Die Seehafen Wismar GmbH plant für die Jahre 2014 bis 2016 die Erweiterung der Hafenumschlagsflächen und die Verlängerung der Kaianlagen. Gegenstand des Auftrags sind Baumaßnahmen zur Hafenerweiterung auf einer Fläche von 4,9 ha auf Grundlage einer Ausführungsplanung mit Leistungsverzeichnis. Die Bauleistungen beinhalten eine 300 m lange Kaikonstruktion, Nassbaggerarbeiten, Geländeauffüllung, Flächenerschließung, Gleisbau und Elektroanlagen. In einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb können sich die Interessenten für die Ausführung der Arbeiten bewerben. Die Ergebnisse des Teilnahmewettbewerbs werden den Bewerbern voraussichtlich im März 2014 mitgeteilt. Die Seehafen Wismar GmbH wird die erfolgreichen Bewerber auffordern, Angebote einzureichen. Die Angebotsfrist wird voraussichtlich im Mai 2014 enden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-18.
Auftragsbekanntmachung (2014-02-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Häfen
Menge oder Umfang: Details siehe Anhang B - Angaben zu den Losen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Häfen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Seehafen Wismar GmbH
Postanschrift: Kopenhagener Straße 3
Postleitzahl: 23966
Postort: Wismar
Kontakt
Internetadresse: http://www.hafen-wismar.de🌏
E-Mail: upuskeiler@hafen-wismar.de📧
Telefon: +49 3841452366📞
Fax: +49 38414522366 📠
1. Die Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, soll auf 5 je Los beschränkt werden. Die objektiven Kriterien für die Bewertung der eingereichten Teilnahmeanträge ergeben sich aus den geforderten Angaben in Abschnitt III., Ziffer 2.1) bis Ziffer 2.3). Die Wertung erfolgt je Los in 3 Schritten. Schritt 1: Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen, Schritt 2: Vorliegen der Mindestanforderungen an die Eignung: Als geeignet gelten Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die die geforderten Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben, bei denen keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO vorliegen, deren Erklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister nicht auf Unzuverlässigkeit schließen lässt, und die die erforderlichen Mindestumsätze, die erforderlichen Mindestanzahlen gewerblicher Arbeitnehmer, einen geeigneten Projektleiter und den Abschluss der Betriebshaftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssätzen und die mindestens 2 wertungsfähige Referenzen nachweisen. Für Los 1 müssen die Bewerber darüber hinaus nachgewiesen haben, dass sie über die notwendigen Kapazitäten hinsichtlich Technik sowie ausführendem Personal für die mit Los 1 ausgeschriebenen Leistungen verfügen. Schritt 3: Eignungswertung: Sollten mehr als 5 Bewerber oder Bewerbergemeinschaften die Mindestanforderungen erfüllen und damit grundsätzlich als geeignet gelten, wird der Auftraggeber für jedes Los die am besten geeigneten Bewerber anhand der in den Anhängen B jeweils unter Ziffer 5 genannten Kriterien nach dem Grad ihrer Eignung bewerten. Der Auftraggeber behält sich vor, jeweils mehr als 5 Bewerber je Los zur Angebotsaufforderung auszuwählen. 2. Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 20.03.2014, 12Uhr, schriftlich und vom benannten Vertreter unterschrieben sowie in elektronischer Form auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Ausschreibung Hafenerweiterung Seehafen Wismar_2. BA_ Bitte nicht öffnen!“ an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden. 3. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, behält sich der Auftraggeber vor, in pflichtgemäßer Ausübung seines Ermessens die betreffenden Bewerber aufzufordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail). Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Die Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Der Auftraggeber behält sich außerdem bis zur Zuschlagserteilung vor, von den ausgewählten Bewerbern Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen abzufordern. 4. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung. 5. Es wird empfohlen, dass Unternehmen sich jeweils nur als Mitglied oder Nachunternehmer einer Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligen. Mehrfachbeteiligungen führen zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaften, falls diese bzw. die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen können, dass ihre späteren Angebote völlig unabhängig voneinander formuliert wurden und daher die Gefahr der Beeinflussung des (Geheim-)Wettbewerbs nicht besteht. 6. Es wird darauf hingewiesen, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Baumaßnahme noch nicht bestandskräftig ist und der Bescheid für die beantragten, öffentlichen Zuwendungen noch aussteht, mit denen die Leistungen des Auftrags teilfinanziert werden. Der Auftraggeber rechnet mit dem Eintritt der Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses sowie mit der Erteilung des Zuwendungsbescheids während des Vergabeverfahrens. Im Falle der Nichterteilung des Zuwendungsbescheides wird der Auftraggeber nach § 30 SektVO vorgehen.
