Kombi-Lösung Karlsruhe, Teilprojekt 1 - Stadtbahn in der Kaiserstraße mit Südabzweig - und Teilprojekt 2: Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel, hier: Innerstädtische Transportlogistik und Personenzugangskontrolle während der Rohbauarbeiten zur Realisierung der Kombilösung

KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen der innerstädtischen Transportlogistik und der Personenzugangskontrolle für die Rohbauarbeiten zur Realisierung des Stadtbahnprojektes Kombilösung Karlsruhe.
Die Transportlogistik soll die bedarfsgerechte Abwicklung der von den ausführenden Firmen angemeldeten Transporte zum gewünschten Zeitpunkt durch optimale Planung, Koordination und Steuerung sicherstellen.
Durch die Personenzugangskontrolle soll sichergestellt werden, dass die sich auf den BE-Flächen sich aufhaltenen Personen erfaßt werden, sich auf den Baufeldern nur berechtigte Personen befinden und Arbeiten nur von Personen mit gültigen Arbeitspapieren erbracht werden.
Die Leistungen zur Transportlogistik und Personenzugangskontrolle sind von 2015 bis Mitte 2019 zu erbringen.
Kurze Projektbeschreibung:
Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wie auch der Leistungsfähigkeit des schienengebunden ÖPNV in der zentralen Innenstadt hat die Stadt Karlsruhe folgende Maßnahmen zur Umsetzung vorgesehen, die unter dem Namen "Kombilösung" zusammengefasst werden:
— Teilprojekt 1: Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße:
— Teilprojekt 2: Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel:
Teilprojekt 1 (TP1): Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße:
Das Teilprojekt 1 umfasst einen ca. 2 km langen Stadtbahntunnel, der zwischen Durlacher Allee und Mühlburger Tor durch eine Tunnelvortriebsmaschine unterirdisch aufgefahren wird. Im Bereich dieser Tunneltrasse sind 4 unterirdische Haltestellen vorgesehenen, und zwar Durlacher Tor, Kronenplatz, Lammstraße und Europaplatz. Diese Haltestellen werden in Deckelbauweise hergestellt, wobei der Aushub der Haltestellen unter dem Deckel nach der Durchfahrt der TVM beginnt.
Im Bereich des Markplatzes wird ein unterirdischer Südabzweig mit einem ca. 1 km langen Tunnel in die Ettlingerstraße realisiert. Dieser Tunnel wird zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor als Druckluftvortrieb aufgefahren. Der Bereich zwischen Ettlinger Tor und Rampe Augartenstraße wird in offener Bauweise hergestellt. Im Südabzweig werden 3 unterirdische Haltestellen - und zwar Marktplatz, Ettlinger Tor und Kongresszentrum - realisiert. Durch die Unterquerung der Kriegsstraße wird ein Kreuzungsbauwerk erforderlich, das "Kombibauwerk". Dieses umfasst die Haltestelle Ettlinger Tor des Stadtbahntunnels und den darüberliegenden Teil des Straßentunnels Kriegsstraße.
Stand der Arbeiten:
Alle Haltestellen und Rampen befinden sich seit 2010 in der Ausführungsphase (Auftragnehmer: ARGE Stadtbahntunnel - Rohbau). Der maschinelle Vortrieb für den Tunnel in der Kaiserstraße hat Ende 2014 begonnen. Am Südabzweig haben die Tunnelarbeiten auf ganzer Länge begonnen. Die Rohbauarbeiten am Kombibauwerk haben im November 2014 begonnen und sollen bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Rohbaufertigstellung für das Teilprojekt 1 ist derzeit für ca. Mitte 2017 (Logistikbedarf) vorgesehen.
Projektkennwerte Teilprojekt 1 Stadtbahntunnel mit Südabzweig
Rohbauvolumen: ca. 300 000 000 EUR
Gesamttrassenlänge: ca. 4 600 m
Anzahl der unterirdischen Haltestellen: 7
noch ausstehender Erdaushub: ca. 400 000 m³
Stahlbeton: ca. 100 000 m³
Teilprojekt 2 (TP2): Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel:
Das Teilprojekt 2 - Kriegsstraße beinhaltet einen ca. 1,4 km langen Straßentunnel in der Kriegsstraße zwischen Ludwig-Erhard-Allee im Osten und dem Karlstor im Westen. Er wird in offener Bauweise hergestellt. Durch die Tieflegung der Kriegsstraße wird Platz für eine neue Straßenbahntrasse auf dem Deckel des Straßentunnels zwischen Mendelsohnplatz und Karlstor geschaffen.
Das im Teilprojekt 1 entstehende "Kombibauwerk" teilt den geplanten Straßentunnel in 2 Abschnitte:
— Westabschnitt - Rampe Karlstor bis Ettlinger Tor
— Ostabschnitt - Ettlinger Tor bis Rampe Ludwig-Erhard-Allee
Der Westabschnitt des Straßentunnels soll nach derzeitiger Planung in 4 Baufeldern/-phasen, der Ostabschnitt in 5 Baufeldern/-phasen realisiert werden. Zur Gewährleistung des Fertigstellungstermins erfolgt die Baudurchführung für beide Tunnelabschnitte parallel. Die Rohbauarbeiten werden daher an bis zu 5 Baufeldern gleichzeitig durchgeführt.
Stand der Arbeiten:
Derzeit finden vorbereitende Leitungsverlegungen statt. Außerdem läuft das europaweite Vergabeverfahren für die Rohbauherstellung.
Die Rohbauarbeiten sollen im Herbst 2015 beginnen und im Juni 2019 abgeschlossen sein.
Projektkennwerte Teilprojekt 2 Straßentunnel in der Kriegsstraße
Rohbauvolumen: ca. 100 000 000 EUR
Gesamttunnellänge: 1 398 m
Erdaushub: ca. 284 000 m³
Betonabbruch teilweise
mit außenliegender asbesthaltiger Abdichtung: ca. 22 000 m³
Stahlbeton: ca. 93 000 m³
Rückbau Verkehrsflächen Oberfläche: ca. 59 500 m²
Neubau Verkehrsflächen im Tunnel: ca. 24 100 m².

