HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken, Ersatzneubau – Fachplanung TWP

HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH

Der Auftraggeber beabsichtigt die Errichtung eines Ersatzneubaus für die HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken mit ca. 1 000 Betten und einer Brutto-Grundfläche von ca. 95 000 m² in Wiesbaden.
Hier werden alle diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen der Kliniken unter einem Dach und mit kurzen Wegen vereint. Ausnahmen bilden nur die Kliniken für Psychiatrie und Psychosomatik sowie Verwaltung, Labor und Pathologie, welche sich in weiterhin zu nutzenden Nachbargebäuden befinden.
Das Baufeld mit einer Ausdehnung von ca. 250 m auf 120 m befindet sich östlich im direkten Anschluss an das bestehende Klinikum, wobei die Hanglage in Querrichtung eine Erschließung des Gebäudes auf 2 Ebenen ermöglicht. Die Anbindung und Anordnung für den öffentlichen Personennah- sowie Individualverkehr bleiben bestehen. Ein Hubschrauberflugplatz ist auf der Dachfläche mit direkter Anbindung per Aufzug an die Notaufnahme vorgesehen.
Die Aufteilung und Gliederung der Funktionseinheiten auf die Geschosse ist wie folgt vorgesehen:
Erdgeschoss: Haupteingang/Halle, Cafeteria, Notaufnahme/Aufnahmepflege, direkt angrenzende Radiologie, Funktionsdiagnostik und Endoskopie, Ambulanzbereiche und Klinische Arztdienste, Dialyse, Tagesklinische Nutzungen.
Gartengeschoss (1. Untergeschoss): aufgrund des Geländeverlaufes nach Osten ebenerdig: Technik- und Logistikflächen (Wirtschaftshof), Apotheke, Sterilgutversorgung, Speisenversorgung, Zentralumkleide, Prosektur.
1. Obergeschoss: Zentral-OP mit ca. 20 Sälen, Interventionszentrum, interdisziplinäre ITS und IMC, Entbindung und Sectio-OP, Neonatologie/pädiatrische ITS, klinischer Arztdienst Geburtshilfe, Wöchnerinnen-Station.
Obergeschosse: Stationsbereiche Allgemeinpflege, Stationsbereiche Wahlleistungen und Privatklinik, Bereitschaftsdienstzimmer, Konferenz-/Besprechungsbereiche.
Es ist beabsichtigt bis 08/2015 den Bauantrag einzureichen und im 1. Quartal 2016 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die bauliche Fertigstellung ist im 3. Quartal/2020 geplant.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-16 Auftragsbekanntmachung
2015-08-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-12-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Planungsleistungen Fachplanung Tragwerksplanung in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 bis 6 des Leistungsbilds Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 Abs. 5 HOAI 2013 i.V.m. Anlage 14.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH
Postanschrift: Ludwig-Erhard-Straße 100
Postleitzahl: 65199
Postort: Wiesbaden
Kontakt
E-Mail: kai-uwe.ustorf@helios-kliniken.de 📧
Telefon: +49 611433828 📞
Fax: +49 611433363 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-16 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 246-434314
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref. : 3072/388; nachr. V-Nr/AKZ: HSK – Ersatzneubau – TWP.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt die Errichtung eines Ersatzneubaus für die HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken mit ca. 1 000 Betten und einer Brutto-Grundfläche von ca. 95 000 m² in Wiesbaden.
Hier werden alle diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen der Kliniken unter einem Dach und mit kurzen Wegen vereint. Ausnahmen bilden nur die Kliniken für Psychiatrie und Psychosomatik sowie Verwaltung, Labor und Pathologie, welche sich in weiterhin zu nutzenden Nachbargebäuden befinden.
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Das Baufeld mit einer Ausdehnung von ca. 250 m auf 120 m befindet sich östlich im direkten Anschluss an das bestehende Klinikum, wobei die Hanglage in Querrichtung eine Erschließung des Gebäudes auf 2 Ebenen ermöglicht. Die Anbindung und Anordnung für den öffentlichen Personennah- sowie Individualverkehr bleiben bestehen. Ein Hubschrauberflugplatz ist auf der Dachfläche mit direkter Anbindung per Aufzug an die Notaufnahme vorgesehen.
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Die Aufteilung und Gliederung der Funktionseinheiten auf die Geschosse ist wie folgt vorgesehen:
Erdgeschoss: Haupteingang/Halle, Cafeteria, Notaufnahme/Aufnahmepflege, direkt angrenzende Radiologie, Funktionsdiagnostik und Endoskopie, Ambulanzbereiche und Klinische Arztdienste, Dialyse, Tagesklinische Nutzungen.
Gartengeschoss (1. Untergeschoss): aufgrund des Geländeverlaufes nach Osten ebenerdig: Technik- und Logistikflächen (Wirtschaftshof), Apotheke, Sterilgutversorgung, Speisenversorgung, Zentralumkleide, Prosektur.
