Institutsneubau, Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg, Leistung für die Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung (HKLS)

Max-Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.

Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind die Leistungen nach § 55 ff HOAI 2013 für das Bauvorhaben „Institutsneubau„ Max-Planck-Institut (MPI) für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPIs beobachten und manipulieren Materie in bislang unzugänglichen nanoskopischen Längen- und ultrakurzen Zeitskalen. Die besondere Mission des Instituts erfordert Zugang zu Hochleistungstrahlenquellen, wie sie derzeit in Deutschland nur in Hamburg mit den Freie Elektronen Lasern FLASH und European XFEL, der Synchrotronstrahlenquelle PETRA-III und der relativistischen Elektronenkanone REGAE zur Verfügung stehen. Das multidisziplinär angelegte MPI wird mit den bereits heute möglichen Schlüsselexperimenten eine Alleinstellung in der internationalen Forschungslandschaft einnehmen und komplementär zur Universitätsforschung in Bahrenfeld arbeiten. Hierbei sind die Forscher auf Höchstleistungsinstrumente angewiesen.
Der Raumbedarfsplan sieht eine Nutzfläche (NF 1-7) von ca. 6 200 m² vor. Diese voraussichtliche ca. Fläche unterteilt sich derzeit in folgende Nutzungsbereiche:
Büro- und Besprechungsräume: 1 550 m²,
Lagerräume: 550 m²,
physikalische Laserlaborflächen sowie Laborflächen mit chemischer und biochemischer Nutzung: 2 500 m²,
Experimentierhalle (Anforderungen angelehnt an physikalisches Labor): 300 m²,
Bereiche für Feinmechanik- und Elektronikwerkstatt: 630 m²,
Serverraumflächen: 100 m².
Die genannten Flächen erfordern teilweise sehr hohe technische Anforderungen.
Diese Forderungen sind u. a.:
teilweise Reinraumbedingungen in den Laboren bis zu 10.000 US Fed (ISO Klasse 7).
Schwingungsdämpfung.
Temperaturkonstanz im Bereich der Lasertisch +/- 0,5 K bei 22 °C.
Feuchtekonstanz im Bereich der Lasertisch /+/- 5% bei 45 % r.F.
technische Gase (z. B. Stickstoff, Helium, Druckluft).
Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2 bis 4 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option der weiteren Beauftragung der Leistungsphasen 5-9 (Phase 9 teilweise) für den Auftraggeber. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2013.
Die Planung hat mindestens entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen. Die Planung muss auch wirtschaftliche und energiewirtschaftlichen Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit einbeziehen.
Die Leistungen umfassen die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß der HOAI § 53.
Der voraussichtliche Planungsbeginn ist für Juli 2014 und die Baudurchführung ab Anfang 2016 vorgesehen.
Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten (KG 200-700) dürfen nicht mehr als 36 Mio EUR betragen.
Die voraussichtlichen anrechenbaren HKLS-Kosten (netto) liegen nach erster Kostenannahme bei ca. 8 500 000 EUR.
Die Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des v. g. Zeitraumes zu erbringen.
Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort zur Verfügung zu stehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-04-17 Auftragsbekanntmachung
2014-08-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-04-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: Siehe Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.
Postanschrift: Hofgartenstr. 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de 🌏
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de 📧
Fax: +49 8921081344 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-17 📅
Einreichungsfrist: 2014-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-04-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 078-136398
ABl. S-Ausgabe: 78
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Diese sind von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. — MPG Bewerbungsbogen VOF, — und Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft. Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3) sind die diesbezüglichen, mit dem Teilnahmeantrag geforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im Bewerbungsbogen VOF abgeforderten Angaben, beizufügen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag und die äußerste Umverpackung mit der Kennzeichnung: „Teilnahmeantrag MPI für Struktur und Dynamik der Materie, Ref. Nr.: 00734_VOF_SDMA_02 HLSK“ bei der folgenden Empfängeranschrift (siehe auch unter I.1 „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“): Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. 00734_VOF_SDMA_02 HLSK Generalverwaltung Sachgebiet Vergabemanagement Hofgartenstraße 8 80539 München einzureichen. Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind die Leistungen nach § 55 ff HOAI 2013 für das Bauvorhaben „Institutsneubau„ Max-Planck-Institut (MPI) für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPIs beobachten und manipulieren Materie in bislang unzugänglichen nanoskopischen Längen- und ultrakurzen Zeitskalen. Die besondere Mission des Instituts erfordert Zugang zu Hochleistungstrahlenquellen, wie sie derzeit in Deutschland nur in Hamburg mit den Freie Elektronen Lasern FLASH und European XFEL, der Synchrotronstrahlenquelle PETRA-III und der relativistischen Elektronenkanone REGAE zur Verfügung stehen. Das multidisziplinär angelegte MPI wird mit den bereits heute möglichen Schlüsselexperimenten eine Alleinstellung in der internationalen Forschungslandschaft einnehmen und komplementär zur Universitätsforschung in Bahrenfeld arbeiten. Hierbei sind die Forscher auf Höchstleistungsinstrumente angewiesen.