1. Die Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, soll auf 5 je Los beschränkt werden. Die objektiven Kriterien für die Bewertung der eingereichten Teilnahmeanträge ergeben sich aus den geforderten Angaben in Abschnitt III., Ziffer 2.1) bis Ziffer 2.3). Die Wertung erfolgt je Los in 3 Schritten. Schritt 1: Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen, Schritt 2: Vorliegen der Mindestanforderungen an die Eignung: Als geeignet gelten Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die die geforderten Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben, bei denen keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO vorliegen, deren Erklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister nicht auf Unzuverlässigkeit schließen lässt, und die die erforderlichen Mindestumsätze, die erforderlichen Mindestanzahlen gewerblicher Arbeitnehmer, einen geeigneten Projektleiter und den Abschluss der Betriebshaftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssätzen und die mindestens 2 wertungsfähige Referenzen nachweisen. Für Los 1 müssen die Bewerber darüber hinaus nachgewiesen haben, dass sie über die notwendigen Kapazitäten hinsichtlich Technik sowie ausführendem Personal für die mit Los 1 ausgeschriebenen Leistungen verfügen. Schritt 3: Eignungswertung: Sollten mehr als 5 Bewerber oder Bewerbergemeinschaften die Mindestanforderungen erfüllen und damit grundsätzlich als geeignet gelten, wird der Auftraggeber für jedes Los die am besten geeigneten Bewerber anhand der in den Anhängen B jeweils unter Ziffer 5 genannten Kriterien nach dem Grad ihrer Eignung bewerten. Der Auftraggeber behält sich vor, jeweils mehr als 5 Bewerber je Los zur Angebotsaufforderung auszuwählen. 2. Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 20.03.2014, 12Uhr, schriftlich und vom benannten Vertreter unterschrieben sowie in elektronischer Form auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Ausschreibung Hafenerweiterung Seehafen Wismar_2. BA_ Bitte nicht öffnen!“ an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden. 3. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, behält sich der Auftraggeber vor, in pflichtgemäßer Ausübung seines Ermessens die betreffenden Bewerber aufzufordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail). Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Die Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Der Auftraggeber behält sich außerdem bis zur Zuschlagserteilung vor, von den ausgewählten Bewerbern Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen abzufordern. 4. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung. 5. Es wird empfohlen, dass Unternehmen sich jeweils nur als Mitglied oder Nachunternehmer einer Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligen. Mehrfachbeteiligungen führen zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaften, falls diese bzw. die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen können, dass ihre späteren Angebote völlig unabhängig voneinander formuliert wurden und daher die Gefahr der Beeinflussung des (Geheim-)Wettbewerbs nicht besteht. 6. Es wird darauf hingewiesen, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Baumaßnahme noch nicht bestandskräftig ist und der Bescheid für die beantragten, öffentlichen Zuwendungen noch aussteht, mit denen die Leistungen des Auftrags teilfinanziert werden. Der Auftraggeber rechnet mit dem Eintritt der Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses sowie mit der Erteilung des Zuwendungsbescheids während des Vergabeverfahrens. Im Falle der Nichterteilung des Zuwendungsbescheides wird der Auftraggeber nach § 30 SektVO vorgehen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Seehafen Wismar GmbH plant für die Jahre 2014 bis 2016 die Erweiterung der Hafenumschlagsflächen und die Verlängerung der Kaianlagen. Gegenstand des Auftrags sind Baumaßnahmen zur Hafenerweiterung auf einer Fläche von 4,9 ha auf Grundlage einer Ausführungsplanung mit Leistungsverzeichnis. Die Bauleistungen beinhalten eine 300 m lange Kaikonstruktion, Nassbaggerarbeiten, Geländeauffüllung, Flächenerschließung, Gleisbau und Elektroanlagen.
Die Seehafen Wismar GmbH plant für die Jahre 2014 bis 2016 die Erweiterung der Hafenumschlagsflächen und die Verlängerung der Kaianlagen. Gegenstand des Auftrags sind Baumaßnahmen zur Hafenerweiterung auf einer Fläche von 4,9 ha auf Grundlage einer Ausführungsplanung mit Leistungsverzeichnis. Die Bauleistungen beinhalten eine 300 m lange Kaikonstruktion, Nassbaggerarbeiten, Geländeauffüllung, Flächenerschließung, Gleisbau und Elektroanlagen.
In einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb können sich die Interessenten für die Ausführung der Arbeiten bewerben. Die Ergebnisse des Teilnahmewettbewerbs werden den Bewerbern voraussichtlich im März 2014 mitgeteilt. Die Seehafen Wismar GmbH wird die erfolgreichen Bewerber auffordern, Angebote einzureichen. Die Angebotsfrist wird voraussichtlich im Mai 2014 enden.
In einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb können sich die Interessenten für die Ausführung der Arbeiten bewerben. Die Ergebnisse des Teilnahmewettbewerbs werden den Bewerbern voraussichtlich im März 2014 mitgeteilt. Die Seehafen Wismar GmbH wird die erfolgreichen Bewerber auffordern, Angebote einzureichen. Die Angebotsfrist wird voraussichtlich im Mai 2014 enden.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Kaianlagen, Nassbaggerung, Geländeauffüllung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist die Hafenerweiterung auf einer Fläche von 4,9 ha. Bestandteil dieser Erweiterung ist der Neubau von ca. 300 m Kaikonstruktion einschl. Nassbaggerarbeiten, umfangreiche Auffüllungen zwischen neuer Kaikonstruktion und der bisher vorhandenen Uferlinie, sowie Flächenkonsolidierung.
Gegenstand des Auftrags ist die Hafenerweiterung auf einer Fläche von 4,9 ha. Bestandteil dieser Erweiterung ist der Neubau von ca. 300 m Kaikonstruktion einschl. Nassbaggerarbeiten, umfangreiche Auffüllungen zwischen neuer Kaikonstruktion und der bisher vorhandenen Uferlinie, sowie Flächenkonsolidierung.
Menge oder Umfang:
1 – Kaianlagen
Abbrucharbeiten,
Gründungsarbeiten (2.600 t Spundwandmaterial, 374 St. Ortbetonrammpfähle);
Stahlbetonarbeiten (5.300 m³ Stahlbeton);
Kaiausrüstung (Poller, Fender, Leitern).
2 – Nassbaggerung, Landerschließung;
Geländeauffüllung (110.000 m³ Auffüllung mit Ostseekies im Spül-/Sprühverfahren);
Konsolidierung (570.000 m Vertikaldränage, 85.000m3 Auflast);
Nassbaggerung (278.000 m³ Schlick-, Schwimmtiefen- und Tiefenbaggerung);
Deckwerksarbeiten (6.000 t Wasserbausteine).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
1. Umsatz für vergleichbare Leistungen (Leistungen im Hafenbau) der letzten 3 Jahre, durchschnittlicher Jahresumsatz mind. 12 Mio. EUR, je 3 Mio. EUR Überschreitung 1 Punkt, max. 5 Punkte für gesamt 27 Mio. EUR (Wichtung 30 v. H.).
2. Vergleichbare Vorhaben: Gewertet wird, wie viele Referenzen der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft einreicht, die mit den mit Los 1 ausgeschriebenen Leistungen „Kaianlagen, Nassbaggerung, Geländeauffüllung“ vergleichbar sind und jeweils zu mindestens 50% von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft selbst oder durch einen Nachunternehmer ausgeführt wurden. Mindestanzahl von 2 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen, jede weitere, den Vorgaben entsprechende Referenz = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 7 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen (Wichtung 40 v. H.).
2. Vergleichbare Vorhaben: Gewertet wird, wie viele Referenzen der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft einreicht, die mit den mit Los 1 ausgeschriebenen Leistungen „Kaianlagen, Nassbaggerung, Geländeauffüllung“ vergleichbar sind und jeweils zu mindestens 50% von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft selbst oder durch einen Nachunternehmer ausgeführt wurden. Mindestanzahl von 2 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen, jede weitere, den Vorgaben entsprechende Referenz = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 7 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen (Wichtung 40 v. H.).
3. Festangestellte gewerbliche Arbeitnehmer des Bewerbers: Mindestanzahl von 50 festangestellten, gewerblichen Arbeitnehmern; je weitere 10 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 100 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer (Wichtung 15 v. H.).
3. Festangestellte gewerbliche Arbeitnehmer des Bewerbers: Mindestanzahl von 50 festangestellten, gewerblichen Arbeitnehmern; je weitere 10 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 100 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer (Wichtung 15 v. H.).
4. Darstellung der vorgesehenen Kapazitäten an Technik, ausführendem Personal, Einsatz von Nachunternehmern: Gewertet wird, ob die Darstellung erwarten lässt, dass die Kapazitäten für die Erbringung der Leistungen gerade noch ausreichend (1 Punkt), ausreichend (2 Punkte), gut ausreichend (3 Punkte), sehr gut ausreichend (4 Punkte) oder optimal erscheinen (5 Punkte.) (Wichtung 10 v. H.).
4. Darstellung der vorgesehenen Kapazitäten an Technik, ausführendem Personal, Einsatz von Nachunternehmern: Gewertet wird, ob die Darstellung erwarten lässt, dass die Kapazitäten für die Erbringung der Leistungen gerade noch ausreichend (1 Punkt), ausreichend (2 Punkte), gut ausreichend (3 Punkte), sehr gut ausreichend (4 Punkte) oder optimal erscheinen (5 Punkte.) (Wichtung 10 v. H.).
5. Erfahrungen Projektleiter: Gewertet wird, inwieweit die vorgelegten persönlichen Referenzen sowie nachgewiesenen fachlichen Erfahrungen des Projektleiters erwarten lassen, dass dieser Kenntnisse gewonnen hat, die für die Erbringung der vom Los 1 ausgeschriebenen Leistungen „Kaianlagen, Nassbaggerung, Geländeauffüllung“ von sehr geringer (0 Punkte), geringer (1 Punkt), durchschnittlicher (2 Punkte), gesteigerter (3 Punkte), besonderer (4 Punkte) oder herausragender Bedeutung (5 Punkte) sind (Wichtung 5 v. H.).
