Kamera Überwachung- und Kontrollsystem für das Projekt RTC

DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH mit Sitz im hessischen Langen ist für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig. Sie ist ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das zu 100 Prozent dem Bund gehört. Insgesamt ist die DFS bundesweit an 16 internationalen Flughäfen und über die Tochterfirma The Tower Company an neun Regionalflughäfen vertreten, wobei die Flugsicherung in den Towern und Kontrollzentralen zum Kerngeschäft gehört.
In der Flugplatzkontrolle kommt dem direkten Sichtkontakt zwischen Fluglotsen und Luftfahrzeugen bzw. Fahrzeugen am Boden eine große Bedeutung zu. Dadurch bedingt besteht heute eine örtliche Abhängigkeit zwischen Flughafen und der durchführenden Flugplatzkontrollstelle.
Mit der schrittweisen Zusammenführung von drei Flugplatzkontrollen an einem zentralen Standort (Remote-Tower-Centre) verfolgt der Geschäftsbereich Tower der DFS mit dem Projekt „Remote Tower Control (RTC)“ die Zielsetzung von langfristigen Kostensenkungen durch den Einsatz neuer Technologien (Kameraüberwachungs- und Kontrollsystem als Außensichtersatz) und Verfahren.
Mit dem einzusetzenden Kameraüberwachungs- und Kontrollsystem soll die Flugplatzkontrolle an den Remote-Standorten vom einem Remote-Tower-Centre aus in der gleichen Dienstleistungsqualität möglich sein, wie aus den Tower-Kanzeln heraus heute.
Kurze Beschreibung des geplanten Systems:
Ein Kamerasystem, welches die Außensicht in einer hohen Qualität (minimale Auflösung von 3 Bogenminuten) reproduziert, technisch für einen kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb an 365 Tagen im Jahr konzipiert und für den Außeneinsatz designed ist.
Eine 360° Erfassung der Flughafenumgebung, mit der eine kontinuierliche Überwachung aller relevanten Objekte im Anflug-, Abflugsektor und der Kontrollzone bei VMC-Bedingungen bis zu einer Distanz von mindestens fünf Kilometern und einer Höhe von mindestens 2500 ft über Grund. Die Darstellung des Bereichs über der Runway soll bis zu einer Höhe von inklusive 1000 ft über Grund möglich sein.
Eine Pan-Tilt-Zoom-Kamera (PTZ) für eine detaillierte Darstellung der überwachten Bereiche, die mit einer Zoom Fähigkeit ausgestattet ist, welche mit einem Fernglas zu vergleichen ist und über eine automatischen Fokussierungsfunktion verfügt.
Eine Kombination von einer Panorama- und Pan-Tilt-Zoom-Kamera, wobei eine Panoramaansicht von mindestens 200 °, verteilt auf eine variable Anzahl von Bildschirmen, dauerhaft dargestellt werden muss. Für jede Videodarstellung, die in ihrer Ausrichtung variabel ist, soll für den Lotsen die aktuelle Ausrichtung der Anzeige sichtbar sein.
Eine Remote Lightgun-Funktionalität, deren Eigenschaften mit ICAO Annex 14 Sektion 5.1.3 und § 5 Signale und Zeichen (Anlage 2 zur Luftverkehrs-Ordnung (zu § 21 LuftVO)) übereinstimmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-02-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-02-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Luftverkehrskontrollvorrichtungen
Menge oder Umfang:
Die Erstellung und Lieferung eines Kamera Überwachungs- und Kontrollsystems beinhalten unter anderem folgende Lieferungen und Leistungen:— Panoramakamera (mindestens mit einer 200-Grad Erfassung);— Pan-Tilt-Zoom-Kamera (360-Grad Erfassung);— Remote-Light-Gun-Funktionalität gemäß den internationalen und nationalen Vorgaben;— Monitore für die Darstellung der Videos;— Videoaufzeichnungssystem (Mindestaufzeichnungsdauer von 30-Tagen);— Komponenten zur Konfiguration, Steuerung und Bedienung des Gesamtsystems (z.B. Touch-Panel, Maus, Keyboard, Joystick, etc.);— Lieferung von Software Komponenten zur Konfiguration, Steuerung und Bedienung des Gesamtsystems (inkl. der Lieferung von entsprechenden Lizenzen);— Evtl. Erbringung von Software-Erstellungsleistungen;— Erbringung von Installationsleistungen;— Evtl. Lieferung von Servern und Clients für den Einsatz der oben erwähnten Funktionen (Systeme müssen in 19“ Aufnahmen eingebaut werden können);— Standardisierte Schnittstellen zu Ethernet- und LWL (z. B. nach IEEE), Video (z.B. H264) oder Audio (z.B. MP3);— Leistungen während der Gewährleistung (Softwarepflege, Hardwarewartung…).Die Auslieferung des Systems für den Standort Saarbrücken ist für das Jahr 2014 vorgesehen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Luftverkehrskontrollvorrichtungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Postanschrift: Am DFS-Campus 10
