aufgabenstellung sieht zunächst vor, eine Gesamtplanung in den Leistungsphasen 1-3 für den Schulstandort mit allen drei Gebäudeteilen zu erstellen. Diese Gesamtplanung soll dann in sinnvollen Bauabschnitten in den Leistungsphasen 4-9 umgesetzt werden.
Das Vergabeverfahren betrifft die Architektenleistungen, Fachplanungsleistungen sind nicht Gegenstand der Vergabe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-06-02 Auftragsbekanntmachung
2019-12-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-06-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistung gemäß HOAI. Dabei sind folgende Stufen vorgesehen: LP 1-3 Vorentwurfs- und Entwurfsplanung für das Gesamtprojekt. LP 4-7, Genehmigungsplanung, Werkplanung und Vergabe für im Rahmen der Planung zu bildende Bauabschnitte, LP 8-9 Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation für im Rahmen der Planung zu bildende Bauabschnitte. Derzeit vorgesehen sind 2 bis 3 Bauabschnitte.644 000
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Gesamtwert des Auftrags: 644 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Pirmasens – Abteilung Hochbau – Kommunales Bauen
Postanschrift: Stadtverwaltung Pirmasens – Zentrale Vergabestelle – Ringstr. 68-70
Postleitzahl: 66953
Postort: Pirmasens
Kontakt
Internetadresse: http://www.pirmasens.de 🌏
E-Mail: zentralevergabestelle@pirmasens.de 📧
Telefon: +49 6331842548 📞
Fax: +49 6331842499 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-06-02 📅
Einreichungsfrist: 2014-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-06-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 107-188603
ABl. S-Ausgabe: 107

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Landgraf-Ludwig-Realschule plus in Pirmasens ist eine Ganztags-Schule mit ca. 800 Schülerinnen und Schülern in 36 Klassen, davon ca. 260 Schülern in 10 Klassen am Schulstandort Alleestraße 20-24. Die Schule hat noch 2 weitere Standorte, die jedoch nicht Gegenstand der Baumaßnahmen sind. Derzeit wird am Standort Alleestraße eine Fachoberschule (FOS) mit den Fachrichtungen Technik und Metalltechnik als weitere Schulform eingerichtet. Hier können Absolventen der Realschule plus die 11. und 12. Klassenstufe absolvieren und mit dem FOS-Abschluss die Fachhochschulreife erlangen.
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Der Schulstandort Alleestraße 20-24 setzt sich aus 3 Gebäuden zusammen. Dieser Schulkomplex soll saniert und für die neue Nutzung umgebaut werden. Die drei Gebäude haben zusammen eine BGF von ca. 5 330 m², davon sind ca. 3 700 m² Nutzfläche.
Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Das mittlere Gebäude Alleestraße 22 wurde als ehemalige höhere Schule für Mädchen mit neuspätgotischer Straßenfassade 1906 erbaut, das Nachbargebäude, ein neubarocker Sandsteinbau, kurz nach 1900 erbaut, wurde baulich mit dem Schulgebäude verbunden zur Aufnahme der Realschule. Das Gebäude Nr. 20, die ehemalige Landeszentralbank, ein Gebäude von 1956, steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Auch dieses Gebäude wird von der Realschule genutzt. Erhaltenswert sind in den Gründerzeitgebäuden die Fassaden und Bestandteile des Innenausbaus, der genaue Umfang der erhaltenswerten Bausubstanz ist im Rahmen der Planung noch mit den Behörden abzustimmen.
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Der Gebäudekomplex soll in Abstimmung mit der Denkmalpflege für eine zukunftsorientierte Schulnutzung saniert werden. Schwerpunkte hierbei sind: Anpassen der Grundrisse an aktuelle Nutzungsanforderungen, auch konstruktive Umbauten wie z.B. Verstärkung der Decken zur Aufstellung von Maschinen, Sanierung und Instandsetzung der konstruktiven Bauteile und der Haustechnik, baulicher Brandschutz und Barrierefreiheit. Insbesondere im Gebäudeteil Hausnummer 24 ist eine Entkernung und Neueinbau der Geschossdecken und des inneren Tragwerks erforderlich.