5. Erfahrungen Projektleiter: Gewertet wird, inwieweit die vorgelegten persönlichen Referenzen sowie nachgewiesenen fachlichen Erfahrungen des Projektleiters erwarten lassen, dass dieser Kenntnisse gewonnen hat, die für die Erbringung der vom Los 1 ausgeschriebenen Leistungen „Kaianlagen, Nassbaggerung, Geländeauffüllung“ von sehr geringer (0 Punkte), geringer (1 Punkt), durchschnittlicher (2 Punkte), gesteigerter (3 Punkte), besonderer (4 Punkte) oder herausragender Bedeutung (5 Punkte) sind (Wichtung 5 v. H.).
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Flächenerschließung, Elektroanlagen
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist die Hafenerweiterung auf einer Fläche von 4,9 ha. Bestandteil dieser Erweiterung ist die Herstellung erforderlicher Infrastrukturanlagen (Flächenbefestigungen, Ver- und Entsorgungssysteme).
Menge oder Umfang:
1 – Flächenerschließung
Rückbaumaßnahmen / Baufreimachung;
Flächenbefestigungen (35.000 m² Normallastfläche, 13.000 m² Schwerlastfläche, 50.000 m² Untergrundverbesserung).
Ver- und Entsorgungsanlagen (2 Regenklärbecken, 2.750 m RW-Leitungen, 1.200 TW-Leitungen)
2 – Elektroanlagen
Elektroinstallation (Transformatorstation, 1.050 m 20 kV-Kabel, 4.300 m 0,4 kV-Kabel, Straßenbeleuchtung, Flutlichtmaste).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
1. Umsatz für vergleichbare Leistungen (Leistungen im Flächenbau und Elektroanlagen) der letzten 3 Jahre, durchschnittlicher Jahresumsatz mind. 5 Mio. EUR, je 1 Mio.EUR Überschreitung 1 Punkt, max. 5 Punkte für gesamt 10 Mio. EUR (Wichtung 35 v.H.).
2. Vergleichbare Vorhaben: Gewertet wird, wie viele Referenzen der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft einreicht, die mit den mit Los 2 ausgeschriebenen Leistungen „Flächenerschließung, Elektroanlagen“ vergleichbar sind und jeweils zu mindestens 50% von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft selbst oder durch einen Nachunternehmer ausgeführt wurden. Mindestanzahl von 2 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen, jede weitere, den Vorgaben entsprechende Referenz = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 7 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen (Wichtung 45 v. H.).
2. Vergleichbare Vorhaben: Gewertet wird, wie viele Referenzen der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft einreicht, die mit den mit Los 2 ausgeschriebenen Leistungen „Flächenerschließung, Elektroanlagen“ vergleichbar sind und jeweils zu mindestens 50% von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft selbst oder durch einen Nachunternehmer ausgeführt wurden. Mindestanzahl von 2 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen, jede weitere, den Vorgaben entsprechende Referenz = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 7 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen (Wichtung 45 v. H.).
3. Festangestellte gewerbliche Arbeitnehmer des Bewerbers: Mindestanzahl von 30 festangestellten, gewerblichen Arbeitnehmern; je weitere 5 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer = 1 Punkte, max. 5 Punkte für 55 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer (Wichtung 15 v. H.).
3. Festangestellte gewerbliche Arbeitnehmer des Bewerbers: Mindestanzahl von 30 festangestellten, gewerblichen Arbeitnehmern; je weitere 5 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer = 1 Punkte, max. 5 Punkte für 55 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer (Wichtung 15 v. H.).
4. Erfahrungen Projektleiter: Gewertet wird, inwieweit die vorgelegten persönlichen Referenzen sowie die nachgewiesenen fachlichen Erfahrungen des Projektleiters erwarten lassen, dass dieser Kenntnisse gewonnen hat, die für die Erbringung der vom Los 2 ausgeschriebenen Leistungen „Flächenerschließung, Elektroanlagen“ von sehr geringer (0 Punkte), geringer (1 Punkt), durchschnittlicher (2 Punkte), gesteigerter (3 Punkte), besonderer (4 Punkte) oder herausragender Bedeutung (5 Punkte) sind (Wichtung 5 v. H.).
4. Erfahrungen Projektleiter: Gewertet wird, inwieweit die vorgelegten persönlichen Referenzen sowie die nachgewiesenen fachlichen Erfahrungen des Projektleiters erwarten lassen, dass dieser Kenntnisse gewonnen hat, die für die Erbringung der vom Los 2 ausgeschriebenen Leistungen „Flächenerschließung, Elektroanlagen“ von sehr geringer (0 Punkte), geringer (1 Punkt), durchschnittlicher (2 Punkte), gesteigerter (3 Punkte), besonderer (4 Punkte) oder herausragender Bedeutung (5 Punkte) sind (Wichtung 5 v. H.).