Postleitzahl: 63225
Postort: Langen
Kontakt
Internetadresse: http://www.dfs.de 🌏
E-Mail: christian.riedel@dfs.de 📧
Telefon: +49 61037074608 📞
Fax: +49 61037074695 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-02-19 📅
Einreichungsfrist: 2014-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 039-064274
ABl. S-Ausgabe: 39
Zusätzliche Informationen
1. Die Korrespondenz im Rahmen des Vergabeverfahrens und bei der Vertragsdurchführung erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache. 2. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in zweifacher Ausfertigung (sowie auf Datenträger) inklusive aller geforderten Unterlagen/ Nachweise / Informationen in einem verschlossenem Umschlag bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Der Umschlag ist deutlich mit dem Hinweis "Nicht öffnen, Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren "Camera Survillance and Control System for Remote Tower Operation“, Vergabenummer 3753" zu kennzeichnen. 3. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge und der späteren Angebote erhält der Bewerber / Bieter keine Kostenerstattung. 4. Auf Basis der Ergebnisse der Bewertung der Teilnahmeanträge ( s.o. Ziffer IV.1.2) erfolgt die Festlegung der Unternehmen, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Die ausgewählten Unternehmen erhalten die Vergabe- und Vertragsunterlagen, die nähere Hinweise zu den Anforderungen an die Lieferungen und Leistungen und die Angebotserstellung beinhalten. 5. Folgende Phasen sind für die Vergabe u. a. vorgesehen: — Eingang und Bewertung der Teilnahmeanträge; — Festlegung des Teilnehmerkreises der Bewerber (max. 7 Bewerber anhand der Ergebnisse der Bewertung); — Aufforderung zur Angebotsabgabe - Eingang der Angebote / erste Bewertung der Angebote; — Festlegung des Bieterkreises für die Testphase (max. 3 Bieter); — Bewertung der Testphase; — Festlegung des Bieterkreises für das Best and Final Offer (BAFO), Eingang der BAFO; — Abschließende Bewertung der Angebote / BAFO; — Entscheidung für die Vergabe.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH mit Sitz im hessischen Langen ist für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig. Sie ist ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das zu 100 Prozent dem Bund gehört. Insgesamt ist die DFS bundesweit an 16 internationalen Flughäfen und über die Tochterfirma The Tower Company an neun Regionalflughäfen vertreten, wobei die Flugsicherung in den Towern und Kontrollzentralen zum Kerngeschäft gehört.
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In der Flugplatzkontrolle kommt dem direkten Sichtkontakt zwischen Fluglotsen und Luftfahrzeugen bzw. Fahrzeugen am Boden eine große Bedeutung zu. Dadurch bedingt besteht heute eine örtliche Abhängigkeit zwischen Flughafen und der durchführenden Flugplatzkontrollstelle.
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Mit der schrittweisen Zusammenführung von drei Flugplatzkontrollen an einem zentralen Standort (Remote-Tower-Centre) verfolgt der Geschäftsbereich Tower der DFS mit dem Projekt „Remote Tower Control (RTC)“ die Zielsetzung von langfristigen Kostensenkungen durch den Einsatz neuer Technologien (Kameraüberwachungs- und Kontrollsystem als Außensichtersatz) und Verfahren.
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Mit dem einzusetzenden Kameraüberwachungs- und Kontrollsystem soll die Flugplatzkontrolle an den Remote-Standorten vom einem Remote-Tower-Centre aus in der gleichen Dienstleistungsqualität möglich sein, wie aus den Tower-Kanzeln heraus heute.
Kurze Beschreibung des geplanten Systems:
Ein Kamerasystem, welches die Außensicht in einer hohen Qualität (minimale Auflösung von 3 Bogenminuten) reproduziert, technisch für einen kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb an 365 Tagen im Jahr konzipiert und für den Außeneinsatz designed ist.
