Leistungsbeschreibung: Hochdruckgefriersystem zur kryo-Fixierung mit Ge-friersubstitutions- und Tieftemperatureinbettung. Einleitung: Für die Analyse von Ultrastrukturen mit einer lateralen Auflösung von wenigen Nanometern in biologischen Präparaten oder Kombinationspräparaten aus polymeren Trägern und Zellen/Gewebe mit Hilfe der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) ist es erforderlich, das im Präparat befindliche Wasser und andere flüchtigen Substanzen zu entfernen, ohne dass morphologische Artefakte in der Probe entstehen. Eine Hochdruckgefrieranlage zur kryo-Fixierung soll es ermöglichen, den Lebendzustand von Zellen in Präparaten sowie den nativen Zustand von Suspensionen und Emulsionen schnell zu vitrifizieren, ohne dass strukturzerstörende Eiskristallbildung (Leidenfrost-Effekt) auftreten. Anschließend wird das gefrorene Wasser durch Sublimierung entfernt. Über eine Gefriersubstitutions- und Tieftemperatureinbettungsanlage werden die hochdruck-gefrorene Präparate dauerhaft fixiert (z. B. über Einbettung in Polymere) und können anschließend mit Hilfe von Mikrotomie-Verfahren zu ultradünnen Schnitten für TEM-Untersuchungen weiterverarbeitet werden. Kurzbeschreibung: Hochdruckgefrieranlage zur kryo-Fixierung (in flüssigen Stickstoff) von Zellkulturen, Suspensionen, Emulsionen und Gewebeproben unter hohem Druck ohne Leidenfrost-Effekte. Das System soll des Weiteren eine Einrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Druck, Zeit und Temperatur während des Einfrierprozesses, eine flüssig- N2 Versorgung und ein Stereomikroskop beinhalten. Zweiter Bestandteil des Systems ist eine programmierbare Gefriersubstitutions- und Tieftempera-tureinbettungsanlage mit automatischem Reagenzien-Management-System und (LED) UV-Lampe zur anschließenden Polymerisation für hochdruck-gefrorene Proben mit flüssig- Stickstoff Versorgung und Stereomikroskop. 1. Beschreibung der technischen Anforderung: A. Hochdruckgefrieranlage: — Druck – 2 100 bar, pneumatisch mit flüssigem Stickstoff, — Gefrierung der wasserhaltigen Probe innerhalb von 100 ms von 20 °C auf -160 °C ohne Zusatz von Gefrierschutzmitteln und anderen Chemikalien, Kühlflüssigkeit Stickstoff, — kontaminationsfreies Einfrieren von Proben mit einem Durchmesser bis 5 mm und einer Probenstärke bis 300 m, — schnelle und unkomplizierte Probenbeladung mit automatischer Probeneinschleusung, — automatischer kontaminationsfreier Transfer der gefrorenen Proben in ein flüssig-Stickstoff Vorratsgefäß, — Stereomikroskop (bis zu 160-facher Vergrößerung, variabler Arbeitsabstand über 500 mm, Sichtfeld bis zu 35 mm) und LED- Ringbeleuchtung inklusive Stereoträger — programmierbarer Prozessverlauf, — USB-Anschluss zur externen Datenübertragung und -speicherung der Prozessdaten, — Integriertes automatisches Ausheizsystem, — Integrierter Luftkompressor und öl-freie Luftdruckübersetzung, — mobile Bauweise, — Erstausstattung an notwendigem Zubehör und Werkzeug (z.B.: Spezialpinzette, Behälter zur Probenentnahme, kleiner Dewar, Probenhalter und Probenauspressvorrichtung, USB-Stick). B. Gefriersubstitutions- und Tieftemperatureinbettungsanlage — Substitutionskammer mit Temperaturkontrolle von -120°C zu +4°C, mit Bajonettverschluss, — 35 l Stickstoffbehälter mit Füllstandsanzeige und Füllanschluss von oben, — Stereomikroskop (bis zu 40-fach Vergrößerung, variabler Arbeitsabstand bis 110 mm, großes Sichtfeld bis zu 35 mm) und LED-Beleuchtungsring inklusive