Das Kanzleigebäude liegt zentrumsnah am Park Østre Anlæg als Eckgebäude in der Stockholmsgade, Ecke Visbygade. Das ehemalige Wohngebäude von Ende des 19. Jh. ist seit 1956 Standort der Deutschen Botschaft. Der Mauerwerks-Massivbau mit Holzbalkendecken gliedert sich in vier Verwaltungsebenen, Souterrain mit Lager und Technikräumen und Dachgeschoss mit Lagerflächen (je Geschoss ca. 350 m² BGF, insgesamt ca. 2 000 m² BGF). Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. Es liegt eine genehmigte Vorplanung zur Sanierung in Bauabschnitten vor. Wegen Dringlichkeit wurde die Durchführung eines ersten Bauabschnittes mit Schadstoffsanierung mit einhergehender Sanierung des Heizungsanlage und des Kellergeschosses vorgezogen. Die weiteren Sanierungsmaßnahmen sollen bei laufendem Betrieb in drei weiteren Bauabschnitten durchgeführt werden. Auftragsgegenstand ist die Generalplanung der Sanierung. Die Generalplanung umfasst die Hochbauplanung, die Planung der technischen Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung der Leistungsphasen 3 bis 8 nach HOAI auf Grundlage der vorliegenden Vorplanung. Das Projekt unterliegt hohen Sicherheitsanforderungen. Während des gesamten Bauablaufes ist die materielle Sicherheit zu gewährleisten. Die Projektsprache ist Deutsch, für allgemeine örtliche Kommunikation Dänisch, die Leistungsverzeichnisse sind zum Teil in dänischer Sprache zu erstellen. Der Auftragnehmer, sofern er nicht seinen/einen Standort in Dänemark hat, hat mit einem örtlichen Partner zu arbeiten hinsichtlich der baurechtlichen Belange, insbesondere des Brandschutzes. Der Auftragnehmer hat während der gesamten Bauphasen vor Ort einen verantwortlichen Bauleiter zu stellen, der die Aufgaben des Auftragnehmers wahrnimmt und über deutsche und dänische Sprachkenntnisse verfügt. Während der Bauzeit ist eine personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort sicherzustellen. Dies kann auch durch die Einbindung örtlicher Partner gewährleistet werden. Im Rahmen des Auftragsgegenstandes hat der Auftragnehmer in regelmäßigen Abständen während der gesamten Auftragslaufzeit Projektabstimmungen beim Auftraggeber in Berlin wahr zu nehmen. Die erforderlichen Einzelmaßnahmen sind vor allem: — Instandsetzung der Oberflächen (Wand, Boden, Decken); — Instandsetzung und energetische Ertüchtigung der Fassade und Fenster; — Erneuerung des Konsularbereiches (mit temporärer Zwischenunterbringung im Souterrain); — Bauliche brandschutztechnische Ertüchtigung, insbesondere der Rettungswege und Fluchttreppenhäuser; — Ertüchtigung bzw. Erneuerung der technischen Anlagen inkl. Leitungsführung, insbesondere für Wasser, Lüftung, Stark- und Schwachstrom; — Erneuerung aller Sanitärbereiche; — Erneuerung des Aufzuges; — Barrierefreie Zuwegung; — Beseitigung sicherheitsrelevanter Mängel; Es liegt eine haushalterisch genehmigte Vorplanung mit anrechenbaren reinen Baukosten (netto) vor: KG 300: 1 638 024 EUR; KG 410: 52 536 EUR; KG 420: 15 000 EUR; KG 430: 60 500 EUR; KG 440: 281 650 EUR; KG 450: 43 850 EUR; KG 460: 49 500 EUR; Summe KG 300 bis 400: 2 141 060 EUR (netto). Die Auftragsausführung umfasst den Zeitraum Mitte 2014 - Mitte 2017.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-14.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-03-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Auswärtiges Amt, Referat 118
Postanschrift: Auswärtiges Amt, 11013 Berlin bzw. Werderscher Markt 1
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.diplo.de🌏
E-Mail: 118-6@diplo.de📧
Telefon: +49 3050003013📞
Fax: +49 3050003433 📠
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb können bis zum 02.04.2014 angefordert werden:
unter Angabe der Vergabenummer 00062/2014VOF KOPE per Mail an die Adresse 118-6@auswaertiges-amt.de.
Die Abgabe der Teilnahmeanträge zur Bewerbung in diesem Verfahren hat schriftlich, in deutscher Sprache unter Verwendung der übergebenen Bewerbungsvordrucke zu erfolgen.
Dafür soll
— gelochtes DIN A4 Papier verwandt,
— auf Bindungen jeglicher Art, insbesondere auf Spiralbindungen, Heft- oder Büroklammern verzichtet,
— keine Register oder Klarsichthüllen verwandt und
— auf eine Lesbarkeit nach Schwarzweiß-Ausdruck geachtet werden. Durch eine ausgefallene, aufwändige Gestaltung der Bewerbung entsteht in der Regel kein Vorteil.