Eine 360° Erfassung der Flughafenumgebung, mit der eine kontinuierliche Überwachung aller relevanten Objekte im Anflug-, Abflugsektor und der Kontrollzone bei VMC-Bedingungen bis zu einer Distanz von mindestens fünf Kilometern und einer Höhe von mindestens 2500 ft über Grund. Die Darstellung des Bereichs über der Runway soll bis zu einer Höhe von inklusive 1000 ft über Grund möglich sein.
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Eine Pan-Tilt-Zoom-Kamera (PTZ) für eine detaillierte Darstellung der überwachten Bereiche, die mit einer Zoom Fähigkeit ausgestattet ist, welche mit einem Fernglas zu vergleichen ist und über eine automatischen Fokussierungsfunktion verfügt.
Eine Kombination von einer Panorama- und Pan-Tilt-Zoom-Kamera, wobei eine Panoramaansicht von mindestens 200 °, verteilt auf eine variable Anzahl von Bildschirmen, dauerhaft dargestellt werden muss. Für jede Videodarstellung, die in ihrer Ausrichtung variabel ist, soll für den Lotsen die aktuelle Ausrichtung der Anzeige sichtbar sein.
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Eine Remote Lightgun-Funktionalität, deren Eigenschaften mit ICAO Annex 14 Sektion 5.1.3 und § 5 Signale und Zeichen (Anlage 2 zur Luftverkehrs-Ordnung (zu § 21 LuftVO)) übereinstimmen.
Menge oder Umfang:
Die Erstellung und Lieferung eines Kamera Überwachungs- und Kontrollsystems beinhalten unter anderem folgende Lieferungen und Leistungen:
— Panoramakamera (mindestens mit einer 200-Grad Erfassung);
— Pan-Tilt-Zoom-Kamera (360-Grad Erfassung);
— Remote-Light-Gun-Funktionalität gemäß den internationalen und nationalen Vorgaben;
— Monitore für die Darstellung der Videos;
— Videoaufzeichnungssystem (Mindestaufzeichnungsdauer von 30-Tagen);
— Komponenten zur Konfiguration, Steuerung und Bedienung des Gesamtsystems (z.B. Touch-Panel, Maus, Keyboard, Joystick, etc.);
— Lieferung von Software Komponenten zur Konfiguration, Steuerung und Bedienung des Gesamtsystems (inkl. der Lieferung von entsprechenden Lizenzen);
— Evtl. Erbringung von Software-Erstellungsleistungen;
— Erbringung von Installationsleistungen;
— Evtl. Lieferung von Servern und Clients für den Einsatz der oben erwähnten Funktionen (Systeme müssen in 19“ Aufnahmen eingebaut werden können);
— Standardisierte Schnittstellen zu Ethernet- und LWL (z. B. nach IEEE), Video (z.B. H264) oder Audio (z.B. MP3);
— Leistungen während der Gewährleistung (Softwarepflege, Hardwarewartung…).
Die Auslieferung des Systems für den Standort Saarbrücken ist für das Jahr 2014 vorgesehen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: Vergabenummer 3753
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Langen/ Saarbrücken.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorlage eines Handelsregisterauszuges, der bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate sein darf.
Sofern der Bewerber nicht im Handelsregister eingetragen ist, Vorlage eines gleichwertigen Nachweises (nicht älter als 6 Monate).
2. Schriftliche Erklärungen des Bewerbers, dass die in § 6 EG, Nr. 4 VOL/A genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen und dass die Voraussetzungen gemäß § 6 EG, Nr. 6 VOL/A nicht vorliegen.
3. Erklärung des Bewerbers, ob und gegebenenfalls für welche Leistung er beabsichtigt, Unteraufträge zu erteilen.
4. Vorlage der Nachweise einer bestehenden Haftpflichtversicherung (Unternehmenshaftpflichtversicherung) unter Angabe der Deckungssummen für Sach- , Personen und Vermögensschäden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Unternehmensdarstellung (Darstellung / Vorstellung des Unternehmens wie z. B. Entwicklung, Organisation, Eigentums- und Beteiligungsstrukturen) sowie Angaben zu den Kompetenzen in der ausgeschriebenen Leistungsart
2. Angabe der Umsätze (Gesamtumsatz und Umsatz bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
3. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren gesamt und bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart
4. Nachweis von Fachkräften, für die eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 7 Luftsicherheitsgesetz vorliegt bzw. Signalisierung der Bereitschaft zur Durchführung von Zuverlässigkeitsüberprüfungen. Der Bewerber hat hierzu eine Erklärung zur Bereitschaft abzugeben.