Stereoträger, — automatisches Pipettiersystem zum Mischen der Reagenzien und anschließender Beschickung der Probenbehälter, — LED UV-Lampe zur beschleunigten Polymerisation der Einbettharze, — programmierbarer Prozessverlauf, — Echtzeit-Grafikanzeige zur visuellen Verfolgung des Gefriersubstitutionsprozesses (Temperatur, Zeit) USB-Anschluss zur externen Datenübertragung und -speicherung der Prozessdaten, — mobile Bauweise, — Abluftsystem zur kontrollierten Abführung toxischer Dämpfe, — Erstausstattung an notwendigem Zubehör und Werkzeug (z. B.: Kryowerkzeug mit Gewinde, Spezialpinzette, Sechskantschlüssel), C. Optional (separat als Option anzubieten): — 60 l flüssig-Stickstoff Dewargefäß inklusive Druckbeaufschlagungssystem und Verlängerungsschlauch mit Perlator, auf Rolluntersatz, — Komplettset zur 6 mm Flachprobenfixierung, — Komplettset zur 6 mm Flachprobenfixierung für die korrelative Licht- und Elektronenmikroskopie (CLEM), — Proben-Trimmgerät mit Hochgeschwindigkeitsfräse für das Trimmen polymereingebetteter Proben, zur Vorbereitung für die Ultramikrotomie, — 1 Mikrometer Vorschub, Rotationsgeschwindigkeit größer gleich 20 000 Umdrehungen pro Minute, Möglichkeit zur 360° Probenrotation und Klick-Stop Rotation um je 90°, — Stereomikroskop (40-fache Vergrößerung) mit LED-Beleuchtungsring mit Netzraster-platte, — Absaugsystem mit HEPA-Filter, — inklusive Wolframkarbid-Fräser und Standardprobenhalter. 2. Anforderung an Computerhard- und software nicht relevant, 3. Definition von Schnittstellen für Stromanschluss, IT, Laser o. ä. erforderlich Standardanschlüsse, 4. Gebäudespezifische Anforderungen Einbringung: Türhöhe 220 cm; Türbreite 130 cm, 5. Geforderter Lieferumfang hinsichtlich: Zubehör, Installation, Inbetriebnahme, Mitarbeiterschulung — Komplettset zur 3 mm Flachprobenfixierung, — Komplettset zur 3 mm Flachprobenfixierung für die korrelative Licht- und Elektronenmikroskopie (CLEM), — Komplettset zur Fixierung in Röhrchen (200?m im Durchmesser) inklusive Röhrchenschneider und Schälmesser, — Komplettset an Substitutionskapseln und Flacheinbettungskapseln, — Installation, Inbetriebnahme, Einweisung inklusive gemeinsamer Abnahme, — Einmalige Mitarbeiterschulung am Aufstellort durch den Hersteller (2 Tage) wahlweise in deutscher oder englischer Sprache. Die Teilnehmeranzahl sollte mindestens 3 betragen. 6. Geforderter Lieferumfang hinsichtlich Wartungsplan, Ersatzteilliste, Betriebsmittel, Verbrauchsmaterialien, Betriebskosten, Verfügbarkeit Kundendienst Inklusive Gewährleistung für 3 Jahre oder vergleichbare Leistung. 7. Bedingungen des Angebots und Lieferfristen — Gültigkeit des Hauptangebots bis 31.12.2014, des Optionsangebots bis 30.6.2015, — Lieferung inkl. Inbetriebnahme, Abnahme und Schlussrechnung idealerweise bis 20.11.2014, spätestens aber bis 15.12.2014
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-05.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-06-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
Menge oder Umfang:
1 Stück Hochdruckgefriersystem zur kryo-Fixierung mit Gefriersubstitutions- und Tieftemperatureinbettungsanlage und einem optionalen Zubehörerweiterungspaket.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH
Postanschrift: Max-Planck-Straße 1
Postleitzahl: 21502
Postort: Geesthacht
Kontakt
Internetadresse: http://www.hzg.de🌏
E-Mail: angelika.spykman@hzg.de📧
Telefon: +49 4152870📞
Fax: +49 4152871750 📠
