Gegenstand der Ausschreibung sind Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung (Anlagegruppen 1, 3, 4, 5, 6 gemäß §53 HOAI ) zur baulichen Umsetzung der Forderungen des Musterbrandschutzkonzeptes 2. und 3. Bauabschnitt in 11- geschossigen und 4-6 geschossigen Gebäuden. Bei den Gebäuden des 2. Bauabschnittes handelt es sich um 15 11-geschossige Gebäude mit insgesamt ca. 4 435 Wohnungen. Der 3. Bauabschnitt umfasst sechszehn 4-6-geschossige Gebäude mit ca. 2 065 Wohnungen. Bei den Gebäuden handelt es sich um bewohnte Plattenbauten. Die Ingenieurleistungen sollen im Rahmen eines Stufenvertrages vergeben werden. Mit Vertragsschluss werden zunächst nur die Leistungen des 2. Bauabschnittes mit den Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Die übrigen Leistungen (Leistungsphasen 5-9) kann der Auftraggeber stufenweise ganz oder teilweise abrufen. Weitere Angaben zu den einzelnen Planerleistungen sind in den Verdingungsunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Leistungen auch eigenständig zu erbringen und daher nicht zu beauftragen. Auch hierzu nähere Angaben in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-17.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-01-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: KoWo – Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt
Postanschrift: Juri-Gagarin-Ring 148
Postleitzahl: 99084
Postort: Erfurt
Kontakt
Internetadresse: http://www.kowo.de🌏
E-Mail: wagner@kowo.de📧
Telefon: +49 3615544215📞
Fax: +40 361554449215 📠
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail, an die in Ziff. I.1 genannte Stelle zu richten. Auskünfte erteilt die Vergabestelle bis zu 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist (21.2.2014).
Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziff. I.1 genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Bewerbung ist zwingend in schriftlicher Form (nicht per Fax oder E-Mail) in einem verschlossenen Umschlag, versehen mit folgender Kennzeichnung, bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen: „Bitte nicht öffnen! VOF-Bewerbungsverfahren „Umsetzung Musterbrandschutzkonzept 2. und 3. Bauabschnitt - Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung“, Einreichungstermin: 27.2.2014, 14.00 Uhr.
Für den Teilnahmeantrag sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Formblätter (Bewerbungsbogen) zwingend zu verwenden. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Sie sind bei der Vergabestelle (Ziffer I. 1) per E-Mail anzufordern.
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail, an die in Ziff. I.1 genannte Stelle zu richten. Auskünfte erteilt die Vergabestelle bis zu 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist (21.2.2014).
Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziff. I.1 genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Bewerbung ist zwingend in schriftlicher Form (nicht per Fax oder E-Mail) in einem verschlossenen Umschlag, versehen mit folgender Kennzeichnung, bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen: „Bitte nicht öffnen! VOF-Bewerbungsverfahren „Umsetzung Musterbrandschutzkonzept 2. und 3. Bauabschnitt - Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung“, Einreichungstermin: 27.2.2014, 14.00 Uhr.
Für den Teilnahmeantrag sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Formblätter (Bewerbungsbogen) zwingend zu verwenden. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Sie sind bei der Vergabestelle (Ziffer I. 1) per E-Mail anzufordern.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung (Anlagegruppen 1, 3, 4, 5, 6 gemäß §53 HOAI ) zur baulichen Umsetzung der Forderungen des Musterbrandschutzkonzeptes 2. und 3. Bauabschnitt in 11- geschossigen und 4-6 geschossigen Gebäuden.
Gegenstand der Ausschreibung sind Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung (Anlagegruppen 1, 3, 4, 5, 6 gemäß §53 HOAI ) zur baulichen Umsetzung der Forderungen des Musterbrandschutzkonzeptes 2. und 3. Bauabschnitt in 11- geschossigen und 4-6 geschossigen Gebäuden.
Bei den Gebäuden des 2. Bauabschnittes handelt es sich um 15 11-geschossige Gebäude mit insgesamt ca. 4 435 Wohnungen. Der 3. Bauabschnitt umfasst sechszehn 4-6-geschossige Gebäude mit ca. 2 065 Wohnungen. Bei den Gebäuden handelt es sich um bewohnte Plattenbauten. Die Ingenieurleistungen sollen im Rahmen eines Stufenvertrages vergeben werden.
Bei den Gebäuden des 2. Bauabschnittes handelt es sich um 15 11-geschossige Gebäude mit insgesamt ca. 4 435 Wohnungen. Der 3. Bauabschnitt umfasst sechszehn 4-6-geschossige Gebäude mit ca. 2 065 Wohnungen. Bei den Gebäuden handelt es sich um bewohnte Plattenbauten. Die Ingenieurleistungen sollen im Rahmen eines Stufenvertrages vergeben werden.
Mit Vertragsschluss werden zunächst nur die Leistungen des 2. Bauabschnittes mit den Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Die übrigen Leistungen (Leistungsphasen 5-9) kann der Auftraggeber stufenweise ganz oder teilweise abrufen.
Weitere Angaben zu den einzelnen Planerleistungen sind in den Verdingungsunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Leistungen auch eigenständig zu erbringen und daher nicht zu beauftragen. Auch hierzu nähere Angaben in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Weitere Angaben zu den einzelnen Planerleistungen sind in den Verdingungsunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Leistungen auch eigenständig zu erbringen und daher nicht zu beauftragen. Auch hierzu nähere Angaben in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Referenznummer: 2014 - 01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Thüringen/ Erfurt.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen abzugeben:
1. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6a-g VOF (Zitierung der Ziffer der Vorschrift allein nicht hinreichend).
2. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Aussschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 9a-e VOF (Zitierung der Ziffer der Vorschrift allein nicht hinreichend).
3. Eine Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die rechtliche und/oder wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen.
4. Eigenerklärung, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt.
5. Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß Ziff. III.1.4.
6. Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn nachgewiesen wird, dass einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
6. Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn nachgewiesen wird, dass einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Anzugeben sind zudem Name und berufliche Qualifikationen der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen.
Die nicht rechtzeitige Vorlage der in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 und Ziff. IV.1.2 genannten Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bieter entscheiden, bei keinem Bieter etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern.
Die nicht rechtzeitige Vorlage der in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 und Ziff. IV.1.2 genannten Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bieter entscheiden, bei keinem Bieter etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern.
Die Vergabestelle behält sich zudem vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen vor Vergabe des Auftrages entsprechende Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1, III.2.2 (2) - (3) und III.2.3.(1) - (3) genannten Unterlagen vollständig auch von diesen Nachunternehmern bezogen auf den von ihm zu erbringenden Leistungsteil zu erbringen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1, III.2.2 (2) - (3) und III.2.3.(1) - (3) genannten Unterlagen vollständig auch von diesen Nachunternehmern bezogen auf den von ihm zu erbringenden Leistungsteil zu erbringen.
Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle vor dem Zuschlag eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bieter als Nachunternehmer zur Verfügung stehen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Nachweis bzw. Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung.
(2) Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Es müssen als Mindestanforderung für 3 Jahre Umsatzangaben vorliegen.
(3) Erklärung über den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in den in II.1.5 genannten Leistungsbereichen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Referenzen über die in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung qualitativ und quantitativ vergleichbar sind (Mindestinvestitionsvolumen 500 000 EUR, Plattenbau, brandschutztechnische Leistungen), jedenfalls aber hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bieters schließen lassen, einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Es werden maximal 3 Referenzen gemäß jeweiliger Benennung im Bewerbungsbogen gewertet. Die Referenzen sind den für die Auftragserledigung vorgesehenen Personen kurz beschreibend zuzuordnen.
(1) Referenzen über die in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung qualitativ und quantitativ vergleichbar sind (Mindestinvestitionsvolumen 500 000 EUR, Plattenbau, brandschutztechnische Leistungen), jedenfalls aber hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bieters schließen lassen, einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Es werden maximal 3 Referenzen gemäß jeweiliger Benennung im Bewerbungsbogen gewertet. Die Referenzen sind den für die Auftragserledigung vorgesehenen Personen kurz beschreibend zuzuordnen.
Davon sollte nach Möglichkeit ein Nachweis aus dem folgenden Bereich erbracht werden:
Nachweis Erbringung LPH 1-9 nach § 55 für eine Sanierung von Plattenbauten.
Nachweis Erbringung LPH 1-9 nach AHO 17 Leistungen für Brandschutz.
(2) Angaben zur Anzahl der Beschäftigten (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte).
(3) Nachweise zur Qualifikation der Mitarbeiter (Berufsqualifikation, Kenntnisse im öffentlichen Vergaberecht, Brandschutzsachverständiger, Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz, Kenntnisse im anlagetechnischen Brandschutz).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3 000 000,00 EUR für Personenschäden und mindestens 2 000 000,00 EUR für Vermögens- und Sachschäden (jeweils mind. 2fach maximiert) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Eigenerklärung über den Abschluss einer solchen Versicherung im Auftragsfall.
Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3 000 000,00 EUR für Personenschäden und mindestens 2 000 000,00 EUR für Vermögens- und Sachschäden (jeweils mind. 2fach maximiert) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Eigenerklärung über den Abschluss einer solchen Versicherung im Auftragsfall.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Nähere Angaben in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle wertet es nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften besteht. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z.B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle wertet es nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften besteht. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z.B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Voraussetzung ist die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß dem Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz (ThürAIKG) in der Fassung vom 5.2.2008 (GVBl. 2008, S. 9), bzw. vergleichbarerlandesrechtlicher Vorschriften.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Vgl. Ziff. III.1.4.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschaftsjahren (Gewichtung 10 %),
(2) Erklärung zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in den in II.1.5 genannten Leistungsbereichen und sonstige damit zusammenhängende Leistungen (Gewichtung 20 %),
(3) Referenzen (vgl. Ziffer. III.2.3) über die in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung qualitativ und quantitativ vergleichbar sind (Mindestinvestitionsvolumen 500 000 EUR, Plattenbau, brandschutztechnische Leistungen), jedenfalls hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bieters schließen lassen, einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer des Ansprechpartners beidem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Es werden maximal 3 der eingereichten, am besten geeigneten Referenzen gewertet. (Gewichtung 45 %),
(3) Referenzen (vgl. Ziffer. III.2.3) über die in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung qualitativ und quantitativ vergleichbar sind (Mindestinvestitionsvolumen 500 000 EUR, Plattenbau, brandschutztechnische Leistungen), jedenfalls hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bieters schließen lassen, einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer des Ansprechpartners beidem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Es werden maximal 3 der eingereichten, am besten geeigneten Referenzen gewertet. (Gewichtung 45 %),
(4) Angaben zur Anzahl der Beschäftigten (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) (Gewichtung 10 %),
(5) Qualifikation der Mitarbeiter (Berufsqualifikation, Kenntnisse im öffentlichen Vergaberecht, Brandschutzsachverständiger, Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz, Kenntnisse im anlagetechnischen Brandschutz) (Gewichtung 15 %).
Ein Muster der Bewertungsmatrix mit der Gewichtung der Auswahlkriterien wird den Bewerbern mit dem Bewerbungsbogen zugeschickt.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-03-21 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Sonstige Sprachen: -keine-
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Bereich TDL
Carola Wagner
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de📧
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-06-06 📅
Datum des Endes: 2017-07-28 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2014 - 01
Zusätzliche Informationen
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail, an die in Ziff. I.1 genannte Stelle zu richten. Auskünfte erteilt die Vergabestelle bis zu 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist (21.2.2014).
Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziff. I.1 genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziff. I.1 genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Bewerbung ist zwingend in schriftlicher Form (nicht per Fax oder E-Mail) in einem verschlossenen Umschlag, versehen mit folgender Kennzeichnung, bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen: „Bitte nicht öffnen! VOF-Bewerbungsverfahren „Umsetzung Musterbrandschutzkonzept 2. und 3. Bauabschnitt - Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung“, Einreichungstermin: 27.2.2014, 14.00 Uhr.
Die Bewerbung ist zwingend in schriftlicher Form (nicht per Fax oder E-Mail) in einem verschlossenen Umschlag, versehen mit folgender Kennzeichnung, bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen: „Bitte nicht öffnen! VOF-Bewerbungsverfahren „Umsetzung Musterbrandschutzkonzept 2. und 3. Bauabschnitt - Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung“, Einreichungstermin: 27.2.2014, 14.00 Uhr.
Für den Teilnahmeantrag sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Formblätter (Bewerbungsbogen) zwingend zu verwenden. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Sie sind bei der Vergabestelle (Ziffer I. 1) per E-Mail anzufordern.
Für den Teilnahmeantrag sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Formblätter (Bewerbungsbogen) zwingend zu verwenden. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Sie sind bei der Vergabestelle (Ziffer I. 1) per E-Mail anzufordern.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt - Referat 250
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@tlvwathueringen.de📧
Telefon: +49 36137737254📞
Internetadresse: http://www.thueringen.de🌏
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.
Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1 genannte Vergabestelle zu richten.
Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1 genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 014-021006 (2014-01-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-23) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Fax: +49 361554449215 📠