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-03 Auftragsbekanntmachung
2015-05-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-12-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauaufsicht
Menge oder Umfang:
Die Transportlogistik soll in den Jahren 2015 bis 2019 während der Rohbauarbeiten die bedarfsgerechte Abwicklung der von den ausführenden Firmen angemeldeten Transporte zum gewünschten Zeitpunkt durch optimale Planung, Koordination und Steuerung sicherstellen und gleichzeitig die negativen Einflüsse der Verkehrs- und Materialflüsse auf die Stadt minimieren.Durch die Personenzugangskontrolle soll sichergestellt werden, dass die sich auf den BE-Flächen sich aufhaltenen Personen erfaßt werden, sich auf den Baufeldern nur berechtigte Personen befinden und Arbeiten nur von Personen mit gültigen Arbeitspapieren erbracht werden.Zur Steuerung und Überwachung der Einhaltung der Transportrouten sowie zur Kommunikation zwischen dem Verkehrslogistikcenter (VLC) und Transportfahrern sollen GPS gestützte Transponder genutzt werden, die den Fahrern bei Anmeldung ausgehändigt werden.Für die Personenkontrolle auf den BE-Flächen wurden und werden Baustellenausweise ausgegeben. Die Anmeldung, die Bearbeitung und die Ausgabe der Baustellenausweise erfolgt ebenfalls im VLC. Die Zugangkontrolle erfolgt das Scannen der Baustellenausweise beim Betreten und Verlassen der BE-Fläche sowie durch Personal auf den BE-Flächen.Transportlogistik:Der Auftragnehmer stellt durch Planung, Koordination und Steuerung der von den ausführenden Firmen angemeldeten Transportbewegungen im Stadtbereich von und zur Baustelle sicher, dass der Ablauf der Bauarbeiten der Teilprojekte 1 und 2 aus logistischer Sicht reibungslos und störungsfrei ablaufen kann und Beeinträchtigungen des betroffenen Verkehrsnetzes der Stadt Karlsruhe weitestgehend vermieden werden. Hierzu sind aus Sicht der KASIG insbesondere die in der Leistungsbeschreibung und in dem bestehenden Logistikkonzept beschriebenen Maßnahmen zur Steuerung der Transportfahrten umzusetzen. Diese sind durch eine Fortschreibung bzw. Anpassung des bestehenden Logistikkonzept in dieser Ausschreibung beschriebenen Logistikkonzeptes durch den AN so zu optimieren, dass Störungen aus der Transportlogistik im Bauablauf und im Verkehrsnetz der Stadt Karlsruhe so weit als möglich ausgeschlossen werden. Nach Beauftragung ist daher das das bestehende Logistikkonzept durch den Auftragnehmer in Abstimmung mit allen Beteiligten fortzuschreiben.Verkehrs-Logistik-Center (VLC):Als zentrale Anlaufstelle für die Transportlogistik ist auf dem Großmarktgelände, Weinweg 43, 76137 Karlsruhe ein VLC eingerichtet. Über dieses wird die gesamte Transportlogistik während der Rohbauarbeiten für die beiden Teilprojekte abgewickelt. Das VLC ist vom Auftragnehmer nach Auftragserteilung vom bisherigen Baulogistiker zu übernehmen und zu betreiben. Die hierfür notwendige Hardware und Software sowie das erforderliche Personal ist durch den AN zu stellen und vorzuhalten. Die Räumlichkeiten (2 Räume, 25 qm und 32 qm) des VLC werden dem Auftragnehmer seitens der KASIG gestellt. Die Anschlussgebühren sowie die Verbrauchskosten für Strom, Wasser und Abwasser werden ebenfalls von der KASIG getragen. Die Räume werden besenrein ohne Mobiliar übergeben. Als Toilette steht auf dem Großmarktgelände eine Gemeinschaftsanlage zur Verfügung, deren Reinigung durch Dritte erfolgt.Die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit des VLC muss sofort nach dem Übergabewochenende hergestellt sein. Sollte der Auftragnehmer zur Leistungserbringung weitere Räumlichkeiten benötigen (z.B. als Sozialräume), so hat er diese selbst zu beschaffen, die Aufwendungen sind in die Position "VLC betreiben und unterhalten" einzurechnen und mit dem vereinbarten Einheitspreis abgegolten.Der Auftragnehmer hat die Büroräume mit dem zur Erfüllung seiner Aufgabe notwendigen Mobiliar und Bürogeräten auszustatten. Telefon und Internet sind ebenfalls vom Auftragnehmer einzurichten und zu unterhalten. Die Unterhaltsreinigungen der Räumlichkeiten (mit Ausnahme der Gemeinschaftstoilette) sind vom Auftragnehmer zu erbringen.Springerbüro:Der Auftragnehmer hat durch seine Planung, Koordination und Steuerung einen optimierten Personaleinsatz zu ermöglichen, bei dem das Personal z.B. zentral im Stadtbereich untergebracht ist und von dort aus überall wo sinnvoll und erforderlich bedarfsgerecht eingesetzt wird, um die vereinbarten Ziele der Transportlogistik (und der Personenzugangskontrolle) sicherzustellen und u.a. bei Störungen im Transportablauf, bei besonders hohem Transportaufkommen einzugreifen oder im Rahmen der täglichen Kontrollgänge zu agieren.Auf der BE-Fläche am Ettlinger Tor (siehe Anlage Lageplan) wird daher dem Auftragnehmer seitens der KASIG eine Fläche für 2 Container zur Verfügung gestellt. Das Ettlinger Tor liegt zentral im Baustellenbereich beider Teilprojekte und gewährleistet so eine schnelle Erreichbarkeit aller BE-Flächen. Der Auftragnehmer hat die aus seiner Sicht notwendigen Container, deren Ausstattung einschließlich der erforderlichen Personaltoiletten zu stellen, aufzubauen, an die Versorgungsleitungen anzuschließen, während der Vertragslaufzeit zu unterhalten und zum Leistungsende zurückzubauen. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass die Container während des Leistungszeitraumes mindestens einmal im Umkreis von max. 500 m umgesetzt werden müssen. Auch die Anschlüsse Strom, Wasser und Abwasser sowie Telefon und Internet sind seitens des Auftragnehmers zu erstellen, zu betreiben und die Kosten hierfür zu übernehmen. Alle sich hieraus ergebenden Aufwendungen sind in die Position "Container stellen und unterhalten" einzurechnen und mit dem vereinbarten Einheitspreis abgegolten.Personenzugangskontrolle:Durch den Auftragnehmer ist auf allen abgezäunten Baufeldern eine Personenzugangserfassung und -kontrolle durchzuführen. Hierzu sollen alle sich auf den Baufeldern befindenden Personen erfasst werden. Insbesondere soll sichergestellt werden, dass sich auf den Baufeldern nur berechtigte Personen befinden und Arbeiten nur von Personen mit gültigen Arbeitspapieren erbracht werden.Durch den Auftragnehmer ist binnen 2 Wochen nach Beauftragung ein neues Personenzugangskontroll- und -erfassungssystem entsprechend der folgenden detaillierten Leistungsbeschreibung aufzubauen und zu betreiben. Hierzu muss der Auftragnehmer zur Zugangserfassung das erforderliche Personal stellen und die erforderliche Hard- und Software im VLC, im Springerbüro und an den zugewiesenen Aufstellflächen in den einzelnen Baufeldbereichen (siehe auch Anlagen „Baustelleneinrichtungspläne“) liefern, aufstellen, in Betrieb nehmen, vorhalten und betreiben.Binne 2 Wochen nach Leistungsbeginn sind die vorhandenen Baustellenausweise durch den Auftragnehmer selbständig auszutauschen.Hinweis:Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Kamerasystemen zur Überwachung der Baufelder und Zufahrtsbereiche im Bereich der Baustellen, welche