Die Stadt Bobingen beabsichtigt, die Gebäude- und Badewassertechnik des Hallen- und Freibades in Bobingen zu sanieren. Das Aquamarin Hallen- und Freibad ist ein wichtiger Teil der örtlichen Infrastruktur. Die Bäder haben einen hohen Stellenwert als Freizeiteinrichtung, aber auch als Sportstätte für den Schul- und Vereinssport. In der Saison von Mitte Mai bis Ende August kann das Freibad durchschnittlich 100 000 Besucher verzeichnen. Von Oktober bis Mai steht das Hallenbad zur Verfügung. In der Hallenbadsaison nutzen gut 50 000 Gäste das vielfältige Angebot. Die Bäder sind jeweils täglich geöffnet. Das 1963 errichtete Freibad verfügt über ein Sportbecken 50 x 21 m mit einer Sprungbucht (Wasserfläche 1 288 m²), einem Erlebnisbecken mit Sprudelliegen, Strömungskanal und Rutschenauslauf (Wasserfläche 821 m²) sowie einem Kinderplanschbecken mit Schiffchenkanal (Wasserfläche 133 m²). Das Freibad wurde 2000 grundlegend saniert (Beckenauskleidung Edelstahl, Erneuerung Erlebnis- und Planschbecken, Ergänzung Rutschenturm, Erneuerung Umkleidegebäude und Badewassertechnik). Das 1969 errichtete Hallenbad verfügt über ein Sportbecken (Wasserfläche 313 m²), ein Lehrschwimmbecken (Wasserfläche 100 m²). Das Hallenbad wurde 1985 saniert durch einen Wintergarten, einen Kleinkinderbereich mit Planschbecken und Wasserfallwand sowie zwei Whirlpools erweitert. Die Lüftungsanlage des Hallenbads wurde 2003 saniert. Im Hallenbadgebäude ist auch eine kleine Gaststätte mit Kioskbetrieb für Hallen- und Freibad untergebracht. Der 1969 errichtete Saunabereich im Gebäude wird nicht mehr genutzt; die Flächen stehen zurzeit leer. An das Hallenbad grenzt ein privat betriebener Saunapark mit Durchgangsmöglichkeit zum Hallenbad an. In einer Studie wurden Sanierungskonzepte mit unterschiedlichen zukünftigen Anlagenkonzepten untersucht. Zurzeit wäre technisch ein gleichzeitiger Hallen- und Freibadbetrieb im Sommer möglich; dieser wurde aber nie praktiziert. Das auszuführende Konzept sieht vor, dass die Wasseraufbereitung nur noch einen alternierenden Betrieb, also entweder Hallenbad- oder Freibadbetrieb ermöglicht. Die favorisierte Variante der Studie beinhaltet das Zusammenlegung der Frei- und Hallenbadtechnik in einer gemeinsamen Aufbereitungsanlage unter Weiterbenutzung der bestehenden Raumfiltrationsanlage des Freibad für den Betrieb beider Bäder. Die voraussichtlichen Sanierungskosten (Kostengruppe 300 und 400 nach DIN 276) betragen nach derzeitigem Kenntnisstand für die Maßnahme ca. 2,08 Mio. EUR inkl. Mehrwertsteuer. Gegenstand des Auftrags ist die Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2, alle Anlagengruppen. Es ist vorgesehen, die Leistungen wie folgt stufenweise zu beauftragen: Leistungsphasen 1-2, Leistungsphasen 3-4, Leistungsphase 5-7 sowie 8 und 9. Im Auftragsfall werden zunächst die Leistungsphasen 1-2 abgerufen. Über eine weitere Beauftragung der Leistungsphasen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen ab Leistungsphase 2 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden. Es sind folgende Termine vorgesehen: Leistungsbeginn Auftragsstufe 1: 6.2014, Abschluss Auftragsstufe 1: Ende 12.2014.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-15.