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Gleisbau
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist die Hafenerweiterung auf einer Fläche von 4,9 ha. Bestandteil dieser Erweiterung ist die Umgestaltung der vorhandenen Suprastruktur (Waggonbe- und -entladeanlage), die Sanierung der Kesselwagen-Entladung und Überholung der Kesselwagen-Beladung.
Gegenstand des Auftrags ist die Hafenerweiterung auf einer Fläche von 4,9 ha. Bestandteil dieser Erweiterung ist die Umgestaltung der vorhandenen Suprastruktur (Waggonbe- und -entladeanlage), die Sanierung der Kesselwagen-Entladung und Überholung der Kesselwagen-Beladung.
Menge oder Umfang:
1 – Gleisbau
Rückbaumaßnahmen;
Gleisneubau (2.060 m Gleis-, Rillenschienengleisbau);
Bahnübergänge;
Sanierung Kesselwagen-Entladung (195 m Gleiswannen, 200 m Entleerungsleitungen);
1. Umsatz für vergleichbare Leistungen „Gleisbau“ der letzten 3 Jahre, durchschnittlicher Jahresumsatz mind. 2 Mio.EUR, je 0,5 Mio. EUR Überschreitung 1 Punkt, max. 5 Punkte für gesamt 4,5 Mio. EUR (Wichtung 35 v.H.).
2. Vergleichbare Vorhaben: Gewertet wird, wie viele Referenzen der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft einreicht, die mit den mit Los 3 ausgeschriebenen Leistungen „Gleisbau“
vergleichbar sind und jeweils zu mindestens 50% von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft selbst oder durch einen Nachunternehmer ausgeführt wurden. Mindestanzahl von 2 Referenzen, jede weitere, den Vorgaben entsprechende Referenz = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 7 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen (Wichtung 45 v. H.).
vergleichbar sind und jeweils zu mindestens 50% von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft selbst oder durch einen Nachunternehmer ausgeführt wurden. Mindestanzahl von 2 Referenzen, jede weitere, den Vorgaben entsprechende Referenz = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 7 Referenzen, die den mitgeteilten Vorgaben entsprechen (Wichtung 45 v. H.).
3. Festangestellte gewerbliche Arbeitnehmer des Bewerbers: Mindestanzahl von 25 festangestellten, gewerblichen Arbeitnehmern; je weitere 5 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 50 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer (Wichtung 15 v. H.).
3. Festangestellte gewerbliche Arbeitnehmer des Bewerbers: Mindestanzahl von 25 festangestellten, gewerblichen Arbeitnehmern; je weitere 5 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer = 1 Punkt, max. 5 Punkte für 50 festangestellte, gewerbliche Arbeitnehmer (Wichtung 15 v. H.).
4. Erfahrungen Projektleiter: Gewertet wird, inwieweit die vorgelegten persönlichen Referenzen sowie nachgewiesenen fachlichen Erfahrungen des Projektleiters erwarten lassen, dass dieser Kenntnisse gewonnen hat, die für die Erbringung der vom Los 3 ausgeschriebenen Leistungen „Gleisbau“ von sehr geringer (0 Punkte), geringer (1 Punkt), durchschnittlicher (2 Punkte), gesteigerter (3 Punkte), besonderer (4 Punkte) oder herausragender Bedeutung (5 Punkte) sind (Wichtung 5 v. H.).
4. Erfahrungen Projektleiter: Gewertet wird, inwieweit die vorgelegten persönlichen Referenzen sowie nachgewiesenen fachlichen Erfahrungen des Projektleiters erwarten lassen, dass dieser Kenntnisse gewonnen hat, die für die Erbringung der vom Los 3 ausgeschriebenen Leistungen „Gleisbau“ von sehr geringer (0 Punkte), geringer (1 Punkt), durchschnittlicher (2 Punkte), gesteigerter (3 Punkte), besonderer (4 Punkte) oder herausragender Bedeutung (5 Punkte) sind (Wichtung 5 v. H.).