zum Teilprojekt 1 gehören, auf Grund der fehlenden Zustimmung der ausführenden Rohbau-Arge nicht zulässig ist. Die KASIG hat daher beschlossen, im gesamten Baubereich der Teilprojekte 1 und 2 auf den Einsatz von Kameraüberwachungssystemen zu verzichten. Ein Einsatz von Kamerasystemen zur Steuerung der Bauverkehre und/oder zur Überwachung der Baufelder und Zufahrtsbereiche/Zugangsbereiche darf daher nicht angeboten werden.Umfang der zu vergebenden Leistungen:Mit dieser Ausschreibung werden die Leistungen zur Transportlogistik und zur Personenzugangskontrolle für das Rohbauleistungen zum Teilprojekt 1 und 2 angefragt. Da die Vergabe der Bauleistungen des Teilprojekt 2 noch nicht erfolgt ist, werden mit dem erfolgreichen Bieter zwei Optionen bezogen auf die Erweiterung des Auftrages auf das Teilprojekt 2 vereinbart, welche die KASIG für den Fall der Vergabe der Bauleistungen des Teilprojektes 2 einseitig zu ziehen berechtigt ist.Die angefragten Leistungen unterteilen sich in 3 Leistungsanteile:- Hauptleistung - Transportlogistik und Personenzugangskontrolle für das Teilprojekt 1Fortführung der Leistungen innerstädtische Transportlogistik und Personenzugangskontrolle für die laufenden Arbeiten zur Rohbauherstellung des Stadtbahntunnels in der Kaiserstraße mit Südabzweig (Teilprojekt 1) bis zum geplanten RohbauendeEs ist die zentrale Aufgabe des Auftragnehmers, durch seine Leistungen in Planung, Koordination und Steuerung die genannten und in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Ziele bzw. Erfolge durch den Einsatz des hierfür erforderlichen und qualifizierten Personals zu erreichen bzw. sicherzustellen. Da die Rohbauarbeiten an bis zu 10 verschieden Baubereichen gleichzeiig durchgeführt werden, ergibt sich ein entsprechend hoher und komplexer Koordinierungs- und Überwachungsbedarf für die Transportlogistik und die Personenzugangskontrolle.Daher ist durch den Auftragnehmer folgender Mindestpersonaleinsatz zu gewährleisten:Das VLC ist im Rahmen der Hauptleistung an allen Werktagen (Mo.-Sa.) in der Zeit von 7:00 bis 20:00 Uhr durchgehend mit mindestens 2 Personen im 2-Schichtbetrieb zu besetzen.Das Springerbüro muss im Rahmen des Hauptleistung an allen Werktagen (Mo.-Sa.) in der Zeit von 7:00-14:00 mit mindestens 3 Personen und von 14:00-20:00 mit mindestens 1 Person besetzt sein.Jeweils durchschnittlich an 7 Nachtschichten (20:00-7:00 Uhr) pro Monat und einmal pro Monat an einem Sonn- oder Feiertag (7:00-20:00 Uhr) finden Bautätigkeiten statt, die die Leistungserbringung des Auftragnehmers erfordern. In diesen Fällen sind (sofern Transporte stattfinden) das Springerbüro und das VLC mit jeweils mindestens je 1 Person zu besetzen.geplanter Leistungsbeginn: 1.3.2015,geplantes Leistungsende: 30.6.2017 Rohbauende TP1,Leistungsdauer: 28 Monate,Bereitstellen und Vorhalten des zur Durchführung des Transportlogistikmanagement während des gesamten Leistungszeitraums erforderlichen Personals,— Option 1 zum Teilprojekt 2.Leistungen für die innerstädtische Transportlogistik und Personenkontrolle während den Rohbauarbeiten zur Erstellung des Straßentunnels in der Kriegsstraße (Teilprojekt 2) parallel zu den Rohbauarbeiten zum Teilprojekt 1.Es ist die zentrale Aufgabe des Auftragnehmers, durch seine Leistungen in Planung, Koordination und Steuerung die genannten und in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Ziele bzw. Erfolge durch den Einsatz des hierfür erforderlichen und qualifizierten Personals zu erreichen bzw. sicherzustellen. Die Rohbauarbeiten werden an bis zu 5 Baufeldern gleichzeitig durchgeführt. Daher ist durch den Auftragnehmer folgender Mindestpersonaleinsatz zu gewährleisten:— Ergänzend zu dem Personal für die Hauptleistung ist dieses Personal an allen Werktagen (Mo.-Sa.) um mindestens je 1 Person im 2-Schichtbetrieb im VLC und im Springerbüro zu erhöhen. Das VLC und die Springerzentrale sind zur Erbringung der beschriebenen Leistungen für das Teilprojekt 2 an allen Werktagen (Mo.-Sa.) durchgängig in der Zeit von 6:00 bis 22:00 Uhr zu besetzen.— Jeweils durchschnittlich an 5 Nachtschichten (22:00-6:00 Uhr) pro Monat und einmal pro Monat an einem Sonn- oder Feiertag (6:00-22:00 Uhr) finden Bautätigkeiten statt, die die Leistungserbringung des AN erfordern. In diesen Fällen sind (sofern Transporte stattfinden) das Springerbüro und das VLC mit mindestens je 1 Person zu besetzen. Die Sonderschichten bezogen auf die Hauptleistung und die Option 1 treten unabhängig voneinander und kumuliert zueinander auf.geplanter Leistungsbeginn: 1.10.2015 Baubeginn TP2geplantes Leistungsende: 30.6.2017 Rohbauende TP1Leistungsdauer: 24,0 Monate— Option 2 zum Teilprojekt 2Mit Abschluss der Rohbauleistungen im Teilprojekt 1 sind die Leistungen für die Transportlogistik und Personenkontrolle ausschließlich für die Rohbauarbeiten zur Erstellung des Straßentunnels in der Kriegsstraße (Teilprojekt 2) zu erbringen.Es ist die zentrale Aufgabe des Auftragnehmers, durch seine Leistungen in Planung, Koordination und Steuerung die genannten und in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Ziele bzw. Erfolge durch den Einsatz des hierfür erforderlichen und qualifizierten Personals zu erreichen bzw. sicherzustellen. Darüber hinaus ist durch den Auftragnehmer folgender Mindestpersonaleinsatz zu gewährleisten:— Das VLC ist zur Erbringung der beschriebenen Leistungen für das Teilprojekt 2 ab Rohbaufertigstellung Teilprojekt 1 an allen Werktagen (Mo.-Sa.) durchgängig in der Zeit von 6:00 bis 22:00 Uhr mindestens mit 2 Personen im 2-Schichtbetrieb zu besetzen.— Das Springerbüro muss zur Erbringung der beschriebenen Leistungen für das Teilprojekt 2 ab Rohbaufertigstellung Teilprojekt 1 an allen Werktagen (Mo.-Sa.) durchgängig in der Zeit von 6:00-14:00 mit mindestens 3 Personen und von 14:00-22:00 mit mindestens 1 Person besetzt sein.— Jeweils durchschnittlich an 5 Nachtschichten (22:00-6:00 Uhr) pro Monat und einmal pro Monat an einem Sonn- oder Feiertag (6:00-22:00 Uhr) finden Bautätigkeiten statt, die die Leistungserbringung des AN erfordern. In diesen Fällen sind das VLC (sofern Transporte stattfinden) und die Springerzentrale mit mindestens je 1 Person zu besetzen.geplanter Leistungsbeginn: 1.7.2017 Rohbauende TP1geplantes Leistungsende: 30.6.2019 Rohbauende TP2Leistungsdauer: 24,0 Monate.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauaufsicht 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH
Postanschrift: Kriegsstraße 100
Postleitzahl: 76133
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.kasig.info 🌏
E-Mail: kasig@karlsruhe.de 📧
Telefon: +49 7211335591 📞
Fax: +49 721135599 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-03 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 236-416062
Verweist auf Bekanntmachung: 2008/S 199-263821
ABl. S-Ausgabe: 236

Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen der innerstädtischen Transportlogistik und der Personenzugangskontrolle für die Rohbauarbeiten zur Realisierung des Stadtbahnprojektes Kombilösung Karlsruhe.