Es ist darauf zu achten, dass die Bewerbung vollständig ist und insbesondere alle geforderten Erklärungen und Nachweise enthält. Fehlen Erklärungen oder Nachweise, so liegt es im Ermessen des AA, ob es diese mit Nachfristsetzung nachfordert. Bewerbungen, die nicht die geforderten oder ggf. nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, müssen zwingend ausgeschlossen werden!
Eine elektronische Abgabe von Bewerbungen ist nicht zugelassen.
Jede Bewerbung und die mit einzusendenden Formulare muss eindeutig gekennzeichnet, - soweit vorgesehen - mit Datum versehen und von einer dazu berechtigten Person unterschrieben sein (Bewerber-/Bietergemeinschaften s. Ziff. III 2.1).
Die Bewerbungsunterlagen sind in
— 2-facher Ausfertigung in Papierform (einmal als Original und einmal als Kopie) vorzulegen.
Bitte übersenden Sie Ihre Bewerbung in zwei fensterlosen, verschlossenen Umschlägen wie folgt:
— Der äußere Umschlag trägt die unter Ziff. I 1.1 genannte Anschrift bzw. die hier unten notierte Anschrift der Post und Kurierstelle des AA.
— Kennzeichnen Sie den ebenfalls verschlossenen inneren Umschlag 2 (Inhalt: Ihre Bewerbung mit Anlagen einmal als Original und einmal als Kopie) deutlich als „Bewerbung” unter Angabe des o.g. Geschäftszeichens und dem Ablauf der Wettbewerbsfrist wie folgt:
Teilnahmewettbewerb 00062/2014VOF KOPE
nicht öffnen vor dem 25.4.2014 vor 10:00 Uhr
vorzulegen direkt bei 118-6 Berlin
Die Bewerbungsunterlagen sind in einem geschlossenen Umschlag an die unter I.1 genannten Adresse per Post bzw. per Kurier an nachfolgende Adresse zu richten:
Auswärtiges Amt
Post- und Kurierstelle
für Referat 118-6
Kurstraße 36
10117 Berlin
Öffnungszeiten der annehmenden Kurierstelle in Berlin:
Mo-Do. 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr. von 8:00 bis 14:45 Uhr.
Abgabe- und Eröffnungstermin ist der 25.4.2014 um 10:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die zulässige Frist 25.4.2014 zu 10:00 Uhr die spätest mögliche Frist darstellt, und die Bewerbung bis dahin im Auswärtigen Amt vorliegen muss.
Die in III.2.2 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben müssen im Bewerberbogen (Bewerberbogen inkl. Eigenerklärungen und Bewerbergemeinschafts-/ Nachunternehmererklärung) gemacht und durch Anlagen ergänzt werden. Insbesondere ist die freie Darstellung zu Fachkunde, Erfahrung und Leistungsfähigkeit gefordert (s. III.2.3 (4)).
Der Bewerberbogen ist unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Auf die weiteren Hinweise auf dem Deckblatt des Bewerberbogens wird verwiesen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Nähere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage (per Mail ist ausreichend) an die unter Punkt I.1 genannte Maildresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „00062/2014VOF KOPE" zu senden. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten fortlaufend an alle Interessenten per Mail versandt, so dass alle potenziellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Fragen zum Verfahren können ausschließlich per Mail bis spätestens zum 17.4.2014 bis 10:00 Uhr an die Mailadresse 118-6@auswaertiges-amt.de gestellt werden.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen, ansonsten kann der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen werden. Als Nachweis ist das Formblatt A zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie rechtsverbindlich unterschrieben dem Bewerberbogen als Anhang beizulegen.
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb können bis zum 02.04.2014 angefordert werden:
unter Angabe der Vergabenummer 00062/2014VOF KOPE per Mail an die Adresse 118-6@auswaertiges-amt.de.
Die Abgabe der Teilnahmeanträge zur Bewerbung in diesem Verfahren hat schriftlich, in deutscher Sprache unter Verwendung der übergebenen Bewerbungsvordrucke zu erfolgen.
Dafür soll
— gelochtes DIN A4 Papier verwandt,
— auf Bindungen jeglicher Art, insbesondere auf Spiralbindungen, Heft- oder Büroklammern verzichtet,
— keine Register oder Klarsichthüllen verwandt und
— auf eine Lesbarkeit nach Schwarzweiß-Ausdruck geachtet werden. Durch eine ausgefallene, aufwändige Gestaltung der Bewerbung entsteht in der Regel kein Vorteil.
Es ist darauf zu achten, dass die Bewerbung vollständig ist und insbesondere alle geforderten Erklärungen und Nachweise enthält. Fehlen Erklärungen oder Nachweise, so liegt es im Ermessen des AA, ob es diese mit Nachfristsetzung nachfordert. Bewerbungen, die nicht die geforderten oder ggf. nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, müssen zwingend ausgeschlossen werden!