1. Das Eignungsformblatt, (ggf das Formblatt Referenzen) der Kennzettel und ggf. das Formblatt Erklärung der ARGE sind von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumulativ.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache (Ausnahme: Technische Spezifikationen können in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden) sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe”). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angaben von unter zu vergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 27.6.2014, 10:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YCQY51X
1. Das Eignungsformblatt, (ggf das Formblatt Referenzen) der Kennzettel und ggf. das Formblatt Erklärung der ARGE sind von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumulativ.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache (Ausnahme: Technische Spezifikationen können in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden) sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe”). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angaben von unter zu vergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 27.6.2014, 10:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YCQY51X
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungsbeschreibung:
Hochdruckgefriersystem zur kryo-Fixierung mit Ge-friersubstitutions- und Tieftemperatureinbettung.
Einleitung:
Für die Analyse von Ultrastrukturen mit einer lateralen Auflösung von wenigen Nanometern in biologischen Präparaten oder Kombinationspräparaten aus polymeren Trägern und Zellen/Gewebe mit Hilfe der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) ist es erforderlich, das im Präparat befindliche Wasser und andere flüchtigen Substanzen zu entfernen, ohne dass morphologische Artefakte in der Probe entstehen.
Für die Analyse von Ultrastrukturen mit einer lateralen Auflösung von wenigen Nanometern in biologischen Präparaten oder Kombinationspräparaten aus polymeren Trägern und Zellen/Gewebe mit Hilfe der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) ist es erforderlich, das im Präparat befindliche Wasser und andere flüchtigen Substanzen zu entfernen, ohne dass morphologische Artefakte in der Probe entstehen.
Eine Hochdruckgefrieranlage zur kryo-Fixierung soll es ermöglichen, den Lebendzustand von Zellen in Präparaten sowie den nativen Zustand von Suspensionen und Emulsionen schnell zu vitrifizieren, ohne dass strukturzerstörende Eiskristallbildung (Leidenfrost-Effekt) auftreten. Anschließend wird das gefrorene Wasser durch Sublimierung entfernt.
Eine Hochdruckgefrieranlage zur kryo-Fixierung soll es ermöglichen, den Lebendzustand von Zellen in Präparaten sowie den nativen Zustand von Suspensionen und Emulsionen schnell zu vitrifizieren, ohne dass strukturzerstörende Eiskristallbildung (Leidenfrost-Effekt) auftreten. Anschließend wird das gefrorene Wasser durch Sublimierung entfernt.
Über eine Gefriersubstitutions- und Tieftemperatureinbettungsanlage werden die hochdruck-gefrorene Präparate dauerhaft fixiert (z. B. über Einbettung in Polymere) und können anschließend mit Hilfe von Mikrotomie-Verfahren zu ultradünnen Schnitten für TEM-Untersuchungen weiterverarbeitet werden.
Über eine Gefriersubstitutions- und Tieftemperatureinbettungsanlage werden die hochdruck-gefrorene Präparate dauerhaft fixiert (z. B. über Einbettung in Polymere) und können anschließend mit Hilfe von Mikrotomie-Verfahren zu ultradünnen Schnitten für TEM-Untersuchungen weiterverarbeitet werden.