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Hinweis:
Die aufgestellte Forderung von Umsatzangaben und Mitarbeiterzahl bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre stellt keine Mindestanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar.
Unternehmen, die kürzer als drei Jahre existieren, machen diese Angaben bitte nur bezogen auf die Dauer ihrer Geschäftstätigkeit.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Aussage über das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 oder Vorhandensein eines vergleichbaren Verfahrens welches angebwendet wird.
2. Referenzen der letzten 3 Jahre über vergleichbare Leistungen in der ausgeschriebenen Leistungsart mit Angaben hinsichtlich der Leistungszeit sowie den jeweiligen Auftraggebern (Wenn möglich Nennung von Referenzkunden mit vergleichbarer Größenordnung unter Angabe des Auftragswertes und Ansprechpartners inkl. Telefonnummer)
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Folgende Angaben zu den Referenzen sind aufzuführen:
— Know-How und Erfahrung ein Kamerasystem bereit zu stellen, welches die Außensicht in einer hohen Qualität (minimale Auflösung von 3 Bogenminuten) reproduziert, technisch für einen kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb an 365 Tagen im Jahr konzipiert und für den Außeneinsatz designed ist.
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— Know-How und Erfahrung bei der Entwicklung von Kamerasystemen für die Fernüberwachung und -kontrolle. Dies ist z.B. durch Feldstudien oder ähnliches nachzuweisen.
— Know-How und Erfahrung, eine 360° Erfassung der Flughafenumgebung, mit der eine kontinuierliche Überwachung aller relevanten Objekte im Anflug-, Abflugsektor und der Kontrollzone bei VMC-Bedingungen bis zu einer Distanz von mindestens fünf Kilometern und einer Höhe von mindestens 2500 ft über Grund. Die Darstellung des Bereichs über der Runway soll bis zu einer Höhe von inklusive 1000 ft über Grund möglich sein.
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— Know-How und Erfahrung eine Pan-Tilt-Zoom-Kamera (PTZ) für eine detaillierte Darstellung der überwachten Bereiche bereit zu stellen, die mit einer Zoom Fähigkeit ausgestattet ist, welche mit einem Fernglas zu vergleichen ist und über eine automatischen Fokussierungsfunktion verfügt.
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— Know-How und Erfahrung einer Kombination von einer Panorama- und Pan-Tilt-Zoom-Kamera, wobei eine Panoramaansicht von mindestens 200°, verteilt auf eine variable Anzahl von Bildschirmen, dauerhaft dargestellt werden muss. Für jede Videodarstellung, die in ihrer Ausrichtung variabel ist, soll für den Lotsen die aktuelle Ausrichtung der Anzeige sichtbar sein.
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Hinweis:
Die aufgestellte Forderung von Referenzen bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre stellt keine Mindesanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar. Unternehmen, die kürzer als drei Jahre existieren, machen diese Angaben bitte nur bezogen auf die Dauer ihrer Geschäftstätigkeit.
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Mindeststandards:
Folgender Nachweis muss in Form einer fachlichen Erklärung erbracht werden:
Fähigkeit eine Remote Lightgun-Funktionalität zur Verfügung stellen zu können, deren Eigenschaften mit ICAO Annex 14 Sektion 5.1.3 und § 5 Signale und Zeichen (Anlage 2 zur Luftverkehrs-Ordnung (zu § 21 LuftVO)) übereinstimmen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Die Zahlungsbedingungen werden mit der Angebotsaufforderung bekannt gegeben.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der a) ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird, der die Mitglieder in allen Phasen des Vergabeverfahrens und auch im Fall der Zuschlagserteilung gegenüber dem Auftraggeber vertritt und b) in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften ("Bewerbergemeinschaftserklärung").
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 36
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
In die Gesamtbewertung fließen die Ergebnisse der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu 30 % (Gesamtgewichtung wirtschaftlich) und die Ergebnisse der Fachkunde und technischen Leistungsfähigkeit zu 70 % (Gesamtgewichtung technisch) ein. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt anhand der nachgewiesenen wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung folgender Kriterien. Die wirtschaftliche Bewertung (30 %) setzt sich aus den nachstehenden Punkten zusammen:
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1. Die Unternehmensdarstellung (Darstellung / Vorstellung des Unternehmens wie z. B. hinsichtlich Entwicklung, Organisation, Eigentums- und Beteiligungsstrukturren) sowie Darstellung der geforderten Kompetenzen in der ausgeschriebenen Leistungsart (Gewichtung 40 %, davon Gewichtung 10 % für Unternehmensdarstellung und 30 % für Darstellung der Kompetenzen);
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2. Umsatzentwicklung hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistungsart (Gewichtung 30 %);
3. Entwicklung der Mitarbeiteranzahl gesamt und hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistungsart (Gewichtung 30 %).