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Im Vorfeld sind Voruntersuchungen und Vorplanungen mit Kostenschätzungen für die einzelnen Gebäudeteile Hausnummer 24 und 20 erarbeitet worden, das Gebäude Hausnummer 22 wurde dabei nicht betrachtet. Aufgrund zwischenzeitlich geänderter Randbedingungen sind diese Studien und Planungen nicht mehr aktuell. Die darin dargestellten Planungsvorgaben sind nicht mehr durchgehend verbindlich für die weitere Planung. Die Unterlagen geben dennoch einen Einblick in die Aufgabenstellung und stehen den Bewerben deshalb zur Einsicht zur Verfügung. Diese Unterlagen können auf der unter I.1) genannten Internetseite des Auftraggebers heruntergeladen werden.
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Die aktuelle Aufgabenstellung sieht zunächst vor, eine Gesamtplanung in den Leistungsphasen 1-3 für den Schulstandort mit allen drei Gebäudeteilen zu erstellen. Diese Gesamtplanung soll dann in sinnvollen Bauabschnitten in den Leistungsphasen 4-9 umgesetzt werden.
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Das Vergabeverfahren betrifft die Architektenleistungen, Fachplanungsleistungen sind nicht Gegenstand der Vergabe.
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistung gemäß HOAI. Dabei sind folgende Stufen vorgesehen: LP 1-3 Vorentwurfs- und Entwurfsplanung für das Gesamtprojekt. LP 4-7, Genehmigungsplanung, Werkplanung und Vergabe für im Rahmen der Planung zu bildende Bauabschnitte, LP 8-9 Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation für im Rahmen der Planung zu bildende Bauabschnitte. Derzeit vorgesehen sind 2 bis 3 Bauabschnitte.
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Referenznummer: Gen San LLR – Alleestr. 20-24
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Pirmasens

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der erforderlichen Angaben soll der Bewerberbogen verwendet werden, der bei der Internet-Adresse der Kontaktstelle gem. I.1) abgerufen werden kann. Maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich der Text der EU-Bekanntmachung.
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Der eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Werden die nachfolgend aufgeführten Nachweise 1 bis 7 nicht oder nicht vollständig vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Die Vergabestelle macht von §5(3) VOF (Nachforderungsmöglichkeit) keinen Gebrauch.
1. Angaben zu Name, Rechtsform, Anschrift und Kontaktdaten des Bewerbers
2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung
2.1 bei Personengesellschaften durch Nachweis der Vertretungsmacht.
2.2 bei juristischen Personen durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs.
2.3 bei Arbeits-/ Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter der Arbeits-/Bietergemeinschaft zu benennen, der die Gemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Hierfür ist die Vorlage einer Vollmachtserklärung für den verantwortlichen Vertreter, die von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet ist, erforderlich.
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3. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt gem. III.3.1).
Der Nachweis ist für den für die Leistung verantwortlichen Vertreter des sich bewerbenden Büros oder der juristischen Person vorzulegen.
Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied der Gemeinschaft zu führen.
4. Erklärung des Bewerbers, dass die freiberufliche Leistung unabhängig von Ausführungs- und
Lieferinteressen erfolgt gemäß § 2(3) VOF.
5. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmern gemäß § 4 (2).
6. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4(6) und § 4 (9) VOF vorliegen.
7. Wird von §5(6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer die Nachweise nach 1 bis 6 vorzulegen sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers.
Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften müssen die unter III.2.1) genannten Nachweise von jedem Mitglied erbracht werden.
Die Eignungskriterien, die unter III.2.2) und III.2.3) aufgeführt sind, werden nach dem angegebenen Punktesystembewertet. Der Auftraggeber stellt zunächst grundsätzlich Eignung fest. Aus dem Kreis der geeigneten Bewerber wählt der Auftraggeber die aufzufordernden Bewerber aus. Ein Bewerber ist grundsätzlich geeignet, wenn er die Mindestpunktzahl von mindestens 100 Punkten oder mehr erreicht hat. Es werden aus dem Kreis der grundsätzlich geeigneten Bewerber bis zu 5 Bewerber zur Teilnahme an Verhandlungen aufgefordert. Sollten mehr als 5 Bewerber geeignet sein, werden die 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen aufgefordert. Bei Punktgleichheit von Bewerbern auf dem 5 und 6 bzw. folgenden Platz entscheidet das Los, wenn und soweit nicht mehr sachgerecht zwischen den betreffenden Bewerbern differenziert werden kann.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung zum Honorarumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Leistungen Objektplanung Gebäude. Der Bewerber hat eine Erklärung über seinen Umsatz für die letzten 3 Geschäftsjahre (2011/2012/2013)abzugeben. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften sind diese Angaben getrennt zu machen und werden für die Bewertung addiert.
