Ingenieurleistungen für die Planung des Ersatzneubaus der Straßenbrücke Hennigsdorf, HOW, km 12,539

Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde

Es sind Ing.-Leistungen für die Planung des Ersatzneubaus der Straßenbrücke Hennigsdorf zu erbringen. Die neue Brückenanlage wird lagegleich unter Beibehaltung der Fahrbahnachse errichtet. Auf Grund der Anhebung der Brücke von 4,50 m auf 5,25 m über BWO ist die Betrachtung der Verkehrsführung in Bezug auf die Höhen der geänderten Trassierung Bestandteil der Objektplanung. Die Widerlager werden außerhalb des durch den ggf. durchzuführenden Streckenausbaus der HOW beanspruchten Freiraums errichtet, dieser beträgt 53,30 m. Der Kreuzungswinkel beträgt 83,33 gon. Die Brückenbreite von 14,05 m entspricht dem des Bestandsbauwerks. Für die Straßenbrücke ist eine technische Vorplanung/Variantenuntersuchung zu erstellen. Die öffentlich-rechtliche Zulassung des Vorhabens erfolgt im Zuge eines Planfeststellungsverfahrens.
Für die bauzeitliche Umfahrung ist die Errichtung einer Behelfsbrücke erforderlich. Es ist weiterhin zu prüfen, ob die Errichtung der Behelfsbrücke als vorgezogene Maßnahme zur Hauptbaumaßnahme realisiert werden kann. Für die Standortwahl der Behelfsbrücke sind Varianten zu untersuchen. Es wird ein Festbrückengerät des Bundes zum Einsatz kommen. Die Brückenklasse beträgt 30/30 nach DIN 1072. Weiterhin sind Planungsleistungen hinsichtlich der Linienführung zur Behelfsbrücke zu erbringen. Je nach Standortwahl der Behelfsbrücke sind hier 3 Varianten zu betrachten.
Im Grobablauf sind folgende Schritte vorgesehen:
— Errichtung der Behelfsbrücke,
— Umlegung des Verkehrs auf die Behelfsumfahrung über die Behelfsbrücke,
— Abriss der alten Brücke,
— Neubau Brücke nach heutigen Anforderungen an gleicher Stelle,
— Angleichung der Straße an den Brückenneubau,
— Umlegung des Verkehrs auf den Brückenneubau,
— Rückbau der Behelfsbrücke und der Behelfsumfahrung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-07-16 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-07-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Vertragsbestandteil sind Planungsleistungen (Objekt- und Tragwerksplanung) für den Ersatzneubau der Straßenbrücke Hennigsdorf sowie die Errichtung einer Behelfsbrücke, Leistungen der Verkehrsplanung, Planungsleistungen Geotechnik, Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplans sowie einer Umweltverträglichkeitsstudie. Das Bauvorhaben ist planfeststellungsbedürftig.Objektplanung Straßenbrücke: Leistungsphase 1-4, 6, 7, 9 der HOAI § 43Tragwerksplanung Straßenbrücke: Leistungsphase 2, 3, 6 der HOAI § 51Objektplanung Behelfsbrücke: Leistungsphase 1-4, 6, 7 der HOAI § 43Tragwerksplanung Behelfsbrücke: Leistungsphase 2, 3, 6 der HOAI § 51Verkehrsanlagen: Leistungsphase 1-4, 6, 7 der HOAI § 47Geotechnik: HOAI Anlage 1, Nr. 1.3.3 (3) a-cLandschaftsplanung: Leistungsphase 1-4 der HOAI § 26Umweltverträglichkeitsstudie: Leistungsphase 1-4 Anlage 1 der HOAI.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde
Postanschrift: Schneidemühlenweg 21
Postleitzahl: 16225
Postort: Eberswalde
Kontakt
E-Mail: wsa-eberswalde@wsv.bund.de 📧
Telefon: +49 33342760 📞
Fax: +49 3334276171 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-07-16 📅
Einreichungsfrist: 2014-08-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 136-244520
ABl. S-Ausgabe: 136
Zusätzliche Informationen
Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen sind die vom Auftraggeber vorgefertigten Formblätter zu verwenden. Diese werden ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform kostenlos zum Download bereitgestellt. Informationen werden nur über die e-Vergabe-Plattform erteilt. Nähere Informationen zum Thema e-Vergabe können unter http://www.evergabe-online.info/index.html abgerufen werden. Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenem Umschlag zum Schlusstermin (siehe Ziffer IV.3.4) an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist außen mit der Aufschrift: „Bitte nicht öffnen! Teilnahmeantrag für Ingenieurvertrag für die Planung des Ersatzneubaus der Straßenbrücke Hennigsdorf“ und dem Namen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und der Anschrift zu bezeichnen. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung/Ausfüllung der bereitgestellten Formblätter führen zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Angaben und Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus. Der Teilnahmeantrag erfolgt durch Erstellen einer Bewerbungsmappe seitens des Bewerbers.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sind Ing.-Leistungen für die Planung des Ersatzneubaus der Straßenbrücke Hennigsdorf zu erbringen. Die neue Brückenanlage wird lagegleich unter Beibehaltung der Fahrbahnachse errichtet. Auf Grund der Anhebung der Brücke von 4,50 m auf 5,25 m über BWO ist die Betrachtung der Verkehrsführung in Bezug auf die Höhen der geänderten Trassierung Bestandteil der Objektplanung. Die Widerlager werden außerhalb des durch den ggf. durchzuführenden Streckenausbaus der HOW beanspruchten Freiraums errichtet, dieser beträgt 53,30 m. Der Kreuzungswinkel beträgt 83,33 gon. Die Brückenbreite von 14,05 m entspricht dem des Bestandsbauwerks. Für die Straßenbrücke ist eine technische Vorplanung/Variantenuntersuchung zu erstellen. Die öffentlich-rechtliche Zulassung des Vorhabens erfolgt im Zuge eines Planfeststellungsverfahrens.
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Für die bauzeitliche Umfahrung ist die Errichtung einer Behelfsbrücke erforderlich. Es ist weiterhin zu prüfen, ob die Errichtung der Behelfsbrücke als vorgezogene Maßnahme zur Hauptbaumaßnahme realisiert werden kann. Für die Standortwahl der Behelfsbrücke sind Varianten zu untersuchen. Es wird ein Festbrückengerät des Bundes zum Einsatz kommen. Die Brückenklasse beträgt 30/30 nach DIN 1072. Weiterhin sind Planungsleistungen hinsichtlich der Linienführung zur Behelfsbrücke zu erbringen. Je nach Standortwahl der Behelfsbrücke sind hier 3 Varianten zu betrachten.
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Im Grobablauf sind folgende Schritte vorgesehen:
— Errichtung der Behelfsbrücke,
— Umlegung des Verkehrs auf die Behelfsumfahrung über die Behelfsbrücke,
— Abriss der alten Brücke,
— Neubau Brücke nach heutigen Anforderungen an gleicher Stelle,
— Angleichung der Straße an den Brückenneubau,
— Umlegung des Verkehrs auf den Brückenneubau,
— Rückbau der Behelfsbrücke und der Behelfsumfahrung.
Menge oder Umfang:
Vertragsbestandteil sind Planungsleistungen (Objekt- und Tragwerksplanung) für den Ersatzneubau der Straßenbrücke Hennigsdorf sowie die Errichtung einer Behelfsbrücke, Leistungen der Verkehrsplanung, Planungsleistungen Geotechnik, Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplans sowie einer Umweltverträglichkeitsstudie. Das Bauvorhaben ist planfeststellungsbedürftig.