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Der Raumbedarfsplan sieht eine Nutzfläche (NF 1-7) von ca. 6 200 m² vor. Diese voraussichtliche ca. Fläche unterteilt sich derzeit in folgende Nutzungsbereiche:
Büro- und Besprechungsräume: 1 550 m²,
Lagerräume: 550 m²,
physikalische Laserlaborflächen sowie Laborflächen mit chemischer und biochemischer Nutzung: 2 500 m²,
Experimentierhalle (Anforderungen angelehnt an physikalisches Labor): 300 m²,
Bereiche für Feinmechanik- und Elektronikwerkstatt: 630 m²,
Serverraumflächen: 100 m².
Die genannten Flächen erfordern teilweise sehr hohe technische Anforderungen.
Diese Forderungen sind u. a.:
teilweise Reinraumbedingungen in den Laboren bis zu 10.000 US Fed (ISO Klasse 7).
Schwingungsdämpfung.
Temperaturkonstanz im Bereich der Lasertisch +/- 0,5 K bei 22 °C.
Feuchtekonstanz im Bereich der Lasertisch /+/- 5% bei 45 % r.F.
technische Gase (z. B. Stickstoff, Helium, Druckluft).
Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2 bis 4 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option der weiteren Beauftragung der Leistungsphasen 5-9 (Phase 9 teilweise) für den Auftraggeber. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2013.
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Die Planung hat mindestens entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen. Die Planung muss auch wirtschaftliche und energiewirtschaftlichen Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit einbeziehen.
Die Leistungen umfassen die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß der HOAI § 53.
Der voraussichtliche Planungsbeginn ist für Juli 2014 und die Baudurchführung ab Anfang 2016 vorgesehen.
Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten (KG 200-700) dürfen nicht mehr als 36 Mio EUR betragen.
Die voraussichtlichen anrechenbaren HKLS-Kosten (netto) liegen nach erster Kostenannahme bei ca. 8 500 000 EUR.
Die Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des v. g. Zeitraumes zu erbringen.
Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort zur Verfügung zu stehen.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Übertragung der Leistungsphasen 5-9 (Phase 9: teilweise) an den Auftragnehmer der Phasen 2-4.
Referenznummer: 00734_VOF_SDMA_02 HLSK
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3):
Ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen, ohne Querverweise auf etwaige Anlagen des Bewerbers, mit Unterschrift und Firmenstempel. (Formulare sind von den Bewerbern unter „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ von der MPG Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden). Fehlen geforderte Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage), außer Angaben, Unterlagen, Nachweise und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3):
Ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen, mit Unterschrift und Firmenstempel. (Formulare sind von den Bewerbern im Beschafferprofil „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ von der MPG-Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden). Im Bewerbungsbogen sind unter 2.2 Angaben zum Gesamtumsatz/Jahr der letzten 3 Geschäftsjahre zu machen. Fehlen geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages. Im MPG-Bewerbungsbogen unter 2.3 haben ferner Angaben zum Umsatz für mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Planungen betreffend den Anlagengruppen 1, 2 ,3 ,7 und 8 gemäß der HOAI § 53 zu erfolgen. Hierbei ist der nachstehend vorgegebene Mindeststandard zu beachten. Diese Umsatzangaben, sind als Bewertungskriterium von der Nachforderung ausgenommen (siehe hierzu Ziffer IV.1.2).