1. Obergeschoss: Zentral-OP mit ca. 20 Sälen, Interventionszentrum, interdisziplinäre ITS und IMC, Entbindung und Sectio-OP, Neonatologie/pädiatrische ITS, klinischer Arztdienst Geburtshilfe, Wöchnerinnen-Station.
Obergeschosse: Stationsbereiche Allgemeinpflege, Stationsbereiche Wahlleistungen und Privatklinik, Bereitschaftsdienstzimmer, Konferenz-/Besprechungsbereiche.
Es ist beabsichtigt bis 08/2015 den Bauantrag einzureichen und im 1. Quartal 2016 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die bauliche Fertigstellung ist im 3. Quartal/2020 geplant.
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufen- und abschnittsweise Beauftragung vorgesehen. Die Beauftragung erfolgt zunächst für die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 sowie etwaiger Besonderer Leistungen. (Stufe I).
Es ist optional eine Beauftragung mit den Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6 als Stufe II, sowie begleitend zu den Ausschreibungen der Bauleistungen und Bauausführung eine Beauftragung mit Besonderen Leistungen als Stufe III vorgesehen. Ein Anspruch auf Übertragung aller oder einzelner Teilleistungen bzw. der weiteren Stufen/Abschnitte, besteht nicht. Aus der Stufen- bzw. abschnittweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen bzw. Abschnitte kann der Auftragnehmer keinen Anspruch auf ein höheres bzw. zusätzliches Honorar herleiten.
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Dauer: 72 Monate
Referenznummer: HSK – Ersatzneubau – TWP
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 65199 Wiesbaden.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 4, Abs. 6 und 9 a) bis e) VOF nicht vorliegen;
2) Eigenerklärung, dass dieser Auftrag unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen nach VOF § 2 Abs. 3 erfolgt;
3) Eigenerklärung, dass der Bewerber bauvorlageberechtigt ist (siehe unten III.3.1));
4) Angaben zur Organisationsstruktur und zur personellen Ausstattung des Büros, mit der die ausgeschriebene Projektbearbeitung durchgeführt werden soll.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben
2) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2013, 2012, 2011) insgesamt sowie für Leistungen des einschlägigen Leistungsbildes der Tragwerksplanung im Neubau. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
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3) Bankauskunft über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;
4) Bestätigung des Versicherers, dass eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen besteht:
— Personenschäden (für die einzelne Person) 1 000 000 EUR,
— Sachschäden 1 000 000 EUR,
— Vermögensschäden 1 000 000 EUR und das diese Deckungssumme jeweils für mindestens 2 Schadensfälle pro Kalenderjahr zur Verfügung stehen.
Sollte beim Bewerber noch keine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung bestehen, ist eine verbindliche Erklärung eines Versicherers vorzulegen, in der sich dieser verpflichtet, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine solche Versicherung abzuschließen.
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Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2013, 2012, 2011) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte) im Bereich Fachplanung Tragwerksplanung.
Im Falle der Einschaltung von Nachunternehmern dürfen nur die Mitarbeiter der Nachunternehmer angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
2) Darstellung und namentliche Benennung der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Folgende Angaben sind zu tätigen: Name, Akademischer Grad/Titel, Berufserfahrung im Fachgebiet Tragwerksplanung, Benennung der Referenzprojekte der Personen, die bei dem hier zu vergebenden Auftrag eingesetzt werden sollen. Nachweise der fachlichen Qualifikation der Personen gem. § 4 Abs. 3 i.V.m. § 5 Abs. 5 a VOF sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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3) Darstellung, welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sollen sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. § 5 Absatz 6 VOF).
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4) Angaben zu Referenzprojekten aus dem Bereich Krankenhäuser (Neubauten) mit Projektkosten (Kostengruppen 300 und 400 DIN 276-2008) größer/gleich netto 80 000 000 EUR, die in den letzten 8 Jahren erfolgreich abgeschlossen wurden (Baufertigstellung) und bei denen Ingenieurleistungen erbracht wurden, die mit den hier zu vergebenden Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
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Jeweils ist ein Referenzschreiben des Bauherrn und/oder des Auftraggebers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich Kosten, Termine, Qualität und Zusammenarbeit belegen, beizufügen.
— bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung,
— bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftraggeber ausgestellte Bescheinigung; ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine Eigenerklärung des Bewerbers zulässig.
Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei Betreiber bzw. Bauherr einzuholen; Name und Telefonnummer der Ansprechpartner sind anzugeben.
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte sollen folgende Unterangaben vollständig gemacht werden:
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— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort;
— Angabe von Auftraggeber (Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Bei Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmern:
Auftragnehmer (Name des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Nachunternehmers);
— Datum der Baufertigstellung;
— Projektkosten (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276-2008) netto;
— Bruttogrundfläche BGF;
— Bearbeitete Leistungsphasen des Leistungsbildes Tragwerksplanung;
— Schwierigkeitsgrad, z.B. Honorarzone i.S.v. § 52 Abs. 2 HOAI 2013;
— Gebäudetypologie aus dem Bereich des Krankenhausbaus (z. B. Pflegebereich, Funktionsbereich).