Auftragsbekanntmachung (2014-02-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5) dieser Bekanntmachung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bobingen
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postleitzahl: 86399
Postort: Bobingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.bobingen.de🌏
E-Mail: c.peiker@bobingen.de📧
Telefon: +49 8234800260📞
Fax: +49 823480029560 📠
a) Bewerbungsunterlagen können von der angegebenen Internetseite www.walterlandherr.de geladen werden. Auf besonderen Wunsch werden sie auch per E-Mail zugesandt.
b) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ ausgefüllt einzureichen. Dieser Antrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind und weitere Formulare, Vertragsmuster und Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) können bei der Kontaktstelle unter I.1) angefordert oder unter der dort angegebenen Internetadresse heruntergeladen werden;
c) die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen;
d) Bewerbergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor;
e) weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht;
f) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter nicht gebunden und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt;
g) die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte, sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen im Teilnahmeantrag;
h) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
i) kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen;
k) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einerArbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich;
l) Die Bewerbungsunterlagen sind deutlich mit einem Hinweis (Aufkleber auf dem Versandumschlag) auf dasbetreffende VOF-Verfahren zu kennzeichnen.
a) Bewerbungsunterlagen können von der angegebenen Internetseite www.walterlandherr.de geladen werden. Auf besonderen Wunsch werden sie auch per E-Mail zugesandt.
b) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ ausgefüllt einzureichen. Dieser Antrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind und weitere Formulare, Vertragsmuster und Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) können bei der Kontaktstelle unter I.1) angefordert oder unter der dort angegebenen Internetadresse heruntergeladen werden;
c) die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen;
d) Bewerbergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor;
e) weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht;
f) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter nicht gebunden und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt;
g) die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte, sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen im Teilnahmeantrag;
h) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
i) kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen;
k) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einerArbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich;
l) Die Bewerbungsunterlagen sind deutlich mit einem Hinweis (Aufkleber auf dem Versandumschlag) auf dasbetreffende VOF-Verfahren zu kennzeichnen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bobingen beabsichtigt, die Gebäude- und Badewassertechnik des Hallen- und Freibades in Bobingen zu sanieren.
Das Aquamarin Hallen- und Freibad ist ein wichtiger Teil der örtlichen Infrastruktur. Die Bäder haben einen hohen Stellenwert als Freizeiteinrichtung, aber auch als Sportstätte für den Schul- und Vereinssport. In der Saison von Mitte Mai bis Ende August kann das Freibad durchschnittlich 100 000 Besucher verzeichnen. Von Oktober bis Mai steht das Hallenbad zur Verfügung. In der Hallenbadsaison nutzen gut 50 000 Gäste das vielfältige Angebot. Die Bäder sind jeweils täglich geöffnet.
Das Aquamarin Hallen- und Freibad ist ein wichtiger Teil der örtlichen Infrastruktur. Die Bäder haben einen hohen Stellenwert als Freizeiteinrichtung, aber auch als Sportstätte für den Schul- und Vereinssport. In der Saison von Mitte Mai bis Ende August kann das Freibad durchschnittlich 100 000 Besucher verzeichnen. Von Oktober bis Mai steht das Hallenbad zur Verfügung. In der Hallenbadsaison nutzen gut 50 000 Gäste das vielfältige Angebot. Die Bäder sind jeweils täglich geöffnet.
Das 1963 errichtete Freibad verfügt über ein Sportbecken 50 x 21 m mit einer Sprungbucht (Wasserfläche 1 288 m²), einem Erlebnisbecken mit Sprudelliegen, Strömungskanal und Rutschenauslauf (Wasserfläche 821 m²) sowie einem Kinderplanschbecken mit Schiffchenkanal (Wasserfläche 133 m²). Das Freibad wurde 2000 grundlegend saniert (Beckenauskleidung Edelstahl, Erneuerung Erlebnis- und Planschbecken, Ergänzung Rutschenturm, Erneuerung Umkleidegebäude und Badewassertechnik). Das 1969 errichtete Hallenbad verfügt über ein Sportbecken (Wasserfläche 313 m²), ein Lehrschwimmbecken (Wasserfläche 100 m²). Das Hallenbad wurde 1985 saniert durch einen Wintergarten, einen Kleinkinderbereich mit Planschbecken und Wasserfallwand sowie zwei Whirlpools erweitert. Die Lüftungsanlage des Hallenbads wurde 2003 saniert. Im Hallenbadgebäude ist auch eine kleine Gaststätte mit Kioskbetrieb für Hallen- und Freibad untergebracht. Der 1969 errichtete Saunabereich im Gebäude wird nicht mehr genutzt; die Flächen stehen zurzeit leer. An das Hallenbad grenzt ein privat betriebener Saunapark mit Durchgangsmöglichkeit zum Hallenbad an.