Die Transportlogistik soll die bedarfsgerechte Abwicklung der von den ausführenden Firmen angemeldeten Transporte zum gewünschten Zeitpunkt durch optimale Planung, Koordination und Steuerung sicherstellen.
Durch die Personenzugangskontrolle soll sichergestellt werden, dass die sich auf den BE-Flächen sich aufhaltenen Personen erfaßt werden, sich auf den Baufeldern nur berechtigte Personen befinden und Arbeiten nur von Personen mit gültigen Arbeitspapieren erbracht werden.
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Die Leistungen zur Transportlogistik und Personenzugangskontrolle sind von 2015 bis Mitte 2019 zu erbringen.
Kurze Projektbeschreibung:
Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wie auch der Leistungsfähigkeit des schienengebunden ÖPNV in der zentralen Innenstadt hat die Stadt Karlsruhe folgende Maßnahmen zur Umsetzung vorgesehen, die unter dem Namen "Kombilösung" zusammengefasst werden:
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— Teilprojekt 1: Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße:
— Teilprojekt 2: Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel:
Teilprojekt 1 (TP1): Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße:
Das Teilprojekt 1 umfasst einen ca. 2 km langen Stadtbahntunnel, der zwischen Durlacher Allee und Mühlburger Tor durch eine Tunnelvortriebsmaschine unterirdisch aufgefahren wird. Im Bereich dieser Tunneltrasse sind 4 unterirdische Haltestellen vorgesehenen, und zwar Durlacher Tor, Kronenplatz, Lammstraße und Europaplatz. Diese Haltestellen werden in Deckelbauweise hergestellt, wobei der Aushub der Haltestellen unter dem Deckel nach der Durchfahrt der TVM beginnt.
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Im Bereich des Markplatzes wird ein unterirdischer Südabzweig mit einem ca. 1 km langen Tunnel in die Ettlingerstraße realisiert. Dieser Tunnel wird zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor als Druckluftvortrieb aufgefahren. Der Bereich zwischen Ettlinger Tor und Rampe Augartenstraße wird in offener Bauweise hergestellt. Im Südabzweig werden 3 unterirdische Haltestellen - und zwar Marktplatz, Ettlinger Tor und Kongresszentrum - realisiert. Durch die Unterquerung der Kriegsstraße wird ein Kreuzungsbauwerk erforderlich, das "Kombibauwerk". Dieses umfasst die Haltestelle Ettlinger Tor des Stadtbahntunnels und den darüberliegenden Teil des Straßentunnels Kriegsstraße.
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Stand der Arbeiten:
Alle Haltestellen und Rampen befinden sich seit 2010 in der Ausführungsphase (Auftragnehmer: ARGE Stadtbahntunnel - Rohbau). Der maschinelle Vortrieb für den Tunnel in der Kaiserstraße hat Ende 2014 begonnen. Am Südabzweig haben die Tunnelarbeiten auf ganzer Länge begonnen. Die Rohbauarbeiten am Kombibauwerk haben im November 2014 begonnen und sollen bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Rohbaufertigstellung für das Teilprojekt 1 ist derzeit für ca. Mitte 2017 (Logistikbedarf) vorgesehen.
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Projektkennwerte Teilprojekt 1 Stadtbahntunnel mit Südabzweig
Rohbauvolumen: ca. 300 000 000 EUR
Gesamttrassenlänge: ca. 4 600 m
Anzahl der unterirdischen Haltestellen: 7
noch ausstehender Erdaushub: ca. 400 000 m³
Stahlbeton: ca. 100 000 m³
Teilprojekt 2 (TP2): Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel:
Das Teilprojekt 2 - Kriegsstraße beinhaltet einen ca. 1,4 km langen Straßentunnel in der Kriegsstraße zwischen Ludwig-Erhard-Allee im Osten und dem Karlstor im Westen. Er wird in offener Bauweise hergestellt. Durch die Tieflegung der Kriegsstraße wird Platz für eine neue Straßenbahntrasse auf dem Deckel des Straßentunnels zwischen Mendelsohnplatz und Karlstor geschaffen.
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Das im Teilprojekt 1 entstehende "Kombibauwerk" teilt den geplanten Straßentunnel in 2 Abschnitte:
— Westabschnitt - Rampe Karlstor bis Ettlinger Tor
— Ostabschnitt - Ettlinger Tor bis Rampe Ludwig-Erhard-Allee
Der Westabschnitt des Straßentunnels soll nach derzeitiger Planung in 4 Baufeldern/-phasen, der Ostabschnitt in 5 Baufeldern/-phasen realisiert werden. Zur Gewährleistung des Fertigstellungstermins erfolgt die Baudurchführung für beide Tunnelabschnitte parallel. Die Rohbauarbeiten werden daher an bis zu 5 Baufeldern gleichzeitig durchgeführt.
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Derzeit finden vorbereitende Leitungsverlegungen statt. Außerdem läuft das europaweite Vergabeverfahren für die Rohbauherstellung.
Die Rohbauarbeiten sollen im Herbst 2015 beginnen und im Juni 2019 abgeschlossen sein.
Projektkennwerte Teilprojekt 2 Straßentunnel in der Kriegsstraße
Rohbauvolumen: ca. 100 000 000 EUR
Gesamttunnellänge: 1 398 m
Erdaushub: ca. 284 000 m³
Betonabbruch teilweise
mit außenliegender asbesthaltiger Abdichtung: ca. 22 000 m³
Stahlbeton: ca. 93 000 m³
Rückbau Verkehrsflächen Oberfläche: ca. 59 500 m²
Neubau Verkehrsflächen im Tunnel: ca. 24 100 m².
Menge oder Umfang:
Die Transportlogistik soll in den Jahren 2015 bis 2019 während der Rohbauarbeiten die bedarfsgerechte Abwicklung der von den ausführenden Firmen angemeldeten Transporte zum gewünschten Zeitpunkt durch optimale Planung, Koordination und Steuerung sicherstellen und gleichzeitig die negativen Einflüsse der Verkehrs- und Materialflüsse auf die Stadt minimieren.
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Durch die Personenzugangskontrolle soll sichergestellt werden, dass die sich auf den BE-Flächen sich aufhaltenen Personen erfaßt werden, sich auf den Baufeldern nur berechtigte Personen befinden und Arbeiten nur von Personen mit gültigen Arbeitspapieren erbracht werden.
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Zur Steuerung und Überwachung der Einhaltung der Transportrouten sowie zur Kommunikation zwischen dem Verkehrslogistikcenter (VLC) und Transportfahrern sollen GPS gestützte Transponder genutzt werden, die den Fahrern bei Anmeldung ausgehändigt werden.