Es werden Varianten akzeptiert ✅ Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wismar.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
schriftliche Vorlage von: 1. Nachweis über aktuelle Eintragung im Handelsregister (nicht älter als 6 Monate), 2. Erklärung des Bewerbers, das keine Ausschlussgründe gem. §21 Abs.1 und Abs.4 SektVO gegen ihn oder seine Mitarbeiter vorliegen, 3. Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft, 4. Eigenerklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister für den Bewerber oder die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen Personen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 Satz 1 oder Satz 2 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes nicht vorliegen. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 9 Abs. 3 VgG M-V, dass er soweit er aufgrund bundesgesetzlicher Bestimmungen zur Einhaltung von Mindestarbeitsbedingungen oder zur Zahlung von Mindestentgelten einschließlich etwaiger Überstundensätze sowie zur Einhaltung sonstiger Mindestsozialstandards wie Dauer des Erholungsurlaubs, Urlaubsentgelt oder zusätzliches Urlaubsgeld verpflichtet ist, sich verpflichtet die jeweiligen Bestimmungen einzuhalten, sofern er nicht bereits aufgrund anderweitiger Regelungen zu einer höheren Entgeltzahlung verpflichtet ist. 6. Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Die Nachunternehmer müssen sich entsprechend der vorgenannten Ziffern 1 bis 5 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 9 Abs. 7 VgG M-V, dass er sich unbeschadet der Erklärung nach § 9 Abs. 3 VgG M-V verpflichtet, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) bei der vertragsgegenständlichen Ausführung der Leistung mindestens ein Stundenentgelt von 8,50 Euro (brutto) zu bezahlen. 7. Eigenerklärung des Bewerbers nach der er sich verpflichtet, soweit er Leistungen auf Nachunternehmer überträgt, dem Nachunternehmer die in § 9 Abs. 3 und § 9 Abs. 7 VgG M-V genannten Pflichten aufzuerlegen und die Beachtung dieser Pflichten durch den Nachunternehmer zu überwachen. 8. Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Die Nachunternehmer müssen sich entsprechend der vorgenannten Ziffern 1 bis 5 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
schriftliche Vorlage von: 1. Nachweis über aktuelle Eintragung im Handelsregister (nicht älter als 6 Monate), 2. Erklärung des Bewerbers, das keine Ausschlussgründe gem. §21 Abs.1 und Abs.4 SektVO gegen ihn oder seine Mitarbeiter vorliegen, 3. Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft, 4. Eigenerklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister für den Bewerber oder die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen Personen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 Satz 1 oder Satz 2 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes nicht vorliegen. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 9 Abs. 3 VgG M-V, dass er soweit er aufgrund bundesgesetzlicher Bestimmungen zur Einhaltung von Mindestarbeitsbedingungen oder zur Zahlung von Mindestentgelten einschließlich etwaiger Überstundensätze sowie zur Einhaltung sonstiger Mindestsozialstandards wie Dauer des Erholungsurlaubs, Urlaubsentgelt oder zusätzliches Urlaubsgeld verpflichtet ist, sich verpflichtet die jeweiligen Bestimmungen einzuhalten, sofern er nicht bereits aufgrund anderweitiger Regelungen zu einer höheren Entgeltzahlung verpflichtet ist. 6. Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Die Nachunternehmer müssen sich entsprechend der vorgenannten Ziffern 1 bis 5 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 9 Abs. 7 VgG M-V, dass er sich unbeschadet der Erklärung nach § 9 Abs. 3 VgG M-V verpflichtet, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) bei der vertragsgegenständlichen Ausführung der Leistung mindestens ein Stundenentgelt von 8,50 Euro (brutto) zu bezahlen. 7. Eigenerklärung des Bewerbers nach der er sich verpflichtet, soweit er Leistungen auf Nachunternehmer überträgt, dem Nachunternehmer die in § 9 Abs. 3 und § 9 Abs. 7 VgG M-V genannten Pflichten aufzuerlegen und die Beachtung dieser Pflichten durch den Nachunternehmer zu überwachen. 8. Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Die Nachunternehmer müssen sich entsprechend der vorgenannten Ziffern 1 bis 5 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
schriftliche Vorlage von: 1. Aussagefähige Bankauskunft aus der sich mindestens die Informationen zu Art und Dauer der Geschäftsbeziehung und Unregelmäßigkeiten im Geschäfts- und Zahlungsverhalten sowie eine Einschätzung der finanziellen Verhältnisse / Bonität ergeben. Diese Erklärung ist bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, 2. Vorlage von geprüften und bestätigten Jahresabschlüssen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit die Offenlegung des geprüften oder festgestellten Jahresabschlusses nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedstaats, in dem der Bewerber / die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft ansässig ist / sind, vorgeschrieben ist. Sofern für das letzte Geschäftsjahr noch kein bestätigter Jahresabschluss vorliegt, genügt der vorläufige Jahresabschluss. Falls kein Jahresabschluss erstellt wird, ist eine entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnung vorzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Jahresabschlüsse beziehungsweise die testierte Gewinn- und Verlustrechnung von jedem Mitglied der Bewerbergesellschaft vorzulegen. 3. Losbezogene Erklärungen über den Umsatz (netto) des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft mit vergleichbaren Leistungen bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt für den Auftrag nur dann als geeignet, wenn der durchschnittliche Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren für Los 1: mind. 12 Mio. EUR, Los 2: mind. 5 Mio. EUR , Los 3: mind. 2 Mio. EUR erreichte. Soweit sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft für die Berechnung der Umsatzhöhe auf den Umsatz eines Nachunternehmers beruft, wird dieser nur gewertet, wenn der Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung gemäß Ziffer III.2.1) 6. abgibt. 4. Schriftlicher Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung (Allgefahrenversicherung) mit einer pro Jahr zweifach maximierten und in der Höhe vom jeweiligen Los abhängigen Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden), beispielsweise durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice. Alternativ kann der Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner Versicherung beibringen, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen wird. Dieser schriftliche Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf Los 1 beträgt die nachzuweisende Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden 3 Mio.EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 2 Mio.EUR, auf Los 2 beträgt die nachzuweisende Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden 2 Mio.EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 1 Mio.EUR und für Los 3 beträgt die nachzuweisende Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden 2 Mio.EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 1 Mio.EUR. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten die Mindestanforderungen für das Los, das höhere Anforderungen an die Deckungssummen stellt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
