Herrichtung, Instandsetzung, Teilsanierung und Umbau der Güterhallen 2, 3 und 4 in der Stockmeyerstraße in 20457 Hamburg - Objektplanung gem. §34 HOAI

Freie und Hansestadt Hamburg – Sondervermögen „Stadt und Hafen“ vertreten durch HafenCity Hamburg GmbH

Die FHH Sondervermögen „Stadt und Hafen“ (SoV) – vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH – beabsichtigt, die Güterhallen 2, 3 und 4 im Quartier „Oberhafen“ Stockmeyerstraße 41-43 herzurichten mit dem Ziel Flächen für Ateliers, Kleingewerbe, Büros und Ausstellungsflächen zur kreativwirtschaftlichen und künstlerischen Nutzung zu vermieten. Dafür werden hier die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI ausgeschrieben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-03-04 Auftragsbekanntmachung
2014-10-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-03-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf rund 390 000 EUR (netto) inklusive Umbauzuschlag und Nebenkosten ohne Umsatzsteuer geschätzt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg – Sondervermögen „Stadt und Hafen“ vertreten durch HafenCity Hamburg GmbH
Postanschrift: Osakaallee 11
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hafencity.com 🌏
E-Mail: goschke@hafencity.com 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-03-04 📅
Einreichungsfrist: 2014-04-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-03-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 047-078755
ABl. S-Ausgabe: 47
Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/3760 Vorläufige Termine des Teilnahmewettbewerbs mit anschließendem Verhandlungsverfahren: Versand Angebotsaufforderung 16. KW 2014 Submissionstermin der Honorarangebote 19. KW 2014 Verhandlungsgespräche 20./21. KW 2014. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die FHH Sondervermögen „Stadt und Hafen“ (SoV) – vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH – beabsichtigt, die Güterhallen 2, 3 und 4 im Quartier „Oberhafen“ Stockmeyerstraße 41-43 herzurichten mit dem Ziel Flächen für Ateliers, Kleingewerbe, Büros und Ausstellungsflächen zur kreativwirtschaftlichen und künstlerischen Nutzung zu vermieten. Dafür werden hier die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI ausgeschrieben.
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Das Quartier „Oberhafen“
Das rund 8,9 ha große Oberhafenquartier liegt in der östlichen HafenCity. Das gesamte Oberhafenquartier einschließlich der Gebäude befindet sich im Eigentum des Sondervermögens Stadt und Hafen, vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH.
Mit der Überarbeitung des Masterplans der HafenCity im Jahr 2010 wurde für das Quartier „Oberhafen“ die Grundsatzentscheidung gefasst, die weitere Entwicklung unter der inhaltlichen Schwerpunktsetzung auf kreativwirtschaftliche, kulturelle und künstlerische Nutzungen voranzutreiben und dabei die Nachnutzung des vorhandenen Bebauungsbestands, der hauptsächlich durch die Güterhallen gebildet wird, als Ausgangspunkt zu nehmen.
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Die Güterhallen
Durch das Auslaufen eines Mietvertrages mit einem Logistiknutzer stehen ca. 7 600 m