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Mindeststandards:
Als Mindestkriterium gilt ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz in Höhe von 600 000 EUR für vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Geschäftsjahren. (bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben zu machen bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III. 1.3); in Ergänzung zum MPG-Bewerbungsbogen, sind die nachfolgend geforderten Angaben bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen dem Teilnahmeantrag beizulegen:
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(1) Angabe von in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekten (siehe IV.1.2) bei denen Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 53 HOAI bei vergleichbaren Neubauten, mit der dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen, erbracht wurden, unter Angabe.
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a) einer Kurzbeschreibung des Gebäudes/Projektes,
b) der Projektgröße nach HNF,
c) der Leistungszeit,
d) des Auftragswertes,
e) ob Neubau- oder Umbau-/Modernisierungsmaßnahme,
f) von Nachhaltigkeitsaspekten (Einsatz und Anwendung nachhaltiger Gebäudestrukturen, insbesondere Energieeinsatz und Funktionalität). Die Erfahrung kann z. B. dadurch nachgewiesen werden, dass z. B. nach DGNB Zertifizierung bzw. vergleichbaren Vorgaben geplant wurde. Dabei ist ein Zertifizierungsnachweis nicht zwingend notwendig.
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g) des verantwortlichen Projektleiters/Bearbeiters,
h) des Auftraggebers,
i) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer),
(Die Referenzen sind einzutragen unter Ziffer 3.7.1 bis 3.7.3 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(2) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist und Angabe des aktuellen Personalstandes mit jeweiliger Qualifikation bzw. Berufsbezeichnung (Beschäftigte mit Hochschulabschluss, technische Angestellte, Zeichner, etc.) bezogen auf den Fachbereich TGA-Planungen HKLS.
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(Die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.2 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(3) Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters sowie der für die Objektüberwachung zuständigen Person und deren Stellvertreter jeweils unter Angabe der jeweiligen beruflichen Qualifikation/Berufszulassung und Angabe persönlicher Referenzprojekte mit Beschreibung der jeweiligen Zuständigkeit und Angabe der entsprechenden Betriebszugehörigkeit.
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(Die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.3 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(4) Angaben zur Gewährleistung der Qualität im Unternehmen. Der Bewerber hat in seinem Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wie er die Bauüberwachung sicherstellt und vor allem, wie er auf zu erwartende Abstimmungsnotwendigkeiten kurzfristig auf der Baustelle reagieren kann und vor Ort präsent sein kann.
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(Die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.5 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(5) Darstellung der vorgesehenen Struktur des Projektteams unter Angabe der Anzahl der vorgesehen Personen gegliedert nach Berufsgruppen und des betreffenden Aufgabenbereiches (möglichst in Form eines Organigramms mit Texterläuterungen, die namentliche Benennung aller Projektmitglieder ist nicht vorausgesetzt).
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(Die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.4 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
Sind die unter (1) bis (4) geforderten Angaben, Nachweise, Unterlagen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese, da es sich um Bewertungskriterien handelt, von der Nachforderung ausgenommen (Ziffer IV.1.2).
Mindeststandards:
Ergänzung zu 1:
Mindestbedingung ist, dass der Bewerber wenigstens ein fertiggestelltes Referenzprojekt über den Neubau, eine mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren, erbrachten Leistungen vorweisen kann. Dabei müssen mindestens Leistungsphasen 2-8 der HOAI erbracht worden sein und die Gesamtbaukosten (KGR 200-700) von 36 000 000 EUR netto betragen haben (nicht zwingend innerhalb eines Projektes). Aufzuzeigen ist inwieweit Subunternehmer in die Leistungserbringung integriert waren.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen. (Die Bewerbergemeinschaftserklärung ist als Anlage zum Vordruck „Bewerbungsbogen VOF“, von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden).
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Sonstige besondere Bedingungen: Die Laufzeit des Vorhabens wird durch den Bauablauf geprägt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten und/oder Ingenieure im Sinne von § 19 Abs. 1 + 2 VOF 2009.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind (siehe III.2), erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien:(1) Referenzen für mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen. Die reine Menge der benannten Referenzen ist allein nicht ausschlaggebend, sondern vor allem deren Vergleichbarkeit mit der hier zur Vergabe anstehenden Leistung. Die angegebenen Referenzen werden somit auf Grundlage der Vergleichbarkeit, mit der hier zu vergebenden Leistung, ausgewählt. Vor diesem Hintergrund und im Interesse der Aufwandsminimierung für die Bewerber, sind hinsichtlich der Referenzen maximal, d. h. sofern vorhanden, drei Referenzen wertbar. Die vom Bewerber anzugeben beabsichtigten Referenzen sind im MPG-Bewerbungsbogen unter Nr. 3.7.1 bis 3.7.5 einzutragen und nach dortiger Maßgabe mit den entsprechenden Angaben/Nachweisen/Erklärungen/ Unterlagen zu ergänzen. Die dort eingetragenen ersten drei Referenzen werden bewertet. Hier können für jede Referenz maximal 5 Punkte erreicht werden (Punktesystem siehe unten). Die erreichten Punkte (max. 15 bei max. 3 wertbaren Referenzen) werden aufsummiert, gedrittelt und dann entsprechend des angegebenen Prozentsatzes gewichtet. (Gewichtung: 55 %)(2) durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte, jeweils in den letzten drei Jahren und heute bezogen auf das Gewerk HKLS (Gewichtung: 5%) (3) durchschnittliche Nettoumsatzzahlen der letzten 5 Jahre des Büros (vgl. Ziffer III.2.2) mit vergleichbaren Dienstleistungen für das Gewerk HKLS (Gewichtung: 10 %). Ein durchschnittlicher Nettoumsatz für die Planung von Projekten, die mit der zu vergeben Leistung vergleichbar sind, von 800 000 EUR/Geschäftsjahr führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung.(4) Qualifikation und Referenzobjekte des vorgesehen Projektleiters und Objektüberwachers sowie der jeweiligen Stellvertreter (Gewichtung: 25 %)(5) Gewährleistung der Qualität im Unternehmen/Konzept zur örtlichen Präsenz (Gewichtung: 5 %) Erläuterung allg. Punkte, Gewichtung:Bei jedem Auswahlkriterium können 0 bis 5 Punkte (0 = ungenügend, 1 = mangelhaft, 2 = ausreichend 3 = befriedigend, 4 = gut, 5 = sehr gut) erreicht werden. Die jeweils erreichte Punktezahl wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem Gesamtwert summiert. Zur Angebotsabgabe werden die mindestens drei Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert. Bei Punktegleichheit (Gesamtwert) entscheidet die höhere Einzelbewertung unter Kriterium (1).Sind die für die oben genannten Bewertungskriterien geforderten Angaben/Nachweise/Erklärungen/Unterlagen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese nicht nachgefordert. Das Fehlen jeglicher Angaben/Nachweise/Erklärungen/Unterlagen hierzu führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-06-25 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Generalverwaltung, Sachgebiet Vergabemanagement, 00734_VOF_SDMA_02 HLSK
Adresse des Käuferprofils: http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 00734_VOF_SDMA_02 HLSK
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Diese sind von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden.
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— MPG Bewerbungsbogen VOF,
— und Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft.
Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3) sind die diesbezüglichen, mit dem Teilnahmeantrag geforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im Bewerbungsbogen VOF abgeforderten Angaben, beizufügen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag und die äußerste Umverpackung mit der Kennzeichnung: „Teilnahmeantrag MPI für Struktur und Dynamik der Materie, Ref. Nr.: 00734_VOF_SDMA_02 HLSK“ bei der folgenden Empfängeranschrift (siehe auch unter I.1 „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“):
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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.
00734_VOF_SDMA_02 HLSK
Generalverwaltung
Sachgebiet Vergabemanagement
Hofgartenstraße 8
80539 München
einzureichen.
Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Internetadresse: http://regierung.oberbayern.de/mittelinstanz/vergabekammer/ 🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).
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Quelle: OJS 2014/S 078-136398 (2014-04-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-08-11)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 155-279050
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 78-136398
ABl. S-Ausgabe: 155

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Siehe Vergabeunterlagen (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-08-05 📅
Name: INROS Lackner SE
Postanschrift: Rosa-Luxemburg-Str. 16
Postort: Rostock
Postleitzahl: 18055
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr.4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2014/S 155-279050 (2014-08-11)