schriftliche Vorlage von: 1. Aussagefähige Bankauskunft aus der sich mindestens die Informationen zu Art und Dauer der Geschäftsbeziehung und Unregelmäßigkeiten im Geschäfts- und Zahlungsverhalten sowie eine Einschätzung der finanziellen Verhältnisse / Bonität ergeben. Diese Erklärung ist bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, 2. Vorlage von geprüften und bestätigten Jahresabschlüssen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit die Offenlegung des geprüften oder festgestellten Jahresabschlusses nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedstaats, in dem der Bewerber / die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft ansässig ist / sind, vorgeschrieben ist. Sofern für das letzte Geschäftsjahr noch kein bestätigter Jahresabschluss vorliegt, genügt der vorläufige Jahresabschluss. Falls kein Jahresabschluss erstellt wird, ist eine entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnung vorzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Jahresabschlüsse beziehungsweise die testierte Gewinn- und Verlustrechnung von jedem Mitglied der Bewerbergesellschaft vorzulegen. 3. Losbezogene Erklärungen über den Umsatz (netto) des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft mit vergleichbaren Leistungen bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt für den Auftrag nur dann als geeignet, wenn der durchschnittliche Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren für Los 1: mind. 12 Mio. EUR, Los 2: mind. 5 Mio. EUR , Los 3: mind. 2 Mio. EUR erreichte. Soweit sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft für die Berechnung der Umsatzhöhe auf den Umsatz eines Nachunternehmers beruft, wird dieser nur gewertet, wenn der Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung gemäß Ziffer III.2.1) 6. abgibt. 4. Schriftlicher Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung (Allgefahrenversicherung) mit einer pro Jahr zweifach maximierten und in der Höhe vom jeweiligen Los abhängigen Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden), beispielsweise durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice. Alternativ kann der Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner Versicherung beibringen, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen wird. Dieser schriftliche Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Bei einer Bewerbung auf Los 1 beträgt die nachzuweisende Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden 3 Mio.EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 2 Mio.EUR, auf Los 2 beträgt die nachzuweisende Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden 2 Mio.EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 1 Mio.EUR und für Los 3 beträgt die nachzuweisende Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden 2 Mio.EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 1 Mio.EUR. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten die Mindestanforderungen für das Los, das höhere Anforderungen an die Deckungssummen stellt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
schriftliche Vorlage von: 1. Darstellung des Unternehmens mit den Geschäftsbereichen/Standorten, 2. Losbezogene schriftliche Erklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft über die in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten gewerblichen, festangestellten Arbeitnehmer. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt als geeignet, wenn er / sie: Los 1 in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich mindestens 50 gewerbliche Arbeitnehmer fest angestellt hat, Los 2: in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich mindestens 30 gewerbliche Arbeitnehmer fest angestellt hat, Los 3: in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich mindestens 25 gewerbliche Arbeitnehmer fest angestellt hat. 3. Erklärung über das für die Leitung und Aufsicht vorgesehene Personal. Hierzu ist der vorgesehene Projektleiter zu benennen, und es sind folgende Angaben zu machen: Name, berufliche Qualifikation, Anzahl der Berufsjahre insgesamt: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung, Anzahl der Berufsjahre im Unternehmen, Lebenslauf, Angabe von persönlichen Referenzen über nach Art und Umfang vergleichbarer Leistungen für das jeweilige Los. Die persönlichen Referenzen sind zu beschreiben. Dabei sind die Bezeichnung der Maßnahme, die Rolle des Referenzinhabers, der Leistungszeitraum und der Gesamtauftragswert zu nennen. Soweit die Verfügbarkeit des in Aussicht genommenen Projektleiters aus Sicht des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft nicht bis zum Ende der Vertragslaufzeit gesichert ist, kann jeweils ein alternativer Projektleiter unter Angabe der geforderten Eignungsnachweise benannt werden. Spätere Abweichungen von den Angaben zu den verantwortlichen Personen sind nur aus wichtigem Grund (z.B. Ausscheiden des Mitarbeiters) und mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig und berechtigen den Auftraggeber bis zur Zuschlagserteilung, die Eignungswertung zu wiederholen. 4. Losbezogene Vorlage von mindestens 2 Referenzen der letzten 5 Jahre, die nach Art und Umfang mit den losspezifischen Leistungen vergleichbar sind und zu mindestens 50 % durch den Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft oder deren Nachunternehmer selbst realisiert wurden. Die Referenzen müssen folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Leistung, Angaben zum Auftraggeber und Ansprechpartner bei diesem, Beschreibung der Leistung, Gesamtauftragswert, Leistungszeitraum, Erläuterung der besonderen Bedeutung der Referenz für die ausgeschriebene Leistung. Soweit sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft auf Referenzen eines Nachunternehmers beruft, werden diese Referenzen nur berücksichtigt, wenn der Nachunternehmer die unter Ziffer III.2.1) 6. genannte Verpflichtungserklärung abgibt. 5. Nur für Los 1: Erklärung über die für die Ausführung der Bauleistungen vorgesehenen Kapazitäten hinsichtlich Technik und ausführendem Personal.