Fehlen vorgenannte Angaben teilweise oder vollständig, kann dies zur Abwertung bis hin zur Nichtwertung des entsprechenden Referenzprojekts führen.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung soll angegeben werden, ob und in welchem Umfang bei den benannten Referenzprojekten der Auftraggeber bei der Beantragung öffentlicher Fördermittel für das Bauvorhaben unterstützt wurde.
5) Auflistung der vorzeitig beendeten Aufträge, der ausgeschriebenen Art für die letzten 8 Jahre mit Angabe des Beendigungsgrundes und –datums sowie der Auftragshöhe; falls in diesem Zeitraum keine Aufträge vorzeitig beendet wurden, ist dies ebenfalls anzugeben.
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Allgemeiner Hinweis zu III.2.1), III.2.2), III.2.3):
Sämtliche Nachweise sind in deutscher Sprache (oder bei Nachweisen in anderer Sprache mit beglaubigter Übersetzung in die deutsche Sprache) mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Allgemeiner Hinweis zum Einsatz von Nachunternehmern:
Werden für wesentliche Hauptleistungen Nachunternehmer eingesetzt, ist die Eignung auch für diese nachzuweisen, d. h. es sind für jeden Nachunternehmer die in III.2) genannten Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag ebenfalls einzureichen.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Förderrichtlinien des Landes Hessen, Hessisches Vergabegesetz.
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt in Abhängigkeit der bestätigten Fördermittel der Zuwendungsgeber in finanzieller und zeitlicher Hinsicht.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss sich im Fall der Auftragserteilung zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft haftet gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch.
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Hinweis zu Bewerber-/Bietergemeinschaften: Im Fall der Bewerbung als Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und Leistungsanteile je Mitglied ausweist. Für Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die unter Ziffer III.2.1), III.2.2) sowie III.2.3) geforderten Angaben und Eigenerklärungen von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen.
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Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung im Original folgenden Inhalts abzugeben:
— Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der Aufrechterhaltung derselben für die Dauer des Vertrages;
— Angabe aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft;
— Bezeichnung des für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreters;
— Vollmacht des benannten Vertreters zur rechtsgeschäftlichen Vertretung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin
— Gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft;
Die nachträgliche Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften oder Veränderung der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge ist unzulässig.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 49 HBO, § 19 a IngKammG, § 19 VOF
Teilnahmeberechtigt sind nach § 49 HBO bauvorlagenberechtigte Personen sowie Bewerber, deren Qualifikation und Bauvorlageberechtigung aufgrund der Richtlinie 2005/36/EG und der Richtlinie 2006/123/EG als vergleichbar anzuerkennen ist.
1. Natürliche Personen müssen die vorgenannte Qualifikation besitzen.
2. Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen mit vorgenannter Qualifikation benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehr als 5 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Eignungsvoraussetzungen, so wird der Auftraggeber diejenigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektive Kriterien anwenden:
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1) Referenzen sowie deren Qualität anhand der nachfolgend genannten Unterkriterien:
a) Anzahl der vergleichbaren Referenzen der letzten 8 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
b) Referenzen über Unterstützung des Auftraggebers bei der Beantragung öffentlicher Fördermittel für das Bauvorhaben,
c) Qualität der Leistung ausweislich der Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss belegen (siehe III.2.3)).
2) Personelle Ausstattung des Bewerbers; Berufserfahrung der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Mitarbeiter (siehe III.2.3)).
Die objektiven Auswahlkriterien sind gleich gewichtet und werden mit einer Maximalpunktzahl von je 50 Punkten bewertet. Es können im Auswahlverfahren daher max. 100 Punkte erreicht werden. Es werden die 5 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften zur Teilnahme an der Verhandlungsphase ausgewählt, die in Bezug auf die vorgenannten Kriterien die höchste Punktzahl erreichen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Kai-Uwe Ustorf
Name: HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH – Information
Postanschrift: Ludwig-Erhard-Straße 100, Information

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: HSK – Ersatzneubau – TWP
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref. : 3072/388;
nachr. V-Nr/AKZ: HSK – Ersatzneubau – TWP.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung dem Auftraggeber, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 246-434314 (2014-12-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-08-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 162-297253
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 246-434314
ABl. S-Ausgabe: 162
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 3072/457, nachr. V-Nr/AKZ: HSK – Ersatzneubau – TWP.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: HSK - Ersatzneubau - TWP

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (30)
2. Planungszeit/Terminplanung (30)
3. Projekorganisation (30)
4. Effizienz (10)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-06-26 📅
Name: R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft
Postanschrift: Trakehner Straße 7-9
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60487
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-18 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1)). Der Antrag ist unzulässig, soweit:
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden
Quelle: OJS 2015/S 162-297253 (2015-08-18)