Die Hallen sollen mit möglichst geringen Kosten saniert bzw. erschlossen werden, so dass für die Nutzer möglichst niedrige Mieten angeboten werden können. Als Basisausbauzustand ist vorgesehen:
1. Teilweise Sanierung des Mauerwerks und der Betonbauteile zur Sicherstellung der Standfestigkeit und der Regendichtheit.
2. Korrosionsschutz von Stahlbauteilen.
3. Teilweise Erneuerung der Dachhaut, Dachrinnen und Regenfallrohre.
4. Abtrennung von Nutzungseinheiten (Brandschutz).
5. Herstellung von erforderlichen Brandwänden und Rettungstunneln.
6. Herstellung von Treppenzugängen.
7. Teilweiser Austausch der Tore und Glasbausteine durch Fassadenelemente, Fenster und Türen für die Schaffung von erforderlichen Notausgängen und für eine natürliche Belichtung.
8. Herstellung von Sanitäreinrichtungen für die neuen Nutzungseinheiten.
Werden von den zukünftigen Mietern Ausbauten abweichend vom Basisausbau gewünscht, erfolgen diese entweder durch den Mieter oder durch die HafenCity Hamburg GmbH. Diese Leistungen sind optionale Leistungen der Objektplanung. Der Umfang der optionalen Leistungen ist nicht bestimmt.
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Die Investitionen beziehen sich auf einen vorgesehenen Nutzungszeitraum von 20 Jahren.
Die Güterhallen unterliegen nicht dem Denkmalschutz.
Informationen zum Hochwasserschutz
Das Gelände des Quartiers „Oberhafen“ liegt mit 4,50 bis 5,50 m ü. NN im hochwassergefährdeten Bereich. Die Hallenfußböden mit einer Höhe von ca. 6,10 m liegen auch unterhalb des Bemessungshochwassers.
Die Ziele der Maßnahme
1. Sicherung der Qualitäten für Bauen im Bestand.
2. Wirtschaftlichkeit und Funktionalität.
3. Einhaltung des festgelegten Kostenrahmens mit dem Ziel niedriger Mieten. Eine Unterschreitung des Kostenrahmens ist anzustreben.
4. Einhaltung der Fertigstellungstermine.
Das Budget
Der derzeitige Kostenrahmen für den Basisausbau beträgt ca. 3 200 000 EUR (netto) für die Kostengruppen 300 +400 gem. DIN 276. Eine Unterschreitung des Budgets ist anzustreben.
Der Auftragsgegenstand
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung für die Herrichtung, Instandsetzung, Teilsanierung und Umbau der Güterhallen 2, 3 und 4 in der Stockmeyerstraße 41-43 in 20457 Hamburg gem. §34 HOAI.
— Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. §34 HOAI,
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen),
— Optionale Leistungen für den Mieterausbau in noch unbestimmbarem Umfang.
Die Maßnahme soll unverzüglich durchgeführt werden. Der derzeitige Terminplan sieht folgende voraussichtliche Zwischentermine vor:
Leistungsbeginn: 2.6.2014
Ende Vorplanung: 30.6.2014
Ende Entwurfsplanung: 27.7.2014
Einreichung Bauantrag: 15.8.2014
Ende Ausführungsplanung: 22.8.2014
Versand Ausschreibungen: 5.9.2014
Ende Vergaben: 30.10.2014
Möglicher Baubeginn: 15.11.2014
Der Termin der Übergabe und somit der Nutzung ist für Mitte 2015 vorgesehen.
Beschreibung der Optionen:
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen),
— Optionale Leistungen für den Mieterausbau in noch unbestimmbarem Umfang.
Dauer: 15 Monate
Referenznummer: OHQ20140304