Eine elektronische Abgabe von Bewerbungen ist nicht zugelassen.
Jede Bewerbung und die mit einzusendenden Formulare muss eindeutig gekennzeichnet, - soweit vorgesehen - mit Datum versehen und von einer dazu berechtigten Person unterschrieben sein (Bewerber-/Bietergemeinschaften s. Ziff. III 2.1).
Die Bewerbungsunterlagen sind in
— 2-facher Ausfertigung in Papierform (einmal als Original und einmal als Kopie) vorzulegen.
Bitte übersenden Sie Ihre Bewerbung in zwei fensterlosen, verschlossenen Umschlägen wie folgt:
— Der äußere Umschlag trägt die unter Ziff. I 1.1 genannte Anschrift bzw. die hier unten notierte Anschrift der Post und Kurierstelle des AA.
— Kennzeichnen Sie den ebenfalls verschlossenen inneren Umschlag 2 (Inhalt: Ihre Bewerbung mit Anlagen einmal als Original und einmal als Kopie) deutlich als „Bewerbung” unter Angabe des o.g. Geschäftszeichens und dem Ablauf der Wettbewerbsfrist wie folgt:
Teilnahmewettbewerb 00062/2014VOF KOPE
nicht öffnen vor dem 25.4.2014 vor 10:00 Uhr
vorzulegen direkt bei 118-6 Berlin
Die Bewerbungsunterlagen sind in einem geschlossenen Umschlag an die unter I.1 genannten Adresse per Post bzw. per Kurier an nachfolgende Adresse zu richten:
Auswärtiges Amt
Post- und Kurierstelle
für Referat 118-6
Kurstraße 36
10117 Berlin
Öffnungszeiten der annehmenden Kurierstelle in Berlin:
Mo-Do. 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr. von 8:00 bis 14:45 Uhr.
Abgabe- und Eröffnungstermin ist der 25.4.2014 um 10:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die zulässige Frist 25.4.2014 zu 10:00 Uhr die spätest mögliche Frist darstellt, und die Bewerbung bis dahin im Auswärtigen Amt vorliegen muss.
Die in III.2.2 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben müssen im Bewerberbogen (Bewerberbogen inkl. Eigenerklärungen und Bewerbergemeinschafts-/ Nachunternehmererklärung) gemacht und durch Anlagen ergänzt werden. Insbesondere ist die freie Darstellung zu Fachkunde, Erfahrung und Leistungsfähigkeit gefordert (s. III.2.3 (4)).
Der Bewerberbogen ist unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Auf die weiteren Hinweise auf dem Deckblatt des Bewerberbogens wird verwiesen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Nähere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage (per Mail ist ausreichend) an die unter Punkt I.1 genannte Maildresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „00062/2014VOF KOPE" zu senden. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten fortlaufend an alle Interessenten per Mail versandt, so dass alle potenziellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Fragen zum Verfahren können ausschließlich per Mail bis spätestens zum 17.4.2014 bis 10:00 Uhr an die Mailadresse 118-6@auswaertiges-amt.de gestellt werden.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen, ansonsten kann der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen werden. Als Nachweis ist das Formblatt A zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie rechtsverbindlich unterschrieben dem Bewerberbogen als Anhang beizulegen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Kanzleigebäude liegt zentrumsnah am Park Østre Anlæg als Eckgebäude in der Stockholmsgade, Ecke Visbygade. Das ehemalige Wohngebäude von Ende des 19. Jh. ist seit 1956 Standort der Deutschen Botschaft. Der Mauerwerks-Massivbau mit Holzbalkendecken gliedert sich in vier Verwaltungsebenen, Souterrain mit Lager und Technikräumen und Dachgeschoss mit Lagerflächen (je Geschoss ca. 350 m² BGF, insgesamt ca. 2 000 m² BGF).
Das Kanzleigebäude liegt zentrumsnah am Park Østre Anlæg als Eckgebäude in der Stockholmsgade, Ecke Visbygade. Das ehemalige Wohngebäude von Ende des 19. Jh. ist seit 1956 Standort der Deutschen Botschaft. Der Mauerwerks-Massivbau mit Holzbalkendecken gliedert sich in vier Verwaltungsebenen, Souterrain mit Lager und Technikräumen und Dachgeschoss mit Lagerflächen (je Geschoss ca. 350 m² BGF, insgesamt ca. 2 000 m² BGF).
Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. Es liegt eine genehmigte Vorplanung zur Sanierung in Bauabschnitten vor. Wegen Dringlichkeit wurde die Durchführung eines ersten Bauabschnittes mit Schadstoffsanierung mit einhergehender Sanierung des Heizungsanlage und des Kellergeschosses vorgezogen. Die weiteren Sanierungsmaßnahmen sollen bei laufendem Betrieb in drei weiteren Bauabschnitten durchgeführt werden.
Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. Es liegt eine genehmigte Vorplanung zur Sanierung in Bauabschnitten vor. Wegen Dringlichkeit wurde die Durchführung eines ersten Bauabschnittes mit Schadstoffsanierung mit einhergehender Sanierung des Heizungsanlage und des Kellergeschosses vorgezogen. Die weiteren Sanierungsmaßnahmen sollen bei laufendem Betrieb in drei weiteren Bauabschnitten durchgeführt werden.
Auftragsgegenstand ist die Generalplanung der Sanierung. Die Generalplanung umfasst die Hochbauplanung, die Planung der technischen Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung der Leistungsphasen 3 bis 8 nach HOAI auf Grundlage der vorliegenden Vorplanung.
Auftragsgegenstand ist die Generalplanung der Sanierung. Die Generalplanung umfasst die Hochbauplanung, die Planung der technischen Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung der Leistungsphasen 3 bis 8 nach HOAI auf Grundlage der vorliegenden Vorplanung.
Das Projekt unterliegt hohen Sicherheitsanforderungen. Während des gesamten Bauablaufes ist die materielle Sicherheit zu gewährleisten.
Die Projektsprache ist Deutsch, für allgemeine örtliche Kommunikation Dänisch, die Leistungsverzeichnisse sind zum Teil in dänischer Sprache zu erstellen.
Der Auftragnehmer, sofern er nicht seinen/einen Standort in Dänemark hat, hat mit einem örtlichen Partner zu arbeiten hinsichtlich der baurechtlichen Belange, insbesondere des Brandschutzes.
Der Auftragnehmer hat während der gesamten Bauphasen vor Ort einen verantwortlichen Bauleiter zu stellen, der die Aufgaben des Auftragnehmers wahrnimmt und über deutsche und dänische Sprachkenntnisse verfügt. Während der Bauzeit ist eine personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort sicherzustellen. Dies kann auch durch die Einbindung örtlicher Partner gewährleistet werden.
Der Auftragnehmer hat während der gesamten Bauphasen vor Ort einen verantwortlichen Bauleiter zu stellen, der die Aufgaben des Auftragnehmers wahrnimmt und über deutsche und dänische Sprachkenntnisse verfügt. Während der Bauzeit ist eine personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort sicherzustellen. Dies kann auch durch die Einbindung örtlicher Partner gewährleistet werden.
Im Rahmen des Auftragsgegenstandes hat der Auftragnehmer in regelmäßigen Abständen während der gesamten Auftragslaufzeit Projektabstimmungen beim Auftraggeber in Berlin wahr zu nehmen.
Die erforderlichen Einzelmaßnahmen sind vor allem:
— Instandsetzung der Oberflächen (Wand, Boden, Decken);
— Instandsetzung und energetische Ertüchtigung der Fassade und Fenster;
— Erneuerung des Konsularbereiches (mit temporärer Zwischenunterbringung im Souterrain);
— Bauliche brandschutztechnische Ertüchtigung, insbesondere der Rettungswege und Fluchttreppenhäuser;
— Ertüchtigung bzw. Erneuerung der technischen Anlagen inkl. Leitungsführung, insbesondere für Wasser, Lüftung, Stark- und Schwachstrom;
— Erneuerung aller Sanitärbereiche;
— Erneuerung des Aufzuges;
— Barrierefreie Zuwegung;
— Beseitigung sicherheitsrelevanter Mängel;
Es liegt eine haushalterisch genehmigte Vorplanung mit anrechenbaren reinen Baukosten (netto) vor:
KG 300: 1 638 024 EUR;
KG 410: 52 536 EUR;
KG 420: 15 000 EUR;
KG 430: 60 500 EUR;
KG 440: 281 650 EUR;
KG 450: 43 850 EUR;
KG 460: 49 500 EUR;
Summe KG 300 bis 400: 2 141 060 EUR (netto).
Die Auftragsausführung umfasst den Zeitraum Mitte 2014 - Mitte 2017.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt in drei Bauabschnitten und je in Stufen.
Ein Anspruch auf weiterführende Beauftragung nach jedem Bauabschnitt bzw. den Stufen besteht jedoch nicht.
Referenznummer: 118-6 212.04/1-00062/2014VOF KOPE
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und / oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerberbogen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft und/oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist der Bewerberbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerberbogen zugelassen.
2. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft und/oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen (siehe Formblatt A des Bewerberbogens).
2. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft und/oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen (siehe Formblatt A des Bewerberbogens).
Auf die weiteren Hinweise auf dem Deckblatt des Bewerberbogens wird verwiesen.