Das 1963 errichtete Freibad verfügt über ein Sportbecken 50 x 21 m mit einer Sprungbucht (Wasserfläche 1 288 m²), einem Erlebnisbecken mit Sprudelliegen, Strömungskanal und Rutschenauslauf (Wasserfläche 821 m²) sowie einem Kinderplanschbecken mit Schiffchenkanal (Wasserfläche 133 m²). Das Freibad wurde 2000 grundlegend saniert (Beckenauskleidung Edelstahl, Erneuerung Erlebnis- und Planschbecken, Ergänzung Rutschenturm, Erneuerung Umkleidegebäude und Badewassertechnik). Das 1969 errichtete Hallenbad verfügt über ein Sportbecken (Wasserfläche 313 m²), ein Lehrschwimmbecken (Wasserfläche 100 m²). Das Hallenbad wurde 1985 saniert durch einen Wintergarten, einen Kleinkinderbereich mit Planschbecken und Wasserfallwand sowie zwei Whirlpools erweitert. Die Lüftungsanlage des Hallenbads wurde 2003 saniert. Im Hallenbadgebäude ist auch eine kleine Gaststätte mit Kioskbetrieb für Hallen- und Freibad untergebracht. Der 1969 errichtete Saunabereich im Gebäude wird nicht mehr genutzt; die Flächen stehen zurzeit leer. An das Hallenbad grenzt ein privat betriebener Saunapark mit Durchgangsmöglichkeit zum Hallenbad an.
In einer Studie wurden Sanierungskonzepte mit unterschiedlichen zukünftigen Anlagenkonzepten untersucht. Zurzeit wäre technisch ein gleichzeitiger Hallen- und Freibadbetrieb im Sommer möglich; dieser wurde aber nie praktiziert. Das auszuführende Konzept sieht vor, dass die Wasseraufbereitung nur noch einen alternierenden Betrieb, also entweder Hallenbad- oder Freibadbetrieb ermöglicht. Die favorisierte Variante der Studie beinhaltet das Zusammenlegung der Frei- und Hallenbadtechnik in einer gemeinsamen Aufbereitungsanlage unter Weiterbenutzung der bestehenden Raumfiltrationsanlage des Freibad für den Betrieb beider Bäder.
In einer Studie wurden Sanierungskonzepte mit unterschiedlichen zukünftigen Anlagenkonzepten untersucht. Zurzeit wäre technisch ein gleichzeitiger Hallen- und Freibadbetrieb im Sommer möglich; dieser wurde aber nie praktiziert. Das auszuführende Konzept sieht vor, dass die Wasseraufbereitung nur noch einen alternierenden Betrieb, also entweder Hallenbad- oder Freibadbetrieb ermöglicht. Die favorisierte Variante der Studie beinhaltet das Zusammenlegung der Frei- und Hallenbadtechnik in einer gemeinsamen Aufbereitungsanlage unter Weiterbenutzung der bestehenden Raumfiltrationsanlage des Freibad für den Betrieb beider Bäder.
Die voraussichtlichen Sanierungskosten (Kostengruppe 300 und 400 nach DIN 276) betragen nach derzeitigem Kenntnisstand für die Maßnahme ca. 2,08 Mio. EUR inkl. Mehrwertsteuer.
Gegenstand des Auftrags ist die Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2, alle Anlagengruppen. Es ist vorgesehen, die Leistungen wie folgt stufenweise zu beauftragen: Leistungsphasen 1-2, Leistungsphasen 3-4, Leistungsphase 5-7 sowie 8 und 9. Im Auftragsfall werden zunächst die Leistungsphasen 1-2 abgerufen. Über eine weitere Beauftragung der Leistungsphasen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen ab Leistungsphase 2 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Gegenstand des Auftrags ist die Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2, alle Anlagengruppen. Es ist vorgesehen, die Leistungen wie folgt stufenweise zu beauftragen: Leistungsphasen 1-2, Leistungsphasen 3-4, Leistungsphase 5-7 sowie 8 und 9. Im Auftragsfall werden zunächst die Leistungsphasen 1-2 abgerufen. Über eine weitere Beauftragung der Leistungsphasen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen ab Leistungsphase 2 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Es sind folgende Termine vorgesehen: Leistungsbeginn Auftragsstufe 1: 6.2014, Abschluss Auftragsstufe 1: Ende 12.2014.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 sowie Abs. 9 VOF;
b) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen;
c) Nachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers, bei juristischen Personen und Bewerbergemeinschaften der für die Dienstleistung verantwortlichen Person(en), durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur oder Beratender Ingenieur“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007.
c) Nachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers, bei juristischen Personen und Bewerbergemeinschaften der für die Dienstleistung verantwortlichen Person(en), durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur oder Beratender Ingenieur“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung,wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben der Art. 2 BauKaG erfüllt sind.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung,wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben der Art. 2 BauKaG erfüllt sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft und der Kapazitäten anderer Unternehmen, derer sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrags bedienen will. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten für die fragliche Niederlassung zu erstellen;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft und der Kapazitäten anderer Unternehmen, derer sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrags bedienen will. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten für die fragliche Niederlassung zu erstellen;
b) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Mindeststandards: Siehe Teilnahmeantrag.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Präsentation von maximal 4 Referenzprojekten. Die Referenzprojekte sollen mit der gestellten Aufgabe vergleichbar sein. Aus der Präsentation soll die Fachkunde des Bewerbers insbesondere auch im Hinblick auf die angegebenen Auswahlkriterien erkennbar sein.
a) Präsentation von maximal 4 Referenzprojekten. Die Referenzprojekte sollen mit der gestellten Aufgabe vergleichbar sein. Aus der Präsentation soll die Fachkunde des Bewerbers insbesondere auch im Hinblick auf die angegebenen Auswahlkriterien erkennbar sein.
Die Referenzprojekte sind auf insgesamt max. 8 Seiten DIN-A4 (einseitig) in Form von Texten, Fotos und Zeichnungen darzustellen. Auf den jeweils zugehörigen Projektdatenblättern sind die dort aufgelisteten Angaben einzutragen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und über 1,0 Mio. EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 3-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und über 1,0 Mio. EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 3-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die mind. 3-fache Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die mind. 3-fache Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Arbeitsgemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Arbeitsgemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft getrennt vorlegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Bewerbergemeinschaften müssen geforderte Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie eine Erklärung vorlegen, dass jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
Vertragsgrundlage werden das Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers. Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Siehe III.2.1) dieser Bekanntmachung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
4-fach: Erfahrung bei der Planung und Durchführung von vergleichbaren Bauaufgaben – insbesondere Schwimmbäder; 1-fach: Erfahrung bei der Planung und Durchführung von Planungsaufgaben der öffentlichen Hand und bei öffentlich geförderten Bauaufgaben; 2-fach: Durchführung von Baumaßnahmen vergleichbarer Größe; 1-fach: Anzahl Mitarbeiter in den letzten 3 Geschäftsjahren. Bei der Bewertung wird der Auftraggeberein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-10 Punktevergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den verbleibenden Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
4-fach: Erfahrung bei der Planung und Durchführung von vergleichbaren Bauaufgaben – insbesondere Schwimmbäder; 1-fach: Erfahrung bei der Planung und Durchführung von Planungsaufgaben der öffentlichen Hand und bei öffentlich geförderten Bauaufgaben; 2-fach: Durchführung von Baumaßnahmen vergleichbarer Größe; 1-fach: Anzahl Mitarbeiter in den letzten 3 Geschäftsjahren. Bei der Bewertung wird der Auftraggeberein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-10 Punktevergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den verbleibenden Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-04-24 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektteam – Erfahrung und Verfügbarkeit (4)
2. Arbeitsweise und Methodik (2)
3. Herangehensweise auftragsbezogen (3)
4. Einhaltung Termine und Kosten (1)
5. Vertragliche Regelungen (1)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
a) Bewerbungsunterlagen können von der angegebenen Internetseite www.walterlandherr.de geladen werden. Auf besonderen Wunsch werden sie auch per E-Mail zugesandt.
b) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ ausgefüllt einzureichen. Dieser Antrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind und weitere Formulare, Vertragsmuster und Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) können bei der Kontaktstelle unter I.1) angefordert oder unter der dort angegebenen Internetadresse heruntergeladen werden;
b) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ ausgefüllt einzureichen. Dieser Antrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind und weitere Formulare, Vertragsmuster und Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) können bei der Kontaktstelle unter I.1) angefordert oder unter der dort angegebenen Internetadresse heruntergeladen werden;
c) die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen;
c) die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen;
d) Bewerbergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor;
e) weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht;
f) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter nicht gebunden und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt;
g) die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte, sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen im Teilnahmeantrag;
h) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
i) kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen;
k) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einerArbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich;
l) Die Bewerbungsunterlagen sind deutlich mit einem Hinweis (Aufkleber auf dem Versandumschlag) auf dasbetreffende VOF-Verfahren zu kennzeichnen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
E-Mail: poststelle@reg-ob.bayern.de📧
Telefon: +49 8921760📞
Fax: +49 8921762914 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rügebeträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadt Bobingen
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postort: Bobingen
Postleitzahl: 86399
Telefon: +49 8234800260📞
Internetadresse: http://www.bobingen.de🌏
Fax: +49 823480029560 📠
Quelle: OJS 2014/S 035-057596 (2014-02-15)