Johannes Gutenberg Universität Mainz – Sanierung und Umnutzung des Gebäudes N (1361) für Biologie – VOF-Verfahren – Ingenieurleistungen ELT (Anlagengruppen 4, 5, 6) gemäß § 53 HOAI, LPH. 2-3, 5-9 gem. § 55 HOAI

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und

MZ JGU 1361, SAP 200 14 8023.
Sanierung und Umnutzung des Gebäudes N (1361) für Biologie.
Begründung der Maßnahme:
Das Bestandsgebäude 1361 auf dem Universitätscampus Mainz gehörte zum Max-Planck-Institut (MPI) für Chemie und wurde 2012 frei gezogen. Das Gebäude befindet sich im wirtschaftlichen Eigentum des Landesbetriebs LBB und soll zukünftig an die Johannes-Gutenberg-Universität (JGU) für Biologie vermietet werden.
Maßnahmenbeschreibung:
Das Gebäude 1361, Baujahr ca. 1984, soll für den zukünftigen Nutzer JGU für Biologie saniert und umgebaut werden. Dies beinhaltet im Wesentlichen die Nutzungsänderung durch Unterbringung der erforderlichen Labor-, /Büro- und Nebenräume, die Erneuerung der Anlagentechnik sowie die Ertüchtigung des Brandschutzes.
Das L-förmige Gebäude mit Alufassade und Flachdach verfügt über 4 Geschosse (UG, EG, 1.OG +2.OG) sowie 2 Technikzentralen auf dem Dach.
Die Nutzflächen 1-6 (ehem. Hauptnutzflächen) umfassen ca. 2 850 m², wovon derzeit ca. 1 600 m² Laborräume und ca. 1 000 m² Büroräume sind. Das Gebäude wurde von MPI als Versuchsräume für Chemie (keine klassische Nasschemie) genutzt, davon lediglich ein S1-Labor; 2-3 Kontrollbereiche der Gefahrengruppe 1-2, ohne freie Strahlungsquellen (waren in Geräten abgeschirmt).
Zukünftig sollen ca. 1 500 m² Laborräume und ca. 800 m² Büroräume untergebracht werden. Die neue Belegungsplanung sieht Bereiche als S2 Labore im Sinne der Biostoffverordnung bzw. des Gentechnikgesetzes vor.
Innerhalb des Nutzungsbereiches Institut für Molekulare Physiologie beherbergt das Gebäude zukünftig folgende Einheiten:
— Molekulare Physiologie 4, Strukturbiologie: NF 752 m²,
— Molekulare Physiologie 2, Molekulare Physiologie 3: NF 680 m²,
— Molekulare Physiologie 1: NF 364 m²,
— Mikrobiologie: NF 315 m²,
— Zentrale Einrichtungen [anteilig]: NF 605 m²,
— Strukturbiologie Gerätelabor: NF 129,5 m².
Die Herstellungskosten (KG 300 und KG 400) werden auf ca. 11 626 509 EUR/Brutto geschätzt.
Voraussichtliche Termine:
— Auftragserteilung: Dezember 2014,
— KVM-Bau: Sommer 2015,
— HU-Bau: Frühjahr 2016,
— Baubeginn: Frühjahr 2017,
— Bauende: Frühjahr 2019.
Im Rahmen der Genehmigungsplanung wird ein Zustimmungsverfahren gem. § 83 LBauO durchgeführt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-08-08 Auftragsbekanntmachung
2015-03-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-08-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Johannes Gutenberg Universität Mainz - Sanierung und Umnutzung des Gebäudes N (1361) für Biologie – VOF-Verfahren – Ingenieurleistungen ELT (Anlagengruppen 4 + 5 + 6) gemäß § 53 HOAI, LPH. 2-3, 5-9 gem. § 55 HOAIDie Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Idar-Oberstein
Postanschrift: Am Rilchenberg 65
Postleitzahl: 55743
Postort: Idar-Oberstein
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Fax: +49 2619701444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-08 📅
Einreichungsfrist: 2014-09-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 154-277003
ABl. S-Ausgabe: 154
Zusätzliche Informationen
Hinweis zum Erhalt der Bewerbungsunterlagen: Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort sind an der Auftragsbekanntmachung die Bewerbungsunterlagen angefügt. Unter der genannten Webseite können Sie die Bewerbungsunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Die Bewerbungsunterlagen sind händisch auszufüllen. Je Bewerber ist nur eine Bewerbung je Leistungsbereich zulässig. Mehrfachbewerbungen auf einen Leistungsbereich führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Die Teilnahmeanträge werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Teilnahmeanträge auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels des anzufordernden Teilnahmeantrages zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Bietergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben. Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
MZ JGU 1361, SAP 200 14 8023.
