Geotechnische Beratungsleistungen, Bauvorhaben S-Bahn Berlin, Neubau S21. Die nachfolgend beschriebenen Leistungen gelten für das Bauvorhaben S21 – Neubau der S-Bahn – Westhafen/Wedding bis Berlin Hauptbahnhof. Die Ausschreibung umfasst Geotechnik-Leistungen für den Zeitraum von Januar 2015 bis Dezember 2017 für alle in diesem Zeitraum durchzuführenden Bauleistungen. Auszuführen sind geotechnische Leistungen für folgende Gewerke: — Oberbau, — Tiefbau, — Spezialtiefbau, Grundbau (Bohrpfahlgründungen, Schlitzwände, HDI-Maßnahmen, Vergelungsmaßnahmen, Herstellen von Dichtsohlen, Herstellung Leitungsquerungen), — Kabeltiefbau, — Ingenieurbau (Brücken und Stützwände), — Verkehrsanlagenbau Bahn. Wo vorhanden sind die geotechnischen Leistungen unter Berücksichtigung der Standsicherheit der daneben in Betrieb befindlichen Bestandsbauwerke durchzuführen. Entsprechende Kenntnisse zu den Bestandsbauwerke sind selbstständig auf Grundlage der vorliegenden Unterlagen zu erarbeiten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-24.
Auftragsbekanntmachung (2014-11-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: DB ProjektBau GmbH (Bukr 86)
Postanschrift: Caroline-Michaelis-Str. 5-11
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: manuel.voigt@deutschebahn.com📧
Telefon: +49 3029756457📞
Fax: +49 3029756499 📠
Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.2.1) bis III.2.3) genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:
— Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Darüber hinaus hat er zu erklären, dass ihm bekannt ist, dass die eventuelle Unrichtigkeit dieser Erklärung zum Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrags wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen kann.
— Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG /verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied.
Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.
— Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen,
— Erklärung über die ihm für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen zur Verfügung stehende technische Ausrüstung,
— Nachweis über die Qualifikation der Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung,
— Erklärung, dass er:
den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner http://www.deutschebahn.com/file/2920500/data/geschaeftspartner.pdf) oder
die BME-Verhaltensrichtlinie (http://www.bme.de/fileadmin/pdf/Pressemeldungen/2008_11_10_BME_VerhaltensrichtlinieCoC.pdf) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise.
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Alle unter III.2.1) bis III.2.3) und VI.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form bzw. zum Download zur Verfügung gestellt. Die Registrierung für das Vergabeportal ist über die Internetadresse: https://bieterportal.noncd.db.de möglich.
Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.2.1) bis III.2.3) genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:
— Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Darüber hinaus hat er zu erklären, dass ihm bekannt ist, dass die eventuelle Unrichtigkeit dieser Erklärung zum Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrags wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen kann.
— Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG /verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied.
Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.
— Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen,
— Erklärung über die ihm für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen zur Verfügung stehende technische Ausrüstung,
— Nachweis über die Qualifikation der Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung,
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Alle unter III.2.1) bis III.2.3) und VI.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form bzw. zum Download zur Verfügung gestellt. Die Registrierung für das Vergabeportal ist über die Internetadresse: https://bieterportal.noncd.db.de möglich.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die nachfolgend beschriebenen Leistungen gelten für das Bauvorhaben S21 – Neubau der S-Bahn – Westhafen/Wedding bis Berlin Hauptbahnhof.
Die Ausschreibung umfasst Geotechnik-Leistungen für den Zeitraum von Januar 2015 bis Dezember 2017 für alle in diesem Zeitraum durchzuführenden Bauleistungen.
Auszuführen sind geotechnische Leistungen für folgende Gewerke:
Wo vorhanden sind die geotechnischen Leistungen unter Berücksichtigung der Standsicherheit der daneben in Betrieb befindlichen Bestandsbauwerke durchzuführen. Entsprechende Kenntnisse zu den Bestandsbauwerke sind selbstständig auf Grundlage der vorliegenden Unterlagen zu erarbeiten.
Wo vorhanden sind die geotechnischen Leistungen unter Berücksichtigung der Standsicherheit der daneben in Betrieb befindlichen Bestandsbauwerke durchzuführen. Entsprechende Kenntnisse zu den Bestandsbauwerke sind selbstständig auf Grundlage der vorliegenden Unterlagen zu erarbeiten.
Beschreibung der Optionen: Optionale Verlängerung der Leistung unter Punkt II.1.1) bis 31.12.2025.
Referenznummer: 14TEI13574
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 10557 Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist,
— Erklärung, dass für den Zeitraum der letzten fünf Jahre keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von SektVO § 21 Absatz 1 und 2 vorliegen,
— Erklärung, dass keine Steuer- und Abgabenschulden bestehen.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über seinen Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Erklärung über seinen Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen.