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Für die Personenkontrolle auf den BE-Flächen wurden und werden Baustellenausweise ausgegeben. Die Anmeldung, die Bearbeitung und die Ausgabe der Baustellenausweise erfolgt ebenfalls im VLC. Die Zugangkontrolle erfolgt das Scannen der Baustellenausweise beim Betreten und Verlassen der BE-Fläche sowie durch Personal auf den BE-Flächen.
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Transportlogistik:
Der Auftragnehmer stellt durch Planung, Koordination und Steuerung der von den ausführenden Firmen angemeldeten Transportbewegungen im Stadtbereich von und zur Baustelle sicher, dass der Ablauf der Bauarbeiten der Teilprojekte 1 und 2 aus logistischer Sicht reibungslos und störungsfrei ablaufen kann und Beeinträchtigungen des betroffenen Verkehrsnetzes der Stadt Karlsruhe weitestgehend vermieden werden. Hierzu sind aus Sicht der KASIG insbesondere die in der Leistungsbeschreibung und in dem bestehenden Logistikkonzept beschriebenen Maßnahmen zur Steuerung der Transportfahrten umzusetzen. Diese sind durch eine Fortschreibung bzw. Anpassung des bestehenden Logistikkonzept in dieser Ausschreibung beschriebenen Logistikkonzeptes durch den AN so zu optimieren, dass Störungen aus der Transportlogistik im Bauablauf und im Verkehrsnetz der Stadt Karlsruhe so weit als möglich ausgeschlossen werden. Nach Beauftragung ist daher das das bestehende Logistikkonzept durch den Auftragnehmer in Abstimmung mit allen Beteiligten fortzuschreiben.
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Verkehrs-Logistik-Center (VLC):
Als zentrale Anlaufstelle für die Transportlogistik ist auf dem Großmarktgelände, Weinweg 43, 76137 Karlsruhe ein VLC eingerichtet. Über dieses wird die gesamte Transportlogistik während der Rohbauarbeiten für die beiden Teilprojekte abgewickelt. Das VLC ist vom Auftragnehmer nach Auftragserteilung vom bisherigen Baulogistiker zu übernehmen und zu betreiben. Die hierfür notwendige Hardware und Software sowie das erforderliche Personal ist durch den AN zu stellen und vorzuhalten. Die Räumlichkeiten (2 Räume, 25 qm und 32 qm) des VLC werden dem Auftragnehmer seitens der KASIG gestellt. Die Anschlussgebühren sowie die Verbrauchskosten für Strom, Wasser und Abwasser werden ebenfalls von der KASIG getragen. Die Räume werden besenrein ohne Mobiliar übergeben. Als Toilette steht auf dem Großmarktgelände eine Gemeinschaftsanlage zur Verfügung, deren Reinigung durch Dritte erfolgt.
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Die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit des VLC muss sofort nach dem Übergabewochenende hergestellt sein. Sollte der Auftragnehmer zur Leistungserbringung weitere Räumlichkeiten benötigen (z.B. als Sozialräume), so hat er diese selbst zu beschaffen, die Aufwendungen sind in die Position "VLC betreiben und unterhalten" einzurechnen und mit dem vereinbarten Einheitspreis abgegolten.
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Der Auftragnehmer hat die Büroräume mit dem zur Erfüllung seiner Aufgabe notwendigen Mobiliar und Bürogeräten auszustatten. Telefon und Internet sind ebenfalls vom Auftragnehmer einzurichten und zu unterhalten. Die Unterhaltsreinigungen der Räumlichkeiten (mit Ausnahme der Gemeinschaftstoilette) sind vom Auftragnehmer zu erbringen.
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Springerbüro:
Der Auftragnehmer hat durch seine Planung, Koordination und Steuerung einen optimierten Personaleinsatz zu ermöglichen, bei dem das Personal z.B. zentral im Stadtbereich untergebracht ist und von dort aus überall wo sinnvoll und erforderlich bedarfsgerecht eingesetzt wird, um die vereinbarten Ziele der Transportlogistik (und der Personenzugangskontrolle) sicherzustellen und u.a. bei Störungen im Transportablauf, bei besonders hohem Transportaufkommen einzugreifen oder im Rahmen der täglichen Kontrollgänge zu agieren.
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Auf der BE-Fläche am Ettlinger Tor (siehe Anlage Lageplan) wird daher dem Auftragnehmer seitens der KASIG eine Fläche für 2 Container zur Verfügung gestellt. Das Ettlinger Tor liegt zentral im Baustellenbereich beider Teilprojekte und gewährleistet so eine schnelle Erreichbarkeit aller BE-Flächen. Der Auftragnehmer hat die aus seiner Sicht notwendigen Container, deren Ausstattung einschließlich der erforderlichen Personaltoiletten zu stellen, aufzubauen, an die Versorgungsleitungen anzuschließen, während der Vertragslaufzeit zu unterhalten und zum Leistungsende zurückzubauen. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass die Container während des Leistungszeitraumes mindestens einmal im Umkreis von max. 500 m umgesetzt werden müssen. Auch die Anschlüsse Strom, Wasser und Abwasser sowie Telefon und Internet sind seitens des Auftragnehmers zu erstellen, zu betreiben und die Kosten hierfür zu übernehmen. Alle sich hieraus ergebenden Aufwendungen sind in die Position "Container stellen und unterhalten" einzurechnen und mit dem vereinbarten Einheitspreis abgegolten.
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Personenzugangskontrolle:
Durch den Auftragnehmer ist auf allen abgezäunten Baufeldern eine Personenzugangserfassung und -kontrolle durchzuführen. Hierzu sollen alle sich auf den Baufeldern befindenden Personen erfasst werden. Insbesondere soll sichergestellt werden, dass sich auf den Baufeldern nur berechtigte Personen befinden und Arbeiten nur von Personen mit gültigen Arbeitspapieren erbracht werden.
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Durch den Auftragnehmer ist binnen 2 Wochen nach Beauftragung ein neues Personenzugangskontroll- und -erfassungssystem entsprechend der folgenden detaillierten Leistungsbeschreibung aufzubauen und zu betreiben. Hierzu muss der Auftragnehmer zur Zugangserfassung das erforderliche Personal stellen und die erforderliche Hard- und Software im VLC, im Springerbüro und an den zugewiesenen Aufstellflächen in den einzelnen Baufeldbereichen (siehe auch Anlagen „Baustelleneinrichtungspläne“) liefern, aufstellen, in Betrieb nehmen, vorhalten und betreiben.
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Binne 2 Wochen nach Leistungsbeginn sind die vorhandenen Baustellenausweise durch den Auftragnehmer selbständig auszutauschen.
Hinweis:
Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Kamerasystemen zur Überwachung der Baufelder und Zufahrtsbereiche im Bereich der Baustellen, welche zum Teilprojekt 1 gehören, auf Grund der fehlenden Zustimmung der ausführenden Rohbau-Arge nicht zulässig ist. Die KASIG hat daher beschlossen, im gesamten Baubereich der Teilprojekte 1 und 2 auf den Einsatz von Kameraüberwachungssystemen zu verzichten. Ein Einsatz von Kamerasystemen zur Steuerung der Bauverkehre und/oder zur Überwachung der Baufelder und Zufahrtsbereiche/Zugangsbereiche darf daher nicht angeboten werden.
