Die Stadt Ingolstadt beabsichtigt die Generalsanierung der Schulanlage des Reuchlin Gymnasiums. Der Schulkomplex liegt in der Innenstadt und besteht aus insgesamt 5 Baukörpern, dem denkmalgeschützten Altbau (1893), einem Anbau an der Westseite für Fachklassenunterricht (1967) sowie dem östlichen Doppelturnhallenanbau (1974), der Pausenhalle (2000) im Innenhof sowie dem Erweiterungsbau (2010). Pausenhalle und Erweiterungsbau sind nicht Gegenstand der Aufgabe.
Die von der Aufgabe betroffenen 3 Baukörper (Altbau, Anbau und Turnhalle) entsprechen zunehmend nicht mehr den Anforderungen der geltenden Schulbaurichtlinien, der Baugesetze und dem wachsenden Raumbedarf der Schule. Handlungsbedarf ist insbesondere gegeben im Hinblick auf Brandschutz, technische Anlagen, energetische Maßnahmen an Fenstern, Fassaden- und Dachflächen, die Anpassung an die geltenden Vorschriften für Schul- und Sicherheitsstandards sowie die Modernisierung der Raumausstattung.
Der denkmalgeschützte Altbau (21 390 m³ BRI) ist in jedem Fall zu erhalten und über eine Generalsanierung den Anforderungen an ein zeitgerechtes Schulgebäude zuzuführen. Bei den beiden Flügelbauten (Turnhalle, Anbau Ost 11 770 m³ BRI und Anbau West 8 240 m³ BRI) ist zu untersuchen, ob eine Generalsanierung in Betracht kommt oder ein Abbruch/Neubau.
Es wird mit Gesamtinvestitionskosten von ca. 20 000 000 EUR brutto (einschließlich Planerhonorar) gerechnet, die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Ende 2022 geplant.
Mit diesem Auftrag vergeben werden die die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung (§ 51 i. V. m. Anl. 14 Nr. 14.1 HOAI), des Weiteren als Besondere Leistungen die Mitwirkung bei der Bestandsaufnahme im Zuge der Untersuchung der Alternativen Generalsanierung/Neubau bei den beiden Flügelbauten Ost und West, sowie die Erstellung der Nachweise zum konstruktiven Brandschutz und die Bewehrungsabnahme.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung:
Stufe 1: Grundlagenermittlung und Vorplanung
Stufe 2: Entwurfsplanung
Stufe 3: Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe
Beginn der Maßnahme: 1.7.2014
Abschluss der Baumaßnahme: 2022.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-03-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
“Es wird mit Gesamtinvestitionskosten von ca. 20 000 000 EUR brutto (einschließlich Planerhonorar) gerechnet.” Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Ingolstadt
Postanschrift: Spitalstr. 3
Postleitzahl: 85049
Postort: Ingolstadt
Kontakt
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de📧
Telefon: +49 9412973410📞
Fax: +49 9412973411 📠
“Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig.Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung...”
Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig.Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen können nur bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (RAe Prof. Dr. Rauch & Partner) und nur per E-Mail angefordert werden. Anfragen, Nachfragen etc. sind schriftlich, per Fax oder per E-Mail, zu stellen. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elekronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag bei der Kanzlei Prof. Dr. Rauch & Partner, Regensburg, eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen. Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Autraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluß aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).
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Quelle: OJS 2014/S 066-113011 (2014-03-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-07-27) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge