Institutsneubau Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg, Leistung für die Objektplanung Architektur

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. -Generalverwaltung- Bauabteilung

Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Leistungen nach § 34 ff HOAI 2013 für das Bauvorhaben Institutsneubau Max-Planck-Institut (MPI) für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg.
Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2–5 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers nach seiner Entscheidung, dem Auftragnehmer der Phasen 2–5 zusätzlich auch die Leistungsphasen 6–8 (Phase 9 teilweise) zu übertragen. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPIs für Struktur und Dynamik der Materie beobachten und manipulieren Materie in bislang unzugänglichen nanoskopischen Längen- und ultrakurzen Zeitskalen. Die besondere Mission des Instituts erfordert Zugang zu Hochleistungstrahlenquellen, wie sie derzeit in Deutschland nur in Hamburg mit den Freie Elektronen Lasern FLASH und European XFEL, der Synchrotronstrahlenquelle PETRA-III und der relativistischen Elektronenkanone REGAE zur Verfügung stehen. Das multidisziplinär angelegte MPI wird mit den bereits heute möglichen Schlüsselexperimenten eine Alleinstellung in der internationalen Forschungslandschaft einnehmen und komplementär zur Universitätsforschung in Bahrenfeld arbeiten. Hierbei sind die Forscher auf Höchstleistungsinstrumente angewiesen, die sehr hohe technische Anforderungen hinsichtlich konstanter Temperatur-, Reinheits- und Klimabedingungen erforderlich machen. Es sind überwiegend hochinstallierte Laserlaborflächen mit hohen technischen Anforderungen an Kälte, absoluter Dunkelheit, Stromversorgungssicherheit sowie Schwingungs- und Temperaturkonstanz geplant. Diese Labore sowie eine Experimentierhalle sollen ebenerdig erschütterungsfrei auf einer besonders dicken Bodenplatte errichtet werden. Daneben wird es Flächen für die wissenschaftliche Datenverarbeitung, einen Werkstattbereich sowie Büro-, Besprechungs- und Lagerräumen geben.
Der Raumbedarfsplan sieht eine Nutzfläche von ca. 6 200 m² mit einer Bruttogesamtfläche von ca. 12 800 m² vor. Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2013.
Der voraussichtliche Planungsbeginn ist für Juli 2014 vorgesehen.
Die Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des v. g. Zeitraumes zu erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen fachlichen, personellen, sachlichen und zeitlichen Mittel verfügen.
Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (netto) liegen bei ca. 22 000 000 EUR.
Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort in München oder Hamburg zur Verfügung zu stehen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-13.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-03-13 Auftragsbekanntmachung
2014-09-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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