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen inkl. sämtlicher Vordrucke auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der E-Mail bewerbung@luchterhandt.de anzufordern.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten.
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Die Bildung einer Bietergemeinschaft ist möglich, die Bieter müssen bereit sein, bei Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
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Angaben der Bewerber gemäß VOF §4 (2), (3); §4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); §5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. §2 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
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vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen inkl. folgender Erklärungen und Nachweise:
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie),
— Anlage 1B: Erklärungen darüber, dass keiner der in §4 Abs. 6 a) bis g) sowie §4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck),
— Anlage 1C: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck),
— Anlage 1D: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1E: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1F: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck),
— Anlage 1G: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärung über geleistete Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck), die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert,
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1) genannten Deckungssummen (in Kopie) und die schriftliche Erklärung der Bereitschaft einer etwaigen Anhebung gemäß Ziffer III.1.1). Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1),
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— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers und der für die Leistung vorgesehenen Person (Anlage: 3A-1) (in Kopie),
— Anlage 3B: Darstellung von drei vergleichbaren Referenzprojekten (siehe III.2.3) mit Referenzschreiben.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben), d. h. nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
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Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
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Da die Amtssprache für dieses Verfahren Deutsch ist, sind alle fremdsprachigen Urkunden oder Nachweise zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend. Etwaige Übersetzungskosten trägt der Bewerber selbst.
Das Format der Unterlagen soll DIN A4 nicht überschreiten. Lediglich die Illustration der Referenzen soll im Format DIN A3 erfolgen. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsformular vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Seiten werden bitte durchgehend nummeriert.
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Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden),
b) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. §34 HOAI 2013 in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2010, 2011, 2012) (§ 5 Abs. 4 c VOF).
Geforderter Mindeststandard: Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Mindeststandards:
Zu a) Nachweis der besteheden Haftpflichtversicherung, ggf zzgl. einer Eigenerklärung siehe auch III.1.1).
Zu b) Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht §5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (je Jahr 2011, 2012, 2013).
Geforderter Mindeststandard: mind. 4 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre im Bereich Objektplanung gem. § 34 HOAI Bietergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen,
b) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der für die Leistung vorgesehenen Person
Geforderter Mindeststandard: Architektin/Architekt für die Leistungen der Objektplanung gem. §34 HOAI (vgl. III.3.1),
c) Nachweis der erbrachten Leistungen für 3 Projekte für den Leistungsbereich gem. §34 HOAI. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen acht Jahre (Stichtag 1.1.2006) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der
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— Projektbeschreibung,
— Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen),
— Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer,
— Angabe der Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276),
— Angabe der bearbeiteten Bruttogrundfläche für Referenzen gem. §34 HOAI 2013 (BGFa gem. DIN 277),
— der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ARGE-Partner,
— der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und
— Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen. Die vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
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Geforderter Mindeststandard an die vorgelegten Referenzen: Min. ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber und min. ein Projekt für ein Sanierungsprojekt; der Mindeststandard kann auch in einem Projekt nachgewiesen werden.
Mindeststandards:
Zu a) mind. 4 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre im Bereich Objektplanung gem. § 34 HOAI,
Zu b) Architektin/Architekt für die Leistungen der Objektplanung gem. §34 HOAI (vgl. III.3.1),
Zu c) Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2006) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Geforderter Mindeststandard an die vorgelegten Referenzen: Min. ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber und min. ein Projekt für ein Sanierungsprojekt; der Mindeststandard kann auch in einem Projekt nachgewiesen werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
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Erfüllt eine bestehende Haftpflichtversicherung nicht den oben beschriebenen Mindeststandard, reicht eine formlose Eigenerklärung über eine Anpassung der Deckungssummen im Auftragsfalle aus. Eine Eigenerklärung ersetzt nicht die Vorlage einer Bescheinigung über die bestehende Haftpflichtversicherung.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.)
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Geforderte Berufsqualifikation gem. §19 VOF.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. §34 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. §34 HOAI eingereichten drei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien:- vergleichbare Größe (0-2 Punkte)- vergleichbare Bauaufgabe (0-2 Punkte)- vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte)- vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte)- Referenzschreiben/Referenzbestätigung (0-1 Punkt)Insgesamt können somit maximal 30 Punkte erreicht werden.Der dabei verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. §10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis/Honorar (40)
2. Fachlicher Wert (20)
3. Ausführungszeitraum (15)
4. Qualität (15)
5. Kundendienst (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Freie und Hansestadt Hamburg – Sondervermögen „Stadt und Hafen“ vertreten durch HafenCity Hamburg GmbH
Frau Janet Goschke
Name: büro luchterhandt – stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
Postanschrift: Shanghaiallee 6
Kontaktperson: David Senger
Telefon: +49 4070708070 📞
E-Mail: bewerbung@luchterhandt.de 📧
Fax: +49 40707080780 📠
URL für weitere Informationen: http://www.luchterhandt.de 🌏
Postleitzahl: 20253
URL der Dokumente: http://www.luchterhandt.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: OHQ20140304
Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht:
Vorläufige Termine des Teilnahmewettbewerbs mit anschließendem Verhandlungsverfahren: Versand Angebotsaufforderung 16. KW 2014
Submissionstermin der Honorarangebote 19. KW 2014
Verhandlungsgespräche 20./21. KW 2014.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß §107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
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Des Weiteren ist gemäß §107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: HafenCity Hamburg GmbH
Postanschrift: Osakaallee 11
Postleitzahl: 20457
Fax: +49 4037472626 📠
Quelle: OJS 2014/S 047-078755 (2014-03-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-10-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg – Sondervermögen „Stadt und Hafen“, vertreten durch HafenCity Hamburg GmbH

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 207-367434
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 47-078755
ABl. S-Ausgabe: 207

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-08-25 📅
Name: Gössler Kinz Kerber Kreienbaum Architekten BDA GbR
Postanschrift: Brauerknechtgraben 45
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20459
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs.3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2014/S 207-367434 (2014-10-24)