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Objektplanung Straßenbrücke: Leistungsphase 1-4, 6, 7, 9 der HOAI § 43
Tragwerksplanung Straßenbrücke: Leistungsphase 2, 3, 6 der HOAI § 51
Objektplanung Behelfsbrücke: Leistungsphase 1-4, 6, 7 der HOAI § 43
Tragwerksplanung Behelfsbrücke: Leistungsphase 2, 3, 6 der HOAI § 51
Verkehrsanlagen: Leistungsphase 1-4, 6, 7 der HOAI § 47
Geotechnik: HOAI Anlage 1, Nr. 1.3.3 (3) a-c
Landschaftsplanung: Leistungsphase 1-4 der HOAI § 26
Umweltverträglichkeitsstudie: Leistungsphase 1-4 Anlage 1 der HOAI.
Beschreibung der Optionen:
Für folgende Leistungen ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (Optionale Leistungen)
— Objektplanung Straßenbrücke § 43 der HOAI Leistungsphase 3, 4, 6, 7 und 9,
— Tragwerksplanung Straßenbrücke und Behelfsbrücke § 51 der HOAI Leistungsphase 3 und 6,
— Objektplanung Behelfsbrücke § 43 der HOAI Leistungsphase 3, 4, 6 und 7,
— Verkehrsplanung (Linienführung zur Behelfsbrücke) § 47 der HOAI Leistungsphase 3, 4, 6 und 7,
— Landschaftspflegerischer Begleitplan § 26 der HOAI Leistungsphase 1-4,
— Umweltverträglichkeitsstudie Anlage 1 der HOAI Leistungsphase 1-4.
Dauer: 72 Monate
Referenznummer: 2-232.2-Br./5801-020
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Eberswalde.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerber haben durch Eigenerklärung folgende Auskünfte zu geben:
— Eigenerklärung zu § 4 Abs. (2) VOF,
Angabe ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet,
— Eigenerklärung zu § 4 Abs. (3) VOF.
Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen für
— Objektplanung der Straßenbrücke,
— Tragwerksplanung Straßenbrücke,
— Geotechnik,
— Erstellung und Begleitung der Planfeststellung,
— UVP,
— Eigenerklärung zu § 4 Abs. (6) a)-g) VOF (Formblatt 333-F),
— Eigenerklärung zu § 4 Abs. (9) a)-e) VOF (Formblatt 333-F).
Vorstehende Eigenerklärungen/Auskünfte sind bei Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften für jedes Mitglied getrennt abzugeben.
Die erforderlichen Teilnahmeunterlagen werden vom Auftraggeber kostenlos über die e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt.
Bestandteil der Teilnahmeunterlagen sind die Formblätter 333-F, 322-F, 392-F, 393-F, 401.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweise zu VOF § 5 (4) a), c) gemäß den bereitgestellten Teilnahmeunterlagen:
(1) Nachweis nach VOF § 5 (4) a: Angaben zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung
(2) Erklärung zu VOF § 5 (4) c): Gesamtumsatz in den letzten 3 Jahren Geschäftsjahren:
Wichtung 25 %
Folgende Bepunktung ist vorgesehen:
5 Punkte – Gesamtumsatz >= 1 700 000 EUR/a
4 Punkte – Gesamtumsatz >= 1,4 - < 1 700 000 EUR/a
3 Punkte – Gesamtumsatz >= 1,1 - < 1 400 000 EUR/a
2 Punkte – Gesamtumsatz >= 0,8 - < 1 100 000 EUR/a
1 Punkt – Gesamtumsatz >= 0,5 - < 800 000 EUR/a
0 Punkte – Gesamtumsatz < 500 000 EUR/a
Werden für die jeweiligen Jahre unterschiedliche Punktezahlen ermittelt, wird der Mittelwert gebildet.
Bei Bewerbergemeinschaften wird je Geschäftsjahr die Summe der Jahresumsätze der Mitglieder gewertet.
Nachweise zu § 5 (4) a) und c) VOF bei Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften für jedes Mitglied getrennt.
Bereitstellung der Teilnahmeunterlagen: siehe Ziffer III.2.1).
Mindeststandards:
(1) VOF § 5 Abs. 4 (a) Nachweis der Deckungssummen
– 1 500 000 EUR für Personenschäden,
–1 500 000 EUR für sonstige Schäden.