Sanierung und Umnutzung des Gebäudes N (1361) für Biologie.
Begründung der Maßnahme:
Das Bestandsgebäude 1361 auf dem Universitätscampus Mainz gehörte zum Max-Planck-Institut (MPI) für Chemie und wurde 2012 frei gezogen. Das Gebäude befindet sich im wirtschaftlichen Eigentum des Landesbetriebs LBB und soll zukünftig an die Johannes-Gutenberg-Universität (JGU) für Biologie vermietet werden.
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Maßnahmenbeschreibung:
Das Gebäude 1361, Baujahr ca. 1984, soll für den zukünftigen Nutzer JGU für Biologie saniert und umgebaut werden. Dies beinhaltet im Wesentlichen die Nutzungsänderung durch Unterbringung der erforderlichen Labor-, /Büro- und Nebenräume, die Erneuerung der Anlagentechnik sowie die Ertüchtigung des Brandschutzes.
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Das L-förmige Gebäude mit Alufassade und Flachdach verfügt über 4 Geschosse (UG, EG, 1.OG +2.OG) sowie 2 Technikzentralen auf dem Dach.
Die Nutzflächen 1-6 (ehem. Hauptnutzflächen) umfassen ca. 2 850 m², wovon derzeit ca. 1 600 m² Laborräume und ca. 1 000 m² Büroräume sind. Das Gebäude wurde von MPI als Versuchsräume für Chemie (keine klassische Nasschemie) genutzt, davon lediglich ein S1-Labor; 2-3 Kontrollbereiche der Gefahrengruppe 1-2, ohne freie Strahlungsquellen (waren in Geräten abgeschirmt).
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Zukünftig sollen ca. 1 500 m² Laborräume und ca. 800 m² Büroräume untergebracht werden. Die neue Belegungsplanung sieht Bereiche als S2 Labore im Sinne der Biostoffverordnung bzw. des Gentechnikgesetzes vor.
Innerhalb des Nutzungsbereiches Institut für Molekulare Physiologie beherbergt das Gebäude zukünftig folgende Einheiten:
— Molekulare Physiologie 4, Strukturbiologie: NF 752 m²,
— Molekulare Physiologie 2, Molekulare Physiologie 3: NF 680 m²,
— Molekulare Physiologie 1: NF 364 m²,
— Mikrobiologie: NF 315 m²,
— Zentrale Einrichtungen [anteilig]: NF 605 m²,
— Strukturbiologie Gerätelabor: NF 129,5 m².
Die Herstellungskosten (KG 300 und KG 400) werden auf ca. 11 626 509 EUR/Brutto geschätzt.
Voraussichtliche Termine:
— Auftragserteilung: Dezember 2014,
— KVM-Bau: Sommer 2015,
— HU-Bau: Frühjahr 2016,
— Baubeginn: Frühjahr 2017,
— Bauende: Frühjahr 2019.
Im Rahmen der Genehmigungsplanung wird ein Zustimmungsverfahren gem. § 83 LBauO durchgeführt.
Menge oder Umfang:
Johannes Gutenberg Universität Mainz - Sanierung und Umnutzung des Gebäudes N (1361) für Biologie – VOF-Verfahren – Ingenieurleistungen ELT (Anlagengruppen 4 + 5 + 6) gemäß § 53 HOAI, LPH. 2-3, 5-9 gem. § 55 HOAI
Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt.
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungen werden, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Genehmigung, stufenweise beauftragt bzw. schriftlich abgerufen.
Leistungsstufe 2: Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe (AFU-Bau).
Leistungsstufe 3: Leistungen für die Mitwirkung bei der Vergabe.
Leistungsstufe 4: Objektüberwachung.
Leistungsstufe 5: Objektbetreuung und -Dokumentation.