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Umfang der zu vergebenden Leistungen:
Mit dieser Ausschreibung werden die Leistungen zur Transportlogistik und zur Personenzugangskontrolle für das Rohbauleistungen zum Teilprojekt 1 und 2 angefragt. Da die Vergabe der Bauleistungen des Teilprojekt 2 noch nicht erfolgt ist, werden mit dem erfolgreichen Bieter zwei Optionen bezogen auf die Erweiterung des Auftrages auf das Teilprojekt 2 vereinbart, welche die KASIG für den Fall der Vergabe der Bauleistungen des Teilprojektes 2 einseitig zu ziehen berechtigt ist.
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Die angefragten Leistungen unterteilen sich in 3 Leistungsanteile:
- Hauptleistung - Transportlogistik und Personenzugangskontrolle für das Teilprojekt 1
Fortführung der Leistungen innerstädtische Transportlogistik und Personenzugangskontrolle für die laufenden Arbeiten zur Rohbauherstellung des Stadtbahntunnels in der Kaiserstraße mit Südabzweig (Teilprojekt 1) bis zum geplanten Rohbauende
Es ist die zentrale Aufgabe des Auftragnehmers, durch seine Leistungen in Planung, Koordination und Steuerung die genannten und in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Ziele bzw. Erfolge durch den Einsatz des hierfür erforderlichen und qualifizierten Personals zu erreichen bzw. sicherzustellen. Da die Rohbauarbeiten an bis zu 10 verschieden Baubereichen gleichzeiig durchgeführt werden, ergibt sich ein entsprechend hoher und komplexer Koordinierungs- und Überwachungsbedarf für die Transportlogistik und die Personenzugangskontrolle.
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Daher ist durch den Auftragnehmer folgender Mindestpersonaleinsatz zu gewährleisten:
Das VLC ist im Rahmen der Hauptleistung an allen Werktagen (Mo.-Sa.) in der Zeit von 7:00 bis 20:00 Uhr durchgehend mit mindestens 2 Personen im 2-Schichtbetrieb zu besetzen.
Das Springerbüro muss im Rahmen des Hauptleistung an allen Werktagen (Mo.-Sa.) in der Zeit von 7:00-14:00 mit mindestens 3 Personen und von 14:00-20:00 mit mindestens 1 Person besetzt sein.
Jeweils durchschnittlich an 7 Nachtschichten (20:00-7:00 Uhr) pro Monat und einmal pro Monat an einem Sonn- oder Feiertag (7:00-20:00 Uhr) finden Bautätigkeiten statt, die die Leistungserbringung des Auftragnehmers erfordern. In diesen Fällen sind (sofern Transporte stattfinden) das Springerbüro und das VLC mit jeweils mindestens je 1 Person zu besetzen.
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geplanter Leistungsbeginn: 1.3.2015,
geplantes Leistungsende: 30.6.2017 Rohbauende TP1,
Leistungsdauer: 28 Monate,
Bereitstellen und Vorhalten des zur Durchführung des Transportlogistikmanagement während des gesamten Leistungszeitraums erforderlichen Personals,
— Option 1 zum Teilprojekt 2.
Leistungen für die innerstädtische Transportlogistik und Personenkontrolle während den Rohbauarbeiten zur Erstellung des Straßentunnels in der Kriegsstraße (Teilprojekt 2) parallel zu den Rohbauarbeiten zum Teilprojekt 1.
Es ist die zentrale Aufgabe des Auftragnehmers, durch seine Leistungen in Planung, Koordination und Steuerung die genannten und in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Ziele bzw. Erfolge durch den Einsatz des hierfür erforderlichen und qualifizierten Personals zu erreichen bzw. sicherzustellen. Die Rohbauarbeiten werden an bis zu 5 Baufeldern gleichzeitig durchgeführt. Daher ist durch den Auftragnehmer folgender Mindestpersonaleinsatz zu gewährleisten:
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— Ergänzend zu dem Personal für die Hauptleistung ist dieses Personal an allen Werktagen (Mo.-Sa.) um mindestens je 1 Person im 2-Schichtbetrieb im VLC und im Springerbüro zu erhöhen. Das VLC und die Springerzentrale sind zur Erbringung der beschriebenen Leistungen für das Teilprojekt 2 an allen Werktagen (Mo.-Sa.) durchgängig in der Zeit von 6:00 bis 22:00 Uhr zu besetzen.
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— Jeweils durchschnittlich an 5 Nachtschichten (22:00-6:00 Uhr) pro Monat und einmal pro Monat an einem Sonn- oder Feiertag (6:00-22:00 Uhr) finden Bautätigkeiten statt, die die Leistungserbringung des AN erfordern. In diesen Fällen sind (sofern Transporte stattfinden) das Springerbüro und das VLC mit mindestens je 1 Person zu besetzen. Die Sonderschichten bezogen auf die Hauptleistung und die Option 1 treten unabhängig voneinander und kumuliert zueinander auf.
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geplanter Leistungsbeginn: 1.10.2015 Baubeginn TP2
geplantes Leistungsende: 30.6.2017 Rohbauende TP1
Leistungsdauer: 24,0 Monate
— Option 2 zum Teilprojekt 2
Mit Abschluss der Rohbauleistungen im Teilprojekt 1 sind die Leistungen für die Transportlogistik und Personenkontrolle ausschließlich für die Rohbauarbeiten zur Erstellung des Straßentunnels in der Kriegsstraße (Teilprojekt 2) zu erbringen.
Es ist die zentrale Aufgabe des Auftragnehmers, durch seine Leistungen in Planung, Koordination und Steuerung die genannten und in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Ziele bzw. Erfolge durch den Einsatz des hierfür erforderlichen und qualifizierten Personals zu erreichen bzw. sicherzustellen. Darüber hinaus ist durch den Auftragnehmer folgender Mindestpersonaleinsatz zu gewährleisten:
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— Das VLC ist zur Erbringung der beschriebenen Leistungen für das Teilprojekt 2 ab Rohbaufertigstellung Teilprojekt 1 an allen Werktagen (Mo.-Sa.) durchgängig in der Zeit von 6:00 bis 22:00 Uhr mindestens mit 2 Personen im 2-Schichtbetrieb zu besetzen.
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— Das Springerbüro muss zur Erbringung der beschriebenen Leistungen für das Teilprojekt 2 ab Rohbaufertigstellung Teilprojekt 1 an allen Werktagen (Mo.-Sa.) durchgängig in der Zeit von 6:00-14:00 mit mindestens 3 Personen und von 14:00-22:00 mit mindestens 1 Person besetzt sein.
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— Jeweils durchschnittlich an 5 Nachtschichten (22:00-6:00 Uhr) pro Monat und einmal pro Monat an einem Sonn- oder Feiertag (6:00-22:00 Uhr) finden Bautätigkeiten statt, die die Leistungserbringung des AN erfordern. In diesen Fällen sind das VLC (sofern Transporte stattfinden) und die Springerzentrale mit mindestens je 1 Person zu besetzen.
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geplanter Leistungsbeginn: 1.7.2017 Rohbauende TP1
geplantes Leistungsende: 30.6.2019 Rohbauende TP2
Leistungsdauer: 24,0 Monate.