3. Außerdem wird auf die Forderung gemäß Punkt III.3.1 verwiesen:
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure gem. § 19 VOF
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung (s. Bewerberbogen) über den Gesamtumsatz (netto) für entsprechende Ingenieurleistungen im Bausektor in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2012, 2011). Bei Bewerbergemeinschaften und / oder dem Einsatz von Nachunternehmern sind die Umsätze zu addieren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Eigenerklärung (s. Bewerberbogen) über den Gesamtumsatz (netto) für entsprechende Ingenieurleistungen im Bausektor in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2012, 2011). Bei Bewerbergemeinschaften und / oder dem Einsatz von Nachunternehmern sind die Umsätze zu addieren.
2. Eigenerklärung des AA gemäß VOF § 5 (1)
Mindeststandards:
1. Der Gesamtumsatz muss im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre (2013, 2012, 2011) mindestens 400 000 EUR netto pro Jahr betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben sind gefordert:
1. Angaben (s. Bewerberbogen) zu den beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Mitarbeitern (einschließlich Führungskräfte), insbesondere zum vorgesehenen Projektteam.
2. Angaben (s. Bewerberbogen) zu Leistungen, welche mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
3. Angaben (s. Bewerberbogen, Formblatt B) zu zwei Referenzprojekten:
Die Referenzprojekte sollen hinsichtlich der Aufgabenstellung dem Auftragsgegenstand möglichst ähnlich sein. Sie müssen Leistungen in den Bereichen der Objektplanung, der Elektro- und HLS belegen. Je größer die Ähnlichkeit ist, desto höher fällt die Bepunktung aus (z.B. Sanierung bei laufendem Betrieb, hohe Sicherheitsanforderungen, Leistungsbild Generalplanung, beim Einsatz einer Bewerbergemeinschaft und/oder Nachunternehmern beide Projekte von diesen bearbeitet). Die Referenzprojekte können beim Einsatz einer Bewerbergemeinschaft und/oder Nachunternehmern von nur einem Mitglied gestellt werden. Überzählige Referenzen werden nicht bewertet.
Die Referenzprojekte sollen hinsichtlich der Aufgabenstellung dem Auftragsgegenstand möglichst ähnlich sein. Sie müssen Leistungen in den Bereichen der Objektplanung, der Elektro- und HLS belegen. Je größer die Ähnlichkeit ist, desto höher fällt die Bepunktung aus (z.B. Sanierung bei laufendem Betrieb, hohe Sicherheitsanforderungen, Leistungsbild Generalplanung, beim Einsatz einer Bewerbergemeinschaft und/oder Nachunternehmern beide Projekte von diesen bearbeitet). Die Referenzprojekte können beim Einsatz einer Bewerbergemeinschaft und/oder Nachunternehmern von nur einem Mitglied gestellt werden. Überzählige Referenzen werden nicht bewertet.
4. Angaben zum Bewerber/ zur Bewerbergemeinschaft: Freie Darstellung ohne Formvorgabe mit dem Ziel die Fachkunde, Erfahrung und Leistungsfähigkeit insgesamt zu belegen.
Mindeststandards:
1. Anzahl der festangestellten Architekten und Ingenieure: mind. 5, und zwar zwei Architekten oder Bauingenieure, ein Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik und zwei Ingenieure der Fachrichtung HLS.
2. Das Projektteam (Projektleiter Objektplanung, Projektmitarbeiter Objektplanung, Projektmitarbeiter HLS und Projektmitarbeiter Elektrotechnik) muss die drei Fachbereiche abdecken: Objektplanung, Elektrotechnik und HLS.
3. Angabe von zwei Referenzprojekten. Bei beiden müssen die Leistungsbereiche Objektplanung, Elektrotechnik und HLS vom Bewerber, den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und/oder seinen/ ihren Nachunternehmern erbracht worden sein.
4. Ein Referenzprojekt muss beim Einsatz von Bietergemeinschaften / Nachunternehmern von dem Objektplaner gestellt werden.
5. Das Ende des Bearbeitungszeitraums darf für beide Referenzprojekte maximal 7 Jahre zurück liegen. Die LPH 9 nach HOAI bleibt unberücksichtigt.
6. Die LPH 3-8 nach HOAI muss bei beiden Referenzprojekten vom Bewerber, den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und/oder seinen/ ihren Nachunternehmern erbracht worden sein.
7. Bei einem Referenzprojekt muss die LPH 8 nach HOAI zu mind. 80 % abgeschlossen sein.
8. Bei beiden Referenzprojekten müssen die Baukosten netto (KG 300 + 400) ≥ 700 000 EUR betragen.
9. Bei beiden Referenzprojekten muss es sich um Bauen im Bestand handeln.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden sowie von 500 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages und für den Geltungsbereich Dänemark aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass dieses im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerberbogen).