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung vor. Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
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Dauer: 54 Monate
Referenznummer: SAP 200 14 8023, Vergabe-Nr.: 14D0305
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 55122 Mainz, Johannes Gutenberg Universität Gebäude N 1361.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF);
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF);
c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen. Sämtlich oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Teilnahmeantrags zu bestätigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Ein Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4a VOF).
Mindeststandards:
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 500 000 EUR für Personenschäden und 150 000 EUR für sonstige Schäden inkl. Vermögensschäden im Auftragsfall.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— III.2.3.1) – Fachliche Qualifikationen:
Dem Teilnahmeantrag liegen Anlagen zur Beschreibung der Büro – Referenzen bei, die durch den Bewerber/das Bewerberbüro auszufüllen ist. Hierüber hinausgehende Darstellungen sind nicht gewünscht und werden auch nicht berücksichtigt. Zusätzlich zu in der Referenz – Anlagen einzutragenden Daten besteht die Möglichkeit, für die dort angegebenen Referenzen jeweils eine freie Projektdarstellung im Format DIN A4 (1 Seite, einseitig bedruckt, nicht gefaltet) einzureichen. Es können hier insgesamt maximal 3 Referenzprojekte aus den letzten 9 Geschäftsjahren (2005-2013) aufgeführt werden, deren Auswahl sich zur Beurteilung der fachlichen Qualifikation an der Vergleichbarkeit zur gestellten Bauaufgabe orientieren sollte.
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Es werden nur Referenzen über einen Vollauftrag (LPh. 3-8) berücksichtigt, bei denen der Leistungsbeginn nach dem 1.1.2005 erfolgte und bei denen bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung die Leistungsphase 8 abgeschlossen war. Von den 3 Referenzprojekten muss mindestens ein Projekt eine Sanierungs-/Umbaumaßnahme sein. Bezieht sich keine der 3 Referenzen auf eine Bestandsmaßnahme, kann keine der 3 Referenzen gewertet werden:
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Für die maximale Bewertung sind durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen zu erfüllen:
— Referenz ist eine Sanierung-/Umbaumaßnahme (mind. 1 der 3 Referenzen);
— vergleichbare Größenordnung (Anrechenbare Kostengruppen (Σ Kgr.440 + 450 + 460) > 600 000 EUR brutto);
— Beauftragungsumfang mindestens Leistungsphasen 3-8 gem. § 53 HOAI beauftragt;
— Derzeitiger Projektstand LPH 8 oder abgeschlossen (bzw. derzeit in LPH 9);
— Referenz ist aus dem Bereich Forschungs-/Laborbau;
— Referenzschreiben vom Auftraggeber;
— Referenz beinhaltet Bereiche mit S2-Laboren.
III.2.3.2) – Personelle Besetzung:
Benennung des vorgesehenen Projektleiters unter Angabe dessen/deren Referenzen. Es können für den Projektleiter und stellv. PL insgesamt zwei Referenzen angegeben werden (eine Referenz PL und eine Referenz Stellv. PL). Dem Teilnahmeantrag liegen Anlagen zur Beschreibung der Projektleiter – Referenzen bei, die durch den Bewerber/das Bewerberbüro auszufüllen ist. Hierüber hinausgehende Darstellungen sind nicht gewünscht und werden auch nicht berücksichtigt. Zusätzlich zu in der Referenz – Anlagen einzutragenden Daten besteht die Möglichkeit, für die dort angegebenen Referenzen jeweils eine freie Projektdarstellung im Format DIN A4 (1 Seite, einseitig bedruckt, nicht gefaltet) einzureichen. Es können hier insgesamt maximal 2 Referenzprojekte aus den letzten 9 Geschäftsjahren (2005-2013) aufgeführt werden, deren Auswahl sich zur Beurteilung der fachlichen Qualifikation an der Vergleichbarkeit zur gestellten Bauaufgabe orientieren sollte.
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Es werden nur Referenzen über einen Vollauftrag (LPh 3-8) berücksichtigt, bei denen der Leistungsbeginn nach dem 1.1.2005 erfolgte und bei denen bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung die Leistungsphase 8 abgeschlossen war. Von den 2 Referenzprojekten muss ein Projekt eine Sanierungs-/Umbaumaßnahme sein. Bezieht sich keine der 2 Referenzen auf eine Bestandsmaßnahme, kann keine der 2 Referenzen gewertet werden:
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— Referenz ist eine Sanierung-/Umbaumaßnahme (mind. 1 der 2 Referenzen);
Bei Bietergemeinschaften ist nur ein Projektleiter zu benennen. Die Benennung von 2 Personen je Bietergemeinschaft ist unerwünscht.