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung bei mehr als einem Versicherungsfall in einem Jahr das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
Ersatzweise kann eine Erklärung über projektbezogene Erhöhung der Versicherung erbracht werden.
(2) Wird ein Gesamtumsatz von 0,5 Mio/a nicht erreicht, gilt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit als nicht nachgewiesen und der Bewerber wird ausgeschlossen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise zu VOF § 5 (5) b), c), e) gemäß den bereit gestellten Teilnahmeunterlagen:
(1) Nachweis entsprechend VOF § 5 (5) b): Referenzen mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren
Wichtung 45 %
Vergleichbare Dienstleistungen gemäß VOF § 5 (5) b) werden wie folgt definiert:
Planungsleistungen und die Erstellung von Vergabeunterlagen auf dem Fachgebiet des Brückenbaus für die Objekt- und Tragwerksplanung. Die Nachweise sind entsprechend § 5 (5) b) zu erbringen.
Folgende Bepunktung ist vorgesehen:
Vom jeweiligen für die Bearbeitung des Projektes vorgesehenen Projektleiter sind mindestens 2 Referenzen jeweils für die Objektplanung einer Straßenbrücke der Leistungsphasen 2, 3 und 4 der HOAI und Tragwerksplanung einer Straßenbrücke der Leistungsphasen 2 und 3 der HOAI abzugeben. Referenzen für die Objekt- und Tragwerksplanung können für unterschiedliche Projekte vorgelegt werden. Für mindestens eines der genannten Referenzobjekte muss der Projektleiter die Unterlagen für ein Planfeststellungsverfahren (technische Planung und Umweltverträglichkeitsstudie) erarbeitet haben. Die Wertung erfolgt über Mittelbildung aus allen vorgelegten wertbaren Referenzen. Referenzen, die noch in Bearbeitung sind, müssen über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bearbeitet worden sein. Anderenfalls wird die Referenz nicht bewertet.
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5 Punkte – Straßenbrücke mit einer Stützweite > 50 m über einer Wasserstraße
4 Punkte – Straßenbrücke mit einer Stützweite > 50 m über sonstige Verkehrswege oder Gewässer
2 Punkte – Straßenbrücke mit einer Stützweite > 20 m
0 Punkte – bisher weniger als zwei Straßenbrücken mit einer Stützweite > 20 m geplant
(2) Nachweis entsprechend VOF § 5 (5) b): Referenzen mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren
Wichtung 30 %
Planungsleistungen und die Erstellung von Vergabeunterlagen auf dem Fachgebiet der Verkehrsplanung.
Von den Bewerbern / der Bewerbergemeinschaft sind mindestens 2 Referenzen für die Objektplanung der Leistungsphasen 2, 3 und 4 der HOAI abzugeben. Die Verkehrsplanung muss für einen zweispurigen Verkehr, welcher auch für Schwerverkehr geeignet ist, sowie mit Anordnung von mindestens eines einseitigem Geh- oder Radwegs vom Bewerber geplant worden sein. Die Referenzobjekte sollen normal städtebaulichen Situationen entsprechen. Referenzen können für unterschiedliche Projekte vorgelegt werden. Für mindestens eines der genannten Referenzobjekte muss der Bewerber die Unterlagen für ein Planfeststellungsverfahren (technische Planung und Umweltverträglichkeitsstudie) erarbeitet haben. Die Wertung erfolgt über Mittelbildung aus allen vorgelegten wertbaren Referenzen. Referenzen, die noch in Bearbeitung sind, müssen über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten bearbeitet worden sein. Anderenfalls wird die Referenz nicht bewertet.