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Ein durchschnittlicher Gesamtumsatz von 300 000 EUR (netto) erreicht die volle Punktzahl.
Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:
Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 300 000 EUR netto 3 Punkte
Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 250 000 EUR netto 2 Punkte
Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 200 000 EUR netto 1 Punkt
2. Angaben zur Bürostruktur
Kurzdarstellung der Bürostruktur mit Angabe der aktuellen Zahl und Qualifikation (Angabe des Berufsabschlusses mit Nachweis) von fest angestellten Mitarbeitern, Angabe mit namentlicher Zuordnung. Diese Angaben sind von Arbeits-/Bietergemeinschaften getrennt aufzuführen.
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Eine Bürostruktur mit mindestens einer Führungskraft (Inhaber oder Partner oder Projektleiter), die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung erfüllt, einer weiteren technischen Führungskraft und 2 technischen Mitarbeitern (Festanstellung, Vollzeit) oder eine Arbeitsgemeinschaft mit mindestens je einer Führungskraft je Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung erfüllt, und 2 technischen Mitarbeitern (Festanstellung,Vollzeit) insgesamt erreicht die volle Punktzahl.
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Bei einem Büro mit mehreren Niederlassungen sind die Angaben für die Niederlassung zu machen, die die Leistung erbringt.
Wichtung: 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden wenn die Anforderung erfüllt ist und alle Angaben vollständig sind.
Für eine Struktur mit einer Führungskraft und 2 technischen Mitarbeitern werden 2 Punkte erteilt, eine Struktur mit einer Führungskraft und 1 technischen Mitarbeiter erhält 1 Punkt.
3. Organigramm
Die Bürostruktur des Bewerbers ist mit einem Organigramm mit Angabe der Tätigkeitsbereiche der Mitarbeiter nachvollziehbar darzustellen. Bei Arbeitsgemeinschaften ist das Organigramm für die für die Leistungserbringung vorgesehene Gesamtstruktur darzustellen.
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Wichtung: 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:
Für eine vollständige, nachvollziehbare Darstellung werden 3 Punkte erteilt. Bei unvollständigen Angaben werden 1,5 Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Vergabestelle fordert 3 Referenzen und bewertet diese wie nachfolgend dargestellt. Die Zuordnung der vorgelegten Referenzen entsprechend der nachfolgenden Aufzählung ist eindeutig zu benennen.
1. Referenzprojekt 1 - Projekt mit vergleichbarer Nutzung.
1.1 Quantitative Beurteilung.
Darstellung eines ausgewählten Projektes mit vergleichbarer Nutzung, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 2-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht worden sein.
Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein (nach dem 1.4.2004).
Als vergleichbare Nutzung werden gewertet: Schule, Hochschule, Kita, Akademie, Bildungszentrum, Verwaltungsgebäude. Gebäude sonstiger Nutzungen erhalten keine Punkte.
Es muss sich um eine Sanierungs- und Umbaumaßnahme im Bestand handeln, bei einem Neubauprojekt werden die erzielten Punkte um 50 % abgemindert.
Ein Volumen von mind. 4 000 000 Euro brutto in KG 300 + 400 wird als vergleichbar gewertet.
Im Bewerberbogen oder auf einem A4-Blatt sind folgende Angaben zum Objekt zu machen:
Projektbezeichnung mit Adresse, Bauzeit mit Datum der Fertigstellung, Bauherr mit Anschrift und Ansprechpartner, Baukosten KG 300 + 400 brutto, BGF und NF, erbrachte Leistungsphasen, Kurzbeschreibung der ausgeführten Arbeiten und der vom Bewerber erbrachten Leistungen.
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Falls es sich bei dem Referenzprojekt um einen Erweiterungsbau als Neubau in Kombination mit einer Sanierung und/oder Umbau eines Bestandsbaus handelt, sind die Angaben zu Baukosten und BGF und NF sowohl für die Gesamtmaßnahme wie auch gesondert für den Teilbereich Sanierung (Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung) oder Umbau zu machen. Dies ist ausdrücklich anzugeben.