Die Berufszulassung des Projektleiters ist durch Vorlage von Studiennachweisen/Ausbildungsnachweisen o. ä. nachzuweisen.
Der Teilnahmeantrag ist vom Bieter vollständig auszufüllen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung über 500.000 EUR für Personenschäden und über 150 000 EUR für sonstige Schäden (siehe zu den Anforderungen Anhang 4 RBBau 19. AT) inkl. Vermögensschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der aktuellen Fassung. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberufliche Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit Ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zu Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“, „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ berechtigt sind.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden. Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF. Für stellv. Projektleiter genügt ein Bachelor-Abschluss als Qualifikation.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bieter mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Gewichtung:
— Fachliche Qualifikation 60 % (siehe III.2.3)) hieraus: Referenzprojekte 60 Punkte. Bei der Bewertung der insgesamt 3 Referenzprojekte können insgesamt 60 Punkte erreicht werden (3 x 20 Punkte = max. 60 Punkte);
—Personelle Besetzung 40 % (siehe III.2.)3) hieraus: Technische Leitung (Projektleiter+ Stellv. Projektleiter) 40 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters können jeweils maximal 20 Punkte erreicht werden. (20 + 20 Punkte = max. 40 Punkte). Der zur Wertung herangezogene Beurteilungskatalog ist im Teilnahmeantrag (beim Versand des Bewerbungsformulars beigefügt) detailliert erläutert und folgt der nachstehenden Bewertungsmethodik: Ist das abgefragte Kriterium vollständig erfüllt,erhält der Bewerber die volle Bepunktung, die für das jeweilige Kriterium vorgesehen ist (ist im Teilnahmeantragersichtlich). Wenn das Kriterium nicht vollständig erfüllt wird, findet zur Ermittlung der Bepunktung einelineare Interpolation statt: Grad der Erfüllung des Kriterium/Vollständige Erfüllung des Kriteriums x Maximale Bepunktung für das Kriterium = Bepunktung des Kriteriums.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, Postfach 201355, 56013 Koblenz
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SAP 200 14 8023, Vergabe-Nr.: 14D0305
Zusätzliche Informationen
Hinweis zum Erhalt der Bewerbungsunterlagen:
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort sind an der Auftragsbekanntmachung die Bewerbungsunterlagen angefügt. Unter der genannten Webseite können Sie die Bewerbungsunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Die Bewerbungsunterlagen sind händisch auszufüllen. Je Bewerber ist nur eine Bewerbung je Leistungsbereich zulässig. Mehrfachbewerbungen auf einen Leistungsbereich führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Die Teilnahmeanträge werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Teilnahmeanträge auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels des anzufordernden Teilnahmeantrages zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Bietergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben.
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Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234 📞
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz
Postanschrift: Postfach 201355
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56013
Fax: +49 2619701444 📠
Quelle: OJS 2014/S 154-277003 (2014-08-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 047-082140
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 154-277003
ABl. S-Ausgabe: 47
Zusätzliche Informationen
Hinweis zum Erhalt der Bewerbungsunterlagen: Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort sind an der Auftragsbekanntmachung die Bewerbungsunterlagen angefügt. Unter der genannten Webseite können Sie die Bewerbungsunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Die Bewerbungsunterlagen sind händisch auszufüllen. Je Bewerber ist nur eine Bewerbung je Leistungsbereich zulässig. Mehrfachbewerbungen auf einen Leistungsbereich führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Die Teilnahmeanträge werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Teilnahmeanträge auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels des anzufordernden Teilnahmeantrages zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Bietergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben. Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektrealisierung (75)
2. Gesamteindruck des Vortrags (10)
3. Honorarangebot (13)
4. Vertragsgrundlage (2)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-11-04 📅
Name: pbr Planungsbüro Rohling AG
Postanschrift: Fürstenbergstraße 3-9
Postort: Frankfurt
Postleitzahl: 60322
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.pbr.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 047-082140 (2015-03-02)