Beschreibung der Optionen:
Den Zuschlag erhält der Bieter, der das wirtschaftlichste Angebot bezogen auf die Gesamtleistung, also auf die ausgeschriebenen Hauptleistungen und die zwei Optionsleistungen vorlegt. Eine losweise Vergabe erfolgt nicht. Eine Beauftragung der Leistungen ist im Februar 2015 vorgesehen.
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Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren zur Beauftragung der Rohbauleistungen für die Herstellung des Straßentunnels in der Kriegsstraße (Teilprojekt 2) und den damit verbundenen Straßenbauprovisorien. Die Rohbauleistungen sollen im Oktober 2015 beginnen. Das Ziehen der Option 1 ist vom Ergebnis der Ausschreibung und der Realisierung der Rohbauleistungen abhängig. Das Ziehen der Option 2 ist abhängig vom Baufortschritt der Teilprojekte. Der AN hat kein Anrecht auf den Leistungsabruf der Optionen 1 und 2. Er kann aus einem Nichtabruf keine Rechte herleiten, insbesondere nicht im Hinblick auf die Vergütung des abgerufenen Hauptleistung
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Die KASIG behält sich vor, die die Optionen wie folgt abzurufen:
Option 1 bis spätestens 1.9.2015.
Option 2 bis spätestens 1.6.2017.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 28 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Bewerber haben als Anlage zum Angebot mittels qualifizierter Unterlagen entsprechend den geforderten Nachweisen aus den Ausschreibungsunterlagen ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen.
Die Angebotsunterlagen sind durch die Bewerber bei AG (siehe Kontaktstelle I.1) per E-Mail oder schriftlich anzufordern. Bei der Anfrage ist zwingend die Adresse zu benennen, an die Angebotsunterlagen versendet werden sollen. Der AG sendet den Bewerbern eine Erläuterung zur Erstellung der Angebotsunterlagen sowie eine Projekt-CD per Postversand kostenfrei zu. Das Versandrisiko trägt der Anforderer. Voraussetzung für die Teilnahme am Vergabeverfahren ist die Abgabe eines qualifizierten Angebotes. Die Bewerber haben ihre Angebote sowie alle Nachweise und Unterlagen in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Die Angebotsunterlage ist anhand der Allgemeinen Verdingungsunterlage zu gliedern, beziehungsweise Eintragungen in die zur Verfügung gestellten Formblätter und das Leistungsverzeichnis vorzunehmen. Soweit eine Ausfüllung nicht möglich ist, ist das entsprechende Feld diagonal zu streichen. Der AG behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers im Rahmen des Vergabeverfahrens durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bestätigen zu lassen.
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Wird ein Angebot unvollständig bzw. teilweise nicht ausgefüllt, nicht unterschrieben oder ohne die geforderten Nachweise bzw. Unterlagen vorgelegt, kann dies zum Ausschluss führen. Der AG wird fehlende Nachweise nachfordern. Der Ausschluss eines Bieters erfolgt, wenn der Bieter trotz Nachforderung die fehlenden Nachweise nicht binnen der vom AG gesetzten Frist vorlegt.
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Im Zuge der Angebotsprüfung und Angebotswertung erfolgt in einem ersten Schritt die Eignungsprüfung. Der Bieter hat daher seinem Angebot die geforderten, aussagefähigen Unterlagen und Nachweise beizulegen, die seine Eignung für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen belegen.
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Geeignet zur Erbringung der ausgeschriebenen Logistikleistungen und damit zur Angebotsabgabe sind nur Bieter, die einen qualifizierten Nachweis der Fachkunde, der Leistungsfähigkeit und der Zuverlässigkeit entsprechend dem Anforderungskatalog gemäß Ziffer 3 und der Formblätter 1 bis 4 sowie durch Vorlage bzw. Abgabe der geforderten Nachweise, Unterlagen und Erklärungen erbringen.
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Besonderer Wert wird bei der Beurteilung der Eignung auf
— die Erfahrungen in der Abwicklung vergleichbar komplexer innerstädtischer Projekte im Bereich der Transportlogistik,
— Erfahrungen in Projekten mit vergleichbar umfangreichen Transportbewegungen,
— den Nachweis der langjährigen Erfahrungen des Bieters bzgl. der erfolgreich im Zeitplan abgewickelten Transportlogistik bei vergleichbaren Projekten
gelegt. Alle Nachweise müssen aus Projekten in jüngerer Vergangenheit (nicht älter als 9 Jahre) geführt werden. Referenzen aus nicht vergleichbaren Projekten werden nicht berücksichtigt.
Die Prüfung der Eignung der Bieter erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix. Diese liegt dieser Erläuterung zur Angebotserstellung als Anlage bei. Die Matrix erlaubt eine Bewertung hinsichtlich folgender Kategorien mit unterschiedlicher Wichtung:
— Personelle, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Fachliche Leistungsfähigkeit
— Erfahrungen des Bieters mit der erfolgreichen Abwicklung der Transportlogistik für vergleichbar komplexe, innerstädtische Baumaßnahmen über 50 000 000 EUR
— Erfahrungen des Bieters mit der erfolgreichen Einrichtung und Durchführung einer Personenzugangskontrolle bei Großprojekten über 50 000 000 EUR
— Leistungsqualität bei der Projektabwicklung, Zuverlässigkeit, fachliches Know How im Bereich Transportlogistik und Personenzugangskontrolle
Die jeweiligen Kriterien werden je nach Erfüllungsgrad mit „nicht erfüllt“, „bedingt erfüllt“ oder „voll erfüllt“ bewertet. Eine Erläuterung der Voraussetzungen für das Erreichen der jeweiligen Erfüllungsgrade ist Bestandteil der Matrix.
Die Prüfung und Wertung hinsichtlich der Eignung aller Bieter wird anhand der Bewertungsmatrix durchgeführt.
Bieter, die sämtliche in der Bewertungsmatrix aufgeführten Mindest-Teilnahmekriterien mit „bedingt erfüllt“ oder besser erfüllen, und zudem bei der Wertung in Summe eine Mindestpunktzahl von 200 Punkten von 321 möglichen Punkten erreichen, sind geeignet.
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Die Nichterfüllung der Mindest-Teilnahmekriterien, d. h. das Nichterreichen des Erfüllungsgrades „bedingt erfüllt“ in jedem der folgenden Kriterien führt zwingend zur Versagung der Eignung und damit zum Ausschluss:
— Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft im Bereich
Baulogistik innerhalb der letzten 3 Jahre von jeweils mindestens 1 000 000 EUR/Jahr
Transportlogistik innerhalb der letzten 3 Jahre von jeweils mindestens 500 000 EUR/Jahr
Personenzugangskontrolle innerhalb der letzten 3 Jahre von jeweils mindestens 500 000 EUR/Jahr
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter im Bereich Baulogistik > 5 Jahre von mindestens 25 festangestellten Mitarbeitern
— Erreichen von mindestens 8 (ungewichteten) Punkten aus der kumulativen Wertung der Unterkriterien des Kriteriums Qualifikation des im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiters vor Ort gem. Formblatt 2
— Erreichen von mindesten 14 (ungewichteten) Punkten hinsichtlich folgender Kriterien gemäß Formblatt 3:
– Kriterium 3.1: Transportlogistik für den Bau eines innerstädtischen Ingenieurbauwerkes im Bereich Verkehrsinfrastruktur mit einem Bauvolumen > 50 000 000 EUR
— Zertifizierung des Unternehmens gem. ISO 9001 oder gleichwertig.