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Das Projekt ist als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts auf einem Referenzblatt DIN A 3 mit mindestens folgenden Angaben darzustellen: Grundriss EG mit Maßstabsangabe, Fotos des fertiggestellten Gebäudes von außen und innen, Fotos vor der Sanierung. Eine gestalterische Bewertung erfolgt nicht. Unvollständige Angaben führen zu Punktabzügen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden von der Beurteilung ausgeschlossen.
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Wichtung: 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:
Bauwerkskosten (brutto) >/= 4 000 000 EUR erhält 3 Punkte;
Bauwerkskosten (brutto) >/= 3 000 000 EUR erhält 2 Punkte;
Bauwerkskosten (brutto) >/= 2 000 000 EUR erhält 1 Punkt.
Wurden nicht alle Leistungsphasen erbracht, so werden die erbrachten Leistungen abgemindert wie folgt: Bei Teilleistung LP 2 -4 werden die erreichten Punkte um 70 % abgemindert, bei Teilleistung LP 2-5 werden die erreichten Punkte um 60 % abgemindert, bei Teilleistung LP 2-6 werden die erreichten Punkte um 50 % abgemindert. Bei Teilleistung LP 8 werden die erreichten Punkte um 50 % abgemindert. Bei Leistungen ausschließlich LP 2-3 werden keine Punkte erteilt.
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1.2 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt.
Das Referenzschreiben muss die Tätigkeit des Bewerbers beim Referenzprojekt eindeutig benennen und muss Aussagen zur Termin- und Kostensicherheit des Bewerbers bei der Ausführung und eine Wertung der Leistungen des Bewerbers enthalten und vom Auftraggeber unterzeichnet sein.
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Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden.
Für ein gemäß der genannten Inhalte vollständiges Referenzschreiben mit positiver Beurteilung wird die volle Punktzahl erteilt, bei fehlenden Aussagen oder nicht optimaler Beurteilung wird die Punktzahl entsprechend abgemindert.
2. Referenzprojekt 2 - Sanierung eines Gebäudes, das unter Denkmalschutz steht
2.1 Quantitative Beurteilung
Darstellung eines ausgewählten Projektes, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 2-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht worden sein.
Planung für die Sanierung eines Gebäudes, das unter Denkmalschutz steht, mit beliebiger Nutzung und einem Volumen von mind. 2 000 000 EUR brutto in KG 300 + 400.
Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein (nach dem 1.4.2004). Es darf das gleiche Projekt vorgelegt werden, das bereits als Referenzprojekt 1 eingereicht wurde.
Projektbezeichnung mit Adresse, Bauzeit mit Datum der Fertigstellung, Bauherr mit Anschrift und Ansprechpartner, Baukosten KG 300 + 400 brutto, BGF und NF, erbrachte Leistungsphasen, Kurzbeschreibung der ausgeführten Arbeiten und der vom Bewerber erbrachten Leistungen. Falls es sich bei dem Referenzprojekt um einen Erweiterungsbau als Neubau in Kombination mit einer Sanierung und/oder Umbau eines Bestandsbaus handelt, sind die Angaben zu Baukosten und BGF und NF sowohl für die Gesamtmaßnahme wie auch gesondert für den Teilbereich Sanierung (Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung) oder Umbau zu beziehen. Dies ist ausdrücklich anzugeben.
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Das Projekt ist als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts auf einem Referenzblatt DIN A 3 mit mindestens folgenden Angaben darzustellen: Grundriss EG mit Maßstabsangabe, Fotos des fertiggestellten Gebäudes von außen und innen, Fotos vor der Sanierung. Eine gestalterische Bewertung erfolgt nicht.
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Der Nachweis des Denkmalschutzes ist über eine Fotokopie einer einschlägigen Veröffentlichung (Denkmalregister o.ä.) zu führen. Alternativ kann ein Schriftstück der Denkmalschutzbehörde, aus dem die Unterschutzstellung hervorgeht, vorgelegt werden.
Unvollständige Angaben führen zu Punktabzügen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden von der Beurteilung ausgeschlossen.
