Hallen- und Freibad Aquamarin Bobingen, Umbau und Sanierung der Gebäude- und Badewassertechnik - Fachplanung Technische Ausrüstung

Stadt Bobingen

Die Stadt Bobingen beabsichtigt, die Gebäude- und Badewassertechnik des Hallen- und Freibades in Bobingen zu sanieren.
Das Aquamarin Hallen- und Freibad ist ein wichtiger Teil der örtlichen Infrastruktur. Die Bäder haben einen hohen Stellenwert als Freizeiteinrichtung, aber auch als Sportstätte für den Schul- und Vereinssport. In der Saison von Mitte Mai bis Ende August kann das Freibad durchschnittlich 100 000 Besucher verzeichnen. Von Oktober bis Mai steht das Hallenbad zur Verfügung. In der Hallenbadsaison nutzen gut 50 000 Gäste das vielfältige Angebot. Die Bäder sind jeweils täglich geöffnet.
Das 1963 errichtete Freibad verfügt über ein Sportbecken 50 x 21 m mit einer Sprungbucht (Wasserfläche 1 288 m²), einem Erlebnisbecken mit Sprudelliegen, Strömungskanal und Rutschenauslauf (Wasserfläche 821 m²) sowie einem Kinderplanschbecken mit Schiffchenkanal (Wasserfläche 133 m²). Das Freibad wurde 2000 grundlegend saniert (Beckenauskleidung Edelstahl, Erneuerung Erlebnis- und Planschbecken, Ergänzung Rutschenturm, Erneuerung Umkleidegebäude und Badewassertechnik). Das 1969 errichtete Hallenbad verfügt über ein Sportbecken (Wasserfläche 313 m²), ein Lehrschwimmbecken (Wasserfläche 100 m²). Das Hallenbad wurde 1985 saniert durch einen Wintergarten, einen Kleinkinderbereich mit Planschbecken und Wasserfallwand sowie zwei Whirlpools erweitert. Die Lüftungsanlage des Hallenbads wurde 2003 saniert. Im Hallenbadgebäude ist auch eine kleine Gaststätte mit Kioskbetrieb für Hallen- und Freibad untergebracht. Der 1969 errichtete Saunabereich im Gebäude wird nicht mehr genutzt; die Flächen stehen zurzeit leer. An das Hallenbad grenzt ein privat betriebener Saunapark mit Durchgangsmöglichkeit zum Hallenbad an.
In einer Studie wurden Sanierungskonzepte mit unterschiedlichen zukünftigen Anlagenkonzepten untersucht. Zurzeit wäre technisch ein gleichzeitiger Hallen- und Freibadbetrieb im Sommer möglich; dieser wurde aber nie praktiziert. Das auszuführende Konzept sieht vor, dass die Wasseraufbereitung nur noch einen alternierenden Betrieb, also entweder Hallenbad- oder Freibadbetrieb ermöglicht. Die favorisierte Variante der Studie beinhaltet das Zusammenlegung der Frei- und Hallenbadtechnik in einer gemeinsamen Aufbereitungsanlage unter Weiterbenutzung der bestehenden Raumfiltrationsanlage des Freibad für den Betrieb beider Bäder.
Die voraussichtlichen Sanierungskosten (Kostengruppe 300 und 400 nach DIN 276) betragen nach derzeitigem Kenntnisstand für die Maßnahme ca. 2,08 Mio. EUR inkl. Mehrwertsteuer.
Gegenstand des Auftrags ist die Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2, alle Anlagengruppen. Es ist vorgesehen, die Leistungen wie folgt stufenweise zu beauftragen: Leistungsphasen 1-2, Leistungsphasen 3-4, Leistungsphase 5-7 sowie 8 und 9. Im Auftragsfall werden zunächst die Leistungsphasen 1-2 abgerufen. Über eine weitere Beauftragung der Leistungsphasen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen ab Leistungsphase 2 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Es sind folgende Termine vorgesehen: Leistungsbeginn Auftragsstufe 1: 6.2014, Abschluss Auftragsstufe 1: Ende 12.2014.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-15.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-02-15 Auftragsbekanntmachung