Sofern sich ein Bewerber zum Nachweis seiner fachlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Kapazitäten eines anderen beruft, hat der Bieter die geforderten Nachweise, Unterlagen und Erklärungen für sein sowie für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Der Bieter hat außerdem dem AG gegenüber durch eine schriftliche Erklärung des Nachunternehmers nachzuweisen, dass er im Auftragsfall zur Ausführung der genannten Leistungen auf das genannte Unternehmen zugreifen kann.
Folgende Unterlagen sind ferner vorzulegen:
Die vorgelegten Unterlagen dürfen zum Zeitpunkt der Absendung des Teilnahmeantrages nicht älter als drei Monate sein. Von Bietern, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben, sind entsprechende Bescheinigungen des Herkunftslandes ggf. nebst beglaubigter Übersetzung in die Deutsche Sprache vorzulegen:
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— Nachweis der Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft bzw. für Bieters, die ihren Sitz nicht in der Deutschland haben, kann eine entsprechende Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers vorgelegt werden.
— Bestätigung des Versicherers des Bieters über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung, die Schäden bis min. 1 000 000 EUR abdeckt.
— Erklärung des Bieters, dass
– dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
– dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
– dass die verantwortlich mit dem Projekt befassten Personen keine schweren Verfehlungen begangen haben, hierzu zählen insbesondere Straftatbestände im Sinne §§ 259, 261, 263, 264 und 334 StGB,
– dass er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
– ob und auf welche Weise der Bieter wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist,
– dass er die gesetzlichen Vorgaben zur Tariftreue (Verpflichtungserklärung nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz) einhält.
Der AG ist berechtigt, zu der Erklärung in Spiegelstrich 4 Nachweise des zuständigen Finanzamtes und der Allgemeinen Ortskrankenkasse zu verlangen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bieter hat folgende Angaben zur personellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu machen:
— Jahresumsatz des Gesamtunternehmens im Bereich Baulogistik im Durchschnitt der 3 Geschäftsjahre (mind. 1 000 000 EUR/Jahr).
— Jahresumsatz im Bereich Transportlogistik im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (mind. 500 000 EUR/Jahr).
— Jahresumsatz im Bereich Personenzugangskontrolle m Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (mind. 500 000 EUR/Jahr).
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter im Bereich Baulogistik, mindestens 25.
— Anzahl der der Mitarbeiter mit Berufserfahrung > 5 Jahre im Bereich
Transportlogistik, mindestens 5.
Personenzugangskontrolle, mindestens 10.
— Qualifikation des Mitarbeiters, der im Auftragsfall zur Projektleitung vor Ort vorgesehen ist: Berufserfahrung im Bereich Baulogistik mindestens 10 Jahre, davon mindestens 5 Jahre in leitender Funktion, erfolgreiche Abwicklung von mindestens 2 Projekten mit einem Bauvolumen > 50 000 000 EUR, mit schriftlicher Bestätigung des Mitarbeiters, dass er im Auftragsfall zur Projektleitung vor Ort zur Verfügung steht;
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Leistungsfähigkeit sind Referenzprojekte zu benennen. Aktuellere Referenzen werden höher bewertet als ältere, Referenzen, die älter als 9 Jahre sind, werden nicht bewertet
Für folgende Leistungsbereiche/Kriterien ist je ein innerhalb der letzten 9 (i.W: neun) Jahren abgewickeltes Referenzprojekt – ausschließlich Projekte aus dem Bereich der EU, des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz werden anerkannt – anzugeben:
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— Transportlogistik für den Bau eines Ingenieurbauwerks im Bereich der Verkehrsinfrastruktur, mit zeitweise mehr als 100 zu kontrollierenden und zu steuernden Transportfahrten pro Tag, in innerstädtischer Lage und mit mehr als 6 verschiedenen Lieferzielen sowie einem Bauvolumen von 50 000 000 EUR
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— Transportlogistik für den Bau eines Ingenieurbauwerks, mit der Steuerung der Transporte über verschiedene Transportrouten (mehr als 3) zur Entflechtung der Verkehre, mit Überwachung der Einhaltung der vorgegebenen Transportrouten mittels GPS-Geräten sowie einem Bauvolumen von 50 000 000 EUR
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— Personenzugangskontrolle für den Bau eines Ingenieurbauwerks, mit mehr als
500 zu kontrollierenden Personen und mehr als 8 zu kontrollierenden Zugangstellen sowie einem Bauvolumen von 50 000 000 EUR
300 zu kontrollierenden Personen und mit Ausweiserstellung und RFID-Erfassung sowie einem Bauvolumen von 30 000 000 EUR
Zuverlässigkeit/Termintreue/Kostentreue/Leistungsqualität
Die Bieter sind aufgefordert, durch Benennung von 3 Projekten - davon mindestens 2 Projekte aus den im Formblatt 3 benannten Referenzprojekten - Angaben zur
— Leistungsqualität bei der Projektabwicklung
— Zuverlässigkeit
— fachliches Know How im Bereich Transportlogistik
— fachliches Know How im Bereich Personenzugangskontrolle
mit entsprechenden Referenzen der Auftraggeber (siehe Formblatt 4) vorzulegen. Die Referenzschreiben sind in deutscher Sprache oder im Original nebst Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers in die deutsche Sprache in Kopie als Anlage beizulegen.
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 bzw. EN 29001:
Es ist der Nachweis einer Zertifizierung des Bieters nach DIN EN ISO 9001 bzw. EN 29001 oder eine gleichwertigen Bescheinigung vorzulegen. Eine nicht bestehende Zertifizierung des Bieters gemäß ISO 90001 oder gleichwertig führt zur Verneinung der Eignung.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme der Hauptleistung bzw. im Fall des Abrufens einer Option in Höhe von 5 % der abgerufenen Option und der Hauptleistung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gem. VOL/B, ergänzend siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein bevollmächtigter Vertreter als Ansprechpartner benannt wird
— bestätigt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem AG umfassend und uneingeschränkt rechtsverbindlich vertritt.
— festgelegt wird, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft als Gesamtschuldner haften.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-04-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-01-20 📅
Öffnungsort: KASIG, Kriegsstrasse 100, 4. OG, Besprechungsraum, 761333 Karlsruhe
Ort des Eröffnungstermins: KASIG, Kriegsstrasse 100, 4. OG, Besprechungsraum, 761333 Karlsruhe
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Mensch
Internetadresse: www.kasig.info 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2008-10-14 📅
Kennungen
Art der früheren Veröffentlichung: Periodic_indicative_notice
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2008/S 199-263821

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Baden-Württemberg
Postanschrift: Karls-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2014/S 236-416062 (2014-12-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-05-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 493 305,41 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Fax: +49 7211335599 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 091-164500
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 236-416062
ABl. S-Ausgabe: 91

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 091-164500 (2015-05-07)