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden sowie von 500 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages und für den Geltungsbereich Dänemark aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass dieses im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerberbogen).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
— Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB);
— Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung - VgV);
— Bundeshaushaltsordnung (BHO);
— Verordnung über Preise, VOPR 30/53;
— Vergabeordnung für freiberufliche Dienstleistungen VOF;
— Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI);
— Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau);
— Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);
— BauONRW;
— Die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Städtebau herausgegebenen Richtlinien für die Durchführung von Baumaßnahmen des Bundes (RBBau);
— Bundesreisekostengesetz (BRKG);
Die vorgenannten Vorschriften gelten in der bei Versendung der Vergabeunterlagen aktuellen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Die Mitglieder von Bewerbergemeinschaften erklären im Bewerberbogen
— dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— wer zu der Bewerbergemeinschaft gehört und wer der für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens/ Vertrages bevollmächtige Vertreter ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Das betrifft im Besonderen auch die Mitgliedschaft in mehreren Bewerbergemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Das betrifft im Besonderen auch die Mitgliedschaft in mehreren Bewerbergemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure gem. § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bewerbungen können ausgeschlossen werden, wenn gegen Vorgaben verstoßen wurde. Dies betrifft sowohl geforderte Angaben als auch formale Verstöße wie z.B. das Fehlen von Unterschriften und Nachweisen oder das Abändern des Bewerberbogens. Die Bewertung der Auswahlkriterien erfolgt in der Gesamtschau unter Berücksichtigung der in dem Bewerberbogen genannten Gesichtspunkte.Im Folgenden wird die Bepunktung der Auswahlkriterien genannt. Die einzelnen Unterkriterien werden zwischen 0 bis 10 Punkten bepunktet und entsprechend den angegebenen Prozentpunkten gewichtet.
Bewerbungen können ausgeschlossen werden, wenn gegen Vorgaben verstoßen wurde. Dies betrifft sowohl geforderte Angaben als auch formale Verstöße wie z.B. das Fehlen von Unterschriften und Nachweisen oder das Abändern des Bewerberbogens. Die Bewertung der Auswahlkriterien erfolgt in der Gesamtschau unter Berücksichtigung der in dem Bewerberbogen genannten Gesichtspunkte.Im Folgenden wird die Bepunktung der Auswahlkriterien genannt. Die einzelnen Unterkriterien werden zwischen 0 bis 10 Punkten bepunktet und entsprechend den angegebenen Prozentpunkten gewichtet.
0 -3 Punkte werden vergeben, wenn die Angaben lediglich eine Mindestleistung erwarten lassen, 4 - 7 Punkte werden vergeben, wenn die Angaben eine gute Leistung erwarten lassen und 8 - 10 Punkte werden vergeben, wenn die Angaben eine bestmögliche Leistung erwarten lassen.Die Auswahlkriterien sind:1) Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit – Mitarbeiter (max. 4.500 Punkte):
0 -3 Punkte werden vergeben, wenn die Angaben lediglich eine Mindestleistung erwarten lassen, 4 - 7 Punkte werden vergeben, wenn die Angaben eine gute Leistung erwarten lassen und 8 - 10 Punkte werden vergeben, wenn die Angaben eine bestmögliche Leistung erwarten lassen.Die Auswahlkriterien sind:1) Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit – Mitarbeiter (max. 4.500 Punkte):
— Angaben im Bewerberbogen zum Bewerber, den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und/oder seinen/ihren Nachunternehmern (Anzahl der Mitarbeiter, Qualifikation, Berufserfahrung und bisher bearbeitete HOAI-Leistungsbilder):
0 - 10 Punkte, Gewichtung x 150.
— Angaben zum Projektleiter Objektplanung: 0 - 10 Punkte, Gewichtung x 50;
— Angaben zum Projektmitarbeiter Objektplanung: 0 - 10 Punkte, Gewichtung x 50;
— Angaben zum Projektmitarbeiter HLS: 0 - 10 Punkte, Gewichtung x 50;
— Angaben zum Projektmitarbeiter Elektrotechnik: 0 - 10 Punkte, Gewichtung x 50;
— Angaben zu bisher erfolgter Zusammenarbeit des vorgesehenen Projektteams: 0 - 10 Punkte, Gewichtung x 1002) Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit – Referenzen (max. 5 500 Punkte):
Die zwei Referenzprojekte sollen hinsichtlich der Aufgabenstellung, der Größe und dem erbrachten Leistungsbild dem Auftragsgegenstand möglichst ähnlich sein.
Je größer die Ähnlichkeit ist, desto höher fällt die Bepunktung aus (z.B. Sanierung bei laufendem Betrieb, hohe Sicherheitsanforderungen, Leistungsbild Generalplanung).
Überzählige Referenzen werden nicht bewertet.