Bauwerkskosten (brutto) >/= 2 000 000 EUR 3 Punkte;
Bauwerkskosten (brutto) >/= 1 500 000 EUR 2 Punkte;
Bauwerkskosten (brutto) >/= 1 000 000 EUR 1 Punkt.
2.2 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt.
3. Referenzprojet 3 - Projekt eines öffentlichen Auftraggebers
3.1 Quantitative Beurteilung
Neubau oder Erweiterungsbau oder Umbau /Sanierung eines Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber mit beliebiger Nutzung. Das Objekt muss für einen öffentlichen Auftraggeber realisiert worden sein und ein Volumen von mind. 2 Mio. Euro brutto in KG 300 + 400 haben.
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Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein (nach dem 1.4.2004). Es darf das gleiche Projekt vorgelegt werden, das bereits als Referenzprojekt 1oder 2 eingereicht wurde.
Wurden nicht alle Leistungsphasen erbracht, so werden die erbrachten Leistungen abgemindert wie folgt: Bei Teilleistung LP 2 -4 werden die erreichten Punkte um 70 % abgemindert, bei Teilleistung LP 2-5 werden die erreichten Punkte um 60 % abgemindert, bei Teilleistung LP 2-6 werden die erreichten Punkte um 50 % abgemindert. Bei Teilleistung LP 8 werden die erreichten Punkte um 50 % abgemindert.
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3.2 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen:
Sach- und Vermögensschäden: 5 000 000 EUR
Personenschäden: 5 000 000 EUR
Im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft ist diese Versicherung von jedem Mitglied
nachzuweisen. Jedes Mitglied haftet gesamtschuldnerisch.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zur Teilnahme zugelassen sind im Zulassungsbereich EWR und der Schweiz ansässige natürliche Personen, die am Tag der Bekanntmachung gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt gem.§ 19 Abs. 1 VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügen, dessen Anerkennung nach der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36 EG in der Fassung vom 20.11.2013 (2013/55) gewährleistet ist. ZurTeilnahmeberechtigung für juristische Personen und Personengesellschaften gilt, dass der verantwortlicheVerfasser die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen muss. Bei Arbeitsgemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen und/oder Personengesellschaften muss jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft benannt sein und die vorgenannten Anforderungen erfüllen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Organisatorische Projektumsetzung Qualität der zu erwartenden organisatorischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase. Es werden vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten für das geplante Projekt erwartet. Die besonderen Abläufe bei Projekten für öffentliche Auftraggeber sind darzustellen, sowie Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe. Es können für ein qualitätsvolles Konzept und eine schlüssige Darstellung maximal 3 Punkte erreicht werden. (25)
2. Bauen im Bestand - Denkmalschutz Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung unter den Aspekten Bauen im Bestand, Denkmalschutz und Sanierung. Es sind Lösungen bei vergleichbaren Projekten vorzustellen, die bei der konkreten Bauaufgabe als Erfahrungen herangezogen werden können, um im Denkmal ein zeitgemäßes Funktionskonzept unter den Aspekten Brandschutz, Barrierefreiheit, Energieeinsparung und Instandsetzung zu erzielen. Es können für ein qualitätsvolles Konzept und eine schlüssige Darstellung maximal 3 Punkte erreicht werden. (25)
3. Terminplanung und Terminkontrolle - Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung in Bezug auf Terminplanung und Terminkontrolle. Die Beurteilung erfolgt anhand der Darstellung des Bewerbers über die Terminkontrolle eines abgewickelten vergleichbaren Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase mit Bezug auf das konkrete Projekt, insbesondere die terminlichen Randbedingungen beim Bauen während des Schulbetriebs und bei abschnittsweiser Realisierung sind zu berücksichtigen. Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen sind vorzustellen. Es können für ein qualitätsvolles Konzept und eine schlüssige Darstellung maximal 3 Punkte erreicht werden. (20)
4. Kostenkontrolle - Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines vergleichbaren abgewickelten Projekts in der Planungs- und Ausführungsphase. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten darzustellen sowie Erfahrungen in der besonderen Situation der Kostensteuerung und -darstellung bei geförderten Baumaßnahmen. Es können für ein qualitätsvolles Konzept und eine schlüssige Darstellung maximal 3 Punkte erreicht werden. (20)