Kurzbeschreibung:
Hochdruckgefrieranlage zur kryo-Fixierung (in flüssigen Stickstoff) von Zellkulturen, Suspensionen, Emulsionen und Gewebeproben unter hohem Druck ohne Leidenfrost-Effekte. Das System soll des Weiteren eine Einrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Druck, Zeit und Temperatur während des Einfrierprozesses, eine flüssig- N2 Versorgung und ein Stereomikroskop beinhalten.
Hochdruckgefrieranlage zur kryo-Fixierung (in flüssigen Stickstoff) von Zellkulturen, Suspensionen, Emulsionen und Gewebeproben unter hohem Druck ohne Leidenfrost-Effekte. Das System soll des Weiteren eine Einrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Druck, Zeit und Temperatur während des Einfrierprozesses, eine flüssig- N2 Versorgung und ein Stereomikroskop beinhalten.
Zweiter Bestandteil des Systems ist eine programmierbare Gefriersubstitutions- und Tieftempera-tureinbettungsanlage mit automatischem Reagenzien-Management-System und (LED) UV-Lampe zur anschließenden Polymerisation für hochdruck-gefrorene Proben mit flüssig- Stickstoff Versorgung und Stereomikroskop.
Zweiter Bestandteil des Systems ist eine programmierbare Gefriersubstitutions- und Tieftempera-tureinbettungsanlage mit automatischem Reagenzien-Management-System und (LED) UV-Lampe zur anschließenden Polymerisation für hochdruck-gefrorene Proben mit flüssig- Stickstoff Versorgung und Stereomikroskop.
1. Beschreibung der technischen Anforderung:
A. Hochdruckgefrieranlage:
— Druck – 2 100 bar, pneumatisch mit flüssigem Stickstoff,
— Gefrierung der wasserhaltigen Probe innerhalb von 100 ms von 20 °C auf -160 °C ohne Zusatz von Gefrierschutzmitteln und anderen Chemikalien, Kühlflüssigkeit Stickstoff,
— kontaminationsfreies Einfrieren von Proben mit einem Durchmesser bis 5 mm und einer Probenstärke bis 300 m,
— schnelle und unkomplizierte Probenbeladung mit automatischer Probeneinschleusung,
— automatischer kontaminationsfreier Transfer der gefrorenen Proben in ein flüssig-Stickstoff Vorratsgefäß,
— Stereomikroskop (bis zu 160-facher Vergrößerung, variabler Arbeitsabstand über 500 mm, Sichtfeld bis zu 35 mm) und LED- Ringbeleuchtung inklusive Stereoträger
— programmierbarer Prozessverlauf,
— USB-Anschluss zur externen Datenübertragung und -speicherung der Prozessdaten,
— Integriertes automatisches Ausheizsystem,
— Integrierter Luftkompressor und öl-freie Luftdruckübersetzung,
— mobile Bauweise,
— Erstausstattung an notwendigem Zubehör und Werkzeug (z.B.: Spezialpinzette, Behälter zur Probenentnahme, kleiner Dewar, Probenhalter und Probenauspressvorrichtung, USB-Stick).