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt anhand der nachgewiesenen technischen Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung folgender Kriterien. Die technische Bewertung (70 %) setzt sich aus den nachstehenden Punkten zusammen: Referenzen der letzten 3 Jahre über vergleichbare Leistungen in der ausgeschriebenen Leistungsart. Im Rahmen der Referenzen werden folgende Punkte bewertet: - Know-How und Erfahrung ein Kamerasystem bereit zu stellen, welches die Außensicht in einer hohen Qualität (minimale Auflösung von 3 Bogenminuten) reproduziert, technisch für einen kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb an 365 Tagen im Jahr konzipiert und für den Außeneinsatz designed ist.- Know-How und Erfahrung bei der Entwicklung von Kamerasystemen für die Fernüberwachung und -kontrolle. Dies ist z.B. durch Feldstudien oder ähnliches nachzuweisen. - Know-How und Erfahrung, eine 360 ° Erfassung der Flughafenumgebung, mit der eine kontinuierliche Überwachung aller relevanten Objekte im Anflug-, Abflugsektor und der Kontrollzone bei VMC-Bedingungen bis zu einer Distanz von mindestens fünf Kilometern und einer Höhe von mindestens 2500 ft über Grund. Die Darstellung des Bereichs über der Runway soll bis zu einer Höhe von inklusive 1000 ft über Grund möglich sein. - Know-How und Erfahrung eine Pan-Tilt-Zoom-Kamera (PTZ) für eine detaillierte Darstellung der überwachten Bereiche bereit zu stellen, die mit einer Zoom Fähigkeit ausgestattet ist, welche mit einem Fernglas zu vergleichen ist und über eine automatischen Fokussierungsfunktion verfügt. - Know-How und Erfahrung einer Kombination von einer Panorama- und Pan-Tilt-Zoom-Kamera, wobei eine Panoramaansicht von mindestens 200 °, verteilt auf eine variable Anzahl von Bildschirmen, dauerhaft dargestellt werden muss. Für jede Videodarstellung, die in ihrer Ausrichtung variabel ist, soll für den Lotsen die aktuelle Ausrichtung der Anzeige sichtbar sein.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-05-06 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Christian Riedel
Internetadresse: www.dfs.de 🌏
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vergabenummer 3753
Zusätzliche Informationen
1. Die Korrespondenz im Rahmen des Vergabeverfahrens und bei der Vertragsdurchführung erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.
2. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in zweifacher Ausfertigung (sowie auf Datenträger) inklusive aller geforderten Unterlagen/ Nachweise / Informationen in einem verschlossenem Umschlag bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Der Umschlag ist deutlich mit dem Hinweis "Nicht öffnen, Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren "Camera Survillance and Control System for Remote Tower Operation“, Vergabenummer 3753" zu kennzeichnen.
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3. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge und der späteren Angebote erhält der Bewerber / Bieter keine Kostenerstattung.
4. Auf Basis der Ergebnisse der Bewertung der Teilnahmeanträge ( s.o. Ziffer IV.1.2) erfolgt die Festlegung der Unternehmen, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Die ausgewählten Unternehmen erhalten die Vergabe- und Vertragsunterlagen, die nähere Hinweise zu den Anforderungen an die Lieferungen und Leistungen und die Angebotserstellung beinhalten.
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5. Folgende Phasen sind für die Vergabe u. a. vorgesehen:
— Eingang und Bewertung der Teilnahmeanträge;
— Festlegung des Teilnehmerkreises der Bewerber (max. 7 Bewerber anhand der Ergebnisse der Bewertung);
— Aufforderung zur Angebotsabgabe - Eingang der Angebote / erste Bewertung der Angebote;
— Festlegung des Bieterkreises für die Testphase (max. 3 Bieter);
— Bewertung der Testphase;
— Festlegung des Bieterkreises für das Best and Final Offer (BAFO), Eingang der BAFO;
— Abschließende Bewertung der Angebote / BAFO;
— Entscheidung für die Vergabe.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 2289499561 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 039-064274 (2014-02-19)