schriftliche Vorlage von: 1. Darstellung des Unternehmens mit den Geschäftsbereichen/Standorten, 2. Losbezogene schriftliche Erklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft über die in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten gewerblichen, festangestellten Arbeitnehmer. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt als geeignet, wenn er / sie: Los 1 in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich mindestens 50 gewerbliche Arbeitnehmer fest angestellt hat, Los 2: in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich mindestens 30 gewerbliche Arbeitnehmer fest angestellt hat, Los 3: in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich mindestens 25 gewerbliche Arbeitnehmer fest angestellt hat. 3. Erklärung über das für die Leitung und Aufsicht vorgesehene Personal. Hierzu ist der vorgesehene Projektleiter zu benennen, und es sind folgende Angaben zu machen: Name, berufliche Qualifikation, Anzahl der Berufsjahre insgesamt: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung, Anzahl der Berufsjahre im Unternehmen, Lebenslauf, Angabe von persönlichen Referenzen über nach Art und Umfang vergleichbarer Leistungen für das jeweilige Los. Die persönlichen Referenzen sind zu beschreiben. Dabei sind die Bezeichnung der Maßnahme, die Rolle des Referenzinhabers, der Leistungszeitraum und der Gesamtauftragswert zu nennen. Soweit die Verfügbarkeit des in Aussicht genommenen Projektleiters aus Sicht des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft nicht bis zum Ende der Vertragslaufzeit gesichert ist, kann jeweils ein alternativer Projektleiter unter Angabe der geforderten Eignungsnachweise benannt werden. Spätere Abweichungen von den Angaben zu den verantwortlichen Personen sind nur aus wichtigem Grund (z.B. Ausscheiden des Mitarbeiters) und mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig und berechtigen den Auftraggeber bis zur Zuschlagserteilung, die Eignungswertung zu wiederholen. 4. Losbezogene Vorlage von mindestens 2 Referenzen der letzten 5 Jahre, die nach Art und Umfang mit den losspezifischen Leistungen vergleichbar sind und zu mindestens 50 % durch den Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft oder deren Nachunternehmer selbst realisiert wurden. Die Referenzen müssen folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Leistung, Angaben zum Auftraggeber und Ansprechpartner bei diesem, Beschreibung der Leistung, Gesamtauftragswert, Leistungszeitraum, Erläuterung der besonderen Bedeutung der Referenz für die ausgeschriebene Leistung. Soweit sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft auf Referenzen eines Nachunternehmers beruft, werden diese Referenzen nur berücksichtigt, wenn der Nachunternehmer die unter Ziffer III.2.1) 6. genannte Verpflichtungserklärung abgibt. 5. Nur für Los 1: Erklärung über die für die Ausführung der Bauleistungen vorgesehenen Kapazitäten hinsichtlich Technik und ausführendem Personal.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Für den Fall der Auftragserteilung ist eine selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft über einen Betrag in Höhe von 5 % der Nettoauftragssumme sowie eine Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 3% der Nettoauftragssumme einschl. der erteilten Nachträge eines in der Europäischen Union zugelassenen Finanzinstitutes vorzulegen.
Für den Fall der Auftragserteilung ist eine selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft über einen Betrag in Höhe von 5 % der Nettoauftragssumme sowie eine Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 3% der Nettoauftragssumme einschl. der erteilten Nachträge eines in der Europäischen Union zugelassenen Finanzinstitutes vorzulegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
Sonstige besondere Bedingungen: Der Auftraggeber schließt eine Bauleistungsversicherung ab.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Seehafen Wismar GmbH
Frau Puskeiler
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-08-05 📅
Datum des Endes: 2017-02-10 📅
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.