B. Gefriersubstitutions- und Tieftemperatureinbettungsanlage
— Substitutionskammer mit Temperaturkontrolle von -120°C zu +4°C, mit Bajonettverschluss,
— 35 l Stickstoffbehälter mit Füllstandsanzeige und Füllanschluss von oben,
— Stereomikroskop (bis zu 40-fach Vergrößerung, variabler Arbeitsabstand bis 110 mm, großes Sichtfeld bis zu 35 mm) und LED-Beleuchtungsring inklusive Stereoträger,
— automatisches Pipettiersystem zum Mischen der Reagenzien und anschließender Beschickung der Probenbehälter,
— LED UV-Lampe zur beschleunigten Polymerisation der Einbettharze,
— Echtzeit-Grafikanzeige zur visuellen Verfolgung des Gefriersubstitutionsprozesses (Temperatur, Zeit) USB-Anschluss zur externen Datenübertragung und -speicherung der Prozessdaten,
— Abluftsystem zur kontrollierten Abführung toxischer Dämpfe,
— Erstausstattung an notwendigem Zubehör und Werkzeug (z. B.: Kryowerkzeug mit Gewinde, Spezialpinzette, Sechskantschlüssel),
C. Optional (separat als Option anzubieten):
— 60 l flüssig-Stickstoff Dewargefäß inklusive Druckbeaufschlagungssystem und Verlängerungsschlauch mit Perlator, auf Rolluntersatz,
— Komplettset zur 6 mm Flachprobenfixierung,
— Komplettset zur 6 mm Flachprobenfixierung für die korrelative Licht- und Elektronenmikroskopie (CLEM),
— Proben-Trimmgerät mit Hochgeschwindigkeitsfräse für das Trimmen polymereingebetteter Proben, zur Vorbereitung für die Ultramikrotomie,
— 1 Mikrometer Vorschub, Rotationsgeschwindigkeit größer gleich 20 000 Umdrehungen pro Minute, Möglichkeit zur 360° Probenrotation und Klick-Stop Rotation um je 90°,
— Stereomikroskop (40-fache Vergrößerung) mit LED-Beleuchtungsring mit Netzraster-platte,
— Absaugsystem mit HEPA-Filter,
— inklusive Wolframkarbid-Fräser und Standardprobenhalter.
2. Anforderung an Computerhard- und software nicht relevant,
3. Definition von Schnittstellen für Stromanschluss, IT, Laser o. ä. erforderlich Standardanschlüsse,
4. Gebäudespezifische Anforderungen Einbringung: Türhöhe 220 cm; Türbreite 130 cm,
Inklusive Gewährleistung für 3 Jahre oder vergleichbare Leistung.
7. Bedingungen des Angebots und Lieferfristen
— Gültigkeit des Hauptangebots bis 31.12.2014, des Optionsangebots bis 30.6.2015,
— Lieferung inkl. Inbetriebnahme, Abnahme und Schlussrechnung idealerweise bis 20.11.2014, spätestens aber bis 15.12.2014
Beschreibung der Optionen:
Zubehör-Erweiterungspaket bestehend aus je ein Stück bzw. Set:
— 60 l flüssig-Stickstoff Dewargefäß inklusive Druckbeaufschlagungssystem und Verlängerungsschlauch mit Perlator, auf Rolluntersatz
— Komplettset zur 6 mm Flachprobenfixierung,
— Komplettset zur 6 mm Flachprobenfixierung für die korrelative Licht- und Elektronenmikroskopie (CLEM),
— Proben-Trimmgerät mit Hochgeschwindigkeitsfräse für das Trimmen polymereingebetteter Proben, zur Vorbereitung für die Ultramikrotomie,
— 1 Mikrometer Vorschub, Rotationsgeschwindigkeit größer gleich 20 000 Umdrehungen pro Minute, Möglichkeit zur 360° Probenrotation und Klick-Stop Rotation um je 90°,
— Stereomikroskop (40-fache Vergrößerung) mit LED-Beleuchtungsring mit Netzraster-platte,
— Absaugsystem mit HEPA-Filter,
— inklusive Wolframkarbid-Fräser und Standardprobenhalter.
Referenznummer: 1000103328
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms:
EFRE
Förderprogramm: Zukunft der Forschung (80160267)
Vorhaben: Hochauflösende Mikroskopie
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 14513 Teltow.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zur Eintragung ins Handelsregister:
Den Nachweis über die Eintragung in das Handelsregister führen wir über die folgenden Angaben:
registerführendes Amtsgericht:
Handelsregisternummer:
oder
vergleichbare Eintragung (EU):
2. Erklärungen folgenden Inhalts:
a) Wir erklären, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der im § 6 EG Abs. 4 a-g VOL/A bzw. § 4 Abs. 6 a-g VOF genannten Bestimmungen verurteilt worden ist.
b) Wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist bzw. dass sich das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
b) Wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist bzw. dass sich das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
c) Wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachkommen.
d) Wir erklären, dass wir Mitglied in der für uns zuständigen Berufsgenossenschaft sind.
e) Wir erklären, die öffentlich-rechtlichen Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und gegen Leistungsmissbrauch (z. B. §§ 404 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b und 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes) einzuhalten.
e) Wir erklären, die öffentlich-rechtlichen Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und gegen Leistungsmissbrauch (z. B. §§ 404 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b und 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes) einzuhalten.