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5 Punkte – Verkehrsplanung mit Erarbeitung einer Umweltverträglichkeitsstudie
1 Punkte – Verkehrsplanung ohne Erarbeitung einer Umweltverträglichkeitsstudie
0 Punkte – bisher keine Verkehrsplanungen durchgeführt
(3) Eigenerklärung über die Technische Ausstattung nach § 5 Abs. 5 e) VOF
(4) Eigenerklärung über Referenzen für die technische Leitung nach § 5 Abs. 5 c) VOF
(5) Referenzen mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren nach § 5 Abs. 5 b) VOF
Von den Bewerbern/der Bewerbergemeinschaft sind mindestens 2 Referenzen für Leistungen der Geotechnik gemäß Anlage 1 Punkt 1.3 der HOAI abzugeben. Diese Referenzen sollen die Beschreibung und Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse von Ingenieurbauwerken und die Erarbeitung einer Gründungsempfehlung umfassen. Dabei soll es sich ausschließlich um Tiefgründungen handeln.
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Bereitstellung der Teilnahmeunterlagen: siehe Ziffer III.2.1).
Mindeststandards:
Zu (1)
Bewerber, welche bisher keine Erfahrungen bei der Planung von weniger als 2 Straßenbrücken mit einer Stützweite > 20 m nachweisen können, erscheinen für die Bearbeitung des vorliegenden Projektes ungeeignet und werden ausgeschlossen.
Zu (3)
— der Datenaustausch erfolgt über die GAEB-XML 3.1 Schnittstelle Ausgabe 2009-12,
— Zeichnungen im .dgn Format kompatibel mit MicroStation design, Version V8,
— .doc Format kompatibel mit MS Word 97-2003.
Werden diese technischen Mindestanforderungen nicht erfüllt, gilt die Leistungsfähigkeit als nicht nachgewiesen, diese Bewerber werden ausgeschlossen.
Zu (4)
Nachweis für den/die Projektleiter/-in und stellvertretenden Projektleiter/-in
— Diplomzeugnis Bauingenieur oder Masterzeugnis Bauingenieur,
— Nachweis von Berufserfahrungen auf dem Gebiet der Projektleitung für vergleichbare Leistungen durch formlose Auflistung der bearbeiteten Projekte in den letzten 3 Jahren.
Werden diese Mindestanforderungen nicht erfüllt, gilt die Leistungsfähigkeit als nicht nachgewiesen, die Bewerber werden ausgeschlossen.
(5) Werden die genannten Referenzen nicht nachgewiesen, gilt die Leistungsfähigkeit als nicht nachgewiesen. Diese Bewerber werden ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vertragsentwurf.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vertragsentwurf.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Die objektiven Kritierien sind den Abschnitten III.2.1), III.2.2) und III.2.3 zu entnehmen.
Bei objektiver Gleichhheit erfolgt die Auswahl nach VOF § 10 (3).
Es werden nur Bewerber eingeladen, die mindestens 300 Wertungspunkte erreichen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-10-09 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2-232.2-Br./5801-020
Zusätzliche Informationen
Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen sind die vom Auftraggeber vorgefertigten Formblätter zu verwenden. Diese werden ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform kostenlos zum Download bereitgestellt. Informationen werden nur über die e-Vergabe-Plattform erteilt. Nähere Informationen zum Thema e-Vergabe können unter http://www.evergabe-online.info/index.html abgerufen werden.
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Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenem Umschlag zum Schlusstermin (siehe Ziffer IV.3.4) an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle einzusenden oder dort abzugeben.
Der Umschlag ist außen mit der Aufschrift: „Bitte nicht öffnen! Teilnahmeantrag für Ingenieurvertrag für die Planung des Ersatzneubaus der Straßenbrücke Hennigsdorf“ und dem Namen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und der Anschrift zu bezeichnen.
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Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung/Ausfüllung der bereitgestellten Formblätter führen zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Angaben und Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus.
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Der Teilnahmeantrag erfolgt durch Erstellen einer Bewerbungsmappe seitens des Bewerbers.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt -Vergabekammer des Bundes-
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499561 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Vergabenachprüfungsantrag wegen einer Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ist nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung beim Bieter/Bewerber zulässig.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde
Postanschrift: Schneidemühlenweg 21
Postort: Eberswalde
Postleitzahl: 16225
Telefon: +49 33342760 📞
Fax: +49 3334276171 📠
Quelle: OJS 2014/S 136-244520 (2014-07-16)