— Erklärung über den jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre.
Form der geforderten Erklärungen.
Alle geforderten Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe VI.3)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe VI.3)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Projektleiter sowie dessen Stellvertreter ist Ansprechpartner des AG und bereits im Angebot namentlich zu benennen. Der AN hat sicherzustellen, dass der Stellvertreter zu jeder Zeit die Aufgaben des Projektleiters übernehmen kann (z. B. wegen Krankheit oder Urlaub).
Der Projektleiter sowie dessen Stellvertreter ist Ansprechpartner des AG und bereits im Angebot namentlich zu benennen. Der AN hat sicherzustellen, dass der Stellvertreter zu jeder Zeit die Aufgaben des Projektleiters übernehmen kann (z. B. wegen Krankheit oder Urlaub).
Qualifikation Projektleiter und Stellvertreter:
— 25-jährige Berufserfahrung in der geotechnischen und tunnelbautechnischen Be-ratung von Großbauvorhaben (insbesondere Eisenbahninfrastrukturmaßnahmen),
— Erfahrungen im Tunnelbau, offene und geschlossene Bauweise,
— Langjährige Erfahrungen am Standort Berlin,
— Erfahrung in der Auswertung von Messdaten der messtechnischen Überwachung von Baugruben und Gründungen.
— Mindestens 8-10 jährige Berufserfahrung in der geotechnischen Beratung von Großbauvorhaben (insbesondere Eisenbahninfrastrukturmaßnahmen), Berufsausbildung des vom Bieter vorgesehenen Einsatzgebietes,
— Erfahrungen in der Fachbauüberwachung, Überwachung und Auswertung von Baugrunderkundungen und Baugrundprüfungen,
— Nachweis der Sachkunde in der Probenahme fester Abfälle nach PN 98,
— Langjährige Erfahrungen am Standort Berlin.
Für alle zum Einsatz kommenden Personale hat der AN bereits bei Angebotsabgabe die entsprechenden Qualifikationsnachweise vorzulegen und in Form einer Referenzliste jeweils den beruflichen Werdegang darzustellen.
Im Organigramm sind mindestens je 3 Referenz-Projekte – Projektleiter sowie dessen Stell-vertreter – zu Tunnelbauweise (offene BG), Tunnelbauweise (geschlossene BG), Ingenieurbauwerke (EÜ, Krbw, Stm), Kabeltiefbau bzw. Oberbau-Tiefbau zu benennen/darzustellen.
Im Organigramm sind mindestens je 3 Referenz-Projekte – Projektleiter sowie dessen Stell-vertreter – zu Tunnelbauweise (offene BG), Tunnelbauweise (geschlossene BG), Ingenieurbauwerke (EÜ, Krbw, Stm), Kabeltiefbau bzw. Oberbau-Tiefbau zu benennen/darzustellen.
Speziell sind Referenzen/Erfahrungen mit:
— Herstellung tiefer Baugruben mit Wasserdrücken >15m Wassersäule in Wand-Sohle Bauweise mit rückverankerten Unterwasserbetonsohlen, Düsenstrahl-Dichtsohlen und Weichgelsohlen im Berliner Baugrund,
— Herstellung der Rückverankerung der Sohlen mittels GEWI_Verpreßpfählen und RI-Pfählen im Berliner Baugrund,
— Herstellung von Tunnelbauwerken in Deckelbauweise,
— Herstellung von Tunnelbauwerken in Wand-Sohle Bauweise bei noch fehlender Sohle unter Druckluftbetrieb,
— Herstellung von Pfahlgründungen einschließlich Begleitung und Auswertung von Pfahlprobebelastungen personenbezogen (Projektleiter/Stellvertreter/techn. Wissenschaftlicher Mitarbeiter) nachzuweisen.
Mittels Referenz sind Kenntnisse/Erfahrungen mit dem Berliner Baugrund nachzuweisen. Mittels einer Referenzbaustelle sind Erfahrungen – Arbeiten unter Druckluft – nachzuweisen.
Nachweis über die Gewährleistung der Qualität (Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 oder vergleichbar).
Bei fehlender Referenz kann das Angebot nicht berücksichtigt werden.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 v. H. der Auftragssumme.
Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 5 v. H. der Auftragssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-02-16 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-01-09 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Honorar (75)
2. Technsiche Leistungsfähigkeit (25)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: I.BV-O-P (4)
Voigt, Manuel
Name: Deutsche Bahn AG, Beschaffung Infrastruktur, Region Ost
Kontaktperson: El-Nahry, Hazem
Telefon: +49 3029755788📞
E-Mail: hazem.el-nahry@deutschebahn.com📧
Fax: +49 3029755724 📠
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-02-16 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Desweiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Desweiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.