3. Eigenerklärung gemäß der Richtlinie über den Ausschluss von Bewerbern und Bietern von der Vergabe öffentlicher Aufträge wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen:
Der Bieter hat mit Abgabe seines Angebotes zum Nachweis seiner Zuverlässigkeit gemäß bzw. analog § 6 Abs. 5 lit. c) bzw. § 6 EG Abs. 6 lit. c) VOL/A bzw. § 4 Abs. 9 lit. c) VOF eine Eigenerklärung abzugeben. Ein Angebot kann von der Wertung ausgeschlossen werden, wenn die Erklärung nicht rechtzeitig vorgelegt wird oder unzutreffende Erklärungen abgegeben werden. Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Gewerbeordnung (GewO) überprüft.
Der Bieter hat mit Abgabe seines Angebotes zum Nachweis seiner Zuverlässigkeit gemäß bzw. analog § 6 Abs. 5 lit. c) bzw. § 6 EG Abs. 6 lit. c) VOL/A bzw. § 4 Abs. 9 lit. c) VOF eine Eigenerklärung abzugeben. Ein Angebot kann von der Wertung ausgeschlossen werden, wenn die Erklärung nicht rechtzeitig vorgelegt wird oder unzutreffende Erklärungen abgegeben werden. Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Gewerbeordnung (GewO) überprüft.
Ich/Wir erklären, dass:
— ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) oder gem. § 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden bin/sind,
— ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) oder gem. § 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden bin/sind,
— keine Verfehlungen vorliegen, die meinen/unseren Ausschluss vom Wettbewerb rechtfertigen könnten, Verfehlungen, die in der Regel zum Ausschluss des Bewerbers oder Bieters von der Teilnahme am Vergabeverfahren führen, sind – unabhängig von der Beteiligungsform, bei Unternehmen auch unabhängig von der Funktion des Täters oder Beteiligten,
— keine Verfehlungen vorliegen, die meinen/unseren Ausschluss vom Wettbewerb rechtfertigen könnten, Verfehlungen, die in der Regel zum Ausschluss des Bewerbers oder Bieters von der Teilnahme am Vergabeverfahren führen, sind – unabhängig von der Beteiligungsform, bei Unternehmen auch unabhängig von der Funktion des Täters oder Beteiligten,
— Straftaten, die im Geschäftsverkehr oder im Bezug auf diesen begangen worden sind, u.a. Betrug, Untreue, Urkundenfälschung, Diebstahl, Erpressung,
— das Anbieten, Versprechen oder Gewähren von Vorteilen an Amtsträger oder an nach dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung nicht beamteter Personen besonders Verpflichtete oder an Personen, die für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten nahe stehen (Bestechung/Vorteilsgewährung),
— das Anbieten, Versprechen oder Gewähren von Vorteilen an Amtsträger oder an nach dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung nicht beamteter Personen besonders Verpflichtete oder an Personen, die für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten nahe stehen (Bestechung/Vorteilsgewährung),
— Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u. a. Beteiligung an Ab-sprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, sowie die Leistung von konkreten Planungs- und Ausschreibungshilfen,
— Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u. a. Beteiligung an Ab-sprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, sowie die Leistung von konkreten Planungs- und Ausschreibungshilfen,
— andere vergleichbar schwerwiegende Verstöße. Darüber hinaus zählen Verstöße gegen das SchwarzArbG, das AEntG und das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu den schweren Verfehlungen.