Die Bewertung der zwei Referenzprojekte wird folgendermaßen vorgenommen:
— Referenzprojekt 1: 0-10 Punkte, Gewichtung x 225;
— Referenzprojekt 2: 0-10 Punkte, Gewichtung x 225;
— Angaben zu erfolgter Mitarbeit des vorgesehenen Projektteams an den Referenzprojekten: 0 - 10 Punkte, Gewichtung x 100.3) Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit – freie Darstellung (max. 1 500 Punkte):
Angaben zum Bewerber/den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und/oder seinen/ihren Nachunternehmern – Fachkunde, Erfahrung, Leistungsfähigkeit: 0 - 10 Punkte, Gewichtung x 150.
— Die ergänzenden Angaben des Bewerbers können in freier Darstellung dem Bewerberbogen als Anlage beigefügt werden. Bewertet werden z. B. Angaben zu weiteren Referenzprojekten, Angaben zu Erfahrung mit Auslandsbauten, internationale Kontakte und internationale Vernetzung des Bewerbers etc.
— Die ergänzenden Angaben des Bewerbers können in freier Darstellung dem Bewerberbogen als Anlage beigefügt werden. Bewertet werden z. B. Angaben zu weiteren Referenzprojekten, Angaben zu Erfahrung mit Auslandsbauten, internationale Kontakte und internationale Vernetzung des Bewerbers etc.
Die Bewerbungen, die die höchsten Gesamtpunktzahlen erreichen werden für das weitere Verfahren ausgewählt. Falls die Begrenzung der Bewerber auf den Bieterkreis, der zur Teilnahme an der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens aufgefordert werden soll, nicht vollständig anhand der oben dargestellten Kriterien gelingt, entscheidet das Los. Dies betrifft insbesondere den Fall, wenn mehrere Bewerber sich den Rang 5 in der Bewertung teilen.
Die Bewerbungen, die die höchsten Gesamtpunktzahlen erreichen werden für das weitere Verfahren ausgewählt. Falls die Begrenzung der Bewerber auf den Bieterkreis, der zur Teilnahme an der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens aufgefordert werden soll, nicht vollständig anhand der oben dargestellten Kriterien gelingt, entscheidet das Los. Dies betrifft insbesondere den Fall, wenn mehrere Bewerber sich den Rang 5 in der Bewertung teilen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Fromm
Internetadresse: www.diplo.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-08-15 📅
Datum des Endes: 2017-07-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 118-6 212.04/1-00062/2014VOF KOPE
Zusätzliche Informationen
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb können bis zum 02.04.2014 angefordert werden:
unter Angabe der Vergabenummer 00062/2014VOF KOPE per Mail an die Adresse 118-6@auswaertiges-amt.de.
Die Abgabe der Teilnahmeanträge zur Bewerbung in diesem Verfahren hat schriftlich, in deutscher Sprache unter Verwendung der übergebenen Bewerbungsvordrucke zu erfolgen.
Dafür soll
— gelochtes DIN A4 Papier verwandt,
— auf Bindungen jeglicher Art, insbesondere auf Spiralbindungen, Heft- oder Büroklammern verzichtet,
— keine Register oder Klarsichthüllen verwandt und
— auf eine Lesbarkeit nach Schwarzweiß-Ausdruck geachtet werden. Durch eine ausgefallene, aufwändige Gestaltung der Bewerbung entsteht in der Regel kein Vorteil.
Es ist darauf zu achten, dass die Bewerbung vollständig ist und insbesondere alle geforderten Erklärungen und Nachweise enthält. Fehlen Erklärungen oder Nachweise, so liegt es im Ermessen des AA, ob es diese mit Nachfristsetzung nachfordert. Bewerbungen, die nicht die geforderten oder ggf. nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, müssen zwingend ausgeschlossen werden!
Es ist darauf zu achten, dass die Bewerbung vollständig ist und insbesondere alle geforderten Erklärungen und Nachweise enthält. Fehlen Erklärungen oder Nachweise, so liegt es im Ermessen des AA, ob es diese mit Nachfristsetzung nachfordert. Bewerbungen, die nicht die geforderten oder ggf. nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, müssen zwingend ausgeschlossen werden!
Eine elektronische Abgabe von Bewerbungen ist nicht zugelassen.
Jede Bewerbung und die mit einzusendenden Formulare muss eindeutig gekennzeichnet, - soweit vorgesehen - mit Datum versehen und von einer dazu berechtigten Person unterschrieben sein (Bewerber-/Bietergemeinschaften s. Ziff. III 2.1).
Die Bewerbungsunterlagen sind in
— 2-facher Ausfertigung in Papierform (einmal als Original und einmal als Kopie) vorzulegen.
Bitte übersenden Sie Ihre Bewerbung in zwei fensterlosen, verschlossenen Umschlägen wie folgt:
— Der äußere Umschlag trägt die unter Ziff. I 1.1 genannte Anschrift bzw. die hier unten notierte Anschrift der Post und Kurierstelle des AA.