5. Honorar - Für Bieter oder Bietergemeinschaften, für die im Falle der Auftragserteilung gemäß § 1 HOAI deren gesetzliches Preisrecht zwingend anzuwenden ist, geht die Vergabestelle von einer Einordnung für die Planungsmaßnahme in die Honorarzone III aus. Für diese Bieter oder Bietergemeinschaften wird ein Angebot zum Mindestsatz, ein Umbauzuschlag von 20 % und ein Ansatz von 4 % des Nettohonorars als pauschalierte Nebenkosten für wirtschaftlich angesehen. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden, wenn die vorgenannten Bedingungen erfüllt sind.. (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle der Stadt Primasens
Peter Schwinghammer
Adresse des Käuferprofils: http://www.pirmasens.de/vof 🌏
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-10-12 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Gen San LLR – Alleestr. 20-24

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131162234 📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber gegen die Informationspflicht verstoßen hat und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 107-188603 (2014-06-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Die Landgraf-Ludwig-Realschule plus in Pirmasens ist eine Ganztags-Schule mit ca. 800 Schülerinnen und Schülern in 36 Klassen, davon ca. 260 Schülern in 10 Klassen am Schulstandort Alleestraße 20-24. Der Schulstandort Alleestraße 20-24 setzt sich aus 3 Gebäuden zusammen. Dieser Schulkomplex soll saniert und für die neue Nutzung umgebaut werden. Die drei Gebäude haben zusammen ca. 3 700,00 m Der Gebäudekomplex soll in Abstimmung mit der Denkmalpflege für eine zukunftsorientierte Schulnutzung saniert werden. Schwerpunkte hierbei sind: Anpassen der Grundrisse an aktuelle Nutzungsanforderungen, auch konstruktive Umbauten wie z. B. Verstärkung der Decken zur Aufstellung von Maschinen, Sanierung und Instandsetzung der konstruktiven Bauteile und der Haustechnik, baulicher Brandschutz und Barrierefreiheit.
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 1 185 925 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Pirmasens
Postanschrift: Ringstr. 68-70
Kontakt
Telefon: +49 633184-2548 📞
Fax: +49 633184-2499 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-12-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 243-598272
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 107-188603
ABl. S-Ausgabe: 243

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Landgraf-Ludwig-Realschule plus in Pirmasens ist eine Ganztags-Schule mit ca. 800 Schülerinnen und Schülern in 36 Klassen, davon ca. 260 Schülern in 10 Klassen am Schulstandort Alleestraße 20-24.
Der Schulstandort Alleestraße 20-24 setzt sich aus 3 Gebäuden zusammen. Dieser Schulkomplex soll saniert und für die neue Nutzung umgebaut werden. Die drei Gebäude haben zusammen ca. 3 700,00 m
Der Gebäudekomplex soll in Abstimmung mit der Denkmalpflege für eine zukunftsorientierte Schulnutzung saniert werden. Schwerpunkte hierbei sind: Anpassen der Grundrisse an aktuelle Nutzungsanforderungen, auch konstruktive Umbauten wie z. B. Verstärkung der Decken zur Aufstellung von Maschinen, Sanierung und
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Instandsetzung der konstruktiven Bauteile und der Haustechnik, baulicher Brandschutz und Barrierefreiheit.
Architektenleistungen für die Maßnahme unter II.1.4

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisatorische Projektumsetzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bauen im Bestand – Denkmalschutz Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung unter den Aspekten Bauen im Bestand, Denkmalschutz und Sanierung.
Terminplanung und Terminkontrolle – Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung in Bezug auf Terminplanung und Terminkontrolle.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kostenkontrolle – Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt.
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-08-26 📅
Name: Architekten-Arbeitsgemeinschaft Knauth Architekten und Becker/Ritzmann Architekten
Postanschrift: Dörrenbergstraße 3
Postort: Landau
Postleitzahl: 76829
Land: Deutschland 🇩🇪
Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: Becker/Ritzmann Architekten in Arbeitsgemeinschaft Knauth Architekten und Becker/Ritzmann Architekten
Postort: Neustadt
Land: Neustadt an der Weinstraße, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 185 925 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadtverwaltung Pirmasens – Zentrale Vergabestelle

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 6131162134 📞
Internetadresse: http://mwkel.rlp.de 🌏
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162113 📠
Quelle: OJS 2019/S 243-598272 (2019-12-14)