Implementierung und Integration eines neuen Videomassenspeichers für den Südwestrundfunk
Der Südwestrundfunk (SWR) setzt an seinen Standorten bereits seit mehreren Jahren IT-basierte digitale Produktions- und Sendesysteme für das Fernsehen ein. Auch die Langzeitspeicherung von Sendebeiträgen und Sendemitschnitten erfolgt seit mehreren Jahren IT-basiert. Dabei wurde 2006 das digitale, filebasierte Massenspeichersystem (MSS) installiert. Damit wurden Arbeitsprozesse optimiert, indem Videodateien direkt von Produktionsservern auf den digitalen, filebasierten Massenspeicher transferiert wurden. Seit dieser Zeit werden Daten auf LTO-Bändern archiviert und können über die Archivdatenbank FESAD gesucht und über das Massenspeichersystem (MSS) wiederhergestellt werden, auch ausschnittsweise (partiell). Derzeit sind ca. 50.000 Stunden Videomaterial im System MSS archiviert. Das jährliche Wachstum beträgt künftig ca. 35.000 Stunden.
Das bestehende Massenspeichersystem (MSS) hat seine technologischen, funktionalen und konzeptionellen Grenzen erreicht und kann deshalb den erkennbaren und künftig notwendigen Bandbreiten- und Speicherbedarf nicht bewältigen. Deshalb soll ein neuer Videomassenspeicher (VMS) implementiert und in die Systemlandschaft des Auftraggebers integriert werden, der das bestehende System MSS ablöst.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2014-01-07
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Auftragsbekanntmachung
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2015-05-08
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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