— Kennzeichnen Sie den ebenfalls verschlossenen inneren Umschlag 2 (Inhalt: Ihre Bewerbung mit Anlagen einmal als Original und einmal als Kopie) deutlich als „Bewerbung” unter Angabe des o.g. Geschäftszeichens und dem Ablauf der Wettbewerbsfrist wie folgt:
— Kennzeichnen Sie den ebenfalls verschlossenen inneren Umschlag 2 (Inhalt: Ihre Bewerbung mit Anlagen einmal als Original und einmal als Kopie) deutlich als „Bewerbung” unter Angabe des o.g. Geschäftszeichens und dem Ablauf der Wettbewerbsfrist wie folgt:
Teilnahmewettbewerb 00062/2014VOF KOPE
nicht öffnen vor dem 25.4.2014 vor 10:00 Uhr
vorzulegen direkt bei 118-6 Berlin
Die Bewerbungsunterlagen sind in einem geschlossenen Umschlag an die unter I.1 genannten Adresse per Post bzw. per Kurier an nachfolgende Adresse zu richten:
Auswärtiges Amt
Post- und Kurierstelle
für Referat 118-6
Kurstraße 36
10117 Berlin
Öffnungszeiten der annehmenden Kurierstelle in Berlin:
Mo-Do. 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr. von 8:00 bis 14:45 Uhr.
Abgabe- und Eröffnungstermin ist der 25.4.2014 um 10:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die zulässige Frist 25.4.2014 zu 10:00 Uhr die spätest mögliche Frist darstellt, und die Bewerbung bis dahin im Auswärtigen Amt vorliegen muss.
Die in III.2.2 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben müssen im Bewerberbogen (Bewerberbogen inkl. Eigenerklärungen und Bewerbergemeinschafts-/ Nachunternehmererklärung) gemacht und durch Anlagen ergänzt werden. Insbesondere ist die freie Darstellung zu Fachkunde, Erfahrung und Leistungsfähigkeit gefordert (s. III.2.3 (4)).
Die in III.2.2 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben müssen im Bewerberbogen (Bewerberbogen inkl. Eigenerklärungen und Bewerbergemeinschafts-/ Nachunternehmererklärung) gemacht und durch Anlagen ergänzt werden. Insbesondere ist die freie Darstellung zu Fachkunde, Erfahrung und Leistungsfähigkeit gefordert (s. III.2.3 (4)).
Der Bewerberbogen ist unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Auf die weiteren Hinweise auf dem Deckblatt des Bewerberbogens wird verwiesen.
Der Bewerberbogen ist unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Auf die weiteren Hinweise auf dem Deckblatt des Bewerberbogens wird verwiesen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Nähere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage (per Mail ist ausreichend) an die unter Punkt I.1 genannte Maildresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „00062/2014VOF KOPE" zu senden. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten fortlaufend an alle Interessenten per Mail versandt, so dass alle potenziellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Nähere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage (per Mail ist ausreichend) an die unter Punkt I.1 genannte Maildresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „00062/2014VOF KOPE" zu senden. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten fortlaufend an alle Interessenten per Mail versandt, so dass alle potenziellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Fragen zum Verfahren können ausschließlich per Mail bis spätestens zum 17.4.2014 bis 10:00 Uhr an die Mailadresse 118-6@auswaertiges-amt.de gestellt werden.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen, ansonsten kann der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen werden. Als Nachweis ist das Formblatt A zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie rechtsverbindlich unterschrieben dem Bewerberbogen als Anhang beizulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen, ansonsten kann der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen werden. Als Nachweis ist das Formblatt A zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie rechtsverbindlich unterschrieben dem Bewerberbogen als Anhang beizulegen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Auswärtigen Amt. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim Auswärtigem Amt zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Auswärtigen Amt. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim Auswärtigem Amt zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auswärtigem Amt geltend gemacht werden. Teilt das Auswärtige Amt dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so kann das Unternehmen nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Rügeerwiderung einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellen (§ 107 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auswärtigem Amt geltend gemacht werden. Teilt das Auswärtige Amt dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so kann das Unternehmen nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Rügeerwiderung einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellen (§ 107 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage (bzw. bei elektronischer Übermittlung 10 Kalendertage) nach Absendung dieser Information durch das Auswärtige Amt geschlossen werden. Diese Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das Auswärtige Amt.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage (bzw. bei elektronischer Übermittlung 10 Kalendertage) nach Absendung dieser Information durch das Auswärtige Amt geschlossen werden. Diese Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das Auswärtige Amt.
Die Unwirksamkeit gem. § 101b Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Unwirksamkeit gem. § 101b Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2014/S 055-092357 (2014-03-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-09-17) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Postanschrift: 11013 Berlin bzw. Werderscher Markt 1
Kontakt
E-Mail: 118-1@diplo.de📧
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-07-22 📅
Name: pbr Planungsbüro Rohling AG
Postort: Osnabrück
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2014/S 180-317970 (2014-09-17)