4. Eigenerklärung im Sinne de Art. 16 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 (Gleichstellung von Männern und Frauen und Nichtdiskrimminierung) in der jeweils gültigen Fassung mit folgendem Inhalt:
Ich/Wir erklären, dass wir die Gleichstellung von Mann und Frau und die Nichtdiskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Ausrichtung aktiv berücksichtigen.
Mir/uns ist bekannt, dass die Nichtvorlage oder die Unrichtigkeit vorstehender Erklärungen zu meinem/unserem Ausschluss von künftigen Vergabeverfahren sowie zur Kündigung eines etwa erteilten Auftrags führen kann.
Ich/wir verpflichte(n) mich/uns auch, die vorstehenden Erklärungen von Nachunternehmern zu fordern und diese vor Zustimmung des Auftraggebers zur Weiterbeauftragung vorzulegen.
5. Einzureichende Unterlage: Firmendarstellung mit den Geschäftsbereichen (max. 2 Seiten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in den Jahren 2011 bis 2013:
Gesamtumsatz des Unternehmens sowie spezifischer Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist.
1.1.Vorlage einer Bankauskunft über die finanzielle Leistungsfähigkeit im Hinblick auf den zu vergebenen Auftrag oder Beurteilung der eigenen Kreditwürdigkeit durch anerkannte Wirtschaftsauskunftei (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als nicht älter als sechs Monate)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.1.Vorlage einer Bankauskunft über die finanzielle Leistungsfähigkeit im Hinblick auf den zu vergebenen Auftrag oder Beurteilung der eigenen Kreditwürdigkeit durch anerkannte Wirtschaftsauskunftei (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als nicht älter als sechs Monate)
2. Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angabe von 3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren. Es sind drei vergleichbare Leistungen, jeweils unter Angabe des Auftraggebers, des Auftragsgegenstandes, der Leistungszeit, der Rechnungssumme in Euro sowie eines Ansprechpartners, anzugeben.
2. Angabe der durchschnittlichen Anzahl des beschäftigten Personals in den Jahren 2012 und 2013.
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 1000103328
Zusätzliche Informationen
1. Das Eignungsformblatt, (ggf das Formblatt Referenzen) der Kennzettel und ggf. das Formblatt Erklärung der ARGE sind von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumulativ.
1. Das Eignungsformblatt, (ggf das Formblatt Referenzen) der Kennzettel und ggf. das Formblatt Erklärung der ARGE sind von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumulativ.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache (Ausnahme: Technische Spezifikationen können in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden) sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache (Ausnahme: Technische Spezifikationen können in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden) sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe”). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angaben von unter zu vergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe”). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angaben von unter zu vergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 27.6.2014, 10:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 27.6.2014, 10:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YCQY51X
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: http://bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Auftraggeberin weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Auftraggeberin wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch die Auftraggeberin, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Auftraggeberin weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Auftraggeberin wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch die Auftraggeberin, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 114-200234 (2014-06-05)
Ergänzende Angaben (2014-06-24) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-09-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 230 394,75 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Referenz Daten
Absendedatum: 2014-09-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 184-324544
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 121-214832
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
Optionen wurden nicht eingelöst
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 14513 Teltow, Deutschland.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (30)
2. Funktionalität (40)
3. Erfüllung gebäudespezifischer Anforderung (10)
4. Qualität der Ausführung u. Bedienerfreundlichkeit (10)
5. Liefer- und Ausführungsfrist (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-08-08 📅
Name: Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH
Postanschrift: Ernst-Leitz-Str. 17-37
Postort: Wetzlar
Postleitzahl: 35578
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Angelika Spykman
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet: "Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet: "Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind".
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Telefon: +49 22894990📞
Fax: +49 2289499163 📠
Quelle: OJS 2014/S 184-324544 (2014-09-22)